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Michael Huck

schreibt in der Zeitschrift Mensch & Maß vom Oktober 2022 unter der Überschrift (siehe hier)

Der Hitler-Stalin-Pakt 1929/1930

Hier nun Teil 3 als Fortsetzung:

Nachdem Polen sich zwischenzeitlich nun an seinen kleineren Nachbarländern abgearbei-tet hatte, kam es dann 1939 zum nächsten großen Konflikt mit Deutschland.

Der Anlaß war dabei relativ nichtig. Hitler bat – für seine Verhältnisse – ausgesprochen höflich Polen um die Unterstützung bei seinem Vorhaben, den Völkerbund aufzufor-dern, Danzig an das Reich zurückzugeben.

Die Polen, denen in Danzig zahlreiche Sonderrechte sowie die Nutzung des Hafens garantiert waren, sollten mit einem eignen Hafen auf deutsche Kosten und einem großzügigen Wirtschaftsabkommen belohnt werden.

Deutschland wollte außerdem eine exterri-toriale Autobahn und Zugverbindung durch den Korridor, und Deutschland bot noch einen auf 25 Jahre angelegten Nichtan-griffspakt sowie die endgültige Anerkennung der polnischen Grenzen, was zuvor jede de-mokratische Regierung der Weimarer Repub-lik abgelehnt hatte.

Nach Beratungen mit England und Frankreich – wobei bis heute nicht klar ist, was da besprochen wurde, da wichtige Akten bis heute nie veröffentlicht wurden – erhob nun plötzlich Polen Ansprüche auf Danzig, was angesichts der Tatsache, daß rund 95 % der Bewohner Danzigs deutschstämmig waren, ebenso grotesk wie unverständlich war.

Und um seinen Forderungen Nachdruck zu verleihen, verstärkte Polen wieder einmal unter Bruch der Bestimmungen des Völker-bundes seine polizeiliche und militärische Präsenz in Danzig und marschierte mit Truppen an der deutschen Grenze auf, in der Erwartung, daß Hitler nunmehr mit Krieg reagieren würde.

Zur Verblüffung der polnischen Machthaber, aber auch Englands und Frankreichs, die Polen Beistand zugesichert hatten, wandte sich Hitler jedoch an den Völkerbund, der Druck auf Polen ausübte, die aufgestockten Truppen wieder aus Danzig abzuziehen; der Aufmarsch an der deutschen Grenze blieb jedoch, und nun schien ein Krieg unver-meidlich.

 

Chamberlain und Hitler auf der Münchner Konferenz 1938 (Bild: Die Welt)

Schon 1938 – unmittelbar nachdem Hitler und Chamberlain das Abkommen unter-zeichnet hatten, das einen Krieg zwischen Deutschland und England ausschließen sollte – hatte die Regierung Chamberlain den britischen Militärhaushalt verdoppelt und Roosevelt den Bau einer gigantischen Flug-zeugflotte in Auftrag gegeben, die Zeichen standen auf Krieg.

Seit Frühjahr 1939 fanden nun seltsame Verhandlungen zwischen England, Frankreich und der Sowjetunion statt, die angeblich dazu dienten, ein Bündnis zu schmieden, das Hitler von einem Krieg abhalten sollte.

Diese Verhandlungen scheiterten, zum einen weil Stalin den Eindruck hatte, daß England und Frankreich den Krieg nicht verhindern wollten, sondern im Gegenteil, den Krieg unbedingt wollten, dabei aber Stalin die Hauptlast tragen sollte, zum anderen weil Stalin in den Jahren zuvor bereits mit allen möglichen Staaten Geheimabkommen ge-schlossen hatte, die ihm letztlich freie Hand ließen.

Pünktlich zu Kriegsbeginn gaben dann – genau wie Ludendorff dies bereits rund zehn Jahre zuvor geschrieben hatte – Deutschland und die Sowjetunion ihren Pakt bekannt.

Und dieser Pakt, der in den kommenden Monaten noch ergänzt wurde, hatte es in sich, seine Vorteile gingen weit über Rapallo hinaus:

„Unter dem Mantel wirtschaftlicher Ver-träge, die im August 1939, im Februar 1940 und im Januar 1941 abgeschlossen wurden, verzehnfachten sich die Exporte und Importe zwischen beiden Ländern […]

Die Deutschen gaben den Russen Kre-dite, um Maschinen und Industriegüter zu kaufen; im Gegenzug belieferten die Sowjets Deutschland mit Rohstoffen.

Zwischen Januar 1940 und Juni 1941 wurde Deutschland mit folgenden Men-gen an Rohstoffen aus der Sowjetunion beliefert:

• 1,5 Millionen Tonnen Getreide
• 100.000 Tonnen Baumwolle
• 2 Millionen Tonnen Erdölprodukte
• 1,5 Millionen Tonnen Holz
• 140.000 Tonnen Magnesium
• 26.000 Tonnen Chrom

Die Handelsbilanz lag bei 500 Millionen Reichsmark auf jeder Seite. Als deutsche Bomber im September 1939 Polen an-griffen, wurde ihnen durch Leitsignale von sowjetischen Radiostationen gehol-fen.

Nachdem die sowjetische Armee am 17. September Polen besetzt hatte, folgte eine Zusammenarbeit der sowjetischen und deutschen Streitkräfte.

Die Sowjets öffneten in der Arktis deutschen Schiffen, die Zuflucht benötig-ten, ihre Häfen und erlaubten den Deutschen, auf sowjetischem Territorium eine geheime U-Boot-Basis zu eröffnen; eine Basis, von der strategische Opera-tionen ausgingen, bis sie nach der deutschen Invasion Norwegens im April 1940 nicht mehr benötigt wurden.“*

Darüber hinaus konnten die Deutschen sich über die Sowjetunion als Zwischenhändler auch Waren aus Ländern beschaffen, die seit Kriegsausbruch ihre offiziellen Kontakte zum Deutschen Reich abgebrochen hatten.

Ein weiterer Vorteil war, daß die Sowjetunion sich pünktlich zum Einfall in Polen mit den Japanern über Grenzstreitigkeiten verständigt hatte und Japan und Deutschland relativ sicheren Kontakt über die Sowjetunion halten konnten.

Angesichts dieser immensen politischen und militärischer Vorteile, die Deutschland aus seinem Bündnis mit der Sowjetunion zog, erscheint der Überfall im Juni 1941 völlig wahnsinnig, zumal Deutschlands militärische Kräfte ja noch nicht einmal ausgereicht hatten, die Engländer zu besiegen.

Woher wollte Hitler also die Kräfte nehmen, auch noch gegen Rußland Krieg zu führen, das aufgrund seiner Reserven an Menschen und Material, aufgrund der Größe des rus-sischen Territoriums und des harten russi-schen Winters kaum zu schlagen war?

Hitler mußte entweder völlig größenwahn-sinnig geworden sein, oder aber es steckte etwas ganz Anderes dahinter. Bis heute sind viele wichtige Dokumente aus beiden Weltkriegen noch nicht veröffentlicht, die offensichtlich brisantes Material enthalten.

 

Michail Gorbatschow (Bild: Deutsche Bundesstiftung Umwelt)

Mit der Perestrojka versuchte Gorbatschow gegen die Alt-Stalinisten in seiner Partei vorzugehen, und es wurde Material frei-gegeben und von russischen Historikern ver-öffentlicht, das die These stärkte, daß Stalin beabsichtigte, die Fronten zu wechseln und nunmehr an der Seite der Engländer und Amerikaner gegen Deutschland zu kämpfen.

Für diese These sprach, daß Stalin massiv Truppen an der Grenze zusammenzog, Stalin mehrere Angriffspläne gegen Deutschland ausarbeiten ließ, aber keinen einzigen Ver-teidigungsplan, sowie die Aussagen vieler Offiziere.

Im Westen kam dies gar nicht gut an, und auch in der Sowjetunion setzten sich nach Gorbatschows Sturz schnell wieder die Kräfte durch, die an einer kritischen Überprüfung des so schön festgeschriebenen Geschichts-bildes nicht interessiert waren.

Ohne die Sichtung sämtlicher noch geheimer Dokumente wird dies freilich nicht zu klären sein. Was aber eindeutig feststeht, ist

zum einen, daß der Hitler-Stalin-Pakt nur ein neuer Name war für die politische und militärische Zusammenarbeit der Sowjetunion und Deutschlands, die bereits unmittelbar nach dem Ende des Ersten Weltkrieges begann und zu der sich beide Staaten bereits in Rapallo bekannt hatten,

zum anderen, daß Ludendorff als erster sowohl den Pakt zwischen den Sowjets und den deutschen Nationalsozialisten 1929/1930 öffentlich machte, zu einem Zeitpunkt als beide Seiten darauf bedacht waren, ihr Bündnis noch geheim zu halten,

zum dritten, daß Ludendorff mit seinem klaren, militärischen Verstand sofort begrif-fen hatte, in welch eine Katastrophe dieses „dümmste aller denkbaren Bündnisse“ zwischen Faschismus und Bolschewismus Deutschland und Europa letztlich führen würde.

Ludendorff hatte Stalin bereits 1930 mili-tärischen Sachverstand bescheinigt, und seine Voraussage, daß Stalin aus diesem zweiten Weltkrieg den größten Profit her-ausschlagen würde, sollte ebenfalls eintref-fen.

Dennoch sollte der Hitler-Stalin-Pakt nicht darüber hinwegtäuschen, daß sowohl Stalins Bündnispolitik als auch die Bündnispolitik vieler anderer Staaten militärisch recht wenig Sinn ergibt und sich daher auch die Frage stellt, ob Kriege nicht aus ganz anderen Gründen geführt werden, als den Bevölke-rungen, die durch ihre Eliten in Kriegen aufeinander gehetzt werden, durch Propa-ganda eingetrichtert wird.

Schon die Bündnispolitik im Ersten Weltkrieg ergab keinen wirklichen Sinn, als Italien plötzlich die Fronten wechselte oder Prä-sident Wilson und die britische Regierung immer wieder betonten, dieser Krieg werde geführt, um die Welt „safe for democracy“ zu machen, wobei beide Demokratien jedoch keinerlei Probleme hatten, sich mit dem Kaiserreich Japan, Serbien oder gar dem zaristischen Rußland zu verbünden, Staaten, die nun wahrlich nicht für demokratische Ideale in den Krieg zogen.

Noch verworrener wird es im Zweiten Weltkrieg. Die Bündnispolitik praktisch aller Hauptkriegsteilnehmer ergibt überhaupt kei-nen Sinn.

 

Capt. Russell Grenfell RN

Der Brite Captain Russell Grenfell, der als Offizier beide Weltkriege mitgemacht hatte, war der Meinung, daß die Bündnispolitik Englands entscheidend dazu beitrug, auf lange Sicht das Empire zu zerstören, und daß auch insbesondere Wilson und Roosevelt, die scheinbaren Verbündeten Englands, eine Politik trieben, die England eher schadete als nutzte.

So war England, das vor Beginn des Ersten Weltkrieges eine reiche Nation gewesen war, danach hoch bei den USA verschuldet, und England, das als Seemacht mit der stärksten Flotte in den Zweiten Weltkrieg eingriff, nach dem Krieg so geschwächt war, daß es nur noch die Rolle als Junior-Partner der USA spielen konnte, während sich das britische Weltreich in seine einzelnen Teile auflöste.

Auch politisch machte diese Bündnispolitik keinen Sinn: England, Frankreich und die USA behaupteten, für die Demokratie und Men-schenrechte zu kämpfen und verbündeten sich dann mit Stalin gegen Hitler. England und die USA verbündeten sich im Zweiten Weltkrieg auch mit China gegen Japan.

Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg verbündeten sich England und die USA mit dem gerade noch bekämpften (West-) Deutschland gegen ihren bisherigen Verbün-deten Stalin und baten die deutschen Offi-ziere, die sie gerade noch als Kriegsverbre-cher beschimpft und in Nürnberg angeklagt und verurteilt hatten, eine neue deutsche Armee aufzubauen und sich an einem neuen Bündnis gegen Stalin zu beteiligen. Frank-reich machte zähneknirschend mit.

Ebenso wechselten im Pazifik die Fronten, wo sich die Amerikaner und Engländer nunmehr mit ihrem Erzfeind Japan gegen ihren bisherigen Verbündeten China zusammenta-ten.

Hitler-Deutschland verbündete sich mit Stalin, obgleich Hitler kein Geheimnis daraus machte, daß ihm ein Bündnis mit England lieber gewesen wäre.

Bei den Bündnissen fällt auf, daß die Bünd-nispolitik Deutschlands, Polens, Italiens, Finnlands und besonders Stalins taktischer Natur waren, die Bündnispolitik der USA und Englands dagegen strategischer Natur.

 

Josef Stalin (Bild: geo.de)

Stalin war ein Meister der Taktik, wobei seine Taktik ziemlich einfach gestrickt war. Er schloß einfach mit jedem einen Nichtan-griffspakt ab und entschied dann nach Bedarf, welchen Vertrag er wann und wie zu seinen Gunsten brechen würde.

Das geniale an Stalins Taktik war, daß er damit die Bündnispolitik aller anderen Staaten zu seinen Gunsten ausmanövrierte:

Stalin verbündete sich mit Hitler und beide marschierten in Polen ein,

Stalin hielt jedoch weiterhin Kontakt mit den Alliierten, von denen er wußte, wie sehr sie die zweite Front benötigten.

Stalin schloß Nichtangriffspakte mit Deutsch-land und Japan, und schaffte es tatsächlich, als es dann zum Krieg mit Deutschland kam, Japan aus dem Krieg herauszuhalten, bis Deutschland besiegt war, um dann sofort Japan den Krieg zu erklären, das längst am Ende seiner Kräfte war.

So gelang Stalin kurzfristig ein taktischer Sieg über die Strategie der USA und Englands, und Stalin, der als Sieger aus dem Zweiten Weltkrieg hervor ging, kontrollierte nun ganz Osteuropa, inklusive Polens, wegen dessen Freiheit England und Frankreich doch angeb-lich in den Krieg gezogen waren, aber auch das war nicht so wie es schien:

Frankreich und Englands Bündnis mit Polen diente nur als Kriegsgrund. Als der Krieg dann ausbrach, machten Frankreich und England keinerlei Anstrengungen, Polen zu schützen und überließen es schließlich sogar Stalin.

Polen, das mit Frankreich und England ein Bündnis eingegangen war gegen Hitler, wurde von seinen Verbündeten einfach an Stalin verkauft, der als Bündnispartner eben wich-tiger war.

Und die Alliierten richteten sich dann nach erfolgtem Sieg über Deutschland und Japan mit den Besiegten gegen Stalin. Die langfristige Strategie der USA und Englands wurde damit immer deutlicher:

Staat für Staat sollte unterworfen werden, und die Welt sollte reif gemacht werden für die Neue Weltregierung.

Da der Völkerbund versagt hatte, wurde nun unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg die UNO gegründet, die da weitermachen sollte, wo der Völkerbund aufgehört hatte.

 

Erich Ludendorff

Auch das alles hatte Ludendorff vorausge-ahnt, und er schrieb immer wieder, daß überstaatliche Mächte am Werk sind, die die Vereinigung aller Staaten in einer angebli-chen Weltrepublik vorbereiten.

Und diese neue Welt würde dann eben keine Demokratie, sondern eine Diktatur sein,

in der kein Mensch mehr frei wäre.

Wir sehen heute, wie sich auch diese Voraussicht Ludendorffs bewahrheitet.

Ende

_______________________

Anmerkung

*) Geoffrey Roberts, Stalins Kriege, Vom Zweiten Weltkrieg zum Kalten Krieg, 2006, S. 58 f.

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Waffenstudent
Waffenstudent
3 Monate zuvor

Man unterschlage in diesem Zusammenhang bitte nicht die politischen Ziele des Deutschen SA-Führers Ernst Röhm. Dieser wollte zuallererst einen ewigen Frieden mit Frankreich. Dabei sollten auch alle Versailler Verpflichtungen, die Reparationen in Goldmark, von Berlin nach Paris, auf Heller und Pfennig beglichen werden.

Weil die französische Oberschicht an diesem Vorschlag großen Gefallen fand, ließ die Intrigeninsel ganz spontan aus dem SA-Röhm einen Schwulen-Röhm machen. Und dann ging alles ganz schnell.

Heinrich S.
Heinrich S.
3 Monate zuvor

Ohne das zutiefst demütigende Diktat von Versailles, welches quasi mit vorgehaltener Pistole erzwungen wurde, hätte es keine Verelendung Deutschlands, in Folge, gegeben.

Alles, was danach geschah, ist unmittelbare Folge dieses verbrecherischen Schandfriedens. Die übergroße Mehrheit der Bevölkerung und aller bestehenden Parteien sprachen sich damals gegen diesen „Vertrag“ aus.

Hitler, als Hoffnungsträger gegen die Depression, wurde in Versailles geboren!!! Mit einem gerechten, ehrenvollen und der Völkerverständigung dienenden Frieden, ohne Versailles, hätte es den Weltkrieg 2 niemals gegeben.

Vieles, was heute politisch und wirtschaftlich ist, auch die weiterhin bestehenden Demütigungen unseres Volkes
geht auf den völkerverhetzenden Versailler Vertrag von 1919 zurück.
———————–
Zitat:
„Erinnern wir uns bitte an den Vertrag von Versailles, der ohne Rußlands Beteiligung zustande kam. Viele Experten folgerten, daß Versailles die Geburtsstätte des 2. Weltkriegs war. Und ich stimme dieser Sicht absolut zu, denn der Versailler Vertrag war gegenüber dem deutschen Volk unfair. Er lud den Deutschen Einschränkungen und Lasten auf, unter denen sie zusammenbrachen. Der Kurs für das kommende Jahrhundert war damit festgelegt worden.“
Präsident Putin 2013

Gunnar von Groppenbruch
3 Monate zuvor

Eine ganz hervorragende Analyse!

Die Weitsicht von General Ludendorff ist außerordentlich beeindruckend!

Allerdings geht aus keiner seiner Bemerkungen hervor, daß ihm bekannt war, daß der Bolschewismus vom Weltfeind erfunden, erschaffen und finanziert worden ist!

In dem Beitrage geht leider auch die klare Trennung zwischen Faschismus und Nationalsozialismus verloren. Für den Faschismus gibt es nur eine einzige authentische Erklärung, nämlich die seines Erfinders:

“Der Faschismus sollte Korporatismus heißen, weil er die perfekte Verschmelzung der Macht von Regierung und Konzernen ist.” Benito Mussolini

Damit steht der Faschismus jeder VÖLKISCHEN Bewegung diametral und unversöhnlich ENTGEGEN !!! Durch seinen explitziten Einbezug der römisch-katholischen Kirche stellt der Austro-Faschismus eine Sonderform des Faschismus dar, wodurch er sich der spanischen Falange nähert.

Gänzlich unerwähnt bleibt in diesem Beitrage, daß die Verbindung zwischen dem Deutschen Reich und der Sowjetunion bereits während des 1. WK ihren Anfang nahm, nämlich im Frieden von Litauisch Brest (Brest Litowsk). !
Dieser ist ein wirklicher und echter FRIEDENVERTRAG, der dieser Bezeichnung tatsächlich alle Ehre macht! Zwar mußte Rußland durch ihn seine westlichen Randgebiete Finnland, Estland, Litauen, Polen, Weißrußland und Ukraine in die Selbständigkeit entlassen; aber es wurden keinerlei Reparationen gefordert, sondern statt dessen ein Friedens- und Beistandspakt geschlossen!

Es ist davon auszugehen, daß den Vertretern des Deutschen Kaiserreiches damals überhaupt nicht klar war, welch ein grauenvolles Leid durch den Bolschewismus auf die Welt losgelassen wurde … !

Seit Beginn seiner staatlichen Existenz 1917 hat der Bolschewismus weltweit rd. 120’000’000 bekannte Todesopfer gefordert – die Dunkelziffer liegt weitaus höher … !

Hans
Hans
3 Monate zuvor

Verehrte Adelinde,
am Ende Ihres 3. Teils steht: “Da der Völkerbund versagt hatte (….)”. Vielleicht hat er gar nicht versagt?
Paul Celine, ein französischer(!) Autor, beschrieb den Gebäudekomplex des sog. Völkerbundes in Genf als “größte Synagoge Westeuropas”.

Tatsächlich hatte der Völkerbund nie die Absicht, die europäischen Völker zu befrieden, insbesondere Deutschland Gerechtigkeit – im Nachhinein – zukommen zu lassen.

jasosans
jasosans
3 Monate zuvor

Muß es in der Überschrift korrekterweise nicht heißen “Der Hitler-Stalin-Pakt 1939/1940”?

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