3 Reden führender deutscher Politiker zur Europafrage vor und nach dem Ende des Krieges 1944/45.
Donnerstag, 28. Mai 2026 von Adelinde
Ernst Cran
sandte den untenstehenden Text ein mit der Vorankündigung:
3 Reden führender deutscher Politiker zur Europafrage vor und nach dem Ende des Krieges 1944/45.
3 Reden, deren Vorstellungen bei den – damals noch „künftigen“ – „Siegermächten“ auf taube Ohren stießen.
3 Reden, deren Inhalte im Nachgang der Folgejahre und Jahrzehnte in allen Punkten Recht behalten sollten:
Juli 1944: Reichswirtschaftsminister Walther Funk in Königsberg vor Wirt-schaftswissenschaftlern und Wirt-schaftsführern aus Deutschland und den verbündeten und befreundeten Ländern
Januar 1945: Reichswirtschaftsminister Walther Funk anläßlich der letzten Ta-gung des Auslandswissenschaftlichen Instituts unter dem Motto „Europa in der Entscheidung“
Mai 1945: Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk, Reichsaußenminister in der Regierung Dönitz, Rundfunkan-sprache
Alle Texte sind entnommen aus:
Hitlers Europa. Die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft 1940-1945, Druffel & Vowinckel 2011, 496 S., ISBN 978-3-8061-1213-9 https://www.booklooker.de/B%C3%BCcher/Walter-Post+Hitlers-Europa-Das-Deutsche-Reich-das-Neue-Europa-und-die-Europ%C3%A4ische/id/A02P4DoP01ZZS
Hitlers Europa – „Overlord“ und Bretton Woods
Der Sommer des Jahres 1944 brachte dem Deutschen Reich drei verheerende militä-rische Niederlagen ein:
– am 6. Juni landeten die Anglo-Amerikaner in der Normandie (Operation „Overlord“) und konnten Ende Juli aus ihrem Brückenkopf ausbrechen;
– am 25. August zogen die Alliierten in Paris ein und in den folgenden Wochen ging ganz Frankreich für Deutschland verloren.
– Am 22. Juni begann im Osten eine sowjeti-sche Großoffensive, die zur Vernichtung der Heeresgruppe Mitte und dem Verlust Weiß-rußlands und Ostpolens führte; und
– am 25. August wechselte im Verlauf einer weiteren sowjetischen Großoffensive das Königreich Rumänien die Seiten, was den Zusammenbruch der Heeresgruppe Südu-kraine und den Verlust der für Deutschland nahezu lebenswichtigen Ölfelder von Ploesti nach sich zog.
Das „Neue Europa“ schrumpfte rasch zusammen.
Als im Sommer 1944 die Pläne der Alliierten für eine wirtschaftliche Ordnung in der Nachkriegszeit bekannt wurden, versuchte das Reichswirtschaftsministerium, ihnen eigene Vorstellungen für eine künftige Wirtschaftsordnung in Deutschland und Europa entgegenzusetzen.
Am 1. Juli 1944 trafen in den USA im Mount Washington Hotel in Bretton Woods, New Hampshire, 730 Delegierte aus 44 alliierten Nationen zusammen, um über die internati-onale Währungs- und Finanzordnung nach Beendigung des Krieges zu beraten.
Als Ergebnis dieser Konferenz, die bis zum 22. Juli dauerte, wurden Vereinbarungen zur Gründung der Internationalen Bank für Wie-deraufbau und Entwicklung (International Bank for Reconstruction and Development IBRD), des Allgemeinen Zoll- und Handels-abkommens (General Agreement on Tariffs and Trade GATT) und des Internationalen Währungsfonds (International Monetary Fund IMF) unterzeichnet.
Diese Institutionen sollten die Wirtschafts-ordnung der Nachkriegszeit nachhaltig be-einflussen, die Regierung Roosevelt hoffte damit, der Bildung einer Weltregierung ein Stück näher zu kommen.
Die Konferenz von Bretton Woods hatte kaum begonnen, als Reichswirtschaftsminister Walther Funk am 7. Juli 1944 in Königsberg vor Wirt-schaftswissenschaftlern und Wirt-schaftsführern aus Deutschland und den verbündeten und befreundeten Ländern eine Rede hielt.
Funk glaubte in den amerikanischen Plänen einen unverhohlenen Wirtschaftsimperia-lismus zu erkennen:
„Wenn heute die Amerikaner die Rück-kehr zur Goldwährung propagieren, so bedeutet dies, insbesondere mit Rück-sicht auf den beherrschenden Goldbesitz dieses Staates, nichts anderes als die Erhebung der Dollarwährung zur Welt-währung und den Anspruch auf die ab-solute Herrschaft in der Weltwirtschaft.“
Die Währung, so Funk weiter, könne nur Dienerin, nicht aber Herrscherin der Wirt-schaft sein:
„System und Apparatur der anglo-ame-rikanischen Währungspläne sollen an-geblich die Zahlungsbilanzen der ver-schiedenen Länder wieder in Ordnung bringen, wenn sie aus dem Gleichgewicht gebracht worden sind.
Richtig und allein erfolgversprechend wäre der andere Weg: durch eine ver-nünftige Wirtschaftsordnung dafür zu sorgen, daß die Zahlungsbilanzen nicht in Unordnung kommen. Wir brauchen eine neue Wirtschaftsordnung, weil die alte versagt hat.
Man kann nicht die Weltwirtschaft mit Währungsplänen, sondern man muß die Währungen mit Wirtschaftsplanungen in Ordnung bringen.
Diese sind allerdings räumlich begrenzt und setzen das Vorhandensein gemein-samer Bindungen und gegenseitiger Ergänzungen voraus. Mit monetären Maßnahmen allein lassen sich niemals wirtschaftliche Mißstände beseitigen. Dies gilt für den nationalen wie für den internationalen Bereich.“
Funk zeigte sich überzeugt, daß die Euro-päische Wirtschaftsgemeinschaft der Schlüssel zur Lösung der künftigen währungs- und wirtschaftspolitischen Probleme sei:
„Der Ausgangspunkt für eine künftige internationale Währungsordnung muß in der Ordnung der nationalen Volkswirt-schaften liegen … Schließen sich auf dieser Grundlage die Länder Europas in richtiger Erkenntnis ihrer Schicksalsge-meinschaft … unter voller Aufrechter-haltung ihrer staatlichen Souveränität zu einer … Wirtschaftsgemeinschaft zusam-men, so werden die europäischen Wäh-rungsrelationen in staatlichen Verein-barungen festgelegt und, je nachdem die Verhältnisse einen Abbau der Zwangs-bewirtschaftungen im Waren- und Geld-verkehr gestatten, auch frei konvertier-bar sein …
Notwendig wird allerdings eine enge Zusammenarbeit der Notenbanken sein. Auf diese Weise werden die europäischen Länder die sichere Grundlage für den Wohlstand ihrer Völker finden.“
Davon werde zweifellos auch die Weltwirtschaft profitieren:
„Ist in der Welt erst einmal eine allge-meine Atmosphäre des Vertrauens wie-derhergestellt und bei jedem Partner des Waren- und Zahlungsverkehrs die Be-reitwilligkeit vorhanden, den Notwendig-keiten des anderen gebührende Rech-nung zu tragen, und wird durch den Abschluß von langfristigen Handels- und Zahlungsverträgen ein störungsfreier Ablauf der Gütererzeugung und des Güterverkehrs gesichert, so werden auch außerhalb der europäi-schen Lebens- und Wirtschaftsgemeinschaft die europäischen Währungen ihre Geltung haben.“
Ein komplizierter internationaler Währungs-mechanismus, wie ihn die Amerikaner wünschten, würde die Staaten „ihrer Auto-nomie und ihrer Entschlußfreiheit“ berauben, sie in eine „monetäre Zwangsjacke“ pressen und ihr Schicksal von „fremden Mächten und Kräften“ abhängig machen.
Das oberste Ziel einer künftigen europäi-schen Wirtschaftspolitik müsse es sein, die Massenarbeitslosigkeit zu beseitigen und den allgemeinen Lebensstandard zu erhöhen:
„Die entscheidende Aufgabe nach Be-endigung dieses Krieges wird auf sozia-lem Gebiet liegen und das Gespenst der Massenarbeitslosigkeit … wird nach den von uns bereits mit überzeugendem Erfolg entwickelten Grundsätzen und Methoden seine Schrecken verlieren.
Die zukünftige Wirtschaftspolitik wird Technik und Organisation in erster Linie auf die Erhöhung des Lebensstandards der schaffenden Menschen ausrichten.“
S. 386-388 (Preußische Zeitung, 14. Jahrg., Nr. 186, Königsberg 8.7.1944; faksimiliert in: Friedrich Richter, 450 Jahre Albertus-Universität zu Königsberg/Pr. 1544-1944-1994, Stuttgart 1994, ohne Seitenangabe)
Hitlers Europa – Reichswirtschaftsminister Funk blickt in die Nachkriegszeit … die letzte Tagung des Auslandswissenschaftlichen Instituts, die im Januar 1945 unter dem Motto „Europa in der Entscheidung“ stattfand.
… Eine weiterführende Bedeutung hatte … die Rede von Reichswirtschaftsminister Walther Funk, die er am 13. Januar hielt. Mit einem Überblick über den Leistungs-stand der europäischen Wirtschaft ver-suchte Funk den westlichen Alliierten – diese waren die eigentlichen Adressaten – deut-lich zu machen, daß jede Nach-kriegsgestaltung Europas ohne Berück-sichtigung der zentralen Rolle der deut-schen Wirtschaft zum Scheitern verurteilt sein mußte:
„Ohne eine gesunde und starke deutsche Wirtschaft kann es keine gesunde und starke europäische Wirtschaft geben … Die deutsche Ausfuhr war stets für die Struktur und die Leistung der europäischen Wirtschaft entscheidend.
Der gesamteuropäische Außenhandel aber betrug rund die Hälfte des ge-samten Welthandels! Inzwischen haben sich auf Grund der Kriegsver-hältnisse und durch den Erfolg der deutschen Aufbauarbeit für die europäische Wirtschaft die Relatio-nen noch wesentlich zugunsten Deutschlands verschoben …
Würde man diese auf einem natürli-chen Wachstum und auf naturgege-benen Ergänzungsmöglichkeiten beruhende europäische Wirtschafts-verbundenheit gewaltsam zerstören und würde man aus dem europäi-schen Wirtschaftskörper das Herz-stück, Deutschland, herausreißen, dann würde es nicht nur in Deutschland ein Millionenheer von Arbeitslosen geben, sondern ein noch viel größeres Millionenheer von Arbeitslosen in Europa.
Dann würden wir in Europa die chao-tischen Verhältnisse verewigt haben, die die sogenannten Befreier herbei-geführt haben, als sie in die bisher von deutschen Truppen besetzten Gebiete einzogen und die mit Deutschland politisch wie wirtschaft-lich verbundenen Staaten erobern konnten.
Diese Art der ’Befreiung‘ haben so-wohl die von den Anglo-Amerika-nern wie die von den Bolschewisten ’befreiten‘ Völker zu spüren bekom-men; sie bedeutete Bürgerkrieg, Hunger, Not, Arbeitslosigkeit, Wirt-schaftskrise, soziale Zerrüttung und bolschewistischen Aufruhr.
Auf diese Weise würde dann in der Tat der Bolschewismus seine letzten Kriegsziele erreichen …
Im Bewußtsein seiner europäischen Verantwortung … hatte das national-sozialistische Deutschland von 1941 bis 1943 eine neue Ordnung in Euro-pa eingeleitet, die bereits weitge-hend Realität geworden war und sich schon überaus erfolgreich auszuwir-ken begann …
Deutschland und die mit ihm in einer engen Wirtschaftsgemeinschaft ar-beitenden besetzten Gebiete und befreundeten Länder haben in drei Jahren (1941 bis 1943) wirtschaft-liche Leistungen erzielt, die ich auf zusammen mindestens 600 Milli-arden Reichsmark beziffern möchte, die also im Jahresdurchschnitt das Volkseinkommen der mit allen Gü-tern der Erde so reich gesegneten Vereinigten Staaten in den Vor-kriegsjahren wesentlich übersteigen …
So war die europäische Wirtschafts-gemeinschaft weitgehend Wirk-lichkeit geworden.“
Funk wandte sich dann den Folgen der Sowjetherrschaft für die Länder Südost-europas zu:
„Die Sowjetunion … hat Rumänien besetzt, hat Bulgarien verschlungen, ist in Serbien eingedrungen, und jetzt liegt ihr Schatten tief über Ungarn …
Der sowjetische Hunger nach Waren und Produktionsgütern jeder Art ist nicht etwa nur eine vorübergehende, eine Kriegserscheinung …
Deutschland mußte bestrebt sein, den Südosten auf den Standard Mitteleuropas zu heben, die Sow-jetunion muß den Südosten auf ihr Niveau herabziehen.
Unter den Werten, welche die Sow-jetunion sogleich sich anschickte, nach dem Osten abzutransportieren, befindet sich auch ein besonders kostbarer, nämlich der Mensch.
Es sind nicht nur Gegner … es sind … vor allem Spezialisten, Fachar-beiter, Techniker, Gelehrte, techni-sches Personal und Kinder.
Der Mensch, also jener Rohstoff, der von der Sowjetunion wie kein ande-rer verschwendet wurde, weil der Kommunismus ihn nicht nur als äußerst billig, sondern auch als unerschöpflichen Besitzstand zu betrachten gewohnt war, ist in der Sowjetunion selten, ist kostbar geworden …
Zwischen Südosteuropa ist der Unterschied im Standard schon spürbar genug, um einen kleinen Katarakt zu verursachen. Welch ein Gefälle von Riesenausmaßen würde sich erst ergeben, wenn die Sowjet-union Gelegenheit hätte, sich am mittel- und westeuropäischen Niveau zu messen – und sich nach Wunsch zu bedienen!“
Das war keineswegs nur Propaganda: Allein in Ungarn wurden bei Kriegsende 290.000 Zivilisten – neben 690.000 Soldaten der ungarischen Armee – in sowjetische Gefangenenlager deportiert.
Dabei ist zu berücksichtigen, daß die ungarische Gesamtbevölkerung – in den Staatsgrenzen von 1941 – 14,6 Millionen Menschen betrug.
S. 394-396
Bezüglich der deutschen Wirtschaftskraft auch in den letzten Kriegsjahren ist die folgende Ausführung des Verfassers sehr illustrativ:
Die im Mai 1944 beginnenden Luft-angriffe auf die Mineralölindustrie hatten auf die wichtigste einheimische Produk-tion, die Hydrierung, und damit vor allem die Erzeugung von Flugbenzin, eine verheerende Wirkung.
Gleichzeitig ging durch den Abfall und Seitenwechsel Rumäniens die Einfuhr erheblich zurück, die intensivierte deut-sche und ungarische Rohölförderung vermochte diese Ausfälle in keiner Weise auszugleichen.
… Ohne die Luftangriffe hätte die Produktion von synthetischen Kraft-stoffen im Dezember 1944 einen Stand erreicht, der um ein Fünftel über der Januarerzeugung des selben Jahres gelegen hätte.
Damit wäre der deutsche Bedarf an Treibstoffen auch ohne das rumänische Erdöl zu decken gewesen. Tatsächlich stand aber Ende 1944 nur ein Viertel der geplanten Menge aus deutscher Produk-tion zur Verfügung.
(S. 409)
Hitlers Europa – Deutsche Europapropaganda 1945
„…, am 2. Mai 1945, hielt Schwerin von Krosigk als neuer Reichsaußenminister in der Regierung Dönitz eine bemerkens-werte Rundfunkansprache, in der er vor einem dritten Weltkrieg und dem Einsatz neuer
„schreckliche(r) Waffen, für deren Anwendung in diesem Krieg keine Zeit mehr blieb“
warnte (diese Bemerkung wirft die Frage auf, welche „neuen schrecklichen Waffen“ Schwerin von Krosigk hier eigentlich meinte, denn der erste amerikanische Atomwaffentest sollte erst am 16. Juli 1945, also 2 ½ Monate nach dieser Rede stattfinden – oder spielte der Reichsau-ßenminister hier auf einen deutschen Kernwaffenversuch an?).
Schwerin von Krosigk gab den westlichen Alliierten zu verstehen, daß die neue, parteilose Reichsregierung zu einer um-fassenden Kooperation im Interesse Europas bereit sei:
„Die Welt widerhallt vom Waffenlärm, und noch fallen deutsche Männer in ihrem letzten Kampf zur Verteidi-gung ihres Vaterlandes. Auf den Straßen des noch unbesetzten Deutschlands zieht ein großer Strom verzweifelten und hungernden Volkes westwärts, verfolgt von Kampfbombern in ihrer Flucht vor einem unbeschreiblichen Terror.
Im Osten rückt ein eiserner Vorhang unablässig vorwärts, hinter dem die Welt das vor sich gehende Zerstö-rungswerk nicht erkennen kann.
In San Francisco sind gleichzeitig Beratungen im Gange zur Organi-sation einer neuen Welt, die dazu bestimmt sein soll, der Menschheit Sicherheit vor einem neuen Krieg zu bringen.
Die Welt weiß sehr wohl, daß ein dritter Weltkrieg nicht bloß den Niedergang von Nationen, sondern geradezu das Ende der Menschheit bringen wird.
Schreckliche Waffen, für deren Anwendung in diesem Krieg keine Zeit mehr blieb, werden im dritten Weltkrieg zu ihrer vollen Wirkung kommen und Tod und Verderben über die Menschheit säen.
Die Deutschen haben mehr als jedes andere Volk in der Welt erfahren, was Krieg und Zerstörung heute bedeu-ten. Unsere Städte sind zerstört. Die Denkmäler unserer Kultur sind ver-schwunden, während Millionen deut-scher Männer und Jünglinge auf den Schlachtfeldern fielen.
Das deutsche Volk, seine gequälten Frauen und Mütter bitten zu Gott, daß der Welt ein neuer Krieg mit all seinen Schrecken erspart bleibe.
Mit uns erwarten auch alle anderen Völker Europas, die von Not und bolschewistischem Terror bedroht sind, eine neue Ordnung, die diesen Kontinent einen wirklichen und dauerhaften Frieden und Möglich-keiten für ein freies und sicheres Leben bringt.
Je mehr des deutschen Ostens in die Hand der Bolschewisten fällt, um so größer wird die Gefahr der Hungers-not in ganz Europa. Ein bolschewi-stisches Europa ist der erste Schritt zur Weltrevolution, nach der die Sowjets seit 25 Jahren streben.
Die Erreichung dieses Zieles oder der dritte Weltkrieg sind die Alternati-ven. Ich kann deshalb in der Konfe-renz von San Francisco nicht ein Mittel zur Erfüllung des Sehnens der Menschheit sehen.
Auch wir vertreten die Auffassung, daß eine Weltordnung geschaffen werden muß, die künftige Kriege verunmöglicht und rechtzeitig die Ursachen solcher Kriege ausschaltet. Eine neue Ordnung kann aber nicht geschaffen werden, wenn der Bock zum Gärtner gemacht wird.
Die Menschheit sehnt sich nach einer Lösung der brennenden sozialen Fragen, die in jedem Lande bestehen. Eine solche Lösung kann aber nicht im Bolschewismus gefunden werden. Sie muß sich auf eine gerechte sozi-ale Ordnung gründen, welche die Freiheit und Würde des einzelnen wahrt.
Wir glauben aufrichtig, einen Beitrag zu einer solchen Lösung leisten zu können. Die Welt steht gegenwärtig vor der größten Entscheidung, die sie jemals zu treffen hatte. Die Art der Entscheidung wird Chaos oder Ordnung, Krieg oder Frieden, Leben oder Tod zum Ergebnis haben.“
S. 411-413
Textauszüge aus: Hitlers Europa. Die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft 1940-1945
Druffel & Vowinckel 2011, 496 S., ISBN 978-3-8061-1213-9
Ordnung, Frieden und Leben …, das hätten deutsche Politiker Europa und der Welt bringen können, wenn man sie nur gelassen hätte. Statt dessen hat man mit aller Macht den 2. WK inszeniert, um Deutschland zu zerstören und Hitlers erfolgreiches Wirtschafts- und Finanzkonzept zu stoppen, denn dadurch wäre die jüdische Geldmacht machtlos geworden.
Es folgten Chaos, Krieg und Tod! Wieviele Menschen das global-j… Machtkonstrukt zur Wahrung seiner gierigen Interessen umbringen mußte, wieviele Länder es verwüsten und wieviel beispielloses Leid es der Welt zufügen mußte, interessiert dieses Menschenschlächter-System nicht! Es ist verabscheuungswürdig!!
Doris: Und mit wieviel Lug und Trug und entsprechenden „Gedenkstätten“ sowie Ermordung und Festsetzung der deutschen Führungselite (Nürnberg!) es die Besiegten niederhalten muß … ist ein noch obendrein verabscheuungswürdiger Abgrund menschlichen Machtmißbrauchs zur Erreichung der Festschreibung „deutscher Schuld“. Unfaßbar, was Menschen fertigkriegen!