Montag, 6. April 2026 von Adelinde |

Hier ist Storms Oster-Gedicht unterbrochen, hier in der letzten Zeile klingt bereits etwas an, was den Dichter heutzutage als „Rechtsextremisten“ kenn-zeichnet: Er spricht von der Heimaterde, noch dazu von der festen Heimaterde!
Karl-Heinz Requard, der dies Gedicht in seinem schön gestalteten Heft mit Frühlings-Gedichten bringt, fügt, ehe er die beiden letzten Strophen des Gedichtes folgen läßt, an:
Bei dem Storm-Gedicht „Ostern“ mag man auf den ersten Blick an ein Frühlingsgedicht denken, wie wir es in der gewohnten Naturlyrik des Dichters kennen.
Aber ein erster flüchtiger Blick täuscht, denn Storm will nicht nur den erwachenden Frühling beschreiben …
Ihm lastet der zeitweilige Verlust der Schleswig-Holsteinischen Heimat durch die dänische Krone auf der Seele, dem der Deutsch-Dänische Krieg 1864 folgte.

Karte von Schleswig-Holstein im Krieg gegen Dänemark 1864 (Sudholt)
Der Krieg ging für Deutschland siegreich aus. Auf deutscher Seite hatte der Feldherr Helmuth von Moltke geführt.

Helmuth von Moltke als Feldherr auf deutscher Seite im deutsch-dänischen Krieg 1864 (Sudholt)
Damals war die Führung der Deutschen ganz deutsch, der Feldherr Helmuth von Moltke allseits hochverehrt – anders als es dem späteren Feldherrn, Erich Ludendorff, im 1. Weltkrieg erging, dem das deutsche Heer von hinten aus der Heimat heraus innerlich zerstört wurde.
Dazwischen waren der Weltfreimaurerei gute 50 Jahre Zeit gegeben mitsamt dem linksextremi-stischen Marxismus. Sie beide wollten die Ver-nichtung des Deutschen Reiches, die 1899 in Paris von der Freimaurerei beschlossen wurde.
Noch konnte der um seine schleswig-holsteinische Heimat bangende Theodor Storm seinem „Früh-lingsgedicht“ die entschlossenen Strophen anhängen:

Das Land Schleswig-Holstein blieb zunächst unser, bis Dänemark als eines der Raubnationen rund um Deutschland nach dem 1. Weltkrieg „sein“ Stück, Schleswig-Holstein, an sich riß genau wie die an-deren Nationen „ihre“ Stücke aus dem Deutschen Reich an sich rissen:
– Im Nordosten Litauen das Memel-Land,
– Polen Danzig, Westpreußen und Posen, die dann den „polnischen Korridor“ bildeten,
– die Tschechen das Sudetenland, Böhmen und Mähren,
– die Italiener Südtirol,
– die Franzosen Elsaß und Lothringen,
– die Belgier Eupen und Malmedy
– und eben Dänemark Schleswig-Holstein.
„Das Land ist unser, unser soll es bleiben!“
Schön wär‘s, lieber Theodor Storm, aber die Deut-schen haben sich‘s letztlich gefallen lassen, nach-dem sie auch von ihren Politikern belogen und betrogen worden waren. Die Versprechungen waren hohle Phrasen. Die Vertriebenen mußten sich mit den Ausgebombten im ruinierten Restdeutschland auf irgendeine Art einrichten und zurechtfinden.
Das haben die tüchtigen Deutschen geschafft, und jetzt wollen sie ihre Ruhe haben und leben. Einst erlebten sie und ihre Landsleute in den Grenzmar-ken, wie „die Flut“ der Fremden dem Meere gleich „an der festen Wehr den Wellenschlag die grimmen Zähne reiben“ ließen.
Aber im Verbund miteinander schafften die Feinde es, den Deutschen Land zu entreißen, ja ungeschützt von Deich und Grenzwehr dem Meer von Fremden das eigene Land auszusetzen. Dazu allerdings mußte erst eine marxistische Kriminelle das Sagen über die „Deichvogte“ erlangt haben und die landschützenden „Deiche“, die Grenzen, einreißen. Jetzt strömt das „Meer“ der Fremden unaufhaltsam ins Land.
Wenn das Theodor Storm noch miterlebt hätte, wenn das unsere deutschen Soldaten geahnt hätten! Aber, „Mond und liebes Sonnenlicht, Sterne und leiser Wind … sagt ihnen nicht, daß wir verraten sind,“ bittet Ursel Peter die Naturkräfte in ihrem Gedicht „Unseren Toten“.
Theodor Storm hielt zu seiner Zeit das trübe Rinnsal der deutschen Selbsthasser noch für „Tropfen Gift, die uns im Blute gären“, und sah damals das Deut-sche Volk noch als „lebenskräftigen Leib“, der „sie auszuscheiden trachtet“. Jeder von uns Heutigen, der Augen hat zu sehen, sieht derzeit unser „Land unter!“
Es gibt eine Sorte im deutschen Volk,
Die wollen zum Volk nicht gehören,
Sie sind auch nur die Tropfen Gift,
Die uns im Blute gären.
Und weil der lebenskräftige Leib
Sie auszuscheiden trachtet,
So hassen sie nach Vermögen ihn
Und hätten ihn gern verachtet.
Und was für Zeichen am Himmel stehn,
Licht oder Wetterwolke,
Sie gehen mit dem Pöbel zwar,
Doch nimmer mit dem Volke.
Und das Volk scheint jetzt aufzuwachen. Es sieht auch Hintergründe, die uns Netayahu und Trump sowie das geldgierige Netzwerk der Lüstlinge um Epstein vor Augen führen. Die Giftflut ist jetzt so gewaltig angestiegen, daß jeder merkt, daß uns die Jauche bis zum Hals steht und zu ersticken droht.
Ist es schon zu spät? Oder können wir die Deiche noch flicken und zum alten deutschen Anstand zurückkehren?
Das wäre mein Osterwunsch für uns alle!
Eure Adelinde
Einsortiert in Geschichte, Heimat, Philosophie, Politik, Religionen | 3 Stellungnahmen »