Feed für
Beiträge
Kommentare

Berthold Arndt

schrieb einen Rundbrief:

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit der Landtagswahl gestern in Sachsen-Anhalt ist Deutschland ein anderes Land.

Der deutsche Michel ist aus seiner selbst-verschuldeten Ohnmacht erwacht. Die Wahlbeteiligung lag gestern bei 77,5 %, 2021 lag sie noch bei 60,3 %.

Die 17,2 % der Wahlbetrechtigten, die den Unterschied ausmachen, wählten vor allem die AfD. (So kann man nur rechnen, wenn man annimmt, daß die Zahl der Wahlbe-rechtigten 2021 und 2026 gleich waren.)

Die etablierten Parteien erwartet eine harte ideologische Auseinandersetzung.

Die AfD ist wahrlich zur Volkspartei gewor-den. Sie hat Bürger an die Wahlurnen zurückgeholt, die im Wählen keinen Sinn mehr sahen.

Die etablierten Parteien vermeiden alles, was mit dem deutschen Volk zu tun hat. Sie benutzen „völkisch“ als Schimpfwort.

Die AfD hat solch einen Zulauf, weil die Bürger es satthaben, daß Migranten ins Land strömen, und weil sie die „Demokratie“ der etablierten Parteien ablehnen.

Friedrich Merz hat zu Beginn seiner Amtszeit Deutschland als „Einwanderungsland“ be-zeichnet. Er hat damit eine wichtige konser-vative Forderung nach dem Ende der Zuwan-derung aufgegeben.

Den Multikulturalismus haben die etablierten Parteien zur Staatsräson erhoben.

Doch die Mehrheit der Bürger will in einer homogenen Volkskultur leben, in der es keine Reibungsverluste wegen unterschiedlicher Normen und Werte gibt und in der sie in Sicherheit leben können. Sicherheit ist eine notwendige Voraussetzung für Freiheit.

„Vielfalt“ ist kein allgemeiner Wert, weil man immer schauen muß, was vielfältig sein soll. Ebenso verhält es sich mit „Toleranz“. Wer alles toleriert, verrät seine Interessen.

Die Demokratie der etablierten Parteien ist eine liberale Demokratie, die den Minder-heiten umfangreich Schutz garantiert. Gleichzeitig verrät sie deutsche Interessen.

Demokratie bedarf keiner Zuwanderung. Sie bedarf der Akzeptanz der Mehrheit der Bür-ger. Der Bundespräsident muß vom Volke gewählt werden!

Das Narrativ der etablierten „Demokratien“ fußt auf der Erzählung von der „deutschen Schuld“. Holocaust und Auschwitz sind damit eng verbunden. Doch Schuld gibt es nur als individuelle Schuld. Sie kann nicht vererbt werden.

Wie steht es mit der Schuld der Anglo-Amerikaner bzgl. des Bombenkrieges gegen die deutsche Zivilbevölkerung und der Atombombenabwürfe auf Japan?

Der Bombenkrieg gegen die deutsche Bevölkerung im Zweiten Weltkrieg ist bzgl. Intensität und Ausmaß mit dem „Holocaust“ vergleichbar. Nur die Briten und Amerikaner fühlen sich nicht schuldig.

Der Hauptprozeß der Nürnberger Prozesse dauerte vom 20. November 1945 bis zum 1. Oktober 1946. Dies war Siegerjustiz, denn die Kriegsverbrecher Harry S. Truman, Winston Churchill und Arthur Harris wurden nicht angeklagt. Ja, Harris erhielt 1992 ein Denkmal in London.

Daß sie auf der „richtigen Seite“ des Zweiten Weltkriegs gestanden und über die „Nazis“ gesiegt haben, ist das Narrativ der Briten und der Amerikaner. Es ist Teil ihrer nationalen Identität. Und die deutschen Politiker der etablierten Parteien sehen darin keinen Widerspruch zur Realität.

Ja, sie bedienen dieses Narrativ aus Angst, als Nazi dazustehen. Evtl. könnten die deutschen Exporte einbrechen, wenn die Deutschen allzu selbstbewußt würden.

Die Juden könnten eine deutsche Opferrolle nicht ertragen, was nachvollziehbar ist. Doch Israel betreibt unter den Palästinensern selbst Völkermord.

Friedrich Merz war von 2016 bis 2020 Aufsichtsratsvorsitzender von Blackrock Deutschland AG. Außerdem arbeitete er als Lobbyist und Berater.

Blackrock ist die größte Schattenbank der Welt und hält Aktien an fast allen großen Unternehmen in Europa und Amerika. Seine ehemaligen Kumpanen aus der Finanzoli-garchie sähen es überhaupt nicht gerne, wenn er die Diskussion um deutsche und anglo-amerikanische Schuld neu eröffnen und das nationale Narrativ der Amerikaner und Briten infrage stellen würde.

Friedrich Merz‘ Loyalität gilt der Finanzoli-garchie, weniger seinem Volke. Darum lehnt er jede Zusammenarbeit mit der AfD ab.

Die Politiker der AfD werden das Narrativ der Anglo-Amerikaner infrage stellen. Dies wird uns hoffentlich näher zur geschichtlichen Wahrheit führen. Objektivität ist das einzige Kriterium für Denkrichtigkeit!

Mit freundlichen Grüßen Ihr Berthold Arndt

Ältere Beiträge »