Compact – Einmal Kommunist, immer Kommunist?
Montag, 29. Juni 2026 von Adelinde |
Reinhard Heuschneider
am 28. 06. 2026
Zahlreiche Deutsche, die feststellten, daß die uns aufgezwungene Fremdpolitik unweiger-lich zur Vernichtung Deutschlands führt, revidierten ihre vollkommen falsche Politik und leisten Widerstand an der richtigen Stelle; allerdings – und das ist die Crux – haben sie die eine oder andere Propagan-dalüge beibehalten, ohne sich bewußt zu sein, daß nur mit dem Fallen aller relevanten Geschichtslügen eine Änderung der Politik erreicht werden kann.
So auch Jürgen Elsässer, der Chef von Com-pact. Der ehemals waschechte, Deutschland hassende Kommunist hat sich angeblich zum geschichtsbewußten deutschen Patrioten gewandelt – scheinbar!
Denn selbstverständlich ist gerade die nationalsozialistische Epoche ein äußerst wichtiger Bestandteil der über 1000 Jahre alten deutschen Geschichte, und wer an essentiellen Geschichtslügen, die unsere Todfeinde für diese zwölf Jahre gestrickt haben, festhält und sie ständig wiederholt, der hat nichts begriffen, denn er betreibt, wenngleich vielleicht auch unbewußt, nach wie vor die antideutsche, volkszerstörende Drecksarbeit.
Daß Elsässer das Thema Holocaust vermeidet, wird ihm niemand übelnehmen, da seine Zeitschrift, sofern sie Zweifel an der offiziel-len Version äußert, sofort verboten und er gem. § 130 StGB bestraft würde; wenn er aber die für Dumpfbacken erdachte alte Ka-melle verbreitet, nämlich Deutschland habe am 22. Juni 1941 Rußland „überfallen“ und die weitere Lüge, Rußland hätte „27 Millionen Opfer“ im Zweiten Weltkrieg durch Deutsch-land zu beklagen, schon einmal, zusammen mit dem Altkommunisten Robert Farle, äußerte,
https://heurein.wordpress.com/2025/05/01/27-millionen-russische-opfer/
dann ist das so, als lese er die längst ent-larvten antideutschen Propagandalügen ab, die ihm die alten sowjetischen Kreml-Chefs per Zettel in die Hand gedrückt haben.
Im „Brennpunkt des Tages“ von „Compact TV“, am 22. 6. 2026, unter dem Titel „85 Jahre später: Wie Merz den neuen Krieg mit Rußland plant“, geißelte Elsässer im Interview mit seinem geladenen Ivan Rodionov, Chef-redakteur der „infraRot Medien“ völlig zu Recht die wahnsinnige gegen Rußland gerichtete Kriegstreiberei.
Soweit, so gut. Doch dann kam jene von Stalin erfundene und von Jürgen Elsässer und seinem russischen Gast als Wahrheit ausge-gebene Lüge vom „Überfall von Nazi-Deutschland auf Rußland“. Offenbar merken sie gar nicht, daß sie, völlig irrelevant, die heutige BRD mit dem nationalsozialistischen Deutschen Reich und das heutige Rußland mit der Sowjetunion gleichsetzen.
Es ist eine längst erwiesene Tatsache: Das „Unternehmen Barbarossa“ war kein „Überfall“ auf die Sowjetunion, sondern ein Präventiv-schlag gegen das bolschewistische Weltero-berungssystem, das im Sommer 1941 bereits mit geballter Macht an der deutschen Grenze stand, um Europa bis zur Atlantikküste zu überrollen.
Das zu verhindern, kamen die Deutschen den roten Sowjets nur um wenige Wochen zuvor. Putin wertet zu Recht seinen Angriff auf die Ukraine als Präventivschlag, verwendet aber, was den deutschen Präventivschlag 1941 betrifft, die stalinistische Lüge des „Über-falls“. Und Elsässer ist dabei.
Warum dieses falsche Spiel? Unwissen kann es nicht sein, denn alle Bücher, die sich mit dem Thema Unternehmens Barbarossa be-fassen, können sie nicht ignoriert haben.
Wie etwa die vor wenigen Jahren herausgege-bene, in zwei Bänden zusammengefaßte Beschreibung des Historikers und General-major a. D. (NVA) Dr. rer. mil. Bernd Schwipper.
Titel des ersten Bandes: „Deutschland im Visier Stalins“, Untertitel: „Der Weg der Roten Armee in den europäischen Krieg und der Aufmarsch der Wehrmacht 1941 – Eine ver-gleichende Studie anhand russischer Dokumente“.
Zweiter Band: „Die Aufklärung der Bedrohung aus dem Osten“, Untertitel: „Die Prävention durch die Wehrmacht“.
Oder das Buch „Der Eisbrecher – Hitler in Stalins Kalkül“, Klett Cotta 1989, ISBN 3-608-91511-7, von Viktor Suworow, ehe-mals hochrangiger Offizier des sowjetischen militärischen Geheimdienstes GRU.
In diesem Buch offenbart er Stalins Geheim-pläne, Europa zu erobern. Alexander Solschenizyn in einem Schreiben an den Autor:
„Die Veröffentlichung dieses Buches wird eine enorme historische Bedeutung haben, auch wenn ihre Theorie nicht völlige Zustimmung finden und lebhafte Debatten auslösen wird. Sie haben eine sehr präzise Art zu denken und keine Einzelheit entgeht Ihrer Aufmerksamkeit.
Gleichzeitig rufen Sie dem Leser be-stimmte bereits bekannte Tatsachen ins Gedächtnis, die aber bislang vernach-lässigt oder vergessen wurden. Sie haben eine beachtliche Forschungsarbeit ge-leistet, und dies, nach der russischen Fassung zu urteilen, auf sehr elegante Weise.“
Wertvolle Aufklärung zu diesem Thema leistet auch der Finne Erkki Hautamäki in seinem zwei Teile umfassenden Band „Finnland im Auge des Sturms“. Hautamäki gehört zu je-nen Autoren, deren Bemühen um Objektivität und Frieden man greifbar spürt. Er schrieb zum Thema „Unternehmen Barbarossa“:
„Aber wie wir wissen, war Hitler ge-zwungen, zuerst zuzuschlagen (…). Stalin hatte es fast im Geheimen ge-schafft, seine Armee zu einer Macht aufzubauen, die in der Geschichte der Kriegsführung ihresgleichen suchte.
Die massiven Konzentrationen, vor allem im Schwarzmeer-Ostseeraum, hatten begonnen. Diese Armee sollte innerhalb von ein oder zwei Monaten zum Angriff auf den Westen bereit sein (Bereitschaft 15.- 20. Juli 1941).
Riesige Materialvorräte, Flugplätze, Flugzeuge, Munition, Artillerie, Kampf-panzer usw. waren über einen langen Zeitraum im Voraus für den Einsatz der künftigen Invasionsarmee in der Nähe der deutschen Grenze bereitgestellt worden.
Eine geheime, sogenannte‚ stille Mobil-machung‘ würde die ausgebildeten Mannschaften aller Waffengattungen in ihre Depots bringen und der Angriff würde ‚aus dem Stand‘ beginnen.
Die letzten Züge brachten Millionen neuer Militärstiefel für die Truppen, die bis in den Golf von Biskaya marschieren sollten, und Millionen vorgedruckter Karten von Mitteleuropa, die die Truppen für ihren Angriff benötigen würden.“
Kein ernst zu nehmender Mensch kann also weiterhin mit der stalinistischen Propagan-dalüge vom „Nazi-Überfall auf Rußland“ hausieren gehen. Aber Jürgen Elsässer und sein russischer Interview-Partner schafften es.
Letzterer, Ivan Rodionov, setzte noch eins drauf, als er von sich gab, die Behauptung, das Unternehmen Barbarossa sei ein Prä-ventivschlag des Deutschen Reiches gewesen, seien „Goebbel’sche Mythen“, denen die Leute „aufgesessen“ wären.
Die millionenfachen Vergewaltigungen deutscher Frauen durch die Rote Soldateska vor und nach dem 8. Mai, die Morde en passant sowie das wahllose Aufgreifen deut-scher Menschen, um sie in den Gulag zu bringen und dort schuften und verrecken zu lassen, waren für Rodionov bedauerliche „Übergriffe“; er sagte:
„Natürlich gab es Übergriffe der sow-jetischen Soldaten gegen die deutsche Zivilbevölkerung, aber es war kein System, im Gegensatz zu den deutschen Soldaten in der Sowjetunion – wenn wir schon aufrechnen, was ich keinen Fall tun würde – und die wurden von den sow-jetischen Kriegstribunalen verfolgt. Es gab über 4000 Fälle, wo diejenigen, die erwischt wurden, dafür bestraft wurden.“
Das Lügenmaul Ivan Rodionov unterschlägt bewußt den systematischen offiziellen sow-jetischen Aufruf durch Stalins jüdischen Chefpropagandisten Ilja Ehrenburg zu Ver-gewaltigung und Abschlachtung eines jeden Deutschen, und er verschweigt, daß die Sowjets im Nürnberger Tribunal – wo sich die sowjetischen und westalliierten Kriegsver-brecher gemeinsam gegen das geschlagene Deutschland zu „Richtern“ aufschwangen – u. a. ihre schrecklichen Massenmorde an Polen in Katyn den Deutschen in die Schuhe ge-schoben hatten, wofür dann sieben unschuldige Deutsche als „Täter“ erfunden und aufgehängt wurden.
Er verschweigt auch, daß der Kreml nach dem Krieg das KL Auschwitz für Besucher jahre-lang sperrte, um es zum „Vernichtungslager“-Museum herzurichten, mittels dessen vor allem ahnungslose deutsche Schulkinder gegen das eigene Volk aufgehetzt werden.
Und Jürgen Elsässer erhob keinen Einwand gegen die vorgebrachten unverschämten Lügen seines russischen Gastes. Des Letz-teren Verhalten verwundert nicht, denn er hält sich nur an das erst vor kurzer Zeit vom Kreml erlassene, in ein Gesetz gegossene, Dogma:
An der stalinistischen Geschichtsschreibung, nämlich die Deutschen waren die Täter und die Russen bzw. Sowjets die Opfer. Wer sich nicht daran hält, wird bestraft.
Es ist das selbe Prinzip, wie es Israel und seine Lakaien mit dem Dogma der „Holo-caust-Leugnung“ praktizieren: Die Deutschen waren die Täter, die Juden die Opfer. Grau-töne darf es nicht geben, nur ein schwarz-weiß Denken.
Herr Elsässer, wer, wie Sie, dankenswerter-weise mithilft, die systematischen Verdre-hungskünste des völkermörderischen Israel wenigstens teilweise aufzudecken, gleich-zeitig aber die stalinistischen Greuelmärchen zementieren hilft, ist so unglaubwürdig wie die Israel-Anbeter.
Er erhält zwar Orden für sein Kopfnicken, der Wahrheit dient er aber nicht. Wenn Sie noch mehr Abonnenten Ihres Magazins Compact verlieren wollen, dann müssen Sie so weitermachen.