Die Zuwanderung entlastet die Krankenversicherung?
Donnerstag, 18. Juni 2026 von Adelinde |
Thomas Engelhardt
Die Angehörigen der politischen Klasse, die bundesdeutsche Nomenklatura und in deren Auftrag die etablierten Systemmedien belü-gen die zahlungspflichtigen Bürger dieses Landes in schamloser Weise. Die Mär von der Bereicherung Deutschlands durch Einwande-rer wird auf vielfältige Art ins Volk getragen. Es wurde behauptet, der Arbeitsmarkt würde profitieren.
Dann wurde das demographische Problem gerade von denen genannt, die seit Jahr-zehnten die Augen schlossen und sich jeder Diskussion hierüber verweigerten.
Vorgeblich würden Kriegsflüchtlinge und andere Migranten das Dilemma der Über-alterung der bundesdeutschen Bevölkerung beheben und künftig zur Stabilisierung des Rentenniveaus beitragen. In der aktuellen Debatte um die Sozialstaatsreformen wird nun u. a. sowohl das Thema der Renten- als auch der Krankenversicherung bemüht.
Den Bürgern werden umfassende „Reformen“ angekündigt. Diese Reformen laufen am Ende jedoch auf eine Beschneidung der Bezüge aus den sozialen Sicherungssystemen hinaus. Zu-gleich aber sollen Beiträge für die Sozialver-sicherungen steigen. Wie absurd das gesamte System inzwischen aber ist, kann am Beispiel des Bürgergeldes aufgezeigt werden.
Derzeit erhalten etwa 5,5 Millionen Menschen in diesem Land Bürgergeld. Dies entspricht etwa 8 % der Gesamtbevölkerung. Die Emp-fänger setzen sich aus verschiedenen Grup-pen zusammen: 1,7 Millionen Arbeitslose erwerbsfähige Leistungsberechtigte (die kein Arbeits-losengeld mehr erhalten), 800.000 sog. („Aufstocker“, Bürgergeldempfänger, die einer Beschäftigung nachgehen, deren Lohn jedoch nicht existenzsichernd ist), (ge-schätzt) etwa 2,3 Millionen nicht arbeitslos gemeldete Erwerbsfähige, die dem Arbeits-markt aktuell nicht zur Verfügung stehen (Weiterbildung, Studium, Pflege von Ange-hörigen), ca. 1,5 Millionen nicht erwerbs-fähige Leistungsberechtigte (davon 97 % Kinder unter 15 Jahren).
Knapp die Hälfte der leistungsberechtigten Bürgergeldempfänger haben keinen deut-schen Paß! Rechnet man die Personen hinzu, die Inhaber eines deutschen Passes, aber ausländischer Herkunft sind (Menschen mit Migrationshintergrund) ergibt sich, daß mehr als 85 % aller Bürgergeldempfänger Auslän-der sind oder ausländischer Herkunft.
Die Gesamtausgaben für das Bürgergeld aber belaufen sich aktuell auf sage und schreibe nahezu 50 Mrd. € jährlich (Regelbedarfs-leistungen, Unterkunftskosten/Miete, Heizkosten).[1]
Für medizinische Behandlungen (Arztkosten, Medikamente, Krankenhausbehandlung) überweist der Bund eine monatliche Kosten-pauschale pro Kopf in Höhe von 144 € an den Gesundheitsfonds, d.h., aber nichts anderes, als daß der Steuerzahler diese monatliche Pauschalen an die Krankenkassen zahlt.[2]
Die Leistungsempfänger selbst sind bei-tragsfrei krankenversichert, für sie entstehen keinerlei Kosten. Und jetzt erzählen uns die politischen Spitzenbeamten, die Krankenkas-sen seien extrem unterfinanziert (!!!). Tat-sächlich geben die bundesdeutschen Kran-kenkassen an jedem einzelnen Tag mehr als 1 Mrd. € für medizinische Behandlungen und Verschreibungen aus.
Jedoch ist dieses Verwirr- und Lügenspiel keineswegs neu. Ständige Des- und Falsch-informationen zu diesem Thema sind an der Tagesordnung. Bereits im Januar 2015 ver-öffentlichte die Bertelsmann-Stiftung eine Zahlenakrobatik, der gemäß in der Bundes-republik lebende Ausländer vorgeblich mehr in die Sozialkassen einzahlen als sie aus dieser erhalten. Das angebliche rechnerische Plus für das Jahr 2014 betrug demnach 22 Mrd. €, pro Kopf 3.300 €.
Diese Angaben aber sind in mehrfacher Hinsicht falsch. Die genannten Zahlen stammten auch nicht von der Bertelsmann-Stiftung als vielmehr vom ZEW (Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung), das diese Zahlen damals in einer Studie im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung erarbeitet haben will.
Das Gros der bundesdeutschen Printmedien interpretierte aber diese genannte Studie seinerzeit wissentlich falsch und verkehrte das tatsächliche Ergebnis der genannten Studie in ihr Gegenteil. Lügenmedien eben.
Berechnet man nämlich alle Ausgaben des Staates, der Verbände, der Sozialkassen und der Sozialversicherungen ein (d.h. also auch alle Transferleistungen) kommt man auf ein völlig anderes Ergebnis. Demnach kostet jeder einzelne hier eingewanderte Ausländer in seiner Lebenszeit den deutschen Steuer-zahler insgesamt mindestens 79.000 Euro!!!
Die Begründung? Ausländer zahlen in der Regel und in der Summe wesentlich weniger Steuern und Sozialabgaben als Deutsche (alteingesessene Deutsche wohlgemerkt. Laut einer Aussage Angela Merkels, „diejenigen, die schon länger hier sind“)[3].
Das ZEW (Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, Mannheim) kommt beispielsweise zu dem Schluß, daß im Jahr 2012 geborene Ausländer ohne weitere Integrationsanstrengungen (die in der Regel von ihnen aber nicht abgefordert werden!!!) bis an ihr Lebensende 44.100 Euro mehr an Sozialleistungen erhalten als sie an Steuern und Sozialabgaben zahlen würden.
Darüber hinaus liegt seit Jahrzehnten die Arbeitslosenrate von hier lebenden Auslän-dern mit 16,7 % deutlich über der der ein-heimischen Deutschen („Bio-Deutsche“) (= 5,7 %).
Weshalb werden diese Angaben kaum ge-nannt? Es drängt sich der Verdacht auf, daß das gesamte Medienkartell verschwörungs-artig die tatsächlichen Zahlen und Fakten bewußt verschweigt.
Denn nur wenn allgemeine Staatsausgaben (die aber zuerst einmal von den einem Beruf nachgehenden Bürgern dieses Landes erar-beitet werden müssen) unberücksichtigt bleiben, entsteht tatsächlich ein Überschuß von gezahlten Steuern und Sozialabgaben. Der liegt dann bei Ausländern bei 3.300 €, bei Deutschen bei 4.000 €.
Die oben genannte Studie kommt daher zu dem irreführenden Schluß, Deutschland profitiere in erheblichem Maße von seiner ausländischen Wohnbevölkerung. Das Ge-genteil ist jedoch der Fall, zumindest in finanzieller Hinsicht!
Ebenso unberücksichtigt bleiben die hohen Folgekosten von kriminellen Ausländerban-den, dem organisierten Verbrechen und nicht zuletzt die hohen Investitions- und Integra-tionskosten, die infolge der Aufnahme von sog. Flüchtlingen (bundesdeutsches Neu-sprech: Flüchtende) entstehen. Die Gesamt-kosten für die im Jahr 2014 hier aufgenom-menen 220.000 Flüchtlinge betrugen bereits damals ca. 1 Mrd. Euro. Danach stiegen die Einwanderungszahlen jedoch bekanntlich stark an.
Journalismus bedeutete früher Faktentreue, Objektivität, Sachlichkeit. Bundesdeutsche Zeitungen und die Funkmedien erweisen sich heute jedoch mehrheitlich als Teil eines Propagandaapparates.
So wird Politik betrieben. Mit Lüge, mit Ver-drehung, mit Nachrichtenunterdrückung, mit politischer Hetze gegen Andersdenkende. Dr. Joseph Goebbels würde staunen, was heute alles möglich ist.
Dabei verfängt die bundesdeutsche Staats-propaganda noch weitaus umfassender als die seinerzeitige vom Ministerium für Volksaufklärung und Propaganda und Volksaufklärung verantwortende politische Beeinflussung.
Die Bürger dieses Landes, die mittels der erhobenen Steuerabgaben die falsche und zu ihren Lasten gehende Politik finanzieren, werden geschröpft, ausgepresst und zum Dank dafür auch noch verhöhnt und ange-logen. Man nannte eine solche Erscheinung einst einen Augiasstall.
Der wurde dann von Zeit zu Zeit ausgeräuchert …
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Anmerkungen
[1]Die Gesamtausgaben für das Bürgergeld beliefen sich im Jahr 2025 auf rund 41,5 Milliarden €. Diese Summe setzt sich aus den eigentlichen Geldleistungen (Regelbedarf) und den Kosten für Wohnen und Heizen zusammen. Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts: ca. 29 Milliarden €, Kosten für Unterkunft und Heizung: ca. 12,5 Milliarden €. Zusätzlich zu diesen direkten Ausgaben fielen im Jahr 2025 Verwaltungskosten für die Jobcenter in Höhe von knapp 8 Milliarden € an.
[2]Die tatsächlichen durchschnittlichen Ausgaben der Krankenkassen für medizinische Leistungen liegen jedoch deutlich höher, etwa bei 350 Euro im Monat). Diese Konstellation führt jährlich zu einer Milliardenlücke für die gesetzlichen Krankenkassen.
[3]Angela Merkel in einer Rede im Jahr 2008, später besonders im Kontext der Flüchtlingskrise 2015 (oft zusammen mit dem Ausspruch „Wir schaffen das“) wiederholt: Rede von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel auf der Festveranstaltung zum 30. Amtsjubiläum der Ausländer- und Integrationsbeauftragten der Bundesregierung am 17.12.2008. Redetext: https://www.bundesregierung.de/breg-de/service/newsletter-und-abos/bulletin/rede-von-bundeskanzlerin-dr-angela-merkel-796114