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Der Begriff „essentieller Psychopath“ wurde von

Michael Kent

verkleinertes Bild

in seiner neuesten „Depesche“ verwendet und erläutert:

Ein vom polnischen Psychopathologen Andrzej M. Lobaczewski geprägter Begriff für einen Menschen, der unter einer eigenständi-gen, sehr besonderen Form der Psychopathie leidet.

Der essentielle Psychopath zeigt von Natur aus, angeboren, chronisch psychopathische Verhaltensweisen, die er aber nach außen ge-schickt bemäntelt. Er ist ein regelrechter Großmeister des Vorspielens, Täuschens, Blendens …

Kent führt das Beispiel an, das man in dem 1954 herausgebrachten Roman des englischen Schriftstellers William Golding „Herr der Fliegen“ nachlesen kann.

Es schildert – in dem Bild einer Schul-klasse, die mit dem Flugzeug auf eine Insel abgestürzt ist und nun auf sich gestellt ihr Leben sichern muß – in übertragener, aber umso anschaulicherer Weise unsere heutigen Zustände in Deutschland:

Zuerst geht es natürlich darum, Nahrung, Wasser und Obdach zu organisieren. Der charismatische Ralph tut sich als befähigter Anführer hervor, wird von der Gruppe demo-kratisch gewählt und regelt die Dinge für sein junges Alter auf bravouröse Weise.

Bald schon gibt es genug Essen und Trinken für alle, ein Dach über dem Kopf gegen Sturm und Regen, aber auch demokratische Verfah-ren und feste, sinnvolle Regeln, die dem Überleben dienen …

Nachdem Ralph alles aufgebaut und etabliert hat, beginnt der finstere Jack [zu Deutsch: Jakob!], der essentielle Psychopath in der Geschichte, die Loyalität der anderen Kinder zu unterlaufen.

Da Ralph ein friedfertiger Mensch ist, besteht die Nahrung der Kinder aus Früchten, Kräu-tern und Kokosnüssen usw., die sie auf der Insel finden.

Jack aber erlegt erstmals ein Wildschwein und erkauft sich mit Fleischmahlzeiten die Zuge-hörigkeit der Kinder zu seinem Stamm …

Den Kopf des ersten erlegten Wildschweins spießt Jack auf eine Pike, stellt ihn, von Flie-gen umschwirrt, im Eingang einer dunklen Höhle auf und begründet damit einen Kult der Angst …

Nach und nach zieht Jack ein Kind nach dem anderen auf seine Seite, bis schließlich alle „Krieger“ und „Jäger“ sind, sich mit dem Blut der erlegten Tiere besudeln, rituelle Tänze ums Feuer vollführen und in einem letzten grausamen Akt gemeinsame Jagd auf Ralph und seine letzten Getreuen … machen.

Der William Golding kannte sie also, die Jacks, diese geborenen essentiellen Psychopathen. Wenn wir uns nun umschauen – oder längst umgeschaut und er-kannt haben -, dann sehen wir die Hellsicht des Autors auf der ganzen Linie bestätigt.

Diese Psychopathen WOLLEN zerstören, das geben sie nicht nur zu, sondern posaunen es stolz hinaus in die Welt. Und da sie über das „erlegte Wild-schwein“ verfügen, sprich: über Berge von Geld, ist es ihnen ein Leichtes, die Leute auf ihre Seite zu ziehen. Die bekommen dann auch ein Stücklein von seinem Blutgericht ab.

Und wie sie mit Blut beschmiert sind! Die allermei-sten Kriege gegen Völker, die ihnen nichts getan haben, sind von ihnen mit List und Tücke, mit Schmiergeldern an ihre Mittäter und Gehorsams-zwang entfesselt worden.

Oder sie beschmieren ihre ursprünglich weißen Westen mit erzwungener Teilhabe an den sata-nischen Gelagen mit Kinderblut und Kinderfleisch. Nun sind sie vollends in den Fängen der Jack-Partei gefangen!

Arme Würstchen! Sie haben ihre Seelen abgetötet, den Sinn ihres Lebens verfehlt, richten ausschließlich Unheil an, und hassen die Lebendigen, ja, wollen die umwandeln in von ihnen gesteuerte Roboter! Der Tod geht um.

Mutter Natur, was hast du gewagt mit dem Men-schen, dem du die Freiheit der Wahl zwischen dir, der Göttlichen, und deinem Widersacher gegeben hast!

Wer sich fern der Glotze mit eigenen Augen und eigenem Verstand umsieht, für den ist das Ge-schehen nur zu durchsichtig. Wer dann „die dunkle Höhle“ nicht fürchtet und sich öffentlich frank und frei über die Verbrechen der Jack-Leute äußert, den schnappen sie sich, um ihn aus dem Verkehr zu ziehen.

So handhabten es alle, ausnahmslos ALLE Regimes.

Michael Kent erinnert an Deutschland 1945, als alles in Trümmern lag. Jetzt waren sie wieder da, die „Ralphs“, die klarsichtig das Nächstliegende sahen und anpackten.

 

Trümmerfrauen 1945 (Bild: Pinterest)

Ich sehe sie noch vor mir, die Trümmerfrauen, wie ich sie als Kind erlebte: ausgebombt, aus der Heimat vertrieben – räumten sie unsere zertrümmerten Städte auf, Stein für Stein.

 

Nissenhütten (Bild: Geschichtswerkstatt Harburg e.V.)

In Nissenhütten und Kellern zerbombter Häuser hausten sie und brachten ihre Kinder und Alten über die Runden, bis wieder Wohnraum für alle geschaf-fen war.

 

Eine Mutter mit ihren 4 Kindern, Winter 1946/47, Hamburg (Bild: SPIEGEL)

… In einer solchen Neustart-Phase nehmen MACHER das Ruder in die Hand, natürliche Führungspersönlichkeiten, geistig recht ge-sunde, intelligente, kompetente und charis-matische Leute, welche die Dinge anpacken …

Es gibt da gemeinhin wenige (dafür aber gu-te, sinnvolle) Gesetze, geringe Steuern, ein vernünftiges Maß an Bürokratie. (Kent)

Das deutsche Wirtschaftswunder ereignete sich in Westdeutschland und versetzte die Welt in Er-staunen. Das lag nicht im Plan der „Jacks“, der „essentiellen Psychopathen“, die ja alles getan hatten, um mit vereinten Kräften Deutschland in Schutt und Asche zu legen.

Aber wartet nur, sagten sie sich, wir haben noch weitere Pläne in der Schublade: Gehirnwäsche! Mit der erreichten sie beim ahnungslosen, arglosen, bequem und anspruchsvoll werdenden Deutschen Volk etwas viel Schlimmeres: die seelisch-geistige Zersetzung, Selbstvergessenheit, den Selbsthaß, der in der fröhlichen Zerstörungslust der Antifa-Jugend mündet und von „Jack“ befeuert wird.

Was fackeln diese ungezogenen, geistig verwahr-losten „Bonsai-Bolschewiki“ (Elsässer) alles ab, was beschmieren, verhunzen und zerstören sie in Deutschlands Ortschaften!

Sie waren nun durch die Gehirnwäsche seitens des „Jack“ zu ebensolchen „essentiellen Psychopathen“ wie er geworden und lassen sich von ihm in Stellung bringen – schamlos und strahllos dumm:

“Essentielle Psychopathen” mit ihrer abgrundtief irren Aufforderung zu neuer Zerstörung (Bild: Junge Freiheit)

Ihre „Probleme“ sind „Genderismus“, menschen-gemachter Klimawandel, Abbau der Kohleförderung im eigenen Land, Abbau von Kraftwerken, Deindu-strialierung, CO2-Quatsch, Elektro-Autos (Strom kommt ja aus der Steckdose!), Zentralisierung und damit Dörfersterben, Förderung von Windkraft-werken, die noch und noch Landschaft fressen und verschandeln, Verhinderung deutschen Lebens, deutscher Gemeinschaft(en) …

… kaum sind die Grundbedürfnisse gedeckt, erschleichen sich die ersten [Psychopathen] … wieder ihren Weg zur Macht, erpressen sich Beraterpöstchen, unterwandern die Me-chanismen der erblühenden Gesellschaft usw.

Wir erleben es gerade:

Nachdem Psychopathen das Ruder übernom-men haben, folgt Tyrannei, Barbarei und Un-menschlichkeit. Diese kann sich auf unter-schiedliche Art darstellen:

  • offen oder bemäntelt;

  • als Super-Kapitalismus,

  • Super-Kommunismus;

  • direkte Tyrannei,

  • als anarchistische Jeder-gegen-jeden-Endzeitgesellschaft,

  • als verkommene Hurerei wie im alten Babylon

  • oder als eine Kombination aus allem.

Soweit Kent, und ich füge mit Claus Plantiko hinzu:

  • Gewalteneinheits-„Cäsaro-Papismus“ mit Ge-dankenkontrolle und Gewaltanwendung ge-genüber Andersdenkenden samt Freiheitsbe-raubung.

Wir sehen, in welcher Phase wir uns heute befinden! Doch, liebe Deutsche, vergessen wir nicht, was im „Geheimen Deutschland“ lebt, wächst, sich regt.

Unsere Altvorderen haben Gleiches erlebt wie wir heute und haben im Märchen

„Vom Königsohn, der sich vor nichts fürchtet“

aus ihren Erfahrungen erzählt, wie dem Königssohn, der das in einer „Verzauberung“ versteinerte „Schloß“ wieder zum Leben erwecken will, geraten wird: Drei Tage und Nächte sich von Teufeln heimsuchen las-sen, ohne ein Wort von sich zu geben und ohne Angst in seinem Leibe zu verspüren.

Und dieser furchtlose königliche Mann hat die For-derungen – wenn auch unter entsetzlichen Schmer-zen – erfüllt: Das ganze Schloß erwachte und kehrte zum Leben zurück.

 

Robert Leinweber, Der Königssohn, der sich vor nichts fürchtet (Bild: Grimm-Bilder-Wiki)

Das ist der Weg, liebe deutsche Landsleute, unser Weg! Bieten wir den Teufeln, den „essentiellen Psy-chopathen“, frei und furchtlos die Stirn, schweigen ihnen gegenüber und handeln!

Ein australischer Schriftsteller – „geimpft“ – ehrt die standhaften Ungeimpften.

Und die werden sich bei der zu erwartenden kom-menden Giftspritz- und Einsperr-Großaktion aller Voraussicht nach wieder nicht spritzen lassen.

Ihre Scharen des Widerstandes werden sich verdoppeln und verdreifachen.

Der Australier selbst hat sich zu seinem eigenen Bedauern giftspritzen lassen, hat aber nun die Größe, den Ungespritzen ein Lob sondergleichen auszusprechen (eingesandt über Netzpost von Wolf Osinski):

Die Ungeimpften sind die Helden der letzten zwei Jahre,

 

Pharmas blühendes Geschäft mit der Angst (Bild: pixabay.com)

denn sie haben es uns allen ermöglicht, eine Kontrollgruppe in dem großen Experiment zu haben und die Unzulänglichkeiten der Covid-Impfstoffe aufzuzeigen.

Die Ungeimpften tragen viele Kampfnarben und Verletzungen davon, denn sie sind die tapferen Menschen, die wir versucht haben, mental zu brechen, doch niemand will da-rüber sprechen, was wir ihnen angetan haben und was sie „die Wissenschaft“ gezwungen haben, zu enthüllen.

Wir wußten, daß die schwindende Immunität der vollständig Geimpften das gleiche Risiko-profil hatte wie die Minderheit der Unge-impften.

Dennoch haben wir die Ungeimpften für eine besondere Verfolgung gebrandmarkt.

Wir sagten nämlich, sie hätten nicht „das Richtige für das Allgemeinwohl getan“, indem sie ihren Körper und ihre medizinische Autonomie dem Staat überließen.

Viele der so genannten Gesundheitsexperten und politischen Führer in Australien gaben zu, daß das Ziel darin bestand, den Unge-impften das Leben nahezu unmöglich zu machen.

Der Kampf wurde vom kollektiven Mob um ein Vielfaches verstärkt und am Arbeitsplatz, im Freundeskreis und bei Familientreffen ausgetragen.

Heute ist die harte Wahrheit, daß nichts davon gerechtfertigt war, da wir schnell von der Rechtschaffenheit zur absoluten Grau-samkeit abglitten.

Wir mögen unseren Führern und Gesund-heitsexperten die Schuld an dem Vorstoß geben, aber jeder Einzelne in der Gesellschaft muß dafür zur Rechenschaft gezogen werden, daß er in die gut ausgelegte Falle getappt ist.

Wir haben dies getan, obwohl wir genau wußten, daß prinzipieller Widerstand unbe-zahlbar ist, wenn es darum geht, was in unseren Körper gelangt, und wir haben uns vorgaukeln lassen, daß eine weitere un-wirksame Impfung die Schuld der Unge-impften und nicht die Schuld der giftigen Politik der unwirksamen Impfstoffe und tödlichen Impfungen sei.

Wir fanden Gefallen daran, die Ungeimpften zum Sündenbock zu machen, denn nach monatelangen, von machtbesessenen Politi-kern inszenierten Abriegelungen fühlte es sich gut an, jemanden zu haben, den man beschuldigen und auf dem Scheiterhaufen verbrennen konnte.

 

(Stockfoto)

Wir glaubten, wir hätten die Logik, die Liebe und die Wahrheit auf unserer Seite, und so war es ein Leichtes, den Ungeimpften den Tod zu wünschen, was ironisch ist, weil die meisten Menschen, die sterben, geimpft sind, was bequemerweise und stillschweigend ver-tuscht wird.

Diejenigen von uns, die sich über die Un-geimpften lustig gemacht haben, taten dies, weil wir uns für ihren Mut und ihre Prinzipien schämten und nicht glaubten, daß die Ungeimpften es unversehrt überstehen wür-den, und wir machten die Verweigerer zu Boxsäcken.

Hunderte von Darstellern in prominenten Rollen müssen dafür zur Rechenschaft gezo-gen werden, daß sie die Ungeimpften in der Öffentlichkeit verunglimpft und den wüten-den Mob in den sozialen Medien angeheizt und ermutigt haben.

Der Mob, die Masken-Nazis und die Impf-jünger haben sich blamiert, indem sie gegen die Ungeimpften „gewettert“ haben, denn Mandate hatten nur die Macht, die wir ihnen gegeben haben.

Es war nicht die Einhaltung der Vorschriften, die die Vorherrschaft der großen Pharma-konzerne, Bill Gates und seiner vielen Orga-nisationen und des Weltwirtschaftsforums beendete …

Es war DANK der Menschen, die wir versucht haben zu beschämen, lächerlich zu machen, zu verspotten und niederzumachen.

Wir sollten alle versuchen, etwas innere Dankbarkeit für die Ungeimpften zu emp-finden, denn wir haben den Köder geschluckt und sie gehaßt, weil ihre Beharrlichkeit und ihr Mut uns die Zeit verschafft haben, zu erkennen, daß wir falsch lagen.

Wenn also jemals wieder Impfvorschriften für Covid oder andere Krankheiten oder Viren eingeführt werden, werden hoffentlich mehr von uns den aufkommenden Autoritarismus erkennen, der sich nicht um unser Wohl-ergehen kümmert, sondern mehr auf Macht und Kontrolle aus ist.

Der Krieg gegen die Ungeimpften wurde verloren, und wir sollten alle sehr dankbar dafür sein.

Zur Sonnen-Wende

Sonnenwende feiern wir – Weltenwende wollen wir. Erich Ludendorff

In seinem ToGü-Verlag veröffentlichte Tobias Günther sein Wissen und seine Gedanken über das Wort

Wenden

Die Sommer-Sonnenwende ist ein schöner Anlaß über die Bedeutung dieses Wortes nachzudenken, und die Geschichtsforschung ist inzwischen zu we-sentlichen und erfreulichen Ergebnissen gekommen.

Schon die Namen „Sommersonnenwende“ und „Wintersonnenwende“ (Weihnachten) weisen den Begriff auf.

Wir lesen bei Tobias:

Wenden in der Geschichte und im Leben fin-den immer wieder statt.

Die Wenden waren große Feierlichkeiten, an denen der ewige natürliche Kreislauf von Geburt, Leben und Tod gefeiert wurde.

Das ist vermutlich auch der Grund, warum die Germanen Angst vor dem Tod nicht kannten. Sie wußten, daß sie zu diesem ewigen Kreis-lauf dazu gehörten …

Wenn keine von außen kommenden Zerstörungen stattfinden, die das Leben in seinen Wurzeln treffen, bleiben die Arten erhalten. Die Einzelleben vergehen, aber DAS Leben besteht weiter, gerade im Auf und Ab von Werden und Vergehen.

Die in der Schöpfung wirkenden göttlichen Willen zum Wandel und zur Mannigfaltigkeit sind hieran sichtbar.

 

Mathilde Ludendorff

In der Philosophie Mathilde Ludendorffs ist das geschildert. So auch, daß diese Willenskräfte auch in uns selbst wirken. Wir wollen den Wandel und die Mannigfaltigkeit. Das immer Gleichbleibende ödet uns schließlich an. Und so versuchen wir, Wandel zu schaffen, eine Wende herbeizuführen.

Wie sehr wir z. B. in der Pharma-Medizin-Falle fest-stecken und hier – wenn auch noch nicht allgemein anerkannt und von den Medien begleitet – eine Wende stattgefunden hat durch den Arzt Ryke Geerd Hamer mit seiner Entdeckung der im Krankheits-geschehen wirksamen Naturgesetze, auch das spricht Tobias an:

… wie es mit den Sonnenwenden im na-turgesetzlich bestimmten Jahreskreislauf zwei große Wendepunkte gibt, gibt es auch zwei in den Naturgesetzen der Germanischen Heilkunde, nämlich das DHS und die Konfliktlösung.*

Auf der anderen Seite wirkt jedoch auch der göttliche Wille zur Beharrung. Das Zusammenspiel des Willens zum Wandel und des Beharrungswillens trägt zum Bestehen eines sich wandelnden und doch seinen Gesetzen treu bleibenden Lebens bei. Tobias:

Sie gelten einfach immer und für jedes Le-bewesen. Man kann sie auch nicht verändern. Man kann sich lediglich nach ihnen richten und ihre Gesetzmäßigkeiten durch Entdecken und Verstehen für sich verwenden.

Daß unsere Vorfahren astronomische Kennt-nisse und Einrichtungen für die … [Er-kenntnis] des Jahreskreislaufes und für die Bestimmung der Sonnenwenden gehabt haben, ist klar und auch belegt. Man denke nur an die Externsteine im Teutoburger Wald mit ihrer astronomisch ausgerichteten Höhlenkammer.

 

Die Externsteine (Bild: ToGü-Verlag)

Die Externsteine hießen übrigens ursprüng-lich „Eccestan“ – „Mutterstein“ im Herzen Deutschlands und galten im wörtlichen Sinne als Herz-Hauptstätte des Abendlandes.**

Tobias weiter:

Interessant ist, daß man in der Umgebung dieser alten Kultplätze oft Begriffe mit dem Stammwort „Wend“ antrifft. So findet man neben dem berühmten

– Hohenstein im Süntel mit seinem Grünen Altar den Wendgeberg.

– An den Johannessteinen bei Lemgo, die man als Kalenderanlage bezeich-nen kann, geht die Sonne zur Som-mersonnenwende über dem Berg Windelstein auf. Der Name Windel-stein hat natürlich nichts mit einer Windel zu tun, sondern leitet sich von Wende ab.

– Zwischen der Teufelsmauer und dem Hexentanzplatz bei Thale liegt das Kloster Wendhusen.

– Im Nordkopf des Iths, einer alten germanischen Kultstätte, liegt der Garwindelstein.

Die „Wend“-Bezeichnungen in Orten, Bergen und Steinen sind zahlreich, teilweise doppelt bis mehrfach und über ganz Deutschland verteilt:

– Wendhausen,

– Wendenborstel,

– Wehnde,

Wendenschloß,

– Wendfeld,

– Steinwenden,

Wenden,

– Wendeburg,

– Wendelsheim,

– Wendlingen,

– Wenddorf,

– Wendisch Baggendorf,

– Wendisch Evern,

– Wendisch Rietz,

– Wendtdorf,

– Wentorf

– Wendebrück,

– Wendebach,

– Wendelstein, usw.

Und nicht zu vergessen, das durch die Anti-AKW-Bewegung berühmt gewor-dene Wendland in der östlichen Lüne-burger Heide, das seinen Namen von dem Stamm der Wenden bekommen hat.

 

Rundlingsdorf im Wendland (Bild: ToGü-Verlag)

Auffällig ist die Namensähnlichkeit zwischen Wende/Wenden und Wandel/Wandalen.

Die Wandalen waren Germanen.

Ein Teil ihres Stammes unter König Geiserich setzte 429 von Gibraltar aus nach Afrika über.

Es gibt Stimmen, die behaupten, daß die spanische Provinz Andalusien [Wandalusien] ihren Namen von die-sen Wandalen bekommen hat. Sie entrissen Westrom ihre reichste Provinz „Africa“, in etwa das heutige Tunesien mit der Hauptstadt Tunis, das antike Carthago. Von dieser Wunde erholte sich Westrom nicht mehr und wurde vom Winde verweht.

 

Die Wandalen hatten einen großen Wandel, eine Wende herbeigeführt und maßgeblich dazu beigetragen, die Menschen vom römischen Ausbeutungssystem vorübergehend zu befreien.

Wissen tun die meisten Menschen davon nichts. Sie bringen mit den Wandalen nur noch den Begriff des „Vandalismus“ in Verbindung. 1794 führte die römische Kirche durch den Bischof von Blois, Henri-Baptiste Grégoire, den Begriff des Vandalismus für mutwillige, blinde Zerstörungswut ein.

Für Leute, die sich mit dem ge-schichtlichen Wendekreis der Kirche und ihren spaltenden Wendehälsen befassen, ist diese Verunglimpfung nicht verwunderlich.

Der Stamm der Wandalen wurde von mehreren Geschichtsschreibern des Mittelalters mit dem Stamm der Wen-den gleichgesetzt.

So schreibt Helmold von Bosau (1120-1177) in der Chronica Slavorum, daß die in jener Zeit genannten Wandalen jetzt Wenden heißen.

Der Chronist der Mark Brandenburg, Andreas Engel (1561-98), beschreibt einen großen Vorfahren der Wenden. Es war der oben erwähnte Geiserich, der König der Wandalen, der das römische Carthago (heutiges Tunis) erobert hat.

Als Friedrich Wilhelm im Jahre 1640 seine Herrschaft antrat, führte er u.a. den Titel: Herzog in Cassuben und Vandalen.

Man findet bei Beschreibungen der Wenden unterschiedliche Begriffe wie Wandali, Vandali, Vandalorum, Vandi-li,  Wendili. Das Lateinische „Vandali“ wurde von mehreren Geschichts-schreibern als „Wenden“ ins Deutsche übersetzt.

Es scheint wieder mal so, daß die Ge-schichte verändert und benutzt wur-de, um Menschen zu spalten und gegeneinander auszuspielen:

– „Slawen“ gegen Germanen,

– katholisch gegen evangelisch,

– national gegen international,

– links gegen rechts, usw.

Teile und herrsche, das alte römische Prinzip. Und es funktioniert wieder und wieder! Bestes Beispiel ist im Augenblick die Spaltung von Familien, Freunden, Arbeitskollegen mit Hilfe eines „Killervirus‘“ in Geimpfte und Impfstofffreie. Und wenn Zwei sich streiten, freut sich bekanntlich der Dritte.

Eine interessante Parallele zu den Wandalen bietet Dr. Hamers Biogra-phie.

 

Dr. Hamer (1935-2017)

Dr. Hamer wandelte auf den Spuren der Wandalen.

– Wie die Wandalen lebte auch er in Andalusien, in Malaga.

– Wie die Wandalen wurde und wird auch er verunglimpft und falsch dargestellt.

– Wie die Wandalen hat auch er einen befreienden Wandel eingeleitet.

– Und wie bei dem Begriff Wandalen versuchen auch heute spaltende Wendehälse, die von Dr. Hamer gewählten Begriffe zu ändern und zu vertauschen. Lassen Sie sich nicht täuschen!

Der Wandler Dr. Hamer hat einen Wendepunkt gesetzt, gleichsam das DHS des Lebens gelöst und die Hei-lungsphase, eine Wendezeit, eingelei-tet, die die Welt verwandeln wird.

Die religiösen, politischen, der Spal-tung dienenden Ideologien vergehen und das biologische, natürliche, menschliche Miteinander der Germa-nischen Heilkunde setzt sich durch.

Allerdings wissen wir, daß die Hei-lungsphase nicht ohne Epi-Krise ver-läuft und Wunden verursachen kann. Kommen Sie daher gut durch die Wendezeit!

Vielleicht haben Sie ja Lust, wenn die Sonne sich wendet, in Gedanken mit dem (w)andalusischen Wandler im Wind zu wandeln und ihm für die Wende zu danken. Es würde ihn sicher freuen.

_____________

Anmerkungen

*) Näheres zu diesen Fachausdrücken bei Ryke Geerd Hamer, Krebs und alle sog. Krankheiten, Camino Urique 2005

**) Dr. Joachim Weizsäcker, Europäische Sammlung für Urgemeinschaftskunde in der Schrift von Herman Wirth „Der neue Externstein-Führer“, Wien 1969

Rom und der Franco-Faschismus in Spanien

„Das Geld ist sehr katholisch.“

(spanisches Sprichwort)

Nach „Heil Duce!“ und „Heil Hitler!“ nun

„Heil Franco!“

Franco trifft 1940 Adolf Hitler im südwest-französischen Hendaye. (Quelle: picture-alliance/KPA/91050/KPA/TopFoto)

In Spanien – dem dritten faschistischen Staat in Europa neben Italien und Deutschland – hatte sich vor der Machtübernahme Francisco Francos auch dort in den 1920/30iger Jahren in Folge der Not der Arbeiterschaft eine sozialistische Bewegung heraus-gebildet.

Einen großen Anteil Schuld am sozialen Elend der Massen hatte der Klerus.

Seit der Antike besaß der Klerus in Spanien besondere Macht. Die Ketzerbekämpfung war dort schon im Altertum rigoros, die Juden-verfolgungen erstreckten sich über lange Zeiten, die Sklaverei dauerte bis ins 18. Jahrhundert, und die Inquisition blühte wie in keinem anderen Land.*

Vor allem an der Bildung des Volkes lag der Kirche wie auch staatlichen Machthabern nichts.

In Spanien waren noch 1870 mehr als 60 % der Bevölkerung Analphabeten, und noch 1930 erhielten selbst in Madrid 80.000 Kin-der keinen Unterricht. Denn, so sagte Bravo Murillo, als er eine Schule für sechshundert Arbeiter genehmigen sollte:

„Wir brauchen keine Men-schen, die denken, sondern Ochsen, die arbeiten können.“

So schloß sich das Volk allmählich von Staat und Kirche ab und

immer häufiger den liberalen, sozialistischen und radikal sozialisten Parteien an, und endlich brach die 1923 errichtete, von König Alfons XIII. gebilligte Militärdiktatur General Primo de Riveras zusammen.

Primo de Rivera (rechts) und König Alfons XIII. im März 1930 (Bild: Wikipedia)

Mit Zustimmung der überwältigenden Mehr-heit beseitigte man durch die Gemein-dewahlen vom 12. April 1931 die Monarchie und erklärte die Republik.

Bei den Parlamentswahlen im Juni 1931 … gewann die Koalition von bürgerlichen Re-publikaner und Sozialisten 377 Mandate, während die Rechtsparteien, repräsentiert durch den hohen Klerus, die Graden, den Offizierskorps und das Großbürgertum, nur 60 Sitze erhielten.

Spanien war auf dem Wege zu Freiheit und echter Demokratie. Die neue Regierung wurde sabotiert von linken wie auch rechten Extremisten. Das Land stand vor dem Bankrott. Und trotzdem

wurden allein im ersten Jahr der Republik unter dem Unterrichtsminister Marcelino Domingo 7000 Schulen gebaut, im zweiten 2500. Bereits Ende 1932 besuchten 70.000 Schüler die Oberschulen, vorher 20.000. Man schuf ein hochmodernes Scheidungsgesetz, ein neues Strafgesetz, Gesetze über die Zi-vilehe, über Zwangsarbei, Schlichtungsaus-schüsse, Mindestlöhne, Frauenrechte u.a.

„Reformen, die anderswo mehr als ein halbes Jahrhundert erfordert hatten, wa-ren in zwei Jahren durchgeführt worden.“

Die neue Verfassung, die Rede- und Presse-freiheit gestattete, alle Bürger für gleich erklärte und die Adelstitel abschaffte, sah die Trennung von Kirche und Staat vor.

Sie entzog dem Klerus Unterricht und Für-sorge, löste den Jesuitenorden auf, verbot Mönchen und Nonnen den Handel und säkularisierte die Eheschließung.

Die sprichwörtlich stolzen Spanier konnten wieder mit Recht stolz auf sich sein:

Nach Beseitigung der Monarchie rühmten sich die Spanier, kein Volk der Erde habe je einen derart elementaren Systemwechsel so „rit-terlich“ und so „human“ vollzogen. Die Einführung des bürgerlichen Regimes hatte kaum einen Tropfen Blut gekostet.

Aber die Kirche

Kardinal Segura (Bild: frwiki.wiki/wiki)

wollte sich mit ihrem Machtverlust – obwohl in Spa-nien völlig unbehelligt weiter tätig – nicht abfinden:

„Den ersten Schuß in dem Kampf, der bis zum Bürgerkrieg währen sollte, gab Kardinal Segura, Erzbischof von Toledo und Primas der Kirche von Spanien, mit seinem scharfen Hirtenbrief Anfang Mai ab.“**

Der König floh nach Paris, und schwere Unruhen ergriffen von Madrid aus bald das ganze Land.

Dabei richtete sich die Wut der Demon-stranten bezeichnenderweise gegen die mit Monarchie und Adel so eng liierte katholische Kirche, die in Spanien, als der Thron beseitigt war, in gewisser Hinsicht an dessen Stelle trat.

Am hellen Vormittag brannte man eine Jesuitenkirche im Stadtzentrum von Madrid nieder und schrieb mit Kreide auf die Mauern der Ruine:

„Volksgericht über Diebe“.

Allein in sechs Großstädten wurden mehr als hundert Kirchen und Klöster völlig zerstört.

Der spanische Episkopat versuchte sofort, seine ursprüngliche Position wieder zu ge-winnen. Er hetzte in den folgenden Jahren offen gegen die Regierung, die „roten Antichristen“, wie Kardinal Segura sagte, indem er aufforderte,

„Schluß zu machen mit den Feinden des Königreiches Jesu Christi“.

Und zwar – wie könnte es anders sein bei den Vertretern der „Religion der Liebe“ – forderten die spanischen Bischöfe 1933 in einem Hir-tenbrief und der Papst Pius XI. in einer Enzyklika einen

heiligen Kreuzzug für die vollständige Wiederherstellung der kirchlichen Rechte.

Zu ihrem Glauben überzeugen können sie nicht. Sie können ihn stets nur erzwingen mit Gewalt und Völkermord.

Mündlich und schriftlich rief der Episkopat zur Revolte gegen die Regierung auf.

 

Kardinal Eugenio Pacelli (Bild: Europeana)

Eugenio Pacelli, der spätere Papst Pius XII., mischte sich ein und betrieb die Gründung der CEDA (Confederatión Españiola de Derechas Autónomas).

Die CEDA … bekämpfte besonders den Marxismus und den liberalen Einfluß der Freimaurer, die übrigens am 20. Oktober 1936 in der Madrider Zeitung „ABC“  erklärten,

„absolut auf der Seite der Volks-front, auf der Seite der legalen Regierung und gegen den Fa-schismus“

zu stehen, wobei sie die Logen ande-rer Länder unterstützten.

Führer der DEDA wurde der Bewunderer Hitlers und militante Katholik Gil Robles,

dem 1935 der „Völkische Beobachter“ nachrühmte,

„vor allen Dingen besitzt er ein Organ von einer Stärke, das ihn befähigt, auch den lästigsten und lautesten marxistischen Schreier niederzubrüllen“.

Seine CEDA-Jugendorganisation schloß sich der 1933 gegründeten „Falange Españiola“ an, der faschistischen Partei Spaniens. Deren Gründer und Leiter

José Antonio, der Sohn des Diktators Primo de Rivera, war eng mit den oberen Klassen und der Kirche ver-bunden und hatte schon am 24. September 1934 Franco brieflich mitgeteilt, daß er einen militärischen Staatsstreich zur Wiederherstellung

„der verlorenen geschichtlichen Bestimmung des Landes“

unterstützen werde. Der Übergang der katholischen Jugendorganisation zu den spanischen Faschisten vollzog sich um so leichter, als man ihr mit Recht bereits einen

„ausgesprochenen faschistischen Charakter“

bescheinigen konnte. Wie anderer-seits jedes Mitglied der Falange wenigstens während des Bürger-krieges zur Messe gehen, beichten und kommunizieren mußte.*

Wie wir im heutigen Deutschland den Kopf schütteln über das Wahlvolk – die „Kälber, die ihre Metzger selber“ wählen – so über die Mehrheit der Wahlberechtigten in Spanien: 1933 waren sie bereit, ihre Stimme denen zu geben, die die freiheitlichen Errungenschaf-ten und Maßnahmen der Regierung bekämpften:

– Man unterließ die Durchführung des Agrargesetzes und senkte die Löhne, bis sie noch geringer waren als zur Zeit der Monarchie.

– Man vertagte die Ersetzung konfes-sioneller Schulen durch staatliche und erlaubte sogar den Jesuiten, deren Orden formell verboten blieb, ihre Lehrtätigkeit wieder auzunehmen.

-Ungezählte Männer und Frauen verloren durch die Großgrundbesitzer Arbeit und Brot,

– viele wanderten ohne jeden Prozeß, nur wegen ihrer Zugehörigkeit zu den Linksparteien, ins Gefängnis.

– Allein im Oktober und November 1934 hat man 30.000 Menschen aus politischen Gründen eingekerkert und häufig noch gefoltert …

– Die Zahl der Arbeitslosen erreichte eine Million.

Unter den neuen Herren traten auch die mit dem hohen Klerus kollaborierenden Monar-chisten wieder in Erscheinung …

Da durften die Gleichgesinnten Italiens und Deutschlands ihre Unterstützung nicht versagen:

Der italienische Duce Mussolini – der von Rom als „von der Vorsehung gesandt“ erklärte Führer Italiens – erschien bereits am 31. März 1934 zu Besuch bei den spanischen Rebellen und versprach ihnen 200 Maschinengewehre, 20.000 Handgranaten und wei-teres Kriegsmaterial nebst 1,5 Millionen Peseten.

Das Volk der Spanier spaltete sich in zwei einander spinnefeindliche Fronten: die linke „Volksfront“ und die „Nationale Front“, die „Falange“, die Monar-chisten, Großagrarier, die CEDA u.a. in sich vereinigte.

Jetzt brannten die Arbeiter in vielen Orten wieder die Kirchen nieder, wobei einige aber auch die Falange einäscherte, um die Zer-störung den Anarchisten anzukreiden

oder sie als Festungen zu mißbauchen. Der Katholik Friedrich Prinz zu Loewenstein berichtet als Augenzeuge:

Auch daß beim Aufstand vom 18. Juli 1936 zahlreiche Kirchen als Operationsbasis gegen Volk und Staat benützt worden sind, läßt sich nicht mehr leugnen.*

Jetzt schlug die Stunde des dritten „Führers“: des Faschisten

Francisco Franco.

Aber Hitler mußte 1942 rückblickend klarstellen:

„Ohne die Hilfe der beiden Länder (Italien, Deutschland) gäbe es heute keinen Franco.“

Der zeitgenössische irische Journalist und Schrift-steller Charles Duff kennzeichnet Franco mit den schmeichelhaften Worten:

„Er würde selbst von den Kopfjägern Borneos Hilfe angenommen haben, um sein eigenes Volk niederzuzwingen.“

Freund Duce Mussolini bescheinigte Franco:

„… ich prophezeie Francos Niederlage … Die Roten sind Kämpfer, Franco ist es nicht“.

Die deutsche Botschaft meldete aus Madrid,

daß die Aufständischen viel geringere Stoßkraft entfalteten als die Regie-rungstruppen, daß der Widerstand der Bevölkerung in Stadt und Land sehr stark sei und auch das geistig-moralische und propa-gandistische Kräfteverhältnis sich zugunsten der Regierung entwickle.

Diese verfügt über ein die breiten Volksmassen fesselndes Programm. Ver-teidigung der Republik, Freiheit, Fort-schritt, Abwehr politischer und sozialer Reaktion …

Die roten Milizen sind von einem fa-natischen Kampfgeist erfüllt und schla-gen sich mit außerordentlicher Bravour, bei entsprechenden Verlusten. Diese sind jedoch aus den Volksmassen leicht zu ersetzen, während die Aufständischen, die nur über Kontingente ihrer Trup-penteile verfügen, solche Reserven im allgemeinen fehlen.

Falls nicht Unerwartetes geschieht, ist nach allem kaum mit Erfolg des Mili-täraufstandes, jedoch noch mit längerer Dauer der Kämpfe zu rechnen.“

Das Unerwartete geschah in derselben Nacht, in der dieser Bericht nach Berlin gedrahtet wurde  –

Hitler entschloß sich, die Rebellen zu unterstützen.

… Noch Ende Juli gingen 20 deutsche Transportflugzeuge nach Marokko ab und beförderten Francos „Erlöserarmee“, seine mohammedanischen Mauren und seine Le-gionäre, Losung: „Es lebe der Tod! Nieder mit der Intelligenz“ zur Rettung des katholischen Abendlandes übers Meer.

Die „Heldentaten“ der Moslems in Sevilla erinnern uns an ähnliche im heutigen Deutschland:

„Das ganze Arbeiterviertel – obwohl so gut wie ohne Waffen – leistete bis zum Schluß Widerstand. Besonders furchtbar war das Massaker in dem Bezirk San Julián. Die Legionäre trieben alle Männer, die sie hier antrafen, auf die Straße und stachen sie mit dem Messer ab.

Der untere Teil von Triana (Arbeiter-viertel von Sevilla) wurde sodann durch Artilleriebeschuß dem Erdboden gleich-gemacht.“***

Hitler meinte dazu:

 

Die liebevoll “Tante Ju” genannte Junkers Ju 52 (Bild: DocPlayer.org)

 

„Franco sollte der Ju 52 ein Denkmal setzen. Diesem Flugzeug verdankt die spanische Revolution ihren Sieg.“

Deschner listet weiter auf:

Bereits bis Oktober 1936 hatte Hitler an das katholische Franco-Spanien 87 Flugzeue, 41 Kampfwagen, 24 Panzerabwehrkanonen, 50 Minenwerfer, 212 Maschinengewehre, 10.000 Handgranaten, 22.000 Bomben, 30.000 Gewehre und 75 Millionen Patronen geliefert.

Anfang November kam ein geschlossenes Luftwaffenkorps, die Legion Condor, die zu-nächst 4500 Mann umfaßte.

Franco stellte jedoch bis zuletzt immer neue Forderungen und vermochte sie auch durch-zusetzen, obwohl man in Berlin den Spa-nienkrieg allmählich satt hatte.

Die „Märkische Volkszeitung“ stellte am 28.11.1936 fest:

Überall, wo die Truppen Francos stehen, wurde der Jesuitenorden wieder in seine Rechte eingesetzt, und die Ordensleute versehen wieder ihr Amt. Die Soldaten und das Volk, die im Streit gegen die Roten von Madrid stehen, haben versprochen, für die Kultur und für die Religion zu kämpfen.

Die Jesuiten, die wieder in ihre Häuser zu-rückgekehrt sind, haben ihre Schulen wieder geöffnet. Zu erwähnen bleibt noch, daß dreißig Jesuitenpatres als Feldgeistliche in den Reihen der Armee des General Franco stehen.

Dafür also sollten die deutschen Truppen des Un-ternehmens „Condor“ im Bürgerkrieg eines nicht-deutschen Landes wie Spanien kämpfen!

 

Erich Ludendorff (Bild: Encyclopedia Britannica)

Von deren „Kampfwillen“ war der Aufklärer über das Wesen und die Absichten Roms, der deutsche Feldherr des 1. Weltkrieges Erich Ludendorff, nicht überzeugt:

Solcher [Kampfwille] ist bei überzeugt rö-mischgläubigen Faschisten ebenso vorauszu-setzen wie bei überzeugten Kommunisten, weniger bei „Freiwilligen“, die nach Spanien „kommandiert“  sind.

Willig läßt jeder wahre Soldat für die Ver-teidigung seiner Heimat sein Leben. Zurück-haltend wird er kämpfen, wenn er ähnlich wie Söldnerscharen … für Belange zu kämpfen hat, die er nicht übersieht.

Die beteiligten Staaten hüllen ihre in Spanien getroffenen Maßnahmen in Dunkel und ent-ziehen sie der Einsicht ihrer Völker. Die „Weltpresse“ hat es infolge der Heimlich-keiten um so leichter, erhöhtes Mißtrauen der Völker gegeneinander zu erwecken.****

Einen Tag später wurde Ludendorffs Zeitschrift seitens des NS-Regimes verboten!

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Anmerkungen

*) Karlheinz Deschner, Mit Gott und den Faschisten, Stuttgart 1965, alle Zitate, wenn nicht anders angegeben, aus seinem Werk

**) Zitat Deschners von Hugh Thomas, „dessen Buch über den spanischen Bürgerkrieg zu den objektivsten Darstellungen gehört“ (Deschner)

***) Deschner zitiert einen Zeitgenossen des damaligen Geschehens

****) Halbmonatsschrift der Ludendorff-Bewegung „Am heiligen Quell Deutscher Kraft“ (Folge vom 20.1.1937)

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