Feed für
Beiträge
Kommentare

Ideologische Volkspädagogik und ihr Erfolg

Plenarsaal der Hamburger Bügerschaft (Bild: Wikipedia)

Wozu die altehrwürdigen Orte der einst so stolzen und wirklich Freien und Hansestadt Hamburg heute herhalten dürfen:

Nicht etwa ausschließlich zu einer Politik zum Wohle der Stadt, nein im Plenarsaal des Hamburger Rathauses tummeln sich Leute, die zwar von Menschen mit deutschem Paß auf Hamburger Boden gewählt wurden, aber nun diktatorisch, sprich: grün-links-faschistisch ihren Kollegen diktieren, was sie hinzunehmen haben.

Frau Dr. Stefanie von Berg, DIE GRÜNEN,

im Flutherbst, am 11.11.2015:

Unsere Gesellschaft wird sich ändern. Unsere Stadt wird sich radikal verändern.

Ich bin der Auffassung, daß wir in 20, 30 Jahren gar keine ethnischen Mehrheiten mehr haben in unserer Stadt.

Das ist doch das, was Migrationsforscher und -forscherinnen sagen:

Wir werden in einer Stadt leben, in der es, ein – daß, daß unsere Stadt davon lebt, daß wir diese verschiedenen Ethnien haben, ganz viele Menschen, daß wir eine superkulturelle Gesellschaft haben, meine Damen und Herren.

Das ist das, was wir haben werden in der Zukunft, und ich sage Ihnen gerade hier in Richtung Rechts: Das ist gut so!”

Lauter olle Kamellen, seit Jahren ins Volk gestreute Sprechblasen der linken Propagandazentrale, die das eigene Volk haßt und abschaffen will. Begründungen erwarten wir vergeblich. Einfach so: „Wir werden haben, und das ist gut so.“

Die alteingesessenen Hamburger Familien mit ihren Mädchen und Jungen haben das hinzunehmen. Sie werden nicht gefragt. Sie waren bei der letzten Wahl nicht in der Mehrheit. Die Mehrheit hatte in Hamburg – seit vielen Jahrzehnten – das linke Lager.

Die Mehrheit ist der Unsinn. Verstand ist stets bei wenigen nur gewesen. Der Staat muß untergehn früh oder spät, wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet. (Schiller)

Das einst heldenhafte, gesittete Hamburg mit seinen fürsorglichen Kräften, die nach den verheerenden Bombenangriffen auf die Stadt die Ausgebombten mit warmer Suppe und Decken versorgten, der Aufbauwille der Frauen und Männer, die gemeinsam anpackten, um in Hamburg wieder Wohnraum zu schaffen, dies geliebte geschundene Hamburg, wo wir Mädchen mit der Hochbahn oder auf unseren Fahrrädern, völlig unbehelligt von schwarzen Männern, in Scharen zur Schule fahren konnten, diesem Hamburg wird diktiert:

Du wirst superkulturell. Refugees welcome! Bald sollt ihr Deutschen keine Mehrheit mehr sein.

Das diktieren linke Faschisten dem Volk, eiskalt, nicht ohne ihr volkszerstörendes Diktat gutmenschlich-moraltriefend zu ummanteln mit so schön klingenden Wörtern wie „Toleranz, Vielfalt, Akzeptanz, Weltoffenheit“. Diese schönen Begriffe werden benutzt, um ihr Gegenteil herbeizuführen. Orwell läßt grüßen.

Und tatsächlich, ein Teil der einst so stolzen Hanseaten hat die Lektion gelernt. Die aufsuggerierte Ideologie der jüdischen Internationalisten von Marx über Horkheimer & Co. zu Cohn-Bendit & Co. zeigt Früchte:

„Hamburg zeigt Flagge“

Hamburg: Blick vom Jungfernstieg über die Binnenalster zu den Lombardsbrücken – bunt beflaggt (Bild: hamburgpride – Christopherstreetday)

Na, wenn’s die „richtige“ Flagge ist, dann fördert das Establishment die Riesenaktion und erlaubt die Beflaggung überall in Deutschland, somit auch hier in ganz Hamburg an über 700 Plätzen.

Nur nicht die „falsche“ Flagge – außer bei einer WM – zeigen, die deutsche zum Beispiel. Die räumt auch die Bundeskanzlerin mißbilligend ganz schnell beiseite.

Ein gewisser Oliver Greve hat den Ehrgeiz, gemeinsam mit Hamburg Pride e.V. in jedem Jahr Hamburg zur „Pride Week“ mit möglichst vielen Regenbogenflaggen zu bestücken, „um so ein Zeichen für Toleranz und Weltoffenheit zu setzen“.

Dieses Plakat schmückte ganz Hamburg

Ganz cool und sehr klug gedacht: Sie übernehmen den Begriff

Genderwahn,

um auch ihn in sein Gegenteil zu drehen. Echt Orwell!

Am Donnerstag, den 2.8. machen wir das größte Volksfest des Nordens wieder ein Stück bunter und vielfältiger. Der Regenbogentag auf dem Sommer-DOM hält viele bunte Flaggen und Aktionen bereit; eine bunte Parade führt über die DOM-Meile und mündet in die Aftershowparty.

Beim CSD-Straßenfest verschmelzen wieder Jungfernstieg und Ballindamm zur schönsten Pride-Kulisse des Landes: Vom 3.8. bis 5.8. erwarten euch Musik, Inhalte, Party und queere Sichtbarkeit im Herzen der Stadt.

Die politische Demonstration am 4.8. ist der große Höhepunkt der PRIDE WEEK. Unter dem Motto Freie Bahn für Genderwahn! starten wir um 12:00 Uhr in der Langen Reihe und ziehen quer durch die Innenstadt.

Auch für das Party-Vergnügen ist gesorgt: am 3.8., dem Vorabend der Demonstration, zieht der Electro Pride alle Freunde der elektronischen Musik ins Uebel&Gefährlich. Am 4.8. könnt ihr beim Pride Dance zum feierlichen Abschluß der PRIDE WEEK 2018 das Tanzbein schwingen.

Wie ich, so meinte auch mein Hamburger Freund Helge zur Entwicklung seiner und meiner Heimatstadt:

Aufbauwille, Unbeugsamkeit und Volksgemeinschaft nach der Operation Gomorrah damals,
Verschwuchtelung, Wohlstandsverwahrlosung und Egoismus heute.

“CSD-Bühne – Drei Tage beste Unterhaltung” (Bild: hamburgpride)

Im Hinblick auf die ehrenwerte GRÜNE v. Berg in der Hamburger Bürgerschaft führte er geschichtskundig und leider desillusionierend über ihre Vorgänger von einst aus:

Was die einstigen Hamburger Senatoren anbelangt, so muß man wohl genau hinschauen.

In der Illustrierten Geschichte der Befreiungskriege las ich sinngemäß, daß Hamburg sehr starke Verteidigungswerke hatte …

Aber als die Franzosen vor den Mauern standen, gab es keine ausgebildete, genügend starke Bürgerwehr und vor allem keinen umsichtigen, erfahrenen Befehlshaber, die die Stadt erfolgreich hätten verteidigen können.

Die Senatoren waren wohl auch zu geizig und zu langsam, um sich diesen Befehlshaber von auswärts „einzukaufen“.

Die Franzosen haben Hamburg daraufhin zweimal besetzt und schrecklich gewütet.

Ähnliches Getue „ängstlicher alter Männer“ beim großen Hamburger Brand 1842:

Viel zu zögernd und zu spät hat man die Häuser gesprengt, um das Feuer abzuriegeln. So war der Schaden groß. Aber natürlich, aus heutiger Sicht ist immer gut raten.

Nochmal zu den Franzosen: Ich war kürzlich in Heidelberg und habe bei einer Stadtführung gehört, wie die Franzosen im Pfälzischen Erbfolgekrieg in der Pfalz gemordet, geplündert und zerstört haben.

„Ein trauriges Schauspiel, das Frankreich bot, nicht zum ersten und nicht zum letzten Mal“, schrieb Fernau in  „Sprechen wir über Preußen“ zur Kriegserklärung Napoleons III. 1870.

Aber muß man das als Deutscher wissen? Nö, oder? Ist doch viel cooler, als Schwuchtel auf dem Wagen durch das „weltoffene und tolerante“ Hamburg zu fahren.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Kampf gegen Naturheilverfahren

Eigene kleine schulmedizinische Erfahrung:

Nach einer unerheblichen Zahnbehandlung bekam ich von meinem netten Zahnarzt, der das Beste für mich wollte, eine Batterie von Flaschen mit Antibiotika mit. Damit der Zahn sich nicht entzünde, sollten ruhig die Mundhöhle und die inneren Organe wie u.a. der Darm bakterienfrei geräumt werden.

Ich nahm wohlweislich die Antibiotika nicht, statt dessen zur Unterstützung der Heilung ein homöopathisches Mittel. Wie nicht anders zu erwarten, blieb ich wohlauf.

Nun fordern Experten die

Abschaffung der Zusatzbezeichnung Homöopathie.

Denn:

Das Vertrauen der Patienten in die wissenschaftliche Medizin [auch Schulmedizin genannt] werde untergraben:

Die von der Ärztekammer verliehene Zusatzbezeichnung Homöopathie gebe dieser Lehre den Anstrich wissenschaftlicher Seriosität, den Patienten als Beleg für die Wirksamkeit der Homöopathie mißverstehen könnten beziehungsweise müßten. Die Grenzen zwischen wissenschaftlich fundierter Medizin und Esoterik würden somit verwischt.

Nun ist für viele Menschen, die mit der Homöopathie gute Erfahrungen gemacht haben, diese medizinische Richtung alles andere als unwissenschaftlich.

Die angebliche Wissenschaftlichkeit des heute herrschenden Medizin-Kartells einschließlich Pharma-Industrie könnte manch einer noch eher bezweifeln.

Wen wundert es, wenn sich Naturheilärzte zurückziehen wie z.B. Clemens Hart, der genug hat vom

„Kampf“ gegen die Naturheilkunde und Homöopathie, den man in den Medien beobachten kann und der auch „erfolgreich“ auf einen Teil der Menschen abfärbt.

Er erklärt:

Die Homöopathie-Ausbildung allein (von den anderen Spezialausbildungen einmal abgesehen) dauert mehrere Jahre, danach kommt das Homöopathie-Diplom und erfordert nochmals 300 h Weiterbildung, die Verlängerung des Diploms alle 5 Jahre erfordert 100 h Weiterbildung …

Enorme Kosten, Zeit und Urlaub gehen dabei verloren, und dann kommt das:

… die „Experten“ [Mediziner, Ethiker, Juristen und Philosophen] meinen es wirklich ernst, natürlich wie immer nur aus „menschlich-ethischen Gründen“.

Nun erhält er diese Mitteilung:

„Entzug der vertragsärztlichen Zulassung von Amts wegen bei fehlender Versorgungsrelevanz für die Regelversorgung. Inhaber (kleiner) homöopathischer Schwerpunktpraxen müssen damit rechnen, daß die vertragsärztliche Zulassung auf Beschluß des zuständigen Zulassungsausschusses halbiert oder sogar vollständig stillgelegt wird, wenn die entsprechenden statistischen Werte keine „relevante Beteiligung“ an der Regelversorgung belegen. Die Teilnahme an der Regelversorgung ist eine an den vertragsärztlichen Status geknüpfte Verpflichtung, welche auch von homöopathischen Ärzten erfüllt werden muß.“

Regelversorgung bedeutet Versorgung nach den Regeln der Facharztordnung und das bedeutet für mich ein Zurück zur Anästhesie. Ich müßte also mindestens 60 Prozent als Anästhesist arbeiten.

Mit anderen Worten: Meine oben beschriebene und von der Ärztekammer geforderte Ausbildung als homöopathischer Arzt wird für mich von der Kassenärztlichen Vereinigung entwertet, weil ich die Homöopathie nur noch zu 40 Prozent ausüben darf.

Weiß die linke Hand, was die rechte tut? Kassiert die linke Hand ab und die rechte noch einmal?

Vielleicht liegt der Grund ja darin, daß ich als Homöopath keine chemisch hergestellten Substanzen verwende, als Anästhesist aber sehr wohl.

Nebenbei bemerkt: Als Anästhesist würde ich das Doppelte verdienen.

Natürlich könnte ich handeln nach den alten Prinzipien von „Augen zu und durch“ oder „es wird schon gehen“.

Es würde aber wieder nur Nerven und Zeit kosten und währenddessen vergeht das Leben …

Ich habe meine Arbeit immer geliebt und liebe sie auch jetzt und werde sie auch fortführen.

Die Ursachen von Krankheiten zu suchen und zu eliminieren, sehe ich als die höchste Aufgabe an, daraus entsteht gleichzeitig auch die beste Prävention und der größte Langzeitnutzen für die Menschen.

Wer hätte für möglich gehalten, daß auch die angeblich

neuentdeckte Liebe zum Wolf

ein Mittel gegen naturgemäßes Leben und für die Chemiekonzerne darstellt?

Der homöopathisch arbeitende und daher erfolgreiche Tiermediziner Walter Claus sendet einen Film über den Wolf, der mir Klarheit über die Problematik geschaffen hat und wohl viele andere auch zum Umdenken nötigt. Claus schreibt dazu:

Eine vielseitige Dokumentation zum Thema Wolf und Herdenschutz.

Es kommen Direktbetroffene, Stadtbewohner, ein Universitätsprofessor und Historiker, ein Doktor der Ökologie und Herdenschutzbeauftragter, ein Landwirtschaftsberater und andere zu Wort.

Die Mehrheit der Bürger wollen die Wölfe nicht haben.

… Tierschützer wie der NABU wollen den Wolf haben, mit hinterlistigen Berichten wollen sie die Bevölkerung belügen. Hinter dem NABU stehen wirtschaftliche Interessen. Man will die Bevölkerung aus dem Wald haben.

Der Film zeigt ganz klar, mit welchen Lügen gearbeitet wird. Claus sieht – ebenso wie die im Film zu Worte kommenden Wissenschaftler – im Endergebnis den Kampf gegen die Natur und die Gesundheit der Menschen:

Man möchte nicht, daß wieder das Interesse für die Naturmedizin entsteht. Nachweislich gehen immer mehr Leute in den Wald, um sich zu erholen.

Die Chemiekonzerne sind nicht daran interessiert, eine gesunde Bevölkerung zu haben. Mit gesunden Menschen kann man kein Geld verdienen.

Also müssen Gründe gesucht werden, die die Bevölkerung davon abhalten, wieder auf Naturheilkunde zurückzugreifen.

Werner von der Mühle

bekannt durch seine Bücher zur deutschen Frühgeschichte (www.gesetze-der-freiheit.de) kam einer germanischen Gerichtsstätte auf die Spur und sagte staunend:

Ach!

als er das Dorf

Groß Förste

an der Bundesstraße 6 zwischen Hildesheim und Hannover als einen heiligen Ort erkannte. 

Er schreibt:

Vorab muß ich erwähnen, daß das Rechtsempfinden und die Rechtsprechung bei den Germanen eine wesentliche Rolle gespielt haben muß. Diese Behauptung läßt sich mit Hilfe unzähliger Rechtsbegriffe, die sich in unseren heutigen Ortsnamen wiederspiegeln, belegen. Als kurze Anregung diesbezüglich möchte ich kurz auf die unterschiedlichen Nennungen für den Rechtsbegriff Gerichtsstätte eingehen.

Die Gerichtsstätte

wurde unter anderem als Mahlstatt, Thing oder Gogericht bezeichnet. Die Mahlstatt findet sich heute zum Beispiel in dem Dorf Mahlerten oder in der Stadt Detmold wieder.

Mahlerten, liegt an der B1 zwischen Hildesheim und Hameln und hieß 1284 noch Malerde. Detmold wurde 783 erstmals als Theotmalli erwähnt. Das Thing entdecken wir in fast direkter Nachbarschaft zu Mahlerten. Das zur selben Gemeinde gehörende Dorf Rössing hieß in den ersten Quellen noch Rotthing. Auch im Wort der Stadt Göttingen ist noch eindeutig das Thing enthalten.

Ich bin der Meinung, daß sich das ausgeprägte germanische Rechtsempfinden in den Begriffen gerecht/Gerechtigkeit/ungerecht/Ungerechtigkeit niedergeschlagen hat. Der Begriff entstand vermutlich während der römischen Eroberungsversuche. Die Germanen fingen an, zwischen ihrem Germanischen Recht und dem Römischen Recht zu unterscheiden.

Das Germanische Recht verkürzte sich sprachlich zu gerecht.

Noch heute empfinden große Teile der Bevölkerung das mit der Christianisierung aufgezwungene Römische Recht als unGeRecht und können es nicht verstehen.

Dies als Einleitung, um das Folgende einleuchtender zu machen.

Der germanische Gott für Recht und Gesetz trägt den Namen

Forseti.

Er stammt aus dem Göttergeschlecht der Asen, ist ein Sohn des Baldur und der Nanna und gilt als oberster Streitschlichter. Man findet über ihn in der Edda im Lied Grimnis mit folgendem Wortlaut:

Glitnir ist die zehnte;
auf goldnen Säulen ruht
Des Saales Silberdach.
Da thront Forseti den langen Tag
Und schlichtet allen Streit.

Lässt es sich belegen, daß der Name der Ortschaft Groß Förste auf den germanischen Gott Forseti zurückzuführen ist und somit germanischen Ursprungs ist?

Das Dorf Groß Förste liegt an der Bundesstraße 6 zwischen Hildesheim und Hannover.

Die B6 ist eine alte Handelsstraße, die es schon zur Bronzezeit gegeben hat.

Wenn man aus dem Hotel Restaurant Ernst kommt und schräge über die B6 hinweg auf die gegenüberliegende Seite schaut, findet man dort eine merkwürdige durch halbhohe Mauern eingefaßte künstliche Erhöhung, den Lindenbrink.

Unsere Vorfahren, die Germanen, hielten ja bekannterweise ihre

rechtsprechenden Versammlungen am Tage auf einem Hügel unter Linden,

der sich im oder in der Umgebung des Dorfes befand, ab. Der Begriff der Tagung hat hier seinen Ursprung.

Der Name der Straße, die direkt am Lindenbrink vorbeiführt, lautet „Burgstraße“. Die Burganlagen der Germanen waren die Wallburgen. Sie waren in der Regel an wichtigen Handelsstraßen gebaut und hatten zwei Funktionen. Zum einen sollten sie die Straßen kontrollieren und schützen.  Zum anderen dienten sie feierlichen Zwecken.

Dieser kultische Charakter der Wallburganlagen findet sich in der deutschen Sprache in Wörtern wie Wallfahrt, Wallburgnacht (Walpurgisnacht), in Wallung kommen, Walstatt (Kampfstätte), Walküren (den Wall ehren) oder dem Walzer (Hochzeitstanz) wieder.

Die nicht mehr vorhandene Burganlage in unmittelbarer Nähe des Lindenbrinks wird ein Ort solcher Feierlichkeiten gewesen sein.

Interessant sind auch die weiteren Straßen in unmittelbarer Umgebung der vermuteten alten Gerichtsstätte. So finden wir die Straße „Im Winkel“, die auf der anderen Seite der B6 liegt und das Hotel Restaurant Ernst umschließt und über die „Godehardstraße“ direkt auf den Lindenbrink zuläuft.

Wieder bieten die Straßennamen Hinweise auf Rechtsbegriffe.

Den Winkel finden wir heute noch im Winkeladvokaten, und die „Godehardstraße“ ist ein Hinweis auf den germanischen Goden und das Gogericht. Hier eine Karte zum besseren Verständnis der Straßenverläufe.

Der Gerichtsplatz Lindenbrink befindet sich an der Burgstraße/Ecke B6 am rechten Bildrand.

Gaststätten und Unterkünfte waren natürlich unabdingbar bei den wiederkehrenden Versammlungen und Feierlichkeiten. Es überrascht daher nicht, daß wir

oftmals in direkter Nähe der ehemaligen Thingplätze auch noch heute Gaststätten und Hotels finden.

Es hat sich gar nicht so viel geändert. Es ist im Grunde vieles noch da, man muß es nur sehen. Die Gaststätten haben meist versinnbildlichte Namen wie „Zur Linde“, „Zur grünen Linde“, „Zum schwarzen Bären“, etc. Falls Sie sich für die Bedeutung dieser Namen interessieren, empfehle ich Ihnen die Bücher von Rainer Schulz.

Das Hotel Restaurant jedenfalls gehört seit Jahrhunderten der fest im Dorf verwurzelten Familie Ernst.

Der Name Ernst erinnert stark an den germanischen Ersten, (englisch first, niederländisch Vorst oder dänisch fyrste), dem frei gewählten Vorsitzenden der Gemeinschaft.

Sieht man sich das Wappen der Familie an, fallen einem die zwei schwarzen Löwen, einen sich zum Kampf erhebenden und einen zum Kampf schreitenden, ins Auge.

Das Wappen der Familie Ernst.

Vielleicht ist das Wappen ein versteckter Hinweis auf die Gerichtsstätte Lindenbrink und darauf, daß dort Recht auch durch Zweikämpfe gesprochen wurde.

Daß das Wappen eine versteckte Symbolik hat, zeigt der Helm, der ja das Antlitz unsichtbar macht. Die Farben des ortsansässigen Sportvereins SSV Förste sind schwarz und weiß, im übertragenen Sinne Alles oder Nichts, Leben oder Tod.

Eindeutig wird der germanische Hintergrund jedoch erst, wenn man sich mit dem Namen Förste selbst beschäftigt:

Förste wird in den ältesten Urkunden unter anderem als Vorsite erwähnt. Der germanische Gott für Recht und Gesetz ist – wie oben bereits erwähnt – Forseti. Ihm weihten unsere Vorfahren ihre Thingversammlungen. Von ihm leitet sich der Vorsitzende einer Versammlung ab.

Plattdeutsch heißt Vorsitzender, Vorsitzer Försitter.

Die heutige Insel Helgoland hatte vor dem 19. Jahrhundert keinen eindeutigen Namen. Sie wird bei dem im 11. Jahrhundert lebenden Chronisten Adam von Bremen als Fositesland bezeichnet.

Hier soll sich u.a. eine heilige Quelle des Gottes Fosite befunden haben. Der „Heilige“ Bischof Liudger ließ im Rahmen der gewalttätigen Christianisierung die germanischen Naturheiligtümer Helgolands zerstören.

Trotzdem zeigen laut Wikipedia Karten aus dem Barock (Kunstepoche von 1575 bis 1770) auf Helgoland noch ein templum Fostae vel Phosetae.

Es ist gemeinhin bekannt, daß die Germanen eine besondere Beziehung zur Mutter Natur pflegten. Insbesondere die Wälder hatten es ihnen angetan.

Der Begriff des Försters wird daher seine Wurzel ebenfalls im Gott Forseti haben.

Unsere Vorfahren glaubten an das Göttliche in der Natur und somit auch an das Göttliche in sich …

Sie gaben den Gottkräften „Götternamen“, ohne sich tatsächlich Personen in ihnen vorzustellen.

Dieser Glaube an das Göttliche im täglichen Leben steht im völligen Gegensatz zu dem Jenseitsglauben der monotheistischen Religionen. Der Germane will das Paradies auf Erden schaffen, wohingegen zum Beispiel dem Christen oder Mohammedaner das Paradies erst im Jenseits versprochen wird. Doch das ist ein eigenständiges Thema.

In Deutschland gibt es weitere Orte, deren Wortstamm sich auf Forseti beziehen. Bei dem Dorf Förste am Harz entdeckte man 1972 die Lichtensteinhöhle. In ihr fanden Höhlenforscher einen Kult- und Bestattungsplatz, der die Reste von Menschen aus der späten Bronzezeit beherbergte. Ihre Knochen bilden den weltweit größten DNA-Pool der Bronzezeit. Man verglich die DNA der Knochen mit der von 270 Menschen aus den umliegenden Orten.

Es stellten sich mehrere Verwandtschaften heraus, und

zwei Männer, die in Sichtweite der Höhle lebten, waren sogar direkte Nachfahren eines Mannes aus der Höhle.

Das bedeutet, daß die beiden Männer derzeit das Ende einer Kette von mindestens 3000 Jahren Geschichte und über 100 Generationen Familie sind!

Zusammenfassend möchte ich festhalten, daß die Begriffe Förster und Vorsitzender, sowie der Ortsname Groß Förste mit Sicherheit germanischen Ursprungs sind und auf den germanischen Gott Forseti zurückgehen.

Die kleine Erhebung „Lindenbrink“ wird der letzte sichtbare Rest der ursprünglichen Gerichtsstätte  der Förster sein.

Es wäre doch schön, wenn mehr Menschen ihre Heimatdörfer durchforsten würden. Man könnte in Zukunft auf diesen alten Gerichtsstätten bei einem Glas Bier den Streit mit seinem Nachbarn beilegen ohne die römischen UnGerichte anrufen zu müssen.

Wie unabhängig und selbständig im Forschen,

wie unerschrocken im Urteil über das Aufgefundene muß ein Mensch sein, wenn er sich gezwungen sieht, das überkommene Weltbild in Frage zu stellen, ja zu erschüttern, das „die Wissenschaft“ seit langem ihrem Publikum darbietet!

Da kommt ein Laie daher, der in seiner Freizeit Fragen der Sprachverwandtschaften nachgeht und dabei immer stärker gefesselt wird von dem, was er vorfindet, das sich jedoch von der vorgegebenen „Fach-Wissenschaft“ gänzlich unterscheidet!

Doch es läßt den Erhard Landmann nicht los. Immer weiter geht der Einsame seinen Weg und sagt sich zu Recht:

Da der wahre Wissenschaftler … die Wahrheit sucht, nicht aber schafft, muß er sie so nehmen, wie er sie vorfindet.

Landmann findet z. B. im Arabischen folgende Ähnlichkeiten mit dem Deutschen und Althochdeutschen vor:

Daß nordische Seevölker rund ums Mittelmeer siedelten, auch wieder nachdem ein Teil ihrer Heimat im Norden den Meeresfluten zum Opfer gefallen war, steht fest.

In neuester Zeit wurde sogar im Bereich des ehemaligen Karthago bei einem menschlichen Fossil europides Erbgut in der DNA festgestellt.

Die Kulturen Hellas, Sumers, Kretas waren nordisch. Die Dorer-Dorier, d. h. die Leute des Thor, mit ihrer Hochkultur waren Thoringer-Thüringer, wie das Wort verrät.

Eine der erstes Schriften der Menschheit, die Keilschrift,

wurde von den (nordischen) Sumerern erfunden und später von zahlreichen Völkern des Alten Orients verwendet: von den Akkadern, Babyloniern, Assyrern, Hethitern, Persern und anderen. (Wikipedia)

Bei Lautabweichungen wie ahd. berg – arabisch bel ist zu bedenken, so Landmann, daß Laute verlorengehen oder ersetzt werden können. Der Autor bringt dazu einleuchtende Beispiele – allein im Vergleich deutscher Mundarten untereinander wie z.B.:

Das Hochdeutsche „Ich gehe in das Wasser“ wird beim Berliner: „Ick jeh ind Wata.“ Aus ch wird k, aus g wird j, aus „in das“ wird „ind“. Beim Hessen hieße es: „Ich geh ins Wassee.“ Das R verschwindet.

Der hessische Dialekt kommt also gut ohne den R-Laut aus, wie das auch Koreaner und Chinesen tun.

Beim Thüringer und Sachsen klingt Wasser wie „Wossor“, beim Bayern wie „Wuosser“. Das sind schon recht unterschiedliche Laute für einen deutschen Grundbegriff.

Der Hesse sagt nicht „Kirche“, „Straße“ oder „Garten“, sondern „Kesch“, „Strass“ oder „Gatte“, womit er nicht das hochdeutsche Wort Gatte (Ehemann) meint, sondern eben Garten, während er das Wort Gatte wieder verkürzt und zu Gatt macht.

Das Weglassen des End-R sehen wir auch im Französischen: Dort schreibt man parler, aimer, jouer, läßt aber beim Sprechen das R weg: parlee, ämee, schuee.

Diese Übereinstimmung, meint Landmann,

ist durchaus kein Zufall …, denn Frankfurter und Franzosen gehen durchaus auf den gleichen deutschen Stamm der Franken zurück, und was uns verblüffen muß, ist die Langlebigkeit sprachlicher und dialektischer Eigentümlichkeiten, die sich, das werden wir ebenfalls noch sehen, weltweit und über Jahrtausende hin erhalten haben.

Das „Wata“ des Berliners, den Wechsel des S-Lautes zum T-Laut, finden wir wiederum im „Woda“ des Russen und im „Water“ des Briten.

Man könnte noch hinzufügen, wie Wasser im Hamburger Platt heißt: Woda; im Mecklenburger: Wada.

Wiederum kein Zufall. Die Berliner, die Preußen oder Borussen sind, also den gleichen Namen wie die Russen haben, und die Briten und Bretonen, sie alle gehen auf den deutschen Stamm der Friesen zurück, nicht nur in ihrem Namen.

Darüber hinaus wissen wir natürlich, daß in Britannien auch die Angeln, Sachsen und Juten, die eigentlich Diuten [Deutsche] sind, eingewandert sind und ihre Dialekte mitgenommen haben.

Jetzt kommt es noch erstaunlicher:

Im Althochdeutschen gab es vier verschiedene Wörter für Wasser: wazzir, wac, aha und ouwia, owwe oder ouwa.

Wac bedeutete großes Wasser oder Meerwasser, ouwa, ouwia oder ouwe, owwe bedeutete Flußaue oder Flußwasser.

Nun scheint es weltweit, man höre und staune, keine Sprache zu geben, und ich habe immerhin zwölf Sprachen gelernt und Wörterbücher in weiteren zwanzig bis fünfundzwanzig Sprachen durchgearbeitet, in der sich nicht das Wort für Wasser auf eine der vier deutschen Formen zurückführen läßt.

Oftmals tauchen sogar mehrere dieser vier Formen in einer Sprache auf. Ob im Nahuatl, der Sprache der Azteken, oder im Quiche der Maya, die beide ein fast noch lupenreines Althochdeutsch sind, es jedenfalls zur Zeit der Niederschrift der Chilam-Balam-Bücher noch waren …, ob im Japanischen oder im Chinesischen. 

… Bei den Mayas heißt Wasser haa, das althochdeutsche aha also. Bei den Azteken haben wir wac für Meerwasser, haargenau also wie im Althochdeutschen und watl, atl für anderes Wasser, also das deutsche Wazzir.

Die Ungarn sagen viz, genau wie die Schotten whiskey und die Chinesen sui, ein verdrehtes uis also.

Die Japaner schließlich sagen mizu, … eine Umbildung des Lippenlautes w zum Lippenlaut m.

Schauen wir uns südamerikanische Länder- und Flußnamen an wie Uruguay und Paraguay, so sehen wir, daß die Silben guary, die Wasser bedeuten, das althochdeutsche wac, huac, quac oder guac darstellen.

Denn das Althochdeutsche schrieb den W-Laut … auf fünffache, gleichberechtigte Weise, je nach Dialekt und Schreiber, nämlich uu, hu, gu, cu, oder qu.

Nordisch-bronzezeitliche Kunst zeigt Bilder der einstigen Schiffahrt (Bild: pinterest.com)

Unsere Vorfahren waren vor Jahrtausenden unübertroffene Seefahrer auf allen Weltmeeren. Wohin sie kamen, errichteten sie Zeugen ihrer Hochkultur. Die althochdeutsche Sprache wurde von den eingeborenen Völkern zum Teil oder ganz übernommen.

Werfen wir nun einen Blick auf die als nichteuropid angesehenen sog.

finno-ugrischen Sprachen!

Was sagt Landmann dazu:

… schon der Blick auf eine Hand voll Wörter (läßt) den ganzen finno-ugrischen Unsinn zerplatzen …

Das macht neugierig. Landmann beginnt mit dem Finnischen und zeigt mit einer Tabelle von finnischen Wörtern über das Althochdeutsche überzeugend die Verwandtschaft mit der „heiligen deutschen Sprache“ (Brüder Grimm).

Ich bringe hier nur einmal die finnischen Namen für die Wochentage im Vergleich mit den deutschen:

Lauter gute ahd. Wörter:
maanantai = Montag
tiistai = Dienstag
torstai = Donnerstag
perjantai = Freitag (eigentlich Freijantag) (Bem. Adelinde: Freia = Perchta, Berta)

Das ahd. ist hier besser erhalten als im Deutschen selbst. Noch besser:
sunnuntai = Sonntag.

„Lehnwörter“, werden nun ahnungslose Leute behaupten. Wie ist es aber nun mit dem Mittwoch, der

keskiviikko

heißt? Das kann kein Lehnwort aus dem Deutschen sein, denn die sagen Mittwoch. Trotzdem haben wir hier gleich zwei … ahd. Wörter in einem finnischen Wort:

Ahd. keskid, das teilen, geschieden, bedeutet und ahd. wehha, was Woche bedeutet.

Mittwoch heißt also im Finnischen „geteilte“ oder „geschiedene“ Woche …

Sonnabend heißt lavantai. Hier steckt „Wotan“ genauso drin wie im hebräischen „Sabbat“ und im ungarischen „Sabado“ …

Das wird man alles besser verstehen, wenn man den weiteren Ausführungen Landmanns in seinem – leider wenig übersichtlich gestalteten – Buch folgt.

In diesem 1896 fertiggestellten Prachtbau in Budapest tagt seitdem das ungarische Parlament (Bild: Car Rouge)

Wenige Seiten danach wendet sich der Autor dem Ungarischen zu. Auch hier zeigt er, daß sog. Lehnwörter aus dem Deutschen in Wirklichkeit gutes Althochdeutsch sind wie zum Beispiel

Haus = haz
Feld, Erde = föld
Burg = var

Aber schon Hof, im Ungarischen udvar, heißt wörtlich also „Außenburg“, bestehend aus dem ahd. ud außen und var von bur(g).

Nehmen wir mal das Wort valoszinileg, das „wahrscheinlich“ heißt. Wenn wir nun wissen, daß der I-Laut im ahd. meistens als Ei-Laut gesprochen wurde, wenn wir den L-Laut in einen R-Laut verwandeln, erhalten wir varoszeinleg …

Die Endsilbe ung. leg entspricht dem deutschen lig, lich. Landmann fragt seine Leser:

Haben Sie schon mal ein Wort wie wahrscheinlich oder welcher als Lehnwort angetroffen? Ahd. welichi, hualichi, welich = welcher, irgendein, steht ungarisch valaki = irgendein, gegenüber.

Man darf sich nicht an die Schreibweise klammern, man muß in das Wort hineinhorchen. Landmann kommt überhaupt zu dem Ergebnis, daß sich all die mit dem Deutschen verwandten Sprachen nicht so sehr durch die Laute als vielmehr durch die Rechtschreibung unterscheiden.

Noch ein letztes Beispiel sei hier gegeben:

Donnerstag heißt csötörtök, der tor tag, also genau der germanische Thor- oder Donarstag.

Ungarns Premierminister Viktor Orban. Bild: Flickr / Europa Pónt CC BY 2.0

Der Ungar mit dem so deutsch anmutenden Antlitz Viktor Orban ist uns also auch sprachlich verwandt. Sein Denken ist so gesund völkererhaltend – somit der Schöpfungsvielfalt zugewandt – wie das der noch geistig gesund gebliebenen Deutschen.

„Hätten wir doch einen Orban als deutschen Bundeskanzler“, seuft so mancher von uns Deutschen.

Und was liest man so schön in einem Kommentar von „anonymus“ im Contra Magazin:

 

Der Plattensee-Balaton (Bild: Alltours)

Es soll schon viele (deutsche) Rentner und Pensionisten geben, die sich vor allem am Balaton angesiedelt haben. Viele Ungarn sollen auch deutsch sprechen.

Auf jeden Fall besteht zwischen Ungarn und Deutschen eine alte gemeinsame Tradition, die auf das Jahr 1242 zurückreicht als der ungarische König Bela IV ca. 1 Million Deutsche ins Land (vor allem in die jetzige Slowakei, die zu Oberungarn gehörte) geholt hat.

Lieber anonymus: Offenbar ist die gemeinsame Tradition weit älter, und das kann uns nur zutiefst freuen.

Dennoch stimme ich dafür, im Lande zu bleiben und sich hier für unser altes Ur-Germanien einzusetzen, von dem so unendlich viel Kultur in die Welt hinausging und – wenn wir es wollen – auch wieder hinausgehen wird.

Denn echte Kultur – aus dem allesdurchdringenden göttlichen Wesen geschöpft – spricht alle Völker an.

Ältere Beiträge »