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Hunderttausende Nichtdeutscher kämpften im Weltkrieg II auf Deutscher Seite als Wehrmachtsangehörige gegen den Bolschewismus, unter ihnen sogar

zur Wehrmacht übergelaufene Kosaken,

die als russische Volksangehörige das Regime in ihrer Heimat gemeinsam mit der Wehrmacht zu Fall bringen wollten.

Mit ihnen kam der Deutsch-Schweizer Hugo von Senger, der Sohn Alexander von Sengers, des Autors des verdienstvollen Buches „Mord an Apollo“, im Sommer 1942 zusammen, als Generalfeldmarschall Ewald von Kleist unter anderem die Aufgabe erhalten hatte – wie wir bei Avalon lesen –

Hugo von Senger (Bild: Avalon-Kreis)

aus übergelaufenen russischen Kosaken in Musikowska eine Freiwilligenarmee gegen die Sowjets aufzustellen. Dazu brauchte Kleist deutsches Rahmenpersonal, Dolmetscher und auch erfahrene deutsche Kavallerie-Offiziere.

… Hugo von Senger wurde … in den Sonderstab des Generalfeldmarschalles aufgenommen und erhielt die Aufgabe, geeignete Kosaken zu rekrutieren.

Seine erste Reise führte ihn … nach Dnipropetrowsk. Dort lernte er die aus zaristisch-adligem Geschlecht stammende und französisch sprechende Russin Bakuba Tarzjana kennen. Sie schloß sich mit rund 200 Kosaken den deutschen Truppen an.

Hugo von Senger reiste mit dieser Truppe nach Musikowska. Russische Kosaken, die auf deutscher Seite gegen Stalin kämpfen wollten, wurden durch Oberleutnant Graf von der Schulenburg bei Musikowska gesammelt. Dort befanden sich bereits rund 5‘000 Kosaken mit ihren Frauen und Kindern.

Weitere Kosaken kamen ab Herbst 1942 aus dem deutschen Auffanglager der am Schwarzen Meer liegenden Stadt Cherson und auch aus der besetzten Ukraine. Die Männer in diesen Lagern kamen vom Don, vom Terek, vom Kuban, aus Sibirien, aus Transbaikalien und Ussurien.

Aus diesen russischen Männern von Musikowska und Cherson wurde das Personal für eine künftig auf deutscher Seite kämpfenden Kosakeneinheit ausgelesen. Hugo von Senger kam als Oberleutnant der Kavallerie zum Stabspersonal und bestimmte dann, welche Kosaken aus den Lagern entlassen und zur deutschen Ausbildung nach Mielau (Mlawa) in Polen reisen durften.

 

Oberstleutnant Helmuth von Pannwitz mit seinen Kosaken (Bild: Pinterest)

Inzwischen war am 15. November 1942 Oberstleutnant Helmuth von Pannwitz Kommandeur einer Kosakeneinheit geworden, die südlich von Stalingrad auf deutscher Seite gegen die Sowjets kämpfte.

Das Kosaken-Lehr- und Ausbildungs-Regiment 1 wurde im Herbst 1942 im masowischen Städtchen Mielau in Polen aufgestellt. Dort wurde aus den verschiedenen russischen Kosaken die 1. Kosaken-Kavallerie-Division gebildet. Ihr Kommandeur wurde im März 1943 Oberst Helmuth von Pannwitz.

Die 1. Kosaken-Kavallerie-Division hatte je ein Regiment mit Sibir- und Terekkosaken und je zwei Regimenter Don- und Kubankosaken. Dazu kam die Artillerie Abteilung 55, die Aufklärungsabteilung 55, die Nachrichtenabteilung 55, die Pionierabteilung 55, die Sanitätsabteilung 55 und diverse Nachschubtruppen. Die Division umfaßte mit Trossen und Familien über 25‘000 Mann.

Pro Regiment gab es 160 deutsche Führungsoffiziere. Einer davon wurde Hugo von Senger. Der Vorgesetzte von Hugo von Senger wurde der Ataman der Terek-Kosaken Oberst Nikolaj Lazarowitch Kulakoff.

Oberst Nikolaj Lazarowitch Kulakoff (Bild: Avalon)

Oberleutnant … von Senger … hob 1943 einen Terek-Kosaken-Chor aus der Taufe. Mit diesen Sängern machte er eine Tournee durch Ostpreußen und gab sogar ein Konzert auf dem Schweren Kreuzer „Prinz Eugen“ im Hafen von Gotenhafen.

Ab September 1943 wurde die 1. Kosaken-Kavallerie-Division mit 25‘000 Kosaken, 5‘000 Frauen und Kindern, 10’000 russischen Hilfswilligen und 30‘000 Pferden nach und nach von Milau in Polen per Eisenbahn nach Süden und durch Ungarn an die Donau verlegt …

Bei Peterwardein südöstlich von Budapest überschritt die Division den Fluß und kam danach über die Save in den Raum Belgrad in Jugoslawien. Andere Teile der Division wurden in Kroatien und Bosnien zur Partisanenbekämpfung eingesetzt.

… Grausame, harte und endlose Kämpfe … Sie waren gezeichnet durch eine wilde und raue Topographie, einen sich an keine Konventionen haltenden und unbarmherzigen Titopartisanen, sowie durch die schonungslose Antwort der Kosaken, die ebenfalls keine Gnade kannten.

… Die blutigen Kämpfe mit den Titopartisanen setzten sich 1944 in den Bergen von Kroatien fort …

Die Kosaken ritten mit ihren schnellen Pferden durch das schwierigste Gelände, durch Schluchten, Bäche, Wälder und an steinigen Bergflanken. Sie überraschten so immer wieder Titos Partisanen und andere Banden und Freischärler. Hauptsächlich sicherten die Kosaken wichtige Nachschubstraßen und Bahnstrecken.

Am 25. Mai 1944 nahm Hugo von Senger mit seiner Einheit der 1. Kosaken-Kavallerie-Division an der Operation „Rösselsprung“ teil. Ziel war die Gefangennahme von Partisanenführer Tito in bosnischen Drvar (südwestlich von Banja Luka).

Die großangelegte Operation mit Fallschirmjägereinsatz gelang nur teilweise. Zwar wurden die Partisanen geschwächt, aber Marschall Josiph Broz Tito und der Sohn von Churchill, Randolph Churchill, konnten den deutschen Truppen entkommen. Die harten Kämpfe haben bis Sommer 1944 deutliche Spuren im Gesicht von Oberleutnant Hugo von Senger hinterlassen.

Hugo von Senger 1944 (Bild: Avalon)

Nach dem 26. August 1944 kamen die Kosaken verwaltungsmäßig zur Waffen-SS. Sold, Verpflegung, Material und Waffen kamen nun aus SS-Beständen.

Im Herbst 1944 begann der Rückzug der deutschen Truppen aus dem Balkan, und die 1. Kosaken-Kavallerie-Division kam in den Raum Slowenien/Kärnten. Dort hatte sie weitere Kämpfe mit den Partisanen zu bestehen. Der Division wurde die Sicherung diverser Eisenbahnlinien von Österreich und Ungarn nach Nord- und Südjugoslawien übertragen.

Am 16. September 1944 forderte Reichsverweser Admiral Nikolaus Horthy die ungarische Armee auf, ihre Waffen niederzulegen. Dies geschah auch teilweise. Dadurch kamen die Sowjets bis zum Dezember 1944 vor die Stadt Budapest und wollten von dort eine Verbindung zu den Tito Partisanen in Nordjugoslawien herstellen.

Um diese drohende Verbindung der Bolschewisten zu verhindern, wurde die II. Kosakenreiterbrigade … in den Raum Koprivnica in der Drauniederung verlegt. Am 11. Dezember stieß sie bei Novi Grad auf starke Partisanenverbände. In der Nacht vom 25. auf den 26. Dezember 1944 begann das Gefecht um das von den Sowjets besetzte Pitomaca. Erstmals kämpften nun die russischen Kosaken direkt gegen die Sowjets.

Auch war der Gegner nun keine Partisanengruppe mehr, sondern eine starke, mechanisierte reguläre Armee …

Der sowjetische Brückenkopf an der Drau bei Pitomaca konnte durch den Einsatz der Kosaken vernichtet werden. Eine große Anzahl russischer Gefangener konnte dabei eingebracht werden, und auch sowjetische Artillerie und Lastkraftwagen wurden erbeutet.

Anfang Januar 1945 kämpfte das 6. Terek-Kosaken-Regiment zusammen mit der 6. SS-Gebirgsdivision „PrinzEugen“ erfolgreich um die Stadt Vitrovitica. Ab dem 1. Februar 1945 wurde die 1. Kosaken-Kavallerie-Division mit anderen Einheiten zum XV. SS-Kosaken-Kavallerie-Korps zusammengefaßt.

Kommandeur des Korps wurde Generalmajor Helmuth von Pannwitz. Die 1. Kosaken-Kavallerie-Division führte nun General Krasnow.

General Piotr Nikolajewitch Krasnow (Bild: Wikipedia)

Am 9. März 1945 begann die letzte deutsche Offensive am ungarischen Plattensee. Von Norden und Süden sollten sowjetische Kräfte abgeschnitten und östlich von Budapest eingekesselt und vernichtet werden

… Generalmajor Helmuth von Pannwitz wurde am 25. März 1945 in Vitrovitica zum Feldataman aller Kosakenheere gewählt.

Die Wahl wurde vom beinamputierten alten Feldataman des 6. Terek-Kosaken-Regimentes Oberst Nikolaj Lazarowitch Kulakoff geleitet.

Nachdem der letzte russische Zar 1918 der letzte Feldataman aller Kosakenheere war, folgte diesem nun 27 Jahre später ein deutscher General.

… Während das XV. Kosaken-Kavallerie-Korps noch bei Budapest kämpfte, kapitulierte am 28. April 1945 die Heeresgruppe C unter SS-Obergruppenführer Wolff in Oberitalien.

Dadurch begannen sich verschiedene Kosakeneinheiten (vorwiegend Familien, Frauen und Kinder der Kosaken) aus Oberitalien, aus dem Raum Triest und dem Friaul nach Österreich zurückzuziehen. Diese Einheiten kamen bis zum 3. Mai 1945 über den Plöckenpaß in Österreich an.

Von dort wurden die Kosaken durch britische Offiziere in den Raum Lienz gewiesen. Andere kamen aus Slowenien und überschritten die Drau um nach Österreich zu gelangen.

Hugo von Senger war inzwischen zum Rittmeister (Hauptmann) befördert worden, wurde mit dem Eisernen Kreuz Erster Klasse ausgezeichnet und führte nun die II. Abteilung des Terek-Kosaken-Regiments 6 der 2. Kosaken-Kavallerie-Division.

Am 7. Mai 1945, dem letzten Kriegstag, standen die Kosaken in Ungarn bei Budapest den Russen gegenüber. An diesem Tag lieferten die Kosaken in einem letzten Großangriff den Sowjets ihr letztes erbittertes Gefecht und schossen bis zur vereinbarten Waffenruhe um Mitternacht mit allem, was noch zur Verfügung stand.

Das Ende

Nach dem 8. Mai 1945, dem Tag der Kapitulation der Wehrmacht, sammelte sich die 1. und 2. Kosaken-Kavallerie-Division mit ihren Familienangehörigen und vielen anderen Zivilisten russischer Herkunft. Die 1. Kosaken-Kavallerie-Division zog unter ihrem Kommandeur Oberst Wagner nach Westen über Windisch Freistritz, Gonobitz und St. Leonhard in den Raum von Unterdrauburg in Österreich.

Die 2. Kosaken-Kavallerie-Division konnte sich nicht vom nachdrängenden Gegner lösen. Darum befahl deren Kommandeur einen Überraschungsangriff in der Nacht vom 9. auf den 10. Mai. Damit hatten die Bolschewisten nach der deutschen Kapitulation nicht mehr gerechnet. Fluchtartig stoben sie beim deutschen Gegenangriff auseinander.

Die Division konnte sich dadurch vom Feind lösen und folgte ebenfalls über obigen Weg nach Unterdrauburg. Das 6. Terek-Kosaken-Regiment bildete dabei auf diesem letzten Marsch die Vorhut.

Alle Kosakenverbände und ihre Familien sammelten sich so Anfang Mai 1945 in diversen Feldlagern im Raum Osttirol/Oberkärnten. In der Stadt Lienz war das Hauptquartier.

Mit falschen Versprechungen der Westalliierten, wie zum Beispiel ein freies Geleit für die Kosaken und ihre Familien nach Kanada, willigten die Kosaken des XV. SS-Kosaken-Kavallerie-Korps zur Entwaffnung ein. Diese wurde am 12. Mai 1945 durch britische Truppen durchgeführt.

Aufgrund der Vereinbarungen der Alliierten im Jalta-Abkommen von Februar 1945 wurden die Kriegsgefangenen aller Staaten an ihre Herkunftsländer übergeben. Dies betraf auch die Kosaken und anderen kriegsgefangenen Russen in Deutschland.

Die kriegsgefangenen Russen wurden deshalb von den zuständigen Briten im Mai und Juni 1945 an die Sowjetunion und damit der Rache Stalins übergeben.

Den russischen Kriegsgefangenen oder den ehemals in deutschen Diensten stehenden Russen drohten die sowjetischen Straf- und Arbeitslager in Sibirien, die Todesurteile der stalinistischen Justiz oder bestenfalls die Verbannung aus dem sowjetischen Gesellschaftsleben.

(Dies waren keine leeren Floskeln wie das Beispiel von Stalins Sohn aus erster Ehe belegt. Der 1941 als sowjetischer Offizier in deutsche Kriegsgefangenschaft geratene Sohn Jakow Stalin wurde 1945 ebenfalls an die Sowjetunion überstellt und anschließend auf Befehl seines Vaters mit vielen anderen aus der deutschen Gefangenschaft zurückgekehrten Offizieren in Moskau wegen Feigheit und Kollaboration mit dem Feind zum Tode verurteilt und hingerichtet.)

Hugo von Senger und seine Kameraden erfuhren von der baldigen Überstellung an die Sowjets durch den ehemaligen Kommandeur des 6. Terek-Kosaken-Regiments Oberstleutnant Prinz zu Salm. Prinz zu Salm war mit dem englischen Königshaus Hannover/Windsor verwandt und konnte darum als Dolmetscher in einem britischen Stab tätig sein. Dort erfuhr er

von den britischen Plänen zur Überstellung der Kosaken an die Russen.

Sofort nach Kenntnis dieser Nachricht begannen Hugo von Senger und sein Stab mit der Erstellung falscher Personallisten. 170 Mann konnten aus dem Lager in die nahen Berge entfliehen.

Am 28. Mai 1945 begann die Auslieferung der Kosaken an die Sowjetunion.

Als die Kosaken und ihre Familienangehörigen von ihrer Auslieferung an die Sowjetunion erfuhren, wählten mehrere Tausend Kosaken den Freitod. Sie erschossen sich selbst, andere töteten erst ihre Familie mit der Waffe und erschossen sich anschließend, viele erdolchten ihre Frauen und Kinder, manche erhängten sich.

Am 1. Juni 1945 standen die Briten im Lager von Peggetz etwa 4‘000 Kosaken gegenüber. Diese übten aneinandergehängt passiven Widerstand. Mehrere Popen verrichteten Gebete mit den knienden Menschen.

Die Briten, genauer die Truppen der 8. Argyll und Sutherland Highlanders unter Major Davies, schritten äußerst brutal ein und prügelten die Kosaken mit Gewehrkolben und Knüppeln nieder. Sie stachen mit ihren Bajonetten in die Knienden, um deren Widerstand zu brechen.

Schüsse lösten sich, eine Panik entstand, und viele fanden den Tod. Hunderte Kosaken, Russen, Frauen und Kinder ertränkten sich in der reißenden und eiskalten Drau.

Einigen gelang im Durcheinander die Flucht. Viele erhängten sich in den nahen Wäldern.

Die Briten nahmen die restlichen Kosaken und ihre Familien gefangen und fesselten sie. Sie verfrachteten 1‘252 verwundete Männer, Frauen und Kinder gefesselt auf Lastwagen und lieferten sie den Russen aus.

Eine ähnliche Ruhmestat wiederholten die Briten am 1. Juni 1945 im Lager Oberdrauburg. Dort wurden unter ähnlichen Szenen mit größter Gewaltanwendung 1‘749 Kosaken an die Russen abgeliefert.

(Bild: Avalon)

Trotz den Verzweiflungstaten Tausender und in der Gewißheit, daß diese Menschen in der Sowjetunion mit Sicherheit getötet würden, schritten weder US-Präsident Truman noch der britische Premierminister Churchill ein.

Keiner dieser beiden feinen Demokraten wollte Diktator Stalin verärgern.

Die damalige … Politik und die damaligen alliierten Machtverhältnisse waren ihnen wichtiger, als die von Roosevelt immer wieder von der 1941 verkündeten Atlantik-Charta bis zur Gründungsversammlung der Vereinten Nationen von April und Juni 1945 bis zum Erbrechen hinausposaunten „Menschenrechte“.

Es blieb dabei; in Judenburg wurden vom 1. Juni bis zum 7. Juni 1945 die restlichen Kosaken mit ihren Frauen und Kindern aus den Lagern Peggnitz, Oberdrauburg und Dellach an die Sowjets überstellt.

Diese Transporte gingen ohne nennenswerten Widerstand vor sich. Die Kosaken waren gebrochen und hatten sich hoffnungslos ihrem Schicksal ergeben.

Die geschönte westliche Quelle nennt 22‘500 ausgelieferte Russen. Davon wurden die meisten Kosaken von den Sowjets gleich hinter der Grenze des sowjetisch besetzten Gebietes erschossen und einige, vor allem die ausgelieferten Frauen und Kinder zu jahre- und jahrzehntelanger Zwangsarbeit in einen entlegenen Winkel der Sowjetunion, in die Gegend von Nowosibirsk, Tomsk, Stalinsk deportiert.

Während russische Kosaken „nur“ 8 Jahre Zwangsarbeit erhielten, gab es für das überstellte deutsche Rahmenpersonal der Kosakenverbände 25 Jahre Zwangsarbeit in der Sowjetunion.

Aber nur die wenigsten dieser Menschen überlebten die sowjetischen Transporte und Lager im Sommer 1945.

Nach sowjetischer Quelle vom 15. Juli 1945 wurden vom 28. Mai bis 7. Juni 1945 insgesamt 42‘913 Personen von den Briten an die Sowjetunion überstellt. Darunter 42‘258 Russen und 622 Deutsche. Darunter 16 Generäle, 1‘410 Offiziere, 7 Popen, 2‘972 Frauen und 1‘445 Kinder.

(Quelle: „Flucht in die Hoffnungslosigkeit“, Harald Stadler, Martin Kofler, Karl C. Berger, StudienVerlag Innsbruck Wien Bozen, 2005, ISBN Nr. 3-7065-4152-1, Seite 18 und 19)

Ein deutscher Held der Treue

Generalmajor Helmuth von Pannwitz verließ freiwillig die sichere britische Haft und ließ sich als Kommandeur an der Spitze seiner Männer mit seinen Kosaken an die Russen überstellen.

Der ausgelieferte General Helmuth von Pannwitz wurde nach einem Schauprozeß am 16. Januar 1947 mit fünf weiteren Kommandeuren der Kosaken in Moskau erhängt.

Hugo von Senger

gelang in dem Durcheinander Anfang Juni 1945 die Flucht in die Berge. Er schlug sich in nächtelangen Fußmärschen von Kärnten bis nach Oberbayern durch. Dort geriet er in Habach bei Mühlberg als „Gebirgsjäger“ in amerikanische Kriegsgefangenschaft.

Kurz darauf wurde er entlassen und arbeitete auf einem bayrischen Bauernhof. Ein Denunziant verriet ihn und seine Kosakenzugehörigkeit an die Amerikaner. Wieder wurde er verhaftet und kam in den Turm, das gefürchtete Gefängnis, von Rosenheim, in welchem im Innenhof täglich Gefangene durch die Amerikaner erschossen wurden.

Mit Hilfe der Schweizer Militärbehörde und der Schweizer Botschaft gelang schließlich der Familie von Senger die Entlassung von Sengers.

Offiziell wollte die Schweiz aber nichts von den Russen in deutschen Diensten wissen. Kriecherisch wollte man die Alliierten nicht verärgern. Am 13. Dezember 1945 erschien ein Artikel in der NZZ, daß die Schweiz weder Leute der Wlassow-Armee noch Kosaken aufnehmen werde.

Anders der Fürst Franz-Joseph von Lichtenstein. Das kleine Ländchen gab 1945 einigen Tausend Kosaken und Russen sofort und trotz angespannter politischer Lage politisches Asyl.

Wieder hat bei einem Freund der Wahrheit und Freiheit das völkerfeindliche System mit Hausfriedensbruch zugeschlagen: Henry Hafenmayer ist das ungezählte nächste Opfer.

Hausfriedensbruch

Bei unseren von Fremdherrschaft noch freien germanischen Vorfahren galt das Heim als unantastbar. Ein Verbrechen erster Ordnung war es, in diesen heiligen Bereich des Eigenen unerlaubt einzudringen.

Diese Ehrfurcht vor dem Wohnbereich des Anderen liegt auch heute noch in jedem anständigen Menschen. Wir betreten das Haus unseres Nachbarn erst nach dessen Aufforderung, wenn wir bei ihm angeklopft haben.

Kein Regime, gleich welcher Färbung, ist mir bekannt, dem solche freiheitlichen Auffassungen des Anstandes geläufig sind. Noch jedes hat sich Hausfriedensbruch geleistet bei Menschen, die ihm nicht genehm waren.

 

Friedrich Ludwig Jahn (Lithographie von Georg Engelbach, etwa 1852)

So war es auch zur Zeit Metternichs, als alle Versuche im Keim erstickt wurden, die Deutschen in einem freiheitlichen Gesamtdeutschland zu vereinen. Auch Friedrich Ludwig Jahn bekam seine Hausdurchsuchung. Das war genau vor 200 Jahren.

Friedrich Ludwig Jahn war ein Deutscher, der in seinem eigenen deutschen Erbgut und in dem aller anderen Völker einen hohen kulturellen Wert sah. Verantwortlich für seinen kulturellen Bestand aber kann sich nur jedes Volk selbst fühlen. Wer sich selbst nicht achtet, wird verachtet.

Jahn hatte mehrere Schriften verfaßt, die der Pflege des Deutschen galten, z. B.:

  • „Bereicherung des hochdeutschen Sprachschatzes“

  • „Denkbuch für Deutsche“

  • „Deutsches Volksthum“

  • „Die Deutsche Turnkunst zur Errichtung der Turnplätze“

1811 hatte Jahn den ersten Turnplatz der Welt eröffnet auf der Hasenheide bei Berlin. Der „Turnvater“, wie er genannt wurde, setzte sich für die Ertüchtigung der Jugend durch Turnen, Schwimmen, Tanzen ein. In ganz Deutschland entstanden in wenigen Jahren weit über hundert weitere Turnplätze.

1813 war Jahn an vorderster Stelle dabei, die deutsche Heimat in den Befreiungskriegen von der französischen Gewalt- und Fremdherrschaft zu befreien. Er war Mitbegründer des Lützow’schen Freikorps. Er selbst führte darin ein Bataillon und nahm an Gefechten bei Mölln und an der Göhrde teil.

1814 wurde Jahn für das „Eiserne Kreuz“ vorgeschlagen. Napoleon war geschlagen. Doch Deutschlands verdienter Lohn, Freiheit und Einheit, blieben aus.

1819 darf der Turnplatz auf der Hasenheide im Frühjahr nicht eröffnet werden. In der Nacht vom 13. auf den 14.7. wird Jahn „als geheimer hochverräterischer Verbindungen verdächtig“ verhaftet und verbringt fünf Jahre in Haft in Spandau, Küstrin und Kolberg.

Aus seiner Wohnung werden wertvolle Unterlagen beschlagnahmt. Während der Haft sterben zwei seiner drei Kinder.

1823 stirbt auch seine Frau. Jahn darf an ihrer Beerdigung nicht teilnehmen!

Die „Karlsbader Beschlüsse“ leiten die Demagogenverfolgung, das Verbot der Burschenschaften und die Turnsperre ein.

1820 ergeht der Königliche Erlaß: Alles Turnen hat zu unterbleiben! Über 100 Turnplätze werden in Preußen geschlossen, die Turngeräte beschlagnahmt bzw. zerstört.

Heute hätte die grüne Linke wahrscheinlich nichts gegen solche Maßnahmen gegen einen „Populisten“, „Rechten“, Volksertüchtiger. Und so wird er auch heute von linken Schreiberlingen wie z.B. Knut Germar als einer dargestellt, dessen Bestrebungen „nach Auschwitz“ führen!!

(„Nachrichten aus Israel“, Herausgeber Izi Aharon: „Ein deutsches Ur-Muhen“ verkürzt nach „Bonjour Tristesse“ Nr. 8, 2009)

1825 wurde Jahn freigelassen, unter der Bedingung, in keiner Universitäts- oder Gymnasialstadt zu wohnen!

1840 erst hob König Friedrich Wilhelm IV. das Verbot auf.

Auf Friedrich Ludwig Jahn trifft kein Wort so genau zu wie das Schillers im „Wallenstein“:

„Von der Parteien Gunst und Haß verwirrt, schwankt sein Charakterbild in der Geschichte.“

Ernst Cran zum Kippatag

01. Juni 2019 – so, so, heute ist also „Kippa-Tag“ in Deutschland – und „Al-Kuds-Tag“ gleich noch dazu. Heute solidarisiert man sich in Deutschland mit den Weltanschauungsgemeinschaften des Vorderen Orients.

Ich solidarisiere mich heute mit etwas ganz Anderem. Ich erkläre diesen Tag zum „Trümmer-Tag“.

Ich erhebe mein bares Haupt heute für die Tausenden, Zehntausenden, Hunderttausenden von Trümmerfrauen, die nach dem Ende des alliierten Bombenholocausts gegen Deutschland – für den übrigens bis heute noch kein Pfennig Wiedergutmachung geflossen ist und dessen Blindgänger wir heute noch auf eigene Kosten aus unserem Boden holen – für die Frauen, die nach dem Ende dieses Terrors ihrem Land wieder den Boden unter den Füßen freischaufelten und ihrem Volk den Raum gaben für die Luft zum Leben – mit denen solidarisiere ich mich.

ADN-ZB/Kolbe/Berlin 1947: Beseitigung der Kriegsschäden in der Behrenstraße.

Ich bin heute eine Trümmerfrau.

Ja, ich fühle mich so. Und wer mir dies verwehren will, den verklage ich – wegen diverser Diskriminierung.

Wie steht geschrieben? „Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein“ – auf Deutschland.

Aber wisset: Wir bleiben deutsch – und wir sind nicht totzukriegen. Die Trümmerfrauen haben es bewiesen!

(entnommen der Netzseite lupo cattivo)

Was längst fällig wäre – wurde es je von einer in der BRD verantwortlichen Regierung versucht? -, das übernimmt ein deutscher Jurist als Privatmann: Er fordert in einem

Offenen Brief an den US-Präsidenten Donald Trump

die längst geschuldete Wiederherstellung der nationalen Souveränität

Dieter Zimmermann

Mutterstadt, 23. Februar 2019

an Mr. Donald Trump, President of the United States, The White House, 1600 Pennsylvania Avenue NW, Washington DC 20500 – USA

Vorteilswahrung und Recht und Pflicht der USA, die nationale Un­abhängigkeit Deutschlands wieder herzustellen

Sehr geehrter Herr Präsident Do­nald Trump,

die Mehrzahl der Deutschen sieht in Ihnen den mutigen Kämpfer ge­gen Lüge und Betrug und hofft da­her, daß Sie bei diesem Kampf den Deutschen in ihrem Bemühen bei­stehen, die nationale Unabhängigkeit Deutschlands wiederzuerlangen.

Ich will mich kurz vorstellen: Ich bin 73 Jahre alt, war als Jurist tätig, bin verheiratet und habe zwei Kinder. Ich gehöre keiner Partei an und bin auch nicht Anhänger einer Ideolo­gie, doch als Deutscher sehr davon betroffen, daß Deutschland seit 1945 seine nationale Einheit und Souve­ränität noch immer nicht zurücker­langt hat.

Letzter Anstoß für meinen Brief war Ihre Entscheidung, die US-amerikanischen Truppen aus Syrien abzuziehen und dies mit der Be­gründung, so war zu lesen, daß die USA nicht weiter der Weltpolizist sein können und daß die Terrormiliz IS besiegt ist. Ihre Entscheidung ist sehr zu begrüßen, weil dadurch die Möglichkeit geschaffen wird, zu ei­nem friedlichen und wirtschaftlich gedeihlichen Ausgleich nicht nur mit Syrien zu kommen.

Dieser Ent­scheidung kommt aber in noch viel weiterem Rahmen große Bedeutung zu. Denn auch der Abzug der US-amerikanischen Besatzungstruppen auf deutschem Boden entspräche ei­nem solchen allseits gewinnbringen­den Ausgleich. Die USA gewönnen mit dem Abzug ihrer Streitkräfte aus Deutschland und mit einer nachfol­genden Souveränität Deutschlands einen von fremder Einmischung und Reglementierung unabhängigen und verläßlichen Vertragspartner. Bi­laterale Verträge, die Sie sich, sehr geehrter Herr Präsident Trump, ja auch wünschen, könnten dann zum Nutzen der USA und Deutschlands geschlossen werden.

Anfang der 1950er Jahre hatte Ba­ron Ismay, erster Generalsekretär der NATO, erklärt, der Zweck der North Atlantic Treaty Organizati­on sei es, „die Russen draußen, die Amerikaner drinnen und die Deut­schen unten zu halten.“ Inzwischen haben sich die politischen Verhält­nisse geändert, der erklärte Zweck ist hinfällig geworden.

Die Sowjetunion ist zusammengebrochen, und auch das heutige Rußland ist keine Bedrohung Europas und der USA, so sehr auch die Medienwelt Ge­genteiliges berichtet. Ein Rückzug des US-amerikanischen Militärs aus Deutschland wäre daher folgerichtig, zumal dieser weitaus weniger kosten würde als ein Verbleib des US-ame­rikanischen Militärs mitsamt seinen Stützpunkten und Kommandostel­len. Die nicht verbrauchten Mil­liardenbeträge könnten sinnvoller in den USA investiert werden. Sie selbst, sehr geehrter Herr Präsident, sprachen anfänglich völlig zu Recht davon, daß die NATO „obsolet“ ge­worden sei.

Daß die weitere Stationierung des US-amerikanischen Militärs nicht länger in der Bundesrepublik Deutschland (BRD) gerechtfertigt ist, ergibt sich im übrigen nicht al­lein aus rechtlichen, sondern mehr noch aus sittlich-moralischen Grün­den, die nur zu gern verschwiegen werden, vor allem von den deutschen Politikern und von der deutschen Presse.

Zu erinnern ist daran, daß die USA in den beiden Weltkriegen von 1914-1918 und von 1939-1945 die Ent­scheidung herbeigeführt haben und deshalb für die daraus entstandenen Folgen verantwortlich sind. Ge­nau besehen, tragen die USA gleich mehrfache Verantwortung gegen­über Deutschland. Zum einen grif­fen die USA beide Male gegen das Deutsche Reich in den Krieg ein, ob­gleich das Deutsche Reich die USA in keiner Weise bedroht hatte.

Auch unterstützten die USA beide Male die Alliierten mit massenhaften Gü­terlieferungen und hohen Krediten, so daß hauptsächlich hierdurch das Deutsche Reich schließlich in beiden Weltkriegen unterlag.

Ferner hatten die USA entscheidenden Anteil an der Fortsetzung des Ersten Welt­kriegs, als England und Frankreich 1916/1917 am Ende ihrer Kräfte waren und einem Friedensangebot der deutschen Reichsregierung zu­gestimmt hätten, wären sie von den USA davon nicht abgebracht wor­den.

Dadurch nahmen die USA auch gro­ßen Einfluß auf das Zustandekom­men des Versailler Friedensdiktats von 1919, das den Deutschen größ­tes Unrecht, bitterste Demütigung, schweres Leiden und unermeßlichen Schaden zufügte.

Schon die Waffen­stillstandsvereinbarungen von 1918, aufgrund deren allein das Deutsche Reich den Krieg beendet hatte, wur­den von US-Präsident Wilson ge­brochen. Nicht mehr galt plötzlich das Selbstbestimmungsrecht für Deutschland.

Das Deutsche Reich verlor dadurch

  • Elsaß-Lothringen,

  • Eupen-Malmedy,

  • Nordschleswig,

  • Westpreußen mit Posen,

  • Danzig,

  • das Memelland,

  • Teile Ostschlesiens und

  • das Hultschiner Ländchen.

Das Ver­sprechen, daß jede kriegführende Nati­on für ihre Kriegs­schulden selber aufkommen solle, wurde ebenfalls ge­brochen. Dafür aber wurden Deutsch­land Milliardensummen an Re­parationszahlungen auferlegt. Das trieb das Deutsche Reich in die Inflation, sei­ne Wirtschaftskraft erlahmte, Millio­nen von Arbeitslo­sen waren die Fol­ge, Hungersnot und eine wachsende Ver­elendung der deut­schen Bevölkerung.

Schwere Schuld lud sich US-Präsident Wilson außerdem auf, weil er in völliger Unkenntnis europäischer Geschichte leichtfertig der Zerschla­gung der Donaumonarchie Öster­reich-Ungarn zustimmte und damit eine Schutzmacht zerstörte, die dem Osten und Südosten Europas Ruhe und Sicherheit gab, und Wilson war es auch, der zur reichsfeindlichen Gründung der Tschechoslowakei unter jeder Mißachtung des Selbst­bestimmungsrechts der Völker we­sentlich beigetragen hatte und da­mit einem staatlichen Kunstgebilde zustimmte, das als Aufmarschgebiet gegen das Deutsche Reich zur stän­digen Bedrohung und Fügsamkeit Deutschlands geschaffen wurde.

Noch verantwortungsloser, verbre­cherischer verhielten sich die USA zu Beginn, während und am Ende des Zweiten Weltkriegs gegenüber Deutschland.

Die Planungen der USA liefen nun darauf hinaus, wie sie etwa gemäß der Denkschrift Kauf­mans: „Germany must perish“ das deutsche Volk auslöschen könnten. Für die USA war das Versailler Frie­densdiktat von 1919 nicht zu hart, sondern nicht hart genug. Die USA sahen in dem Diktat den Fehler, daß es die nationale Identität der Deut­schen nicht antastete.

Deshalb wur­den kurz nach dem Kriegseintritt der USA gegen das Deutsche Reich be­reits am 11.12. 1941 in Washington Pläne zur Teilung Deutschlands und zur Umerziehung der Deutschen er­örtert. In den folgenden Konferenzen wurde dann die Nachkriegsentwick­lung in Deutschland im wesentlichen festgelegt. Den Anfang machte die Konferenz von Casablanca 1943, auf der US-Präsident Roosevelt erklärte, nur mit einer „bedingungslosen Ka­pitulation“ des Deutschen Reiches den Krieg beenden zu wollen, womit sich die Absicht der USA verband, einen Vernichtungskrieg gegen das Deutsche Reich zu führen.

Dieses Kriegsziel verlängerte den Zweiten Weltkrieg um mindestens ein Jahr und verschuldete den Tod von wenigstens zwei Millionen Sol­daten und Zivilisten.

Außerdem sah Roosevelt in der „bedingungslosen Kapitulation“, wobei ihm Churchill, der englische Premierminister, be­geistert zustimmte, das vermeintliche Recht, mit dem besiegten Deutsch­land willkürlich verfahren zu können und von keinerlei Völkerrechtsrege­lungen eingeschränkt zu sein, auf die sich die Deutschen berufen könnten. Roosevelt war es dann wiederum, der auf der Konferenz von Quebec 1943 vorschlug, den Zweiten Weltkrieg ohne Friedensvertrag mit Deutsch­land zu beenden. Denn ein solcher Friedensvertrag hätte das Völkerrecht zumindest in Ansätzen zu beachten, und die Hauptsiegermächte wollten doch frei und uneingeschränkt über ihre Beute verfügen.

Weiter ergibt sich die Hauptschuld der USA am Zweiten Weltkrieg und an den alliierten Verbrechen gegen das deutsche Volk aus den Abma­chungen auf der Konferenz von Te­heran im November 1943, als Roose­velt die Zerstückelung Deutschlands konkretisierte.

Noch bevor es dann zur folgenden Konferenz in Jalta kam, schrieb Roosevelt an Stalin am 4. 10. 1944:

Unsere drei Länder, die USA, die UDSSR und Eng­land, führen einen erfolgreichen Krieg gegen Deutschland, und wir können uns gewiß mit dem glei­chen Erfolg zusammenschließen, um eine Nation zu zermalmen, die – dessen bin ich in meinem Her­zen überzeugt – ein ebenso großer Feind Rußlands wie Amerikas ist“;

siehe “Die Jalta-Dokumente”, Göt­tinger Verlagsanstalt, 1957, Seite 16.

Hier zeigt sich einmal mehr, daß Roosevelt nicht nur das Deutsche Reich und seine Führung besiegen wollte, sondern daß hinter seinem Krieg gegen Deutschland seine Ab­sicht stand, den deutschen Staat und dazu auch das ganze deutsche Volk zu zermalmen, zu vernichten! Nach dem Krieg verfolgten die USA diese Absicht mit verlogener Propaganda und soziologisch-psychologischen Waffen weiter, und heute, nach 74 Jahren, sind die USA ihrem Ziel der Zermalmung, der Auflösung, dem Untergang des deutschen Volkes sehr nahegekommen.

Insbesondere die oben angegebe­nen „Jalta-Dokumente“ zeigen in erschütternder Weise, wie höhnisch, menschenverachtend, gehässig, ge­wissenlos Roosevelt, Churchill und Stalin über Deutschland und das deutsche Volk sprachen und verfüg­ten. Umso krasser tritt die Heuchelei und Verlogenheit Roosevelts zutage, der in seinen Reden, in seiner Atlan­tic-Charta stets höchste christliche Werte anrief, die allein sein Handeln bestimmen würden und die es im Kriege gegen das unchristliche, bar­barische, kulturlose Deutschland zu sichern gälte.

Nicht eine Minute lang besannen sich die drei „Großen“ über das riesi­ge, in der Menschheitsgeschichte un­erhörte und einmalige Ausmaß ihres geplanten Verbrechens der Vertrei­bung von über 16 Millionen Deut­schen aus ihrer vielhundertjährigen ostdeutschen Heimat.

Allen dreien war nicht nur bewußt, daß diese Ver­treibung völkerrechtswidrig ist, daß sie gegen die Haager Landkriegs­ordnung verstößt, daß sie eine grobe Verletzung selbst der von Roosevelt und Churchill 1941 so feierlich ver­kündeten „Atlantic-Charta“ bedeu­tet, die unter anderem verlangt, daß Gebietsveränderungen nur aufgrund des Selbstbestimmungsrechts der be­troffenen Völker vorgenommen wer­den dürfen; alle drei wußten auch aufgrund der vorangegangenen Ver­brechen an den Volksdeutschen noch vor 1939, welchen Leidensweg sie den Ostdeutschen eröffneten, wür­den sie der Vertreibung zustimmen, sie sahen die millionenfachen To­desqualen voraus, wie sie dann auch erfolgten, – und doch gaben sie ihr Einverständnis zur Vertreibung.

Sie wußten, daß sie mit ihrer Zustim­mung zur Vertreibung den strafrecht­lichen Tatbestand des Völkermords erfüllen, haben diesen Völkermord in ihre Überlegungen auch kühl mit einbe­zogen, denn je we­niger Vertriebene in Restdeutschland un­terzubringen seien, desto weniger stellte sich ihnen dann als den Besatzungs­mächten auch die Frage der Versorgung dieser Millionen von Vertriebenen, wie ja auch Churchill in Jal­ta in höchster Men­schenverachtung zu verstehen gab, nicht die Absicht zu ha­ben, die Tötung von Deutschen von ein oder zwei Millio­nen oder noch mehr „irgendwie zu begrenzen“, – das alles wußten die „Großen Drei“ durchaus, aber sie stimmten der Vertreibung von 16 Millionen Menschen zu und zählen somit zu den großen Verbrechern in der Menschheitsgeschichte.

Gegen die Übermacht unterlagen die Deutschen. Es kam zur Kapi­tulation der Deutschen Wehrmacht am 8. und 9.Mai 1945, nicht aber zur Kapitulation der deutschen Reichs­regierung. Diese bestand unter dem Hitler-Nachfolger, Großadmiral Karl Dönitz, fort. Wegen der von Eng­land betriebenen völkerrechtswidri­gen Absetzung verlor die Reichsre­gierung jedoch am 23.5. 1945 ihre Handlungsfähigkeit. Das Deutsche Reich ist dadurch aber nicht unter­gegangen, sondern besitzt als fort­dauerndes Völkerrechtssubjekt nach wie vor Rechtsfähigkeit.

Dies bestätigte auch das Bundes­verfassungsgericht mit Urteil vom 31. 7. 1973. Da heißt es:

Es wird daran festgehalten, daß das Deut­sche Reich den Zusammenbruch 1945 überdauert hat und weder mit der Kapitulation noch durch die Ausübung fremder Staatsgewalt in Deutschland durch die Alliier­ten noch später untergegangen ist; es besitzt nach wie vor Rechtsfä­higkeit, ist allerdings als Gesamt­staat mangels Organisation nicht handlungsfähig. Die BRD ist nicht Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches.

(Urteile 2 BvI.6/56, 2BvF 1/73,2 BvR 373/83; BVGE 2,266 (277); 3,288 (319ff;5.85 (126); 6, 309, 336 und 363).

Es folgte die Konferenz im zer­bombten Potsdam vom 17.7-2.8 1945 mit den drei Siegermächten USA, Sowjetunion und England. Und Achtung! Mit einem Friedens­vertragsvorbehalt erlegten sich die Unterzeichnerstaaten USA, Sowjet-union und England die Selbstver­pflichtung auf, offenstehende Fragen mit dem Deutschen Reich, also mit der deutschen Reichsregierung und nicht mit der Regierung der Bundes­republik Deutschland, in einer noch zu vereinbarenden Friedenskon­ferenz zu regeln.

Als dem Haupt­schuldigen am Zweiten Weltkrieg sind vor allem die USA gehalten, zu dieser Verpflichtung zu stehen und sie einzulösen. Diese kommende europäische Friedenskonferenz gäbe den USA nicht nur die Möglich­keit, sich ihren Verbrechen gegen­über dem deutschen Volk zu stellen, sie bedeutete für die USA auch eine sittlich-moralische Selbstreinigung, wenn sie Schuld und Verantwortung nicht länger leugneten, wenn sie sich um Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit und Gerechtigkeit bemühten und den Schaden beheben würden, den sie Deutschland und dem deutschen Volk zugefügt haben.

Was haben die Deutschen den US-Amerikanern getan, daß sie die Deutschen auf das grausamste und unmenschlichste behandelten? Wie keinem anderen Land sind die USA Deutschland zur Dankbarkeit verpflichtet, da es vornehmlich die Deutschen waren, wie ja auch Ihre deutschen Vorfahren, sehr geehr­ter Herr Präsident, die die USA in schwerer Arbeit aufbauten und damit zur Weltgeltung der USA beitrugen.

Doch zum Dank führten die USA mit größtem Einsatz zwei Welt­kriege gegen das Deutsche Reich, bewirkten die USA die beiden mili­tärischen Niederlagen Deutschlands und brachten damit größtes Unglück und Elend über das deutsche Volk.

Die USA sind es daher, die sich den Deutschen gegenüber zutiefst schuldig gemacht haben und ihnen am meisten zur Wiedergutmachung verpflichtet sind. Diese Wiedergut­machung jedoch ist nur in einem gerechten Frieden zu finden, der Deutschland wieder gibt, was ihm widerrechtlich genommen wurde.

Albert Schweitzer sagte anläßlich der Verleihung des Friedensnobel­preises am 4.11.1954 in Oslo:

In schlimmster Weise vergeht man sich gegen das Recht des geschicht­lich Gegebenen, und überhaupt ge­gen jedes menschliche Recht, wenn man Völkerschaften das Recht auf das Land, das sie bewohnen, in der Art nimmt, daß man sie zwingt, sich anderswo anzusiedeln.

Daß sich die Siegermächte am Ende des Zweiten Weltkrieges dazu entschlossen, vie­len Millionen von Menschen dieses Schicksal, und dazu noch in härtester Weise, aufzuerlegen, läßt ermessen, wie wenig sie sich der ihnen gestell­ten Aufgabe einer gedeihlichen und einigermaßen gerechten Neuord­nung der Dinge bewußt wurden.

Vorzubereiten ist daher eine Frie­denskonferenz im Sinne der schon in der Atlantik-Charta niedergeschrie­benen Prinzipien, die von 33 Ver­einten Nationen am 1. Januar 1942 feierlich unterzeichnet wurden. Eine solche Friedenskonferenz ist auch deshalb zwingend, weil wegen der sogenannten Feindstaatenklauseln Artikel 53 und Artikel 107 der UN-Charta das auch nach dieser Charta fortbestehende Deutsche Reich sich mit insgesamt 47 Staaten gegenwär­tig noch immer im Kriegszu­stand befindet.

Da im fortgel­tenden SHAEF-Gesetz Nr. 3. (veröffentlicht von der US-Mi­litärregierung für Deutschland – Kontrollgebiet des obersten Befehlshabers bestätigt am 15. 1. 1944) diese Staaten die USA als Oberbe­fehlshaber und Hauptsieger­macht des Zwei­ten Weltkrieges anerkennen und damit auch als die maßgebliche und federführende Macht bei den Frie­densverhandlungen mit dem Deut­schen Reich, sind die USA aufgeru­fen, zur Sicherung des Weltfriedens den Abschluß eines Friedensvertra­ges mit dem Deutschen Reich als dem Kriegsgegner und rechtmäßi­gen Vertragspartner endlich herbei­zuführen. Hierbei ist das ebenfalls fortbestehende SHAEF-Gesetz Nr. 52, Artikel VII, Nr. 9, Abschnitt c in Verbindung mit dem I. Londoner Protokoll vom 12. 9. 1944 zu beach­ten, wonach der Staat „Deutsches Reich“ zumindest in den Grenzen vom 31.12. 1937 wieder herzustellen ist.

Der offizielle Anstoß zu einer sol­chen Friedenskonferenz kommt von deutscher Seite, wenn die USA ihre Unterstützung zuvor zusagen. Deut­scherseits wird ein Grundlagenbe­richt und ein Lösungsvorschlag aus­gearbeitet und vorgetragen werden.

Der Grundlagenbericht stellt die nicht zu verfälschenden Tatsachen fest, daß

– zwar die Deutsche Wehrmacht 1945 bedingungslos kapitulierte, nicht aber das Deutsche Reich, das laut Urteil des Bundesverfassungsge­richts vom 31.7. 1973 bis heute fort­besteht;

– die deutsche Reichsregierung am 23.5. 1945 unter entwürdigenden Umständen auf Drängen der So­wjetunion und der USA durch eng­lisches Militär gegen zwingendes Kriegsvölkerrecht verhaftet und ab­gesetzt wurde;

– das Deutsche Reich somit erst da­durch und in rechtswidriger Weise um seine Handlungsfähigkeit ge­bracht worden ist;

– die Regierungen dieses fremdbe­stimmten Staates BRD über völ­kerrechtsgemäßes Staatsgebiet des Deutschen Reiches zugunsten nicht­deutscher Staaten weder nach Völ­ker- noch nach Reichsrecht verfügen durften, so daß solche Verträge und Vereinbarungen rechtswidrig und nichtig sind;

– die Ansprüche des Deutschen Rei­ches auf Herausgabe seiner ihm ge­raubten Gebiete nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg wie auch auf Entschädigung für daraus gezogenen Nutzen völkerrechtlich nicht verjäh­ren und unverzichtbar sind.

Der Lösungsvorschlag hat zum Ge­genstand:

– Aufhebung des Schuldvorwur­fes bezüglich des Ersten und Zwei­ten Weltkrieges; Rückgabe der vom Deutschen Reich abgetrennten Ge­biete durch die Verträge von Versail­les und St. Germain von 1919 und durch die Potsdamer Beschlüsse von 1945;

– Entschädigung der deutschen Hei­matvertriebenen und des Deutschen Reiches durch die Vertreiberstaaten;

– Rückgabe geraubten Eigentums der Deutschen und des Deutschen Reiches (Stichwort: “Beutekunst”);

– Rückgabe des geraubten deutschen Archivmaterials;

– Streichung der Artikel 53 und 107 der UN-Satzung (sog. Feindstaaten­klauseln) und der im sogenannten am 12. 9. 1990 abgeschlossenen Zwei-Plus-Vier-Vertrag übernommenen Bestimmungen des Überleitungs­vertrags von 1954 sowie sonstiger die Souveränität des Deutschen Reiches einschränkender Maßregelungen.

Dieser Lösungsvorschlag entspricht dem internationalen Vertragsvöl­kerrecht, folgt geschichtlichen Tatsachen, und er fordert nur, was Deutschland und dem deutschen Volk zusteht und in rechtswidri­ger Weise weggenommen wurde. Diese Forderungen gegenüber den vier Hauptkriegsgegnern Deutsch­lands sind umso berechtigter, als Deutschland nach den beiden Welt­kriegen insbesondere von diesen vier Hauptkriegsgegnern ausgeplündert und ausgeraubt wurde und dadurch Wertverluste in Billionenhöhe erlitt.

Im Zuge dieser Vorbereitungen für die längst fällige Friedenskonferenz ist die Handlungsfähigkeit des Deut­schen Reiches wieder herzustellen, weil nur die Regierung des Deutschen Reiches rechtmäßiger Vertragspart­ner ist, nicht aber die Regierung der Bundesrepublik Deutschland.

Daß ein solcher Vertragsschluß nicht mit der Bundesrepublik Deutschland (BRD) vorzunehmen ist, ergibt sich zum einen aus dem Protokoll der Potsdamer Konferenz und daraus, daß ein Friedensvertrag nur zwi­schen den Kriegsgegnern geschlos­sen werden kann, und zum anderen deshalb, weil am 8/9.5. 1945 mit der Kapitulation der Deutschen Wehr­macht der Staat „Deutsches Reich“ nicht untergegangen ist, sondern bis heute als Völkerrechtssubjekt fort­besteht, weshalb die Bundesrepublik Deutschland nicht Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches ist.

Die Wiedererlangung der reichs­staatlichen Handlungsfähigkeit hat stufenweise zu erfolgen. Als erstes ist die bundesweite Wahl von Abge­ordneten für eine ordnende Reichs­versammlung auszuschreiben und durchzuführen. Diese bereitet so­dann Wahlen zum Reichstag auf der Grundlage der völkerrechtlich unver­ändert gültigen Weimarer Verfassung von 1919 vor. Der gewählte Reichstag bildet daraufhin die Reichsregierung mit allen Verfassungsorganen und stellt somit die selbstherrschaftliche Handlungsfähigkeit des Deutschen Reiches wieder her. Zu den ersten Handlungen der neuen Reichsre­gierung gehört der Abschluß eines Friedensvertrages mit den USA, mit Rußland und England gemäß der von diesen Mächten anläßlich der Potsdamer Konferenz von 1945 ab­gegebenen Selbstverpflichtung.

Sehr geehrter Herr Präsident Do­nald Trump, in Warschau sprachen Sie am 6. 7. 2017 zur Menschenmen­ge und sagten:

Unser Kampf für den Westen beginnt nicht auf dem Schlachtfeld, er beginnt in den Her­zen, den Köpfen, den Seelen. (….) So laßt uns alle kämpfen wie das polni­sche Volk, für die Familie, für Frei­heit, für unser Land, für Gott.

Ich nehme Sie beim Wort. Wir Deut­schen wollen wieder frei von fremder Bevormundung, frei in unseren Ent­scheidungen sein, wollen wieder ein eigenständiger Staat, wieder eine un­abhängige Nation sein, ohne Besat­zung und Fremdherrschaft, und wir wollen wieder in den angestammten, völkerrechtsgemäßen Grenzen unse­res Landes leben.

Ich hoffe sehr, daß mein Brief Sie erreicht und günstig von Ihnen auf­genommen wird. Öfters war zu le­sen, daß Sie den Herkunftsort Ihrer Vorfahren, Kallstadt in Rheinland- Pfalz, besuchen wollen. Vielleicht ergibt sich hierbei eine kurze Begeg­nung.

Mit vorzüglicher Hochachtung

Dieter Zimmermann

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