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Hoffnungsträger!

Wer kann daran glauben,

daß in die Sklaverei getriebene Völker sich – wie Münchhausen – am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen können?

Bleibt ihnen denn mehr als den Strohhalm zu ergreifen, der ihnen von außerhalb des Sumpfes hingehalten wird? Unser einst starkes, wehrhaftes Deutsches Volk in seinem Innersten getroffen, duldet heute vieles, was es sich in gesünderen Zeiten verbeten hätte.

Doch was zuviel ist, ist zuviel! Die Volksseele beginnt, sich aufzurichten. Viele Menschen haben sich zu losen Gemeinschaften Selbstdenkender und Gleichgesinnter zusammengetan. Das Gute, klares Denken ist allenthalben am Wirken, vielleicht we-niger spürbar in den Großstädten, um so mehr aber auf dem Lande. Die Volksseele lebt.

Wen wundert’s, daß aber auch diese Menschen Ausschau halten nach Kräften, sowohl im In- wie im Ausland, die sich dem Wahnsinn kranker, seelenloser Superreicher und deren „Geopolitik“ entgegenstem-men, dieser Anmaßung Einzelner, die Welt nach eigener Vorstellung aufzuteilen, Menschen zu benutzen, zu täuschen, zu belügen, zu töten.

So schauen wir zwar kritisch, aber doch einiger-maßen hoffnungsvoll auf Staatspräsidenten wie Orban, Putin, Trump.

Man erkennt ihre Bedeutung auch an der Hetze seitens der globalistischen Geldmacht-„Elite“ gegen sie. Denn sie machen deren Spiel nicht mit.

Wladimir Putin (Bild: Welt)

Putin

als Präsident eines Rußland, das die Globalisten wie auch Deutschland auf ihrer Abschußliste stehen haben, hat sie – wie das National-Journal (NJ) be-richtet –

während seiner großen Jahrespressekonfe-renz Ende Dezember 2013, vor 1300 Journalisten aus aller Welt, daran (erinnert), daß es in der Sowjetunion einmal eine

„primitive staatliche Ideologie mit religiösen Zügen“

gegeben habe. Spannend! Hier geht also der Staats-chef einer großen, mächtigen Nation an die

Wurzel des Übels, das Alte Testament und dessen Verfechter.

Mutig angesichts der Macht der Globalisten! Oder zerrinnt diese Macht z. Zt. gerade vor unseren Augen? NJ weiter:

Der Kommunistenkodex war eine primitive Kopie der Bibel.

„Jetzt ist der Kodex gestorben und muß durch traditionelle Werte ersetzt werden. (Die Welt, 20.12.2013, S. 8).“

Das sind Töne, die aufhorchen und hoffen lassen:

Esau reißt sich das Joch Jakobs vom Hals! Seine Waffe ist die Wahrheit.

National Journal weiter:

Wenn Putin im Zusammenhang mit der kom-munistischen Sowjetunion von einer „primi-tiven Kopie der Bibel“ spricht, obwohl der Kommunismus offiziell gottlos, also athei-stisch war, dann will er damit auf die 85 Prozent Juden verweisen, die mit dem Mord-Instrument Kommunismus sich auch am Alten Testament ausrichteten.

Dann wurde Putin sogar noch deutlicher, denn, so hebt DIE WELT hervor:

 

Kosaken in Wehrmachtsuniform (Bild: Twitter)

„Putin lobte an einer anderen Stelle die konservativen Kosaken.“

Das ist interessant, schließlich handelte es sich bei den konservativen Kosaken um jene tapferen Krieger, die in der Wehrmacht … gegen die Kommunisten kämpften.

Das wußte Putin nur zu gut, als er diesen Vergleich zwischen „der primitiven Bibelkopie als Kommunistenkodex“ und den … Kosaken herstellte, denn:

„im Vorrücken der deutschen Wehrmacht glaubten die Kosaken eine Möglichkeit zu erkennen, alte Rechte und Privilegien wieder zu erhalten bzw. die orthodoxe Religion wieder offen zelebrieren zu können. Deshalb boten sie Hitler ihre Dienste an.“

Wir haben von Putin allerdings schon andere Töne vernommen, als er auf einer Jahresfeier in Moskau der „ruhmreichen Roten Armee“ gedachte und die Wehrmacht und ganz Deutschland verteufelte – aber das war vielleicht Augenwischerei, um sein Volk vaterländisch zu einen und gegenüber den globa-listischen Völkerfeinden zu punkten. Heute weiß Putin – so das NJ weiter –

… wer für was in der Welt verantwortlich ist. Putin ist bislang der einzige Staatsführer von Rang geblieben, der mächtige Juden entmach-tete und sogar den Rothschild-Juden Michail Chodorkowski der Justiz überantwortete, die ihn für zehn Jahre Lagerhaft verbannte.

Mehr noch, er entriß den Rothschilds durch den Schlag gegen Michail Chodorkowski die Boden-schätze Rußlands. … Soros hat ohnehin Ein-reiseverbot in Rußland. Und jetzt mußte sogar die mächtigste jüdische Organisation der Welt Rußland verlassen:

Rußland fordert offiziell die „Auflösung“ der Jewish Agency.

Moskaus Vorgehen gegen die Organisation, die die Einwanderung nach Israel überwacht, wird als Vergeltungsmaßnahme für Israels Haltung zum Ukraine-Krieg gesehen.

Die russischen Behörden forderten am 21.07.2022 offiziell die „Auflösung“ der Büros der Jewish Agency im Land. Dies ist ein wichtiger Schritt in Rußlands Kampagne gegen die israelische Quasi-Regierungsorganisation.

Das sind in der Tat entscheidende mutige Maß-nahmen, zu denen die allermeisten Politiker zu feige wären. Aber Putin hat seine Russen zu einem selbstbewußten, wehrhaften Volk mit überlegener Rüstung gebildet.

Glückwunsch Rußland!

Nur weiter so auf diesem Wege der Befreiung von der Fremdherrschaft! Ihr seid mit diesem Präsidenten auch für uns Deutsche Hoffnungsträger. Denn Putin sieht, welch ein Segen für Eurasien es wäre, wenn Rußland und Deutschland an einem Strang zögen.

Aber gerade diese mögliche Macht zu verhindern ist das vorrangige Streben von US-Geopolitikern. Denen stand – wie es schien – der rechtmäßige, z. Zt. entmachtete US-Präsident

 

Donald Trump (Bild: WAZ)

Trump

entgegen. Trump wurde trotz überwältigendem Zuspruch der Amerikaner bei der Wahl 2020 durch eine plumpe Wahlfälschung mit den Mitteln von Stimmenzählprogrammen (Dominion) und nachfol-gender Lügenpropaganda beiseitegefegt. Das zeigte die Skrupellosigkeit der machtgeilen Globalisten.

Ist Trump von einem Hoffnungsträger zu einer Enttäuschung geworden? Hatte er nicht wie Putin eine antiglobalistische Politik für das Leben der Völker voranbringen wollen? Es war still um ihn geworden.

Doch nun plötzlich erhalten wir von Michael Wendler aus den USA einen Bericht, der aufhorchen läßt (AUF1.tv auf Telegram folgen: https://t.me/auf1tv):

Bei Trump fand soeben eine unangekündigte Razzia statt!

Razzien erlebten wir doch bisher nur bei Regime-Gegnern. Wer von uns Regime-Kritikern hat nicht schon einen Überfall auf seine Wohnung erlebt, genannt „Hausdurchsuchung“? Was schert Globa-listen und deren Knechte das Recht auf die Unverletzbarkeit der Wohnung!

Ist Trump also einer von den Andersdenkenden, von den Globalisten-Gegnern? Er sagte dazu in einer ersten Reaktion:

 

Trumps Mar-a-Lago Heim (Bild: Stern)

Es sind dunkle Zeiten für unsere Nation, denn mein wunderschönes Haus, Mar-A-Lago in Palm Beach, Florida, wird derzeit von einer großen Gruppe von FBI-Agenten belagert, durchsucht und besetzt.

So etwas ist einem Präsidenten der Ver-einigten Staaten noch nie zuvor passiert.

Nachdem ich mit den zuständigen Behörden zusammengearbeitet und kooperiert habe, war diese unangekündigte Razzia in meinem Haus weder notwendig noch angemessen.

Es handelt sich um staatsanwaltschaftliches Fehlverhalten, die Instrumentalisierung des Justizsystems und einen Angriff von links-radikalen Demokraten, die unbedingt ver-hindern wollen, daß ich 2024 für das Amt des Präsidenten kandidiere, insbesondere wenn man die jüngsten Umfragen zugrunde legt, und die ebenfalls alles tun werden, um Republikaner und Konservative bei den be-vorstehenden Zwischenwahlen zu verhindern.

Ein solcher Angriff könnte nur in kaputten Dritte-Welt-Ländern stattfinden. Traurigerweise ist Amerika jetzt eines dieser Länder geworden, korrupt wie nie zuvor.

Sie haben sogar meinen Safe geknackt!

Worin besteht der Unterschied zu Watergate, wo Agenten in das Nationale Komitee der Demokraten einbrachen? Hier sind die De-mokraten umgekehrt in das Haus des 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten einge-brochen.

Die politische Verfolgung von Präsident Do-nald J. Trump dauert schon seit Jahren an, mit dem jetzt vollständig entlarvten Ruß-land-, Rußland-, Rußland-Betrug, Amtsent-hebungsschwindel Nr. 1, Amtsenthebungs-schwindel Nr. 2 und so viel mehr, es hört einfach nie auf. Das ist politisches Targeting auf höchstem Niveau!

Hillary Clinton wurde erlaubt, 33.000 E-Mails zu löschen und zu beseitigen, NACHDEM sie vom Kongreß vorgeladen worden war.

Es ist absolut nichts passiert, um sie zur Rechenschaft zu ziehen. Sie nahm sogar antike Möbel und andere Gegenstände aus dem Weißen Haus mit.

Ich habe der bürokratischen Korruption in Amerika die Stirn geboten, ich habe dem Volk die Macht zurückgegeben und wirklich etwas für unser Land getan, wie wir es noch nie zuvor gesehen haben.

Das Establishment hat es gehaßt. Jetzt, da sie sehen, wie die von mir unterstützten Kan-didaten große Siege erringen, und meine Do-minanz in allen Umfragen sehen, versuchen sie erneut, mich und die Republikanische Partei zu stoppen.

Die Gesetzlosigkeit, die politische Verfolgung und die Hexenjagd müssen aufgedeckt und gestoppt werden.

Ich werde weiterhin für das große amerika-nische Volk kämpfen!

So tritt die Bande der Machtelite aus den Kulissen heraus und zeigt der Welt hüllenlos ihr unheilvolles Wesen, mit dem sie die Völker von Ost bis West, uns alle, unter der Knute halten wollen.

Wir Völker sitzen ihnen gegenüber in EINEM Boot. Ein Befreiungsschlag, gleich von welchem der betrof-fenen Völker ausgegangen, ist ein Befreiungsschlag für uns alle.

2022: Sklavenland Deutschland und Ungarns Freiheit unter Orban

Die Gehirngewaschenen unseres armen Volkes der Deutschen dürfen mit Spruchbändern solcher Art, wie das Bild unten zeigt, auf den Straßen unseres Heimatlandes Deutschland herumstromern, ohne dafür strafrechtlich zur Verantwortung gezogen zu werden.

Wenn wir auch bis heute, fast 80 Jahre nach dem Krieg, keine Verfassung haben, so gäbe es doch immerhin das Grundgesetz. Doch das wurde mit den Füßen einer volksfremden „Bundeskanzlerin“ zertre-ten, und wir Deutsche sind zu rechtlosem Freiwild geworden.

Erich Kästner kennzeichnete uns Deutsche nach dem 1. Durchgang des über hundertjährigen Krieges gegen uns in den Zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts in einem Gedicht – und siehe da: Wir haben uns nicht verändert!

Auf einer kleinen Bank vor einer großen Bank

Worauf mag die Gabe des Fleißes,
die der Deutsche besitzt, beruhn?
Deutsch sein heißt (der Deutsche weiß es)
Dinge um ihrer selbst willen tun.

Wenn er spart, dann nicht deswegen,
daß er später davon was hat.
Nein, ach nein! Geld hinterlegen
findet ohne Absicht statt.

Uns erfreut das bloße Sparen.
Geld persönlich macht nicht froh.
Regelmäßig nach paar Jahren
klaut ihr´s uns ja sowieso.

Nehmt denn hin, was wir ersparten!
Und verludert´s dann und wann!
Und erfindet noch paar Arten,
wie man pleite gehen kann!

Wieder ist es euch gelungen.
Wieder sind wir auf dem Hund.
Unser Geld hat ausgerungen.
Ihr seid hoffentlich gesund.

Heiter stehn wir vor den Banken.
Armut ist der Mühe Lohn.
Bitte, bitte, nichts zu danken!
Keine Angst, wir gehen schon.

Und empfindet keine Reue!
Leider wurdet ihr ertappt.
Doch wir halten euch die Treue.
Und dann sparen wir aufs neue,
bis es wieder mal so klappt.

aus: Erich Kästner 1928: Knigge für Unbemittelte

Was Sefton Delmer nach dem Krieg ankündigte, ist eingetreten: Die feindliche Gehirnwäsche hat einen Großteil des Deutschen Volkes derart verwirrt, daß sie sich selbst nicht mehr kennen und nicht mehr selbstachten können. Anders die Ungarn, die sich glücklich schätzen können mit einem Präsidenten, der wie

Viktor Orban

dem Volk dient. Das wäre eigentlich eine Selbstverständlichkeit, ist es aber in einem Europa selbstvergessener, zum Untergang geführter Völker nicht mehr.

Orban sprach am 4. August 2022 in Dallas und erklärte seiner internationalen Zuhörerschaft, wofür Ungarn steht:

Wenn wir kämpfen, haben wir die Wahrheit auf unserer Seite,

auch wenn uns die halbe Welt dafür angreift.

Halbherzig kann man nicht gewinnen. Wer Sicherheit im Kampf will, geht unter.

Wir Ungarn wissen, wie man die Feinde der Freiheit auf dem politischen Schlachtfeld besiegt. Habt keine Angst, eure Feinde beim Namen zu nennen.

Unsere Feinde werden niemals Gnade walten lassen. Denkt an George Soros. Er befehligt eine ganze Armee mit seinem Geld: NGOs, Universitäten, Forschungseinrichtungen und die halbe Bürokratie in Brüssel.

Er nutzt diese Armee, um seinen Gegnern, wie uns Ungarn, seinen Willen aufzuzwingen. Er und die Progressiven von heute wollen die westlichen Werte abschaffen und eine post-westliche Welt errichten.

Wer wird sie aufhalten, wenn wir es nicht tun?

Um zu siegen, müssen wir nicht nur wissen, wofür wir kämpfen. Wir müssen auch wissen, wie man kämpft. Man kann nicht den Sieg erwarten und für die Niederlage planen.

Ihr müßt davon überzeugt sein, daß ihr besser seid als eure linksliberalen Gegner. Kümmert euch nicht darum, was die Liberalen sagen, denn sie sagen immer, wir hätten keine Chance.

Mit liberalen Mitteln können wir nicht siegen, denn das sind die Kampfmittel unserer Gegner.

Sie beherrschen die liberalen Institutionen, die liberalen Konzepte und die liberale Sprache, um ihre marxistischen und hege-monistischen Pläne zu verschleiern.

Dieser Krieg ist ein Kulturkrieg. Deshalb müssen wir unsere Kirchen, unsere Familien, unsere Universitäten und unsere Gemein-schaft wiederbeleben. Auch die amerika-nischen Konservativen sind diesem totalen Angriff ausgesetzt, also brauchen wir eine totale Verteidigung.

In Sachen Migration waren wir Ungarn die ersten in Europa, die NEIN zur illegalen Migration gesagt haben und die illegalen Invasionen stoppten.

Der Stopp der illegalen Ein-wanderung ist notwendig, um unsere Nationen zu schützen.

Wir Ungarn haben die falsche Behauptung zurückgewiesen, daß Migranten nicht ge-stoppt werden können. Und wir haben die illegale Migration gestoppt. Wir haben diese Mauer tatsächlich gebaut!

Wie Tucker Carlson sagte, als er uns besuchte: „Es ist keine High-Tech-Mauer, sondern wird von Menschen bewacht, die ihr Land lieben“. Und das Grenzschutzsystem funktioniert!

Während der großen Migrationskrise im Jahr 2015 kamen 400.000 illegale Migranten an unsere Grenzen. Das sind fast dreimal so viel wie Dschingis Khan hatte, als er seine Invasion gegen Europa landete.

Nachdem wir die Mauer gebaut hatten, gelang es uns, die illegale Migration auf Null zu reduzieren. Wir fangen an den ungari-schen Grenzen jeden illegalen Migranten auf und eskortieren ihn zurück auf die andere Seite der Grenze. Sie werden es niemals schaffen, illegal nach Ungarn zu kommen!

Trotz des Drucks der EU-Super-Intelli-genzler. Sie wollen, daß wir unsere Null-Migrationspolitik aufgeben, weil sie auch wissen, daß dies die entscheidende und finale Schlacht um die Zukunft ist.

Aber die Zukunft ist das Wichtigste, was wir unseren Kindern und Enkelkindern mitgeben können. Deshalb werden wir in Ungarn niemals kapitulieren!

Überall auf der Welt behaupten Progressive, daß Familien nicht geschützt werden sollten. Sie sagen, daß es so etwas wie Familie nicht gäbe.

Wir jedoch wissen, daß die Familie der Ort ist, an dem die Werte der Eltern an die nächste Generation weitergegeben werden. Wenn die traditionellen Familien verschwunden sind, gibt es nichts, was den Westen vor dem Untergang bewahren kann. Deshalb

– haben wir in Ungarn im letzten Jahr mehr als 6 % unseres BIP für die Familienpolitik ausgegeben.

– Alle Subventionen stehen den Familien bereits nach der Zeugung zur Verfügung.

– Familien erhalten automatisch Steuerer-leichterungen,

– der Staat übernimmt nach dem dritten Kind Ihre Studienkredite.

– Frauen sind nach der Geburt ihres vierten Kindes lebenslang von der Einkommenssteuer befreit.

– Wir sagen, wenn du noch nicht verheiratet bist, such dir sofort eine ungarische Frau!

– In den letzten 10 Jahren hat sich die Zahl der Eheschließungen in Ungarn verdoppelt,

– und die Zahl der Abtreibungen hat sich halbiert.

Das ist kein schlechter Start. Die ungarische Bevölkerung hat in einem Referendum erneut

Programme zur sexuellen Orientierung abge-lehnt.

In der langen Geschichte Ungarns hat es noch nie ein Referendum gegeben, bei dem eine so große Mehrheit der Menschen NEIN zu Gen-der gesagt hat! Jetzt schützt die ungarische Verfassung Familien und Kinder. Ein Satz daraus:

„Ungarn schützt die Institution der Ehe als Vereinigung von einem Mann und einer Frau“.

Fazit: Die Mutter ist eine Frau, der Vater ist ein Mann, und laßt unsere Kinder in Ruhe. Punktum! Ende der Diskussion!

Die Progressiven wollen immer euer Geld: Sie lieben höhere Steuern. Wir aber glauben, daß die Menschen ihr Geld selbst behalten sollten. Zu diesem Zweck

– haben wir eine Pauschalsteuer von 1 % auf das persönliche Einkommen eingeführt.

– Wir haben die niedrigste Körperschafts-steuer in Europa, die pauschal 9 % beträgt.

Mit dieser niedrigen Körperschaftssteuer hatten wir letztes Jahr eine Investitionsquote von 27 %, die zu den besten in Europa gehörte.

Alle europäischen Länder haben kapituliert. Ungarn ist die letzte Bastion.

Der Sieg in dieser Schlacht um die westliche Zivilisation wird nicht ohne Kampf errungen. Der Westen befindet sich mit sich selbst im Krieg.

Welche Zukunft die Globalisten für uns geplant haben, wissen wir. Wir haben eine andere Zukunft im Sinn.

Gott segne Texas und unsere Freundschaft! Die Globalisten können alle zur Hölle fahren! Viel Glück und auf Wiedersehen!

 

„Kommt ein Vogel geflogen …“

Ganz wie die Mutter Gerhard Brackes, der den folgenden Text einsandte, so sang auch meine Mutter uns Kindern und später ihren Enkeln das einfache, aber so tiefsinnige, gemütvolle Volkslied-chen immer wieder einmal vor.

Unvergessen – und ein Schatz im Gemüt bis ins hohe Alter!

Man fragt sich, was Mütter heute ihren Kindern ins Gemüt senken und fürs Leben mitgeben. Ob da-runter noch unser schlichtes Liedchen sein wird?

Gerhard Bracke

geht dem traurigen Hintergrund des Liedes nach:

Text und Melodie des bekannten Kinderliedes sind mir seit dem ersten Lebensjahr vertraut, da meine Mutter es mir öfter vorgesungen und mich dabei zum Mitsingen angeregt hatte:

   Kommt ein Vogel geflogen,
Setzt sich nieder auf mein‘ Fuß,
Hat ein Briefchen im Schnabel,
Von der Mutter ein‘ Gruß.

   Lieber Vogel, fliege weiter,
Nimm mein‘ Gruß und einen Kuß,
Denn ich kann dich nicht begleiten,
Weil ich hier bleiben muß.

Und daran erinnere ich mich genau, daß meine Mutter sinnigerweise die Variante für sich erfand „… von der Oma einen Gruß“. Die Vorstellung von räumlicher Trennung wurde sogleich sinnvoll vermittelt. Daß aber neben räumlicher Trennung eine stille Sehnsucht in dem Lied mitschwingt, wurde mir damals nicht bewußt.

Erst 2022 vernahm ich zufällig im Rahmen einer Radiosendung die mir bis dahin unbekannte Deutung, die auf einen ge-schichtlichen Zusammenhang mit der in frü-heren Zeiten verbreiteten Müttersterblich-keit infolge Kindbettfiebers hinweist.

So sagt die zweite Strophe in der Ich-Form aus, daß ein Waisenkind „hier bleiben“, allein mit dem Leben zurechtkommen, auf  der Erde allein seinen Standort finden muß.

Die Beschäftigung mit Geschichte und Her-kunft des Liedes vertieft diese Zusam-menhänge, wenn man im Internet den Spuren folgt.

Erstmals belegt ist das Lied in Form einer Parodie 1824 in der Liederposse „Die Wiener in Berlin“ von Karl von Holtei (1798 – 1880), Schriftsteller, Schauspieler, Rezitator, Thea-terregisseur und Theaterleiter.1

Offensichtlich diente als Vorlage ein älteres österreichisches Lied, denn in der Berliner Uraufführung der Liederposse von 1824 for-dert ein in Berlin lebender Wiener seinen Sohn auf, „das Lied‘l, was die seelige Frau Muder immer g‘sungen hat, – vom Zetterl im Goscher‘l“ zu singen.

Beide stimmen sogleich „Kommt a Voger‘l geflogen“ an. Holtei hat das Lied, das in Wien schon vor 1824 bekannt gewesen sein muß, wie im Text selbst angedeutet, auf sechs Strophen angelegt. Die auf die Handlung unmittelbar bezogene 5. Strophe fällt dabei aus dem Rahmen:

   „In der Fremd‘ seyn d‘Wiener
   Und d‘Wiener seyn harb,
   Machen damische Mienen,
   Weil’s  Muetterli starb“.

Unerwartet, gleichsam verschlüsselt taucht in befremdlichem Zusammenhang hier das To-desmotiv  auf.

 

Bild:Die Geschichte der Familie von Holtey

Karl Eduard von Holtey (so die ursprüngliche Schreibweise) entstammte einer Offiziers-familie kurländischen Adels und wurde am 24. Januar 1798 in Breslau geboren, als Sohn des Husarenoffiziers Karl von Holtey (1766 – 1845) und dessen erster Ehefrau Wilhelmine Gottliebe geb. von Kessel (1773 – 1798).

Da die Mutter am 4. Februar 1798 am Kindbettfieber starb, wurde der Junge der jüngeren Schwester der Mutter, Dorothea Marianne Eleonore Baronin von Arnold geb. Freiin von Seydlitz-Golau (1779 – 1821) vom Vater anvertraut und von ihr erzogen.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gehörte Karl von Holtei zu den populärsten Gestalten der deutschsprachigen Literatur und hatte Kontakt zu vielen berühmten Zeitgenossen wie Fürst Metternich, Alexander von Humboldt, Gustav Freytag, Franz Grillparzer, Joseph von Eichendorff, Johann Wolfgang Goethe, Clara Schumann.2

Daß Karl von Holtei  die ältere Vorlage von Johannes Strolz, die 1807 in einem Artikel über die „Schnodahaggen“ im Tiroler Unter-inntal erschienen war, in Form einer Lie-derposse parodistisch gestaltete, verwundert vielleicht. Man kann darin aber auch ein Zeichen innerer Distanzierung zur Überwin-dung des Tragischen seiner eigenen müt-terlichen Geschichte sehen, die möglicher-weise mit unbegründeten Schuldgefühlen verbunden war.

Die verborgene Ernsthaftigkeit des Kinder-liedes „Kommt ein Vogel geflogen“  wird in einer weiteren Strophe aufgegriffen, die der Sänger Mark Forster 2014 veröffentlichte.3

   „Und der Vogel flog weiter
Über Berge und Tal,
Und die Kinder am Fenster
Sahen traurig ihm nach.“

Mit einem allzu auffälligen  Paradigmenwech-sel von der Gegenwart in die Vergangenheit wird das Lied zugleich aus der Ich-Form ins Allgemeine transformiert. Ob beabsichtigt oder nicht:

Diese Plural-Variante weist ebenfalls auf einen tragischen Hintergrund hin. Denn die Deutung erscheint naheliegend, daß die Kinder „am Fenster“ mit Aussicht auf das Leben stehen, jene Kinder, denen selbst aber der Zugang zum Leben „nachhaltig“ verwehrt wird, weshalb sie dem sich entfernenden Vogel „traurig“ nachblicken.

Auch in diesem Zusammenhang könnten Schuldgefühle im Einzelfall aufkommen, al-lerdings nicht bei den Kindern.

Thematisiert werden hier ebenfalls  Unwie-derbringlichkeit und Verlust durch Trennung und Entfernung. Jedoch erhielte das schlichte Lied  durch die „aktualisierte Variante“ eine ganz andere, eine „moderne“ Dimension.

Die kindertümliche Ursprungsfassung vom geflügelten Boten ist bis heute populär ge-blieben, wurde andererseits häufig auch zu politischen Zwecken parodiert:

Die Zeitschrift „Kladderadatsch“  veröffent-lichte z. B. 1920 eine aktuelle Umdichtung, die den unversöhnlichen Geist nach dem Ersten Weltkrieg widerspiegelte. Darin wurde die Regelung angeprangert, derzufolge im Postverkehr in die ehemaligen preußischen, nun polnischen Gebiete nur polnische Orts-namen erlaubt waren. 4

Als Objekt scherzhafter Verfremdung wurde die Melodie musikalisch auch beliebt in Form des Klavierstückes „Ein deutsches Volkslied, ‘s kommt ein Vogel geflogen’ im Style älterer und neuerer Meister“ (1885) von Siegfried Ochs (1858 – 1929), darunter u.a. in der cha-rakteristischen Art von Richard Wagner.

Die bekannteste Komposition des seinerzeit prominenten Berliner Chorleiters, die bereits im ausgehenden 19. Jahrhundert für Or-chester bearbeitet worden war, ist auch heute noch auf Tonträgern erhältlich.5

Die Lockerheit all dieser „Spielarten“ verdeckt im Grunde den vermutlich ernsten Hinter-grund bei der Entstehung des Bildes vom Vogel mit dem „Briefchen“ (in anderer Lesart: mit dem „Zettel“) im Schnabel als  Gruß von der Mutter.

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Anmerkungen

1http://www.liederlexikon.de/lieder/kommt_ ein_vogel_geflogen

2https://de.wikipedia.org/wiki//Karl_von _Holtei

3https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=kommt

https://www,lyrics.com/lyric-If1142079/Mark+Forster/Komm…

4Http://www.liederlexikon.de/lieder/kommt_ein_ vogel_geflogen_

5ebenda

Den folgenden Beitrag aus der „Preußischen All-gemeinen“ vom 26.3.2005 sandte ein Adelinde-Leser ein. Ihm sei ganz herzlicher Dank ausge-sprochen.

Denn er gibt eine Rundfunkansprache wieder, die der Dekan der Philosophischen Fakultät der Kö-nigsberger Albertina Prof. Eduard Baumgarten, im März 1945 aus dem eingeschlossenen Königsberg gehalten hat.

Wir heutigen Leser erfahren, wes Geistes unser damaliges Deutschland noch kurz vor der Kapi-tulation der Wehrmacht gewesen ist. Und wer in dieser politisch-satanischen Welt, in die wir nach dem Kriege geraten sind, dieses unser Erbgut in sich lebendig gehalten hat, spürt sein Heimweh und weiß, wohin er gehört. Prof. Baumgarten:

Ich rede in niemandes Auftrag. Ich habe von mir aus als der derzeitige Inhaber des Kö-nigsberger Philosophischen Lehrstuhls, des Lehrstuhls von Immanuel Kant, um die Möglichkeit gebeten, über den Rundfunk das Wort zu ergreifen.

 

Immanuel Kant (Bild: )

Wer im Angesicht Kants redet, redet im Angesicht Europas.

Zu Kants Gedächtnis und für die Zukunft Eu-ropas will ich sagen, was ich zu sagen habe.

Ich spreche aus einem Trümmerhaufen. In zwei Nächten des vergangenen Augusts ha-ben britische Bomber Leben und Gestalt der Innenstadt Königsbergs ausgelöscht.

Ich spreche nicht von den menschlichen Ge-schehnissen, die sich auf der Dominsel, die von zwei Flußarmen des Pregel eingeschlos-sen ist, ereignet haben.

 

Das bombardierte Königsberg (Bild: Landsmannschaft Ostpreußen NRW)

Jene höllischen Nächte enthüllen auch in dieser Zeit, daß die Grausamkeit des gegen-wärtigen Krieges auch schon unter uns Europäern – von den Grausamkeiten der Russen schweige ich – so ins Maßlose ge-stiegen sind, daß am Ende dieses Krieges keiner, kein einziger der Beteiligten, und sei er von Hause aus noch so selbstgerecht gesonnen, über den Gegner moralisch Gericht halten könnte, ohne damit sein eigenes, innerstes Gewissen zu schänden, ohne Gott zu lästern.

Ich weiß sehr wohl, daß dies in den Wind gesagt sein wird für den Fall, daß Deutschland in dem jetzigen Kampf erläge. Allen Warnungen vernünftiger Menschen in allen Lagern zum Trotz würde dann der letzte Akt dieses Krieges ein Aufstand der Pharisäer sein.

Sehr gut vorausgesehen! Wir Deutschen wurden nach dem verlorenen zweiten Durchgang des gegen uns geplanten und geführten Weltkriegs von Pharisäern, soll heißen Selbstgerechten, traktiert, solange, bis die Jugend Deutschlands – und nicht nur die Jugend – sich auf die Seite der Pharisäer stellte. Diese Sorte von Irregemachten ist heute als „Regierungs-Marionetten-Mannschaft“ der überstaatlichen Welt-regierung am Werk, den verbliebenen Rest alles Deutschen zu verfolgen und auszulöschen.

Sie würden nichts Besonderes zu tun wissen, als einen unmännlichen Haß ans Werk zu schicken, um wie 1919 im Gefolge einer erneuerten Kriegsschuld-Agitation ihre poli-tische Verantwortung für einen wehrhaften Frieden, für einen tragfähigen Aufbau der europäischen Völkergesellschaft zu verspie-len.

Ich möchte indessen nicht vom Vorüber-gehenden und vom Zufälligen reden, sondern vom Festgegründeten und Dauerhaften.

Das Grabmal Kants (Bild: 123RF)

Wie durch einen Zufall haben die britischen Bomber das Grabmal Kants nicht zerstört. Es würde indessen auch seine Zerstörung überdauern.

Sie haben das Schloß zerstört, sie haben den Dom zerstört. Das Bild aber dieses Doms und dieses Schlosses steht in unserem Gedächtnis und so das Bild Ostpreußens, des immerdar deutschen Landes an der Ostsee.

Der verantwortliche Staatsmann einer der großen Nationen, die gegen uns im Felde stehen, der englische Premierminister [Chur-chill] hat kürzlich gemeint, eine Bedrohung des künftigen Friedens werde aus einer Annexion Ostpreußens durch Sowjet-Polen nicht erwachsen, wenn alle Ostpreußen in das Innere Deutschlands umgesiedelt würden.

Der englische Premier hat, glaube ich, ver-gessen, daß die Ostpreußen nicht nackend und nicht ohne Gedächtnis ins Innere des Reiches vertrieben werden können.

Der ostpreußischen Landschaft würde ihr Kleid bleiben; der Name Kants aber, und in eins mit diesem Namen die innere Macht des Königsberger Doms, an dessen Seite er ruht, das Bild des Schlosses, von dem aus die gleiche Kraft des preußischen Ordens bis nach Riga, Narwa hinauf Geist und Gesittung Europas trug, würde ihr inbrünstiges Ge-dächtnis, ihr Gebet sein.

Hier lebt der Professor noch in der gängigen, von der Kirche gefälschten Vorstellung unserer germani-schen Geschichte, daß der christliche Männerbund des „Deutschen Ritterordens“ den Prußen Geist und Gesittung Europas gebracht hätte.

Die von der kirchlichen Propaganda schlecht-gemachten germanischen Heiden des Ostens waren höchstwahrscheinlich längst Träger des preußischen Geistes gewesen, ehe über sie das Grauen der Christianisierung mit Feuer und Schwert kam.

Wer aber die Hand aufhebt gegen den deutschen Namen, gegen Ehre und Dasein der Deutschen in den Ruinen des Schlosses, des Doms und in der unversehrt ragenden Grabstätte Kants, der hebt die Hand auf gegen die Zukunft Europas.

Europas wahre Zukunft und Europas wahres Gedächtnis bilden einen unteilbaren Leib. Wohl ist der unendliche Schatz der deutschen Städte, von Freiburg bis Reval, äußerlich so gut wie vertilgbar. Aber nicht ist vertilgbar das innere Bild, das nun als Sehnsucht und Schwur fortlebt.

Wehe jedem Versuch, Europa gegen die Wahrheit dieses Bildes willkürlich zu formen. Ein jeder solcher Versuch würde früher oder später in weiterem Blut und in weiterem Unheil endigen.

Wohl sind Millionen Deutscher vom Leben zum Tode gebracht oder in Rußland ge-fangen, und weitere Millionen können aus-einandergetrieben und getötet werden.

Aber diese furchtbare Schwächung und Ein-buße an einfacher deutscher Lebenskraft, die vielen unserer Gegner als wünschenswert erscheint, wird unentrinnbar aufgewogen werden durch die steigende machtvolle Erinnerung im deutschen Herzen an

die gigantische Tapferkeit in den Jahren 1914 bis 1918 und 1939 bis heute und bis zum Ende des Krieges.

Sollten wir fallen – so lebt die Legende, das Vorbild.

Der Funke im zerstörten Herd stirbt nicht.

Wir hier in Königsberg spüren in uns die fortlebende Kraft Kants. Von diesem großen deutschen Mann wollen wir jetzt sprechen:

Kant hat die Deutschen dazu zu erziehen versucht, in persönlicher Verantwortung zu handeln. Er hat zugleich dafür gesorgt, daß diese innere Verantwortung und Gewissen-haftigkeit der Person nicht den Charakter des engen Gewissens oder der Rechthaberei annahm.

Er hat dem persönlichen Gewissen den Cha-rakter weitester Weltoffenheit verliehen, in-dem er von Menschen forderte:

„Handele so, daß deine Handlung zugleich als allgemeines Gesetz dienen kann.“

Diese Forderung ist bekannt als Kants kategorischer Imperativ. In ihr ist alles auf diese persönliche, zugleich aber allgemeine Gesinnung angelegt. Der äußere Erfolg seines Handelns, sei es der eigene persönliche Nutzen oder der unmittelbare sachliche Nutzen seines Tuns, soll den Handelnden weder leiten noch überhaupt interessieren.

So fordert Kant. Damit er aber auch in diesem Punkte nicht mißverstanden werde, damit er keine Pharisäer erzöge, die sich jederzeit hinter ihrem „guten Willen“, hinter ihren „guten Motiven“ verschanzen können, ganz einerlei, was sie unterdessen Böses bewirken, hat Kant in seinen Königsberger Vorlesungen immer wieder die jungen Menschen dazu erzogen, bei allem ihrem Tun sich drei Fragen vorzulegen:

– Der Verstand des Menschen soll fragen: Was will ich? Das kann er nur herausfinden, indem er „selbst denkt“, indem er sich vom Lärm des Tages, vom Hören-Sagen, von der öffent-lichen Meinung, von allen gängigen Vorurteilen freimacht, die Situation mit seinen eigenen Augen prüft und auf der Waage wirklicher eigener Erfahrung und selbstgewonnener Überzeugung abwägt.

– Das Gefühl des Menschen soll fragen: Worauf kommt es an? Diese Frage, die von der theoretischen Prüfung des Wünschens-werten zur praktischen Überlegung des Möglichen übergeht, kann er sich nur beantworten, indem er sich teilnehmend „in die Standorte aller anderen hineindenkt“, indem er hierdurch sein persönliches und subjektives Denken so zur Objektivität und Kameradschaft, zur Sachlichkeit und echten Partnerschaft sozialisiert.

– Die Vernunft soll schließlich fragen: Was kommt heraus? Diese Frage kann ein Mensch nur beantworten, indem er „konsequent“ denkt, das aber heißt, indem er auf die Folgen, die sein Denken und Tun im Rahmen des Ganzen bewirken wird, hinaussieht. Nur im Blick auf die Folgen im ganzen wird sein Tun im einzelnen ihm klar, wird jeder einzelne Schritt zu einem freien Schritt, der geführt ist, der als rechtes Mittel zum rechten Zweck ganz rein von mir selbst als Mensch gewollt werden kann.

Nun – ein Handeln in diesem Geist wird Zug um Zug mit der eigenen Freiheit zugleich die Achtung vor der Freiheit jedes anderen Menschen ausbilden. So kam Kant von selbst auf seine

zweite Formel des Kategorischen Imperativs:

Handle so, daß du einen anderen Menschen nie als bloßes Mittel zum Zweck benützest, sondern jederzeit in ihm die Person und ihre Freiheit achtest.

Vor zwei Jahren habe ich in der Kant-Gesellschaft in Königsberg eine Rede gehal-ten, in der ich die zweite Formel des kategorischen Imperativs wiederholte: Be-handle deine Partner so, daß du in ihnen niemals dein Mittel und Werkzeug siehst, sondern immer zugleich ihren eigenen Willen achtest, der sie von sich aus an die Gemeinschaft Europas bindet.

Das alte deutsche Königsberg (Bild: Deutsche Schutzgebiete)

 

Ich wiederhole diese Worte, heute, wo ganz Europa in Kö-nigsberg sich wehrt, gegen die „Macht der moralischen und geistigen Krankheit des Kommu-nismus“, der „in der arktischen Nacht seine Bajonette wetzt und mit trotzig hungrigem Munde“ gegen die reiche Schönheit und Individualität unseres europäi-schen Lebens „seine Lehre des Hasses und des Todes verkün-det“.

Das sind Churchills Worte [die in Gänse-füßchen gesetzten]. Uns aber dünkt, daß nicht nur das Licht jener Kantischen Formel gegen die wüste arktische Nacht in uns allen angefacht werden muß, sondern, daß es darüber hinaus Zeit sei, daß alle Männer, die miteinander für Bestand oder Untergang Europas einst die Verantwortung tragen werden, sich herauslösen aus dem Gesetz der Trägheit, zu dem sie gefesselt erscheinen, aus dem bloßen Maschinengang dieses Krieges, dessen Ziele und Fronten längst verwirrt sind.

Ich sage, es sei für die Verantwortlichkeit Europas an der Zeit, daß sie sich aus der Trägheit herausziehen und als Männer die drei Fragen an sich richten:

– Was will ich?

– Worauf kommt es an? Und vor allem die Frage der Vernunft:

– Was kommt heraus?

Das sollten sich die vielen Frauen, die heute in der Politik mitmischen, genauso wie die Männer fragen!

Sollte aber in diesem Augenblick ein Neu-traler oder ein Gegner sich verwundern:

„Was will ein deutscher Gelehrter mit solchem Appell in dieser Stunde?“,

so will ich zuletzt auch hierauf antworten: Ein englischer Politiker und bedeutender Staats-denker hat die Feststellung getroffen, daß von den zwei Fundamenten aller zwi-schenvölkischen Politik – Gewissen und Ge-walt – das Gewissen gegenüber einem Partner nur dann zu Wort kommt, wenn die Gewalt- oder Machtverhältnisse so sich lagern, daß ein eigenes Interesse entsteht, auf das Gewissen zu hören.

Mit dem dahinter stehenden Gedanken an den Eigennutz entwertet dieser Engländer seine Politik bereits im Ansatz. Das hat mit dem Geist Kants nicht das Mindeste zu tun. Doch Baumgarten fährt in diesem Gedanken zunächst fort:

Ich glaube, diese Stunde ist gekommen. Die Gewalt- oder Machtverhältnisse in Europa haben sich in den letzten Wochen wenn auch vielleicht vorübergehend so verscho-ben, daß aus dem aktuellen Stand der Waage Europa/Asien plötzlich ein völlig verändertes rasantes „Interesse“ für alle untereinander noch so feindseligen europäischen Partner entspringt:

Das Interesse am Erwachen des verschüt-teten, von tatsächlichen oder vermeintlichen Sonderinteressen überdeckten gemeinsamen Gewissens.

Dieser deutsche Kantianer konnte noch nicht wissen, daß Monate nach der Verwüstung seiner Heimat der übelste Täter auf Seiten der Feinde der Deutschen, der Kriegsverbrecher und Massenmörder Churchill, feststellte:

„Wir haben das falsche Schwein geschlachtet!“

Plötzlich war ihm die Erleuchtung gekommen, daß es „in seinem Interesse“ gelegen hätte, an der Seite der deutschen Verteidiger Europas und seiner Kultur zu kämpfen. Selbst diesen Gedanken des Eigennutzes hatte er in seinem abgrundtiefen Haß gegen den „Geist Schillers“ und damit auch gegen den „Geist Kants“ in seinem Vernichtungswillen nicht recht-zeitig fassen können.

Nun stand er ohne den deutschen Schutzschild gegen den Bolschewismus da. Doch seine Freunde in den USA – Baruch, Morgenthau, Kaufman, Roosenfeld – dachten längst weiter: Sie wollten die ganze Menschheit unter einer bolschewistischen Decke ersticken und dazu zunächst den dazu in krasse Gegensatz stehenden preußisch-deutschen Geist auslöschen.

Immer einen Schritt nach dem andern. Die Völ-kervernichter denken in langen Zeitläuften.

Die „Preußische Allgemeine“ schließt mit eigenen Worten:

Nur noch ein Trümmerhaufen: In nur zwei Nächten im August 1944 zerstörten britische Bomber mit Königsberg auf ewig eine jahr-hundertealte Kulturhauptstadt.

Eingeschlossen in der Stadt, hofften die Überlebenden dieser Bombennächte im Früh-jahr 1945 vergebens auf Rettung. Hunger, Krankheiten und die Willkür der Anfang April einmarschierenden Roten Armee kosteten unzähligen Menschen das Leben.

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