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In der Not allein bewährt
sich der Adel großer Seelen.
Schiller

Erst Bismarck, dann Ludendorff!

Was für ein Kaiser! Bismarck hat die deutschen Völker zum Deutschen Reich zusammengeführt und die jüdisch geleitete, dem Deutschen Volk nicht wohlgesonnene Linke in ihre Grenzen verwiesen.

Ludendorff hat dieses Reich in schwierigster Lage und trotz aller Intrigen erfolgreich verteidigt bis hin zu den von ihm gewünschten Waffenstillstands-verhandlungen, die in Versailles zu einem Verbre-chen am Deutschen Volk ausarteten. 117 Juden hatten daran mitgearbeitet, und man fragt sich, was die da überhaupt zu suchen hatten.

Doch wer war Ludendorff? Ist diese geschichtliche Gestalt heute noch überhaupt von einer Bedeutung für uns? Vielen Deutschen ist sie fremd, unbekannt. Doch wie Armin der Cherusker, Widukind, die Volksretter vor 2000 Jahren dem Volk heute noch und in aller Zukunft in dankbarem Gedächtnis sein sollten, so auch Ludendorff. Wer war Ludendorff?

Dr. Wilhelm Crone, ehemaliger Angehöriger des Großen Hauptquartiers* schreibt in dem von ihm erstellten Beitrag zum Gedenkbuch „Ludendorff – Sein Wesen und Wirken“, herausgegeben 1938 zum 1. Todestag Erich Ludendorffs, des großen Feldherrn des 1. Weltkrieges*:

*) Verfasser von: „Das ist Ludendorff“, Traditionsverlag Kolk & Co, Berlin

Jedes seiner Worte, war es befehlend, ermun-ternd oder bittend, wirkte wie ein erfrischen-der Hauch nach Gewitterschwüle oder wie Balsam. Ein Wanken oder Zweifeln gab es für ihn nicht, nie. Immer sah er sein Ziel fest vor Augen und verfolgte es mit Zähigkeit und unbeirrbarer Energie.

General v. Eisenhart-Rothe schilderte als engster Mitarbeiter des Feldherrn in Ober-Ost und im Großen Hauptquartier die starke Persönlichkeit Ludendorffs:

„Dafür war er eben der Ludendorff mit den mächtig flammenden Augen, mit der ihm, Gott sei Dank, verliehenen Inititia-tive im Denken und Handeln, der in sei-ner stahlharten Willenskraft und der unerbittlichen Logik, die sich und anderen nie etwas vormachte, stets auf fester Grundlage und nach konsequenten Richtlinien arbeitete und zu arbeiten ver-langte, der jeden Schein sofort durchsah und glatt verwarf …“

Jedes Wort des Generals war Mut und uner-schütterliche Festigkeit, und jeder Satz und jeder Befehl, der aus seinem Munde kam, schon ein Erfolg. Und als er dazu überging, aus der Befehlsstelle in Avesnes täglich jün-gere Generalstabsoffiziere an die einzelnen Frontabschnitte zu senden, die sich ein wahrheitsgetreues Bild vom Stand der Opera-tionen an Ort und Stelle formen sollten, und diese vorn berichteten, sie kämen im Auftra-ge General Ludendorffs, um ihm abends über alle Einzelheiten, Wünsche und Sorgen ge-treulich Mitteilung zu machen, dann ging denen dort an vorderster Front das Herz auf, ihre Augen leuchteten, man merkte ihnen den festen Willen an, nun erst recht durchzuhal-ten, weiter vorwärts zu stürmen.

Kamen die Verbindungoffiziere abends zurück, so war ihr erster Gang zum Feldherrn in sein Arbeitszimmer, in dem er bis 1 oder 2 Uhr früh saß. In diesen Gesprächen unter vier Augen wurde nichts übertrieben oder be-schönigt, aber auch nichts verschwiegen. Wie atmete der General dann auf, wenn er Gutes hörte, wie ernst und doch stark konnte er sein, wenn die Nachrichten Schlimmeres befürchten ließen. Mochte es sein, wie es wollte: in diesem kleinen, ungemütlichen, engen Raum im „roten Haus“ am Stadtrand von Avesnes wirkte nicht nur einer der größ-ten Feldherren der Weltgeschichte, hier lebte auch monatelang hindurch in einsamer, stil-ler, unsagbar schwerer Arbeit ein Mensch von seltensten Charaktereigenschaften. Hier paarten sich ungewöhnliches Können mit tiefem menschlichem Empfinden, unendliche Arbeitslast und eiserner Wille mit seltener Güte und Wärme.

Dann kam der „Schandtag in Deutschlands großer Geschichte“: der 26.10.1918:

Der Feldherr stand vor seinem Kaiser in den Räumen des historischen Schlosses Bellevue am Nordrand des Tiergartens in Berlin, um aus seinem Munde die harten Worte entge-genzunehmen, die nicht einmal der Ausfluß seiner eigensten Meinung und Überzeugung sein konnten. Der Oberste Kriegsherr war Einflüsterungen zugänglich gewesen jener treibenden politischen Kräfte, jener uner-kannten überstaatlichen Mächte, die ihr Gift aus dem Hinterhalt verspritzten, deren Werkzeug er dann wurde:

„Mein Generalstab hat mich um die Errungenschaften meines Kaisertums gebracht …“

Mit zorngerötetem Gesicht und flackernden Augen richtete der Monarch seine Blicke nur auf Ludendorff.

„… Der Kanzler wird die Kabinettsfrage stellen, wenn ich Sie nicht entlasse … Von Ihrer Entlassung hat der Prinz sein Verbleiben als Reichskanzler abhängig gemacht …!“

Zwei Gründe waren an den Haaren herbei-gezogen worden und wurden gegen Hinden-burg und Ludendorff ins Feld geführt: der berechtigte Entschluß seitens der Obersten Heeresleitung als Antwort auf die Wilsonsche Waffenstillstandsnote, dann Kampf bis zum äußersten weiterzuführen, da die Forderun-gen des amerikanischen Präsidenten mit der tatsächlichen militärischen Lage ebensowenig wie mit der Ehre und den Lebennotwendig-keiten des Volkes in Einklang zu bringen wa-ren, und der weitere eigene Entschluß, in Berlin Kaiser und Regierung gegenüber durch ihr persönliches Erscheinen ihren unabän-derlichen Standpunkt zu vertreten.

Des Feldherrn Faust umklammerte den De-genknauf. Sein Auge wich nicht von dem des Kaisers. „Mein Generalstab …“ War er es allein, der Feldherr? Stand nicht da der Chef des Generalstabes des Feldheeres von Hin-denburg neben ihm? … War nicht Hindenburg gleich ihm seit dem August 1916 in allem mitverantwortlich gewesen, die Siege waren ihm zugesprochen.

Hindenburg und Ludendorff (ghetty)

Und jetzt, im Augenblick der sich überstür-zenden Ereignisse, jetzt war es anders? Am Morgen noch hatte der Feldmarschall den General gebeten, Kaiser und Heer nicht zu verlassen. Wo blieb die Stimme dessen, der den Ruhm der Siege gern getragen hatte? Wo das erlösende Wort des Kameraden?

Des Feldherr Blick fiel auf den Feldmarschall. Hatte er nichts zu entgegnen, dem Kaiser nichts zu erklären? Er schwieg. Hatte der General nicht stets durch seine geniale Feldherrnleistung den Generalfeldmarschall in das helle Schlaglicht der Weltöffentlichkeit und des Ruhmes gestellt und ihn die Ideal-gestalt des Deutschen Volkes werden lassen? All die Enttäuschung und dieses Unrecht ließen den Feldherrn, „den neuen Ahnherrn unsterblichen Ruhmes im gewaltigsten Völkerringen“ wie aus weiter Ferne auf die beiden Männer blicken.

Damit begann für den Feldherrn die bitterste Stunde seines Lebens. Warum hatte sie ihm der Feldmarschall nicht erspart? So straffte sich denn die hohe Gestalt Erich Ludendorffs, und ohne viele Worte bat er den Kaiser um seine Entlassung.

Er war damit der Aktive, der dem Kaiser zuvorkam, der die Absicht gehabt hatte,

den befähigtesten, den genialsten Heerfüh-rer, „seinen General“, wie er zu sagen pflegte, (zu entlassen), nicht ahnend, daß des damit in die Deutsche Geschichte eingegangenen größten Feldherrn Worte:

„In 14 Tagen haben wir keinen Kaiser und kein Kaiserreich mehr!“

so bald Wahrheit werden würden. Ja, nicht einmal um einen einzigen Tag hatte sich unser Feldherr verrechnet!

Der Kaiser hatte, wie er selbst verriet, der Bitte des Reichskanzlers Prinz Max von Baden entsprochen, Ludendorff zu entlassen.

Ja, dieser Kanzler hatte noch die Stirn, den General um einen kurzen Besuch zu bitten, der den Zweck haben sollte, sich mit ihm zu versöhnen.

Welch ein Ansinnen! Hier haben wir die Charaktere vor uns, die sich von geheimen fremden Mächten antreiben lassen, das Deutsche Volk seiner Besten zu berauben. Ludendorff

„gönnte dem Kanzler des Deutschen Reiches keinen Blick mehr“,

sagte Major Frentz aus dem Kriegsmini-sterium,

„nicht einmal einen verächtlichen.“

Und noch ein zweites Telegramm mag hier angeführt werden. Am 29.10.1918 wandte sich der Kaiser an seinen Kanzler:

„Ludendorff hat, um Dir die Situation zu erleichtern, gehen müssen. Sein Fortge-hen ist militärisch ein schwerer Verlust für das Heer …“

Was für ein Oberster Kriegsherr! Er weiß, was er seinem Volk antut mit der Entlassung seines Besten, aber er tut es trotzdem, um dem „Prinzen“ zu Gefal-len zu sein! Welch ein Kanzler, welch ein Kaiser in Deutschland!

Lag nicht in dem Wortlaut ein schwerer Vor-wurf des Kaisers an seinen ersten Reichsbe-amten? Sah der Kaiser bereits das eigene Grab, welches er sich hatte schaufeln lassen?

… Ludendorff war Deutschland, Ludendorffs Sturz war Deutschlands Ende. Wie der Körper seines Kopfes beraubt, so stand die Deutsche Armee ohne eine für sie so bitter notwendige und geniale Führung jetzt vereinsamt auf verlorenem Posten. Ihr war das Rückgrat ge-brochen, das wußten die Feinde.

Deren Hand in dem ganzen Spiel ist nur zu deutlich zu spüren. Denn nun konnte das Wühlen der jüdisch geführten Linken im Rücken des Heeres erst richtig Fahrt aufnehmen.

Und dann ging der Feldherr von einem Mit-arbeiter zum anderen, um sich zu verab-schieden. Da senkten die einen in verbis-senem Schmerz die Augen und preßten nur ein letztes Lebewohl zwischen zusammen-gezogenen Lippen hindurch.

Zu später Nachmittagsstunde desselben Ta-ges stieg General Ludendorff die Antritts-stufen des Sonderwagens des fahrplanmäßi-gen Zuges Spa-Berlin hinauf …

Am Abend dieses Tages schrieb ich in tiefster seelischer Niedergeschlagenheit in mein Ta-gebuch

„27.  Oktober 1918. Ludendorffs Ab-schied im Großen Hauptquartier. Das ist das Ende!“

Doch mit der Entlassung Ludendorffs begann erst der weitere nicht endende Kampf der „Dunkelmäch-te“, die die Völker in einem großen Gemisch entper-sönlichen und über das sie herrschen wollen, gegen Ludendorff und seine Frau, die große Philosophin Mathilde Ludendorff. So verriet der Jude Walther Rathenau mit seinem Triumph selbstentlarvend:

Es ist uns im letzten Augenblick gelungen, alle Schuld auf Ludendorff zu werfen.

 

 

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