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Mit dem Absender Bundesstaat Preußen – Präsidialstaat Deutsches Reich 1871

und dem Zusatz: In militär. Befehlsfolge ernannter Staatsrath (Verf. 1871, Art. 68: Preuß. Ges. 4.6.1851) 100178 Berlin, Rathausstraße 5, Postfach 23561, KoenigreichPreußenDR@protonmail.com

schrieb

Frau Prof. Dr. theol. habil. Elisabeth Roth

am 9.6.2021 6 Offene Briefe an verschiedene Völkervertretungen.

Adelinde bringt hier – nach dem Offenen Brief an die Vereinigten Staaten von Amerika – den unveränder-ten, von Dr. med. Rigolf Hennig übermittelten Text des Offenen Briefes

 

Präsident Vladimir Putin (Bild: Welt)

an die Russische Föderation mit Vladimir Putin:

Betr.: Anknüpfung an die Verträge von Kalisch und Brest-Litowsk

Werter Vladimir Putin in der Funktion des Präsidenten der Russischen Föderation!

In Ihrer Funktion als Präsident der Vereinten Russischen Föderation teilen WIR-W.I.R.-Wilhelm-Imperator-Rex-Nachfahren mit:

Das rechtlich im Belagerungs-Kriegs-Besatzungszustand be-findliche Deutsche Reich … ist in der kriegstückisch erwirkten Absenz des Deutschen Kaisers und Königs von Preußen jetzt in anfängliche Handlungsfähigkeit versetzt.

Der Belagerungszustand war am 12.11.1918 widerrechtlich aufgehoben worden (Reichs-gesetzblatt Nr. 153, 6528, Seite 1303) von den Weimar-Putschisten in Fortsetzung:

Das 1949 aufgezwungene Bonner „Grundge-setz für die Bundesrepublik Deutschland“ ist 1990 vom Berliner Grundgesetz gebrochen und bis heute in Willkür manifestiert.

Dem über 100-jährigen Putsch-Dauerbrand setzt die Handlungsbefähigung des Deut-schen Reiches ein Ende mit dem Beginn der Aktivierung preußischer Ämter; denn das Reich regiert sich von unten.

Zum weiteren Gelingen wäre das Gewähren von Amtshilfe Ihrer-seits instruktiv und wünschens-wert in Anknüpfung an die Ver-träge unserer gemeinsamen UR-stämmigen Ahnen*. Deren stets freiheitliche Ausrichtung schlägt sich nieder in der jüngeren Zeit in den Verträgen zwischen Preu-ßen und Rußland, 1813 und 1918:

  • Der Friedens-, Freundschafts- und Bündnisvertrag von Kalisch vom 28. Februar 1813 zwischen Preußen und Rußland legte mit der Konvention von Tauroggen 1812 die Basis für die Be-freiung von der bonapartischen Herr-schaft; Preußen stellte sich auf die Seite Rußlands!

  • Der weniger glückliche Vertrag von Brest-Litowsk vom 3.3.1918 sorgte zumindest für Frieden im Osten, ganz im Sinne unserer UR-Vorfahren; ihr Glaube war lebensbejahend ausge-richtet – gegen kriegerisches Blut-vergießen und sinnloses Sterben wie Tod.

Rußen und P-Rußen können zusammen – jenseits der dunklen Kräfte – aus ihrer stammesge-schichtlichen Verbundenheit und glanzvollen Herkunft eine lichte Zukunft schaffen zum Heil der Schöpfung des guten Gottes.

Ihm verdanken sich die „diut-diot-Gott-Guten“ gemeinsamer UR-Vorfahren.

Zusammen waren und sind unsere Ahnen-Völker ex- und implosiv voller Lebenskraft!

Was 1812 dank der Diebitsch-York-Kon-vention im Geist der Freiheit und Freund-schaft begann, sollte sich über den talmud-mörderischen 100-jährigen Welt-Krieg als Bündnis-Brückenbau 2021 fortsetzen. War doch schon einmal, 1806, die russische Inspiration über den am Zarenhof im Exil wirkenden Preußen, Freiherrn vom Stein, essentiell für die Wiederherstellung Preußens!

Heinrich Friedrich Karl vom und zum Stein (Bild: Oteripedia)

Ihre Antwort wird das Erbfun-dament unserer Ahnen beredt zeichnen.

So ist auch unsererseits die 2. Note vom April 1952 bezüglich freier Wahlen positiv wahrge-nommen sowie die Vorschläge zum Frieden.

Zudem sind nach Auflösung der Sowjetunion und der US-Corporation die Potsdamer Ver-träge zu befragen.

Im konspirativen Geist von 1812 für das Leben zeichnen

WIR-W.I.R.-Wilhelm Imperator Rex-Nachfah-ren – Bundesstaat Königreich Preußen – Präsidialstaat Deutsches Reich

notiert und gesprochen von elisabeth : roth
Prof. Dr. theol. habil. Elisabeth Roth(mp)

____________________

Anmerkungen
*) (althochdeutsch gut wie Gott-diut wie diot-gote-amalek)

Frau Prof. Dr. theol. habil. Elisabeth Roth

schrieb 6 – spannende, friedenfördernde, völker-erlösende – Offene Briefe an verschiedene Völker-vertretungen.

Dabei fußt sie auf einem umfangreichen staats-rechtlichen Wissen, das sie bei ihren Lesern vor-aussetzt. So kann der eine oder andere bei be-stimmten Sachverhalten Verständnisschwierigkeiten haben. Die aber könnte man selbst beseitigen, indem man sich in der inzwischen umfangreichen Literatur zum Staatsrecht kundig macht.

Adelinde bringt hier den unveränderten, von Dr. med. Rigolf Hennig übermittelten Text des Offenen Briefes

an die Vereinigten Staaten von Nordamerika 1785*,

den Prof. Roth am 9.6.2021 veröffentlichte:

Betr.: Freundschafts-Handelsvertrag Preußens mit den Vereinigten Staaten von Amerika von 1785

To whom it concerns**

Der Freundschafts- und Handels-vertrag zwischen den nordameri-kanischen Staaten und Preußen von 1785 währt bis heute „in der Annahme vollkommenster Gleichheit und Gegenseitigkeit“.

Sein Jahrhunderte andauerndes Bestehen er-laubt, daß WIR=W.I.R., Wilhelm Imperator Rex-Nachfahren, erinnern an den darin do-kumentierten Willensbeschluß zum „festen unverbrüchlichen Frieden“ und zu „wahrer Freundschaft“, ganz im Sinn unserer stam-mesgeschichtlich gemeinsamen UR-Diut-Vorfahren aus E-UR-opa.

 

Friedrich Wilhelm Baron von Steuben (Bild: Homohistory.com)

Der preußische Offizier, F. Baron von Steuben, reorganisierte die Kontinentalarmee im Unabhängigkeitskrieg. In seiner Funktion als US-General unter Generalstabschef G. Washington wurde er zum Architekten der amerikanischen Autarkie militärischer Art. Ihm gelang die Zusammenführung der vielen verschiedenen und unerfahrenen Kleingrup-pierungen zu einer schlagkräftigen Armee.

  • Damals einte ein Preuße die militärisch zerstrittenen Gruppen auf amerikani-schem Boden.

  • Heute dürfte ein Amerikaner die rechtlich zerstrittenen Gruppen auf deutschem Boden einen zur weiteren Handlungsbefähigung der Bundesstaaten im Deutschen Reich!

Ihre Differenzen und Spaltungen resultieren aus der traumatisierenden „Gehirnwäsche“ der US-TIA-RA-Corporation***, Inc. 1871. Sie ist vollzogen vom aufgezwungenen „BRD-Ver(ge)walt(ig)ungskonstrukt“. Ähnliches erlitten und erleiden die Amerikaner seit 1871, gleich den Deutschen seit 1918.

Nach der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung gegenüber dem sog. Mutterland vom 4.7.1776 war es gerade das Königreich Preußen, das die politische Unabhängigkeit der Staaten als erster Staat aner-kannte.

 

Kaiser Wilhelm II. (Bild: Wikipedia)

Das dann 1871 zum Präsidialstaat des international anerkannten Völkerrechtssubjektes „Deut-sches Reich“ avancierte Preußen ist

trotz der kriegs-tückisch erlisteten Absenz des Deutsches Kaisers und Königs von Preußen nun

in anfängliche Handlungsfähig-keit versetzt.

Gleichwohl befindet sich das Reich seit 1914 rechtlich immer noch im Belagerungszustand (Verf. 1871, Art. 68: Preuß. Ges. v. 4.6.1851).

Die jeweiligen Putschverbrechen von 1871 und 1918 sollten uns, die Nachfahren der alten Vertrags-partner von 1785, als Schicksals-gemeinschaft zusammenschwei-ßen. Jede Seite dürfte entspre-chende heilsame Schritte veran-lassen.

Damit kann die alte Kooperation hilfreich aktiviert werden gegenüber bestimmten jud-talmudischen Kräften. Sie koronisieren vor allem die Nachfahren der UR-Diut-Stämmi-gen (amalek-aleman) in Europa und Nord-amerika. Sie sind jedoch tief verwURzelt kraft der Mutter ERde wie URde (vokalisiert ja nach Mundart), der Lebensquelle gleich dem Krist-All. Er ist der UR-Grund- wie Lebensbaustein des guten Geber-Gottes und All-Vaters**** gemeinsamer Ahnen.

Diesen war das gesprochene Wort heilig, es zu halten!

Das noch im Staatsrecht als Vertrag bereits verschriftlichte Wort von 1785 zeigt den Anflug späterer Dekadenz in der Spur des Privatrechts (Weimar-Verf.) mit der Entgleisung in Willkür.

Davor schützt die Maxime: Pacta sunt ser-vanda! Das wird Ihre Antwort offenbaren. Mögen Sie URalte Bande und die von 1785 zu schätzen wissen wie unsereins die Bemühun-gen 1951 zur Kriegsbeendigung perzipiert sind. Zudem sind der Waffenstillstandsbruch 1947 von der US-Rom-Corporation zu befra-gen sowie nach ihrer und der Auflösung der Sowjetunion auch die Potsdamer Verträge.

In „wahrer Freundschaft“ über 1785 hinaus zeichnen

WIR-W.I.R.=Wilhelm Imperator Rex-Nachfahren – Bundesstaat Königreich Preußen – Präsidialstaat Deutsches Reich

notiert und gesprochen von elisabeth : roth
Prof. Dr. theol. habil. Elisabeth Roth

__________________________________

Anmerkungen:

*) vermutlich mit der Anschrift: US-Kongreß, Administrative Councel, Ford House Office Building Room 217, Washington DC 20515; außerdem an die  Botschaft der Vereinigten Staaten, Pariser Platz 2, 10117 Berlin sowie an die US-Botschaft, Clayallee 170, 14191 Berlin
**) Wen es angeht.
***) „Tiara International LLC wurde gegründet, um unsere Vision durch globale Programme und Dienstleistungen zur Führungskräfte-Entwicklung zu verwirklichen. Führung bedeutet für uns, das Bewußtsein zu haben, kraftvolle Entscheidungen zu treffen die auf dem basieren, was Ihnen in Ihrem Leben und Ihrer Karriere am wichtigsten ist. Jeder kann in jeder Situation führen, in der er sich befindet. Wir bieten an: Executive- und Leadership-Coaching, Führungskräfteentwicklungsprogramm für Unternehmen, Mentorenprogramm für Unternehmen, Virtuelle Leadership-Programmierung überall zugänglich, Vortragsverpflichtungen und Themenworkshops …“ (https://www.tiaraleadership.com/company)

****) Für Adelinde gilt die Erkenntnis Mathilde Ludendorffs, nach der Gott keine menschlich-männlich gedachte Gestalt ist, kein All-Vater. Solche Vorstellungen stammen aus der Verfallszeit germanischer Gottverehrung, vermutlich nach Berührung mit dem jüdischen Christentum.

Für Adelinde ist „das“ Gott das über Raum-Zeit-Ursächlichkeit erhabene, unfaßbare Wesen des Weltalls der Erscheinungen. Es west auch in der Menschenseele und ermöglicht ihr, das Göttliche innerseelisch zu erleben und zu lieben als das Gute, Wahre, Schöne. Sich DEM in freiem Entscheid zuzuwenden ist der Sinn menschlicher Unvollkommenheit.

Zur Sonnenwende

hielt H.D. eine Ansprache mit schlichten Wahrheiten, beeindruckend:

Wir leben in „ver-rückten“ Zeiten. In solchen ist es wichtig, sich bewußt zu machen, daß es eine Seite der Wirklichkeit gibt, die viel zu kurz kommt in diesen Tagen. Diese andere Seite läßt sich mit den Worten umschreiben:

Das Gute, das Schöne und das Wahre.

Dabei ist es so einfach, diese Seite der Wirk-lichkeit wahrzunehmen: Auf Schritt und Tritt begegnet sie uns draußen in der Natur. Es gedeiht und lebt gerade jetzt im Frühsommer überall eine Fülle an Pflanzen- und Tierarten.

Und diese Fülle ist jedem jederzeit zugäng-lich – wenn er denn ein Ohr und ein Auge da-für offen hat.

Zur Zeit kann ich jeden Tag aus dem Fenster beobachten, wie ein Starenpärchen emsig und unermüdlich seine Jungen füttert und gegen die streitlustigen Elstern verteidigt. Wenn wir draußen sitzen, können wir ihrem unglaublich vielseitigen Gesang und Geplau-der lauschen. Beispiele dieser Art könnte man in unendlicher Zahl anführen.

Was wäre z.B. in der Sonnwendzeit nicht ge-eigneter als Sinnbild für die Schönheit und Erhabenheit in der Natur, als der Sternen-himmel über uns.

In der Sonnwendnacht geht es aber nicht nur um eine Naturerscheinung, sondern auch um Kultur. Kultur und Natur sind auf den ersten Blick zwei verschiedene Dinge. Das eine ist „natürlichen Ursprungs“, das andere men-schengemacht.

Wenn wir von diesem Unterschied absehen, gibt es aber auch eine tiefere Gemeinsamkeit zwischen beiden. Beide sind Ausdruck, sind Erscheinung, von etwas, das wir nicht mit Augen sehen oder mit den Ohren hören kön-nen, sondern nur in unserem Innern spüren, in unserem Inneren erleben können.

Diese kürzeste Nacht im Jahr ist der äußere Anlaß, den uns die Natur bietet, und wir fei-ern dieses Ereignis mit Worten, Liedern, Tanz und Musik, die zur Welt der Kultur gehören.

Das Schöne in Natur und Kultur gehört zu den Werten, an die wir uns gerade jetzt erin-nern sollten, um daraus Kraft schöpfen zu können gegen die Widrigkeiten unserer Zeit.

Sonnwendnacht (Bild: Sommergeschichten.wordpress.com)

Die Sonnwendnacht bietet noch einen weite-ren Anknüpfungspunkt, der uns Halt geben kann. Wenn wir uns in Erinnerung rufen, seit wie vielen Jahrtausenden die Menschen be-reits Sonnenwende feiern, wir müssen bis in die Jungsteinzeit zurückgehen (das sind 6000 – 10.000 Jahre), und wenn wir bedenken, was alles an Gefahren in all diesen Zeiten die Menschen bedroht hat, dann erkennen wir, daß wir nicht die ersten sind, die für ihr Leben, ihr Eigenart und ihre Kultur kämpfen müssen.

Es sind sicherlich nicht immer die gleichen Gefahren gewesen, aber einfach hatten es die Generationen vor uns selten. Daraus können wir die Zuversicht schöpfen, daß es selbst-verständlich auch nach uns Generationen geben wird, die die Sonnenwende feiern und unsere Kultur pflegen werden.

Es steckt darin aber auch eine Verpflichtung.

Unsere Vorfahren haben es geschafft – mal mehr, mal weniger glücklich -, aber am Ende eben doch erfolgreich, dieses Sonnwend-brauchtum und unzählige andere Kulturgüter zu bewahren und an uns weiterzugeben.

Jeder einzelne ist aufgerufen, sein Scherflein, und sei es noch so gering, dazu beizutragen, daß diese Kette nicht abbricht.

Kette in zweifacher Bedeutung:

  • Einmal im Sinne einer ununterbroche-nen Abstammungslinie, d.h., daß es auch zukünftig Menschen unserer Ei-genart gibt, Menschen die einen erleb-nismäßigen Zugang zu diesem Brauch-tum und dieser Kultur haben, und

  • zum andern im Sinne einer ununterbro-chenen Überlieferung dieser Kulturgü-ter selbst, die diese Menschen dann weitertragen und pflegen können.

Auch wenn vielleicht vieles bedrohlich aussieht und es nicht selten auch ist, so haben wir doch einen großen Vorteil:

Wir setzten uns für den Erhalt der Schöpfung ein, mit allem was dazu gehört. 

Lassen wir den Dingen ihren Lauf und dem Menschen die Freiheit, dann werden sich gedeihliche Zustände fast von selbst ein-stellen. Ich möchte ein Beispiel nennen.

Ohne Druck von außen ist es völlig normal, daß sich die Menschheit in Völker und Rassen gliedert, und es ist völlig normal, daß die Menschen dies als selbstverständlich emp-finden und sich zu ihrem jeweiligen Volk bekennen.

Und genauso normal ist es, daß sich heran-wachsende Jungen und Mädchen irgendwann zum jeweiligen Gegengeschlecht hingezogen fühlen (Ausnahmen bestätigen die Regel und dürfen wegen dieses Verhaltens auch nicht moralisch verurteilt werden).

Es ist normal und natürlich, daß Mann und Frau eine Familie gründen und daß sie zu-sammen Kinder bekommen. Das alles ge-schieht sozusagen von alleine und wir, die wir das für gut und richtig halten, müssen einfach nur dafür sorgen, daß die Dinge ihre natürliche Entwicklung nehmen können.

Diejenigen aber, die den Einheitsmenschen schaffen wollen, der keine Völker, keine Geschlechter, keine kulturelle Vielfalt mehr kennt, diejenigen stehen vor der Aufgabe, bei jedem neugeborenen Menschen wieder von vorne anzufangen. Nur mit einem ungeheu-ren Aufwand an Propaganda, nur mit ständi-ger, lückenloser Beeinflussung von der Wiege bis zur Bahre können sie ihr Ziel erreichen.

So gesehen, haben wir die einfa-chere Aufgabe. Wir arbeiten mit der Natur, die anderen müssen wieder und wieder gegen sie an-kämpfen.

Lassen wir uns also nicht entmutigen, neh-men wir uns Auszeiten, um der Seele Nah-rung zu geben. Natur und Kultur bieten uns unglaublich viele Anregungen dazu.

Schließen möchte ich mit einem Wort von Gottfried Keller

So oft die Sonne aufersteht,
Erneuert sich mein Hoffen,
Und bleibet, bis sie untergeht,
Wie eine Blume offen;
Dann schlummert es ermattet
Im dunklen Schlummer ein,
Doch eilig wacht es wieder auf
Mit ihrem ersten Schein.

Das ist die Kraft, die nimmer stirbt
Und immer wieder streitet,
Das gute Blut, das nie verdirbt,
Geheimnisvoll verbreitet!
Solang noch Morgenwinde
Voran der Sonne wehn,
Wird nie der Freiheit Fechterschar
In Nacht und Schlaf vergehn.

Laßt uns in diesem Sinne die Sonnenwende feiern und das Feuer entzünden.

Sonnwendfeuer (Bild: www.all-in.de)

 

„Ich sollte mich eigentlich über Sie ärgern, ich habe das Ende der Kunstperiode vorausgesagt, und Sie beginnen eine neue. Aber Sie sind genug gestraft; Lessing war einsam, Sie werden noch viel einsamer sein.“

Chajim Bückeburg (Heinrich Heine) (Bild: Aphorisms-and-favorite-syings)

Das sagte Chajim Bückeburg alias Heinrich Heine dem Dichter Friedrich Hebbel!* Was soll der Vergleich mit Lessing? Kennt er als Jude ein Geheimnis, das dem Goj unbekannt ist?

 

Friedrich Hebbel (Bild: ARD Fotogalerie)

Die Periode hoher deutscher Kunst mit deutscher Seelentiefe, deutscher Gemüthaftigkeit war ja tat-sächlich und ist heute mehr denn je wieder einmal beendet. Die Meyerbeers, Mendelssohns, Kafkas, Moscheles’ übernahmen.

Aber warum ärgert es den Juden, wenn der Deutsche Hebbel einen kulturellen Neuanfang wagt? Deutsche Kultur hatte in den vergangenen Jahrhunderten im-mer wieder Mühe, sich zu behaupten und aus der Versenkung emporzurappeln:

Luther (1483 bis 1520) setzte sich der Fremdmacht des römischen Papstes entgegen, dessen Glaubens-organisation den deutschen Geist knebelte, und schenkte den Bibeltexten sein kraftvolles Deutsch.

Mozart (1756 bis 1791), der stolze Deutsche, hatte genug von den italienischen Operntexten und rief aus:

… das wäre ja ein ewiger Schandfleck für Teutschland, wenn wir Teutsche mit Ernst anfingen, teutsch zu denken, teutsch zu handeln, teutsch zu reden oder gar teutsch zu singen.

Schiller (1759-1805) ermutigte und mahnte seine Deutschen zu erkennen:

Das köstliche Gut der deutschen Sprache, die alles ausdrückt, das Tiefste und das Flüchtig-ste, den Geist, die Seele, die voller Sinn ist.

Vor ihnen aber war schon ein anderer Kämpfer für die deutsche Sprache aufgetreten:

Gotthold Ephraim Lessing

(1729 Kamenz/Oberlausitz -1781 Braunschweig).

 

Gotthold Ephraim Lessing (Bild: Uni Karlsruhe)

Man glaubt kaum, was Mathilde Ludendorff** in der Biografie Lessings von dessen Bruder Karl fand:

Lessing war der Älteste von 10 Brüdern und 2 Schwestern, die in einem strenggläubigen elterlichen Pfarrhaus aufwuchsen. Als diese Eltern durch De-nunzianten erfuhren, daß Lessing mit der Schau-spieler-Truppe von Friederike Neuber

 

Friederike Neuber 1697-1760 (Bild: pg leipzig.de)

freundschaftlich verkehre, die Stücke in deutscher (!) Sprache aufführte,

ja sogar selbst ein Drama „Der junge Ge-lehrte“ geschrieben habe, waren die Eltern außer sich … Sie hatten also einen hochbe-gabten, aber „verlorenen“ Sohn.

Als nun gar die Nachricht eintraf, daß Lessing mit (Christlob) Mylius, dem Verfasser des Dramas „Der Freigeist“ verkehrte, erhielt er einen Brief seines Vater, der ihn als ungera-ten hinstellt und ihm androht, wegen des „niederträchtigen Umgangs mit Komödian-ten und Freigeistern“ werde der Kamenzer Magistrat ihm sein Stipendium entziehen, das nur „für Beflissene der Gottesgelehrtheit“ bestimmt gewesen sei.

Dieser Brief aus dem Jahre 1748 verletzte Lessing auf das Tiefste …

Die Eltern lebten also in orthodox christlicher Unduldsamkeit der felsenfesten Überzeu-gung, einen ungeratenen Sohn zu haben, und die Mutter glaubte sogar ein Ungeheuerliches an Güte zu tun, daß sie trotzdem durch einen nach Leipzig reisenden Freund ihrem Sohne den herkömmlichen Weihnachtskuchen schickte.

Da nun, als er ankam, gerade der große Bei-fall von Lessing und den Schauspielern ge-feiert wurde, … so wurde der Weihnachtsku-chen auf einer kleinen Feier mit Wein ver-zehrt. Das erzählte voll Entsetzen derselbe Freund den Eltern. Sie waren entrüstet, daß der Sohn die Gabe der mütterlichen Liebe mit dem gefährlichen Mylius und mit Komödi-anten verzehrt habe. (!)

Da hatte also die ganze Schulbildung nichts genützt. Aus der Biografie über Lessing von Adolf Stahr*** führt Mathilde Ludendorff an, daß

öffentlicher Gottesdienst, Gebet und Bibelerklärung allein 25 wöchentliche Stunden hinnahmen …

und zählt aus dem Wochen-Stundenplan zusammen:

Da waren also wöchentlich insgesamt 27 Stunden Verjudung, 15 Stunden Latinisie-rung, 4 Stunden Beschäftigung mit der blut-verwandten griechischen Kultur. Und wo bleibt der Unterricht in Deutscher Sprache, in Deutscher Prosa und Dichtkunst? Nun, wir hören, außer einigen Übungen im „Cantzley-Stylo“ war der Deutsche Unterricht „grund-sätzlich von dem Lehrplan ausgeschlossen.“

Arme, völlig entwurzelte, völlig verfremdete Jugend, wie gut doch, daß du 27 Stunden in der Woche, also 1404 Stunden jährlich bei der jüdischen Bibel und in der Anbetung des jüdischen Nationalgottes Jahweh verbringen durftest!

In den vielen Durchschnittskindern war es verschüttet für immer, sie wurden wackere orthodoxe Priester, Theologieprofessoren und Lehrer, die gegen das Deutschtum wet-terten … Die Außergewöhnlichen freilich ließen ihr Erbgut nicht ganz ersticken, denn wir hören, daß sie außerhalb des Unterrichts

„es sich nicht nehmen ließen, fleißig Deutsche Reime zu schmieden“!

… Am 20.9.1746, also im 18. Lebensjahr, ging Lessing auf die Universität in Leipzig und sollte dort Theologie studieren, denn der Plan der Eltern blieb starr bestehen.

Doch Lessing wandte sich mehr und mehr von der Theologie ab.

… er unterstand sich sogar, Deutsche Ge-dichte und Dramen zu verfassen. Unsere Zeit kann sich nicht mehr vorstellen, bis zu wel-chem Grade es den überstaatlichen Mächten (heute Deep State genannt) in ihrem immer-währenden grausamen Kampfe gegen Deut-sche Kultur geglückt war, das Volk zu ver-fremden und alles Deutsche verächtlich zu machen.

Nicht nur bei den Theologen, nein, auch bei den Professoren der Universität und Lehrern der höheren Schule galt das warme Interesse für Deutsche Kunst als eine Art Verkommen-heit.

Von diesem Denken wendet sich Lessing ab und der kleinen Schaubühne von Friederike Neuber zu.

Lessing spricht in Worten größter Hochach-tung von ihrem Charakter, aber auch von ihrer Kunst und hat ihr später in seiner „Dra-maturgie“ das Lob gespendet, daß Deutsch-land ihresgleichen nicht wieder gesehen und sie eine Künstlerin „männlicher Einsichten und einer vollkommenen Beherrschung der Kunst“ gewesen sei.

So wurde Lessing nicht nur in sich selbst, sondern auch für das deutsche Volk zum Befreier

von orthodoxer Sklaverei und von der Über-fremdung mit fremdländischer Kunst … trotz aller seiner Blindheit über die Ziele der Juden … (M.L.)

Lessing

Mendelssohn

Lessing erlag am 15. Februar 1781 einem Giftmord-anschlag.

Die graue Eminenz des Illuminatenordens, der or-thodoxe Talmudjude und „Freund“ Lessings Moses Mendelssohn, schrieb einen Beileidsbrief an Karl Lessing mit den merkwürdigen Worten:

Alles wohl überlegt, mein Liebster, ist Ihr Bruder gerade zur rechten Zeit abgegangen … Nicht nur in dem Plane des Weltalles zur rechten Zeit (von ihm unterstrichen, M.L.), denn da geschieht eigentlich nichts zur Un-zeit, sondern auch in unserer engen Sphäre, die kaum eine Spanne zum Durchmesser hat, zur rechten Zeit (wieder von Moses unterstrichen, M.L.). 

Also schön dreimal betont Moses Mendelssohn „zur rechten Zeit“ und setzt – wie zur Erklärung – hinzu:

Er schrieb Nathan der Weise und starb.

kleine Skulptur am Sockel des Lessing-Denkmals, Gänsemarkt  Hamburg

Er starb, ehe er sein 2. Werk herausbringen konnte, das sich mit dem Judentum befaßt, in dem diesmal aber der Jude nicht so gut wegkommt wie Nathan der Weise: „Derwisch“. Er ist verschwunden – „zur rechten Zeit“.

Kurz vor seinem Tode hatte Lessing an seinen „Freund“ Moses Mendelssohn geschrieben:

Daß Ihnen nicht alles gefallen, was ich seit einiger Zeit geschrieben, das wundert mich gar nicht. Ihnen als dem Juden hätte gar nichts gefallen müssen, denn für Sie war nichts geschrieben. Höchstens hat Sie die Rückerinnerung an bessere Tage noch etwas bei der oder jener Stelle täuschen können.”

Ein anderer Jude war es höchstwahrscheinlich, der den „Derwisch“ verschwinden ließ:  Alexander Dawesohn (Davidsohn), ein Kunsthändler, mehrmals Gefängnisinsasse wegen Diebstahls. Dieser Mann ausgerechnet drückt dem toten Lessing die Augen zu!

Aber noch aus einem 2. Grund „mußte“ Lessing aus voller Gesundheit vorzeitig „vom Leben befreit“ werden: Er hatte es unternommen, eine Schrift über die Freimaurergefahr zu schreiben****:

Töricht erschien ihm das Streben, die Befrei-ung von Mißständen in einem Geheimorden zu pflegen.

Mit Deutscher Gründlichkeit forschte er in den Konstitutsbüchern über das Wesen der Freimaurerei, die gerade in Deutschland Fuß gefaßt hatte, und dies mit so gutem Erfolge, daß er an dem Inhalt seiner kritischen Schrift gegen die Freimaurerei wenig ändern mußte, als er Freimaurer geworden war.

Weshalb aber wurde er trotz seiner Gegner-schaft Bruder? Es ist eine ungeheuerliche List und Schurkerei, die von der Freimaurerei ihm gegenüber angewandt wurde.

Als aufrechter, vertrauensvoller Deutscher teilte Lessing seinem Freunde, Meister vom Stuhl der Loge Absalom in Hamburg, dem Juden Bode, die Absicht mit, Veröffentlichun-gen über die Freimaurerei herauszugeben, und zeigte sie ihm. Obwohl diese völlig zu-treffend waren, behauptete der Jude, Lessing dürfte sie nicht veröffentlichen, denn er wisse nicht genügend Bescheid.

Aus Gewissenhaftigkeit und Gründlichkeit bittet nun Lessing um die Aufnahme. Sie wird ihm aber scheinheilig abgeschlagen. Bald da-rauf tritt der Meister vom Stuhl der Loge zu den Drei Rosen in Hamburg, Br. von Rosen-berg, an ihn heran und trägt ihm an, in die Loge einzutreten. Er werde, wenn er verspre-che, seine Schrift nicht zu veröffentlichen und auch später nichts mehr über die Freimaure-rei zu schreiben, mit fürstlicher Auszeich-nung in die Loge aufgenommen werden, das heißt, gleich in den obersten Grad steigen. Lessings Bruder Karl schreibt hierzu:

„Wunderlich bleibt, wie man hoffen konnte, Lessing werde um dessentwillen seinen Charakter verleugnen … Er hatte die Wahrheit zu lieb, als daß er eine solche Bedingung eingegangen wäre …“*****

Das ist echt teuflische, freimaurerische List. Lessing mußte natürlich annehmen, daß ihm diese Knebelungen erspart blieben, wenn er auf die fürstliche Auszeichnung verzichtete und wie ein gewöhnlicher Sterblicher in die Loge einträ-te; denn er ließ sich ja lediglich aufnehmen, um seine Schrift über die Freimaurerei gründlicher zu belegen.

Dann trat er am 15. Oktober 1771 in die Loge und erfuhr nun bei der Aufnahme, daß ihm ganz die gleiche Knebelung auch ohne fürstliche Ehren durch den Johannislehrlingseid auferlegt wurde!! Kein Wunder, daß Mönckeberg schreibt:******

„Lessing hatte schon durch seinen Eintritt in die Loge die Freimaurerei so satt bekom-men, daß er nie wieder weder in Hamburg noch in Braunschweig zu bewegen war, die Loge zu betreten.“

Als Brr. (Brüder) ihn zum Besuch der Loge drängten, antwortete er:

„Ich habe keine Lust, mit Narren zu konferieren.“

Schon zwei Tage nach seiner Aufnahme in die Loge erhält er vom Großmeister von Berlin

einen ungeheuerlichen Drohbrief, der allein genügen müßte, um in Deutschen Gauen diesen Schauerbund für immer unmöglich zu machen. Wer aber wagt es in Deutschen Lan-den, Lessing die Giftmordandrohung zu schreiben? Großmeister von Zinnendorf, der aber in Wirklichkeit Dr. Ellenberger hieß und judenblütig war!

 

Johann Wilhelm Ellenberger, genannt Zinnendorf, Gründer der “Großen Landesloge der Freimaurerei von Deutschland” (Bild in Mathilde Ludendorff, Lessings Geisteskampf und Lebensschicksal)

Darin lesen wir u.a.:

„… bitte ich, alldort, zuvörderst derjenige zu werden, welcher Sokrates ehedem den Atheniensern war; allein, dem widrigen Schicksahle auf die eine oder andere Art zu entgehen, welches leider seine Tage verkürzte, müssen Sie den Zirkel nicht überschreiten, den Ihnen die Freymaure-rei jedesmahls vorzeichnet, und jederzeit eingedenk bleiben, daß wir nur hinter verschlossenen Türen, auch allein gegen Brüder, welche mit uns gleiche Erkennt-nis haben, von der Freymaurerei reden und die uns darinnen aufgegebenen Arbeiten nie anders verrichten dürften.“

Das war deutlich! Ein Freimaurer Lessing hat zu gehorchen wie alle Freimaurer und nichts über die Freimaurerei nach draußen zu berichten. Andernfalls droht ihm das Schicksal des Sokrates, der bekannt-lich den Giftbecher nehmen mußte. Mathilde Ludendorff dazu:

Bald nach diesem Giftmorddrohbrief forscht … Moses Mendelssohn … seinen „Freund“ Lessing in einem Gespräche aus, sucht ihn durch eine recht listige Falle zu prüfen, ob er verschwiegen ist, und stellt sich dabei gänz-lich unwissend über das Geheimnis der Frei-maurerei (s. Karl Lessing, S. 300).

Ebenfalls kurz nach dem Eintritt ist die erste freimaurerische Zensur. Eine Fabel Lessings, die das Geheimnis der Freimaurerei verhöhnt, muß bei der Neuausgabe seiner Werke gestri-chen werden.

1778 ist Lessings „Nathan der Weise“ fertig. In diesem Jahr veröffentlicht er auch die drei ersten Gespräche „Ernst und Falk“ über die Freimaurerei.

Nun beginnt die Zeit der üblen Nachrede gegen Lessing in der Öffentlichkeit, seine privaten Ange-legenheiten betreffend. Lessing bemüht sich eiligst, sie mit Gegenbeweisen zu entkräften.

Nicht viel später veröffentlicht eine Wiener Zeitung, Lessing habe sich für die Veröffent-lichung der „Wolfenbüttler Fragmente“ von den Juden tausend Taler schenken lassen. Sein Widerruf wird von dem Blatt nicht abge-druckt …

Die seit 1778 einsetzenden öffentlichen Ver-leumdungen konnte Lessing noch als zufäl-liges Schicksal ansehen, aber nun enthüllt sich die Bruderliebe deutlicher. Der Br. I.G. Hamann aus Königsberg, der „Magnus des Nordens“, schreibt gegen ihn eine Schrift, in der er „mit inquisitorischen Flammen, die vom Altar Gottes genommen sind, Lessing umzüngelt“ („Zwei Ordensskizzen“ von Bauer, Leipzig 1881) und schließt seine brüderlich liebevolle Schrift mit dem Rat: Lessing möge sich

„künftig besser vom geistigen Ungeziefer reinigen“.

Ende 1780 ist Lessing aus der Liste der Frei-maurer gestrichen. Wenige Monate später, am 15. Februar 1781, ist er, 52 Jahre alt, nicht mehr unter den Lebenden.

Das Schicksal des Sokrates hatte ihn also wahrhaftig ereilt. Zuerst stellte sich eine Schlafsucht ein, höchstwahrscheinlich durch das ihm heimlich verabreichte Laudanum (Opium) verursacht.

Die Berichte seiner letzten Krankheit enthal-ten Schilderungen anfallsweise auftretender schwerster Atemnot wie sie auch bei Luthers Tod geschildert wird. Er hat am Tage seines Todes ganz wie Luther noch Freunde um sich, liegt ganz wie Luther nur auf Stunden, kurz, er zeigt dasselbe Bild, wie die mit dem ge-bräuchlichsten Geheimordengift des Mittel-alters behandelten Opfer …

Erst nahe vor seinem Ende wurde seine Toch-ter Malchen herbeigerufen. Dicht vor dem Tode verließ er das Bett, Malchen erzählt hierüber:

„Da öffnete sich die Thür, und Lessing tritt herein, ein Bild des herzzerschnei-dendsten Anblicks: Das edle Antlitz, schon durch hippokratische Züge mar-kiert und vom kalten Todesschweiß überdeckt, leuchtet von himmlischer Verklärung. Stumm und unter einem unaussprechlich seelenvollen Blicke drückt er seiner Tochter die Hand. Darauf neigete er sich freundlich gegen die übrigen Anwesenden, und mit so ent-setzlicher Anstrengung es auch ge-schieht, nimmt er ehrerbietig seine Mütze vom Haupte. Aber die Füße versagen den Dienst; er wird zum Lager zurückgeführt und ein Schlagfluß endet, auch den ängstlichen Besorgnissen noch überraschend, das theure Leben.“

Enden wir diese traurige Geschichte mit den Worten der Freundin Lessings Elise Reimarus, die sie 1776 an v. Hennings schreibt:

In Ansehung des Verfalls des deutschen Geschmacks äußerte Lessing sich sehr tolerant. Nicht daß er das Froschgequäke nicht auch für Gequäke hielte, aber er sagte: Wer es denn zugeben wollte, daß diese Leute und ihre Nachbeter Epoche machten? Viel-mehr sollte man sie in ihren Sümpfen ruhig schreien lassen und dadurch nicht aus Ärger die Nachtigall überhören, die zwar einsamer, aber doch hie und da noch in den Gebüschen so gut als ehmals schlüge.

Überhören also auch wir Heutigen – trotz der immer näher rückenden Gefahr der Völkervernichtung und des sie begleitenden Froschgequäkes – nicht

die Nachtigall, die in den Gebüschen so schön singt wie eh und je.

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Anmerkungen
* Das berichtet Hebbel in seinem Brief v. 3.3.1862 „an Strodtmann“
** Mathilde Ludendorff, Lessings Geisteskampf und Lebensschicksal, Ludendorffs Verlag 1937
*** Adolf Stahr, G. E. Lessing. Sein Leben und seine WErke, Berlin 1866
**** Mathilde Ludendorff, Der ungesühnte Frevel an Luther, Lessing, Mozart und Schiller, Ludendorffs Verlag 1933
***** G. E. Lessings Leben, Berlin 1793, S. 298 und 299)
****** G. E. Lessing als Freimaurer, Hamburg 1880, S. 21

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