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Das personifizierte Böse und sein Ende?

Hillary Clinton mit Satanszeichen (Bild: infiniteunknown.net)

Sie schrieb im Jahre 2016 wie Satan selbst:

Über 7 Millionen Migranten – inkl. ungezählter Familienmitglieder – haben bereits einen Freifahrschein fürs Leben erhalten, und das ist erst der Anfang.

Es gab Zeiten, wo es einer guten Zahl von Atombomben bedurft hätte, um Europa auszulöschen.

Alles, was man heutzutage braucht, ist eine blöde Kuh mit einem Wiedergutmachungskomplex.

Gelesen in der „Kent-Depesche“ 12/18, und die hat es aus den Podesta-E-Mails. Denn, so heißt es bei Wikipedia:

„Im Zuge der russischen Datenhacks demokratischer Server im Wahlkampf wurden von Wikileaks E-Mails zwischen Podesta und Clinton veröffentlicht, deren Inhalt teilweise als belastend für Clinton gesehen wurde.

Nach der Niederlage Clintons gegen Donald Trump antwortete Podesta in einem Interview, daß er sich manchmal schuldig fühle, daß Trump Präsident sei.

John Podesta (Bild: John Podesta: “The Man Behind Clinton’s 2016” Time Magazine)

„Ich fühle mich schrecklich. Es war unser Job zu gewinnen, und wir haben es vermasselt. Die Tatsache, daß wir Donald Trump die Schlüssel für das Weiße Haus überlassen haben und die Codes für den Atomwaffen-Koffer, zermalmt meine Seele und ist eine schwere Last für alle, die in unserem Wahlkampf Verantwortung trugen.“

US-Präsident Donald Trump (Bild:News-und-Nachrichten.de)

Ja, sehr sehr traurig! Oje-oje!

Wen die Clinton nur mit der „blöden Kuh“ gemeint hat?

Indessen wachsen die Gegenkräfte. Die Welt meldet:

Salvinis Vision ist ein „Europa der Regionen“, Kaczynski will ein „Europa der Vaterländer.“

Und das andere „Hauptmedium“ (!) FAZ läßt am 10.1.19, S. 5 verlauten:

Entsteht eine Achse Rom-Warschau? Bei seinem Besuch in Warschau wird Matteo Salvini sehr wohlwollend empfangen.

Matteo Salvini (Bild: behoerdenstress)

Salvini: „Polen und Italien werden Teil des neuen europäischen Frühlings sein, der Renaissance europäischer Werte. Europa wird zu seiner Identität zurückkehren, was heute von Brüssel in Frage gestellt wird.

In der EU hat lange eine deutsch-französische Achse dominiert, der wir nun eine italienisch-polnische Achse entgegenstellen.“

Auf RTL 103.05 sagte Salvini gestern (lt. NJ 11.1.19):

Ich bin glücklich, denn Italien ist der Motor der Europäischen Wiedergeburt. Ich fordere alle auf, ob sie mich mögen oder nicht, mir zu sagen, ob sie wirklich glauben, diese EU-Bürokraten wären der Garant für wirtschaftlichen und sozialen Wohlstand mit Vollbeschäftigung.

Wir wollen ein Europa, das die nationalen Realitäten respektiert.

 

1946: Der Kuchen unterm Sofa

Eine Weihnachtsgeschichte von R. Sprung

Es war im Winter 1946, am ersten Advent.

Meine Frau hatte unseren letzten Damastbezug mit zwei Kopfkissen bei einer Fahrt aufs Land eingetauscht. Ein Pfund Mehl, ein Viertelliter Öl und eine Handvoll Zucker waren davon noch übrig. Sie hatte mir nichts davon gesagt. Ich wog damals ganze 104 Pfund und litt beständig an einem nagenden Hungergefühl.

Am Abend vor dem ersten Advent sagte meine Frau beim Schlafengehen: „Morgen backe ich einen Kuchen.“ Sie lachte dabei, und ich dachte, sie scherzte nur. Aber in der Nacht träumte ich vom Kuchen. Als ich am Morgen erwachte, war das Bett neben mir leer und – die ganze Wohnung roch nach frisch gebackenem Kuchen. Ich lief in die Küche hinüber. Da stand das Wunderwerk auf dem Tisch, braun und knusprig, und meine Frau stand daneben und lachte über das ganze Gesicht.

Zum Frühstück gab es Maisbrot mit Rübenmarmelade und schwarze Kaffeebrühe. Danach zogen wir die Mäntel an und gingen zum Gottesdienst. Vor der Kirchentür trafen wir mit den Müllers zusammen. Wir hatten die Müllers im vergangenem Jahr in der Bibelstunde kennengelernt und sie seither nur einige Male von Weitem gesehen. Eine flüchtige, oberflächliche Bekanntschaft. Sie hatten nie besonders gut ausgesehen, aber an jenem Morgen glichen sie blaß und abgemagert, Schwindsüchtigen im letzten Stadium.

Wahrscheinlich ging meiner Frau der Anblick der beiden Elendsgestalten ebenso zu Herzen wie mir, denn sie sagte, kaum daß wir uns die Hände geschüttelt hatten: „Besuchen sie uns einmal, aber recht bald. Sie würden uns eine große Freude damit machen.“ Die Augen in Frau Müllers magerem Gesicht begannen zu strahlen, und Herr Müller lächelte.

Während der Predigt wurden meine Gedanken mit magischer Kraft zum Kuchen gezogen. Endlich war es dann so weit. Die Stube roch nach Kerzen und Tannengrün. Das gute Geschirr stand auf dem blütenweißen Damasttuch und der Tee kochend heiß unter der Haube. Meine Frau nahm das Messer, um den Kuchen anzuschneiden – da schrillte die Klingel.

Wir saßen sekundenlang wie erstarrt. „Die Müllers“, sagte sie erbleichend. Hätten wir doch heute Morgen …“ „Vielleicht gehen sie wieder weg“, gab ich zu bedenken, obwohl ich nicht daran glaubte. Beim dritten Klingeln schlich ich auf Strümpfen zur Tür. „Sie sind nicht zu Hause“, hörte ich Frau Müller sagen. Ihre Stimme klang so enttäuscht, daß es mir ins Herz schnitt. Ich schämte mich vor mir selbst. Aber ich war viel zu gierig, um auch nur die Möglichkeit zu erwägen, den Kuchen mit den beiden Ärmsten zu teilen.

Ich schlich ins Zimmer und sagte ratlos zu meiner Frau: „Sie gehen nicht weg. Was sollen wir denn jetzt tun?“ In diesem Augenblick drang von draußen Frau Müllers Stimme in freudigen Erregung: „Du, da drinnen hat sich was bewegt.“

Bild: picclick.de

Jetzt war Eile geboten. „Schnell, schieb den Kuchen unters Sofa!“ sagte meine Frau. Mit einem raschen Handgriff beförderte sie Messer und Kuchenteller in den Schrank. Dann ging sie hinaus, um zu öffnen. Ich heftete mich an ihre Fersen. Die Freude der Müllers war rührend.

„Entschuldigen sie bitte, daß wir sie warten ließen“, sagte meine Frau. „Wir hatten uns nach dem Mittagessen etwas hingelegt.“ Die beiden entschuldigten sich wortreich für die Störung.

Alles wäre gut gegangen, wenn sie nur ihren Spitz nicht mitgebracht hätten. Pfeilgeschwind schoß das kleine Ungeheuer durch meine Beine hindurch, über die Türschwelle Richtung Sofa. Ich bekam ihn eben noch am Halsband zu fassen. Er gebärdete sich wie toll. Er versuchte, an meinen Beinen vorbeizukommen. Er benahm sich wie besessen, quietschte, fauchte, jaulte und knurrte, während er mit aller Kraft versuchte, meine Beine beiseitezuschieben.

Das Müllersche Ehepaar, von dem Benehmen seines Hundes peinlich berührt, entschuldigte sich vielmals und beteuerte wie aus einem Munde, daß der Spitz sonst eigentlich immer echt brav wäre, während meine Stirn sich fühlbar mit kaltem Schweiß bedeckte.

„Ist ihnen nicht gut?“ fragte Herr Müller teilnehmend. „Das Kreuz“, erwiderte ich, „wir müssen anderes Wetter bekommen. Seit dem Krieg habe ich es mit dem Ischias.“

Und dann war plötzlich alles aus. Ich bekam einen Krampf in beiden Unterschenkeln und spürte den Schmerz bis ins Kreuz hinauf. Vor meinen Augen tanzten feurige Kreise. Ich war am Ende meiner Kraft. Ich war an dem Punkt angelangt, wo einem alles gleichgültig wird. Mit letzter Kraft bückte ich mich, zog den Kuchen unterm Sofa hervor und stellte ihn auf den Tisch.

„Wir haben einen Kuchen gebacken“, sagte ich mit matter Stimme, ohne die Augen zu heben, „und wir haben ihn vor euch versteckt, weil wir ihn allein essen wollten!“

Ich ließ den Kopf auf den Tisch fallen und heulte. Ich kann mich nicht erinnern, als erwachsener Mensch jemals geweint zu haben, obwohl der Krieg genügend Anlaß geboten hätte. Aber dies hier war etwas anderes. Hier stand meine hartherzige Gier gegen Hunger, Hoffnung und gläubiges Vertrauen in den chistlichen Bruder.

Als ich mich gefaßt hatte und den Kopf hob, bemerkte ich, daß die anderen drei ebenfalls verweinte Augen hatten. Die schmächtige Frau Müller schluckte tapfer die Tränen hinunter und durchbrach als Erste den Bann des Schweigens: „Ich weiß, wie weh Hunger tut“, sagte sie schlicht, „ich hätte es wahrscheinlich genauso gemacht.“ Und plötzlich begannen wir zu lachen, ganz grundlos, mehr aus Verlegenheit, aber es wurde ein befreiendes, frohes Lachen.

Sie wollten aufbrechen, aber davon konnte nun keine Rede mehr sein. Der Kuchen wurde angeschnitten, und das Wunder geschah – ich verspürte bereits nach dem zweiten Stück ein lang entbehrtes Gefühl der Sättigung. Alle wurden satt. Sogar der Spitz bekam seinen Teil.

Quelle: aus dem Kalender “Andere Zeiten” Fischerallee 18, 22763 Hamburg

Mathilde Ludendorff

geht in ihrer Schrift aus dem Jahre 1933 „Weihnachten im Lichte der Rasseerkenntnis“ in dem Kapitel

Wie in Jahrtausenden aus Deutscher Weihenacht die indische Feier und das jüdische Christfest wurden

auf das Verfremdungs-Schicksal unseres Deutschen Weihnachtsfestes ein.

Oberrabbiner Pinchas Goldschmidt (Bild: Wikipedia)

Oberrabbiner Pinchas Goldschmidt, Präsident der Europäischen Rabbiner-Konferenz, sagte am 5. Februar
2015 gegenüber RT:

Die Muslime sind die natürlichsten Verbündeten der
Juden in Europa.

Als solche sind sie einmal wieder die andersgläubigen, anderrassischen Fremden, die bei uns im Lande mitmischen – von höchsten Regierungsämtern aus, in die eine verlogene, rassistische, deutsch- und kulturfeindliche, überstaatlich gelenkte Regierungsclique sie hereinholte, um – wie sie offen bekennen – unsere nordische Rasse zu vernichten.

Und sie scheinen zu glauben, ihre Tarnung nun gefahrlos fallen lassen zu können.

Neben den Morden und Vergewaltigungen Deutscher auf offener Straße haben sie es vor allem – instinktsicher – auf unser Deutsches Weihnachtsfest abgesehen.

Weihnachtsmarkt Annaberg-Buchholz (Bild: InStyle)

Auf unseren ehemals in Deutschland so gemütvollen, friedlichen Weihnachtsmärkten verüben sie Terroranschläge bzw. lassen sie verüben.

Schulen gehen dazu über, alles aus dem Unterricht fernzuhalten, was mit Weihnachten zusammenhängt.

Fahren wir also fort in der Wiedergabe einer Abhandlung Mathilde Ludendorffs aus dem Jahre 1933, in der sie die Geschichte der Verfälschung des Sinngehaltes unserer Weihnachten aufzeigt!

Der vorhergehende 3. Teil unserer Weihnachtsfolge befaßt sich mit der Abwandlung des nordischen Weihnachtssinnes bei den Indern und durch die jüdische Bibel.

Hier in der 4. Folge geht es um

Die Krischnafeier.

Der Agnikult, die Grundlage des christlichen Dogmas, sollte in dem indischen Volke in einer Form wieder aufleben, die noch unmittelbarer von dem neuen Testamente in der Geburtgeschichte des Jesus von Nazareth übernommen wurde, der heute den Mythos der Christen bildet, welchen sie in ihren Kirchen an dem Tage des Deutschen Weihenachtfestes feiern.

Der Agnikult hat in symbolischer Form schon all das enthalten, was in die Wirklichkeit übertragen als historische Begebenheit von Jesus von Nazareth durch die jüdischen Evangelisten berichtet worden ist.

Doch auch die Umwandlung des symbolischen Gottessohnes in den leibhaftigen Erlöser ist jüdische Entlehnung.

Das indische Volk hat nach seiner Wanderung aus dem Norden nach Indien soviel von der Urbevölkerung übernommen, soviel Artgemäßes der nordischen Rasse verlassen, daß es sogar ein Priestertum einführte.

Ja schon wohl Jahrtausende vor unserer Zeitrechnung erhob es einen Oberpriester Yati-Rischi zum Vertreter Gottes. Dies alles waren schwerwiegende Irrtümer.

Der Glaube an Sündenstrafe und an Sühneopfer, die ein Priestertum erst mächtig machen, erstarkte.

So war Agni, der zunächst nur das segenbringende Feuer bedeutete, allmählich auch zum „Erlöser von den Sünden“ umgewandelt.

Auf dieser Stufe des Irrtums nun wird der Priester zur Lebenssicherung unentbehrlich. Er soll die Erlösung, den Schutz vor den Strafen erleichtern.

Diese Strafen aber sollen auch nach dem Tode drohen! Wo Priester sind, da ist auch der Irrtum von der Hölle und ihren Strafen zu Hause; denn wo Priester sind, gibt es unter ihnen auch machtgierige, die die ungeheuere Macht begreifen, die für sie in dem Höllenglauben liegt.

Die Enttäuschung des Volkes an solchen machtgierigen Priestern verdichtet dann die Sehnsucht, daß Agni, der Erlöser, nicht nur symbolisch gezeugt und geboren wird im „jungfräulichen“ Schoß des Brenn-Holzes Maja am Weihenachtfeste, sondern tatsächlich und wirklich im Schoße einer göttlichen Jungfrau geboren werden möge, umso mehr, je drückender die Priesterherrschaft wird.

Es wird ersehnt, gehofft und verkündet, daß er unter den Menschen lehrt und lebt, um ihnen zu helfen, ja, daß er, der Reine, das „Sühneopfer wird für die Sünder und der Retter von den Höllenqualen“.

Dieser Irrtum von dem Christus, dem Sohne Gottes, der Sühneopfer wird für die Menschen, findet sich nirgends anders als bei allen jenen Völkern, die dem Irrtum der Höllenstrafen und hiermit allmählich auch der Priesterherrschaft verfallen waren.

Es ist also durchaus logisch, ja zwangsläufig, daß unsere Vorfahren, die im Norden bei dem Urmythos der Sonnenwiederkehr, des Jahreszeitenwechsels, blieben, nur diese stete Wiederkehr des Lebens in Baldurs Geburt feierten.

Aber da sie dem furchtbaren Höllenglauben, der Strafanstalt nach dem Tode, nicht verfielen*, so blieben sie auch verschont von Priesterherrschaft und dem Irrtum, daß ein Gott seinen reinen Sohn als Sühneopfer für die Sünder annimmt.

Je weniger nordisch ein Volk sich im Süden erhalten hatte, umso mehr wurde bei diesem Christosglauben das Sühnopfer betont, je reiner die nordische Ethik noch vorherrschte, umso mehr wurde wie bei den Indern, die Lehre des Christos als das Erlösende erachtet.

Die Agni-Feier konnte an sich erhalten bleiben. Sie birgt nun den ganzen Stoff des Krischna-Mythos für das indische Volk. Das „himmlische Kind“ wurde nun von einer Jungfrau empfangen und geboren.

Es war um das Jahr 4000 vor unserer Zeitrechnung, also vor 6000 Jahren, daß den Indern nach ihrem Glauben dieser Krischna als Erlöser geboren wurde. Aus den Prophetien dieses Erlösers gebe ich Einiges (s. mein Buch „Erlösung von Jesu Christo“).

Da heißt es:

„Er wird kommen, und Himmel und Erde werden von Freude erfüllt sein, die Sterne verblassen vor seinem Scheine, und die Sonne wird ihre Strahlen zu schwach finden, um ihn zu beleuchten, die Erde wird zu klein für die Weite seines Blickes, zu eng, um ihn aufzunehmen …

Er wird kommen, und das Leben fürchtet den Tod nicht mehr … Er wird alle Seelen läutern … Im Busen einer Frau wird der Strahl göttlichen Glanzes menschliche Form annehmen, und sie wird als Jungfrau geboren.“

Devanaki, die heilige Jungfrau, Mutter des Krischna, erfährt früh die Prophetie**. Bei den Indern erfährt das Gleiche, auch 620 vor unserer Zeitrechnung, zu der Zeit, als Moses den Juden seine Gesetze gab, die göttliche Jungfrau Maja, die Mutter des neuen indischen Erlösers „Buddha“.

Mit unendlich viel Poesie und dichterischer Schönheit schmückten die indischen Legenden die leidensreiche Jugendgeschichte der heiligen Mutter Devanaki aus, deren göttliche Bestimmung sogar die Blumen und Tiere ahnen.

Von ihrem Ohm wird sie verfolgt und ins Gefängnis gesetzt, denn er fürchtet den Sohn, von dessen Prophetie er gehört hat. Aber der Geist Gottes schützt sie vor Hunger und Vergiftungerscheinungen.

Offenbar aus verschiedenen Epochen stammen unterschiedliche Legenden über die Empfängnis des Gottessohnes. Eine erinnert noch gar sehr an die nordische Heimat der Inder, denn die Weltenesche, der Baum, der ja die Gottoffenbarung in der Menschenseele symbolisiert … wird hier bedeutsam.

Bei dieser Legende wurde Devanaki aus dem Kerker des Ohms schon vor der Empfängnis durch Wunder in einsame Wälder zu Eremiten gerettet.

„So lebt Devanaki mehrere Monate unter ihnen im Gebete und in frommen Betrachtungen. Im Walde war ein großer Baum, den die Einsiedler ,den Baum des Lebens’ nannten. Devanaki liebte es, sich in den Schatten dieses Baumes zu setzen. Eines Tages glaubte sie, in den Blättern Harfenklänge zu vernehmen, zugleich tat sich der Himmel über ihr auf, und sie sah Mahadeva, umstrahlt von Glorie auf sie zukommen. Er beugte sich über sie und durchleuchtete sie mit einem Strahle des Lebens. Sie fühlte ihr ganzes Wesen erzittern, sie hatte den göttlichen Sohn empfangen.“

Aus anderer Zeit stammt die Erzählung, nach der Devanaki noch im Kerker den Sohn empfängt und gebiert, erst bei der Geburt tut sich unter gewaltigem Beben der Erde der Kerker auf, die Mauern klaffen auseinander, und die göttliche Mutter rettet sich und ihr Kind ungefährdet in die einsamen Wälder.

Trotz Kerkerqualen waren Empfängnis und die Monde vor der Geburt ihr eine Zeit der tiefen Freude und Glückseligkeit. Hier heißt es:

„Eines Abends, als die Jungfrau betete, erscholl eine himmlische Musik, das Gefängnis war hell erleuchtet, und Vischnu erschien ihr im Glanze seiner göttlichen Majestät. Devanaki fiel in Ekstase, und nachdem sie vom Geiste Gottes, der Menschengestalt annehmen wollte, ,überschattet’ war, empfing sie.“

Die dritte Legende schließt sich innig an den Agnikult am Weihenachtfeste an, wie wir ihn oben schilderten, und ihr ist wörtlich die Geburtgeschichte der jüdischen Evangelien entnommen, woraus sich denn auch die seltsame Geschichte der Schätzung im Geburtort erklärt, die im römischen Reich gar nicht Sitte war.

Sie erzählt, daß die Eltern vor der Geburt des göttlichen Sohnes nach Madura gezogen seien, wegen der Steuerzahlung und Zählung. Dort wird dann der göttliche Sohn Krischna geboren, liegt im Kuhstall, umgeben von Hirten und Hirtinnen, die ihn anbeten.

Wenige Tage nach der Geburt kommen weise Männer aus der Ferne, um ihm zu huldigen. Alles also haben die Evangelisten wörtlich übernommen.

Die Legenden der Prophetien sind in wunderbar poetische Erzählungen eingereiht. Als Devanaki vor dem bösen König wegzieht, grüßt sie ein Eremit:

„Gebenedeiet seist Du, Devanaki, unter den Frauen, sei willkommen unter den heiligen Rischis. Du bist ausersehen zum Werke der Erlösung. In Deinem Busen wird der Strahl des göttlichen Glanzes Mensch werden, und das Leben wird des Todes spotten … Er wird kommen mit leuchtender Krone … Himmel und Erde werden voller Freude sein; denn er ist das Unendliche, denn er ist die Macht, denn er ist die Weisheit, denn er ist die Schönheit, er ist das All im All.“

Als sie sich Mutter fühlt, grüßt er sie:

„Jungfrau und Mutter, wir grüßen Dich, Du bist unser aller Mutter, denn aus Dir wird der geboren, der uns erlösen soll … Du sollst ihn Krischna nennen.“

Die jüdischen Evangelisten haben diesen Gruß der Mutter des Johannes, Elisabeth, in den Mund gelegt.

In Legenden des zweiten Heilandes der Inder, Buddhas, des Sohnes der Jungfrau Maja (620 vor Jesus) finden wir die Worte des alten Simeon und der Hanna gelegentlich der Darstellung des neugeborenen Jesus von Nazareth im Tempel.

Auf die Nachricht von der Geburt des Buddha kommt ein alter gebrechlicher Brahmane mit Namen Achita vom Himalaya heran und prophezeit:

„Euer Sohn hier wird zum Heile alles dessen, was lebt, geboren, er wird ein Welterlöser werden, wird ein dauerndes Licht anzünden allem Wesen … Die schweren Pforten finsteren Unglaubens … er wird sie sprengen und Befreiung bringen.“

Jacob Jordaens: Die vier Evangelisten. (Bild: kunst-fuer-alle.de)

Darauf geht er weg, weinend, daß ihm sein hohes Alter nicht mehr gestattet, die Zeit des Heils zu erleben. Das ist der einzige Unterschied zu Simeon, der zufrieden sterben will, weil seine Augen den Heiland gesehen haben; der Jude ändert immer ein klein wenig, wenn er abschreibt.

Beide Gottessöhne, Krischna und Buddha, werden verfolgt von Königen. Kansa bei Krischna und Asoka bei Buddha fürchten den Neugeborenen und wollen ihn gewaltsam beseitigen.

Asoka gibt aber schließlich den grausamen Gedanken auf; aber Kansa verhält sich ganz genau wie der Herodes der Bibel. Nach einem bösen Traum, daß ein Mächtiger geboren werde, gibt er den Befehl:

„In allen seinen Staaten alle männlichen Kinder, die in derselben Nacht wie Krischna geboren worden waren, zu töten.“

Da Herodes, wie geschichtlich feststeht, schon vier Jahre vor der Geburt des Jesus von Nazareth gestorben ist und die indischen Berichte 4000 Jahre (bei Krischna) und 620 (bei Buddha) älter sind, so ist leicht zu ersehen, wie diese Nachrichten in die Bibel kamen!

Während aber im neuen Testament Jehowah, der das Judenvolk durch viele Wunder aus größten Gefahren gerettet hatte, der göttlichen Mutter und dem Gottessohn anrät, sich durch Flucht zu retten, weiß die indische Legende anderes von der Würde einer göttlichen Mutter und des jungen Gottes.

Wenn je ihr Gott durch Wunder schützt, so tut er es vor allem hier. Die Häscher des Königs dringen ein in die Hütte der göttlichen jungen Mutter, sie flieht nicht vor ihnen, aber das Kind, das sie noch eben an der Brust nährt, wächst in wenigen Augenblicken zum Knaben.

Mögen diese Beispiele hier genügen, um zu zeigen, wie die jüdischen Evangelisten das Weihenachtevangelium über Jesus aus dem Stamme David den Krischnalegenden entnommen haben. Sie wurden dann später der Mythos des Christfestes.

Vom Standpunkt unserer Rasseerkenntnis sehen wir klar, daß die „Entnordung“, das heißt die Entfernung vom altgermanischen Gottglauben der Wintersonnwendfeier im Laufe der Jahrtausende immer mehr zugenommen hat.

  • Groß war die Kluft zwischen der Wintersonnenwende unserer Vorfahren, wie wir sie in den ersten Abschnitten betrachtet haben, und der Agnifeier, bei der der göttliche Funke nur das Sinnbild des göttlichen Sohnes der Sonne war und in der Mulde des Hakenkreuzes, als dem Sinnbild des mütterlichen Schoßes, geboren ward.

  • Groß ist die Kluft zwischen diesem Agnikult und der Krischnalehre, die einen Mensch gewordenen Gottessohn, einen göttlichen Erlöser, in einer Jungfrau vom heiligen Geist empfangen und geboren werden läßt,

  • groß auch die Kluft zwischen dieser Krischnalehre Jahrtausende vor unserer Zeitrechnung und dem Kult des Geburtfestes des Krischna, wie er zur Zeit, als die ersten christlichen Missionare im 7. Jahrhundert unserer Zeitrechnung nach Indien kamen, schon in den heiligen Schriften der Inder in den Puranas festgelegt war. Da wurde die heilige Jungfrau im Stall mit dem Gottessohn auf dem Schoße dargestellt, und die Hirten vom Felde, umgeben von den Tieren des Feldes, huldigen dem Kinde.

  • Am größten aber endlich ist die Kluft zwischen den Krischnalehren und jenem Gemisch der Legenden und Lehren der Inder mit jüdischen Messiashoffnungen und jüdischer Glaubensunduldsamkeit, wie sie dicht hinter der Weihenachtbotschaft in dem neuen Testament zu finden ist.

In solche Gestalt wurde dann das alte Wintersonnwendest den Deutschen seit Ende des 4. Jahrhunderts als Fest der Geburt des Juden aus dem Stamme Davids als des Welterlösers gegeben, und dankbar schauen die Christen nach dem jüdischen Orte Bethlehem als der Geburtstätte des Heils für alle Völker der Erde.

Fürwahr in dem Schicksal des Weihenachtfestes im Laufe der Jahrtausende spiegelt sich das Schicksal unserer Rasse, deren Sein und Nichtsein davon abhängt, ob ihr Erwachen sie nun zum artgemäßen Gotterkennen führen wird.

Dr. med. Mathilde Ludendorff (Zeichnung 1933)

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Anmerkungen:

*In dem Helreich ist der reinste ihrer Asen, Baldur selbst, deshalb ist diese Hel, das Schattenreich, keineswegs eine Hölle, d. h. eine Strafanstalt für die Sünde.

**Ähnlich lauten die Prophetien der Perser. Die auserwählte Jungfrau, die den Heiland, überschattet vom göttlichen Geiste, gebiert, wird durch eine Prophetie oder durch Träume auf ihr hohes Amt vorbereitet. Bei den Persern ist es Dogdo, die von der göttlichen Empfängnis ihres Sohnes Zoroaster träumt.

Mathilde Ludendorff

geht in ihrer Schrift aus dem Jahre 1933 „Weihnachten im Lichte der Rasseerkenntnis“ in dem Kapitel

Wie in Jahrtausenden aus Deutscher Weihenacht die indische Feier und das jüdische Christfest wurden

auf das Verfremdungs-Schicksal unseres Deutschen Weihnachtsfestes und damit unseres Deutschen Volkes ein. Die wenigsten Zeitgenossen wissen von dieser Geschichte der Verwandlung (siehe auch Adelinde-Film und –Eintrag).

 

Religionsphilosophin Dr. med. Mathilde Ludendorff (Zeichnung: Wolfgang Willrich 1947)

Hier nun der weiterführende Text der Philosophin:

Wenn wir die Geschichte unseres Weihenachtfestes in den vergangenen Jahrtausenden mit dem wachen Auge unserer Zeit verfolgen, so erkennen wir, daß dies Fest in erschütternd klarer Sprache den furchtbaren Leidensweg unserer Rasse kundtut.

Wird unser Volk den rettenden Weg zur Einheit von Blut, Rasseerbgut, Kultur und Wirtschaft wiederfinden,

so wird gerade die Geschichte dieses Festes in kommenden Jahrtausenden gehütet werden als heiliger Schicksalskünder der Vergangenheit und als ernster Warner aller geretteten, kommenden Geschlechter.

Die furchtbare, ernste Tatsache, daß alle blühenden Kulturstaaten, die dieses herrliche Volk in vergangenen Jahrtausenden in fernen Ländern gründete, ebenso unselig zu Grunde gingen, wie heute die letzten Nachfahren dieses Blutes im Heimatlande zu Grunde zu gehen drohen, erklärt sich uns Erwachten aus dem Unheil, daß unsere Ahnen die Rassegesetze heilig erachteten, solange sie sich ihren Glauben rein erhielten, daß sie aber nicht ahnten, wie sehr ein Lockern der Einheit von Blut und Glaube auch die Ehrfurcht vor der Rassereinheit und Klarheit des Rasseideals gefährdet und somit das Leben bedroht.

Zunächst gerieten nur die Ahnen in die große Gefahr des Unterganges, die die Heimat verließen, nur gerüstet mit dem klaren Wissen der Unantastbarkeit der Rassereinheit.

Wenn immer in einem „heiligen Frühling“ die Jungscharen dieses herrlichen Volkes auszogen nach dem Süden oder über das Meer, um Wohnsitz zu suchen, da das Heimatland dem blühenden Volke nicht freie Sitze mehr bieten konnte, so brachten sie in ihrem großmütigen Herzen den Wunsch mit, die Völker der fernen Länder an ihrem Reichtum des Gottschauens und Gotterlebens teilnehmen zu lassen.

Sie brachten ihnen Glauben und Kultur und ließen sie in der ihnen eingeborenen Duldsamkeit auch unbehelligt in ihrem alten Glauben weiterleben, sofern ihnen dies mehr zusagte.

Gerade durch diese Duldsamkeit gewannen sie im Laufe der Zeiten die Ureinwohner des Landes mehr und mehr für sich, und so wurde von ihrem Glauben und Gutsein gar vieles angenommen.

Aber bei diesem friedvollen Zusammenleben mit den ihnen nun ähnlicher denkenden Ureinwohnern nahmen dann auch sie selbst manches von deren Glauben an.

Waren z. B. die Ureinwohner von

Griechenland,

die Pelasger, griechisch genug in ihrem Glauben geworden, um ihre Gottheiten aus den unterirdischen Höhlen auf den Berg Olymp zu verpflanzen, so hatten die Griechen unter ihrem Einfluß ihre Gottheit aus den Weltallweiten des Sternenhimmels herabgeholt auf den Berg Olymp.

Das göttliche Geschlecht der Asen saß nun in Gestalt leibhaftiger Götter bei den pelasgischen Göttern.

War so die Einheit von Blut und Glauben in beiden Rassen gelockert, so schwand die Klarheit ihrer Rasseideale, es verwischte sich ihr Sittenbild, und Rassenmischung war die zwangsläufige Folge. So gingen ihre blühenden Kulturen in Rassemischung und Entsittlichung unter.

Das war dann allemal der Augenblick, in dem die Leichenfledderer der Rassen ihr Amt beginnen konnten. Das „Fressen“ dieser Mischvölker konnte dann anheben.

Die in der Heimat verweilenden Germanen waren vor solchem Schicksale geschützt bis vor 1500 Jahren. Sie hielten Glaube und Sprache rein, und so war es zwangsläufig, daß auch ihr Rasseideal klar blieb und ihr Blut sich rasserein erhielt.

Aber auch sie waren sich der heiligen Weisheit der Volkserhaltung nicht bewußt, die eine Einheit von Blut, Rasseerbgut, Kultur und Wirtschaft so unerbittlich fordert.

Als das Christentum kam,

da duldeten sie die Mission in ihren Reihen, bis die Christen mächtig genug geworden, um mit Morden die Herrschaft ihres Glaubens zu erzwingen. Nun begann unter immerwährenden neuen Massenmorden Andersgläubiger die gleiche Entwurzelung, der gleiche Abstieg, die gleiche Rassenmischung.

Ähnliches, aber noch Schlimmeres ist uns in unserer Zeit – 2000 Jahre später – mutwillig von fremd- und ideologie-gesteuerten Politmarionetten solcher „Leichenfledderer“ ins Land geholt, und das Volk, voran die blonden jungen Frauen, hat es auszubaden.

Der Sturz in die Tiefe war nur viel jäher als in jenen Kulturländern, wo germanische Glaubensduldsamkeit herrschte. Wurde doch von den Christen das volkserhaltende Gesetz der Einheit von Blut und Glauben unter Gewaltanwendung verhöhnt und im … Glaubenshasse mit Füßen getreten.

So kam gar bald die Zeit, wo der Leichenfledderer, der mit den Missionaren ins Deutsche Land schlich, sattsam zu tun hatte, und das „Fressen“ des Deutschen Volkes konnte beginnen.

Dies ganz ungeheuer ernste Schicksal kündet uns der Wandel der Weihenachtfeier im Laufe der Jahrtausende.

Die Agnifeier der Inder

In unserer Heimat stand, wie wir hörten, das Weihenachtfest wie alle Jahresfeiern der Germanen im innigen Zusammenhange mit dem Naturgeschehen und war ein heiliges Freuden- und Dankfest für die zuverlässige, ausnahmelose und daher segensreiche, Ruhe und Kraft spendende Gewißheit der Sonnenwende.

Im Norden begrüßt der Mensch das Sonnenlicht als die segnende Kraftquelle des Lebens, als den gütigen Schirmer vor Frost, als den Lebenswecker aller Frucht, als den Spender köstlicher Wärme.

Im Norden braucht niemals die dörrende Glut der Sonne gefürchtet zu werden, im Norden flüchtet man nicht vor ihr in Häuser und Höhlen, sondern nimmt glückselig ihre Strahlen auf.

So war denn nach langen Wintertagen, an denen man, des Wetters Ungunst fliehend, in der Halle um das Feuer lagern mußte und an langen Winterabenden bei spärlichem Fackelscheine auf die bessere Jahreszeit harrte, das Fest der Sonnenwende, ein jubelndes Dankfest der Wiederkehr der Sonne.

Was sollte wohl aus diesem Dankfeste werden bei den Ahnen, die nun aus dem Norden nach dem Süden zogen?

Konnten die in Indien, in Persien wohnenden Nordländer nun auch noch den innigen Dank für die Rückkehr der Sonne empfinden, da sie diese doch nie entbehrten, sondern unter ihrer sengenden Glut oft schmachteten?

Unser Blut ist viel zu ehrlich, um Dank und Freude zu erheucheln, es ist auch viel zu frei in seinem Gottglauben, um eine Feier, die in ihrem früheren Inhalte nicht erlebt werden kann, beizubehalten; es ist endlich viel zu innerlich, um nicht das Wesen der Feier für das Wichtige zu halten.

So trat bei den ausgewanderten Blutsgeschwistern der Weihenachtmythos zurück, und es blieb das Wesen der Feier voll erhalten: Dank und Freude für die segnende, lebenserhaltende Naturkraft.

Aus dem Feste der Sonnenwende und der Geburt des jungen Jahres (Baldur) wurde das Freudenfest der Geburt des Feuers, des Lichtes aus dem göttlichen Sonnenlichte, des Gottessohnes „Agni“.

So echt nordisch nun auch dieses Verhalten der Ausgewanderten war, so hatten sie doch von den Bewohnern der Südländer gar viel gelernt. Sie hatten ein Ritual der Feier eingeführt, brauchten einen Priester, der es ausführte, und nahmen Mittler-, Opfer- und Erlösunglehren an.

So erzählt denn die Weihenachtfeier, die 1500 Jahre vor unserer Zeitrechnung, d. h. vor mehr als 3000 Jahren, Blutsbrüder in Indien feierten, das ernste Schicksal von dem Annehmen fremdblütiger Glaubensbräuche und dem tiefgreifenden Zerbrechen der Einheit von Blut und Glauben, erzählt uns aber auch noch weit Wichtigeres.

Das Feuer, „Agni“, wurde als Sohn Gottes, als alle Wesen (Menschen und Tiere) in Güte und Liebe segnender Retter gefeiert.

„Gleichwie die Kinder hier hungrig
Sitzen um die Mutter her,
Also die Wesen all sitzen
Rings um das Agnihotram (= Morgenfeuer) her,
Ja, rings um das Agnihotram her“,

so heißt es in der Samaveda, Chandogya-Upanishad, 5. Vers.

War das Morgengebet dem Danke für das Feuer geweiht, so erst recht das große Jahresfest der Feuerfeier, das Weihenachtfest.

Die Geburt des Agni wurde nach dem Berichte Driesmanns (Heinrich Driesmanns, Der Mensch der Urzeit, Stuttgart 1920) am 25. Dezember gefeiert, da dieser Tag der Weihenachten durch das Erscheinen eines Gestirnes ausgezeichnet gewesen war.

Zur Zeit des Entstehens der Evangelien der christlichen Bibel war dies Fest der Geburt des Gottessohnes Agni und seiner Salbung zum „Akta“ dem „Gesalbten“ (griechisch „Christos“) schon in viele griechische Städte in Kleinasien gedrungen, wurde wohl da, wo die jüdischen Schreiber der Evangelien lebten, auch gefeiert.

Wegen der so seltsamen Übereinstimmung dieser Feier mit den jüdischen „geschichtlichen Berichten“ der Evangelien wird sie uns doppelt wichtig.

Es wird gut sein, wenn wir uns der Schar der feiernden Inder vor 3000 oder der Griechen vor fast 2000 Jahren, also „zur Zeit des Kaisers Augustus“, anschließen, um

diese Weihenachtfeier mitzuerleben!

Es ist Nacht, der Priester schreitet der Schar voran auf eine Anhöhe. Dort verkündet er, daß der Weihenachtstern am Himmel erschienen und daß nun die „frohe Botschaft“ der nahen Geburt des Gottessohnes aller Welt gekündet werden sollte.

Und nun beginnt die Feier der Erzeugung des Gottessohnes „Agni“, des Feuers. Dem Priester zur Seite steht der Zimmermann (Twasti), der Verfertiger des heiligen hölzernen Hakenkreuzes (Swastika); da im Hakenkreuz der Gottessohn erzeugt wird, so ist er der „irdische Vater“ dieses Sonnensohnes, dieses Gottessohnes.

Er erzeugt in der vertieften Mulde dieses Hakenkreuzes nun durch den Feuerquirl (Pramatha) in rascher Drehung den Funken. Denn in dieser Höhlung wohnt die schöpferische Göttin Mutter Maja, und so wird diese Höhlung im Hakenkreuz der Schoß der Mutter Maja genannt.

In feierlicher Stille wartet die Menge, bis der erste Funke erzeugt ist. Dann kündet der Priester die „frohe Botschaft“, daß das „zarte, göttliche, alle Welt errettende Kind“ geboren, und der Jubelgesang aller ertönt:

„O Agni, heiligendes, reinigendes Feuer, der du im Schoße der Mutter Maria schlummerst und dich zur glänzenden Flamme nun erheben willst, du bist der in Allem und Allen verborgene, göttliche Funke und der Sonne glorreiche Seele.“

Der Priester legt nun den zarten, glimmenden Funken auf gehäuftes Stroh, und hellauf flammt „das zarte Kind“, wie die Schar es jubelnd singt. Dann fächelt der Priester ihm den Windhauch (Vaju), den „heiligen Geist“ zu und erhält ihn so am Leben.

 

Ein brahmanischer Priester gibt geklärte Butter (ghee) in ein heiliges Feuer. (Bild: Wikipedia)

Nun wird er auf gehäufte Zweige gelegt, und immer stärker wächst er, der Retter aller Wesen, heran. Von der Kuh, die zur Linken des Priesters steht, nimmt er nun zur Salbung des Agni die heilige Butter, und jubelnd singt die Schar, daß Agni nun zum „Gesalbten“, „Akta“ (griechisch Christos), geworden.

Zur Rechten des Priesters steht der Esel, der das Getränk „Soma“ für den Gottessohn trägt. Nun gießt der Priester dies über die Flamme, und hoch auf, bis zu den Wolken, steigt sie.

Jetzt singt die Schar den feierlichen Sang, daß der Gottessohn auffährt zum Himmel, und sein letztes Mahl, das Opfer, Brot und Wein, wird in die Flamme gegossen.

Doch auch die Priester nehmen einen Teil des Weines und die „Hostie“, und verzehren sie als „Leib und Blut“ des Gottessohnes, der sich den Menschen als Vermittler ihres Opfers an Gott dargeboten und sich als Opfer verzehrt.

Vor 3500 Jahren schrieben deshalb die Inder in den Veden, daß Agni der „eingeborene Sohn des Sawistri“ (= himmlischen Vaters) als „Licht aus dem Quell alles Lichtes“ auf die Erde gekommen, „geboren aus dem Schoße der göttlichen Mutter Maja“ sei.

Eine Schicksalsgeschichte unserer Rasse ist fürwahr dies Weihenachtfest:

Waren die Blutsbrüder mit dieser Feier schon weit abgeirrt von der Einheit von Blut und Glauben, hatten sie viel Südländisches, Zeremonien und Priester, Mittler-, Opfer- und Erlösunggedanken angenommen, so waren sie doch in dem einen blutsmäßig geblieben, daß sie dieser Feier deutlich rein symbolischen Charakter gaben.

Niemand hätte sie zu geschichtlichen Tatsachen oder zu einem Dogma umdichten können oder wollen.

So wurde der wunderbare geistige Gehalt, die Verehrung des göttlichen Funkens in aller Erscheinung als der läuternden, heiligen Macht jeder Seele erhalten und

der letzte, heilige, tiefe Sinn des Glaubens der Ahnen noch gerettet.

Und wieder ist das weitere Schicksal der Agnifeier eine erschütternd klare Geschichte unseres Rasseschicksals:

Nun schreiben nach der Zeit des Kaisers Augustus

Juden

in griechischer Sprache den Inhalt dieser Christosfeier, die um sie her gefeiert wurde, nieder, aber umranken sie mit einer geschichtlichen Darstellung, schreiben alle diese Teile der alten Agnifeier dem Leben des Jesus von Nazareth zu und nennen ihn den „Sohn Davids.

(Siehe E. und M. Ludendorff, Das große Entsetzen – die Bibel nicht Gottes Wort)


Sie erzählen von der Welterlösung durch einen Menschen ihres Blutes und fordern mit jüdischem Fanatismus das wörtliche Glauben an ihre Erzählung als an eine geschichtliche Tatsache.

Hiermit trennen sie die Weihenachtfeier restlos von nordischem Glaubensinhalt.

Hierdurch vernichten sie nun die Einheit von Blut und Rasseerbgut in allen Völkern vollends.

Hierdurch sichern sie sich endlich die Ehrenstellung des auserwählten Volkes, aus dessen Blut der Erlöser der Welt stamme.

Hierdurch erobern sie nun, mit dem Priester in die nordischen Länder dringend, die Macht über die in der Heimat gebliebenen nordischen Völker.

Sie entwurzeln sie aus dem Artglauben und nehmen ihnen so die volkerhaltende Kraft.

Zeigt uns die Betrachtung der Agnifeier in erschütternder Klarheit alle Bestandteile des christlichen Glaubensbekenntnisses, so wird uns dies noch deutlicher bewußt, wenn wir uns die Worte dieses Bekenntnisses, wie dies Driesmanns tut, unter Einsetzung der indischen Namen vergegenwärtigen, dann erscheint uns dieses Glaubensbekenntnis als nichts anderes wie die Wortgestaltung der Agnifeier:

„Ich glaube an den Gott, den allmächtigen Vater (Sawistri), den Schöpfer Himmels und der Erden, und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, Licht vom Lichte (Agni, der Sonne glorreiche Seele) nicht geschaffen, sondern erzeugt, wesensgleich mit dem Vater, herabgestiegen vom Himmel, durch den heiligen Geist (Vaju) empfangen und geboren vom Schoße der Jungfrau Maria (vom Schoße der Mutter Maja) und nach seinem Tode aufgefahren ‘gen Himmel …“

Von der Geburt bis hin zur Himmelfahrt und dem Kulte des Abendmahles stimmt die Agnifeier mit den Evangelien überein, und doch

welch gewaltige Kluft:

  • Hier noch Mythos, nur Gleichnis des Göttlichen, nur Sinnbild seiner segnenden Kraft,

  • dort geschichtliche Tatsachen einer Geburt eines Gottessohnes aus jüdischem Geschlechte,

und zwischen beiden suchen wir nun noch den vom Inder vollzogenen Übergang.

Wir suchen nach Mythos, nach Legende, die schon nicht mehr von einem Sinnbild des Göttlichen, sondern von einem Mensch gewordenen Gottessohn handelt, aber in dichterischer Schönheit gegeben, dem nordischen Sinn für Schönheit und Liebe zur Natur noch gerecht wird und wahrlich keine geschichtliche Tatsache, sondern Dichtung sein will, die das Göttliche dem Volke faßlich macht, lebendig in die Seele legt und warm begeistert.

So nur könnten wir uns den Weg der weiteren Entnordung der Inder vorstellen, so auch die jüdische Verwertung dieser weiteren Stufe! Es ist

die Krischnalehre der Inder,

die dieser Erwartung entspricht.

Darüber in der nächsten Folge!

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