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Im Zeitalter der GEZ-Zwangsgebühren,

mit denen das Volk seine Desinformation auch noch selbst bezahlen soll – gibt es eine verlogenere Knechtschaft! -, in einem solchen Zeitalter des erzwungenen Völker-Selbstmordes ist es einmal wieder angesagt, die System-Mächte näher zu beleuchten.

Sie sind seit fast 100 Jahren bekannt. Ihre Ziele sind aufgedeckt.

Der Freiheitskampf von vor 100 Jahren aber ist unter Lug und Trug, Verunglimpfung und Hohn der Systemmächtigen über den großen Feldherrn und Aufklärer

Erich Ludendorff

vor den Augen des Volkes verborgen. Höchste Zeit, sich seines Aufklärungswerkes zu erinnern. Denn das hat an Aktualität nicht das Mindeste eingebüßt.

Nur lesen müßte man können und wollen.

Vor 100 Jahren stand noch kein Internet zur Verfügung. Vor 100 Jahren war Ludendorff darauf angewiesen, daß das Volk bereit war zu lesen.

Die Systempresse von damals war selbstverständlich genau wie die heutige nicht bereit, Wahrheit zu verbreiten.

Ludendorff gründete daher seine eigene Wochenzeitung „Ludendorffs Volkswarte“.

Ludendorff blickt hinter die Kulissen der Weltpolitik

Erich Ludendorff 1924 in seinem Münchner Heim Prinz-Ludwigs-Höhe

Wer steckte hinter der Revolution 1918, die den deutschen Sieg vereitelte? Wie konnte es dazu kommen, daß Soldaten aus dem Urlaub mit Verweigerungsparolen zur Front zurückkehrten?

Wie war es möglich, daß in der Heimat mit einem Male Deserteure und vom Fronturlaub nicht an die Front zurückkehrende Soldaten als wahre Helden gefeiert wurden?

Woher kamen mit einem Male die Flugblätter, die den Wehrwillen zersetzen sollten?

Waren denn 1914 die deutschen Männer nicht freudig zu den Waffen geeilt, um unsere Heimat zu verteidigen, als die Parole herausgegeben war:

Drohende Kriegsgefahr!

Die Bildhauerin und Malerin Käthe Kollwitz schreibt bewegend von ihren Erlebnissen bei Kriegsbeginn daheim:

Die Jungen sind in ihrem Herzen ungeteilt.

Sie geben sich mit Jauchzen, sie geben sich wie eine reine schlackenlose Flamme, die steil zum Himmel steigt. –

Diese … zu sehn, … ist mir sehr weh und auch wunder-wunderschön.

Sie alle erlebten die Macht der Volksseele, die aus dem Unterbewußten der Menschenseelen gleichen Erbgutes heraus das Volk zur Abwehr der Gefahren für die Volkserhaltung ruft.

Diese Macht der Volksseele zu erleben, war den Deutschen wohl rätselhaft, aber „wunder-wunderschön.“

Peter Kollwitz (Bild: nl.wikpedia.org)

Der eigene Sohn, Peter Kollwitz, noch nicht volljährig, drängte die Eltern, ihm zu erlauben, sich freiwillig zum Dienst an der Waffe zu melden:

Das Vaterland braucht meinen Jahrgang noch nicht, aber mich braucht es.

Dann wieder sieht sie am Bahnhof einen jungen Offizier,

ganz jung, rosiges Gesicht,

wie alle ausziehenden Soldaten in dieser heiteren selbstverständ-lichen Ruhe.

Und einer der jungen Freunde ihrer beiden Söhne, der sie Ende September auf Urlaub besucht, sei

noch etwas wie ein Knabe. Noch ganz der unverdünnte herrliche Idealismus der ersten Wochen.

Mit einem Wiederkommen rechnet er nicht, will er kaum, dann wäre die Gabe verkürzt.

Opfer kann man das kaum nennen, ein Opfer setzt Überwindung voraus. Dies ist eben ein strahlend stolzes Darbieten des Lebens.

So hört sich der Erlebnis-Bericht einer Sozialdemokratin des Jahres 1914 an, einer Dabei-Gewesenen.

Das ganz Geheimnisvolle, Andere, was durch Peter sprach und das eben das eine einzige Mal in meinem Leben war,

dies „geheimnisvoll Glänzende“ – das war jenes Einheitserleben im Deutschen Volk zu Kriegsbeginn 1914. 

Doch das Mahnen der Volksseele verblaßte allmählich in vielen der durch Kriegsleid kriegsmüden Deutschen. Nur zu leicht waren sie nun sogar von fremdartigen „Friedens“-Propagandisten zu beeinflussen.

In ihren Lebenserinnerungen schildert Käthe Kollwitz die Art von Veranstaltungen in der Heimat und nennt einige Namen der dort versammelten und zum Volk sprechenden „A-Nationalisten“, als welche sie sich selbst bezeichneten, die sogar

die Berechtigung auch des Verteidigungskrieges leugnen,

Revolutionskriege jedoch gutheißen:

Levy, Fränkl, Bernstein, Pfemfert, Berger.

Diese Leute erlebt sie als

ausgesucht häßliche und absonderlich aussehende Menschen – ganz verbittert, ordentlich erschreckend wirkend, fanatisch, schreiend …

Sehen in Sozialdemokratie, auch den Unabhängigen, eine verrottete Bande … Ziel ist Anationalismus.

Bei einem Vortragsabend erlebt sie die große Schauspielerin Durieux, die eine Geschichte von Leonhard Frank vorliest, in der geschildert wird, wie eine sozialdemokratische Versammlung auf die Straße geht und anwächst, ein „enormes Volksgetöse“ entsteht, Glocken läuten und „Frieden! Frieden! Frieden!“ gerufen wird.

Es war gar nicht zum Aushalten. Als sie aufhörte, rief eine Männerstimme immer laut weiter: »Frieden! Frieden!« – es soll Blochs Bruder gewesen sein.

Diese Agitationen führten gezielt bis hin zur Revolte 1918 und entrissen dem Heer und seinem Feldherrn Ludendorff den Endsieg, für den Millionen von Deutschen Männern ihr Leben hingegeben hatten. 

Am 26. Oktober 1918 entließ der Kaiser seinen verdienten, überragenden Feldherrn Ludendorff! So hatte der Kaiser einst auch seinen verdienten, überragenden Reichskanzler Bismarck entlassen. Ludendorff sah richtig voraus:

In 14 Tagen haben wir keinen Kaiser mehr.

Denn der Kaiser glaubte, ausgerechnet gemeinsam mit der Sozialdemokratie besser zu fahren. Mit den Revolutionären?

Es wurde wahr, was die englische Zeitung „The Truth“ in einer Zeichnung vorausgesagt hatte, die damit die Absichten der geheimen Völkerzerstörer und deren Zwecke verriet, die sie mit dem Weltkrieg 1914/18 verfolgt hatten:

Rußland verwüstet, Deutschland zerteilt und eines Teils seines Territoriums beraubt, der Kaiser mit blauer Brille aus Deutschland geflohen u.a.

 
Ludendorff begann zu forschen und aufzuklären.

Gemeinsam mit seiner späteren Frau Mathilde Ludendorff las er die Bibel, vor allem das Alte Testament mit der Tora. Sie enthält Weisungen und Weissagungen des „Gottes“ Jahweh zur Erreichung der Weltherrschaft seines von ihm auserwählten, am Ende als einzig verbleibenden Volkes über eine entraßte, ihm versklavte Menschenherde, deren ursprüngliche Völker zu vernichten seien.

Heute sehen wir die Auserwählten ihrem Ziel nahe. Damals standen die Ludendorffs noch vor manchen Rätseln. Doch das änderte sich sehr plötzlich. Wir lesen in den Lebenserinnerungen Mathilde Ludendorffs:

Als wir [1927], Wintersonne und Bergespracht in der Seele, in unser Heim zurückkehrten, der neu erlangten Gesundheit meines Mannes doppelt bewußt, … sollte … ein neuer Besucher einen ganz außerordentlichen Wandel bewirken.

Er sollte Anlaß zu dem großen ernsten Ringen mit einem der geheimen Weltlenker werden, unter denen die Völker unterzugehen drohen.

Mit angstvollen Bitten um völlige Geheimhaltung seines Namens

übergab uns der Besucher freimaurerische Geheimschriften …

Mit Entsetzen mußten sie darin erkennen, mit welchen Mitteln dieser Geheimorden in den Völkern herrscht.

Dies alles nun neben der offenen Macht der Kirchen über den Staat und seine Bürger und ferner der offenen wirtschaftlichen und kulturellen Macht der „Auserwählten“ zu erfahren, war entsetzlich. Armes, armes Volk, arme Völker, ihr seid verloren, wenn solches Unheil nicht enthüllt wird!

Andere Geheimschriften, in die wir uns vertieften, haben uns klar werden lassen, daß natürlich jeder, der hier nicht wie bisher nur das politische Handeln, sondern auch das Wesen des Ordens enthüllt, sich sofort dem Mordwillen und allen Intrigen des Geheimordens aussetzt.

Es ist dies ein Kampf gegen ein Unheil – das sagten wir uns sofort – mit einer Weltmacht ohnegleichen.

Diesen Kampf nahmen die Ludendorffs auf. Sie wollten die geheimen Völkerfeinde besiegen, indem sie sie den Völkern unverhüllt vor Augen führten. Dafür mußten sie sich selbst in deren Wesen und Wirken vertiefen – 

so unerquicklich auch dieses Eindringen in die Dunkelkammer der Logen sein werde.

Die Logenbrüder brachten immer wieder stapelweise brisanteste Schriften der Loge – stets in angstvoller Sorge, nur nicht bei den „Brüdern“ als Verräter der Geheimnisse entdeckt zu werden, worauf Mord stand.

Auf die Ludendorffs aber konnten sie sich verlassen, das wußten sie, daher brachen sie ihren Informationsfluß nicht ab und brachten jeweils rechtzeitig Dokumente über bevorstehende politische Absichten der Logen.

Daher war es Ludendorff oftmals möglich, diese Absichten schon vorher in seiner Wochenzeitung Ludendorffs Volkswarte offenzulegen. Da diese allmählich eine Bezieherzahl von 80 000 erreicht hatte, konnten die völkerfeindlichen Pläne nicht mehr durchgeführt werden, jedenfalls nicht mehr zu den vorgesehenen Zeitpunkten.

So brachte Ludendorff in der kurzen Zeit von 5 Jahren, ehe die an die Geheimmächte gebundene NS-Führung die Aufklärung der Ludendorffs verbot, seine bis heute gültigen Werke heraus:

Daß seine Darstellungen in diesem Buch richtig sind, bestätigten mehrere Meister vom Stuhl. Ich selbst habe bei einer Informationsveranstaltung in Hamburg den über Ludendorff herziehenden Logensprecher erlebt, wie er zugab, daß Ludendorffs Darstellungen des Rituals und deren Bedeutungen zuträfen.

Doch, wie Mathilde Ludendorff schreibt:

Wir kannten unsere guten Deutschen und wußten, wie bereit sie wären, das sicher zu erwartende große Erschrecken der Freimaurer und Messianer ganz und gar nicht wahrzunehmen, und ihren mit Sicherheit zu erwartenden Hohnworten über uns zu trauen …

Ludendorff hatte bereits seine kriegsgeschichtlichen Klassiker geschrieben:

1919

1920

1922

 

 

 

 

 

 

 

sowie eine Fälschung zurückgewiesen:

1. Auflage 1919

Nun wartete er mit weiterer Aufklärung auf:

vollständiger Titel: Hitlers Verrat der Deutschen an den römischen Papst (1931)

vollständiger Titel: Weltkrieg droht auf Deutschem Boden (erschienen 1931)

 

1. Auflage 1935

Und er schrieb das herausragende Geschichtswerk, das die wahren, im Hintergrund wirkenden überstaatlichen Mächte aufzeigt:

vollständiger Titel: Kriegshetze und Völkermorden in den letzten 150 Jahren (1930)

So wurde denn unter der Führung Erich Ludendorffs gemeinsam mit seiner Frau, der Philosophin Mathilde Ludendorff,

aus dem Freiheitskampf … der größte Abwehrkampf gegen die Unmoral der Geheimorden, der je geführt wurde. Aus dem Freiheitskampf erwuchs mit Beginn dieses Kampfes gegen die Unmoral der Geheimorden der größte Kulturkampf, der je geführt wurde, und der einzige, der die Völker wirklich irgendwann einmal in der Zukunft noch retten konnte. (Mathilde Ludendorff)

Es ist Zeit, allerhöchste Zeit, daß die Völker erkennen, wer die sind, die es nötig haben, ihnen mit Hohn, Lug und Trug das Aufklärungswerk der Besten unseres Volkes, der Ludendorffs, unsichtbar zu machen.

O diese Zeit hat fürchterliche Zeichen, schreibt Goethe 1803:

Das Nied’re schwillt, das Hohe senkt sich nieder … wenn wir alle, von einem Strom vermischt dahingerissen, im Ozean uns unbemerkt verlören.

… O laßt uns widerstehen, laßt uns tapfer, was uns und unser Volk erhalten kann, mit doppelt neuvereinter Kraft erhalten!

Nun bist du, Boden meines Vaterlands, mir erst ein Heiligtum, … Ich lasse dich nicht los, und welches Band mich dir erhalten kann, es ist nun heilig.

Vor dem Weltkrieg 1914 schien nur ein einziger deutscher Soldat die drohende Kriegsgefahr und die ungenügende Verteidigungsfähigkeit des Deutsches Heeres zu erkennen: Der Oberst Erich Ludendorff!

 

Erich Ludendorff als Oberst 1913

Der ehemalige General der Bundeswehr Franz Uhle-Wettler vermerkt in seinem Buch „Erich Ludendorff in seiner Zeit“:

Es war schließlich ein Offizier, nicht ein Politiker, und zudem ein Offizier in verhältnismäßig niedriger Dienststellung, der die Reichsführung aus ihrer naiven Tatenlosigkeit riß.

Erich Ludendorff!

Den von ihm mit großer Energie vorangetriebenen Maßnahmen ist es zu danken, daß das Reich 1914 wenigstens eine bescheidene Chance hatte, ein Remis zu erkämpfen und nicht schnell erdrückt zu werden.

Ob die Reichsführung tatsächlich bloß „naiv“ war oder aus anderen Gründen tatenlos blieb, das wird sich im 3. Teil dieser Adelinde-Eintragsfolgen herausstellen.

Ist es denn aber möglich, daß Ludendorffs Vorgesetzten im Generalstab nicht erkannten, was sich über dem Deutschen Reich ab 1904 sichtbar zusammenbraute?

Sahen sie denn nicht, was der Oberst Ludendorff sah, der damalige Chef – ab 1904 zunächst der „1. Sektion“, ab 1908 – der gesamten Aufmarsch-Abteilung „2. Deutsche“:

Dunkle politische Wolken ballten sich immer mehr über Deutschland zusammen.

  • Zar und Kaiser hatten sich zwar oft gesehen, aber das russisch-französische Bündnis bestand sichtbar in voller Wirkung.

  • In England hatte König Eduard VII. am 22. Januar 1901 den Thron bestiegen. 1903 konnte kein Zweifel mehr sein, daß England und Frankreich sich näherten, mit welchem Zweck, wurde durch die Einrichtung des starken Flottenstützpunktes am Firth auf Forth an der Ostküste Schottlands, die dann im Weltkriege eine so große Rolle spielen sollte, klar.

  • Ein Sichfinden Englands und Rußlands war keine Unmöglichkeit mehr, auch wenn die „hohe Politik“ im fernen Osten auf einen Krieg Rußlands, das sich der Mandschurei bemächtigt hatte, und Japans hintrieb, das dem nicht ruhig zusehen konnte, und England sich dabei immer mehr auf seiten Japans stellte.

  • Auch der Balkan schien sich wieder zu einem Kriegsherd zu entwickeln. 1903 wurde der König Alexander von Serbien und seine Frau Draga ermordet. Peter Karageorjewitsch bestieg den Thron. Serbien wurde damit von Österreich-Ungarn weg an Rußlands Seite geführt. Das konnte die Verhältnisse im Südosten Europas noch gefahrdrohender für den Weltfrieden gestalten.

  • Daß bei dem Morde der Freimaurer die Hand im Spiel hatte, und es in der Absicht überstaatlicher Mächte lag, einen Weltkrieg zu entfachen, der Mord nur ein Schritt dazu war, überblickte ich damals noch nicht.

Wieso enthielten seine Vorgesetzten im Generalstab Ludendorff politische Nachrichten vor?

Namentlich müssen doch dem Chef des Generalstabes bei seinem engen Verkehr mit dem Kaiser und auch dem Reichskanzler solche zugegangen sein, oder hat es an einem Zusammenwirken der verantwortlichen Stellen auf dem Gebiet der Politik gefehlt, weil z.B. „das Ressort“ des Chefs des Generalstabes der Armee „nur“ das Kriegführen war, wenn sich die Politik, ihn zu führen, gezwungen fühlte?

Das fragt sich Ludendorff in seinem Werk „Mein militärischer Werdegang – Blätter der Erinnerung an unser stolzes Heer“. Dort zeigt er den Zwiespalt auf zwischen Kriegsführung und Politik, von der er fordert, daß sie

schon im Frieden durch Bereitstellen der Volkskraft für den Krieg zu dienen hätte.

Wie denn sonst sollte das Deutsche Volk inmitten Europas, ohne natürliche Grenzen und umgeben von Bündnissen feindlich gesonnener Staaten, sein Leben verteidigen können?

Aus dem Reichsschatzamt aber verlautete:

„keine Ausgabe ohne Deckung!“

Das hieß: Kein Geld für den lebenswichtigen Ausbau deutscher Verteidigungsfähigkeit.

Die Neuwahl des Reichstages 1912 hatte zudem der Sozialdemokratie großen Stimmen-Zuwachs beschert.

Ludendorff (a.a.O.):

Das wirkte sich immer verhängnisvoller auf die Gestaltung unserer Wehrmacht und immer lähmender auf alle Entschließungen des Kriegsministers aus.

Reichsschatzamt und Reichstag hingen wie ein Bleigewicht an dem Kriegsminister und seinen Offizieren und ließen keine Entschlußfreudigkeit im Kriegsministerium aufkommen.

General Hermann von Stein (Bild: Wikipedia)

Sein Vorgesetzter General v. Stein – so Ludendorff – konnte sich

nur schwer daran gewöhnen, daß ich leidenschaftlich Hindernisse beiseite schieben wollte, die sich der Ausgestaltung unserer Wehrkraft für den Krieg entgegenstellten.

Doch er glaubte auf seine Weise durch seine Beziehungen zum Kriegsministerium Gutes wirken zu können, blieb aber weiter diesem gegenüber von gleicher Nachgiebigkeit, namentlich gegen Einwendungen, unsere Finanzkraft wäre beschränkt.

General Alfred von Schlieffen (Bild: Wikipedia)

Diese Nachgiebigkeit gegenüber den politischen Kräften erwähnt Ludendorff auch in Bezug auf den General Graf von Schlieffen, der 1905 aus dem Dienst verabschiedet wurde.

Schlieffen war Stratege, hatte „nie vorm Feinde gedient“, war also wohl eher Theoretiker als Praktiker und hat daher die Taktik unterbewertet.

Ludendorff ging dann im Krieg auch hier seinen eigenständigen Weg entgegen den herrschenden, durch Schlieffen geprägten Ansichten: Aus dem Stellungskrieg (im Westen) z. B.

war nur durch einen gelungenen taktischen Angriff – durch den Durchbruch – zur Operation zu kommen, d.h. sich Bewegungsfreiheit jenseits der feindlichen Stellungen zu verschaffen.

Doch zurück zum Ringen mit den Kräften der Politik um eine Heeresvermehrung:

Konrad Ernst von Goßler (Bild: Wikipedia)

General Graf v. Schlieffen hatte um die Jahrhundertwende mit dem Kriegsminister von Goßler und auch dann noch mit dem Kriegsminister von Einem harte Kämpfe auch um die Ausgestaltung und die gleichmäßige Zusammensetzung der Reserve und Landwehrformationen gekämpft; aber auch hier war ihm Erfolg nicht beschieden gewesen.

Generaloberst Karl von Einem (1910) (Bild: Wikipedia)

Er hatte leider den Kampf aufgegeben, ohne seine ganze Person einzusetzen.

So war es denn eben dahin gekommen, mit Verbänden zu rechnen, die überhaupt nicht existierten …

Unfaßbar!

Ludendorff jedoch setzte sich im Gegensatz dazu schon damals – wie sein ganzes späteres Leben bis zu seinem Tode – im Kampf für das Leben unseres Volkes mit seiner ganzen Person ein und stand auf einsamem Posten.

Ich konnte in meiner bescheidenen Stellung nun tatsächlich nichts weiter machen, als bohren und immer wieder bohren … Auch mußte ich mündlich „feilschen“, ohne Wesentliches zu erreichen.

Helmuth von Moltke (1848–1916), genannt Moltke der Jüngere, preußischer Generaloberst und Chef des Großen Generalstabes (Bild: Wikipedia)

Ganz besonders traurig anzusehen war der Persönlichkeitsverfall des einst von Ludendorff hochgeschätzten Generals v. Moltke, des Nachfolgers v. Steins.

Moltke war von dem okkulten Medium der überstaatlichen Weltmächte Lisbeth Seidler bereits 1899 geweissagt worden, daß 1914 der Krieg ausbrechen und Deutschland ihn verlieren würde.

Er [Moltke] zitterte vor ihm, hatte aber keine Kraft, alles einzusetzen, um dem Unheil die Spitze zu bieten oder sein Amt aufzugeben.

Wiederholt habe Moltke ausgesprochen:

Es nutzt ja alles nichts, wir verlieren den Krieg doch.

So war er – wie Ludendorff urteilt –

nicht der Mann, nun seinerseits noch nachträglich unter vollem Einsatz seines Amtes, seine Ansichten mit aller Bestimmtheit, so wie die Lage es erforderte und ich es ihm auch riet, zu vertreten.

Kaiser Wilhelm II. (Bild: Wikipedia)

Der Kaiser aber wich vor dem stärksten Widerstande zurück. Der lag bei dem Kriegsminister und anderen politischen Faktoren. Sie bekamen recht.

Die Reichskanzler hätten ja nicht minder die Pflicht gehabt, sich in der Wehrmacht ein Instrument ihrer Friedenspolitik zu schaffen, aber sie waren dazu zu wenig einsichtig und militärisch geschult.

Während England und Frankreich jeden wehrfähigen Mann zu den Waffen riefen, wurden in Deutschland 600 000 Ausgebildete nicht verwandt.

Uhle-Wettler berichtet:

David Lloyd George (Bild: Wikipedia)

Bereits 1908, als Ludendorff die 2. Abteilung des Großen Generalstabs übernahm, schilderte Lloyd George, der spätere kraftvolle Kriegspremier, die prekäre Lage des Reiches aus britischer Sicht und mit britischen Zahlen:

„Hier sehen Sie Deutschland in der Mitte Europas, auf den Flanken Rußland und Frankreich mit Armeen, die größer sind als seine eigene. Ich möchte unsere Freunde, die da meinen, daß Deutschland, weil es Furcht vor uns hat, auch wirklich Unheil gegen uns brütet, daran erinnern, daß dieses Land ängstlich ist aus Gründen, die unter gleichen Verhältnissen auch uns Furcht einjagen müßten.“

„Das deutsche Heer ist eine Lebensfrage, nicht allein für den Bestand des Deutschen Reiches, sondern auch für das nackte Leben und die Unabhängigkeit des Volkes selbst, weil Deutschland nun einmal von anderen Nationen umgeben ist, deren jede ein etwa ebenso starkes Heer besitzt wie Deutschland selbst.

Wir vergessen, daß wir darauf bestehen, über Deutschland zur See eine Überlegenheit von 60 v. H. zu haben, während Deutschland nicht einmal annähernd diese Überlegenheit Frankreich gegenüber hat und dabei noch mit Rußland an seiner Ostgrenze rechnen muß.“

Ludendorff:

Die von mir im Dezember 1912 angeregte Heeresvorlage brachte viel, aber sie blieb Stückwerk. Sie konnte sich auch bis zum Beginn des Weltkrieges, auf den die überstaatlichen Mächte rechneten, nicht mehr auswirken.

In seiner Schrift „Wie der Weltkrieg 1914 ,gemacht’ wurde“ faßt Ludendorff zusammen:

Mein Streben, die uns in Ost und West drohenden Gefahren zu bannen und Deutschland und der Welt den Frieden zu erhalten, war an der „Mache“ mir damals noch nicht erkennbarer Mächte gescheitert, sie entfernten mich aus dem Generalstabe.

Uhle-Wettler berichtet …

Viereinhalb Monate später nimmt der Reichstag die zusammengestutzte Heeresvorlage an. Viele Unterrichtete gratulieren Ludendorff, allen voran Moltke selbst.

Auch er anerkennt, Ludendorff dürfe das „stolze Bewußtsein“ haben,

„daß Ihrer Initiation die jetzt zur Tat gewordene Vorlage in allererster Linie zu danken ist.“

… und zitiert (nach F. v. Lenski, Lern- und Lehrjahre in Front und Generalstab, Berlin 1939) „einen anderen Abteilungschef:

Man kann den damaligen Oberst Ludendorff als Moltkes rechte Hand, vielleicht als einen Teil seines Hirns, sicher als sein Rückgrat bezeichnen …

Er war das genaue Gegenteil von einem Mann, den wir … als einen Radfahrer zu bezeichnen pflegten, der nach unten trat, nach oben aber einen krummen Buckel machte.

Bei ihm war es umgekehrt. Nach oben trat er nicht gerade, konnte aber sehr widerborstig sein; für seine Untergebenen dagegen, von denen er allerdings viel verlangte, trat er bis zum äußersten ein.

Dafür gingen sie für ihn durchs Feuer.

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Fortsetzung folgt

Sonnenwende sein Tod – Weltenwende sein Kampf

Unter dieser Überschrift schrieb

Mathilde Ludendorff

1938 eine Abhandlung in ihrer Zeitschrift „Am heiligen Quell Deutscher Kraft“ – des Todes Erich Ludendorffs und seines Lebenswerkes gedenkend.

Erich Ludendorff

hatte am 20.12.1937 seine Augen für immer geschlossen.

Mathilde Ludendorff schreibt:

Einen Augenblick hielt an dieser unheilvollen Jahreswende in dem Gehaste und Gelärme des Tages die Welt den Atem an,

denn wahrlich, weit besser als viele im [deutschen] Volk wußten die Völker der Erde, welch segensreiche Kraft, welch schirmender Hort dieser Feldherr seinem Volke, welch unüberwindliche Gefahr er den Feinden des Volkes war, solange er lebte!

Es frohlockten die, die ihn fürchteten …

Denn solange er lebte, stand er ihren völkervernichtenden Plänen im Wege. Immer wieder hatte er – gut unterrichtet durch Logenangehörige – ihre Vorhaben zerredet. Schließlich hieß es:

Wir müssen warten, bis Ludendorff tot ist.

Doch

… die Edlen und ritterlich Gesinnten in allen … Völkern –

so Mathilde Ludendorff weiter, erinnerten sich vornehmlich der Feldherrntaten Ludendorffs und sprachen

unumwunden aus, daß

in ihm das Genie des Weltkrieges entschlummerte.

Sie gestanden offen ein, daß er das Deutsche Volk trotz des Ansturmes einer Übermacht von 28 Feindvölkern nicht nur vor dem Untergange rettete, nein, daß er

nahezu den vollkommenen Sieg für sein Volk erfochten hatte.

Das Wort „almost“ (so schreiben amerikanische Abhandlungen), „beinahe“, solle man ihm auf das Grab setzen! Hierdurch gestehen sie die Tatsache ein, daß

ihr „Sieg“ nur ein Scheinsieg war,

der Zusammenbruch unseres Volkes nur der Selbstpreisgabe der Revolutionäre nach der Amtsentlassung des allgewaltigen Siegers Ludendorff zu danken war.

Erich Ludendorff

Die Revolutionäre, die den Sieg des deutschen Heeres unter der Führung des Feldherrn Ludendorff untergruben, handelten als Erfüllungsgehilfen der jüdisch geleiteten Weltfreimaurerei so, wie sie bis zum heutigen Tage ohne Maske weithin sichtbar in gleichem Sinne an der Arbeit sind, die Völker zu zerstören.

Tötet diesen Adler, d. h. das Deutsche Reich (gezeichnet von dem Rabbinersohn John Henry Amschewitz, veröffentlicht im August 1914 in der Zeitschrift „European Revue“)

Doch Ludendorffs Kampf gegen die Völkerfeinde war nach Kriegsende 1918 nicht beendet. Er begann, sie in ihren geheimen Machenschaften hinter den Kulissen der Weltgeschichte zu enttarnen.

Dabei halfen ihm Brüder Freimaurer, die ihm Geheimdokumente über die Pläne der Internationalisten die Fülle zutrugen.

Sie selbst hatten angesichts der Morddroh-Eide, die sie bei Eintritt in die Loge geschworen und mit denen sie sich den Oberen der Logen versklavt hatten, nicht den Mut, sie zu veröffentlichen.

Das wollten sie dem furchtlosen Kämpfer für die Freiheit der Völker Erich Ludendorff und seiner ebenso furchtlosen Frau Mathilde Ludendorff an seiner Seite überlassen.

Bedingung war, die Namen der Überbringer, somit die Quellen, zu verschweigen, um die Überbringer nicht zu gefährden.

In seiner Schrift „Wie der Weltkrieg 1914 ,gemacht’ wurde“, die er am Gedenktag des Mordes in Sarajewo am 28.6.1934 herausbrachte, teilt Erich Ludendorff mit:

Am Jahrhunderttag der blutigen französischen Revolution von 1789, die die Macht des absoluten Königtums brach, den Völkern den Parlamentarismus und den Juden die Gleichberechtigung brachte, wurde nach lange geleisteter Vorarbeit in Paris von jüdisch-freimaurerischer Seite [1889]

auf einem großen Freimaurerkongreß die Revolutionierung der Völker und der Weltkrieg beschlossen.

Dort fielen aus Freimaurermunde nach Geheimquellen Worte, die um so mehr behalten werden müssen, als die Überstaatlichen ja vermeiden, „Dokumente“ der erkennenden Geschichteschreibung zu liefern:

„Wer wird der Welt zum Bewußtsein bringen, wie und durch welche Organe inmitten freier Völker die Volkssouveränität ausgeübt werden muß. Wer wird ihr immer wieder in Erinnerung rufen, daß für die wirkliche Emanzipation der Intelligenz [der Juden]

die Erziehung der Massen

die unentbehrliche Vorbedingung ist.“

Zu dieser Erziehung der Massen ist heute neben der Propaganda-Presse mit noch größerem Erfolg das Fernsehen eingesetzt.

Es führt die Menschen weg von ihren naturgegebenen Bindungen an Heimat, Volk und Familie und überläßt sie einer seelischen Abwehrarmut, die dem Volksuntergang tatenlos zuschaut.

Ludendorff bezeichnete solche Entwurzelten als

Eintagsfliegen,

die über ihren engen persönlichen Tellerrand nicht hinausschauen, einen Bezug zum Schicksal des Volkes in der Vergangenheit und eine Sorge für die Zukunft des Volkes nicht kennen, die wurzellos, heimatlos, von ihren persönlichen Habsüchten getrieben, ihre Geborgenheit in der heimatlichen Kultur aufs Spiel setzen.

Nach den o.a. „Geheimquellen“ erfahren wir aus „Freimaurermund“ desweiteren, was sich dann auch ereignete – wie wir es heute leicht an den eingetretenen Tatsachen erkennen können:

Die soziale Revolution ist es, welche unseren gemeinsamen Feind zu Fall bringen wird, wie sie alle Tyrannen Europas und der ganzen Welt untergräbt, ganz wie Heinrich Heine mit Prophetenblick schon 1835 voraussagte:

„Ihr werdet demnächst bei unseren Nachbarn Zeuge eines Zusammenbruchs sein, in Vergleich mit welchem unsere [„französische“] Revolution nur ein Kinderspiel war.“

„Der Tag wird kommen, an welchem bei den Völkern, die weder ein 18. Jahrhundert, noch ein 1789 hatten, die Monarchien und die Religionen zusammenstürzen. Dieser Tag ist nicht mehr fern. Das ist der Tag, den wir erwarten …

Dann werden alle Großlogen und Groß-Oriente der ganzen Welt sich in einer Universalverbrüderung zusammenfinden. Die Spaltung und die Ländergrenzen, durch welche die Freimaurerei getrennt ist, werden dann verschwunden sein.

Das ist das glanzvolle Zukunftideal, das uns vorschwebt. Unsere Sache ist es, den Tag dieser allgemeinen Verbrüderung zu beschleunigen.“

Hier wird also im Jahre 1889 im tiefsten Frieden Europas ganz klar der Umsturz angekündigt mit dem Ziel einer Weltrepublik. Wir sehen heute die unverhüllten Handlanger*innen, die das Ihre beitragen zur Planerfüllung der Überstaatlichen.

Doch lesen wir in den Geheimpapieren weiter, was 1889 bereits geplant war!

Die Freimaurer werden sich ebensowenig einschüchtern lassen wie die Sozialisten …

Denn Kaiser Wilhelm II. wolle sich nicht einweihen lassen und das Deutsche Volk, sein Eigenleben und seine Kultur erhalten. Das halten die Internationalisten für „mittelalterlich“ und sind sich sicher:

Er kann damit nur das Ende der Hohenzollern beschleunigen. Der Weg von Ludwig XIV. bis Ludwig XVI. ist nicht so weit, und in unserem mit Dampf und Elektrizität arbeitenden Zeitalter wäre es leicht möglich, daß das Deutsche Volk einige Zwischenstufen übersprünge, um rascher ans Ziel zu gelangen.

… Da der Kaiser sich nicht einweihen lassen will, werden sie [die Eingeweihten] das Deutsche Volk einweihen, und wenn die Kaiserliche Regierung die Freimaurerei verfolgt, werden diese die Republik in Deutschland aufrichten.

In seiner o.a. Schrift „Wie der Weltkrieg 1914 ,gemacht’ wurde“ berichtet Ludendorff weiter:

1900 setzte ein neuer jüdisch-freimaurerischer Ansturm mit aller Macht ein.

Wieder fand in Paris ein Freimaurerkongreß statt, der

eine freimaurerische Weltgeschäftsstelle in der Schweiz

errichtete. Es war günstiger für freimaurerisches Wirken, wenn die „Schweizer“ Großloge Alpina die Weltverschwörung leitete.

Ihr Mitglied Br. Quartière La Tente war der Vorsitende dieser freimaurerischen Weltgeschäftsstelle. Er stand ganz auf dem Boden des Groß-Orients von Frankreich wie ja auch die übrigen Mitglieder der Großloge Alpina. Er stellte die Aufgabe der Weltgeschäftsstelle dahin fest:

„Die Vereinigung der freimaurerischen Kräfte des ganzen Erdenrundes herbeizuführen, um so einen Stützpunkt zu erhalten, mittels dessen wir die Welt aus den Angeln heben werden, um im Sinne des Großorients von Frankreich und unter seiner geistigen Führung den Triumph der uns teueren Ideen und die Errichtung der Weltrepublik herbeizuführen und nach Beseitigung alles dessen, was uns trennt, zu einer gewaltigen Armee zusammenzuschließen, welche zur Eroberung der Menschheit auszieht.“

Diese „gewaltige Armee“ Nicht-Gewählter, diese imperialistischen Feinde der Völker also regierten – und regieren – in Wirklichkeit, nicht im Sinne des Volkes, sondern im Sinne ihres schon im Alten Testament klar erklärten schöpfungswidrigen, daher verbrecherischen völkervernichtenden Wollens.

Willkommen war ihnen auch die Arbeiter-Internationale. In Budapest stellte 1905 Br. Holländer in der dortigen Großloge die rhetorische Frage:

… was hat unser Bund im Hinblick auf das Endziel vom Sozialismus zu erwarten?

und antwortete selbst:

Ein kurzes Nachdenken wird uns zeigen, daß … das Endziel im großen und ganzen genommen das gleich ist, daß im Hinblick auf unser Endziel wir die proletarische Bewegung mit Freuden begrüßen müssen.

Wie recht er damit hatte, sehen wir heute:

Die Sozis – ob rot oder grün – marschieren ganz vorne im Krieg der Imperialisten gegen die Völker.

Nicht zuletzt die Hochfinanz, die vor allem, ist mit von der Partie. Ludendorff schreibt:

… hinter ihr steht das Weltkapital des jüdischen Volkes, des Jesuitengenerals und des römischen Papstes.

… 1913 war auf der internationalen Banken-Allianz [Gründung der FED!] das Wort gefallen:

„Die Stunde hat geschlagen für die Hochfinanz, öffentlich ihre Gesetze für die Welt zu diktieren, wie sie es bisher im Verborgenen getan hat … Die Hochfinanz ist berufen, die Nachfolge der Kaiserreiche und Königtümer anzutreten, mit einer Autorität, die sich nicht nur über ein Land, sondern über den ganzen Erdball erstreckt.“

Da alles dies im Geheimen und mit List, Lug und Trug erstrebt war und betrieben wurde, merkten die Völker nicht, mit welchem gefährlichen und wirklichen Feind sie es zu tun hatten.

Ludendorff riß ihm die Maske vom Gesicht.

Doch das Volk ließ ihn lange Zeit allein.

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Fortsetzung folgt

In der Reha

Sie sind schlimm dran, die da im Speiseraum zu den Mahlzeiten zusammenkommen – besonders die bedauernswerten Schlaganfalls-Patienten, aber auch die Unfallgeschädigten.

Der rechtsseitig gelähmte Diplom-Posaunist im Rollstuhl will Weihnachten unbedingt zu Hause feiern, auch wenn er noch nicht weiß, wie er ohne Fahrstuhl in den 3. Stock gelangen soll. Nach Weihnachten will er dann zur Reha zurückkommen.

Der ganz schwere „Fall“ eines linksseitig gelähmten, sprachgeschädigten großen blonden Mannes mit viel zu dickem Bierbauch: Er schwingt sich – gestützt nur auf einen einzigen Stock und schwer schnaufend wie eine Lokomotive Schritt für Schritt vorwärts, ein Willensakt sondergleichen. In seiner bellenden Kinder-Sprechweise bettelt er täglich am Handy:

Ich will Weihnachten zu Hause sein.

Ebenso lassen sich viele ältere Frauen nicht nehmen, Weihnachten zu Hause mit den Angehörigen zu feiern.

Auch die geistig so aufgeschlossenen Eheleute wollen Weihnachten zu Hause sein und dann wiederkommen. SIE steht ihrem Mann zur Seite. Der war im Garten mit dem Fuß an einer Schlingpflanze hängengeblieben, mit dem Kopf zwischen Rosenbüschen gelandet und auf einem Stein aufgeschlagen: Halswirbelsäule geschädigt, unkoordinierte Bewegungen der Arme und Beine.

Die beiden wirbelsäulengeschädigten noch jüngeren Männer haben keine Familienangehörigen. Sie bleiben – traurig – über Weihnachten in der Klinik.

Die verödet in der Woche vor Weihnachten. Was ist es, das die Menschen wünschen läßt, Weihnachten daheim zu sein?

Die türkisch-muslimische Putzfrau

„Sie gehen heute nach Hause?“ fragt sie mich. „Ja, Weihnachten will ich zu Hause feiern. Und vielen Dank, daß Sie immer so schön saubergemacht haben. Ich wünsche Ihnen ein schönes W… – ach, feiern Sie denn überhaupt Weihnachten?“ „Nein. – Nur Silvester ein bißchen.“

Eine also von all den vielen Fremden in Deutschland, die unserer Kultur verständnislos gegenüberstehen. Weihnachten bedeutet Ihnen nichts außer vielleicht ein Ärgernis, das man den Ungläubigen austreiben müßte.

Wie ist das zu verstehen?

Gerade eben und passend zu meinen Gedanken bekomme ich von Gerhard Hess die Erklärung zugesandt:

Weihnachten oder Jul ist das älteste heidnische Fest der Deutschen (seit 7000 Jahren nachweisbar am Kultplatz von Goseck bei Naumburg) …

Der Grieche Prokopios von Caesarea (500-562) bringt in seinem Geschichtswerk über den Gotenkrieg (II,15) die Schilderung eines Goten über das größte Fest der Thule-Bewohner (Skandinavier).

Wo liegt Thule?

Nach Wikipedia könnte es der norwegischen Insel Smøla entsprechen. Dort scheint – wie Prokopios schreibt –

in den Monaten um die Winterwende … die Sonne an die 40 Tage überhaupt nicht, vielmehr ist unendliche Nacht ausgegossen. Niedergeschlagenheit hält die dortigen Menschen diese ganze Zeit über in Banden …

Sobald aber von dieser langen Nacht eine Zeit der 35 Tage verflossen ist, werden Leute auf Berggipfeln aufgestellt – so ist es Sitte -, und sobald sie eine Spur der Sonne entdeckt haben, melden sie es den unten Harrenden, daß in 5 Tagen die Sonne scheinen wird. Dann feiern sie insgesamt ein großes Fest über die frohe Botschaft, und zwar im Dunkeln. Und das ist der Thuliten größtes Fest.

 

Bild: Norwegen Reiseführer

In Deutschland kennen wir eine solche Polarnacht nicht. Aber die Tage um Weihnachten sind kurz, die Nächte lang. Unsere Vorfahren erlebten um diese Zeit – wie wir Heutigen auch – ebenfalls die große Sehnsucht nach mehr Sonne. Denn es war kalt, die Natur schien erstorben, man mußte mit den im Herbst eingebrachten Vorräten auskommen.

Sie beobachteten daher sehr genau den Sonnenstand um die Sonnenwende im Sommer und vor allem im Winter, wie etliche ihrer Himmelsbeobachtungs-Anlagen beweisen.

Nach dem tiefsten Stand der Sonne werden die Tage nun allmählich wieder länger. Es wird wärmer, heller, die Natur erwacht. Welch eine Freude, welch ein Grund zum Feiern!

Das ist Weihnachten, das Julfest Nordeuropas.

Bis zum heutigen Tage ergreift es uns immer wieder aufs Neue, selbst im Häusermeer der Großstadt.

Dieses Erleben fehlt den Südländern. Wieso sollten sie in ihrer stets sonnenhellen Heimat eine Sonnenwende feiern?

Von ihren Gegenden aus aber kam die nicht zur nordischen Heimat passende Fremdlehre, das Christentum, zu uns nach Nordeuropa. Wir lesen a.a.O., daß der Edda-Fälscher Snorri Sturlasson (1179-1241) in der „Heimskringla“, der Geschichte der norwegischen Könige, festhielt, daß König Hakon (918-961) versuchte, dem Land den Christenglauben aufzuzwingen, und von den Bauern eine Absage erhielt:

Die Bauern stellten dem König die Frage: „Jetzt wissen wir nicht, ob wir unsere Freiheit zurückerhalten werden oder ob du uns weiterhin knechten willst mit dem wunderlichen Ansinnen, daß wir den Glauben ablegen sollen, den vorher unsere Väter gehabt haben und alle unsere Vorväter … Weit mächtiger waren jene denn wir, und dieser ihr Glaube hat uns doch bis heute geholfen.“

Es half nichts. Das Christentum, ein Ableger des Judentums für die Nichtjuden, wurde mit Feuer und Schwert unseren Vorfahren aufgezwungen.

Nun glauben die unwissenden, aus der angestammten Kultur herausgerissenen Christen, Weihnachten sei das Fest der Geburt Christi. Aber feiern wollen sie es dennoch nach heidnischem Brauch mit dem Weihnachtsbaum, dem Sinnbild beständigen Lebens. Ihn holen sie sich in die Stuben. So singen wir Deutschen Weihnachten das Lob des Tannenbaums:

O Tannenbaum, du grünst nicht nur zur Sommerzeit, nein, auch im Winter, wenn es schneit.

Dein Kleid will mich was lehren: Die Hoffnung und Beständigkeit gibt Trost und Kraft zu jeder Zeit.

Bild: pinterest.com

 

 

 

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