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System-Täter heute wie gestern

3. Folge der Reihe „Deutsche Geschichte am Beispiel Hanna Reitsch“

100 Jahre schon ist die Schönheit aus der mediengeförderten „Kunst“-Szene verschwunden. Häßlichkeit ist Trumpf.

Betonquader vor Bernd Höckes Haus (Foto: Junge Freiheit)

Doch seit wenigen Tagen gibt es ein

„Zentrum für politische Schönheit“

In seiner ersten Aktion baut es einem Andersdenkenden, Bernd Höcke (AfD), Betonblöcke vor den Zaun, die an das Berliner Holocaust-Mahnmal erinnern sollen, observiert – wie Stalker tun – die Familie samt vier kleiner Kinder und verlangt einen Kniefall des Angegriffenen vor dem „Kunst“-Werk.

Geht’s noch perfider, möchte man ausrufen.

Jenni Moli und Morius Enden, zwei aus der „Künstler“-Gruppe (Foto: Junge Freiheit)

Doch diese jungen Leute haben Höckes – vielleicht nicht eindeutig verstehbare – Worte so verstanden, wie die Trend-Presse sie verstanden haben wollte. Er hatte gesagt:

Wir Deutschen sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat.

Für mich und viele andere ist klar, daß er die Schande der Deutschen gemeint hat, die die Deutschen nun durch ein Denkmal mitten in ihrer Hauptstadt verewigen. Welches andere Volk der Erde tut sowas!

Die jungen Leute vom „Zentrum für politische Schönheit“ sind Opfer einer großangelegten Kampagne einer kleinen Gruppe. Die verfolgt seit Jahrhunderten aus dem Hintergrund der Politik ihren großen Plan. Sie hat zum Endspurt angesetzt auf der Geraden vor dem Ziel:

Herrschaft über ein wimmelndes Menschendurcheinander ohne Völker, ohne Freiheit, ohne bodenständiges Leben, ohne (Hoch-)Kultur.

Wer sich diesem Zerstörungswerk entgegenstellt, ist Feind. Die Totschlagkeulen sind bekannt.

Ihre kleinen Helfershelfer aber befinden sich im propagierten „Trend“. Sie meinen – obwohl sie sich übelster Methoden der Erpressung bedienen -, die Guten zu sein. Die meisten von ihnen sind gekauft.

Das alles hat System, seit langem, seit Karl dem Franken, der vor 1236 Jahren 4500 der germanischen Führenden und Tüchtigen bei Verden an der Aller köpfen ließ.

Überlebende Edelinge machte er sich botmäßig, indem er ihnen als Einzelmenschen – entgegen jahrtausendealter Sitte – Teile des Volksbodens zu Lehen, d. h. zu eigener Ausbeutung, gab, sie somit kaufte.

Diese Methode war in deutschen Landen der entscheidende Umbruch, der bis heute in immer verhehrenderer Weise fortwirkt.

Am eigenen Leibe erlebte

Hanna Reitsch

Hanna Reitsch (Foto: FAZ)

dieses System und beschreibt es mit allen seinen Folgen für sie und für unser Land. Sie erkannte:

Das militärisch besiegte Deutsche Volk sollte auch geistig-seelisch am Boden niedergehalten werden, u. a. indem es seine Großen verachten lernte und als Vorbilder aus dem Auge verlor.

Hanna Reitsch hatte sich als herausragende Fliegerin im Weltkrieg II für die Luftwaffe und ihre Kameraden eingesetzt, war also Teil der Heimatverteidigung. Das genügte dem Sieger als Grund, sie einzusperren.

Im Gefängnis Oberursel wurde sie Anfang Dezember 1945

zum ersten und einzigen Mal ins Befragungszimmer befohlen. Dort erwartete mich ein Deutsch sprechender Amerikaner,

Captain Cohn.

Auf dem Tisch vor meinem Platz lag eine Tafel Schokolade, von der ich sofort wegschauen mußte, da mir, ausgehungert …, das Wasser im Mund zusammenlief.

Kaum hatte ich Platz genommen, sagte Captain Cohn freundlich, er wolle etwas sehr Ernstes und für mein ganzes leben Entscheidendes mit mir besprechen.

Ich wurde mißtrauisch, denn er begann, mich durchdringend anzublicken.

Nun folgten zunächst übertriebene Schmeicheleien über meine fliegerischen Leistungen und über meinen persönlichen Ruf.

Sie alle wüßten, daß ich niemals der Partei angehört, daß ich sogar das mir angebotene Goldene Parteiabzeichen und Goldene JH-Abzeichen abgelehnt hätte. Ich unterbrach ihn:

„Das tat ich nicht aus innerer Ablehnung. Zwar war ich weder in der Partei noch im BdM. Aber ich habe in meinem Leben Auszeichnungen stets abgewiesen, wenn ich sie mir nicht selbst verdient hatte. Etwas anderes ist es mit meinen Tapferkeitsauszeichnungen gewesen. Das EK 1 und 2 trage ich mit Stolz.“

Mein Einwand paßte Captain Cohn gar nicht, denn er war gerade dabei, mir nahezulegen, daß ich doch im Grunde meines Herzens immer gegen Hitler und seine Regierung und gegen den Nationalsozialismus gewesen sei …

Er habe deswegen für den nächsten Tag 200 bis 300 Journalisten aus der ganzen Welt eingeladen, vor denen ich Fragen beantworten solle. Er erwarte von mir sensationelle Enthüllungen, und er habe die Eingeladenen dementsprechend informiert.

Es hinge mein ganzes ferneres Leben davon ab, wie ich diese Fragen beantworten würde. Und dann schilderte er mir mit einem üblen Ausdruck im Gesicht, was für Ehrungen, Reichtümer und anderes mich erwarten würden, wenn ich gegen Hitler und sein Regime aussagen würde.

Falls ich dazu nicht bereit wäre, würde ich mein Leben lang verflucht, verfolgt und verleumdet werden.

Ich hätte nichts zu enthüllen, sagte ich klar, und hätte nichts gegen mein Land und seine Regierung auszusagen, da brauche er sich gar keine Hoffnungen zu machen.

Ich sah, daß ihm vor Wut das Blut zu Kopf stieg, und hatte das Gefühl, dem unangenehmsten Menschen gegenüberzusitzen, dem ich bisher begegnet war. Meine Worte und mein Gesichtsausdruck mußten ihm meine grenzenlose Verachtung verraten haben.

Jetzt ereiferte er sich und sagte aufgeregt und laut, ich solle nicht so dumm sein, so kurzsichtig und töricht, um aus einem falschen „Treuekomplex“ heraus die dargebotene Chance abzuschlagen. … mit schneidender Härte:

„Ich warne Sie vor dieser Dummheit. Denken Sie an Ihr ganzes weiteres Leben!“

Dann setzte er kurz hinzu: „Ich werde Ihnen heute noch alles zuschicken, was für die morgige Konferenz für Sie nötig ist.

Die Welt wird Ihnen zu Füßen liegen, wenn Sie die gebotene Chance ergreifen.“

Ich hatte das Gefühl, speien zu müssen …

Für mich gab es keine Sekunde der Überlegung, auch wenn alle seine Drohungen sich erfüllen würden. Aber ich ahnte, daß etwas Furchtbares auf mich zukam.

… Es dauerte nicht sehr lange, da wurde meine Tür aufgeschlossen und von einem Wachtposten ein Paket nach dem anderen hereingereicht. Es war an den Umschlägen leicht zu erkennen, was die Pakete enthielten: Schuhe, Strümpfe, Parfüm, Puder, Lippenstift und ähnliches.

Ich rührte nichts an.

Nach einer weiteren Stunde wurde wieder die Tür geöffnet, und ein nettes deutsches junges Fräulein wurde hereingeführt, das allerlei Utensilien bei sich hatte, die zum Haarewaschen … nötig sind. Es war eine Friseurin …

Wenn ich bisher so schäbig aussehen mußte, so sollen das die Journalisten ruhig sehen.

Wer aber wäre in dieser Lage nicht umgefallen! Nicht so Hanna Reitsch! Sie hatte ihre Familie und Feldmarschall von Greim vor Augen:

Sie schienen mich wie mit einem Schutzwall zu umgeben und verliehen mir eine wunderbare Ruhe.

Die von Cohn eingestimmten Journalisten empfingen sie mit höhnischem Gelächter. Ihre unerschrockenen, wahrheitsgemäßen Antworten auf Cohns Fragen machten den Verhörer nervös. Er führte sie aus dem Saal. Draußen

sagte er mit vor Haß funkelnden Augen:

„Das werden Sie ihr Lebtag bereuen.“

Hanna Reitsch hat sich nicht kaufen lassen. 

 

Hanna Reitsch im Segelflug “entlang der Kammspitzen Steiermark” (Foto aus ihrem Buch “Höhen und Tiefen”)

Doch was sie in den folgenden Jahren erleben mußte, lesen Sie in der

Fortsetzung

 

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Waffenstudent
Waffenstudent
5 Jahre zuvor

Captain Cohn war einer von den Juden, welche Deutsch sprachen, aber antideutsch dachten.

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