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Der Historiker Gerhard Bracke* würdigt

das Werk Rolf Hochhuths „Soldaten“

 

Rolf Hochhuth (Bild: Chrismon-Evangelisch.de)

Der 2. Teil der Abhandlung Brackes über das Werk „Soldaten“ von Rolf Hochhuth endete mit dem Dialog des Bischofs Bell mit Churchill:

Bell: EINE Frage: ist ein Pilot, der vorsätz-lich Wohnzentren verbrennt, noch als SOLDAT anzusprechen?  (S. 147) […]

PM: … Vieles muß man verschweigen, was man im Krieg getan hat. Was, Lord-ship, hinge davon ab? Der Sieg nicht. Und nur der Sieger schreibt Geschichte. … (S. 151)

Wir Hamburger Kinder 1943 (Bild: focus.de)

In dieser Überzeugung und nach diesem Grundsatz wurde das Ende der exilpolnischen Regierung Sikorski im Sinne der Alliierten geheimdienstlich in die Wege geleitet.

In der britischen Öffentlichkeit und allgemein wird Geschichte so geschrieben, wie man es heute bei Wikipedia nachlesen kann:

„Der Flugzeugabsturz bei Gibraltar war ein Flugunfall am 4. Juli 1943 um 23.06 Uhr Ortszeit.

Dabei stürzte eine zum Transportflug-zeug umgebaute Consolidated Liberator der Royal Air Force 16 Sekunden nach dem Start auf dem Flughafen Gibraltar in die Straße von Gibraltar. 16 Passagiere und Besatzungsmitglieder wurden dabei getötet, darunter der Ministerpräsident der polnischen Exilregierung, Wladyslaw Sikorski.

Eduard Prchal (Bild: Wikipedia)

Nur der Pilot Eduard Prchal überlebte und gab an, das Höhenruder sei blockiert gewesen.

Die Absturzursache ist ungeklärt. Bis heute werden Sabotage und ein Mordauf-trag an Sikorski vermutet. Beweise dafür gibt es nicht.“ 6

 

Mahnmal für Sikorski Gibraltar (Bild: visitgibraltar.gi)

Hochhuth läßt im Stück den Premierminister die zynisch wirkenden Worte sagen:           

Mit Flugzeugen und dem Kreml soll sich nur einlassen, wer es muß.

BELL: Kreml! –

PM verzerrt lächelnd: Wie? – Ach so! Natürlich wird man dort – nicht gerade Halbmast flaggen. Als ich vergebens darum kämpfte, die Wahrheit um die Offiziere in Katyn – ruhen zu lassen … Ein Politiker war er nicht, Sikorski –

BELL: Werden Sie die Wahrheit wieder ruhen lassen, jetzt, um Sikorskis Absturz …

PM: Wer herrschen soll, mein lieber Bischof, der muß die Wahrheit behandeln wie der Seemann den Nordstern: sie nie aus dem Auge verlieren, doch nicht stets darauf zusteuern. (S. 163)

Bischof Bell befällt eine gruselige Ahnung, (S. 164) doch Churchill lenkt alsbald wieder auf sein eigentliches Thema ab und erklärt zu-gleich, was sich eigentlich hinter der anma-ßenden Bezeichnung „Unternehmen Gomor-rah“ verbirgt:

PM: … und fand in meinem Zimmer das Buch, in dem ich selten lese, ziellos schlug ich es auf:

 

Gutenberg-Bibel, Kongreßbibliothek, Washington, D.C. (2002)

„Du wirst heute über den Jordan gehen, daß Du hineinkommest, EINZUNEHMEN das Land der Völker, die größer und stärker sind denn Du … So sollst Du wissen HEUTE, daß der Herr, Dein Gott gehet vor Dir her, ein VERZEHREND Feuer.                 

Er wird sie vertilgen und wird sie unter-werfen vor Dir her, und wirst sie vertrei-ben und umbringen BALD, wie der Herr geredet hat.“ (S. 171)

Und einmal in Fahrt, setzt der Premiermini-ster seine Geständnisse fort:

PM: Wahr ist, das Unterhaus hätte nie meine Heerzüge gegen die Hunnen als den Kampf Israels gegen die Enakiter verstanden. –

Mir aber schrieb in fünfzehn schon, um mich zu trösten, der Seelord Fisher, bei Gallipoli:

Wir siegen ganz gewiß, denn WIR sind die zehn verlorenen Stämme Israels.

Daß ich BEIZEITEN warnte – spricht MICH frei.

 

Verbrennung Hamburgs 1943 (Bild: NDR)

Hamburgs Verbrennung: ich habe sie vor achtzehn Jahren so grell wie möglich an die Wand gepinselt. Copyright Winston Churchill – die ganze Welt hat es gelesen.

BELL schockiert: Vor acht-zehn Jahren war doch Hitler noch gar nicht da!

PM gelassen: LESEN konnte er schon. Und seine Deutschen auch. Nächstes Mal würden wir den Hunnen frei Haus das Feuer in die Stube tragen:

Ich schrieb, hätte der erste Krieg nur EIN Jahr noch gedauert, ich hätte neunzehn-hundertneunzehn als Munitionsminister Berlin heimgesucht.

Nationen, die sich in ihrer Existenz be-droht fühlen, sie werden vor keinem Mittel zurückschrecken. Man WEIß, wie genau der Mann da drüben diese meine Mahnung zur Kenntnis nahm.

BELL: Woher – wissen Sie das?

 

Adolf Hitler (Bild: br.de)

PM erbittert: Aus seinen impotenten Appellen ans Rote Kreuz, den Luftkrieg gegen Städte zu verbieten – Bemühun-gen, mit denen er auf die Pazifisten auch in Großbritannien […] so großen Eindruck machte, daß ihm fast geglückt wäre, uns die  EINZIGE Waffe aus der Hand zu schlagen, die der Insel ohne Infanterie geblieben war!  (S. 172) 7

Es ist erstaunlich, welche historischen Details in diesem Drama berücksichtigt wurden, De-tails, die heute nur wenigen noch bekannt sind.

 

Bomber-(Arthur)Harris, Denkmal in London (Bild: Wikipedia)

BELL: Verbrannte Städte für verbrannte Erde – Warum aber belügt dann seit Jahren Ihr Luftfahrtminister das Parla-ment?

 

Reichsluftfahrtminister Hermann Göring (Bild: dtm.de)

PM: Das hört jetzt auf. Der Stärkere darf ehrlich sein:

Im Frühjahr darf ein Buch erscheinen, Bombing Vindicated, das mit Gelassen-heit für Großbritannien das Verdienst in Anspruch nimmt, GEWOLLT zu haben, daß der Krieg durch Bombardierung der Städte entschieden wird. […]

Mr. Spaight kann Ihnen das Manuskript zeigen, er ist stellvertetender Staatsse-kretär im Luftfahrtministerium. (S. 173)

[…] Doch Warschau und Rotterdam: Das waren KEINE Offenen Städte, beide waren zu Festungen erklärt und wurden MEHR-FACH, beide, zur Übergabe aufgefordert, bevor die Hunnen ihre Flieger schickten.

BELL: Warum dann – versichert man das Gegenteil !

PM:   Weil Legenden mächtiger sind als Waffen.  (S. 174)

 

In seinem 1944 veröffentlichten Buch „Bombing Vindicated“ (Rechtfertigung des Bombenkrieges) gibt Spaight offen zu, daß England mit dem Bombenkrieg gegen die Zivilbevölkerung begonnen hat:

„Wir begannen, Ziele in Deutschland zu bombardieren, ehe die Deutschen das in England taten. Das ist eine historische Tatsache …

Wir wählten damit den besseren, aber härteren Weg. Indem wir die deutschen Städte zerschlugen, verzichteten wir auf das Privileg, unsere Städte in Takt zu halten …

Es ist keine absolute Gewißheit, aber doch sehr wahrscheinlich, daß die Deut-schen London und das Industriegebiet nicht angegriffen hätten, wenn wir uns ruhig verhalten hätten.

… Diese Art der Luftkriegführung machte sich nicht für sie bezahlt.“8

Am Schluß des dritten Aktes kommt die Sikorski-Tragödie noch einmal zur Sprache, und mit aller Deutlichkeit wird auf die Bühne gebracht, was von offizieller Seite bis heute verschleiert werden soll:

KOCJAN: Du hast GEWUßT, daß ihr ihn umbringt. Gib doch zu! … Sikorski – ja! ERMORDET habt ihr ihn …  (S. 183)

 

Der britische Historiker David Irving hat in seinem gründlich recherchierten Buch „Mord aus Staatsräson?“ nach jahrelanger For-schungsarbeit, sorgfältiger Analyse der Untersuchungsausschußberichte, Befragung maßgeblicher Zeitzeugen einschließlich des einzigen Überlebenden des Flugzeugab-sturzes am 4. Juli 1943, des Piloten, mit den vielen Ungereimtheiten, Widersprüchen und Falschaussagen ein beeindruckendes Beispiel historischer Wahrheitssuche vorgelegt.

Insbesondere wurde der Beweis erbracht, daß nach eingehender Wrackuntersuchung durch Fachleute seinerzeit bereits feststand: Von der bis heute kolportierten Behauptung des Piloten, das Höhenruder sei blockiert gewe-sen, kann überhaupt keine Rede sein.

Rolf Hochhuth hat in seinem Stück „Soldaten“ dem englischen Kriegspremier Winston Chur-chill vorgeworfen, er habe den Ministerprä-sidenten der polnischen Exilregierung Gene-ral Sikorski durch einen inszenierten Flug-zeugunfall in Gibraltar umbringen lassen, weil dessen unnachgiebige Haltung gegen-über Stalins Territorialforderungen das Bündnis mit dem sowjetischen Diktator gefährdete, erst recht nach der Entdeckung der Massengräber von Katyn.

Aber 1972 gab ein Londoner Gericht der Klage des Piloten von Sikorskis Maschine statt und verurteilte Hochhuth zu Schadens-ersatz, weil er den Wahrheitsbeweis nicht habe erbringen können.

In einer Stellungnahme in der WELT führte Hochhuth dazu aus:9

„Der Einfall eines Londoner Gerichts, ich solle dem tschechischen Piloten des polnischen Ministerpräsidenten Sikorski fünfzigtausend Pfund Schadenersatz zahlen, hat den falschen Eindruck erweckt, in London habe ein Prozeß stattgefunden.

Er fand nicht statt und kann nicht statt-finden, solange die Regierung Ihrer Majestät alle jene Briten, die zu Aussagen über die Tragödie von Gibraltar und Montreal bereit wären, erneut an deren Schweigepflicht gemahnt, an die sie als ehemalige Militärpersonen zeitlebens gebunden sind.

Das Gericht hat denn auch diese Forde-rung der Regierung respektiert und keinen einzigen Briten oder Polen vorgeladen, um sich solche Aussagen oder Indizien bestätigen zu lassen, auf denen das Buch des britischen Histori-kers  David Irving über Sikorski … oder mein Drama „Soldaten“ basieren.“ […]

Hochhuth wie auch Irving betonen immer wieder die Tatsache, daß der Pilot Prchal unmittelbar mit angelegter Schwimmweste geborgen wurde, stets aber behauptet hat, seine Schwimmweste hinter dem Pilotensitz deponiert zu haben. Dazu paßt der weitere Hinweis:

„… seit der Fliegerhauptmann Buck, Unfallspezialist des britischen Luft-fahrtministeriums im Jahre 1943, der über hundert Fotos des Wracks gemacht hat, belegt hat, daß die Pilotenkanzel unbeschädigt aufs Wasser kam und von innen von Hand geöffnet wurde:

Was die Aussage des Piloten, durch die Perspex-Verglasung der Kanzel ,heraus-geschleudert“ worden zu sein, ad absur-dum führt.“10

Genauer beschäftigt hat sich auch Irving mit den

„fünf ,Incidents‘ oder ,Accidents‘, die dem polnischen Ministerpräsidenten binnen achtzehn Monaten auf vier hintereinander erfolgten Reisen … in britischen Sondermaschinen zugestoßen sind.“ 11

Der „Absturz“ in Gibraltar jedoch war nach Aussage des britischen Leutnants Douglas Martin

„eine perfekte Bauchlandung, die so glatt verlief, daß es der Zeuge gar nicht für möglich hielt, dabei seien Menschen umgekommen.“

Daß gleichwohl alle 16 Passagiere umkamen und nur der Pilot überlebte,

„wird der Grund sein, warum die Briten 1943 eine Obduktion der polnischen Leichen  verboten und keinem polnischen Arzt die Leichen gezeigt haben.

So viel Eifer beim Vertuschen der Wahrheit zeigt nur der Täter“,

beschließt Hochhuth seine Stellungnahme in der WELT 1972.

Zur „Beseitigung Sikorskis“ äußerten sich dagegen ziemlich offen US-Präsident Roosevelt und Kriegspremier Churchill in einem Telefongespräch am 29. Juli 1943, in den Tagen der schweren „Gomorrha“-Angriffe auf Hamburg. Darüber berichtete der Leiter der Zeitgeschichtlichen Forschungsstelle Ingolstadt, Dr. Alfred Schickel, in einem Zeitungsbeitrag 2008:

Gespräch unter Mördern

 

Franklin D. Roosevelt and Winston Churchill at the Casablanca Conference, 1943. Credit…Keystone/Getty Images

„Wie sehr man in London und Washington ein Ausscheren Moskaus aus der ge-meinsamen Front gegen Deutschland fürchtete, belegt ein der Zeitgeschicht-lichen Forschungsstelle Ingolstadt vor-liegender Mitschnitt eines Telefonge-sprächs zwischen Churchill und Roosevelt vom 29. Juli 1943.

 

“Uncle Joe” – Josef Stalin (Bild: tagesschau.de)

Darin teilt der britische Premier dem US-Präsidenten mit, daß ,Uncle Joe (Spitz-name für Stalin) gegenüber den Nazis unangemessene Annäherungsschritte im Hinblick auf eine Verhandlungsregelung unternommen‘ habe.

Eine Parteinahme für Sikorski konnte die Neigung Stalins, sich separat mit Hitler zu arrangieren, nur noch steigern – wie schon beim überraschenden Hitler-Stalin-Pakt im August 1939.

Auch Roosevelt war der Meinung, daß Sikorski ,ein hartnäckiger Störenfried‘ und daher auszuschalten sei.

Churchill äußerte sich schließlich wort-wörtlich zur ,Beseitigung Sikorskis‘:

,Diese Dinge, so unangenehm sie auch sein mögen, müssen im Interesse der gemeinsamen Sache einfach gemacht werden‘, um dann Roosevelt mit in die Verantwortung für den ,Unfalltod‘ des polnischen Exil-Ministerpräsidenten zu nehmen:

,Ich kann mir nicht vorstellen, daß Sie unsere persönlichen Unterhaltungen über genau dieses Thema vergessen haben, als ich zuletzt in Washington war. Das ist schließlich erst vor zwei Monaten gewe-sen. Ihre Ansichten in der Sache entspra-chen den meinen fast völlig.‘ …

,Sie wissen sehr wohl, daß wir den Fall Sikorski bis ins kleinste Detail bespro-chen haben und auch, daß Sie mit meiner Lösung vollständig einverstanden waren. Sie können ganz gewiß Ihre Kenntnis oder Ihre Verantwortung nicht in Abrede stellen. Das werde ich nicht akzeptieren.’“ 12

Folgt man der „Wikipedia“-Darstellung, dann gibt es für den Mordauftrag keine „Beweise“. Das hängt natürlich damit zusammen, daß man vorhandene Beweise nicht zur Kenntnis nehmen will. Die Tatsachen sprechen jedoch ihre eigene Sprache, und aus denen gilt es die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Es bleibt das große Verdienst des Dramati-kers Rolf Hochhuth, mit seinem Stück „Sol-daten“ zwei Themen von zentraler geschicht-licher Bedeutung – im Scheinwerferlicht die Gestalt des britischen Kriegspremiers Winston Churchill – nicht nur auf die Bühne gebracht, sondern bis heute ins allgemeine Bewußtsein gerückt  zu haben.

Es ist die literarisch gestaltete Aufforderung zur permanenten Auseinandersetzung mit der verordneten Siegergeschichtsschreibung.

Zumal in unseren Tagen, wo durch mangeln-des Geschichtswissen in Kombination mit einer infantilen Blickverengung Ursachen und Anlässe zweier Weltkriege (unterschiedslos) einseitig auf „Nationalismus“ und „Rassismus“ reduziert werden.

Folglich erschließen sich Begriffe wie „Kriegshetze“ und „Kriegstreiberei“ in ihrer ursächlichen Bedeutung  der vielgepriesenen „Erinnerungskultur“ in keiner Weise, zeigen jedoch in Hochhuths Drama im Hintergrund mittelbar ihre schreckliche Auswirkung.

____________________

Anmerkungen

*) zuerst veröffentlicht in „Deutsche Annalen 2020“, Druffel & Vorwinckel-Verlag Gilching, Herausgegeben von Dr. Gert Sudholt

6https://de. Wikipedia.org/w/index.php?title=Flugzeugabsturz_bei_Gibraltar_(1943)&oldid=194585586“

7Damit wird angespielt auf die Bemühungen der Reichsregierung, den Bombenkrieg gegen die Zivilbevölkerung international zu ächten.

8Cajus Bekker, a.a.O., S. 397 f.  Der Große Wendig, Richtigstellungen zur Zeitgschichte, Bde. I, II, IV und V

9DIE WELT vom 12. Mai 1972

10Hochhuth, Stellungnahme DIE WELT vom 12. Mai 1972

11ebenda

12Alfred Schickel: Die Beseitigung eines „hartnäckigen Störenfrieds“  Ein Telefongespräch zwischen Churchill und Roosevelt über die wahren Todesursachen des polnischen Exil-Premiers Wladyslaw Sikorski, in „Junge Freiheit“ vom 12. Dezember 2008

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KW
KW
10 Monate zuvor

@ Sigrid, dieser unerträgliche Lügenbold Neitzel ist mir schon seit langem aufgefallen. Ich habe mir einmal den Spaß gemacht und habe die zu Worte gekommenen “Historiker” namrntlich aufgeschrieben und nach ihnen gegurgelt. Und trotz Lügipedia kann man erkennen, wie die alle einem Netzwerk angehören und mit Preisen behängt werden. Geschichtsthemen sollte man im Glotzkasten einfach ignorieren. Auch weglassen ist eine Lüge.

markwart Cochius
10 Monate zuvor

Diese 3 Teile sind eine erschreckende Mahnung. Zumindest wer das hier gelesen hat, hat die Chance sich Gedanken über das Geschehen zu machen, was auch heute abläuft.
Aber was KW schreibt ist die bittere Pille für uns, die nicht nur erlebt haben sondern auch noch heute nach der Wahrheit suchen. Die Anderen, die Meisten, tun das alles ab mit Bemerkungen wie “Lüge”, “Fantasie” “wieder so eine Verschwörungstheorie”…
Der Sieger schreibt die Geschichte? Nein, er schreibt sein Geschichtchen. Das Geschehen, also die Geschichte, bleibt so wie alles abgelaufen ist. Hier bei Adelinde ist ein kleines Stück die “Decke gelupft” worden.
Es kommt sicher der Tag, daß die Geschehnisse um den Ukrainekonflik ans Licht kommen.
Und auch trotz Umerziehung, daraus entstandene Unwissenheit und Ignoranz gegenüber unserer eigenen Geschichte wird eines Tages die ganze Wahrheit ans Licht kommen. Ich weiß, um das zutage zu fördern, dazu gehören viel Mut und Opfer. Es ist ein Kampf, nein, ein Krieg um die Wahrheit mit Opfern, Verletzten und auch (Mord-) Toten.

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