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1918: Jagd auf Kaiser Wilhelm II.

Das Leben lehrt auf Dank verzichten,
aber es gebietet, die Schuldigkeit zu tun.
Erich Ludendorff

Deutschlands Feinde im 1. Weltkrieg wußten,

was es für ein schwer kämpfendes Heer bedeutet, das gegen eine Übermacht von Feinden seit vier Jahren im Kampf liegt, um die Heimat zu verteidigen, wenn man ihm seinen Kriegsherrn „beseitigt“, den Kaiser des Reiches, das er symbolisiert: Entmu-tigung, Erschlaffung der Abwehrkraft!

 

15. Juni 1918 im Hauptquartier Avernes: Ludendorff im Gespräch mit dem Kaiser

Was die Kaisergestalt für ein Volk im Krieg bedeutet, zeigt der Feldherr Erich Ludendorff auch mit seinen Worten*:

Mich trennte von seiner Majestät vieles, unsere Naturen waren zu verschieden. Er war mein kaiserlicher Herr, und ich diente ihm und damit dem Vaterlande in treuester Hin-gabe.

Er kennzeichnet Kaiser Wilhelm II.,

der seine Soldaten liebte, das Beste seines Landes und seines Volkes wollte und seiner ganzen innersten Natur nach dem Kriege ab-geneigt war – … einen Mann, der in seinem Wesen den Typ eines Deutschen nachbis-marckischer Zeit darstellte.

Der Monarch, in dessen Person sich so un-geheure Verantwortung vereinigte, fand nicht, wie sein kaiserlicher Großvater, Män-ner, die gleich Bismarck und Roon in der Konfliktszeit, entschlossen waren, vom Lande alles zu fordern, was die Kriegführung er-heischte.

Hierin lag das Verhängnis für Kaiser und Land in diesem Kriege.

Was der Kaiser für das Reich bedeutete, wußte nicht nur der Feind im Inneren des Reiches, die linken Revolutionäre, das wußte auch der äußere Feind.

Im Innern wurde der Kaiser am 9. November 1918 „abgedankt“, was auch – ohne seine Zustimmung – von den Revolutionären verkündet wurde.

Ihre so schön klingenden Friedensschalmeien vom „Verständigungsfrieden“ kamen beim ahnungslosen, typisch deutsch vertrauenden Volk besser an als die klare Erkenntnis des Feldherrn Erich Ludendorff von der Unerbittlichkeit des Feindes, der keine Ver-ständigung mit den Deutschen anstrebte, sondern ihre Niederwerfung. Wikipedia sogar gibt zu:

Der Präsident der Vereinigten Staaten, Woo-drow Wilson, hatte am Ende des Ersten Weltkriegs kaum verhohlen einen Rücktritt des Kaisers als Bedingung für ein Waffen-stillstandsabkommen mit dem Deutschen Reich genannt.

Ein „Verständigungsfrieden“ war mit solchen ver-nichtungswilligen Feinden nicht möglich. Bis heute verbreitet aber die herrschende linksgerichtete Pro-paganda das Gegenteil bzw. geißelt die Klar-sehenden. Die Linke wollte keinen Sieg des Deutschen Kaiserreiches, wie der „Vorwärts“, das Blatt der Sozialdemokratie, klar bekannte.

Verunglimpft wurde Ludendorff, der nichts anderes wollte, als was Clemenceau und Lloyd George für ihre Völker wollten: Ähnlich wie die

hatte ich das ganze Volk hierzu aufbieten wollen, war aber nicht, wie man so gern und der Wahrheit zuwider, immer von neuem er-zählte, Diktator.

Lloyd George und Clemenceau verfügten über die souveränen Parlamente ihrer Länder, denn es waren „ihre“ Parlamente. Sie standen gleichzeitig an der Spitze der gesamten Ver-waltungs-, also Ausführungsbehörden.

Ich hatte umgekehrt keinerlei verfassungs-rechtliche Möglichkeit, auf die öffentlichen Gewalten Deutschlands unmittelbar einzuwir-ken, um die Durchführung meiner Gedanken über die Kriegsnotwendigkeiten zu sichern, und fand bei den berufenen Instanzen häufig nicht die erforderliche Erkenntnis und Tat-kraft.

Ein Friede war nicht zu erreichen gewesen, so hatte ich versucht, den Krieg zu einem guten Ende zu führen, das uns allein von dem Schicksal retten konnte, das wir jetzt (1919) erleiden.

Ich erkannte nun, daß dies gute Ende un-möglich sei, und sah das Unglück nahen, das abzuwenden die Arbeit meines Manneslebens gewesen war.

Der Weg war frei für die November-Revolution in Deutschland. Wikipedia:

Die Ausrufung der Republik in Deutschland geschah am 9. November 1918 in Berlin gleich zweimal:

  1. durch den Politiker Philipp Scheide-mann am Reichstagsgebäude unter bürgerlich-demokratischen und

  2. durch den Führer des Spartakusbundes Karl Liebknecht am Berliner Schloß un-ter sozialistischen Vorzeichen.

Das Endergebnis erleben wir heute in Deutschland. Das wird zur Zeit mitsamt seiner meinungsdiktato-rischen sog. „Demokratie“ von den Nachfahren der damaligen linken Revolutionäre in den endgültigen Abgrund geführt.

Dem Deutschen Volk fehlen seit gut 100 Jahren Schutz und Schirm eines Rechtstaates mit einer deutsch fühlenden und denkenden Führung.

Das von den Feindmächten versuchte

Attentat auf Kaiser Wilhelm II.

erübrigte sich – der Versuch scheiterte im übrigen.

Was Bombardierungen betrifft, hatten die Alliierten keine Hemmungen, wie wir Deutsche das im 2. Weltkrieg am eigenen Leibe erlebt haben. Sie bombardierten deutsche Städte noch, als der Krieg längst für sie entschieden war.

Anders Ludendorff:

Bei dem Ernst unserer Lage versprach sich die Oberste Heeresleitung (also er, Erich Lu-dendorff) von einem Bombenabwurf auf London und Paris nicht mehr die Wirkung, den Feind friedenswillig zu machen. Sie gab deshalb nicht mehr die Erlaubnis …

Die zu erwartenden großen Zerstörungen hätten auf den Gesamtverlauf des Krieges keinen Einfluß mehr gehabt; Zerstörungen als Selbstzweck wurden nie geduldet.

Lupo Cattivo bringt einen Bericht über ein Buch mit neuesten Erkenntnissen über britische Pläne, den deutschen Kaiser Wilhelm II. durch Bombenabwürfe zu ermorden:

Die Beweise – größtenteils unveröffentlichte Unterlagen im Archiv des RAF-Museums und Dokumente in einem Privatarchiv in Frank-reich – zeigen, daß … vor … 100 Jahren ein Geschwader von 12 Bombern von einem Flugplatz in der Nähe von Boulogne abhob, um ein französisches Schloß zu bombar-dieren, das nach Erkenntnissen des Ge-heimdienstes vom Kaiser als sein geheimer Aufenthaltsort an der Westfront genutzt wurde.

… Die ganze Geschichte … begann Ende März 1918, als die deutsche Armee die erste einer Reihe von neuen Großoffensiven gegen die Alliierten startete. … Die massiven Angriffe waren zunächst erfolgreich – aber dennoch wurden einige deutsche Soldaten von den Alliierten gefangen genommen.

Einige dieser deutschen Kriegsgefangenen wurden vom französischen Geheimdienst verhört – und einer von ihnen verriet seinen Verhörern, daß der Kaiser sich gerade in einem Schloß in der Nähe eines kleinen französischen Dorfes namens Trelon, drei Meilen von der belgischen Grenze entfernt, niedergelassen hatte.

… Zufälligerweise war einer der Dolmetscher der Geheimdienstabteilung im Stab des be-rühmten französischen Generals Philippe Pétain der Besitzer dieses Schlosses. Mitte April 1918 erhielt er den Auftrag, den deutschen Kriegsgefangenen ausführlicher zu verhören – und mit Hilfe von Ortskenntnissen den Wahrheitsgehalt der Enthüllungen zu überprüfen.

… Dieser Vernehmer (ein französischer Offizier namens Frédéric de Merode) und sein befehlshabender Offizier berichteten dann Pétain, was sie herausgefunden hatten.

 

Schloß Trelon (Bild: Wikipedia)

… Irgendwann – wahrscheinlich im Mai und vermutlich in Zusammenarbeit mit den Briten – wurde die grundsätzliche Entscheidung getroffen, das Schloß zu bombardieren. De Merode (der Besitzer des Schlosses) wurde von den französischen Militärs gebeten, ihnen die Erlaubnis zur Bombardierung des Gebäudes zu geben. Patriotisch stimmte er zu.

… Zur gleichen Zeit, als die Alliierten den genauen Aufenthaltsort des Kaisers entdeck-ten (und, was noch wichtiger war, fest-stellten, daß er sich in Bombenreichweite befand), bereitete die deutsche Frühjahrs-offensive den britischen und französischen Streitkräften einen schweren Schlag. Es ge-lang den Deutschen, die Alliierten um mehr als 60 Kilometer zurückzudrängen.

… Darüber hinaus nahmen die Deutschen Ende Mai in der Schlacht am Chemin des Dames 45.000 alliierte Soldaten gefangen und erbeuteten 400 Feldgeschütze. Für die Alliierten war das eine Katastrophe.

Zu diesem Zeitpunkt, selbst im späten Frühjahr 1918, müssen sie befürchtet haben, daß die Deutschen den Krieg sogar gewinnen könnten.

… Unter diesen katastrophalen Umständen scheinen die Franzosen und die Briten schließlich beschlossen zu haben, zu ver-suchen, den deutschen Kaiser zu töten.

… Nachdem sie am Sonntag, dem 2. Juni, um 4.50 Uhr vom Flugplatz Ruisseauville (in der Nähe von Boulogne-sur-Mer) gestartet wa-ren, erreichten 12 De Havilland-4-Bomber der RAF um 5.25 Uhr die geheime West-frontresidenz des Kaisers in Trelon. Sie war-fen bis zu einem Dutzend 50 kg-Bomben und bis zu 24 11-kg-Bomben ab.

… Der britische Geheimdienst wußte jedoch nicht, daß dieselben deutschen militärischen Erfolge, die wahrscheinlich der Auslöser für den Mordversuch an Kaiser Wilhelm waren, ihn auch dazu veranlaßt hatten, das Schloß zu verlassen, um seinen Generälen an der Front zu gratulieren. Folglich hatte er seinen ope-rativen Wohnsitz an der Westfront 19 Stunden vor dem Angriff der RAF verlassen.

… Der Angriff ist weitgehend unbekannt ge-blieben, seitdem er vor … 100 Jahren stattfand. Die Briten und Franzosen wollten der Welt offensichtlich nicht von einer gescheiterten Mission berichten – und die Deutschen wollten natürlich nicht bekannt geben, daß ihr Kaiser nur dank eines glücklichen Zufalls noch am Leben war.

… Der Autor des Buches The Kaiser’s Dawn, das an diesem Wochenende erscheinen soll, erfuhr von dem Enkel eines der RAF-Piloten von dem geheimen Überfall.

… Als Präsident der Guild of Battlefield Guides leitete ich eine Tour an der Westfront und wurde auf einige unveröffentlichte RAF-Doku-mente aus dem Ersten Weltkrieg aufmerksam.

Ich war erstaunt. Ich war auf eine historisch wichtige Fundgrube ge-stoßen, die Geheimnisse enthüllte, die seit hundert Jahren weitgehend verborgen waren,

sagte der Autor und Militärhistoriker John Hughes-Wilson, ein pensionierter Oberst des britischen Geheimdienstes.

Aber es gibt immer noch drei große Rätsel rund um den Anschlag Ein Attentat auf das gegnerische Staatsoberhaupt zu verüben, insbesondere auf ein königliches Staats-oberhaupt, das der erste Cousin des bri-tischen Königs war, war, um es milde auszudrücken, eine sehr ernste, heikle und potenziell kontroverse Angelegenheit. Wer hat also in Großbritannien den Anschlag tatsächlich genehmigt?

Es ist sehr wahrscheinlich, daß der bri-tische Premierminister David Lloyd George den Einsatz hätte genehmigen müssen, zumal die RAF daran beteiligt war. Aber es gibt keinen Beweis dafür, daß er dies getan hat oder daß er überhaupt davon wußte.

Der absichtliche Versuch, ein feindliches Staatsoberhaupt zu töten, war ein sehr seltenes Ereignis in der Geschichte und ge-hört nicht zu den Dingen, die eine zivilisierte Regierung tun sollte. Schließlich war es der Vorwurf der staatlichen Komplizenschaft bei der Ermordung des Erzherzogs Franz Ferdinand – nicht einmal eines Staats-oberhauptes -, der den Krieg überhaupt erst ausgelöst hatte.

Sicherlich gibt es keine Beweise dafür, daß Großbritannien in den vielen Kriegen des 18. Jahrhunderts, in den napoleonischen Kriegen des frühen 19. Jahrhunderts oder sogar im Zweiten Weltkrieg jemals versucht hat, ein Staatsoberhaupt eines wichtigen Feindes zu ermorden.

In der Tat wurde der einzige britische Plan, Adolf Hitler zu ermorden, am Ende vom britischen Premierminister Winston Churchill abgelehnt.

Der Überfall auf Trelon im Jahr 1918 ist daher potenziell einzigartig – und eine Abweichung von den normalen politischen und militäri-schen Konventionen.

Das zweite Rätsel ist der Zeitpunkt des Angriffs. Wurde er durch die deutschen mili-tärischen Erfolge im März, April und Mai 1918 ausgelöst? War er also ein Akt der Verzweiflung der Alliierten? Oder war er im Prinzip schon lange vorher geplant gewesen – und wurde erst durchgeführt, als die ent-sprechenden Geheimdienstinformationen be-kannt wurden?

Das dritte Rätsel ist ein eher banales taktisches, aber in gewisser Weise ebenso interessantes. Warum griff die RAF im Gänsemarsch an, wenn sie doch hätte wissen müssen, daß der Rauch einen Anflug im Gänsemarsch gefährden würde?

Das Schloß steht noch immer – und ist heute eine beliebte Touristenattraktion in der Region. Bemerkenswerterweise sind viele der Schlüsseldokumente zu dem geheimen An-griff – darunter die Logbücher der RAF-Pi-loten, eine handgezeichnete Karte des Ziel-gebiets und der Originalbericht des fran-zösischen Geheimdienstes – unveröffentlicht in britischen und französischen Archiven erhalten geblieben.

„… Dies ist eine sensationelle Enthüllung und man kann sich nur fragen, wie die Weltöffentlichkeit reagiert hätte, wenn der Angriff erfolgreich gewesen wäre.

In Deutschland hätte es den zunehmend unpopulären Kaiser in einen gemarterten Kriegshelden verwandelt und so vielleicht sogar die Monarchie weniger als sechs Monate später vor dem Zusammenbruch bewahrt und der besiegten Nation ein Element der Stabilität in einer ansonsten revolutionären Situation voller zukünfti-ger Bedrohung gegeben”,

sagte der weltweit führende Experte für Kaiser Wilhelm II., Professor John Röhl von der University of Sussex.

John Watts, der Enkel eines der an dem Überfall beteiligten RAF-Flieger, glaubt, daß noch viel mehr Informationen über den Überfall in noch nicht untersuchten Akten in Archiven in Großbritannien, Frankreich und möglicherweise Deutschland existieren müs-sen.

„… Die bemerkenswerten neuen Details, die jetzt aus Quellen in Nordfrankreich und aus RAF-Akten auftauchen, lassen endlich erkennen, was wirklich gesche-hen ist“,

sagte Watts, der sich für Militärgeschichte in den West Midlands interessiert.**

Ludendorff:

Am 9. November sank Deutschland, bar jeder festen Hand und bar jeden Willens, seiner Fürsten beraubt, wie ein Kartenhaus zusam-men.

Wofür wir gelebt und jetzt wiederum vier schwere Jahre lang geblutet hatten, ver-schwand. Man hatte kein Vaterland mehr, auf das wir stolz sein konnten.

Die staatliche und gesellschaftliche Ordnung wurde vernichtet. Jede Autorität hörte auf. Chaos, Bolschewismus und Terror, undeutsch ihrem Wort und Wesen nach, hielten ihren Einzug in das deutsche Vaterland …

Die neuen Gewalthaber und ihre bürgerlichen Mitläufer verzichteten auf jeden Widerstand und unterschrieben ohne Rechtstitel unsere Kapitulation auf Gnade und Ungnade einem unerbittlichen Feinde …

Das stolze deutsche Heer, das vier Jahre dem überlegenen Feinde siegreich widerstanden, in der Geschichte noch nie Gesehenes voll-bracht und die Grenzen der Heimat geschützt hatte, verschwand …

Die von Deutschen vollzogene Zertrümme-rung der deutschen Wehrmacht war ein Verbrechen und von einer Tragik, wie sie die Welt noch nie gesehen hatte …

Die Welt stand dem allem staunend ge-genüber; sie konnte das Ungeheuerliche: diesen Zusammenbruch des stolzen und mächtigen Deutschen Reiches, des Schrek-kens seiner Feinde, nicht erfassen.

Die Entente hatte Furcht noch vor unserer vernichteten Stärke und konnte nicht genug tun, um die Gunst des Augenblicks aus-zunutzen, uns durch ihre Propaganda in-nerlich noch weiter zu schwächen und uns einen Helotenfrieden aufzuzwingen.

Deutschland ist durch eigenes Verschulden tief gebeugt … Die gesunkene Moral des Volkes treibt haltlos in der „Freiheit“ der Revolution; die niederen Instinkte des Men-schen suchen sich unbeschränkt und ohne jede Rücksicht auszuleben …

Deutschland bietet ein grauenvolles und würdeloses Schauspiel, das unsagbare Trauer in jedem deutschfühlenden Herzen auslöst, beim Feinde und Neutralen aber Verachtung erweckt.

… Gewaltig waren unseres Volkes Leistungen während der vier Kriegsjahre; sie geben be-redtes Zeugnis von den in uns wohnenden, heute von der Revolution verschütteten Kräfte. Ein Volk, das solches vollbracht, hat das Recht zum Leben.

Ludendorff schuf gemeinsam mit seiner Frau, der Philosophin Mathilde Ludendorff, deren Erkenntnisse für ihn „Programm“ wurden, die starke, begeisternde Ludendorff-Bewegung, deren Anhängerschaft bis zur Machtergreifung Hitlers an die Hunderttausend ging. Wären die Deutschen insgesamt mit dieser Bewegung mitgeschritten, die Welt bei uns sähe anders aus.

Doch die deutschfeindliche Propaganda war stärker, bis heute.

__________________
Anmerkung
*) Erich Ludendorff, Meine Kriegserinnerungen, Berlin 1919, S. 488
**) Quelle: independent.co.uk
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Waffenstudent
Waffenstudent
7 Monate zuvor

Die satanische Intrige der Intrigeninsel:

1. Man heuchelte unbedingten Friedenswillen (Die Deutschen willigten ein und räumten Besetztes Land)

2. Man heuchelte unbedingten Friedenswillen, aber nur wenn der Kaiser abdankt! (Die Deutschen willigten ein, der Kaiser dankte ab) 

3. Man heuchelte unbedingten Friedenswillen, aber nur wenn Deutschland abrüstet! (Die Deutschen willigten ein, man rüstete ab) 

4. Man heuchelte unbedingten Friedenswillen, aber nur wenn Deutschland die Kriegsflotte ausliefert! (Die Deutschen willigten ein)

5. Man heuchelte unbedingten Friedenswillen, umgab aber das Deutsche Reich wie auch Österreich mit einer Hungerblockade.

6. Der Jude Scheidemann war gar nicht legitimiert, die Republik auszurufen.

pol. Emik-Wurst, Hans
7 Monate zuvor

Grandios! Dieser Artikel gehört vielfach verlinkt und bekanntgemacht, um eine weite Verbreitung zu finden!

pol. Emik-Wurst, Hans
7 Monate zuvor

Die Ergänzung mit dem Ludendorff-Zitat ist eine wunderbare Einleitung zu meiner Abhandlung über das Versailler Diktat.

HeinrichS.
HeinrichS.
7 Monate zuvor

„Uns, dem Deutschen Volke, sind die großen Ideale zu dauernden Gütern geworden, während sie anderen Völkern mehr oder weniger verloren gegangen sind. Es bleibt nur das Deutsche Volk übrig, das an erster Stelle berufen ist, diese großen Ideen zu hüten, zu pflegen, fortzusetzen.“
(Zitat von Wilhelm II.)

Tja, gut 100 Jahre her, da war noch Hoffnung und Zuversicht.

Diesen “großen Ideen“ stehen 2 inszenierte Weltkriege gegenüber, an eine Fortsetzung ist nicht zu denken, die gezielte, millionenfache Zwangs-Besiedlung mit Artfremden soll dies für immer verhindern.

Ingo Neitzke
Ingo Neitzke
7 Monate zuvor

Ja, toller Artikel zu den zwei zusammengehörigen Stich- und Schlagworten

Kaiser & Monarchie

Verknüpfung dazu:
https://www.adelinde.net/habsburger-monarchie-warnung-fuer-deutschland/

Rührende Originalaufnahmen vom Kaiser sieht man auch in der Vollversion eines amerik. Films von 1945. Aber das viel Interessantere daran ist die für gehirngewaschene BRD-Zombis schier unglaubliche Ehrlichkeit darin.

Kondensiert in einem Ausschnitt der Kürze 2:20 Minuten.

Die Suchmaschine Yandex hilft mit folgender Eingabe (evtl. die ‘ ” ‘ weglassen):

Wir kamen nicht nach Deutschland als Befreier, sondern als Eroberer. Dieses Mal sollen wir in Deutschland bleiben, wenn nötig für immer.” Here is Germany (Know Your Enemy: Germany) Amerikanischer Propagandafilm, 1945, Deutsche Untertitel”

Phrasenmäher
Phrasenmäher
7 Monate zuvor

Vielleicht klappts ja irgendwann mal, den Unterschied zwischen “legitimiert” und (staatlich) “legALISiert” zu begreifen. Legitimiert ist auch jede Putzfrau.
Jeder Wahldepp legitimiert die Henker für ihre Praxis bzw. “Wohltaten”; legalisiert sind die damit nicht.

Wilhelm II. war nur Deutscher Kaiser, weder Kaiser von Deutschland noch Kaiser des Deutsches Reich.
Damit wäre sein Handlungsterritorium bestimmt gewesen.
Für Deutsche ist es offenkundig auch normal, daß ein Staat nicht auf eigenem Territorium gegründet wird, sondern im Ausland, beim Erbfeind im Spiegelsaal von Versailles … Das Versailler Schanddiktat, das weder von den Ami´s noch von den Russen ratifiziert wurde …

Hitlers “Machtergreifung” …
Wer hat der “Machtergreifung” der sog. “Siegermächte” zugestimmt? Wer hat die gewählt?
in Kraft SEIT 5. Juni 1945
https://www.verfassungen.de/de45-49/regierungsuebernahme45.htm

Ingo Neitzke
Ingo Neitzke
6 Monate zuvor

@Phrasenmäher

Die schlechte Nachricht:

Derzeit scheinen wieder verstärkt (grob fahrlässig oder vorsätzlich) Zeitvernichter und Widerstandsspalter aus dem Dunstkreis von “Gelber Schein / Verfassunggebende Versammlung” unterwegs zu sein. Auch bei R. Heuschneider (@Die Volksschau).
// heurein . wordpress . com/2023/08/17/lebensgefahrdet-im-eigenen-land/comment-page-1/#comment-1838

Die gute Nachricht 1:

Ich kann die Sache (Verträge, Wahlen, Papiere) nicht kompetent beurteilen, aber die Qualität des Kommunikationsstiles. Dieser läßt rund 99 Prozent aller Leser mit der Frage “Was wollen, was erhoffen diese Leute?” im Textwald stehen.

Die Keulen “Alle Wähler sind Volksverräter!” und “Jede BRD-Partei ist (zu 100 %) gesteurte Opposition!” nützen wenig, aber erreichen viel Spaltung, Verunsicherung u. Resignation mit:

“Jetzt mache ich gar nichts mehr. Ich ziehe mich ins Private zurück und streiche die Themen Patriotismus, Nationalismus, Volkstod und Widerstand für immer aus meinem Leben.”
Genau das will der Gegner.

Die gute Nachricht 2:

Es scheint jemand zu geben, dem ich die Überwindung dieser Spaltung zutraue, weil er Sachkompetenz UND Kommunikationskompetenz in sich vereint. Sein Name:

K. A. Schachtschneider. Ein Referenzpunkt:
https://www.adelinde.net/knechtschaft-in-heimatlosigkeit-ein-erklaertes-kriegsziel-der-globalisten/

Ansatzpunkte und Kritikangebote für Sie [1]:

“Die Feindstaatenklausel der Charta der Vereinten Nationen steht dem entgegen50. Ein „vereintes Europa“ (Präambel, Art. 23 Abs. 1. S. 1 GG) setzt zunächst einen Friedensvertrag Deutschlands mit den Kriegsgegnern des Zweiten Weltkrieges voraus.”

https://www.kaschachtschneider.de/wp-content/uploads/2017/10/frieden.pdf

“Es wird nicht schon durch formale Wahlen von Vertretern des Volkes verwirklicht, schon gar nicht durch volksferne Repräsentanten der Parteienoligarchie. Unverzichtbar sind starke Elemente der direkten Demokratie, wie sie die Schweiz lebt und wie sie das Grundgesetz in Art. 20 Abs. 2 S. 2 gebietet, wonach das Volk die Staatsgewalt (u. a.) durch Abstimmungen ausübt.”

https://www.kaschachtschneider.de/wp-content/uploads/2017/10/Rechtsstaatlichkeit_als_Grundlage_des_inneren_und_aeusseren_Friedens.pdf

[1]
Hier ist nicht das geeignete Forum eine gefühlte Schnittmenge aus Ihren Inhalten und denen von Herrn Schachtschneider zu diskutieren.
Ich bitte Sie aber dringendst zusammen mit K. A. S. einen einigenden Dialog zu versuchen und daraus irgendwann eine Zusammenfassung zu kondensieren, die man der Allgemeinheit zumuten und verständlich machen kann.

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