Wovor haben die Deutschen denn Angst?
Dienstag, 22. September 2026 von Adelinde
Der russische Filmregisseur
Alexander Sokurov
wurde 1951 in Rußland im Dorf Podorvikha (Bezirk Irkutsk) geboren. Sein Vater war Offizier und Veteran des Zweiten Weltkriegs.
Sokurov sprach über seinen Film „Faust“ und die Ein-stellung der heutigen Deutschen zu ihrer eigenen nationalen Kultur. Er hat den Faust in deutsch gedreht. Er sagte dazu:
Die deutsche Sprache ist eine Errungenschaft der Zivilisation – sie ist ein Schatz, die der ganzen Menschheit gehört.
Wahrscheinlich versteht er unter „Zivilisation“ alles, was Menschen geschaffen haben, somit auch die Kultur. Die Zivilisation ist nach allgemeiner Be-griffsbestimmung jedoch das Ergebnis von Erfin-dungen der menschlichen „reinen Vernunft“ (Kant), des „Logos“ – wie die Technik in weitestem Sinne.
Die Kultur dagegen ist das Werk der Intuition, der menschlichen Seele und ihres Willens, die Wahrheit zu erkennen, das Gute und Schöne wie auch die Menschenliebe zu leben und zu verwirklichen. So entwickelten die Vorfahren unsere Sprache, um erkannte Wahrheit zu benennen und dem eigenen Erleben nacherlebbaren Ausdruck zu verleihen.
Die deutsche Sprache ist in besonderem Maße dazu befähigt. Daher war Deutsch vor der überstaatlich geplanten und durchgeführten Zerstörung des Deut-schen Reiches Weltsprache. Ihren unerreichten Wert hat – unter anderen – der Russe Sokulov klar erkannt:
Es ist so unglaublich viel Bedeutendes in deutscher Sprache gedacht und formuliert worden. Leider ist die deutsche Geschichte tragisch verlaufen, Deutschland ist nach dem Krieg gedemütigt worden, und deshalb ist die deutsche Sprache aus dem Bewußtsein der Welt getilgt worden.
Für mich ist Deutsch mehr als eine Sprache. Es ist Charakter, Emotion, Atmosphäre. Deutsche Schauspieler können Emotionen ausdrücken wie nirgendwo sonst auf der Welt. Sie artikulieren anders, weil die Sprache eine andere Seele hat …
Ich liebe Deutschland und komme gerne hierher. Aber die Deutschen müssen endlich damit aufhören, ihre nationale Kultur mit Füßen zu treten. Wenn die Deutschen das nicht schaffen, ist meine letzte Hoffnung für Europa dahin.
Ich glaube, die Deutschen haben einfach noch nicht verstanden, welche ungeheure Bedeutung das deutsche Kulturerbe für sie selbst und für die ganze Welt hat.
Ich kann mir diese Mißachtung nur so erklären: Deutschland hat es noch nicht vollständig kapiert, wie wichtig seine Kultur für die gesamte zivilisierte Welt ist. Ich habe das Gefühl, daß die Deutschen sich davor fürchten, über ihre nationale Kultur zu reden.
Aber was ist Deutschland ohne seine Kultur, seine Kunst, seine Sprache? Was bleibt dann? Was ist das für ein Volk, das seiner eigenen Kultur den Rücken kehrt?
Jede Region in Deutschland hat ihre eigene Auffassung von Kultur. Ich sehe weder im Fernsehen, noch im Museum, noch im Theater die LIEBE zur nationalen deutschen Kultur – so als hätten die Deutschen Angst davor.
Aber, wovor haben sie denn ANGST?!
Quelle: Heft des Klosterhaus Verlages „Die europäische Katastrophe und ihre Urheber!“
Vielen Dank, lieber Alexander Sokurov, für Ihre ermutigenden Ausführungen! Ja, wovor haben „die“ Deutschen Angst, sich ihrer eigenen Kultur bewußt zuzuwenden?
Es ist den Feinden des Deutschen Volkes gelungen, was sie sich einmals 1889 in der Freimaurerver-sammlung vorgenommen hatten: die Vernichtung des Deutschen Reiches.
1914 überfielen die gegen uns aufgehetzten und begehrlichen Nationen rund um Deutschland unser Land mit Krieg. Der Kaiser war ahnungslos auf seiner Nordlandreise.
Die Worte „drohende Kriegsgefahr“ in der Presse und auf Anschlägen ließen das noch innerlich gesunde gesamte Deutsche Volk aufstehen wie „ein Mann“. Straßen und Plätze der Städte in Ost und West, Nord und Süd füllten sich mit Tausenden Deutschen, die nun zusammenstanden. Von Stuttgart erzählte ein Mitlebender, daß das Lied „O Deutschland hoch in Ehren“ aufklang, in das alle Versammelten ein-stimmten. Was für Zeiten!
Und Kaiser Wilhelm II. sprach zu den Deutschen die wahren Worte:
Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche.
Auch die „Linken“ fühlten nur noch deutsch und vergaßen die auf sie eingewirkte marxistische Aufhetzung des „Proletariats“.
Nun begann das Völkerringen nie dagewesenen Ausmaßes. Die auf sich selbst gestellten Deutschen standen zusammen, „unser stolzes Heer“, wie sein Feldherr Ludendorff es kennzeichnete, hielt die Feinde – trotz hauptsächlich jüdischer Sabotage aus dem Hintergrund ab 1915 – außerhalb seiner Gren-zen und bot in dieser für uns noch günstigen Lage Waffenstillstands-Verhandlungen an.
Was geschah? In Versailles saß die Gesellschaft Unehrenhafter geeinsam mit 117 Juden über den Wortlaut von Verhandlungen – ohne Beteiligung der Deutschen – zusammen und brütete einen Vernich-tungs-„Frieden“ aus, unter den sie die daran nicht beteiligten Deutschen zwang, die „Alleinkriegsschuld der Deutschen“ durch Unterschrift zu beurkunden. Die Deutschen taten es, um noch Schlimmeres vom Deutschen Volk fernzuhalten.
Das Deutsche Volk wurde ausgeraubt. Tausende starben den Hungertod. Erich Ludendorff begann, die wahren Kriegstreiber im Hintergrund zu ent-larven. Logenbrüder trugen ihm Geheimschriften zu, die die Absichten der Überstaatlichen aufdeckten.
Dann kam Hitler, der mit seiner Willenskraft und seiner Redegewandtheit die Massen zu neuem Aufbruch begeisterte. Mit Ludendorff gemeinsam plante er einen Umsturz in Berlin, um die deutsch-feindliche Regierung zu stürzen und selbst die Macht zu übernehmen.
Das Unternehmen des „Marsches auf Berlin“ wurde verraten und scheiterte. Am 9. November, dem Gedenktag des Kriegsendes, zog die Versammlung der Revolutionäre in einem unbewaffneten Demon-strationszug vom Bürgerbräukeller auf die Münchner Feldherrhalle zu, singend und von singenden Volks-massen an den Straßenrändern bejubelt.
Vor der Feldherrnhalle waren Geschütze aufgebaut, mit denen Volksverräter auf die wehrlosen Demon-stranten schossen. Etliche fielen, Hitler konnte wieder aufstehen, Ludendorff mit ihm in vorderster Reihe marschierend, ging hocherhoben durch den Kugelhagel und blieb unversehrt.
Die anführenden Befreier des Volkes wurden als verbrecherische Aufständische verurteilt. Hitler und einige Kameraden zu Haft in der Festung Landsberg. Ludendorff wagte man – damals – noch nicht anzu-tasten. Er wurde freigesprochen, was er selbst bedauerte. Er wollte keine Sonderbehandlung.
1933 gelang dann der Wahlsieg der inzwischen gegründeten NSdAP, und unmittelbar begann der Aufbau der Nation: Die Leute kamen wieder in Arbeit, die Wirtschaft blühte auf durch die Unab-hängigkeit vom Weltkapital und Tauschhandel mit dem Ausland.
Das war der nächste Kriegsgrund gegen Deutschland. Die Friedenspolitik des deutschen Führers fand keine Anerkennung. Die Feinde Deutschlands wollten vollenden, was ihnen 1914-18 nicht gelungen war.
Wir wurden beraubt, wie wohl nie ein Volk beraubt worden ist. Bei den technisch und kulturell über-legenen Deutschen waren eben ungeheure Schätze zu holen. Ganze Wagenladungen mit Patenten landeten im Ausland. Die Sowjets beluden Eisen-bahnzüge mit Material bis hin zu Schienen der deutschen Eisenbahn. Sie schämten sich ihres Raubes ebensowenig wie die anderen Beutemacher.
Doch das Tödlichste war Sefton Delmers Greuel-propaganda, bei der es auf eine Lüge mehr oder weniger nicht ankam. Die leichtgläubigen Deutschen konnten nicht glauben, daß das Ungeheuerliche, was man ihnen vorwarf, Lüge war. Sie vertrauten den Feinden und wurden selbst Feind ihrem eigenen Volk. Das geht bei den Linken heute soweit, daß sie ihr eigenes Volk abschaffen und ihr Land Fremden und Fremdgläubigen überlassen wollen.
Sie gehen mit deutscher Gründlichkeit soweit, Leute, die ihr Land vor der Lüge bewahren wollen, zu beschimpfen und am liebsten in Gefängnissen aus dem Verkehr zu ziehen. Ihre Schlägertruppe „Antifa“, schwerst an Selbsthaß erkrankt, arbeitet ihnen zu. Wer deutsch denkt, wird als Feind betrachtet und verschrien. Ein in der Welt der Völker einmaliger Vorgang.
Aber genau diese Einwirkungen sind es, die die meisten Deutschen in Minderwertigkeitsgefühlen bis hin zum Selbsthaß festhalten. Wie, Herr Sokurov, sollten diese Deutschen je vom Selbsthaß zum An-erkennen des Eigenwertes zurückgelangen, zumal sie mangels geschichtlicher und kultureller Bildung keine Ahnung von sich als Deutschem Volk haben?
Heute gibt es in Deutschland leider viele Volksbe-wußte, die ihre eigenen Deutschen beschimpfen. Sie tun ihnen unrecht. Stattdessen gehört auf allen möglichen Wegen Aufklärung und nochmals Auf-klärung her, um das Deutsche Volk seelisch wieder gesunden zu lassen. Die Juden sind stolz auf ihre Kultur, die sie nach 1918 in Berlin ausbreiteten. Sie glauben, erst durch sie, ihr Theater und ihr Kino seien die Deutschen überhaupt zu Kultur gekommen.
Man schaue auch auf die, die die „Zwölftonmusik“ erfanden und uns zumuteten. Es waren die Gleichen, die den Beat propagierten, der heute in den Häusern, Gärten und Autos die Ohren betäubt. Für einen von der deutschen Hochkultur Kommenden unerträglich!
Man sieht die unterschiedlichen Auffassungen. Nur: die die Medien beherrschen, die die geistige Aufnahme der Vielgucker und Radiohörer beeinflussen, die sind die Mächtigeren.
Wer besucht die Konzerte mit klassischer Musik? Die Grau- und Weißhaarigen, Jugend findet sich nur punktuell dazuzwischen. Was spielt sich in Bayreuth in Wagners Festspielhaus ab? Die Enkelinnen des ge-nialen Schöpfers, die heute die Leitung des Hauses übernommen haben, machen bei der ganzen Ent-stellung der Bühnenbilder und der Entstellung der Figuren mit neuzeitlichen Ausdeutungen der gezeigten Minusseelen in „Nazi“-Uniformen usw. mit.
Das Volk ist durch die feindliche allüberall wirksame Propaganda schwerst erkrankt. Das, Herr Sokurov, ist die Antwort auf Ihre Frage:
Was ist das für ein Volk, das seiner eigenen Kultur den Rücken kehrt?
Aber schauen Sie auf die Stillen im Lande, die seelisch diesem Wahnsinn standhalten und nach wie vor ihrer eigenen Kultur zugetan und Ihnen von Herzen für Ihre Wertschätzung unserer deutschen Sprache dankbar sind.

Die Macht über die Konzeption für DEUTSCH haben die Deutschen nicht, auch nicht über die davon abgeleiteten Ideologien, mit denen sie ausgiebig gefüttert werden, wie Mastochsen.
Gegenfrage(n): Hat sich Herr Sokurow denn schon für den Beitrag seines Vaters an der Vernichtung deutschen Kultur- und Volksvolumens entschuldigt? Von den Unseren erwartet ja „jeder“, daß sie für die „Verbrechen“ ihrer Großeltern weiterhin durch’s Feuer gehen …
Und: Müssen wir uns wirklich beständig von Ausländern über unser Wesen und unsere Aufgabe in der Welt belehren lassen? Da war doch unjüngst auch ein gewisser Herr Toel, der es sooo gut mit uns meinte … .
Nein danke, Herr Sokurow: Kümmern Sie sich doch lieber um die Aufarbeitung der sowjetischen Verbrechen an Deutschland im „großen vaterländischen Krieg“ – und lassen Sie die filmischen Finger von unserem Faust!
Ganz offensichtlich hat Herr Sokurov (dem ich wirklich für seine Worte von Herzen dankbar bin) noch nicht ganz durchschaut oder verstanden, was man dem deutschen Volk an unglaublichen Verbrechen angetan hat. Allerdings darf man das Herrn Sokurov nicht übel nehmen, denn diese Verbrechen am deutschen Volk wurden in so neidvoller, niederträchtiger Gesinnung erdacht und so perfide und satanisch ausgeführt, daß man sich so viel Lüge, Verleumdung und moralische Verkommenheit kaum vorstellen kann.
Man hat uns jahrelang verleumdet und mit allen Mitteln in einen Krieg getrieben, den wir nicht wollten. Dann hat man uns schließlich den Krieg erklärt, uns angegriffen, unser Land zerbombt, in Schutt und Asche gelegt und an die übelsten Verbrecher verteilt, Millionen getötet, Millionen vertrieben, Millionen gefoltert und versklavt, unsere geniale Technik und Wissenschaft geraubt und geplündert, unser Kulturerbe vernichtet, und schließlich den Deutschen für den ganzen grausamen Wahnsinn die Alleinschuld zugewiesen. In Nürnberg sollte der Welt für immer gezeigt werden, welche Verbrecher die Deutschen sind. Das muß man erst einmal verstehen!
Doch das war erst der Beginn einer zutiefst verlogenen, heimtückischen Geschichte, die nach dem Krieg von Massenmördern und Kriegsverbrechern geschrieben wurde, nämlich von Großbritannien und Amerika, und die bis heute andauert! Eine wahrheitsgemäße Korrektur, eine deutsche Version der Geschichte und Aufarbeitung der alliierten Lügen wird von den Siegern bis heute nicht geduldet. Das deutsche Volk wird in einer Schuld gefangen gehalten, die es nie hatte, und das ist moralisch inakzeptabel und unentschuldbar! Das Ziel war und ist, die deutsche Wesensart, die deutsche Seele, die deutsche Geschichte zu zerstören und uns den Geist von Schiller und Goethe auszutreiben (Winston Churchill).
Lieber Ernst, bei allem Verständnis für Deine Bitterkeit gegenüber unseren einstigen Feinden – wenn einer wie der Russe Sokurov die deutsche Sprache hoch anerkennt, ja sogar den Faust in deutscher Sprache inszeniert – warum muß der wie die Deutschen im Büßerhemd daherkommen? Das ist doch ein anderes Thema. Zudem wissen wir nicht, in welcher Weise sein Vater von den Sowjets in den Krieg getrieben worden ist.
Und wenn ich nicht irre, gehört Goethes Faust zur Weltliteratur. Auch hier wurde von einem Deutschen – unbeabsichtigt – für die Welt deutsch gesprochen. Die deutsche Kultur gehört denen, die sie zu schätzen wissen, somit auch nichtdeutschen Liebhabern. Das können wir gar nicht verhindern, und das wollen wir doch auch nicht. Warum auch?