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Sobieski auf dem Kahlenberg!

Wieland Kubitschek 

erinnert an die erfolgreiche europäische Abwehr der „Türken vor Wien 1683“:

Lieber Leser,

wo die SPÖ seit Jahren blockiert und die ÖVP folgenlos fordert, haben wir geliefert. Nach über einem Jahrzehnt des Wartens stand König Jan III. Sobieski wieder dort, wo er hingehört: auf dem Kahlenberg, über der Stadt, die er gerettet hat.

Gemeinsam mit unseren Freunden von der Allpolnischen Jugend haben wir ein Zeichen gesetzt, das weit über Wien hinaus wahrge-nommen wurde. Wie es dazu kam, was oben geschah und wie wir am Ende auch die Ori-ginalstatue hinaufbringen werden, schildere ich Ihnen in diesem Rundbrief.

 

Danzig: Sobieski-Denkmal

Das Motto der Veranstaltung war:

Sobieski, dort wo er hingehört. Jetzt erst recht!

Die Umstände der Belagerung von 1683 habe ich im letzten Rundbrief ausführlich darge-stellt. Der Kern bleibt: Wien war das Einfalls-tor nach Europa. Wäre die Stadt gefallen, wären die osmanischen Heere ungehindert weitergezogen. Deshalb erinnern wir Jahr für Jahr an dieses Datum.

Für heuer stand bei uns rasch fest: Gerade weil gegen uns eine mediale Kampagne läuft, wie wir sie so noch nicht erlebt haben, woll-ten wir nicht kleiner werden, sondern größer. So entstand der Kontakt zur Allpolnischen Jugend.

Unseren polnischen Freunden geht es wie uns: Es ist ein Unrecht, daß man Jan Sobieski seit über zehn Jahren die zugesagte Statue verweigert. Ein Künstler aus ihren Reihen fertigte darum eine Büste des polnischen Königs an, die zum Mittelpunkt unseres Gedenkens werden sollte.

In welcher Zahl dann Aktivisten der Allpol-nischen Jugend unserem Ruf nach Wien folgten, hat mich sehr gefreut. Ich will das ausdrücklich festhalten: Es war die erste gemeinsame Aktion polnischer Aktivisten mit der IBÖ. Für uns ist das ein großer Schritt.

Der große Tag

Zwei Dinge fehlten erwartungsgemäß nicht: eine erschwerte Anreise durch Blockaden der Antifa und der übliche Auflauf von Fotografen und selbsternannten Journalisten.

Wer gegen ein Gedenken protestiert, sagt damit mehr über sich als über uns. Die Passanten auf dem Kahlenberg haben das an diesem Tag deutlich gesehen, ein solches Verhalten sagt mehr als 1000 Worte.

Wir ließen uns nicht beirren. Um 14 Uhr standen wir oben, in Sichtweite der Stadt, und eine große Menschenmenge gedachte in Ruhe und Würde der Verteidiger und Befreier Wiens.

Stimmen aus ganz Europa

Mit besonderem Stolz blicken wir auf die diesjährige Rednerliste. Sie zeigt, daß unsere Forderung nach einem würdigen Gedenken kein Wiener Randthema ist.

Es sprachen Aktivisten aus Polen und Österreich, darunter Christoph Albert aus unseren Reihen, und Martin Sellner, der es wie immer schaffte, zugleich tiefschürfend und mitreißend zu reden. Dazu kamen Gäste, die man auf einem Berg über Wien nicht alle Tage hört: Ján Čarnogurský, der frühere Ministerpräsident der Slowakei, Lorenzo Gasperini von Futuro Nazionale aus Italien und der slowakische Europaabgeordnete Milan Mazurek.

Warum Gedenken 1683?

Ich möchte nun noch einmal darauf eingehen, wieso wir das Gedenken 1683 Jahr für Jahr ausrichten.

Zum einen ist es uns ganz einfach ein Anlie-gen, unsere Helden und Heiligen gebührend zu Ehren. Ohne ihre Aufopferung gäbe es uns wahrscheinlich nicht, und ganz sicher gäbe es nicht die Heimat, die wir kennen.

Doch das ist nicht alles: Auch wir befinden uns gegenwärtig in einer ernsten Lage. Türken, die mit Säbel und Minen angreifen, gibt es nicht mehr, dafür Ersetzungsmigra-tion und Entwurzelung.

Das ist meistens nicht so blutig, aber es ist ebenso gefährlich und eines ist klar: Soweit wie heute war der Islam noch nie nach Europa vorgedrungen.

Viele unserer Landsleute verstehen nicht einmal, womit sie es zu tun haben. Wir wollen das ändern, und eines ist dafür elementar: Die Schaffung eines Mythos und ein positiver Bezug auf die eigene Geschichte. Die Türken-belagerung 1683 ist ein wichtiger Baustein in diesem Vorhaben, und genau deswegen lassen wir nicht locker.

Der Erfolg gibt uns recht

Daß unsere Aktionen in den sozialen Medien viral gehen, ist gut und wichtig. Wir erreichen ein großes Publikum, ohne auf jene Redak-tionen angewiesen zu sein, die uns am liebsten totschweigen würden.

Diesmal kam beides zusammen. Neben dem gewohnten Erfolg im Netz waren wir zu sichtbar, um übergangen zu werden: Die großen Häuser mußten berichten.

Sie können framen, wie sie wollen, die Botschaft selbst läßt sich nicht verfälschen. Der Druck auf die Wiener Stadtregierung ist so groß wie selten zuvor.

Und jetzt?

Eine Büste ist ein Anfang, kein Abschluß. Wir bleiben an dieser Sache, bis das Original dort oben steht, und wir werden im nächsten Jahr wieder auf dem Kahlenberg stehen.

Daß das möglich ist, verdanken wir keiner Partei und keinem Ministerium, sondern Ihnen. Jeder Transport, jedes Banner, jede Anreise unserer Gäste wird von unseren Unterstützern getragen.

Deshalb bitte ich Sie: Folgen Sie uns, teilen Sie, was wir tun, und wenn es Ihnen möglich ist, unterstützen Sie uns mit einer Spende. Auch ein kleiner Betrag hilft.

Verein Heimat und Kultur
IBAN: LT773250081549227680
BIC: REVOLT21

Betreff: Kahlenberg

Hinweis: Da Banken patriotischen Vereinen die Kontoführung verweigern, wird unser Spendenkonto treuhänderisch auf einen Pri-vatnamen geführt. Falls Ihr Online-Banking eine Warnung wegen abweichendem Emp-fängernamen anzeigt: Bitte trotzdem be-stätigen, die Spende erreicht uns sicher.

mit freundlichen Grüßen,

Wieland Kubitschek

Aktivist in Wien

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3 Kommentare
Waffenstudent
Waffenstudent
16 Stunden zuvor

Mit Verlaub, bei allem Respekt vor der historischen Tragweite der Schlacht am Kahlenberg darf nicht übersehen werden, daß sich hier Landsknechtsheere gegenüberstanden, die ganz alleine für Geld kämpften. Das waren keine homogenen Truppen mit einem Sinn für König, Gott und Vaterland.

Auch hier galt, daß keine Mauer so hoch ist, daß ein mit Gold beladener Esel sie nicht übersteigen kann. Herr Sobieski brauchte einfach Geld, um seine Leute bei der Fahne zu halten. Das war sein ganzer Edelmut. Zufällig war das Angebot des Kaisers besser als das des Sultans. Und so wurde Wien vor der erwarteten Plünderung erst mal bewahrt.

Das erledigten dann 1945 die „Mongolischen Roten Horden“. Diesesmal kämpfte der geistige Nachfahre von Herrn Sobieski allerdings mit den satanischen Mächten der materialistischen Finsternis gegen den Geist vom Kahlenberg. Und weil jede im polnischen Sinne polnische Idendität angezweifelt werden muß, stellt sich die Frage nach der wahren Herkunft des Siegers vom Kahlenberg. Möglicherweise war er gar kein Pole nach heutiger politisch korrekter Rechtsprechung, sondern ein Pruzze.

KWHugo
KWHugo
13 Stunden zuvor

 … die ganz alleine für Geld kämpften. 

Das Geldsystem ist die Krankheit bis heute, unter der wir alle leiden. Es steht unter fremder Macht und nicht unter der der Völker. Die Zentralbanken müssen weg. Jeder Zentralismus.

Heute habe ich von einem privaten Fischhändler selbstgemachten Matjessalat gegessen und fragte meinen Mann, ob es in Rußland auch wieder diese Kleinwirtschaft gibt oder ob die „volkseigenen“ Kombinate nur in private Konzerne eingetauscht wurden wie damals in der ddr. Wer kann darauf antworten? Daran sehen wir Putins Politik.

Rüdiger Lack
Rüdiger Lack
11 Stunden zuvor

Die Polen kamen als letzte und gingen als erste und nahmen alles mit, was nicht niet- und nagelfest war. Johann Sobieski mußte mehrere Wagenladungen Beutegut mit einem Entschuldigungsbrief nach Wien schicken, indem er für die Plünderungen seiner Truppen in Wien um Verzeihung bat.

Die wahren Befreier Wiens waren Graf Ernst Rüdiger von Starhemberg, der mutig mit den Wienern ausgehalten hatte und die Stadtverteidigung organisierte, und Herzog Karl von Lothringen und Bar, der den Schlachtplan entwickelt hatte.

Am Kahlenberg standen kaiserliche und sächsische Truppen unter dem Befehl von Karl von Lothringen und Johann Georg von Sachsen.

Im Zentrum standen Reichstruppen, bayerische und sächsische Truppen unter Georg Friedrich von Waldeck.
Auf der rechten Flanke waren kaiserlich, bayerische und Reichstruppen unter Julius Franz von Sachsen – Lauenburg, während die Polen die Flankensicherung auf der rechten Seite bildeten von Dreimarkstein bis zum Roßkopf.

Aber diese deutschen Patrioten wären keine deutschen Patrioten, wenn sie nicht einen fremden König anhimmeln würden, statt die deutschen Heerführer und Verteidiger.

Hätte Ernst Rüdiger von Starhemberg Wien gegen die Türken nicht gehalten, hätte es nichts mehr zu befreien gegeben.

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