Der Völkermord an den Sachsen
Sonntag, 13. September 2026 von Adelinde
Hans-Jürgen Geese
veröffentlichte auf Anderweltonline.com am 13. September 2026 seinen Klartext über die
Capitulatio De Partibus Saxoniae – Der Völkermord an den Sachsen,
der hier mit freundlicher Genehmigung des Chefs der Netzseite Peter Haisenko ebenfalls erscheint:
Zu meiner Heimat gilt der Wegweiser:
„Richtung Norden. Und dann immer geradeaus.“
Unsere Familie hat Verbindungen zu Hamburg, zu Dänemark, zu Schweden.
Der Norden hatte einst einen guten Namen. Der Norden stand einst für Freiheit. Die nor-dischen Völker waren die letzten, die von der Christianisierung heimgesucht und erobert wurden. Nur wenige wissen das heute noch.
Aber in unserer Dorfschule hatte ich glück-licherweise einen Lehrer, der uns mit Stolz ausgiebig über unsere Heimat und unsere Geschichte unterrichtete. Auch wir sollten stolz darauf sein, uns Sachsen zu nennen. So sagte er.
Viele Stunden saß der gute Mann da an seinem Tisch vor uns und erzählte von der Geschichte der Sachsen. Ich kann in der Erinnerung noch immer seine Stimme hören, mit plattdeutschen Worten gespickt. Heimat-kunde bestand außerdem auch darin, daß wir Wanderungen zu historisch wichtigen Plätzen machten.
Ausgrabungen in den Wäldern um unser Dorf haben ergeben, daß hier schon Menschen in der Bronzezeit lebten. Also vor Tausenden von Jahren. In diesen Wäldern streiften wir als Kinder herum, bauten uns kleine Hütten, machten Feuer, in dessen Asche wir die Kar-toffeln garten, die wir auf den Feldern ausgebuddelt hatten.
Wir wußten, wo die Quellen waren, aus denen frisches Wasser sprudelte. Wir waren sozusa-gen autark. Wir wußten sogar, welche Kräuter man essen konnte. Und wir lernten, einander zu helfen. Im Herbst halfen wir auch den Bauern bei der Ernte. Im Winter halfen wir dem Förster. Es war eine Kindheit, wie sie heute wohl nicht mehr möglich ist.
Es brauchte viele Jahre, bis ich merkte, daß unsere Art zu leben von bestimmten Men-schen bekämpft wurde und daß dieser Kampf selbst mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges noch immer nicht ausgestanden war und ist. Die wollten und wollen unser Land. Ohne die Bevölkerung. Ohne uns.
Der verteufelte Waldgott
Vor kurzem brachte mir ein lieber Mensch ein Geschenk aus Deutschland mit. Ein Buch von dem Germanisten und Philosophen Dr. Tho-mas Höffgen mit dem Titel: „Der verteufelte Waldgott“. Untertitel: „Die Christianisierung der Germanen.“
Aus diesem Buch werde ich im Folgenden einige Passagen zitieren.
„Die Zwangsmissionierung der Germanen in Zentraleuropa kulminierte in den so-genannten Sachsenkriegen: Es war das Jahr 772, als der kirchentreue Franken-könig Karl der Große den Rhein passierte, um den letzten heidnischen Großstamm zu unterwerfen und zu christianisieren: die Altsachsen (im heutigen Nordwest-deutschland).
Im Sommer stürmte der Karolinger mit seinem Heer das Sauerland und zerstörte das westgermanische Waldheiligtum „Irminsul“ – einen Weltenbaum im heili-gen Hain. Die nächsten 33 Jahre sollte Karl der Große Land und Leute mit einem Kreuzzug sondergleichen überziehen.
In einem Gesetzestext aus dem Jahre 782 legte der Christenkönig in 34 Paragra-phen fest, was die Heiden zu tun und lassen haben: Altes Brauchtum war verboten, Mißachtung wurde mit dem Tod bestraft.
Um seine Entschlossenheit zu demon-strieren, ließ der katholisch-orthodoxe König im selben Jahr 4.500 Sachsen, die sich nicht taufen lassen wollten, öffent-lich enthaupten – der Tag ging ein in die Geschichte als das „Blutgericht von Verden.“
33 Jahre lang führte Karl der Große Krieg gegen die Sachsen. Sein Motto:
„Sterben soll, wer Heide bleiben will.“
Unbeschreibliches Blutvergießen brachte er über das Land. In dem Gesetzestext „Capitu-latio de partibus Saxoniae“ schrieb er in 34 Paragraphen fest, was den Germanen fortan gestattet und verboten war.
Paragraph 8:
„Sterben soll, wer Heide bleiben will und unter den Sachsen sich verbirgt, um nicht getauft zu werden oder es verschmäht, zur Taufe zu gehen.“
Paragraph 11:
„Dem geht es an Kopf und Kragen, der dem König als untreu erscheint.“
Es ging natürlich auch um Geld und um an-dere Beute, und daher wurde in den Paragra-phen 16 und 17 den Adligen und dem Volke vorgeschrieben, von nun an den Zehnten an die Kirche abzuführen.
Im Jahre 785 ließ sich der sächsische Herzog Widukind taufen. Auf daß das Schlachten ein Ende habe. Aber viele Germanen wollten sich nicht taufen lassen und zogen sich in großer Zahl unter anderem in die schwer zugängli-chen Wildnisse des Harzes zurück, so daß die endgültige Unterwerfung der letzten sächsi-schen Gebiete erst im Jahre 805 stattfand.
Nach einem Krieg von 33 Jahren.
Christentum und Pantheismus
Der Pantheismus der Germanen setzt Gott und Universum gleich. „Pan“ bedeutet „alles“ und „theos“ ist „Gott“. Gott ist also direkt in der Natur. Alles ist belebt. Der Mensch steht nicht über der Natur. Der Mensch ist Teil der Natur. So wie Gott.
Für die in den Wäldern lebenden Germanen galt:
„In jedem Baume atmete eine Gottheit, die ganze Erscheinungswelt war durch-göttert; das Christentum verkehrte diese Ansicht, und an die Stelle einer durch-götterten Natur trat eine durchteufelte.“ (Heinrich Heine)
Adelinde: Der Pantheismus irrt insofern, als die Natur mit all ihrer göttlichen Vollkommenheit nicht Gott selbst ist, sondern vom Göttlichen geschaffen und durchdrungen ist.
Im Gegensatz zum Pantheismus hat das Christentum diese Dualität zwischen Geist (gut) und Natur (Teufel). Ein Teufel existierte in der „Religion“ der Germanen überhaupt nicht. Der Teufel mußte ihnen erst eingebläut werden.
Das Christentum ist eine Buchreligion. An-geblich geht es darum, den Geist, der in dem Buch steckt, auszuleben. Allerdings werden Sie Schwierigkeiten haben, im Neuen Testa-ment Passagen zu finden, die den Völker-mord von Karl dem Großen irgendwie recht-fertigen könnten. Wie kann eine Religion der Liebe die Menschen per Mord zur Liebe führen? Wer war hier der Barbar?
Denn die Germanen wären nie auf die Idee gekommen, Rom zu erobern, um den Christen dort ihre Vorstellung von der Welt aufzuzwingen. Diese Besessenheit des Mis-sionseifers ist eine christliche Krankheit, die Millionen und Abermillionen von Menschen-leben über die Jahrhunderte gekostet hat.
Von der Liebe Jesu ist da nichts übrig ge-blieben. Die Kirche hat sich mit der Macht verbandelt und hat in dem Bunde alle Werte aufgegeben. Man kann die Missionierung geradezu als Perversion des Auftrages von Jesus Christus sehen. Karl der Große war ein Verbrecher, ein Völkerschlächter. Sein Name müßte für alle Zeiten verfemt sein.
Der Karlspreis
Aber Karl der Große gilt als Held, als ge-feierter Begründer von einem vereinten Europa. Was aus irgendwelchen absurden Gründen etwas Gutes sein soll.
Ausfluß dieser Perversion ist der internatio-nale Karlspreis zu Aachen, der an Personen und Institutionen verliehen wird, die sich für die Einheit und den Frieden in Europa ver-dient gemacht haben. Zitat von der Karlspreis Homepage:
„Ziel des Karlspreises ist es, den freiwilligen Zusammenschluß der europäischen Völker zu fördern, um Freiheit, Menschlichkeit und Frieden zu verteidigen.“
Diese niederträchtige Heuchelei nimmt mittlerweile schon geradezu groteske oder gar perverse Züge an. Denn was sind „europäische Völker“? Um die ganze Heu-chelei dieser Ansprüche offen zu legen, nenne ich Ihnen jetzt einige der Preisträger der letzten Jahre:
– Ursula von der Leyen (2025),
– Wolodymyr Selensky und das ukrainische Volk (2023),
– Emmanuel Macron (2018),
– Papst Franziskus (2016),
– Wolfgang Schäuble (2012) und selbstverständlich
– Angela Merkel (2008).
Adelinde: Auch der Völkermörder Winston Churchill wurde mit dem Karlspreis ausgezeichnet. Er stimmte in seinen kriegsverbrecherischen Verhaltensweisen mit Karl dem sog. Großen sehr gut überein.
Natürlich meinen die ihre verlogenen Ansprüche nicht ernsthaft. Denn wenn es wirklich um „Freiheit, Menschlichkeit und Frieden“ ginge, dann hätten die doch ent-sprechend von der Kultur der Germanen gelernt. Lernen müssen.
Das Thing
Es ist wahrlich erstaunlich, daß die Germanen mit dem Thing über ein demokratisches In-strument verfügten, das dem Wirrwarr unse-rer äußerst komplizierten und undurchsich-tigen und korrupten Demokratie weit überle-gen ist, die uns die Amerikaner nach dem Kriege aufgezwungen haben.
Die Idee der Amerikaner war, daß nach 12 Jahren Diktatur durch einen Herrn Adolf Hitler die Deutschen „entnazifiziert“ werden müßten. Im Tausch haben sie uns ihre be-sondere Art von Diktatur aufgezwungen. Und um auf Nummer sicher zu gehen, haben sie zu unserem „Schutz“ gleich noch ihre Armee hier gelassen.
So viel Güte hat die Welt bis dato noch nie gesehen. Der edle Ami. Unser Freund.
Es ist aber doch nun wirklich über alle Maßen erstaunlich, daß nach 16 Jahren diktatori-scher Herrschaft durch eine gewisse Frau Angela Merkel, in Deutschland trotzdem keine Entmerkelung stattgefunden hat, ein nun wirklich wichtiger und höchst notwen-diger Prozeß, denn der gigantische Schaden, den die Frau anrichtete, ist doch mittlerweile nicht mehr zu übersehen.
Nach all diesen demokratischen Fehlent-wicklungen über die Jahre sollten die Deut-schen sich vielleicht endlich wieder auf ihre Wurzeln besinnen und in den Geschichtsbü-chern nachforschen, was es denn mit dem Thing auf sich hatte.
Also: Die Versammlungen auf der Thingstätte war nur freien Männern zugänglich.
Adelinde: Die Rechtswahrerinnen waren vermutlich die hochgeachteten Frauen im Mutterrecht, die das Thing als Erste betraten.
Die dort versammelten Männer waren gleich-gestellt. Jeder hatte das Recht zu reden. Jeder hatte eine Stimme. Die Mehrheit entschied. Alle wichtigen Entscheidungen wurden auf dem Thing vom Volke direkt getroffen.
Das Prinzip ist so simpel und mächtig, daß man sich doch ernsthaft fragen muß, warum wir mit unserer sogenannten Zivilisation alles so ungemein kompliziert machen? Und es funktioniert trotzdem nicht. Dahinter steckt doch wohl Absicht.
Frage: Warum hatten die Germanen nicht viele Tausende von Männern und Frauen versammelt und derart eine gigantische Versammlung abgehalten? Oder eine Brief-wahl organisiert? Warum nicht? Weil sie nicht so bescheuert waren wie diese angeblichen Demokraten in unserer Zeit. Die Germanen lebten in der richtigen Welt, nicht in Lalaland wie unsere Politiker und deren Kriecher im Gefolge.
Die Römer, die Germanen und der Papst
Die Römer besaßen dereinst ein sogenanntes Weltreich. Sie bauten großartige Städte, die ausgeklügelte zivilisatorische Errungenschaf-ten aufwiesen. Sie können noch heute einiges davon in den Ruinen bestaunen.
Denn mehr als Ruinen blieb nicht übrig. Die Germanen überrannten sie schließlich. Die sogenannte Kultur der Römer war zuvor der Perversion verfallen. Die Römer hatten sich immer mehr von den Grundlagen ihres Lebens entfernt.
Es brauchte ein Wunder, damit sie sich einer neuen Religion ergaben, die ihre Rettung sein sollte. Bald regierte nämlich in Rom ein Papst, der die wahre Herrschaft übernahm und der ebenfalls ein neues Weltreich aufbaute, weit über die Grenzen des römischen Weltreiches hinaus.
Seine Horden mordeten allein auf dem ameri-kanischen Kontinent etwa 100 Millionen Menschen.
Aber das war später. Vorher hatte ein anderer Papst noch einen Pakt mit Karl dem Großen geschlossen, den er auf die Heiden losließ, auf daß sie sich dem Papst unterwürfen und natürlich brav Tribut zahlten. Religion ist ein Geschäft.
Und heute? Nun, mittlerweile muckt kaum noch ein Germane auf. Was ist für sie schon der Glaube ihrer Vorfahren im Vergleich mit der Allherrlichkeit der Kirche, die in unzähli-gen Glaubenskriegen und Kreuzzügen ihre Macht bewiesen hat?
Ozymandias
Sie mögen das berühmte Sonnet von Persy Shelley aus dem Jahre 1818 kennen. Es trägt den Titel „Ozymandias“. Das Werk bezieht sich auf den einst allmächtigen Pharao Ramses II.
Das Gedicht spricht von einer zerbrochenen, einsamen Statue in der Wüste. Auf dem Sockel der zerbröckelnden Statue steht:
„Mein Name ist Ozymandias, König der Könige. Betrachtet meine Werke, Ihr Mächtigen, und verzweifelt.“
Das ist der Lauf der Welt. Alles geht einmal zu Ende. Nicht einmal der Papst kann das ändern. Wer weiß, wie viele Menschen in Deutschland heute noch wirkliche Christen sind? Angeblich so um die 40 %. Aber was bedeutet die offizielle Zugehörigkeit zu einer Kirche heute schon noch im Leben dieser Menschen? Man müßte wohl, wie einst, wieder die Todesstrafe für Heiden einführen, um es auf 100 % Christen im Lande zu bringen.
Die Kirche verbiegt sich derweil mehr und mehr, um zumindest noch ein Restmaß an Relevanz vorweisen zu können. Aber das Karma der Kirche ruht auf Strömen von Blut. Auch auf dem Blut der Sachsen, meiner Vorfahren. Sie fordern Gerechtigkeit. Und Gerechtigkeit werden sie bekommen.
Vielleicht sollte der Papst das Gedicht von Persy Shelley lesen, um über das Gebot der Demut zu lernen. Denn wie es aussieht, wird seine Kirche demnächst von den Moslems überrannt werden, ebenfalls Verrückte, ebenfalls getrieben von einer Buchreligion. Angeblich hat Gott dem Propheten Moham-med seitenweise diktiert. Hätte er nicht das Gebot des Friedens über alles stellen können?
Das muß fürwahr ein seltsamer Gott sein, der alle diese Religionen unter sich hat, die auf-einander hetzt, um unendliches Elend auf dieser Welt zu schaffen.
Ja, vielleicht sollten wir es mal mit einer wahren Religion des Friedens versuchen. Wenn die Christen wirklich die Botschaft Christi gelebt hätten, seine Botschaft des Friedens und der Liebe, dann hätten sie die Sachsen in Ruhe gelassen. Dann könnten wir noch heute in unseren Wäldern den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Und zum nächsten Humpen Bier greifen.
Was geschah damals: Die Sachsen bewirt-schaften ihr Land, und da tauchen auf einmal diese Fremden auf und versuchen, ihnen einzureden, daß sie ab sofort ihr Leben umstellen müssen. Ansonsten droht ihnen der Tod.
Und der Typ, Karl der Grosse, Massenmörder par excellence, wird noch heute verehrt. Wie pervers ist doch unsere Welt! Wie kann aus dieser verruchten Welt je Gutes erwachsen?
Pantheismus bringt Frieden – Christentum bringt Krieg
Heinrich Heine:
„Der Pantheismus ist die Religion unserer größten Denker, unserer besten Künstler … Man sagt es nicht, aber jeder weiß es; der Pantheismus ist das öffentliche Ge-heimnis in Deutschland.“
Dr. Höffgen schließt sein Buch mit den folgenden Zeilen:
„Sollte man nicht meinen, daß der Pantheismus ein profundes Fundament bieten könnte für eine Welt, in der der Mensch die Natur wieder bewundert und verehrt, anstatt sie zu verteufeln?
Was hält uns davon ab, das naturspiri-tuelle Menschheitserbe anzutreten, das heidnische Wissen unserer Ahnen wie-derzubeleben und die pantheistischen Visionen unserer größten Dichter und Denker Wirklichkeit werden zu lassen? Der christliche Aberglaube an eine entgötterte Welt?“
Friedrich Schleiermacher nannte den Pan-theismus die „heimliche Religion der Deutschen.“ Die Religion unserer Vorfahren war eine Religion des Friedens. Das Chri-stentum ist eine Religion des Krieges. Schauen Sie sich nur um in der Welt!