Sunday und Singer – zwei Hetzer gegen Deutschland
Freitag, 11. September 2026 von Adelinde
Es ist das Herz,
das Gott spürt,
und nicht die Vernunft.
Das Herz hat seine Gründe,
die der Verstand nicht kennt.
Blaise Pascal
Wenn das Herz Gott nicht spürt –
Zwei bezeichnende Namen:
1. Beispiel:
Billy Sunday
Blasphemisches Gebet zum Krieg gegen Deutschland
Am 6. April 1917 erklärten die Vereinigten Staaten von Amerika dem Deutschen Reich und am 7. Dezember dem Kaiserreich-Königreich Österreich-Ungarn den Krieg.
Dem Eintritt der USA in den Krieg gegen das Deutsche Reich und Österreich-Ungarn (aber nicht gegen das Osmanische Reich!) gab folgende Szene in der Sitzung des 65. Kon-greß der Vereinigten Staaten eine gespen-stische Färbung:
Am 10. Januar 1918 „betete“ eine größere Gruppe von Kongreßabgeordneten unter dem „Vorbeter“ Billy A. Sunday, einem Sohn von Einwanderern aus Deutschland namens „Sonntag“(!), folgendes gemeinsame blasphe-mische „Gebet“ (ins Deutsche übersetzt):
»Allmächtiger Gott! Unser himmlischer Vater! … Du weißt, daß wir in einem Kampf auf Leben und Tod stehen gegen eine der schändlichsten, gemeinsten, gierigsten, geizigsten, blutdürstigsten, geilsten und sündhaftesten Nationen, die je die Seiten der Geschichte geschändet haben.
Du weißt, daß Deutschland aus den Augen der Menschheit genügend Tränen gepreßt hat, um ein neues Meer zu füllen, daß es genügend Blut vergossen hat, um jede Woge auf dem Ozean zu röten, daß es genügend Schreie und Stöhnen aus den Herzen von Männern, Frauen und Kindern gepreßt hat, um daraus Gebirge aufzutürmen. …
Wir bitten Dich, entblöße Deinen mächtigen Arm und schlage das mächtige Pack hungriger, wölfischer Hunnen zurück, von deren Fängen Blut und Schleim tropfen.
Wir bitten Dich, laß die Sterne in ihren Bahnen und die Winde und Wogen gegen sie kämpfen … Und wenn alles vorüber ist, werden wir unsere Häupter entblößen und unser Antlitz zum Himmel erheben …
Und Dir sei Lob und Preis immerdar, durch Jesus Christus. Amen.«
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Quellen:
Neben den originalen Congressional Records kann als leichter zugänglich auch auf die Veröffentlichung in folgenden Werken hingewiesen werden:
- Franz Uhle-Wettler: Erich Ludendorff in seiner Zeit. Soldat Stratege Revolutionär. Eine Neubewertung, 2. Aufl. VGB Verlagsgesellschaft Berg/Edition Kurt Vowinckel Berg 1996
- Franz Uhle-Wettler: Großadmiral Alfred von Tirpitz, Hamburg 1998.
Dort finden sich auch weitere bemerkenswerte Zeugnisse des britischen und amerikanischen politischen Denkens in der Zeit des 1. Weltkriegs sowie weitere Literaturhinweise.
Zur Person des Vorbeters, William Ashley „Billy“ Sunday (* 19. November 1862, + 6. November 1935), siehe:
- William McLoughlin: Billy Sunday was his real name, Chicago: Univ. of Chicago, 1955, zu seiner Vorbeterrolle am 10.01.1918 s. S. 260.
Charakteristisch ist der berühmteste Ausspruch Billy Sundays: „If you turn hell upside down you will find ,Made in Germany‘ stamped on the bottom“ (Wenn du die Hölle auf den Kopf stellst, findest du „made in Germany“ am Boden aufgeprägt).
Mein Dank gebührt Herrn Generalleutnant a.D. Dr. Franz Uhle-Wettler, Meckenheim, der auf diesen blasphemischen Hintergrund des Kriegseintritts der Vereinigten Staaten von Amerika gegen das Deutsche Reich 1918 hingewiesen hat. Dank auch dem, der mir freundlicherweise zunächst die deutsche Übersetzung zugänglich gemacht hat, aber bei der derzeitigen „politisch korrekten“ Meinungsfreiheit in Deutschland es vorzieht, ungenannt zu bleiben.
Quelle: http://www.christoph-heger.de/Blasphemisches_Gebet_zum_Kriegseintritt_1918.htm
2. Beispiel:
Regisseur Singer
Liebe Frau Beißwenger,
auf Ihrer Seite wird öfter der angebliche Hitchcock-Film angesprochen, das ist ein Irrtum, wenn auch ein beabsichtiger, wie man in der ÖRR Doku darüber sehen kann.
Hitchcock hatte mit dem Film so gut wie nichts zu tun, die Aufnahmen stammen von einem Regisseur Singer und waren im Auftrag der US Army entstanden.
Über einen Produzenten, den Hitchcock kannte, wurden Hitchcock von Britischer und Billy Wilder auf US Seite als BERATER für den Schnitt hinzugezogen, Hitchcock ist jedoch nach kurzer Zeit aus dem Projekt ausgestie-gen, Hitchcock und auch seine autorisierten Biografen haben diesen Film niemals in Hitchcocks Biografie übernommen.
Nach Hitchcocks Tod gab es immer wieder Versuche mit dem Namen Hitchcock und Billy Wilder diesen Film zu bewerben, Hitchcock konnte sich nicht mehr dazu äußern, aber auch Billy Wilder hat mehrmals in Interviews betont, daß er nur als Berater für den Schnitt dabei war.
Da Hitchcock und Wilder eben sehr bekannte Namen sind, versuchen immer wieder irgend-welche Leute den Eindruck zu erwecken, als sei dies ein Hitchcock-Film.
In der Doku ist übrigens ein Interview, das so geschnitten ist, als beziehe sich Hitchcock auf diesen Film, das ganze Interview ist in einem Buch über Hitchcock abgedruckt und da sieht man, daß sich Hitchcock auf die beiden britischen Propaganda-Filme, die er für die Briten während des Krieges gedreht hat, bezieht.
Man sollte also den Namen Hitchcock einfach nicht in Zusammenhang mit diesem Film bringen, er ist da ausgestiegen noch bevor er richtig irgend etwas dazu beigetragen hat.
Liebe Grüße, M. H.