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Manfred Ritter

trifft‘s mit seinem Rundbrief:

Sehr geehrte Damen und Herren,

was halten Sie von folgendem Vorschlag:

der bisherige Ministerpräsident bleibt weiter im Amt und herrscht mit den einzig legiti-mierten, staatstragenden, demokratischen 56 %-Kräften. Alles könnte so weiterlaufen wie bisher,

– keiner der Redakteure müßte Angst haben, seinen Stuhl auf dem Gehsteig zu finden,

– Rußland wäre unverändert unser Feind,

– der ukrainische Opferstock würde weiter bedient,

– die Sozialleistungen an Dahergelaufene ergiebig fließen,

– Berlin, ohne Angst vor einem veränderten Bundesrat, könnte das Volk weiter plündern und die Ausgabenseite – vor allem militärisch – erhöhen.

Macht sich da noch jemand Gedanken wegen läppischer 44 % Unverbesserlicher?

Gruß

Manfred Ritter

Denn die Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt lassen aufhorchen, und

Torben Botterberg

gibt zu bedenken:

51,2 Prozent an der Urne, 24,3 per Briefwahl – was stimmt hier nicht?

Die AfD erreicht unter den Wählern im Wahl-lokal die absolute Mehrheit, verliert bei der Briefwahl aber fast 27 Prozentpunkte. Gleichzeitig werden im Burgenlandkreis 25 Wahlbezirke nachgezählt.

Wer angesichts solcher Zahlen Fragen stellt, gefährdet nicht die Demokratie – sondern nimmt sie ernst.

Sachsen-Anhalt hat gewählt, die Stimmen sind ausgezählt und das politische Ergebnis steht vorläufig fest. Damit könnte man zur üblichen Nachwahlroutine übergehen:

Verlierer erklären sich zu moralischen Ge-winnern, Gewinner werden vor ihrer eigenen Gefährlichkeit gewarnt, und irgendwo be-ginnt bereits das Koalitionsmikado zur fachgerechten Umgehung des Wählerwillens.

Eine Zahl stört jedoch die feierliche Veranstaltung:

Nach den veröffentlichten Ergebnissen erreichte die AfD bei der Urnenwahl 51,2 Prozent. Unter den Briefwählern kam sie dagegen lediglich auf 24,3 Prozent. Eine Differenz von 26,9 Prozentpunkten.

Die CDU erzielte demgegenüber an der Urne nur 14,5 Prozent, bei der Briefwahl aber ebenfalls 24,3 Prozent. SPD, Grüne und Linke schnitten per Brief ebenfalls deutlich besser ab als im Wahllokal.

Natürlich kann man das alles mit unter-schiedlichem Wahlverhalten erklären. Man kann auf Alter, Bildung, Wohnort, Mobilität und politische Vorlieben der Briefwähler verweisen. Man kann erklären, AfD-Anhänger gingen traditionell lieber persönlich ins Wahllokal.

Man kann aber auch eine ganz einfache Frage stellen:

Wie sicher ist ein Wahlsystem, wenn gerade der am wenigsten öffentlich kontrollierbare Teil der Stimmabgabe das politische Gesamt-ergebnis derart massiv verändert?

Der Unterschied ist kein Rundungsfehler

Ein paar Prozentpunkte Differenz zwischen Brief- und Urnenwahl wären kaum bemer-kenswert. Verschiedene Bevölkerungsgrup-pen wählen unterschiedlich, ältere Bürger nutzen andere Wahlformen als jüngere, Stadt und Land unterscheiden sich, ebenso Berufstätige und Rentner.

Doch 51,2 Prozent gegenüber 24,3 Prozent sind kein leichtes statistisches Zittern. Das ist beinahe eine Halbierung.

Laut dem Bericht über die dramatischen Un-terschiede zwischen Brief- und Urnenwahl machten die Briefwahlstimmen rund 27,4 Prozent aller abgegebenen Stimmen aus. Bei der Urnenwahl besaß die AfD eine absolute Stimmenmehrheit. Erst durch die Einbezie-hung der Briefwahl fiel ihr Gesamtergebnis deutlich darunter.

Das beweist keinen Wahlbetrug. Es beweist aber, daß die Briefwahl politisch entschei-dend war.

Gerade deshalb reicht die routinemäßige Erklärung „AfD-Wähler gehen eben lieber ins Wahllokal“ nicht aus. Sie kann stimmen, muß aber anhand genauer Daten überprüfbar sein.

– Wie groß waren die Unterschiede nach Alter, Gemeinde, Wahlbezirk und Ausgabedatum der Briefwahlunterlagen?

– Wie stark wichen reine Briefwahlbezirke voneinander ab?

– Wie viele Wahlscheine wurden ausgegeben, zurückgeschickt, zurückgewiesen oder für ungültig erklärt?

Demokratie lebt nicht von der Aufforderung, amtlichen Ergeb-nissen gefälligst zu vertrauen. Demokratie lebt davon, daß Ergebnisse auch von mißtrauischen Bürgern nachvollzogen werden können.

Briefwahl findet ohne Wahlvorstand statt

Im Wahllokal gelten klare Bedingungen. Der Wähler weist sich aus, erhält seinen Stimm-zettel, geht allein in die Kabine, setzt sein Kreuz und wirft den gefalteten Zettel in eine versiegelte Urne. Wahlhelfer verschiedener politischer Überzeugungen beobachten den Ablauf. Nach Schließung des Wahllokals wird öffentlich ausgezählt.

Bei der Briefwahl beginnt die Kontrolle erst wieder, wenn der verschlossene Wahlbrief bei der zuständigen Stelle eintrifft.

Was zuvor in der Wohnung, im Pflegeheim, am Küchentisch oder im Vereinsbüro ge-schieht, kann kein Wahlvorstand beobachten.

– Niemand kann sicher feststellen, ob der Wähler allein abgestimmt hat.

– Niemand sieht, ob ein Ehepartner, Angehöriger, Betreuer oder Pfleger auf die Entscheidung eingewirkt hat.

– Niemand kann ausschließen, daß Unter-lagen gemeinsam ausgefüllt, eingesammelt oder im schlimmsten Fall zweckentfremdet wurden.

Der Wahlschein enthält eine Versicherung an Eides statt. Das schafft eine rechtliche Hürde. Eine Unterschrift erzeugt jedoch keine unsichtbare Wahlkabine im Wohnzimmer.

Die Briefwahl ist deshalb nicht automatisch unsicher oder manipuliert. Sie besitzt aber konstruktionsbedingt Schwachstellen, die bei der persönlichen Wahl im Wahllokal deutlich geringer ausfallen.

„Wahlbetrug ausgeschlossen“ ist keine seriöse Antwort

Offizielle Stellen versichern regelmäßig, eine Manipulation des gesamten Wahlergebnisses durch Mißbrauch der Briefwahl sei aufgrund der gesetzlichen Vorkehrungen ausgeschlos-sen. Wahlscheine werden registriert, Mehr-fachabstimmungen verhindert, Briefwahl-vorstände prüfen die Unterlagen und zählen öffentlich aus.

Diese Maßnahmen sind sinnvoll. Das Wort „ausgeschlossen“ ist trotzdem erstaunlich groß.

Kein menschengemachtes System schließt vorsätzliches Fehlverhalten vollständig aus.

– Banken besitzen Sicherheitsvorkehrungen und werden dennoch betrogen.

– Behörden führen Akten und verlieren trotzdem Unterlagen.

– Unternehmen unterhalten Kontrollabtei-lungen und entdecken trotzdem jahrelange Bilanzmanipulationen.

Ausgerechnet bei Wahlen soll menschliches Versagen oder kriminelle Energie plötzlich metaphysisch unmöglich sein?

Eine glaubwürdige Behörde sagt nicht: „Mißbrauch ist ausgeschlossen.“

Sie sagt: „Diese Kontrollen bestehen, diese Auffälligkeiten wurden geprüft, diese Zahlen können Sie einsehen und hier dürfen Sie die Auszählung selbst beobachten.“

Transparenz schafft Vertrauen. Absolute Beschwichtigungen schaffen Verdacht.

25 Nachzählungen im Burgenlandkreis

Zusätzliche Brisanz erhält die Diskussion durch die Vorgänge im Burgenlandkreis. Dort werden Stimmzettel aus insgesamt 25 Wahlbezirken der Wahlkreise Weißenfels, Naumburg und Zeitz erneut ausgezählt.

Hintergrund sind laut der Meldung über die Nachzählung im Burgenlandkreis Unstim-migkeiten bei der Ergebnisfeststellung.

In 24 Wahllokalen wurden Tabellen offenbar nicht ordnungsgemäß ausgefüllt. Statt der vorgeschriebenen Zwischensummen ent-hielten sie lediglich Gesamtsummen. Damit ließen sich die gemeldeten Endergebnisse für den Kreiswahlleiter nicht ausreichend nachvollziehen.

In einem weiteren Wahllokal wich das Wahlprotokoll an zwei Stellen von der zuvor übermittelten Schnellmeldung ab.

Auch das beweist noch keine Manipulation. Es zeigt allerdings, daß Fehler, Unstimmig-keiten und mangelhafte Dokumentation keineswegs nur in der Fantasie mißtrauischer Bürger vorkommen.

Wenn in 25 Wahlbezirken nachgezählt werden muß, weil Protokolle unvollständig oder widersprüchlich sind, sollte die poli-tische Reaktion nicht aus beleidigtem Augenrollen bestehen. Dann muß nachge-zählt, dokumentiert und veröffentlicht werden – gründlich und ohne den Fragesteller vorher auf seine Gesinnung zu untersuchen.

Fehler sind menschlich – ihre Richtung ist politisch interessant

Jede große Wahl wird von Tausenden ehren-amtlichen Helfern organisiert. Wo Menschen arbeiten, entstehen Fehler. Zahlen werden in falsche Felder eingetragen, Zwischensummen vergessen, Stapel vertauscht oder Schnell-meldungen fehlerhaft übermittelt.

Entscheidend ist deshalb weniger, ob Fehler auftreten. Entscheidend ist, ob sie entdeckt, korrigiert und vollständig offengelegt werden.

Ebenso interessant ist ihre Richtung.

– Verteilen sich Korrekturen zufällig über alle Parteien?

– Profitieren einzelne Parteien auffällig häufig?

– Betreffen die Unstimmigkeiten Erst- oder Zweitstimmen?

– Treten sie vor allem in Urnen- oder Briefwahlbezirken auf?

Solche Fragen müssen beantwortet werden, bevor aus Mißtrauen Gewißheit wird – auf beiden Seiten.

Die einen möchten bereits aus jeder falsch ausgefüllten Tabelle einen organisierten Wahlputsch konstruieren. Die anderen erklären noch vor Abschluß der Prüfung, jeder Fehler sei garantiert bedeutungslos. Beide wissen mehr, als derzeit belegt ist.

Seriös wäre allein die vollständige Nachzählung mit öffentlich einsehbarer Dokumentation.

Die soziale Zusammensetzung erklärt viel – aber nicht automatisch alles

Der starke Unterschied zwischen Brief- und Urnenwahl kann durchaus plausible Ursachen haben. Briefwähler sind häufig älter, politisch stärker etabliert und nutzen ihre Wahlmög-lichkeit früher. Manche entscheiden Wochen vor dem Wahltag, während andere erst unmittelbar vor der Wahl ihr Kreuz setzen.

Parteien unterscheiden sich außerdem erheblich bei der Mobilisierung. CDU, SPD und Grüne erinnern ihre Anhänger gezielt an die Briefwahl. Die AfD hat unter ihren Wählern besonders viele Bürger, die der Briefwahl mißtrauen und deshalb bewußt persönlich abstimmen.

All das kann einen deutlichen Abstand erzeugen.

Doch eine Erklärung wird nicht dadurch wahr, daß sie plausibel klingt. Sie muß mit Daten belegt werden. Bei einer Differenz von fast 27 Prozentpunkten genügt keine politische Küchenpsychologie über den typischen AfD-Wähler.

Das Statistische Landesamt sollte deshalb die Ergebnisse von Urnen- und Briefwahl mög-lichst kleinteilig veröffentlichen. Wissen-schaftler und Bürger müssen erkennen können, ob sich das Muster landesweit gleichmäßig zeigt oder ob einzelne Bezirke besonders stark abweichen.

Wer behauptet, das Ergebnis sei vollkommen normal, sollte zeigen können, was daran normal ist.

Fragen nach Wahlbetrug sind kein Wahlbetrug

Der Begriff „Wahlbetrug“ wird im deutschen Diskurs inzwischen fast so behandelt wie ein verbotener Gegenstand. Wer ihn ausspricht, gerät schnell selbst unter Verdacht. Die be-quemste Methode besteht darin, jede Frage nach Unregelmäßigkeiten als Angriff auf die Demokratie zu bezeichnen.

Dabei gehört Kontrolle zum Wesen einer demokratischen Wahl.

Ein Bürger darf fragen, ob Stimmen korrekt gezählt wurden.

– Er darf wissen wollen, weshalb Brief- und Urnenwahl derart stark voneinander abweichen.

– Er darf Nachzählungen verlangen, wenn Protokolle unvollständig sind.

– Er darf sich über die Aufbewahrung, den Transport und die Prüfung von Briefwahl-unterlagen informieren.

Was er nicht sollte, ist ohne Nachweis kon-krete Personen des Betrugs zu beschuldigen. Zwischen kritischer Frage und Tatsachen-behauptung liegt eine wichtige Grenze.

Diese Grenze darf jedoch nicht dazu miß-braucht werden, schon die Frage zu verbieten.

Die bereits vor der Wahl geäußerten Zweifel an der Briefwahl wurden gern als verantwor-tungslose Spekulation abgetan. Nun zeigt sich, wie entscheidend die Briefstimmen für das Ergebnis tatsächlich waren. Der frühere QPress-Blick auf AfD, Briefwahl und die politische Nervosität in Sachsen-Anhalt wirkt dadurch deutlich weniger theoretisch.

Vertrauen läßt sich nicht anordnen

Die politische Klasse verlangt Vertrauen in Wahlen, Behörden, Medien und Institutionen. Gleichzeitig werden Wahlsieger durch Koali-tionskonstruktionen von der Regierung ferngehalten, unliebsame Meinungen mora-lisch aussortiert und berechtigte Fragen regelmäßig als Desinformation behandelt.

Unter solchen Bedingungen wächst Mißtrauen zwangsläufig.

Wer Vertrauen zurückgewinnen möchte, muß die Briefwahl nicht abschaffen. Er muß sie transparenter machen. Denkbar wären de-tailliertere öffentliche Statistiken, eine stär-kere Wahlbeobachtung in Briefwahlvorstän-den, lückenlos dokumentierte Transportwe-ge, rasche Veröffentlichung sämtlicher Kor-rekturen und automatische Nachzählungen bei außergewöhnlich großen Abweichungen.

Auch eine Rückkehr zum Grundsatz, daß Briefwahl vor allem für tatsächlich verhin-derte Wähler gedacht ist, darf diskutiert werden. Bequemlichkeit allein muß nicht über jedem Sicherheitsbedenken stehen.

Die Nachzählung ist kein Skandal – fehlende Aufklärung wäre einer

Noch steht nicht fest, ob sich durch die Nachzählung im Burgenlandkreis relevante Änderungen ergeben.

– Vielleicht bestätigen sich sämtliche Ergebnisse.

– Vielleicht werden nur einige kleine Übertragungsfehler korrigiert.

– Vielleicht zeigen sich größere Abweichungen.

Das Ergebnis muß abgewartet werden.

Der eigentliche Skandal bestünde nicht darin, daß nachgezählt wird. Eine Nachzählung ist ein Zeichen funktionierender Kontrolle. Skan-dalös wäre, wenn politische oder mediale Akteure die Auffälligkeiten kleinreden, bevor die Prüfung abgeschlossen ist.

51,2 Prozent an der Urne und 24,3 Prozent per Brief sind erklärbar. Sie sind deshalb noch lange nicht selbsterklärend.

25 nachzuzählende Wahlbezirke beweisen keinen Betrug. Sie beweisen aber sehr wohl, daß Kontrolle notwendig ist.

Wer jetzt Fragen stellt, delegitimiert die Wahl nicht. Er verlangt, daß ihre Legitimität nach-vollziehbar belegt wird.

Eine Demokratie, die nur bei schweigendem Vertrauen funktioniert, ist keine besonders belastbare Demokratie. Sie ist ein politisches Überraschungsei: außen amtlich versiegelt, innen eine Konstruktion, die niemand zu genau ansehen soll.

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7 Kommentare
Doris Mahlberg
Doris Mahlberg
1 Monat zuvor

„Wenn die Jagd dem Andersdenkenden gilt statt dem Irrtum (hier dem Betrug), ist nicht die Wahrheit das Ziel, sondern die Herrschaft über das Denken.“

(Carl-Friedrich von Weizsäcker, aus seinem Buch („Der Mensch in seiner Geschichte“, 1991)

Anmerkung von mir: Die Wahrheit ist in der BRD in 81 Jahren niemals das Ziel gewesen, sondern das, was man mit allen Mitteln verhindern will!

Karsten
Karsten
1 Monat zuvor

Ich unterhielt mich vor den letzten Bundestagswahlen mit einem Unternehmer, der die DDR-Zeiten miterlebte. Er sagte mir, die Briefwahlumschläge würden längst im Rathaus bevorratet, um je nach Wahlergebnis zum Einsatz zu kommen (Austausch der Ursprungsumschläge). – Wer sagte doch gleich: „Es kommt nicht darauf an, wie gewählt wird, sondern wer auszählt.“

Lösung der Briefwahlproblematik mit Einladung zur Fälschung:

KONSEQUENZ:
1.Untersuchungsausschuß
2.Vorladung aller für die Briefwahl verantwortlichen Amtsträger aus den Kommunen und Städten sowie des Landes S.-A.
3.Künftig: Briefwahl nur für wahlberechtigte Deutsche, die im Ausland arbeiten oder einen sonstigen plausiblen Grund angeben können, in Deutschland nicht zur Wahl zu gehen.

Dr. Gunther Kümel
Dr. Gunther Kümel
1 Monat zuvor

52 % zu 24 %!

Das erinnert mich an den Apell einer jungen Frau, vor etlichen Jahren, zur verstärkten Wahlbeobachtung:
Sie erzählte, sie sei als Walbeobachterin anwesend gewesen, als der Wahlvorstand (!!) zu ihr sagte:

„Sie sind doch sicher auch damit einverstanden, daß wir diesen Stapel unter den Tisch fallen lassen!?“

Und er zeigte auf den Stapel mit den NPD-Stimmen.

Herbert
Herbert
1 Monat zuvor

Es ist schon verwunderlich, daß ein Land wie Deutschland keine (zumindest weitgehend) betrugssichere Wahl durchführt.

Man könnte sich z.B. an Estland orientieren, wo das möglich ist, aber scheinbar möchte man das nicht…
Warum wohl?

Estlands elektronisches Wahlsystem (i-Voting) ist das weltweit erste und am weitesten verbreitete System für verbindliche Internetwahlen auf nationaler Ebene: Wähler identifizieren sich mit ihrer digitalen ID, verschlüsseln und signieren ihren Stimmzettel elektronisch und können während der Vorabstimmperiode ihre Stimme beliebig oft ändern – nur die letzte zählt; ein Papierstimmzettel am Wahltag überschreibt alle elektronischen Stimmen.

Digitale Identität: Jeder stimmberechtigte Estland-Nutzer authentifiziert sich mit der staatlichen digitalen ID (ID-Karte, Mobile-ID oder Smart-ID).

Verschlüsselung & Signatur: Der Stimmzettel wird clientseitig verschlüsselt und mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen.

Mehrfachänderung als Schutz: Während der Vorabstimmperiode (typisch 4–6 Tage vor dem Wahltag) darf der Wähler seine Internetstimme beliebig oft überschreiben; nur die letzte elektronische Stimme wird gezählt.

Papier-Override: Ein physischer Stimmzettel am Wahltag annulliert alle zuvor abgegebenen elektronischen Stimmen – dies dient primär als Schutz gegen Nötigung oder Stimmenkauf.

Verifizierung: Wähler können prüfen, daß ihre Stimme korrekt im System erfaßt wurde.

KWHugo
KWHugo
1 Monat zuvor

Dr. Günther Kümel „Sie sind doch sicher auch damit einverstanden, daß wir diesen Stapel unter den Tisch fallen lassen!?“ Und zeigte auf den NPD Stapel.

Huch, das muß das Ereignis vor 20 Jahren hier im Landkreis Hamburg Harburg gewesen sein, als mein Mann und etliche Hundehalter diese Partei gewählt hatten und der Landkreis im rotgrünen Wurstblatt stolz verkündete, er sei nazifrei mit 0 Stimmen, was bei uns allen große Irritation hervorrief, weil wir damals immer noch nicht begriffen haben, in welcher Staatssimulation wir leben, aber das ist heute anders. Wir alle erwarten nichts mehr wie 1989 in der ddR, als ein Habsburg am jenem 20. August medienwirksam den Grenzzaun durchschnitt und zum Picknick im Grenzstreifen einlud. Die deutsche Urlauber verließen gepäcklos auch ihre Autos (zur Freude der Ungarn) und liefen zu Fuß nach Österreich in die sogenannte Freiheit.
Das große Fressen konnte beginnen. Die Plattenbauten an die Heuschrecken, Leuna und Tankstellen samt Metropa Gaststätten an die Franzosen, Buna nahmen sich die USA, die Maschinen von weiland FJ Strauß für eine DM gingen nach Asien als neue globale Billig-Lohn Werkstatt, die DDR BÜrger wurden zu Wochenendnomaden als billige Arbeitskräfte in der brD. Die neue gedachte Weltordnung nahm praktisch Gestalt an, und wir sind nun mittendrin.

Warum steht das verkleinerte Deutschland dermaßen im Mittelpunkt des weltweiten Interesses? Es hat offensichtlich eine besondere Bedeutung im Herzen Europas. Die mächtigen USA und das große Rußland schauten am WE auf den Stecknadelkopf Sachsen-Anhalt, aber das war nur die Show, Wahlen ändern gar nichts. Als wenn der Ausgang nicht schon geplant wäre. §1 im Bolschewismus. „Es ändert sich nichts“.

Warum nehmen sich die bolschewistischen Machthaber der brD die ddR nicht zum Vorbild ohne Schnörkel und Verdrehungen:

Wahlen werden zur Pflicht, als Partei gibt es nur die eine staatstragende (wie hier die CDU/SPD/FDP/LINKE/Grüne), das Kreuz erfolgt nur unter Aufsicht der 5 Wahlhelfer, wer auffällig in die Kabine geht, bekommt anschließend heimlichen Besuch. Dann kann es aber sein, daß nach den Stasibesuchen Gegenstände verschwinden oder umgestellt werden, die die Leute in den Wahnsinn treiben. In jedem Fall ist der Staat der Feind der Deutschen, das 81. Jahr. fremdbestimmt. Als Kolonie, rechtlos und ausgebeutet, Erfindungen wandern vom Patentamt in die USA oder wurden verboten durch die UdSSR (nicht erwünscht). Nicht daß es wieder zu einem Höhenflug Deutschlands kommt wie von 1871-1914 oder 1933-1939. Da ist die Wachmannschaft in Ost (Rußland) und West (England/Frankreich/USA) sich einig. Die Russen bleiben draußen, die USA drin und wir Deutschen unten. Rußland möchte dabei sein, wollte schon in die NATO, aber noch sind die 2 Mafiosis sich uneins, Gott sei Dank.

Die AfD wird mit der Zeit zurechtgebogen, damit sie aufhört zu meckern. Auf gehts tiefer ins bolschewistische finanztechnische Überwachungsparadies, das heute bereits besteht.

Konzerne statt Kombinate=Einheitsfraß für Einheitspreis, natürlich gesundheitsschädigend, der Mensch hat noch eine längere Laufzeit wie Geräte heute schon für nur 2 Jahre, lügende Einheitsmedien und volkszerstörerische eingeschleppte Fremdkörper als das Neue im neuen Sozialismus. Das Leben ist schön. Ob das meine Eltern ahnten, als ich geboren wurde? Gefangen im Zoo?

Der Wolf
Der Wolf
29 Tage zuvor

@ KWHugo

Eine glasklare Zusammenfassung!

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