Wie die Linke den Untergang des Kaiserreiches 1918 herbeizwang
Donnerstag, 29. Oktober 2026 von Adelinde
Wer hat uns verraten?
Sozialdemokraten!
Kaiser Wilhelm II.
schildert in seinem Buch „Ereignisse und Gestalten – Aus den Jahren 1878-1918“ die Vorgänge, die am Ende des 1. Welt-krieges 1918 zu seiner „Abdankung“ führten:
Schon damals, am Ende des 1. Welt-krieges, wurde uns Deutschen die Schuld am Ausbruch des Krieges zugeschoben vom Feindbund (wie Kaiser Wilhelm II. die damaligen uns feindlich gesonnenen Alliierten nannte und mit denen es Deutschland am Ende des 2. Weltkrieges wiederum und mit aller Macht zu tun kriegte).
Kaiser Wilhelm zeigt den Weg der dem deutschen Reich und Volk feindlich gesonnenen Linken zu diesem Ziel, zu dem sie auch die Abdankung des Kaisers brauchte. Die Linke war und ist bis heute „inspiriert“ von Karl Mardochai-Marx, dem ange-hörigen eines Volkes, das der hochangesehene jüdische Philosoph Martin Buber als „das Nein zum Leben der Völker“ bezeichnet.
Den Gefallen, die Abdankung selbst zu verkünden, gab der Kaiser als oberster Kriegsherr und für sein von ihm geliebtes Deutsches Volk verantwortlich denkender Deutscher nicht. Und so erfrechte sich dann die Linke, den Kaiser mit einer gefälschten „Urkunde“ „abzudanken“.
Als das gegenseitige Morden am Ende des Krieges 1918 keiner Kriegspartei mehr irgendwelche Fortschritte bringen konnte, schlug der Feldherr Erich Ludendorff vor, aus der derzeitigen „komfortablen“ deut-schen Lage heraus („Im Felde und zur See unbesiegt!“), Waffenstillstandsverhand-lungen anzuberaumen.
Was daraus wurde, haben wir dann mit den betrü-gerischen Vorgängen in Versailles zu erleben bekommen, wo ein angeblicher „Vertrag“ ohne die Deutschen als Vertragspartner beschlossen wurde, der unser Deutschland in den Abgrund stoßen sollte: ein „Schandpakt“, wie die damaligen Deutschen das Machwerk treffend bezeichneten.
Das Zerstörungswerk konnte aber nur gelingen, wenn der Kaiser aus dem Wege geräumt war. Er selbst beschreibt die Vorgänge aus seiner kaiserlichen Sicht:
Ich entschloß mich nunmehr, dem mir ausgesprochenen Wunsche des Heeres entsprechend, mich an die Front zu begeben, um mit meinen im schweren Kampfe stehenden Truppen zusammen sein und mich persönlich von ihrem Geist und Zustand überzeugen zu können.
Ich konnte diesen Entschluß um so eher ausführen, als ich, seitdem die neue Re-gierung* eingesetzt war, von dieser wie vom Reichskanzler in keiner Weise mehr in Anspruch genommen wurde, mein Aufenthalt zu Hause also zwecklos erschien.
*) Prinz Max von Baden
Die Noten an Wilson wurden von Solf, dem Kriegskabinett und Reichstag in stundenlangen Sitzungen beraten und abgefaßt, ohne daß ich darüber orientiert worden wäre, so daß ich schließ-lich bei der letzten Note an Wilson Solf durch meinen Kabinetts-Chef in sehr deutlicher Weise zu ver-stehen gab, daß ich verlange, von der Note VOR ihrem Abgange Kenntnis zu erhalten.
Solf erschien und trug sie vor, stolz auf seine Antithese zwischen Waffenstreckung, die Wilson‘s Verlangen war, und Waffenstillstand, der beantragt wurde. Als ich dann auf die Abdankungsgerüchte aufmerksam machte und verlangte, das Auswärtige Amt müsse in der Presse gegen das Unwürdige der Zei-tungspolemik Stellung nehmen, erwiderte Solf:
Davon sprächen ja doch schon alle Leute an allen Straßenecken, auch in den besten Kreisen erörtere man diese Frage ganz un-geniert. Als ich meiner Empörung darüber Ausdruck verlieh, bemerkte Solf zu meinem Trost: Wenn Seine Majestät ginge, ginge er auch, er könne unter solchen Verhältnissen nicht weiterdienen.
Ich ging oder vielmehr ich wurde von meiner eigenen Regierung gestürzt, und – Herr Solf blieb.
Wußte der Kaiser nichts von der Absicht der Welt-Freimaurerei, die in Paris 1889 beschlossen hatte, das Deutsche Reich zu vernichten? Wußte er auch nichts von der Mitgliedschaft des Reichskanzlers Prinz Max von Baden bei der Freimaurerei?
Als der Reichskanzler Prinz Max von meinem Entschluß zur Abreise nach der Front erfuhr, versuchte er, sie auf alle Weise zu verhindern. Er fragte, warum ich reisen wollte, und erhielt zur Antwort, daß ich die Rückkehr ins Feld für meine Pflicht als Oberster Kriegsherr hielte, nachdem ich fast einen Monat von der schwerringenden Armee getrennt gewesen sei.
Auf den Einwurf des Kanzlers, ich sei zu Hause unentbehrlich, entgegnete ich, wir befänden uns im Kriege, und der Kaiser gehöre zu seinen Soldaten. Schließlich erklärte ich endgültig, ich würde reisen. Wenn die Waffenstillstandsnote Wilson‘s eintreffe, dann müsse sie ja doch im Hauptquartier bei der Armee besprochen werden und der Kanzler zu den Beratungen nach Spa kommen.
Ich begab mich zu der Armee in Flandern … In Flandern sah ich Abordnungen der ver-schiedenen Divisionen, sprach mit den Leuten, verteilte Dekorationen und wurde überall von Offizieren wie Mannschaften freudig begrüßt … Die höheren Führer meldeten übereinstimmend:
Der Geist der Truppe vorn sei gut und zu-verlässig; weiter rückwärts bei den Kolonnen sei das nicht in gleichem Maße der Fall. Das Schlimmste seien die Urlauber, die zu Hause offenbar bearbeitet und verseucht worden seien und von dort einen schlechten Geist mitbrächten.
In Spa, wohin ich mich nun begab, trafen andauernd Nachrichten aus der Heimat von der immer heftiger werdenden Agitation und Stimmung gegen den Kaiser ein und von der zunehmenden Schlaffheit und Hilflosigkeit der Regierung, die ohne Initiative und Kraft sich nur noch willenlos treiben ließ. In der Presse wurde sie spottend „Debattierklub“ genannt; in führenden Blättern bezeichnete man den Prinzen Max als „Revolutionskanz-ler“.
… Die richtige, d.h. die pflichtmäßige Lösung wäre die wirkliche Ersetzung des (erkrankten) Prinzen Max als Reichskanzler und die Beru-fung einer starken Persönlichkeit an seine Stelle gewesen. Da wir das parlamentarische Regierungssystem hatten, mußten die Par-teien den Wechsel im Kanzleramt veranlassen und mir einen Nachfolger des Prinzen Max präsentieren. Das ist nicht geschehen.
Nun setzten Versuche der Regierung und des Reichs-kanzlers ein, um mich zur Abdankung zu bewegen. Der Minister des Innern, Drews, erschien im Auftrage des Kanzlers, um mich über die Stimmung zu orientieren. Er schilderte die bekannten Vorgänge in Presse, Hochfi-nanz und Publikum, und betonte, daß der Reichskanzler zur Abdankungsfrage selbst keine Stellung genommen, ihn jedoch zu mir gesandt habe.
Er sollte mir also quasi suggerieren, selbst zu dem Schlusse zu kommen, daß ich abdanken müsse, damit es nicht so aussehe, als ob die Regierung einen Druck auf mich ausgeübt hätte. Ich legte dem Minister die verhängnis-vollen Folgen der Abdankung dar und fragte ihn, wie er als preußischer Beamter eine solche Zumutung mit seinem Beamteneid seinem König gegenüber glaube vereinigen zu können.
Drews wurde verlegen und entschuldigte sich mit dem Befehl des Reichskanzlers, der keinen anderen Mann habe finden können. Später teilte man mir mit, daß Drews einer der ersten Beamten gewesen ist, der von der Abdankung seines Herrn und Königs gesprochen hat.
Ich lehnte es ab abzudanken und erklärte, ich werde Truppen sammeln und mit ihnen zurückkehren, um der Regierung zu helfen, die Ordnung im Lande aufrecht zu erhalten …
Drews wurde bei seinem Besuch bei Feldmarschall v. Hindenburg darauf aufmerksam gemacht,
daß die Armee im Falle meiner Abdan-kung nicht mehr weiterkämpfen, sondern sich auflösen würde, zumal die Mehrzahl der Offiziere voraussichtlich den Ab-schied nehmen und das Heer dann ohne Führer sein würde.
Bald darauf erfuhr ich durch einen meiner Söhne, daß der Reichskanzler ihn zu bereden versucht habe, den Auftrag, den dann Drews übernahm, sei-nerseits auszuführen. Mein Sohn hat es mit Entrüstung abgelehnt, sei-nem Vater die Abdankung vorzuschlagen.
… In den folgenden Tagen mehrten sich die Nachrichten, daß in Berlin von den Sozialisten Unruhen geplant seien; der Kanzler werde immer nervöser. Der Bericht, den Drews der Regierung nach seiner Rückkehr von Spa erstattet hat, war nicht ohne Eindruck geblieben. Die Herren wollten mich wohl loswerden, aber vor den Folgen schreckten sie zunächst zurück.
… General Gröner, der zur Orien-tierung nach Berlin gefahren war, meldete nach seiner Rückkehr, daß er von der Regierung und von der Stimmung im Lande recht üble Eindrücke erhalten habe. Es gehe der Revolution entgegen; die Regierung reiße bloß ein, schaffe nicht Positives; das Volk wolle unter allen Umständen endlich Frieden, ganz gleich, wie er aussähe; die Autorität der Regierung sei gleich Null, die Hetze gegen den Kaiser sei im vollen Gange, die Abdankung sei kaum mehr zu vermeiden.
Die Truppen zu Hause seien unzuverlässig, bei Aufständen könne man unliebsame Überraschungen erleben. Durch die von der Kriminalpolizei beschlagnahmten Kurier-kisten des russischen Bolschewiki-Botschafter sei sehr belastendes Material darüber zutage gefördert, daß von der russischen Botschaft aus im Verein mit der Spartakusgruppe schon seit langem die Bolschewiki-Revolution nach russischem Muster in aller Ruhe gründlich organisert worden sei.
… Durch die verseuchten Urlauber sei das Gift bereits in die Armee getragen. Sie sei teilweise angefressen und werde sich, sobald sie durch Waffenruhe frei geworden sei, bei Rückkehr in die Heimat weigern, gegen die Aufständischen zu kämpfen. Daher müsse ein Waffenstillstand, so schwer seine Bedingun-gen auch sein möchten, unbedingt und sofort angenommen werden; das Heer sei nicht mehr zuverlässig und die Heimat stehe vor der Revolution.
Am Morgen des 9. November ließ mir der Rechskanzler Prinz Max von Baden nochmals, wie schon am 7., mitteilen, die Sozialdemo-kraten, auch die sozialdemokratischen Staatssekretäre, verlangten meine Abdan-kung. Derselben Ansicht seien nun auch die übrigen Mitglieder der Regierung geworden, die bisher noch dagegen gewesen seien.
Ebenso stehe es bei den Mehrheitsparteien im Reichstage. Er bitte mich daher, sofort abzu-danken, da sonst in Berlin umfangreiche Straßenkämpfe mit Blutvergießen zu erwarten seien; im kleinen hätten solche schon begonnen.
Ich berief sofort den Feldmarschall v. Hindenburg und den Generalqutiermeister General Gröner. Dieser meldete wiederum, die Armee könne nicht mehr kämpfen und wolle vor allem Ruhe, daher müsse unbedingt jeder Waffenstillstand angenommen werden, da die Armee nur noch für 6 – 8 Tage Ver-pflegung habe und durch die Aufrührer, die alle Verpflegungsmagazine und Rhein-brücken besetzt hätten, von jedem Nachschub abgeschnitten sei.
… Während unserer Besprechungen kamen mehrere telephonische Anfragen des Reichs-kanzlers, die stark drängten unter der Mit-teilung, daß die Sozialdemokraten aus der Regierung ausgeschieden wären und daß Gefahr im Verzuge sei. Der Kriegsminister meldete: Unsicherheit bei Teilen der Truppen in Berlin; die 4. Jäger, 2. Kompagnie des Alexanderregments, 2. Batterie Jüterbog seien zu den Aufständischen übergegangen; kein Straßenkampf.
Den Bürgerkeig wollte ich meinem Volke ersparen. Falls meine Abdankung tatsächlich das einzige Mittel war, um Blutvergießen zu verhindern, so wollte ich der Kaiserwürde entsagen, nicht aber als König von Preußen abdanken, sondern als solcher bei meinen Truppen bleiben. Denn die militärischen Führer hatten erklärt, die Offiziere würden im Falle meiner völligen Abdankung in Massen abgehen, und das Heer werde dann führerlos auf das Vaterland zurückströmen und es schädigen und gefährden.
Dem Reichskanzler war erwidert worden, mein Entschluß müsse erst reiflich erwogen und formuliert werden. Alsdann werde dem Kanzler übermittelt werden. Als einige Zeit später diese Übermittlung stattgefunden hatte, kam die überraschende Antwort: … mein Entschluß komme zu spät!
Der Reichskanzler hatte von sich aus meine – noch gar nicht erfolgte – Abdankung sowie den Thronverzicht des überhaupt nicht be-fragten Kronprinzen kurzweg verkündet. Er hatte die Regierung an die Sozialdemokraten abgegeben und Herrn Ebert als Reichskanzler berufen.
Das alles war gleichzeitig auch durch Funkspruch verbreitet worden. Die ganze Armee las es mit. So wurde mir die Ent-scheidung über mein Bleiben oder Gehen, über das Niederlegen der Kaiserwürde und die Beibehaltung der preußischen Königs-krone kurzweg aus der Hand genommen.
Die Armee wurde durch den fälschlichen Glauben, daß ihr König sie im kritischen Zeitpunkte verlassen hätte, aufs schwerste erschüttert.
Betrachtet man das Verhalten des Reichs-kanzlers Prinz Max von Baden im ganzen, so sieht man:
– Erst feierliche Erklärung, sich mit der neuen Regierung zum Schutze vor den Kaiserthron zu stellen;
– dann Unterdrückung der Ansprache, die in der Öffentlichkeit günstig hätte wirken können;
– Ausschaltung des Kaisers von jeder Mitarbeit,
– Preisgabe der Person des Kaisers durch Aufhebung der Zentur;
– kein Eintreten für die Monarchie in der Abdankungsfrage;
– dann Veruche, den Kaiser zur freiwilligen Abdankung zu bewegen,
– und schließlich Verkündigung der Abdankung durch Funkspruch über meinen Kopf hinweg.Diese ganze Entwicklung zeigt das staatsgefährliche Spiel, das Scheidemann, der den Kanzler ganz in der Hand hatte, getrie-ben hat. Er hat seine Minister-kollegen über seine wahren Absichten im unklaren gelassen, den Prinzen von einer Stufe zur andern getrieben unter schließ-licher Berufung darauf, daß die Führer die Massen nicht mehr in der Hand hätten.
So hat er den Prinen dazu gebracht, den Kaiser, die Fürsten und das Reich preis-zugeben, und ihn dadurch zum Zerstörer des Reiches gemacht. Dann stürzte Scheidemann den schwachen prinzlichen „Staatsmann“.
… die Oberste Heeresleitung war nunmehr der Auffassung, daß man nicht mehr un-bedingt auf ihre Zuverlässigkeit rechnen könne, falls von Aachen und Cöln der auf-rührerische Soldaten heranrücken sollten und unsere Leute dadurch vor die Frage gestellt würden, gegen eigene Kameraden kämpppfen zu müssen. Daher empfahlen mir meine sämtlichen Berater, das Heer zu verlassen und einen neutralen Staat aufzusuchen, um einen solchen „Bürgerkrieg“ zu vermeiden.
Ich habe einen furchtbaren inneren Kampf durchgekämpft. Auf der einen Seite bäumte sich in mir als Soldaten alles dagegen auf, meine treugebliebenen tapferen Truppen zu verlassen. Auf der anderen Seite stand so-wohl die Erklärung der Feinde, mit mir keinen für Deutschland erträglichen Frieden schlie-ßen zu wollen, wie die Behauptung meiner eigenen Regierung, daß nur durch mein Fortgehen ins Ausland der Bürgerkrieg zu vermeiden sei.
In diesem Kampfe stellte ich alles Persönliche zurück. Ich brachte bewußt meine Person und meinen Thron zum Opfer in der Meinung, dadurch den Interessen meines geliebten Vaterlandes am besten zu dienen. Das Opfer ist umsonst gewesen.
Mein Fortgehen hat uns weder günstigere Waffenstillstands- und Friedensbedingungen gebracht, noch den Bürgerkrieg abzuwenden vermocht, dagegen die Zersetzung in Heer und Heimat in verderblichster Weise beschleunigt und vertieft.
Dreißig Jahre ist die Armee mein Stolz gewesen. Ich habe für sie gelebt und an ihr gearbeitet. Und nun nach über vier glän-zenden Kriegsjahren mit unerhörten Siegen mußte sie unter dem von hinten gegen sie geführten Dolchstoß der Revolutionäre zusammenbrechen, gerade in dem Augenblick, als der Friede in Greifnähe stand!
… Gerade in der Aufhellung der Schuldfrage, die sich mehr und mehr als der Kernpunkt unseres künftigen Geschicks enthüllte, wußte ich mich besonders berufen, die Sache mei-nes Volkes zu vertreten. Denn mehr wie jeder andere kann ich Zeugnis ablegen von Deutschlands Friedenswillen und von unserem reinen Gewissen.
In den Augen und der Hetze der heutigen Linksex-tremisten ist der Kaiser in seiner Heimatliebe und Volkstreue ein „Rechtsextremer und Nazi“, wie viele Heimattreue unserer Zeit. So einfach geht Propa-ganda zur Erhaltung eigener marxistischer Macht, deren Zerstörungswerk die letzten 108 Jahre überstanden hat und bis zum heutigen Tage anhält und fortschreitet.






