Der Schelm, die Wahlen und die AfD
Sonntag, 20. September 2026 von Adelinde
Thomas Engelhardt
diesmal ganz kurz über den
Schelm, die Wahlen und die AfD
Adrian P., jetzt in Moskau wohnhaft, eher bekannt auch unter dem Namen „Der Schelm“, hat jüngst schelmische Hinweise zur Notwendigkeit, sich bei Wahlen für die AfD zu entscheiden, gegeben.
Manch einer im nationalen Lager reagierte hierauf mit Kopfschütteln und Unverständnis.
Der Schelm geht von der Voraussetzung aus, daß es mittels der Teilnahme an den Wahlen gelingen möge, hierzulande einen Macht-wechsel einzuleiten oder mittelfristig herbeizuführen.
Die Frage steht freilich im Raum, ob es mittels Wahlen überhaupt gelingen könnte, das auf politischen Mehrheiten beruhende parlamentarische System ausnutzend, hier-zulande grundlegend andere Machtstrukturen zu schaffen.
Ein Blick zurück in die Vergangenheit.
Auf kommunaler Ebene gelang der NSDAP der erste Durchbruch bereits im Jahr 1929 im bayerischen Coburg, wo sie erstmals die Stadtratsmehrheit eroberte.
In Thüringen gelang der NSdAP im Januar 1930 der erste Eintritt in eine Landesregie-rung in ganz Deutschland. In der soge-nannten Baum-Frick-Regierung wurde der Nationalsozialist Wilhelm Frick zum thü-ringischen Innen- und Volksbildungsminister ernannt.
Im Land Anhalt stellte die NSdAP im November 1932 mit Alfred Freyberg den ersten national-sozialistischen Minister-präsidenten eines deutschen Landes.
Im Land Braunschweig regierten die National-sozialisten ab September 1931/1932 mit. Das Land erlangte historische Bedeutung, da die dortige Regierungsbeteiligung der NSdAP genutzt wurde, um dem gebürtigen Öster-reicher Adolf Hitler Anfang 1932 durch eine Ernennung zum Regierungsrat die deutsche Staatsbürgerschaft zu verleihen, damit er überhaupt bei der Reichspräsidentenwahl antreten durfte.
In Oldenburg konnte die NSdAP nach den dortigen Landtagswahlen (Mai 1932) im Juni 1932 erstmals mit einer absoluten Mehrheit der Mandate allein regieren (unter Minister-präsident Carl Röver).
Diese historischen Erfahrungen sind der Grund heutiger Auffassungen, die Geschichte einer Machtergreifung mittels Wahlen sei auch heute möglich. Sie ist es jedoch nicht. Zum einen hat sich die Gesellschaft grund-legend gewandelt. Mehr als 25 % der Bevölkerung sind heute Zuwanderer und deren Nachkommen.
Diesen fehlt jede innere Verbundenheit zu diesem Land. Die BRD ist für viele mehr oder weniger nur ein zufälliger Wohnplatz. Die Zuwanderung ist in erster Linie eine Einwan-derung in die hiesigen Sozialsysteme.
Gewählt werden daher von denen, die bereits Inhaber eines bundes-deutschen Passes sind, in erster Linie Parteien, die ihren sozialen Status nicht gefährden.
Mehr als die Hälfte der alteinheimischen Bundesdeutschen ist heute entnationalisiert, entsolidarisiert. Mit Deutschland als Nation können diese Leute nichts anfangen. Robert Habeck brachte es auf den Punkt:
„Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen. Ich wußte mit Deutschland noch nie etwas anzufangen und weiß es bis heute nicht.“
Und in diesem Sinne spricht er für Millionen Bundesdeutsche.
Darüber hinaus, und das ist weitaus bedeu-tender, ist die BRD ein Modellstaat der Kriegssieger des Jahres 1945. Das politische Modell dieses Staates gründet auf eine sorgfältig ausgesuchte Schicht von Berufs-politikern, Parteifunktionären und politischen Wahlbeamten.
Ein solches System kannte man in der Weimarer Republik noch nicht. Nationales Denken war im Grunde genommen in allen damaligen politischen Parteien etabliert. Selbst die deutschen Kommunisten, zu-mindest die einfachen Mitglieder, waren gute Deutsche entsprechend der Auffassung heutiger Nationaler in der BRD.
Unvergessen ist beispielsweise, daß sich 1919 selbst die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) vehement gegen den Versailler Zwangsvertrag aussprach. Aus Sicht der Kommunisten handelte es sich bei dem Vertrag um einen Raubfrieden imperiali-stischer Siegermächte (wie Frankreich und Großbritannien) zu Lasten des deutschen Volkes, der keinen dauerhaften Frieden sichern könne.
Das Bundesdeutschland regierende oben ge-nannte MACHTKARTELL setzt sich aus einer relativ kleinen Zahl von Personen zusammen. Das sind auf Bundesebene und in den Län-dern nur wenig mehr als 600 Personen. Diese besetzen aber alle wichtigen Schaltstellen der Macht.
Einen durch Wahlen hervorgerufenen Macht-verlust wird diese Clientel nicht zulassen. Sie werden alle Kräfte der Exekutive und darüber hinaus auch Institutionen wie die Medien, die Gewerkschaften, Verbände, Vereinigungen, Organisationen mobilisieren und aktivieren, ob Wahlergebnisse zu negieren und einen Machtwechsel zu verhindern.
Langer Rede kurzer Sinn. Adrian P. irrt. Macht die Teilnahme an Wahlen also überhaupt Sinn?
Ja und nein. Wer meint, mittels Wahlen das System stürzen zu können, geht fehl, weil er die Grundlagen der gesellschaftlichen Ord-nung der BRD nicht verstanden hat.
Andererseits ist derzeit die AfD sicherlich alternativlos. Aber wählbar ist diese Partei im Grunde genommen nicht.
Fünf Gründe.
(1) Es fehlt das neue gesellschaftliche und politische Konzept und die strategische Aus-richtung. Alice Weidel sagt, „wir holen uns unser Deutschland zurück“.
Das deutet darauf hin, daß die AfD primär eine Rückkehr zu den stabilen Verhältnissen einer BRD anstrebt, wie sie bis in die 1990er-Jahre herrschten.
(2) Die AfD grenzt sich in keiner Weise von den Machenschaften des inländischen und internationalen Großkapitals und der Hoch-finanz ab. Die heutigen Verhältnisse wurden aber entscheidend vom bundesdeutschen Großbürgertum und des Großkapitals geschaffen und geprägt.
Eine der wichtigsten politischen Forderungen wäre die Entmachtung dieser Großkapital-Gruppierungen und die Ausschaltung der internationalen Groß- und Investmentbanken, denen es in den vergangenen 25 Jahren gelungen ist, die deutsche Volkswirtschaft gravierend zu verändern und zu schwächen.
Eine deutsche Volkswirtschaft existiert im Grunde heute nicht mehr, weil sich nahezu alle Großunternehmen im Besitz auslän-dischen Großkapitals befinden, darunter namentlich auch die im DAX gelisteten Unternehmen.
(3) Führende Politiker der AfD unterhalten sowohl informelle als auch direkte persön-liche Kontakte zu den ehemaligen Feind-mächten USA und Rußland (als Nachfolge-macht der Sowjetunion). Das muß proble-matisch insbesondere deshalb erscheinen, weil die Politik sowohl der Vereinigten Staaten als auch die des nach 1991 erneuerten Rußland nach wie vor gegen die Interessen Deutschlands gerichtet ist.
(4) Funktionäre und Kader der AfD de-monstrieren überdeutlich eine stramm israelfreundliche Politik. Da die AfD aber vorgibt, insbesondere und in erster Linie deutsche Interessen vertreten zu wollen bzw. zu vertreten, steht diese Feststellung einer latenten Israelfreundlichkeit in eklatanter Art und Weise im Widerspruch zu einer die deutschen Interessen vertretenden Politik.
Wer heute statt die traditionell engen und guten deutsch-arabischen Kontakte zu reaktivieren und zu erneuern (bzw. neu zu begründen) auf die israelische Karte setzt, tut dies entweder im Auftrag oder, eigentlich noch schlimmer, aus Naivität.
Töricht und gefährlich ist derlei Tun allemal. Denn eine Partei, die angetreten ist, Deutschland zu erneuern, wird auch im arabischen Raum aufmerksam zur Kenntnis genommen.
Die Araber wissen, daß die Deutschen fak-tisch unter Kuratel der Vereinigten Staaten stehen und die Israelhörigkeit hierzulande nicht nur dem Kriegsverlust des Jahres 1945 geschuldet ist, sondern faktisch eine Muß-Politik ist.
Um so mehr wäre es erforderlich, dem ge-demütigten, drangsalierten und terrorisierten arabischen Volk von Palästina und darüber hinaus zu signalisieren, daß die Politik einer faktisch erzwungenen Unterstützung des Judenstaats ihrem Ende entgegen geht.
Nicht die israelischen Juden sind unsere Freunde und Bündnispartner in Nahost, sondern die Araber. Das war auch in der Zeit vor 1945 so.
Nur haben das die meisten Deutschen vergessen.
Aus dem Gesagten läßt sich eigentlich nur eine Feststellung ableiten: Für nationale Deutsche und Patrioten ist die AfD im Grunde genommen nicht wählbar. Punkt, Ende aus.
Denke, weder Juden noch Araber sind unsere Freunde in Nahost. Welche (potente?!) Partei (d.h. die noch etwas in der gequälten Bundesruinierung bewegen kann) sollten nationale Deutsche und Patrioten denn wählen? Welche?
Bitte konkrete (!) Antwort.
Dieser Beitrag von Thomas Engelhardt wird nicht jedem gefallen, auch mir nicht ganz.
Zunächst einmal gibt es für mich keinen Grund, einen so vom System gejagten, tapferen Mann wie den „Schelm“ Adrian Preißinger zu kritisieren, der die Wahrheit und nichts als die Wahrheit an den Tag legt auch und vor allem über das verfemte „Dritte Reich“.
Dessen Verfemung ist ein Trick unserer Kriegsgegner, die uns, ihr „Amalek“, wie vor dem 2. Weltkrieg angekündigt, ja wie bereits 1889 auf der großen Freimaurerkonferenz in Paris geplant, das Deutsche Reich vernichten wollen.
Wenn einstmals – im Gegensatz zu den heute an den Völkervernichtungsplänen beteiligten „deutschen“ Etablierten – ein Führer und seine Mitarbeiter einen Staat errichten wollten, der das Volk schützt und fördert, so ist es das, was wir nur jedem Volk wünschen können. Doch hier trifft Schillers Feststellung voll und ganz ins Schwarze: „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.“
Heute ist es modern, in die bösartige Nachkriegsschelte gegenüber den deutschbewußten Volkserhaltern von einst einzustimmen. Der Schelm bringt die Literatur, die die Wahrheit über die „dunkelste Zeit unserer Geschichte“ aufweist und sie erhellt. Dafür wird er gejagt rund um den Erdball, einer, der die Heimat und sein Volk liebt, muß sich in weiter Ferne verstecken!
Das ist das Eine. Das andere ist die Frage, ob man jeden völkischen Ansatz sofort bekämpfen muß, nur weil einem Einzelheiten – vielleicht auch zurecht – nicht gefallen. Geben wir doch solchen Deutschen die Gelegenheit, sich zu beweisen und endlich dafür zu kämpfen, daß das Deutsche Volk nicht wirklich untergeht, wie jetzt die Lage sich darstellt.
Ein charismatischer Mann wie Ulrich Siegmund ist ein Lichtblick sondergleichen am düsteren deutschen Himmel. Millionen Deutsche sind auf seiner Seite. Wie – wenn aus diesem Licht ein leuchtendes Feuer wird und die Deutschen im Großen und Ganzen wieder zu sich selbst finden und bewußt für ihre Volkserhaltung arbeiten?
„Eine Grenze hat Tyrannenmacht!“ so Schiller ein weiteres Mal zu recht.
Es ist so verwoben, weil immer zwischen 2 so genannten sichtbaren Rivalen eine 3. Macht steckt. Es geht nicht um Israel und Palästina, um die BRD und Rußland, um die Kartellparteien und die AfD in der seit 1945 unterdrückten bRD. Es geht immer um die globale Macht im Hintergrund, die wie Ludendorff schildert, aus den Zionisten (Jesuiten=Rom), den Freimaurern (den globalen Konzernen), und den Kommunisten (Samuel Hess= Karl Marx) besteht, die die globale Macht wollen. Wen vertritt die AfD? Israel und die Judenfraktion in der Partei. Also für mich wie für Thomas Engelhardt nicht wählbar und nicht gewählt.
Mein Mann ging hier zur Wahl und wollte mich, ohne Ausweis, trotzdem registrieren lassen, aber in einem Vasallenstaat gehe ich nicht zur Wahl. Dr. Wolfgang Gedeon, der Bücher über diese Macht schrieb, wurde ausgeschlossen. Wie kann es sein, daß eine Gruppe Juden in der AfD sich bilden konnte, eine AIPAC wie in den USA? Oder ADL. In den USA wurde kürzlich ein Gesetz verabschiedet, das Privatpersonen und Organisationen Spenden an Parteien in unbegrenzter Höhe erlaubt? Die kaufen sich die Politik ganz öffentlich. Und ein Donald Trump dankt einer Miraim Adelsson im Knesset für ihre 6 stellige Spende und die grinst zurück. Besser kann man die Abhängigkeit nicht zeigen. Und Putin? Tritt er denen auf die Füße?
Ich will von denen nichts mehr sehen, weder durch ihre Zentralräte noch sonstige Unterorganisationen, ich will auch nichts hören durch ihre zum Himmel schreiende Unmoral und ihre ekelhafte „Kunst“. Auch in den Medien will ich sie nicht sehen, die zu ihrer proportionalen Minorität überpräsent zu sehen sind. Verkriecht Euch in Euer Israel. Aber wegen dieser Forderung wurden Politiker in der bbRD gestürzt, ein Indiz, weshalb ich vor Jahrzehnten hellhörig wurde. Ihr könnt Euch nicht immer verstecken.
Ich schätze den Verfasser sehr, aber heute bin ich nicht mit allem einverstanden, was er hier schrieb. Bei seinem ‚Blick in die Vergangenheit‘ habe ich allerdings wieder dazugelernt, und richtig ist natürlich auch, daß sich die deutsche Gesellschaft in den vergangenen 100 Jahren geändert hat. Das trifft aber nicht nur für Deutschland zu, sondern auch für die „Kriegssieger des Jahres 1945“.
„Macht die Teilnahme an Wahlen also überhaupt Sinn?“ Verehrter Herr Engelhardt, die Altparteien betrachten Deutschland immer noch als Demokratie, und die Demokratie ist die einzige Staatsform, in der Regierungen gewaltlos ersetzt werden können. Also gibt es für uns nur Wahlen – oder wollen Sie eine Revolution? Nicht alle gehen so friedlich aus wie die im Jahr 1989! Und warum man die AfD nicht wählen kann, ist für mich nicht nachvollziehbar. Schon beim ersten Ihrer 5 Gründe habe ich Einwände: „Das deutet darauf hin…“ Das klingt, als ob Sie beim Verfassungsschutz gearbeitet hätten.
Zu Ihrem Punkt 2: Sie haben sicherlich bemerkt, daß die Skepsis der AfD gegenüber der EU (und NATO) der Partei schon viele Stimmen gekostet hat – und jetzt auch noch gegen Banken? Viel Feind, viel Ehr‘? Ich bedaure es ja auch, daß es die erfolgreiche deutsche Volkswirtschaft, wie wir sie kannten, nicht mehr gibt, aber für Änderungen braucht man die Regierungsgewalt, und die bekommt man nicht, wenn man sich auch noch die Finanzwirtschaft zum Feind macht.
Ihren 3. Punkt finde ich geradezu hanebüchen: Es ist nicht problematisch, wenn führende AfD-Politiker Kontakte zu Politikern in den USA und Rußland pflegen, sondern lebenswichtig, für Deutschland sogar überlebenswichtig!
In Ihrem Punkt 4 beschweren Sie sich über die „israelfreundliche“ Haltung von AfD-Politikern und deren eher palästinenser-unfreundliche. Nun, das hat Roger Köppel mal ironisch gesagt: Dort (im Nahen Osten) ist Streit seit biblischen Zeiten! Ich will das Thema nicht vertiefen (dazu wurden schon viele Bücher geschrieben), sondern nur darauf hinweisen, daß „die Sicherheit Israels deutsche Staatsräson ist“ (fragen Sie Frau Merkel!) und daß sich Deutschland mit der Aufnahme staatenloser Palästinenser jede Menge Ärger importiert hat. Nebenbei: Warum kümmern sich die ‚deutschfreundlichen‘ Araber nicht ein bißchen mehr um ihre Brüder? Oder sind die Palästinenser etwa gar keine Araber?
Ihren Punkt 5 konnte ich nicht finden.
Mit freundlichen Grüßen
Peter Kiefer
Meiner Ansicht nach hätte es diesen direkten Angriff auf den SCHELM nicht gebraucht. Ich halte diesen Text bei aller Tatsachenbelastbarkeit für wenig konstruktiv. Es ist schlicht keinerlei „SCHELM-Schelte“ angebracht, denn dieser Mann ist einer von den wenigen, die angesichts der verheerenden Verwirrung in unserem Volk noch klare deutsche Linie behalten!
Was die AfD betrifft, so haben wir „danach“ noch genügend Gelegenheit, dieser Partei an’s Leder zu gehen, wenn sie – wie vorhersehbar – das Angekündigte nicht umsetzt (oder es nicht kann, evtl. wegen „Bundeszwang“). Aber bitte jetzt nicht schon wieder diese alte nationale kleingeistige Spalterei, wo es doch zumindest eine kleine Chance gibt, das BRD-Parteiengefüge mittels der AfD-Anwesenheit in BRD-„Parlamenten“ so richtig durchzuschütteln! Sicher sind in der AfD genügend Systemlinge vorhanden, doch Spreu und Weizen WERDEN sich trennen – aber nur ab der genügend ausgedehnten Fallhöhe. Und die kann hier systembedingt nur im Wahlmodus erreicht werden.
Auch ich habe lange nicht mehr gewählt und würde es auch nur dann wieder tun, wenn ich konkrete Mobilisierungsdynamiken in der konkreten Konstellation erkennen könnte. Das zeigt sich aber nur im Einzelfall – und hier bei mir in Bayern sicher am wenigsten …
Nochmal zum Verständnis: Erich Ludendorff sprach nicht von den Kommunisten als 3. Macht, aber die wurden durch die Oktoberrevolution von der US-Finanzmacht (Jakob Schiff förderte die Revolutionäre mit ihrer Prawda mit 24 Millionen US-Dollar) geschaffen. Max Warburg organisierte Lenins Durchfahrt nach Rußland.
Die Kommunisten haben mehr Menschen ermordet als in dem 2. WK umkamen.
Finanzwirtschaft = Kommunisten. Ein Widerspruch? Diese Kreise (Zionisten) schaffen immer duale Systeme und stehen unsichtbar dahinter und verdienen.
Was haben wir heute? Internationalen Kommunismus. Globale Konzerne statt nationale Kombinate, internationale Landnehmer (Heuschrecken) statt nationale Kolchose oder LPGs, es gibt durch die Monopole keinen Wettbewerb, früher im Ostblock nicht und auch heute nicht. Wir sehen zwar viele verschiedene Produkte, aber mit denselben Preisen und Inhalten. Frauenarbeit ist die Regel, die Kinder gehen fast nach der Geburt in staatliche Einrichtungen, falls sie nicht gleich abgetrieben wurden, übrigens seit 1917 in der UdSSR wurde das offiziell gesetzlich möglich, was Jahrhunderte zuvor streng verboten war, die Medien sind gleichgeschaltet mit schmieriger Unmoral und schillernder Propaganda. Kritik an den handelnden Minusseelen, die nur Scheußlichkeiten „vorantreiben“ (beliebte Floskel) wird auf widerlichste Art bestraft wie seinerzeit im Ostblock. Wieder gibt es politische Gefangene. Die Überwachung wird durch neue Technik perfektioniert, auch das ist ein „Erbe“ des bolschewistischen Ostblocks.
Peter Kiefer: Die Finanzwirtschaft erschuf den Kommunismus, er ist deren Wechselbalg/Mißgeburt. Das muß man grundsätzlich erkannt haben, dann sieht man durch scheinbare 2 Seiten den 3. Akteur im Hintergrund.
Auch Adolf sagte, daß er sich nicht auch noch mit den Kirchen anlegen kann, nur deshalb gingen Ludendorff und er getrennte Wege:
Gleich im Herbst 1945 verdammten beide Fraktionen dieser Kirchen uns Deutsche zur Kollektivschuld. Weizsäcker griff das 1985 auf und wurde nun zum Tagesgeschäft für Israel, das U-Boote und mehr geschenkt bekam und für uns zur Erziehungsgeißel für grenzenlose Einwanderung zwecks Volkszersetzung wurde. Als ewige Schuldträger haben wir Deutschen kein Rückrat mehr und laufen mit schuldbeladenen gesenkten Köpfen durch die Welt. Dazu kam noch 1960 Fritz Fischers phantasievolle Geschichtsdeutung, die zur Agenda wurde, für Politiker/Verräter aller Coleur und übrigens vor allem für Rußland bis heute. Ja, wir werden von allen Seiten aus diesen vielen verlogenen Gründen mit Wollust unten gehalten, ausgeplündert und getreten.
Und wie bei Palästina schaut die Welt zu und geht mit unter, weil sich diese Negativkräfte so sicher fühlen und nie zur Verantwortung gezogen werden. Wir sahen es bei der Befragung von Fauci durch den senat: Seine Frau zeigte anschließend der medialen Meute bei der Abfahrt den Stinkefinger. Solche Leute können machen, was sie wollen, und sie wissen das, das Grinsen der vd Leyen spricht dafür.
Die Wahl in Berlin zeigt es auch: Ausländer wählten eine Ausländerin, man greift jetzt zur politischen Macht.
Wie hieß es? Der Ami ist drin, der Russe draußen und der Deutsche unten, das 81. Jahr. Und die meisten kapieren noch immer nichts. Die AfD ist für mich im Moment keine Rettung, nicht mit dieser Organisation in ihrer Mitte. Da kann Ulrich Siegmund noch so fröhlich umherhüpfen, aber solange Dr. Wolfgang Gedeon dort kein Gehör findet, kann ich die nicht wählen.
Nichtwählen ist keine Option. Damit stärkt man rein rechnerisch die alten etablierten Blockparteien.
Leider hat der von mir auch sehr geschätzte @ Thomas Engelhardt auf meine Frage welche (potente!) Partei nationale Deutsche und Patrioten denn wählen sollten, leider mit brüllendem Schweigen geantwortet.-
Außer der AfD gibt es da keine Alternative. Unter Blinden ist der Einäugige eben König. Und wir können/dürfen uns nicht an persönlichen politischen Wunschträumen orientieren, sondern an der (heutigen!) Realität.
Wie könnte sich TE den Übergang des bisherigen „Systems“ zu einem besseren Staat vorstellen? Ich könnte es mir schon denken, nur da müßte ich der Chef des Generalstabs sein. Deutsche eignen sich nicht für Revolutionen.
Wenn ich in alten Unterlagen blättere, kann ich festhalten, daß bereits in früheren Äußerungen der Dreh- und Angelpunkt die Besatzungstruppen Amerikas waren und sind. Sie sind die Friedensfein-de! Nur eine parlamentarische Mehrheit von deutschen Patrioten wird die Neuorientierung der NATO und Europas (EU) voranbringen. Die AfD könnte dies nach einer internen „Flurbereinigung“ erledigen.
Die jetzigen Wahlen zeigten es, daß die „staatstragen-den“ Parteien sich selbst das Grab schaufelten. Wenn es die sexy und fortschrittliche, vielfältige Bevölke-rung Berlins schafft, Karl Marx aus dem Grab zu holen, Gratulation! Mit was will die linke/kommunisti-sche Regierung die Enteignung der Wohnblocks bezahlen? Na, ja, es gibt „Sondervermögen“!
Die Mobilisierung der Nichtwähler ist schon mal ein erfreulicher Aspekt, und wenn dann der „Schuldkom-plex“ über den Haufen geworfen, die Feindstaaten-klausel der UN gestrichen wird, Rußland wieder freundlich gesonnen ist, „Kerneuropa“ entsteht und die Zuwanderung fremder Heerscharen ein Ende findet, dann erleben wir nochmals eine Hochkonjunk-tur.
Gruß
Manfred Ritter
Wie sehr Adelinde mit ihrer These recht hat, der nationale Gedanke sei in den 1920er Jahren in allen Parteien selbstverständlich gewesen, ist zu erkennen an folgender Aussage von THÄLMANN:
Der Deutsche Kommunist Ernst Thälmann:
„Mein Volk, dem ich angehöre und das ich liebe, ist das deutsche Volk; und meine Nation, die ich mit großem Stolz verehre, ist die deutsche Nation. Eine ritterliche, stolze und harte Nation. Ich bin Blut vom Blute und Fleisch vom Fleische der deutschen Arbeiter und bin deshalb als ihr revolutionäres Kind später ihr revolutionärer Führer geworden.“
Ernst Thälmann
(Ernst Thälmann, Antwort auf Briefe eines Kerkergenossen, Berlin 1961, S. 73.)
Thälmann war internationalistisch gesinnt in dem Sinne, daß er die Arbeiter aller Länder dazu bringen wollte, sich gegen den internationalen Finanzkapitalismus zur Wehr zu setzen; keineswegs in dem Sinne, daß er ein Ende der Völker gewollt hätte. Es wäre ihm nie in den Sinn gekommen, jeden als „Deutschen“ zu akzeptieren, der grade hier herumläuft!
Sehr geehrter Herr Dittmann,
da ich selbst das parlamentarische System ablehne, wähle ich auch nicht. Man kann das als grundsätzlichen Fehler bezeichnen.
Aber im bundesdeutschen Parteienspektrum sehe ich keine Partei, der ich meine Stimme geben könnte. Zudem stehe ich dem System der parlamentarischen Demokratie kritisch bis ablehnend gegenüber. Aus mehren Gründen.
Alle Parteien neigen in der Tendenz dazu, sich primär mit sich selbst zu beschäftigen.
Gemeinhin gehen Wähler davon aus, daß die Gewählten ihre Interessen vertreten. Die Erfahrung zeigt, daß dies mitnichten so ist.
Stets weisen innerparteiliche Entwicklungen eine Eigen-dynamik auf. Das Innenleben von Parteien ist von Flügel- und Richtungskämpfen gekennzeichnet. Deutlich wird das in Austritten, Parteiausschlüssen, Streichung von Listen-plätzen, personellen Querelen, innerparteilicher
Konkurrenz usw. usf.
Sehr oft benutzen Mitglieder von politischen Parteien Parteiämter und/oder mittels Wahlen erlangte Parla-mentssitze, um sich finanziell zu sanieren bzw. sogar finanzielle Vorteile zu erlangen.
Die AfD wächst in die Rolle der CDU hinein und geriert zur neuen Volkspartei. An einem nicht zu fernen Tag wird auch die AfF etabliert sein und Teil des Systems. Diese Entwicklung liegt in der Natur der Sache, hier des Parlamentarismus, begründet.
Der Vorgang wird Institutionalisierung genannt. Die Grünen sind das beste Beispiel. Ursprünglich als basis-demokratische und Umweltschutzpartei gegründet, dabei aber auch stramm als Antikriegspartei ausgerichtet sind die Grünen heute Teil des Systems. Und das in jeder Beziehung.
Zu den Arabern.
Die Araber sind uns Deutschen tatsächlich und entgegen ihrer Meinung nach wie vor freundschaftlich gesinnt.
Die heutige Lage im Nahen Osten hat ihren Ursprung im Syces-Picot-Abkommen. Diese Übereinkunft von Briten und Franzosen ist der Schlüssel, um alle Vorgänge in diesem Raum bis heute zu verstehen.
Syces-Picot ist aber auch bis heute das Trauma des bis heute geteilten arabischen Volkes, denn Syrer, Jordanier, Libanesen, Iraker usw. sind Erfindungen der Europäer.
Das Abkommen wird heute als Ursache für die Konflikte in der Region genannt. Rücksicht auf ethnische und kultu-relle Strukturen, wie man sie noch im Sinne der osmani-schen Reformen bis 1876 verfolgte, wurde bei den Grenzziehungen nicht genommen.
In den Jahren nach dem II. Weltkrieg übernahmen die US-Amerikaner die Aufgabe als Ordnungsmacht.
Als eine der wenigen Nationen genießt Deutschland bis heute ein hohes Ansehen im Nahen Osten. Statt aber diesen Kredit zu nutzen und auszubauen, begeben wir uns im Nahen Osten politisch ins Abseits. Zum politischen oder diplomatischen Handeln ist die BRD unfähig.
Ganz anders in der Zeit des I. und des II. Weltkrieges. In beiden Kriegen griffen deutsche Einsatzeinheiten und Sonderverbände aktiv in das Kriegsgeschehen ein
und lieferten sich Gefechte und Scharmützel gegen britische Armeeeinheiten. Durch die Araber erfuhren die deutschen Truppenkontingente aktive Unterstützung.
Nicht von ungefähr. Wir waren Verbündete gegen die englische Kolonialmacht. Araber und Deutsche waren Kampfgefährten. Das Ziel war die Eliminierung der
Ergebnisse von Syces-Picot und die Verhinderung der Gründung eines jüdischen Staatswesens in Palästina, die mehr als drei Jahrzehnte lang vorbereitet wurde.
Wenn heute ein deutscher Bundesbürger urteilt, daß uns die Araber nicht freundschaftlich verbunden wären, zeugt das von Unkenntnis der Geschichte.
Da ich selbst gute persönliche und informelle Kontakte zu Arabern und zu arabischen Organisationen unterhalte, weiß ich, was ich hier mitteile.
Freundliche Grüße aus dem niedersächs. Ostfalen, Thomas Engelhardt
Liebe Frau Beißwenger,
daß mein Kurzkommentar zur AfD Widerspruch hervorrufen würde, war vorauszusehen.
Ein großer Teil der deutschen Patrioten will in der AfD die Rettung sehen. Das vermag ich selbst aber nicht. Die AfD ist Teil des Problems, nicht die Lösung. Das auf Parteien gründende System der parlamentarischen Demokratie
setzt auf die Spaltung der Gesellschaft. Je fraktionierter ein Volk, eine Bevölkerung ist, desto eher ist diese beeinflußbar und
beherrschbar.
Betrachten wir doch einmal die heutige Situation und die Lage unseres Landes.
1. Die BRD ist noch von scheinbar stabilen Verhältnissen und mehr oder minder funktionierenden Strukturen gekennzeichnet.
Doch der Schein trügt, es ist tatsächlich ein Trugbild!
2. Die Bundesdeutschen haben in fast acht Jahrzehnten ein Bild ihres Landes verinnerlicht, das auf drei Illusionen beruht:
1. Daß die Geschichte überwunden und die ehemaligen Feinde uns wohlgesinnt seien.
2. Daß der in den Nachkriegsjahrzehnten erarbeitete Wohlstand nicht gefährdet sei.
3. Daß sich Konflikte und Gegnerschaften durch Diplomatie und Verhandungen entschärfen ließen.
Die Fundamente dieser Illusionen beginnen nun zu bröckeln. Langsam, kaum wahrnehmbar, aber unaufhaltsam. Und nun kommt die AfD und verspricht die Rettung. Und Hunderttausende oder gar Millionen klammern sich nun an diese Hoffnung.
3. Das Land und seine Bevölkerung sind tief gespalten und in hohem Maße fraktioniert. Der bundesdeutschen Gesellschaft ist der Kompaß abhanden gekommen. Die gesamte Bevölkerung ist in viele ideologische, ethnische, kulturelle und moralische Teilgruppen aufgespalten.
Ein kollektives Wir-Gefühl existiert nicht mehr. Der politische Diskurs ist aber nicht nur polarisiert, sondern fragmentiert. Die Menschen in diesem Land reden nicht mehr miteinander, sondern aneinander vorbei oder gegeneinander. In den Großstädten hat sich eine Vielzahl von Parallelgesellschaften etabliert.
4. Die alten deutschen Werte und Tugenden, die früher allgemein anerkannt waren und für alle galten – Pflicht, Maß, Genauigkeit, Disziplin, Pünktlichkeit, Ordnungsliebe und Ordnungssinn, Familie, Leistung – sind entweder umstritten oder wurden ersetzt.
Die Folge ist nicht offene Gewalt. Bislang noch nicht. Aber überall beginnt sich Zynismus durchzusetzen, allgemeiner Rückzug ins Private.
Die Erosion der Gesellschaft ist allerorten festzustellen.
5. Zunehmend wird der Staat und werden staatliche Behörden als Gegner betrachtet und den eigenen Interessen als feindlich gegenüber stehend identifiziert. Dieser Vertrauensverlust beginnt, die gesamte Gesell-schaft zu erfassen.
In den Augen weiter Bevölkerungskreise ist der Staat kein Garant mehr für Sicherheit, Stabilität und Wachstum, sondern Teil des allgemeinen Problems.
Die Justiz ist politisiert, die Polizei, personell tendenziell unterbesetzt, ist nahezu durchgängig überlastet und oft gar nicht mehr handlungsfähig.
Die politische Klasse versagt vollkommen, hinterläßt keinen Eindruck von Autorität.
Wir befinden uns quasi in einem Zwischenstadium zwi-schen Ordnung und Aufstand und Rebellion. Jeder kleine Funken kann die sich weiter verschärfenden Widersprü-che zum Auflodern bringen. Dann geht die vorrevolutio-näre Phase, die von Niedergang und Überlebenskampf ganzer gesellschaftlicher Schichten geprägt ist, ins Chaos über.
6. Die inzwischen hierher importierten Konflikte zwischen Volksgruppen, Kulturen und Religionen werden zusätzlich dazu beitragen, die gegebene innere Schwäche ausnut-zend, die staatlichen und behördlichen Strukturen hand-lungsunfähig zu machen.
Die BRD erweist sich bereits heute in vielen Bereichen als dysfunktionaler Staat. Diese Situation wird sich erst noch verstärken.
Die AfD-Wähler trauen dieser Partei aber offenbar zu, alle diese Probleme lösen zu können. Die AfD aber ist nur eine Nachfolge-CDU. Nicht die Wiederherstellung und Gesundung der BRD muß das Ziel sein sondern die Eliminierung dieses Staates BRD. Die AfD sagt, daß wir uns unser Deutschland zurückholen. Damit meinen sie aber lediglich eine Rosskur für diese abwärts taumelnde BRD. Diese ist jedoch nicht mehr zu retten. Das aber haben offenbar weder die Mitglieder der AfD begriffen noch deren Wähler.
In gewisser Weise ist die AfD ein bundesdeutsches Gewächs. Das politische Denken in dieser Partei ist maßgeblich bundesdeutsch geprägt. Das wird nicht zuletzt auch im Parteiprogramm deutlich. Erst die Zustände in diesem Land und der Niedergang der bislang dominierenden Parteien konnte eine solche Partei hervorbringen. Die AfD ist die politsche Antwort auf die gesellschaftliche Entwicklung hierzulande.
Die bisherige Parteiengeschichte der AfD zeigt, daß das Innenleben auch dieser Partei von internen Auseinander-setzungen personeller als auch inhaltlicher Art gekenn-zeichnet war. Jede Partei neigt tendenziell dazu, den Wählerauftrag aus den Augen zu verlieren und sich primär mit sich selbst zu beschäftigen. Ziel ist immer die Erringung politischer Mehrheiten. Vorgeblich, um dann die eigenen politischen Ziele durchzusetzen.
Welche Partei aber ist diesem ihrem ureigenen Auftrag, die Interessen der Wählerschaft zu vertreten, nachge-kommen? Gemeinhin gehen Wähler davon aus, daß die Gewählten ihre Interessen vertreten. Die Erfahrung zeigt, daß dies mitnichten so ist. Stets weisen innerparteiliche Entwicklungen eine Eigendynamik auf. Das Innenleben von Parteien ist immer von Flügel- und Richtungskämp-fen gekennzeichnet. Das äußert sich dann in Parteiaus-tritten, Parteiausschlüssen, Streichung von Listenplätzen, personellen Querelen, innerparteilicher Konkurrenz usw. usf.
Ein Hauptinteresse vieler in Parteien organisierter Menschen ist es, Mandate zu erlangen und Sitze in Parlamenten einzunehmen. Ein nicht geringer Teil der Gewählten ist so in der Lage, sich finanziell zu sanieren. Diese Einschätzung trifft auf die meisten AfD-Mitglieder
sicherlich nicht zu. Aber inwieweit politischer Idealismus für führende AfD-Mitglieder ausschlaggebender als die Verfolgung persönlicher Interessen ist kann ich nicht einschätzen.
Aufschlußreich ist der signifikante Unterschied zwischen den 70.000 Mitgliedern der AfD und ihren Wählern (überwiegend Arbeiter und Angestellte). Im Vergleich zur AfD-Wählerschaft sind Personen mit höherem Bildungs-grad (Abitur/Hochschulabschluss) sowie Selbstständige und Angestellte innerhalb Parteibasis der AfD überreprä-sentiert (d.h. bürgerlich-akademisch oder mittelstän-disch; im Vergleich dazu ist der Arbeiteranteil eher gering).
Soziologische Untersuchungen beschreiben das aktuelle Phänomen der AfD-Erfolge als Schichtenübergreifend, d.h. die AfD wird von Angehörigen aller sozialen Schich-ten gewählt. Der gemeinsame Nenner der verschiedenen sozialen Milieus angehörenden AfD-Wähler sind demnach weniger die wirtschaftliche Lage des Einzelnen als viel-mehr eine ausgeprägte politische Unzufriedenheit und die Ablehnung der ungeregelten Einwanderung.
Hinzu kommen bei vielen berechtigte Modernisierungs- und Transformationsängste. Zunehmend erscheint die unmittelbare eigene Zukunft unsicher bzw. sogar gefähr-det.
Die AfD kann gewissermaßen auch, aber eben nicht nur, als Partei der kleinen Leute bezeichnet werden. Unter den Mitgliedern dominieren die gutverdienenenden und gut ausgebildeten Personen mit höherem Bildungsgrad (Abitur/Hochschulabschluss) sowie Selbstständige und Angestellte.
Vorkommnisse wie der Besuch von Tino Chrupalla am Tag des Sieges (9. Mai 2023) in der russischen Botschaft sind für mich ein Grund, der Partei kein Vertrauen entgegenzu-bringen. Der AfD-Vorsitzende nahm damals an einem feierlichen Empfang in der Russischen Botschaft in Berlin anläßlich des „Tag des Sieges“ (dem Jahrestag des Sieges der Sowjetunion über „Nazideutschland“ im II. Weltkrieg) teil. Ein solches Verhalten ist mindestens als instinktlos, wenn nicht geschichtsvergessen zu bewerten. Verständnis habe ich dafür nicht.
Es ist aber nur ein Beispiel, weshalb ich persönlich diese Partei ablehnen muß. Bedeutsamer sind die anderen bereits von mir genannten Gründe.
Thomas Engelhardt, Ostfalen, Norddeutschland
Lieber Herr Engelhardt,
vielen Dank für Ihre ausführliche Erklärung Ihrer Einstellung zu Wahlen von Parteien einschließlich der AfD. Eine sehr ausführliche Analyse, die aber teils im Allgemeinen verhaftet bleibt.
Veränderungen im Leben – auch politisch – ergeben sich aber vor allem aus der seelischen Haltung der Menschen. Hier sollte man Verallgemeinerungen von „Trends“ vermeiden. Die zur Zeit und seit langer Zeit herrschenden überstaatlichen Mächte sind nicht allmächtig, wenn auch tödlich völkerfeindlich. Sie wirken auch innenpolitisch.
Dennoch: Wir haben es vor gut 90 Jahren erlebt – ein charismatischer Mann riß die Nation aus ihrem Elend und ihrer Verzweiflung – was dann den „bösen Nachbarn nicht gefiel“ (Schiller). Sie brachten dem Friedliebenden mit vereinten Kräften den 2. Weltkrieg.
Das wahre Leben aber spielt sich neben der Politik ab. Und da ist Deutschland noch es selbst. Das kriegt kein Feind aus uns raus. Ich bin von warmherzigen, dem Guten aufgeschlossenen Deutschen umgeben. Von deren politischer Begabung schweigen wir. Die war stets recht mickrig. Auch Bismarck hatte damit bei seinen lieben Deutschen seine Mühe. Und Ludendorff, der gemeinsam mit seiner Frau die Deutschen vielseitig und in der Tiefe über die Feinde der Völker aufgeklärt hatte, stellte über seine deutschen „Eintagsfliegen“ fest: „Sie wissen nichts, aber wissen alles besser!“
Das wahre deutsche Leben spielt sich neben der Politik ab.
Trotzdem ich verzweifelt die immer noch übergreifende Macht der grenzen- und wurzellosen Unsichtbaren sehe, die ihre Tentakel in sämtlichen Regierungsformen global von Mexiko über Brasilien bis Rußland verteilt halten und die nicht benannt werden dürfen, sehe ich dennoch lokal einen Ausweg.
Natürlich müssen die USA aus Europa abziehen. Bedingungslose Souveränität Deutschlands ist Grundvoraussetzung neben dem sichtbaren Ablegen des Namens-Konstrukts brD. Dann könnten wir souveräne Schritte machen, uns als Anfang mit den anderen deutschsprachigen Ländern wirtschaftlich und militärisch zusammenschließen. Wer sich dem anschließen möchte, ist willkommen, man sieht es bei den BRICS, die sind ganz unterschiedlich. Ein Block in Europa tut der Welt gut, aber kein von der globalen Geldmacht zusammengebasteltes bürokratisches und undemokratisches Monster wie die EU.
Sosehr ich den Parlamentarismus in seiner jetzigen Form ablehne, hoffe ich wie Heidrun noch auf eine Selbstheilung, aber die kann im Moment nur aus dem System selbst kommen, also der AfD: Eine aus ihrer Mitte, eine Joana???, hat berichtet, was ein vollversorgender Parlamentssitz mit den ganz normalen Menschen innerhalb dieses Systems macht. Die AfD könnte vormachen, wie es ohne Vollversorgung auch geht, indem man sich verpflichtet fühlt, dem Land zu dienen. Wie hieß es einmal? Ein Deutscher handelt, weil die Sache getan werden muß.
Wie wäre es, wenn man als Bundestagsmitglied in seinem alten Beruf weiterarbeitet und seine Aufgaben im Parlament nebenbei stemmt. Ohne Redenschreiber und „Berater“? Das traue ich einem Ulrich Siegmund und Björn Höcke, aber auch einer Alice Weidel vom Wesen und Intellekt her zu. Schöner könnte man diesen ganzen parasitären Abgreifhaufen nicht vorführen. Die beschäftigen sich eh nur mit sich selbst, ihre Befehle bekommen die von außen. Einmal im Parlament, könnten sie viele Mißstände, die dort laufen, offenlegen. Das geht aber nur, wenn sie sich nicht zum Teil dieser Lügenmaschinerie machen. Schon jetzt sind ihre Mitglieder dabei, die in der bRD wühlenden und von uns bezahlten NGOs (bis zu 20 000) offenzulegen. Da geht vermutlich noch viel mehr. Sollte aus ihren Reihen solch hohes Ziel laut werden, könnte ich mich auch zum Wahllokal zubewegen. Wer ins System hineinschlüpft, endet wie die Grünen. Es wird nämlich mit Korruption und Erpressung gearbeitet, steinalte jüdische Methode, von der schon Goethes „Jahrmarktfest zu Plunderweiler“ spricht. Wer einen Ausflug auf Kosten der Partei nutzt, wie hier im Landkreis erlebt, ist im Netz der Spinne. „Kannst du dich noch an den Ausflug nach Potsdam erinnern? Dann stimm mit uns ab“-Fraktionszwang. Meine Stammtischkollegin wurde rausgeekelt, weil sie selbst bezahlte. Auch das ist AfD.
Goebbels hat schon selber geäußert, daß das Parteiensystem anders werden muß oder ersetzt. Adolf hat die stinkende Weimarer Republik von innen heraus erneuern können, scheiterte aber an den Kriegstreibern, damals wie heute dieselben.
Die AfD muß anders werden und das auch laut kenntlich machen. Ansonsten sehe ich schwarz für dieses Land. Ich habe mich seit langer Zeit mental verabschiedet. Den Wahlausgang am WE verfolgte ich so sehr wie die Wahlen im Mai 1989. Aber damals wechselte ich unter persönlichen Opfern nur den Wohnort, das System blieb dasselbe…Viele Ossis haben das erkannt und sehen den Weiland in der AfD, aber für mich und andere muß diese mehr liefern als Stimmvieh im Parlament. Deutschland kann auch nicht zwischen den beiden Muskelpaketen Rußland und USA pendeln, die haben uns schon einmal zermalmt und sich nicht einmal entschuldigt, geschweige entschädigt wie wir aus der DDR die UdSSR. Putin und seine Mannschaft lügen weiter, Lawrow sieht wie Quartalssäufer überall weiße Mäuse, nein, Nazis.
Sehr geehrter Herr Engelhardt,
Danke für Ihre ausführliche Antwort. Deutschland wurde schon nach dem ersten Weltkrieg das Rückgrat gebrochen. Das alles setzt sich bis heute fort.
Sie haben es beschrieben.
Unser Vaterland wurde zu einer kriecherisch politisch korrekt dressierten Marionette degradiert.
Mit dekadenter Lust suhlt man sich knechtselig, schlicht masochistisch in der ewigen Schuldfalle der geschichtlichen Vergangenheit und betet unterwürfig den Götzen Multi-Kulti an.
Mit in Massen eingeschleusten hauptsächlich muslimischen Zuwanderern betreibt man praktisch eine Umvolkung, die den Niedergang unseres Volkes beschleunigt. Siehe aktuell Ausgang der Wahlen in Berlin.
Berlin ist nun endgültig zur Lotterhauptstadt verkommen, zum Multikulti-Chaos-Babylon und Zentrum der linken Spaßgesellschaft.
„Clanchef Issa Remmo feierte am Wahlabend ausgelassen mit den Linken in Neukölln und Kreuzberg. Gleichzeitig fordert die Siegerin des Abends noch schnellere Einbürgerungen – „damit mehr Menschen Zugang zum Wahlrecht haben“. (Quelle Qpress)
Man hat mittlerweile den Eindruck, daß wir nicht von Koryphäen der Unfähigkeit drangsaliert/ruiniert werden, sondern unser Land bewußt und vorsätzlich von den Blockparteien an die Wand gefahren wird.-
Wenn diese ganzen Ungeheuerlichkeiten nicht gestoppt werden, wird Deutschland als Selbstmörderstaat in die Geschichtsschreibung eingehen.
Es gilt heute und jetzt, nicht fatalistisch all das Elend in Deutschland immer wieder nur zu beschreiben und zu beweinen, sondern zu versuchen, es aktiv zu stoppen. Und das kann einzig und alleine mit der potenten „Deutschlandschutzpartei“ AfD gelingen.
Wir sind traurigerweise nunmal in diesem System gefangen.- Ich darf darf wiederholen: Unter Blinden ist der Einäugige König. Und wir sollten die Chance wahrnehmen, zumindest mit einem Wahlkreuzchen die AfD zu unterstützen. Schlimmer als mit den charakterlosen Gesellen der Altparteien kann es nicht werden.
Und wenn die Hoffnung schon gestorben und begraben ist – buddeln wir sie wieder aus…
Mit besten Grüßen aus der Pfalz!
Ulrich Dittmann
Ich empfand den ersten Absatz, über die Wahlempfehlung vom lieben Schelm, nicht unbedingt als anstößig.
Das jedoch mit dem Hintergrund, daß der gute Adrian ein paar wenige Tage zuvor, mit der Holzhammermethode einen absoluten Rundumschlag getätigt hatte!
Ich lese selbst seit Jahren die NS.Heute (eines meiner Sozialprojekte, die ich bald wegen Geldmangels einstellen muß) und dort stehen hin und wieder Artikel drin, die ich auch nicht als so prickelnd empfinde.
Adrians Schläge waren gegen die Zeitschrift und persönlich gegen Christian Worch gerichtet.
Also denke ich, „Wer austeilt, kann auch einstecken!“ Und ich geh stark davon aus, daß der Adrian es sportlich nimmt.
Für mich stellt jedoch das kindische Verhalten von manch einem bekennenden Nationalsozialisten, und auch diese verklärte Schwärmerei über ehemalige Straßenkämpfe mit der Antifa, oder sonstige jugendliche Dummheit, keinerlei Wahlempfehlung für die ehemalige NPD dar!
(Siehe die Sendung mit Worch von vor drei Jahren bei „Wie gesagt“ bei YT.)
Eine tadellose Analyse und ein folgerichtiger Schluß! – Doch halt!
Die Afd ist ein Ventil, durch das die verbliebenen Deutschen ihren Widerspruchswillen „an den Mann“ bringen können. Je mehr für diese Partei stimmen, desto mehr stärkt das die Gewißheit: „Wir sind noch da!“. Wie 1989 steht dahinter der Trotz: „Wir sind das Volk!“
Wir wissen, was es bedeutet, daß dieser Ruf damals unseren „Demokraten“ willkommen war, heute aber „unserer“ Demokratie, das heißt in Wahrheit „ihrer Demokratie“ so sehr mißfällt.
Alois Mitterer, 82407 Wielenbach