Reinhard Heuschneider
gedenkt unseres kürzlich verstorbenen Roland Wuttke, des guten Kameraden an unserer Seite:
Roland
<heurein.wordpress.com> 15. 04. 2026
Selbst wenn ich um die Biographie unseres Kameraden Roland Wuttke genau wüßte, ich fände es gar nicht sinnvoll, sie aufzuzählen. Wichtig und aussagekräftig ist allein, was und wie Roland gearbeitet und gewirkt hat. Das allein zählt. Dessen sind wir uns alle bewußt und haben uns oft besorgt gefragt: Wie schafft er bloß dieses riesige, sich selbst gesetzte Arbeitspensum.
Roland ist zu Ostern 2026 verstorben. Ich sage bewußt nicht, Roland sei von uns gegangen oder gar, er sei tot, denn ein überaus geliebter Mensch, Kamerad und Gefährte ist auch nach seinem Ableben nicht von uns gegangen und nicht tot, sondern er lebt in uns und mit uns in irgendeiner Art weiter.
Zwar meint man nach so einem urplötzlichen und unerwarteten Schlag, es sei ein Alptraum, aus dem man hoffentlich so schnell wie mög-lich erwache, doch muß die Realität aner-kannt und das Beste daraus gemacht werden:
Vorwärts schauen, auch im Sinne des in uns weiterlebenden Kameraden. Nur so ist eine Bewältigung unserer Trauer sinnvoll, nur so sind wir glaubhaft, und nur so wird unser Glaube verständlich, wenn wir stets das Be-kenntnis ablegen:
Der Schlußpunkt des Lebens ist zwar der so-genannte Tod, doch der Schlußpunkt und der Tod ist gleichzeitig wieder der Beginn des Lebens; es ist die ewige Kette des Werdens–Vergehens–Werdens–Vergehens–Werdens, bis ins Unendliche.
Jeder von uns versucht nach seinen Kräften und Fähigkeiten für unser Volk und Vaterland zu arbeiten, und dabei ist es nur natürlich, daß man wirkt in seinem geographischen Umfeld, was sich logistisch und strukturell anbietet. Ein bayrischer Kameradenkreis wirkt hauptsächlich in Bayern, ein thüringischer in Thüringen u.s.w.
Roland machte da die Ausnahme; ob in Bayern, in Niedersachsen, im Rheinland, in Sachsen oder Thüringen, – er wirkte überall: in West-, Mittel- und auch Ostdeutschland, wo er z. B. in Ostpreußen oder im baltischen Bereich Kontakte suchte und knüpfte. Er war ein Bindeglied für unser bestehendes Rest-Deutschland sowie die Wiederherstellung unseres heiligen Deutschen Reiches. Daß auch er immer wieder in Konflikt mit der Unrechtsjustiz kam, versteht sich von selbst.
Selbstlos war seine unbegrenzte Hilfsbereit-schaft gegenüber Kameraden, wofür das Beispiel Ursula Haverbeck alles aussagt. Bei seinen vielen Besuchen auf dem Winterberg in Vlotho ordnete und regelte er Ursulas behördliche schriftliche Angelegenheiten sowohl im juristischen als auch privatem Bereich. Er spaltete draußen Holz, verrichtete Säuberungsarbeiten im Garten, half beim Einkaufen, Kochen, Tisch decken und abräumen und erholte sich bei gemeinsamen Gesang von Volksliedern. Doch ebenso setzte er sich für weniger bekannte Kameraden zur Behebung derer privater Probleme ein.
Er sprach nicht über private Dinge, sondern handelte, wenn es um unser deutsches Ge-meinwohl ging.
Aus Erfahrung wissen wir, daß zahlreiche be-deutende Patrioten und dem Tiefen Staat höchst unliebsame Personen immer wieder ermordet werden. Es wäre, weil völlig sinnlos, nicht angebracht, im Falle Roland darüber zu spekulieren; nicht zuletzt deshalb, weil wir nicht verstehen, warum die Vorsehung oft Entscheidungen fällt, die uns entsetzen und uns fast den Mut nehmen. Mehr noch, wir wissen nicht einmal, was die Vorsehung be-deutet. Wir wissen nur, daß wir leben. Und sinnvoll leben wir nur, wenn wir vorwärts schauen und weiterkämpfen.
Aber bei dem schrecklichen Verlust, den wir durch Rolands Ableben erlitten haben, sind wir, eingedenk eines wunderbaren Liedes, überzeugt: Unser Kamerad Roland, der im Kampf um die Wahrheit und gegen die Re-aktion sich aufgearbeitet hat und zu früh gefallen ist, marschiert im Geist in unsern Reihen mit!
Dem Menschen ist es nicht möglich, die absolute Wahrheit zu kennen, daher sind völkische Mythen hilfreich. Und in diesen schweren Tagen, bester Kamerad Roland, tröstet mich der Gedanke, Dich und alle anderen treuen vorausgegangenen Kamera-den und Kameradinnen bald in Walhall wiederzusehen.
Ja, ich bin erschrocken, als ich von seinem Tod hörte, denn er war ja noch so jung, zumindest in meinen Augen.
Und man ist ja immer in dem Wahn, daß alles so weiter geht, wie es ist. Ja – und doch: irgendwie muß es weitergehn! Gerade wegen seiner großartigen Arbeit v.a. auch für die VIB, welche unsere wichtigste nationale Zeitschrift ist!!
Roland starb – völlig erschöpft mit Lungenentzündung und Herzmuskelentzündung – am Ostermontag, dem 6.4.2026, um 11.35 h im Krankenhaus Zwickau, in dem für ihn jede Hilfe zu spät kam.
Er hatte sich keine Ruhe gegönnt. Er half, wo er konnte – überall zum Segen. Er duldete keine Unregelmäßigkeiten und zeigte sie in unwiderlegbarer Klarheit auf, was ihm auch Feinde schaffte. Alle Anständigen aber waren seine Freunde, und er war ihnen Freund.
Nun müssen wir und besonders seine engsten Mitarbeiter lernen, ohne ihn unseren Weg zu gehen. Was Kameradschaft anbetrifft, ist er das große Vorbild, dem es nachzustreben gilt.
Wir sollten, was die Wirklichkeit des Todes betrifft, ganz klar bleiben: Roland ist tot. Er kann auf Grund des Verlustes seiner Körperfunktionen und des Hirntodes nicht mehr leben. Das hindert uns jedoch nicht, ihn in unserer Seele, in unseren Erinnerungen lebendig weiterleben zu lassen. Solange wir leben, kann Roland – seelisch – an unserer Seite sein, sozusagen weiterleben, wenn auch nicht körperlich.
Die Vorstellung von einem „Walhalla“ war ein von Hoffnung erfülltes Fantasie-Ergebnis. Ein Walhalla der Helden kann es nur in unserer Erinnerung in unseren Seelen geben, nicht konkret.
Ebenso kann es eine „Vorsehung“ nicht wirklich geben. Auch sie entspringt der Fantasie, ebenso wie ein „Gott“ in räumlich-zeitlich-ursächlicher Erscheinungsform ein Fantasie-Ergebnis ist, aber nicht wirklich sein kann.
Das Weltall ist gottdruchdrungen, d.h. von göttlichen, nicht faßbaren Willen durchwaltet. Aber einen persönlichen Gott – wie ihn Gläubige sich vorzustellen gelernt haben – gibt es nicht. Das Erleben des Göttlichen in unserer Menschenseele gibt es, wenn wir innerlich dafür aufgeschlossen sind und es selbst auch in Güte, im Streben nach Wahrheit und Schönheit und in Menschenliebe ausstrahlen. So wie Roland es ausgestrahlt hat, und wie seine Freunde es in sich aufgenommen haben und bis an ihr eigenes Lebensende in sich bewahren werden.
Das ist das Weiterleben nach dem Tode, aber nicht des Toten, denn der kann nichts mehr erleben, sondern sein einstiges Sein in den Seelen der Hinterbliebenen, die ihn erleben durften und sein einstiges Sein und Wirken der Nachwelt weitererzählen. Aus solchen Erinnerungen an seine einst lebendigen Angehörigen, auch der Großen, lebt ein Volk.
So ist unserm lieben Reinhard Heuschneider auch in diesem Punkt zu widersprechen: „Dem Menschen ist es nicht möglich, die absolute Wahrheit zu kennen, daher sind völkische Mythen hilfreich.“ Kant hat unwiderleglich klargestellt, daß die „reine Vernunft“ der Erscheinungswelt mit ihren Kategorien Raum, Zeit, Ursächlichkeit so vollkommen angepaßt ist, daß sie sie erkennen und verstehen kann. Was darüber hinaus das seelische Erleben des in allem waltenden „Wesens der Dinge“ (Kant), Mathilde Ludendorff nennt es Gott, das Göttliche betrifft, so ist unser Ich mit der Fähigkeit des Erlebens des Inneren aller Erscheinung begabt. Viele Menschen haben diese Fähigkeit in sich abgetötet.
Unsere Uralt-Vorderen hatten diese beiden Erkenntnisfähigkeiten des Menschen bereits vor ca. 30.000 Jahren in Felsformationen herausgearbeitet, indem sie menschliche Antlitze mit zwei verschiedenen Augen darstellten: eins schaut klar nach außen, das andere nach innen. Das Erstere erkennt die Erscheinungswelt, das Andere schaut nach innen und erkennt das alles durchseelende Göttliche. Auf diese Weise Klarsehende bedürfen keiner „Mythen“, an die sie konkret glauben. Sie wollen die Wahrheit und nichts als die Wahrheit.
ROLAND WUTTKE hat durch unermüdliche Schriftleiterarbeit „Volk in Bewegung“ zu dem gemacht, was es heute ist: Ein weiverbreitetes Organ der Volksbewußten, in dem gescheite Beiträge zu den verschiedenertigsten Zeitthemen ihren Platz fanden. Widerlegung des „Klima“-Märchens, demographische Katastrophe und ihre Lösung, Energiegewinnung für wenige Cent/kWh, Lösung des Endlagerproblems und viele andere.
Daneben hat er in vielen heimattreuen Gruppen und Denkkreisen aktiv mitgearbeitet, unermüdlich, kreativ und wirksam.
Wir müssen seine Erben sein. Unsere Aufgabe ist es jetzt, unser Wissen und Denken mit der gleichen Entschlossenheit zu vertreten, die er uns vorgelebt hat.
MÖGEN WIR STERBEN,
UNSEREN ERBEN
GILT DANN DIE PFLICHT:
ES ZU ERHALTEN
UND ZU GESTALTEN:
DEUTSCHLAND STIRBT NICHT!
Liebe Adelinde,
welche Gottesvorstellung zutrifft oder nicht, kann nicht durch irgendwelche philosophischen, (pseudo-)wissenschaftlichen, religiösen oder konfessionellen Dogmen festgelegt, sondern nur durch persönliches Erleben geklärt werden, speziell all das, was die verschiedenen Dimensionen des Seins betrifft. Es gibt – über alle Zeitalter hinweg – genügend Menschen mit medialen Erfahrungen, die die Existenz anderer Seinsebenen bestätigen. Da braucht man unter Umständen gar nicht weit zu gehen, denn oft leben solche Menschen in unserer direkten Nachbarschaft, z.T. in der eigenen Familie. Allerdings sind dies Themen, die von den betroffenen Personen – zumindest öffentlich – meist beschwiegen werden. Denn niemand möchte verständlicherweise unbedingt so gerne als verrückt gelten. Deswegen existieren derartige Erfahrungen jedoch trotzdem, und derartiges Erleben gehört mit zur Grunderfahrung der Menschheit. Nicht von Ungefähr existieren zahllose Religionen mit ihrem klassischen Bezug zu dem, was wir als Metaphysik bezeichnen, nämlich dem, was nach der Physik, dem Stofflichen kommt. Jedenfalls handelt es sich bei den zahllosen medialen Phänomenen keineswegs einfach um Halluzinationen, wie die materialistische sog. Wissenschaft zu behaupten pflegt. Denn sie ist genau auf dem Auge, das nach innen schaut, vorsätzlich blind. Für sie gilt: Es kann nicht sein, was nicht sein darf.
Dennoch bleibt richtig, daß der verstorbene Mensch, sein Wesen und der durch ihn geschaffene Willens-Impuls durch unsere Erinnerung in uns lebendig bleibt. Lassen wir uns durch die Unterschiedlichkeit des Weltverständnisses in unseren Reihen nicht von unserem gemeinsamen Gedenken abhalten.
Ein sehr besonderer Nachruf – und eine sehr besondere Replik von „Adelinde“! Anregend und inspirierend!
Bei meiner Suche nach John F. Kennedys Ansprache vor Zeitungsvertretern (die man wegen ihrer Aktualität unbedingt lesen MUSS) am 27.4.1961 erfuhr ich durch die Seite „Alles Schall und Rauch“, wo diese Ansprache zu finden war, daß der Blogbetreiber Manfred Petritsch bereits 2021 im Alter von 68 Jahren in Abchasien verstorben ist. Da kam mir wieder in den Sinn: Unsere Kameraden müssen früh gehen, aber unsere Feinde werden mehr als 100 Jahre alt. Wir werden gewarnt seit Tacitus, und was passiert? Vergessen.
Liebe Kersti, mal wieder eine Deiner schwarzseherischen Verallgemeinerungen! Was sollen die uns bringen?
Es ist die Zeit des Wandels. Viele der Bekenner zu Deutschland und dem deutschen Volk gehen in unsere Erinnerung, bleiben in unseren Gedanken. Fragen an sie bleiben offen.
Wer Roland kannte, kann nur über sein eigenes Wissen, was er über Roland weiß, sagen, so hätte Roland in dieser oder jener Sache vielleicht geurteilt bzw. gehandelt.
Wer führt nun zu Ende, was Roland liegen lassen mußte?
Sicherlich lastete auf seinen Schultern eine Vielfalt von Aufgaben, deren er sich angenommen hatte. Hieraus entspringt meine Sorge: War das zuviel, was ihn preßte, er sich deshalb keine Pause gönnte, ihn krank machte bis er fiel, soldatisch betrachtet, und in der alten Mythologie gesagt, in Walhall einzog zu all den Helden, die vor Roland ihr Werk für Deutschland beenden mußten.
Rolands begonnene Aufgaben, Projekte, die nun brach liegen: gibt es Freunde, Bekannte, die das Wissen besitzen über diese Dinge? Sie, diese Freunde und Bekannten, könnten eine große Aufgabe ganz im Sinne Rolands aufnehmen, zuerst sich zusammensetzen, um Bilanz zu ziehen über das nicht vollendete Auftragsvolumen von Roland, und dann in Gemeinsamkeit mindestens Teile davon vollenden.
Das vor allem, die Gemeinsamkeit, war wohl die größte Aufgabe, deren sich Roland still gewidmet hatte.