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Widukind-Wittekind-Weking war der letzte große Freiheitskämpfer, das letzte Bollwerk gegen die völkerzerstörende Macht Roms, der Karl der Franke mit Feuer und Schwert Eingang verschaffte in unser Land.

Weking unterlag und mußte sein Leben in die Hand des Feindes geben. Der begann sofort mit dem heute altbekannten Mittel des Totschweigens und der Lüge.

Es wurde behauptet, Weking habe sich taufen lassen und sei zum Christentum übergetreten. Welch eine für das Volk entmutigende Darstellung! Konnte sie stimmen? Mitnichten!

Was aber geschah mit Weking?

Adelinde zitiert in ihrem Netz-Eintrag http://www.adelinde.net/11308/der-grose-wer-ernennt-wen-zum-grosen/:

den Kirchenhistoriker Hauck:

Sichere Nachrichten über den Ausgang Wittekinds fehlen.

Das hat sich durch eine Zuschrift des Historikers Dr. W.-D. Tempel als überholt erwiesen. Dr. Tempel schreibt (auch die folgenden Zitate stammen von ihm):

Widukinds Ende ist seit einigen Jahren geklärt.

Der Historiker Prof. Gerd Althoff entdeckte in den Klosterbüchern von Reichenau, daß Widukind mit einer Anzahl weiterer Sachsen dort weit weg von Sachsen – vermutlich von Karl persönlich – eingeliefert und wie der Bayernherzog Tassilo den Rest seines Lebens (noch 40 Jahre) in Klosterhaft verbringen mußte.

Karl hatte ihn unter Zusicherung freien Geleits zu Verhandlungen nach Avigny eingeladen, wo er sich angeblich taufen ließ.

Aber entgegen der Zusicherung muß Karl die sächsische Delegation gefangen genommen haben.

Das war auch in damaliger Zeit ein Rechtsbruch und kriminell.

Die fränkischen Quellen erwähnen Widukind nach seiner angeblichen Taufe absolut nicht mehr.

Doch:

In den Lebensbeschreibungen der Königin Mathilde, Gemahlin König Heinrichts I., wird ihr berühmter Ur-ur-ur-urgroßvater erstmalig wieder ausführlich erwähnt.

… Widukind werden darin lauter gute Taten angedichtet. Er soll nach seiner Taufe ein frommes Leben geführt und zahlreiche Kirchen und Klöster gestiftet haben.

Die fromme Betschwester Mathilde

…  hat vermutlich selbst für die Darstellung und Verbreitung dieser Legenden gesorgt, um den „Makel“ des heidnischen Stammvaters zu tilgen.

Man riecht förmlich den süßlichen Weihrauch der katholischen Kirche, hinter dem der eiskalte Machtwille Roms steht.

Die damalige Umerziehung des Volkes machte – wie die heutige – vor keiner List und Lüge Halt.

Undenkbar ist bei dem Charakter und Einsatz Wekings, daß er zu Kreuze gekrochen wäre. Nach wie vor gilt:

Es gibt nicht den allergeringsten Hinweis und keine Wahrscheinlichkeit dafür, daß ein Sachse mit dem Charakter des Widukind nach der brutalen Eroberung und Missionierung seiner Heimat aus Überzeugung Christ geworden wäre.

Die Forschung hat somit die Annahme bestätigt, daß Widukind nicht im Rückgrat zu brechen war. Wohl darum ließ man ihn – eiskalt, unmenschlich, gewissenlos – 40 Jahre in Klosterhaft schmachten.

Mich erinnert das an die 40 Jahre Einzelhaft des Friedensfliegers Rudolf Heß,

der ebenfalls durch eine eiskalte erbarmungslose Machtelite seelischen Qualen ausgesetzt worden ist.

Wie sie sich gleichen, die Weltmachtgierigen!

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