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Wer will sich nicht endlich ein wahres Bild von dem verfemten Führer des Deutschen Reiches Adolf Hitler machen? Die Nachkriegspropaganda ist vernichtend, und das war auch ihre Absicht. Keine Lüge war zu schlecht, um damit das Deutsche Volk und seinen einstigen „Führer“ in Grund und Boden zu verteufeln.

Deutschland aber hatte aufgeatmet, nachdem die nationalsozialistische Führung in kürzester Zeit einen Wiederaufstieg der Wirtschaft und eine Un-abhängigkeit vom Weltkapital geschaffen hatte. Dies allerdings war, von den Feinden des Deutschen Reiches zugegeben, deren Kriegsgrund gegen uns.

Doch die „Sieger“ drehten den Spieß um, und wir fragen:

– Wie war es mit Hitlers angeblicher Angriffslust gegen die Völker Europas?

– Welchen Gewinn sollte ein Krieg für Deutschland bringen?

– Hatten wir denn nicht genug von dem 1. Weltkrieg, der Deutschland alles genommen hatte – Land, Wohlstand, Hoffnung?

Und ein Führer, der diese Schäden zu beseitigen in der Politik angetreten war? Er müßte ja geisteskrank gewesen sein, wenn er selbst danach getrachtet hätte, allen Aufbau durch Kriege wieder zerstören zu lassen.

Ja, natürlich, da ist das Stichwort: „Geisteskrankheit“!

Die konnte man ihm ja zu allem Schlechten auch noch an den Hals werfen. Schauen wir einmal auf die Ausführungen Hitlers selbst, die der Schotte Arthur Pillans Laurie in sei-nem Werk „Plädoyer für Deutschland“ auf Seite 76 ff. wiedergibt. Es „… stammt aus dem Vorwort der Führerrede vom 28. April 1939 …“, so Arthur Pillans Laurie:

Während meines ganzen politischen Wirkens war meine Absicht stets, eine enge Freund-schaft und intensive Zusammenarbeit zwi-schen Deutschland und England zu etablieren.

In meiner Bewegung traf ich auf unzählig viele Gleichgesinnte, sie sich mir vielleicht nur aus diesem Grund angeschlossen hatten. Das Streben nach einer englisch-deutschen Freundschaft kommt nicht nur davon, daß beide Völker den gleichen rassischen Ur-sprung haben, sondern mir wurde klar, wie wichtig das Bestehen des Britischen Empires für die gesamte Menschheit ist …

Hier kann ich Hitler nicht folgen und mit mir sicher viele andere Deutsche auch nicht. England hat sein Weltreich mit Gewalt und Völkerunterdrückung, wenn nicht -mord erobert. Sehen wir hier vom Gedanken an das „Empire“ ab und folgen den weiteren Worten Hitlers:

… ich hoffe, daß alle Engländer wissen, daß wir keinerlei Groll gegen ihr Land hegen. Unsere gemeinsame historische Vergangen-heit ist zu geschichtsträchtig dafür!

England ist die Wiege so vieler großartiger Männer – und Deutschland ebenso. Der erbitterte Kampf um das Fortbestehen unse-res Volkes bedeutete drei Jahrhunderte lang die Opferung unzähliger Menschenleben, was bei weitem viel mehr ist, als andere Länder für den Erhalt ihres Volkes zu investieren bereit waren.

Wenn es Deutschland, seit jeher immer und immer wieder angegriffen, nicht geschafft hat, seine Besitztümer zu behalten, war dies nur aufgrund politischer Mißwirtschaft und der daraus entstandenen Ohnmacht. Dieser Zustand gehört nun der Vergangenheit an.

Deshalb fühlen wir Deutschen uns den Eng-ländern nicht unterlegen. Unser Selbstbe-wußtsein ist genauso groß wie das der Briten. Im Laufe der Menschheitsgeschichte, also seit etwa 2000 Jahren, gab es genug Gegebenhei-ten und Taten, die uns mit aufrichtigem Nationalstolz erfüllen.

Sollte England nun unsere Haltung nicht verstehen und über Deutschland als Satel-litenstaat nachdenken, waren unsere Zu-neigung und freundschaftlichen Gefühle ihm gegenüber vertane Liebesmüh.

Wir werden an diesem Faktum weder ver-zweifeln noch abtrünnig werden, aber – uns unserer eigenen Kraft und der Macht unserer Verbündeten bewußt – wir werden Mittel und Wege finden, unsere Unabhängigkeit zu be-wahren und unsere Würde nicht zu verlieren.

Ich hörte von der Aussage des britischen Premierministers*, daß er keiner von Deutschland gemachten Zusicherung Glauben schenken könne. Unter diesen Umständen ist es selbstverständlich, daß wir nicht länger von ihm oder dem britischen Volk erwarten, eine Lage zu ertragen, deren Fortbestand nur in einem gegenseitigen Vertrauensverhältnis möglich ist.

*) Chamberlain bis 3.9.1939, dann kam Churchill

Als Deutschland nationalsozialistisch wurde und damit der Weg zur nationalen Wieder-auferstehung geebnet war, machte ich in Beibehaltung meiner konsequenten Politik in bezug auf England aus freien Stücke den Vorschlag, die deutsche Flottenaufrüstung zu begrenzen.

Diese Einschränkung beruhte auf meiner Überzeugung, daß es nie mehr Krieg zwi-schen England und Deutschland geben würde. Diesen Wunsch und diese Über-zeugung habe ich bis heute.

Diese Rede hielt Hitler also ein halbes Jahr vor Ausbruch des 2. Weltkrieges, und wir Nachgeborenen, die wir die dann folgenden Ereignisse mit den feindseligen Kampfhandlungen Englands gegen Deutschland einschließlich der Bombardierung und damit Auslöschung der deutschen Städte und eines großen Teiles der wehrlosen deutschen Zivilbevölkerung erlebt haben, können nur den Kopf schütteln über Hitlers Unkenntnis des von ihm umworbenen Gegners.

Die Evakuierung von Dünkirchen auf einem britischen Gemälde. Über dem Strand tobte eine Luftschlacht (Quelle: IWM via Getty Images)

Es könnte so scheinen, daß er in Dünkirchen die deutschen Truppen anhielt, um die Engländer nach England entkommen zu lassen, um auch damit seine unverbrüchliche Zuneigung zu den Angelsachsen zu beweisen und um ihre Freundschaft zu werben.

Damit gingen wir aber – als Laien zumal – in der Deutung der damaligen Vorgänge aus Unkenntnis aller Gründe zu weit. Doch unter den deutschen Offizieren machte der Spottname „Gröfaz“ (größter Feldherr aller Zeiten) die Runde.

Hitler aber war jedenfalls nicht der Kriegsverbrecher. Diese Rolle nahmen die Andern wahr. Nachdem wir am Ende des Krieges die wehrlosen Unterlegenen waren, konnten Sefton Delmer & Co. ihre Lügenpro-paganda ungestört verbreiten.

An die glauben heute noch viele Deutsche. Daher hier bei Adelinde Aufklärung, so gut es geht.

 

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8 Kommentare
Rüdiger Lack
Rüdiger Lack
25 Tage zuvor

Hitler dachte eben in anderen Maßstäben.

Leider sprach er kein Englisch, sonst hätte er gewußt, daß in der eingeschränkten englischen Sprache Germane Deutscher bedeutet, womit sich kein Engländer identifizieren kann, obwohl sie als Angelsachsen Germanen sind.

Die armselige englische Sprache macht aus Germanen (Germans) Deutsche und aus Deutschen (Dutch) Niederländer.

Eine eingeschränkte Sprache bedeutet eingeschränktes Denken, und dazu kommt die 300-jährige Balance-of-power-Politik. Europa interessierte England nur insofern, um jede Kontinentalmacht klein zu halten, damit England ungestört seine Eroberungen machen konnte.

Die Folgen dieser Politik sehen wir heute. Europa ist zerstört und überfremdet.
Gott strafe England!

Herbert
Herbert
24 Tage zuvor

Wohl gesprochen!

Marco (Heimkehr)
Marco (Heimkehr)
24 Tage zuvor

Dazu ist Htlers Rede im Januar 1940 zum Krieg gegen England und Frankreich auf YouTube zu empfehlen.

YouTube: Adolf Hitler-Speech on the 7th Anniversary of the Seizure of Power, January 30th, 1940

KWHugo
KWHugo
24 Tage zuvor

Hatten die Deutschen keinen Geheimdienst, der sehen mußte, wer England seit Cromwell steuert? Und da gab es noch die Warnungen der Ludendorffs. Victoria Luise schrieb in ihrer Autobiographie, daß schon ihr Vater, Wilhelm II., die Art und Sprache der Engländer nicht richtig verstand. Englisch ist eine vereinfachte Sprache, da hat Rüdiger Lack Recht. put=legen, setzen, stellen, such’s Dir aus. Da ist Russisch weitaus differenzierter. Die unterscheiden sogar faul im Sinne von Fehlen von Fleiß und faulen Früchten. Die Angloamerikaner haben schon immer auf uns herabgesehen, und trotzdem als Konkurrenz in Handel und Künsten immer gefürchtet.

Karsten
Karsten
24 Tage zuvor

Ein verstorbener Weggefährte und über Jahre sehr geschätzter Gesprächspartner war als junger Elitesoldat der Waffen-SS dabei, als Hitler befahl, die festgesetzte Expeditionstruppe der Engländer über den Kanal, und zwar ohne einen Schuß mit Mann und Maus übersetzen zu lassen. Er sagte mir, sein Kommandant habe getobt, als der Befehl aus Berlin eintraf. – Der Krieg wäre zu Ende gewesen. – Hitler glaubte zu diesem Zeitpunkt wohl lieber noch den Versprechungen der Engländer als der militärischen Führung vor Ort, so wie viele nach ihm. Einen Engländer kann man nicht kaufen, sondern nur mieten.

Karsten
Karsten
24 Tage zuvor

Ein Nachtrag: Es handelte sich bei der Waffen-SS-Einheit um die mit Namen „Das Reich“.

Der Wolf
Der Wolf
24 Tage zuvor

„Es könnte so scheinen, daß er (Hitler, Der Wolf) in Dünkirchen die deutschen Truppen anhielt, um die Engländer nach England entkommen zu lassen, um auch damit seine unverbrüchliche Zuneigung zu den Angelsachsen zu beweisen und um ihre Freundschaft zu werben.“

Es könnte nicht nur so scheinen, sondern es war vermutlich auch so. Vergleichen wir hierzu die Aussage General Blumentritts, zit. in „Der Großen Wendig“, Bd. I, S. 725 ff. (Artikel zur Dünkirchenfrage) gemäß dem britischen Militärhistoriker Lidell Hart:

»HITLER war bester Stimmung. Er gab zu, daß der Verlauf des Feldzugs >ein wahres Wunder< war, und meinte, der Krieg werde in sechs Wochen zu Ende sein. Danach wollte er einen vernünftigen Frieden mit Frankreich schließen, und dann wäre der Weg frei für eine Verständigung mit England.
Dann sprach er zu unserer Verblüffung bewundernd vom britischen Weltreich, von der Notwendigkeit seiner Existenz und von der Zivilisation, die England der Welt gebracht hatte. Er bemerkte mit einem Achselzucken, das Empire sei mit Mitteln errichtet worden, die oft hart waren, aber >wo gehobelt wird, fallen Späne<. Er verglich das britische Empire mit der katholischen Kirche – beide seien wesentliche Elemente der Stabilität der Welt. Er sagte, er wolle von England nichts anderes, als daß es Deutschlands Stellung auf dem Kontinent anerkenne. Die Rückgabe von Deutschlands verlorenen Kolonien sei wünschenswert, aber nicht lebenswichtig, und er würde England sogar mit Truppen unterstützen, wenn es irgendwo in Schwierigkeiten verwickelt würde. Er bemerkte, die Kolonien seien in erster Linie eine Prestigefrage, da sie im Krieg nicht gehalten werden könnten und nur wenige Deutsche könnten sich in den Tropen ansiedeln.
Er schloß, sein Ziel sei es, Frieden mit Großbritannien zu schließen auf einer Grundlage, die es als ehrenhaft betrachten würde.«

LIDDELL HART fügt an: »Da diese Darstellung von Generalen stammt, die HITLER sehr kritisch gegenüberstanden und die zugeben, daß sie selbst die britische Armee vernichten wollten, ist sie von um so größerer Bedeutung.« Und er urteilt abschließend: »Es ist sehr wahrscheinlich, daß neben den militärischen auch politische Gründe mitspielten bei einem Mann, der eine Neigung zur politischen Strategie hatte und dessen Gedankengänge sehr verschlungen waren.«

Verschlungen oder nicht, Liddell HART fährt im genannten Beitrag fort: „Dennoch vertraten und vertreten deutsche Historiker, insbesondere die der Umerziehung verpflichteten, KERSHAWS Ansicht und sind wie etwa JACOBSEN und ROHWER 1960 nicht der Meinung, HITLER habe aus politischen Gründen gehandelt, sondern bezweifeln, daß er in einer »ritterlichen« Geste das britische Expeditionskorps samt vielen Franzosen bei Dünkirchen 1940 im Hinblick auf zukünftige Friedensverhandlungen mit CHURCHILL habe entkommen lassen wollen. Sie bezeichnen ihrerseits letzteres als eine der »zahlreichen Nachkriegslegenden«.

Daß die Entscheidung, die Briten in Dünkirchen entkommen zu lassen, eine militärische Fehlentscheidung Hitlers war, kann im Rückblick nicht bezweifelt werden. Sie zeigt aber – wie viele weitere Einzelheiten im späteren Verlauf des Zweiten Weltkrieges -, daß Hitler keineswegs auf Welteroberung aus war. Im Gegenteil, ihm ging es darum, England und Frankreich als Verbündete zu gewinnen. Ein Gewalt- bzw. Eroberungsfrieden wie der von Versailles oder der nach 1945 gegen Deutschland lag seinem Denken völlig fern. Stets war er bemüht, die Ehre des Gegners zu wahren (vgl. hierzu seine Haltung gegenüber dem besiegten Frankreich, Polen, Dänemark, Norwegen usw. sowie die zahllosen, sehr weitgehenden Friedensangebote Deutschlands an England, gerade auch auf dem Höhepunkt seiner Siege, die selbstverständlich aus Machtkalkül von den Briten sämtlich abgelehnt wurden).

Und was wäre gewesen, wenn Hitlers Rechnung aufgegangen und England Frieden mit dem Reich geschlossen hätte? Immerhin besaß er zahlreiche Freunde in England, auch gab es dort eine starke nationalsozialistische Bewegung. Deswegen war Hitlers Vorstellung keineswegs so vollkommen abwegig. Und nicht nur Deutschland, auch dem übrigen Europa wären Millionen von Toten und alle nachfolgenden Zerstörungen erspart geblieben. Wäre sein Kalkül aufgegangen, dann wäre Hitler als einer der größten Feldherren und Friedensstifter Europas in die Geschichte eingegangen. Daß es anders kam, ist nicht der Beweis dafür, daß Hitler Verrat am Deutschen Volk begangen hätte, wie viele vielleicht meinen. Wobei es natürlich immer leicht ist, ex post factum zu argumentieren.

Last edited 24 Tage zuvor by Der Wolf
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