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Lawrow hält dem “Westen” den Spiegel vor

Wer Menschen dazu bringen kann,
Absurditäten zu glauben,
kann sie dazu bringen,
Greueltaten zu begehen.
Voltaire

Der russische Außenminister
Sergej Lawrow
gab vor der UNO-Vollversammlung unerschrocken der Wahrheit die Ehre.

In einer Welt der Lüge und Skrupellosigkeit, in der zu leben auch wir Deutsche gezwungen sind, gehört Mut, die von Mächtigen des „Werte“westens uner-wünschte Wahrheit auszusprechen.

Lawrow stellt in seiner Rede die 8-jährige Geschichte des „Ukraine“-Stellvertreter-Krieges der Öffentlich-keit ungeschminkt und wahrheitsgemäß vor Augen und zeigt die wahren Verbrecher dieses Krieges.

 

Der russische Außenminister Lawrow bei seiner unerschrockenen Rede vor der UNO-Vollversammlung September 2022 in New York (Bild: tagesschau)

Der hier abgedruckte Text erschien am 24.9.22 bei RT DE und soll hier – etwas gekürzt – wegen seiner selten klaren, wahrheitsgemäßen Darstellung eben-falls erscheinen:


Soweit ich es verstehe, wurde das heutige Treffen vom Wunsch einiger Delegationen motiviert, das Thema „Straflosigkeit“ in der Ukraine zu erörtern.

Ich denke, das kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Dieser Begriff spiegelt genau das wider, was in diesem Land seit 2014 passiert. Nationalradikale Kräfte, offene Russenhasser und Neonazis, sind damals mit direkter Unterstützung westlicher Länder durch einen bewaffneten Putsch an die Macht gekommen.

Unmittelbar danach begaben sie sich auf den Weg der Gesetzlosigkeit und der völligen Mißachtung grundlegender Menschenrechte und Freiheiten:

– des Rechts auf Leben,
– des Rechts auf freie Meinungsäußerung,
– des Rechts auf Zugang zu Informationen,
– des Rechts auf Gewissensfreiheit und
– des Rechts auf den Gebrauch der eigenen Muttersprache.

Die Verbrechen des Maidan im Februar 2014 sind noch immer ungesühnt:

– Die Täter der ungeheuerlichen Tragödie vom 2. Mai 2014 in Odessa, bei der rund 50 Menschen im dortigen Gewerkschaftshaus bei lebendigem Leib verbrannt und getötet wur-den, sind weder gefunden noch bestraft worden.

– Auf dieser Liste der ungesühnten Ver-brechen stehen auch die politischen Morde an Alexander Busina, Pawel Scheremet und an-deren Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und Journalisten.

Trotzdem versucht man, uns heute ein völlig anderes Narrativ über die russische Aggres-sion als Hauptursache für alle Probleme aufzudrängen.

Dabei wird die Tatsache ignoriert, daß die ukrainische Armee und die Milizen der nationalistischen Formationen die Bewohner des Donbass seit mehr als acht Jahren ungestraft töten und ermorden, nur weil sie sich geweigert haben, die Ergebnisse des verbrecherischen, blutigen und verfassungs-widrigen Staatstreichs in Kiew anzuerkennen, und beschlossen haben, für ihre von der ukrainischen Verfassung garantierten Rechte einzutreten, einschließlich des Rechts auf den freien Gebrauch ihrer russischen Mutterspra-che.

Erinnern Sie sich daran, wie der damalige Ministerpräsident Jazenjuk 2015 sagte, daß im Donbass „Untermenschen“ leben.

Auch der derzeitige Präsident Selensky steht ihm nicht nach. In einem Interview sagte er im September 2021 auf die Frage, was er von den Menschen im Donbass halte, es gebe Menschen und es gebe „Kreaturen“, „Sub-jekte“.

Das ist ein durchgängiges Merkmal des ukra-inischen Regimes, sowohl unter Poroschenko als auch unter Selensky.

– Sie haben alle, die mit den Ergebnissen des Staatsstreichs nicht einverstanden sind, zu Ter-roristen erklärt.

– Seit acht Jahren führt das Kiewer Regime eine „Militärope-ration“ gegen die Zivilbevölke-rung durch.

In der Ukraine findet seit vielen Jahren eine totale Mobilisierung der gesamten erwach-senen Bevölkerung, einschließlich der Frauen, statt, um sie in die Reihen der nationalisti-schen Bataillone und der ukrainischen Streitkräfte zu rekrutieren.

Während die Kiewer Regierung heuchlerisch behauptet, dem Minsker Abkommen ver-pflichtet zu sein, haben sie dessen Umset-zung offen und ungestraft sabotiert.

Über den Donbass wurde eine Finanz-, Verkehrs- und Energieblockade verhängt. Die Bewohner der Region sind von Soziallei-stungen, Renten, Gehältern, Bankdienstlei-stungen, Kommunikation, Bildung und Ge-sundheitsfürsorge abgeschnitten.

Sie wurden ihrer grundlegenden Bürgerrechte beraubt, ein-schließlich derer, die im Inter-nationalen Pakt über wirtschaft-liche, soziale und kulturelle Rechte sowie im Internationalen Pakt über bürgerliche und poli-tische Rechte von 1966 garantiert sind.

Irgendwann war Selensky es leid, sich zu verstellen, und erklärte, das „Minsker Maß-nahmenpaket“ sei nur notwendig, um die gegen Rußland verhängten Sanktionen auf-rechtzuerhalten.

Sein Vorgänger und Mitverfasser des Minsker Abkommens, Petro Poroschenko, war sogar noch offener. Vor einigen Monaten erklärte er öffentlich und stolz, daß weder er noch irgendjemand in der Ukraine dieses von ihm unterzeichnete Abkommen umsetzen würde.

Es wurde nur benötigt, um Zeit zu gewinnen, um von westlichen Ländern Waffen für den Krieg mit der Russischen Föderation zu er-halten. Der Sekretär des ukrainischen Natio-nalen Sicherheits- und Verteidigungsrates, Danilow, äußerte sich genauso.

Das Kiewer Regime verdankt seine eigene Straffreiheit seinen westlichen Kuratoren, in erster Linie Deutschland und Frankreich und natürlich den USA.

Anstatt von der Führung in Kiew die Um-setzung des Minsker Abkommens zu fordern, haben Berlin und Paris zynisch die Augen vor den offenen Drohungen Kiews verschlossen, das „Donbass-Problem“ mit Gewalt zu lösen, dem sogenannten Plan B.

… Es wurden skandalöse „Sprachgesetze“ verabschiedet:

-„Über das Bildungswesen“ (2017),
-„Über die Gewährleistung des Funktionie-rens der ukrainischen Sprache als Staats-sprache“ (2019),
-„Über die allgemeine Sekundarschulbildung“ (2020) und
-„Über die einheimischen Völker der Ukraine“ (2021).

Sie alle zielen darauf ab, die russische Sprache zu verdrängen, ja sie sogar ganz zu verbieten …

Das ukrainische Bildungsministerium hat die russische Sprache und die russische Literatur aus dem Lehrplan gestrichen.

Es …

werden Bücher in russischer Sprache verbo-ten und vernichtet, und Denkmäler russischer Schriftsteller werden zerstört …

Nicht zu fassen, was der „Wertewesten“ unkommen-tiert durchgehen läßt:

– Der ukrainische Botschafter in Kasachstan, Vrublevsky, der sich derzeit in Kiew aufhält, äußerte sich am 22. August dieses Jahres in einem Interview wie folgt:

„Wir versuchen, so viele von ihnen (den Russen) wie möglich zu töten. Je mehr Russen wir jetzt töten, desto weniger werden unsere Kinder töten müssen. Das ist alles.“

Hat das jemand beachtet? Der Bürgermeister von Dnjepr, Filatov, äußerte sich im letzten Frühjahr im gleichen Sinne:

„Die Zeit der kalten Wut ist gekommen. Jetzt haben wir das volle moralische Recht, diese Bestien in aller Ruhe und mit absolut ungetrübtem Verstand auf der ganzen Welt zu töten, und zwar zeitlich unbegrenzt und in größtmöglicher Men-ge“.

Am 13. September dieses Jahres erklärte der Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates, Danilow:

„In den Siedlungen, in die die ukraini-schen Streitkräfte eindringen, werden die Bewohner ohne Rücksicht auf ihre Meinung ukrainisiert … “

Der Höhepunkt war Selenskys Interview vom 5. August 2021, in dem er allen, die sich als Russen fühlen, geraten hat, zum Wohle ihrer Kinder und Enkelkinder nach Rußland zu verschwinden …

…  Im März dieses Jahres wurden 11 politische Parteien unter dem Vorwand ihrer „Verbindungen zu Rußland“ verboten.

Und wie wir es bei uns unter dem derzeitigen Regime kennen:

-Die führenden oppositionellen russisch-sprachigen Fernsehsender sind seit langem abgeschaltet.
-Von der Regierung nicht gewünschte Websites sind gesperrt.
-Journalisten werden verfolgt, wenn sie versuchen, eine andere als die offizielle Meinung zu vertreten.
-Die prominente ukrainische Aktivistin Bereschnaja, die wiederholt vor den Vereinten Nationen und der OSZE über das Aufkommen des Neonazismus in der Ukraine gesprochen hat, wird in Gefängnissen des SBU festge-halten.

Vor diesem Hintergrund ist die Haltung der Staaten, die Waffen und militärische Ausrü-stung in die Ukraine pumpen und die ukrainischen Streitkräfte ausbilden, beson-ders zynisch.

Das Ziel liegt auf der Hand, sie verheimlichen es nicht, sondern deklarieren es: die Feind-seligkeiten trotz der Verluste und Zer-störungen so lange wie möglich zu ver-längern, um Rußland auszubluten und zu schwächen.

Diese Linie bedeutet eine direkte Verwicklung der westlichen Länder in den Ukraine-Konflikt, was sie zu einer Partei macht. Auch das bewußte Schüren dieses Konflikts durch den „kollektiven Westen“ bleibt ungestraft. Natürlich, sie würden sich doch nicht selbst bestrafen.

Wir machen uns keinerlei Illusionen darüber, daß die russischen Streitkräfte und die Milizen von DNR und LNR heute nicht nur den neonazistischen Formationen des Kiewer Re-gimes gegenüberstehen, sondern der Kriegs-maschinerie des „kollektiven“ Westens.

Mit Hilfe moderner Systeme, Flugzeuge, Schiffe, Satelliten und strategischer Drohnen versorgt die NATO die Streitkräfte in Echtzeit mit nachrichtendienstlichen Erkenntnissen, und erklärt, daß Rußland auf dem Schlachtfeld besiegt werden muß – wie Offi-zielle der EU direkt erklären – und zur Strafe jeglicher Souveränität beraubt werden muß.

Das ist schon kein latenter Ras-sismus mehr, sondern vollkom-men offener.

Vor dem Hintergrund des massiven Beschus-ses von Siedlungen im Donbass freut sich Selensky über die Wirksamkeit der westlichen Waffen. Hier sein Zitat:

„Endlich hat man das Gefühl, daß die westliche Artillerie, die Waffen, die wir von unseren Partnern erhalten haben, sehr wirkungsvoll sind. Die Genauigkeit ist wirklich so, wie sie sein muß.“ …

Dabei wurden in den beschossenen Sied-lungen keine militärischen oder strategischen Ziele getroffen. Es leidet die Zivilbevölkerung des Donbass.

Schmetterlings-Antipersonenminen gegen die Bevöl-kerung

Diese Greueltaten sind möglich geworden und bleiben ungestraft, weil die USA und ihre Verbündeten die Verbrechen des Kiewer Regimes mit Duldung internationaler Men-schenrechtsinstitutionen seit acht Jahren sy-stematisch vertuschen und ihre Politik gegenüber Herrn Selensky auf dem bekann-ten amerikanischen Grundsatz aufbauen:

„Off course he is a son of a bitch, but he is our son of a bitch.“ (bitch = Hündin, Hexe)

Amnesty International

wurde scharf kritisiert und als Kreml-Agent gebrandmarkt, nur weil sie in ihrem Bericht die bekannten Tatsachen bestätigt hat, daß Kiew Kampfstellungen und schwere Waffen in Wohngebieten stationiert.

Lawrow erwähnt weitere Verbrechen seitens Kämp-fern des Kiewer Regimes:

-Beschuß des AKW Saporschje
-das Schicksal der russischen Soldaten, die in die Hände ukrainischer Nationalisten ge-fallen sind. Es gibt zahlreiche Beweise dafür, daß sie unter Verletzung des humanitären Völkerrechts mißhandelt wurden, einschließ-lich Hinrichtungen im Schnellverfahren.

Wir haben zahlreiche Beweise für diese und andere kriminelle Handlungen des Kiewer Regimes, die seit 2014 regelmäßig begangen werden. Die russischen Strafverfolgungs-behörden nehmen in Zusammenarbeit mit ihren Kollegen aus der DNR und der LNR die Fakten der Verbrechen sorgfältig auf und untersuchen sie.

Es wurden mehr als 220 beteiligte Personen identifiziert, darunter Vertreter des Ober-kommandos der ukrainischen Streitkräfte und Kommandeure von Militäreinheiten, die Zivi-listen beschießen.

Gegen Bürger des Vereinigten Königreichs, Kanadas, der USA und der Niederlande wird wegen Söldneraktivitäten und krimineller Handlungen in der Ukraine ermittelt. Ich versichere Ihnen, daß alle Verantwortlichen, ungeachtet ihrer Nationalität, zur Verantwor-tung gezogen werden.

Lawrow erwähnt auch das Schmierentheater von Butscha

Niemand hat Zweifel daran, daß es sich um eine Inszenierung handelt. Unmittelbar nach diesem inszenierten Vorfall schürten unsere westlichen Kollegen die Hysterie und brachten ein neues Paket von Sanktionen gegen die Russische Föderation auf den Weg, indem sie uns beschuldigten, Zivilisten zu töten.

Nachdem der Propagandaeffekt erreicht war, erinnerte sich niemand mehr an Butscha. Außer uns. …

Als „bestellt“ sieht Lawrow Tätigkeiten der Inter-nationalen Justiz, die sich aber nur um Verbrechen kümmert,

die dem russischen Militär zugeschrieben werden …

Weder der blutige Staatsstreich in Kiew im Jahr 2014,
-noch die Tragödie in Odessa am 2. Mai 2014,
-noch der Beschuß friedlicher Städte im Donbass,
-noch die Bombardierung von Lugansk am 2. Juni 2014,
-noch viele andere Fakten haben zu ir-gendeiner sichtbaren Reaktion des Inter-nationalen Strafgerichtshofs geführt.

Mehr als 3.000 Anträge wegen Verbrechen gegen Bewohner des Donbass wurden an den Gerichtshof übermittelt. Es hat keine Reak-tion gegeben.

Offensichtlich hat die Führung dieses „Ju-stizorgans“ nun „von oben“ den Befehl er-halten, einen Sturm der Entrüstung zu entfachen.

Wir haben kein Vertrauen in dieses Gremium. Acht lange Jahre lang haben wir vergeblich darauf gewartet, daß in der Ukraine der Kampf gegen die Straflosigkeit beginnt.

Wir erwarten von dieser und einer Reihe anderer internatio-naler Institutionen keine Gerech-tigkeit mehr.

Die Zeit des Wartens ist vorbei.

… Wir haben zahlreiche Beweise vorgelegt, die zeigen, wie die Ukraine sich darauf vorbereitet hat, als Sprungbrett zur Schaffung und Umsetzung von Bedrohungen für die russische Sicherheit die Rolle des „Anti-Russlands“ zu spielen.

Ich kann Ihnen versichern, daß wir das nicht zulassen werden.

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Ehrhard Hartmann
1 Jahr zuvor

Bereits PUTIN hat vor Jahren bei einer Sicherheitskonferernz in München die Wahrheit über die sich so nennende westliche Wertegemeinschaft und den erfolgten Abzug der Roten Armee aus der BRD gesagt – nichts hat sich geändert!

Auch nach LAWROWS hervorragender Rede bei der sog. UNO-Vollversammlung (!!!) wird sich nichts ändern, weil “die da” gar nicht zuhören, und es auch nicht wollen. Einstiges altes Sprichwort wie:

PERLEN VOR DIE SÄUE GEWORFEN

Heinrich S.
Heinrich S.
1 Jahr zuvor

Es ist schon erschreckend, wie sich hier, fast deckungsgleich, Parallelen zum deutsch-polnischen Konflikt auftun, der seinen Höhepunkt 1945 erreichte.

Die gleiche Machart, die gleichen Hintermänner! Das gleiche Ergebnis?

KW
KW
1 Jahr zuvor

Es wird nun Zeit, daß Kräfte in den USA tätig werden, die Hintermänner der Kriegstreiber und -gewinnler seit mehr als 100 Jahren zu beseitigen. Wo ist das Militär? Ihr Präsident zeigt den Geisteszustand dieser Leute, eine Schande, welche Narren die Welt dirigieren.

Herr Lawrow, Sie benutzen den Wortschatz unserer Feinde: Rassismus. Sagen Sie statt dessen Russenhaß oder sonstwas. Neonazismus, was soll das? Haben Sie keine Phantasie zu anderen Wortschöpfungen? Mit diesen Werkzeugen beleidigen Sie uns Deutsche. AH kämpfte gegen dieselben Kräfte wie Putin heute. Und es ist nicht unsere Schuld, daß Stalin seine Männer auf der falschen Seite verheizen ließ. Rußland lügt mit seiner Geschichte mit. Erst wenn diese Lüge aus der Welt ist, bin ich auf der Seite Rußlands. 2x wurden wir von Rußland überfallen.

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