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Im Leben stehen einem anständigen Charakter so und so viele Wege offen, um vorwärts zu kommen. Einem Schuft stehen bei gleicher Intelligenz und Tatkraft auf dem gleichen Platz diese Wege auch alle offen, daneben aber auch noch andere, die ein anständiger Kerl nicht geht.

Er hat daher mehr Chancen, vorwärts zu kommen, und infolge dieser negativen charakterlichen Auslese findet eine Anreicherung der höheren Gesellschafts-schichten mit Schurken statt.

Das ethische Durchschnittsniveau einer Gesellschaftsschicht wird um so schlechter, je besser und einfußreicher sie gesstellt ist. Nur dieser Umstand vermag die Tatsache zu erklären, warum die Welt nicht schon seit mindestens fünftausend Jahren ein Paradies ist. Hermann Oberth, Raketenpionier

Wir erleben zur Zeit eine Art von Regime, wie es sie – zwar mit verschiedenen Typen von Herrschern, aber in ihrer Habgier gleich – zu allen Zeiten gegeben hat. Aufklärer und Kritiker werden weggesperrt, miß-handelt, getötet. Das Recht auf Unversehrtheit der Wohnung ist längst erloschen. Hausdurchsuchungen und -verwüstungen sind an der Tagesordnung. Die Bundeswehr in Deutschland steht für den Kampf gegen das eigene Volk bereit.

Ihre eigentliche Aufgabe wahrzunehmen, das Deut-sche Volk nach außen zu verteidigen, ist ihr zielgerichtet genommen worden. Das Deutsche Volk ist seiner Verteidigung, seines Grenzschutzes, seiner Freiheit, seiner Rechte beraubt.

Kleine ungebildete, aber um so fanatischere Er-füllungsgehilfen brächten es – jetzt mit dem Ukrai-ne-Krieg – endgültig zu Tode, wenn das Volk nicht die Möglichkeit wahrnähme, NEBEN dem „Staat“ ein sinnvolles Leben im Sinne der Schöpfung zu führen.

Welch ein grandioses Unternehmen ist den Völ-kermördern gelungen:

Das Deutsche Reich, das die Völker mit seiner Kultur und Wissenschaft beschenkte und allseits hoch-angesehen war, droht, kläglich zu verenden. Es war der Hinterlist und Bosheit seiner Feinde nicht gewachsen, wie schon Friedrich Hebbel zu seiner Zeit erkannte:

Es ist möglich, daß der Deutsche doch einmal von der Weltbühne verschwindet, denn er hat alle Eigenschaften, sich den Himmel zu er-werben, aber keine einzige, sich auf Erden zu behaupten …

Das heute zum Abschuß freigegebene Rußland hat Ähnliches im vorigen Jahrhundert erlebt, als die chasarische Mafia die Hebel zu geheimer Macht ergriffen hatte: Millionen Ukrainer wurden gezielt dem Hungertod ausgesetzt, die Tscheka brachte weitere Millionen von Russen gewaltsam zu Tode. Einen Rechtsstaat gab es nicht mehr. 

Der Chasare und Gründer der bolschewistischen Geheimpolizei Tscheka Feliks Dserschinski verlangte zum Beispiel

Unbeschränkte Handlungsfreiheit, um die Feinde des Proletariats zu schlagen,

wobei das russische Volk und seine Selbstdenkenden gemeint waren.

 

Tscheka-Terror (Bild: picture alliance-Heritage-Images; WELT/Geschichte)

Und dennoch: Das Volk der Russen lebt. Wladimir Putin hat ein Rettungskonzept nicht nur für sein eigenes Volk, sondern wendet sich gegen die Vormacht der Globalisten, die die Völker zerstören wollen. Er will und wirbt um eine „multilaterale“, das heißt die Vielfalt der Völker erhaltende Politik.

Doch gerade das scheint einer der Gründe zu sein, ihn zu verleumden und ihm den Weltkrieg zu er-klären. Ein anderer Grund ist der, den George Fried-man als sein vorangiges Ziel angab: Niemals Deutschland und Rußland zusammenkommen las-sen. Diese im letzten Jahrhundert zerstörte Völker-gemeinschaft soll endgültig erledigt werden.

Es sieht so aus, als sei dieselbe Mafia weiterhin am Werk. In Deutschland steht das Heer der Erfül-lungsgehilfen Gewehr bei Fuß.

Black-Rock- und Amerika-Brücke-Mitglied Friedrich Merz betätigte sich bereits am 27.1.22 als Ein-peitscher á la Goebbels im Bundestag mit seiner Haß- und Hetzrede gegen Wladimir Putin als Allein-schuldigen am Ukraine-Krieg. Putin-„Versteher“ wurden gleich mit in Acht und Bann getan sowie die seine Rede im Bundestag nicht beklatschende Linke und Rechte (AfD).

Das Schicksal des russischen Volkes spiegelt sich in dem Einzelschicksal von Fjodor Dostojewski wider.

Auf der Netzseite COUNTER-CURRENTS ist eine Kurzdarstellung zu lesen. Sie zeigt die Brutalität, mit der zu allen Zeiten die Mächtigen mit kritisch und tiefer Denkenden umgegangen sind.

 

Fjodor M. Dostojewski (Bild: Counter-Currents)

Zum Gedenken an seinen Geburtstag druckt die Seite einen Aufsatz von William Pierce aus dem „National Vanguard“ nach:

Fjodor Dostojewski (1821–1881) war einer der größten Schriftsteller Rußlands. Als Sohn eines Arztes mit bescheidenem Vermögen war ihm eine Ausbildung  möglich — er wurde Ingenieur.

Was aber seine Lebenserfahrungen und seine Verfassertätigkeit angeht, so blieb er dem einfachen Volk Rußlands verbunden.

Dostojewskij war ein glühender Patriot, doch seine Verbindung zu einem Kreis radikaler Schriftsteller führte im Alter von 27 Jahren zu seiner Verhaftung. Er wurde anschließend zum Tode verurteilt, in letzter Minute be-gnadigt und nach Sibirien desportiert, wo er vier Jahre in einem Arbeitslager für Ge-fangene verbrachte. Anschließend war er mehrere Jahre Soldat in einer sibirischen Einheit der russischen Armee.

Nach seiner Rückkehr aus Sibirien schrieb Dostojewski eine Reihe von Romanen, darunter „Schuld und Sühne“ (1866), „Der Idiot“ (1868), „Die Dämonen“ (1871) und „Die Brüder Karamasow“ (1880), die sich alle großer Beliebtheit erfreuten.

Es war jedoch sein Tagebuch eines Schrift-stellers, das zwischen 1873 und 1881 in mehreren Teilen veröffentlicht wurde, das seine Gefühle für sein Volk und für Rußland am deutlichsten zum Ausdruck brachte.

Dostojewskis Tagebuch behandelte viele Themen, die für seine Landsleute von bren-nendem Interesse waren, und zeigte deut-lich die Einsicht und Sensibilität, die ihn zu einem der beliebtesten großen Schriftsteller Rußlands machten.

Boris Brasol, der das „Tagebuch eines Schriftstellers“ ins Englische übersetzt hat, beschrieb die Reaktion des russischen Volkes auf Dostojewskis Tod am 9. Februar 1881:

„Die Nachricht von Dostojewskis Tod verbreitete sich augenblicklich wie der Blitz bis in die entlegensten Teile Ruß-lands, und eine Welle der Trauer lief durch die Herzen seines traurigen Volkes …

Große Menschenmengen nahmen an sei-ner Beerdigung teil: Männer und Frauen aus allen Gesellschaftsschichten — Staatsmänner von hohem Rang und unterdrückte Prostituierte; Analphabeten und angesehene Literaten; Armeeoffizie-re und gelehrte Wissenschaftler; leicht-gläubige Priester und ungläubige Stu-denten — sie alle waren da.

Wen hat Rußland mit so großer Ehr-erbietung begraben? War es nur einer ihrer berühmten Literaten? Wahrlich nicht: In diesem Sarg lag ein edler und erhabener Mann, ein kluger Lehrer, ein genialer Prophet, dessen Gedanken wie Berggipfel immer zum Himmel gerichtet waren, und der die Tiefen des bebenden Menschenherzens ermaß – mit all seinen Kämpfen, Sünden, und Stürmen; seinen Rätseln, Schmerzen und Sorgen; seinen ungesehenen Tränen und brennenden Leidenschaften …“

So innig, wie sein Volk ihn liebte, so sehr liebte Dostojewski auch sein Volk – und ver-achtete dessen Feinde und Ausbeuter.

Über eine Gruppe dieser Feinde bemerkte Dostojewski

… in dem im März 1877 veröffentlichten Abschnitt seines Tagebuchs …:

„… Ich weiß, daß es auf der ganzen Welt gewiß kein anderes Volk gibt, das sich so sehr über sein Los beklagt, unaufhörlich, nach jedem seiner Schritte und Worte, über seine Demütigung, sein Leiden, sein Martyrium. Man könnte meinen, daß nicht sie es sind, die in Europa regieren, die dort zumindest die Börsen und damit die Politik, die Innenpolitik, die Moral der Staaten lenken.“

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markwart Cochius
4 Monate zuvor

Nach einiger Abwesenheit komme ich nun dazu, all die Eingänge im Internet zu lesen. Noch nicht gelesen habe ich die angeregte Literatur bei Adelinde “Dostojewski”.

Wesentlich hier finde ich immer wieder das Herausstellen von Vorbildern auch für uns Deutsche und das besonders heute zur stillen Aufforderung, nicht auszusitzen und zu klagen. Diesen großen russischen Literaten hat auch Sibirien nicht zerbrochen. Ich glaube im Gegenteil: Er erkannte in der Brutalität des Vorgehens gegen ihn wie es richtig ist, Wahrheiten auszusprechen, ohne dadurch zum Verfolgten zu werden. Die Begleitung nach seinem Tod gab ihm recht. Dabei ist für mich sehr wichtig, daß seine Sprache in die Seelen ging.

Noch eine Erkenntnis schöpfe ich aus der Persönlichkeit Dostojewskis: Das starke Zusammenwirken von Körper, Geist und Seele.

Fr. Merz? Starker Geist, und was ist mit seiner Seelenkraft? Er macht seinem mit viel Ruhm ausgestattetem Vornamen Schande.

H. Obert! Schon in den späten 50er Jahren wußte ich, was er wert war; im Gegensatz von dem anderen, groß heraus gestellten, ehemals deutschen Raketenkonstrukteur.

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