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Königin Luise – die Deutsche

Königin Luise lebte ein Gutsein,

 

Königin Luise (Bild: akpool.de)

das uns unverfälscht gebliebenen Deutschen im Erbgut und am Herzen liegt und von Schacherseelen als Dummheit ausgelegt wird.

Unbeugsam in der Not ließ sich Königin Luise um keinen Preis von ihrer Seelenhöhe herablocken.

Sie sah dem Bösen in der Gestalt Napoleon Bonapartes schaudernd ins Angesicht, diesem öffentlichen Verleumder ihres Daseins und ihrer Handlungsweise, der vor keiner Niedertracht ihr gegenüber zurückschreckte.

Napoleon Bonaparte

Was die Kurzsichtigkeit und Schwäche der preußischen Verantwortlichen in Staats- und Heeresleitung in Bezug auf die kläglich verlorene Schlacht bei Jena und Auer-stedt und in Verhandlungen mit dem Korsen verschuldet hatten und in ihrer Unfähig-keit zu erreichen außerstande gewesen waren, das sollte sie, die hohe, aber junge Frau von 30 Jahren gegenüber dem unerbittlichen Feind der Deutschen erreichen:

„Die Dinge gehen nicht gut. Alle unsere Hoffnung ruht auf Ihnen, auf Ihrem Vermögen, nehmen Sie es auf sich und retten Sie den Staat.“

So wie hier Zar Alexander I. sie anbettelt, so hoffen andere der verantwortlichen Männer auf sie, obwohl sie wissen könnten, in welche Lage sie die Königin brächten.

Von ihrer Seelengröße war dann selbst dieser Napoleon beeindruckt.

Napoleon, Alexander I., Königin Luise, König Friedrich Wilhelm III. von li. bei Tilsit (Bild: wikiwand)

Die geistvolle Herzensfreundin Luises Frau von Berg bekundet 1814, also 4 Jahre nach Königin Luises Tod:

Es war etwas in ihr, was man eine Verklärung des Lebens nennen könnte, was dem Ge-wöhnlichen im Leben so unvergleichbar war und in dessen Nähe man sich gleichsam veredelt und beglückt fühlte …

 und:

… erhebend ist der Gedanke, daß noch jetzt jedes große Gefühl für das Vaterland, für deutsche Freiheit und Unabhängigkeit an das Andenken dieser geliebten Königin sich anknüpft und gleichsam durch sie geheiligt wird.

Wahres Gutsein schielt nicht nach Lohn. In diesem göttlichen Sinne der Zweckfreiheit schreibt Königin Luise auch Briefe an ihre Kinder, so an ihre Tochter Charlotte Anfang August 1801:

 

Prinzessin Charlotte von Preußen (Carl Gottlob Schmeidler, Bild: artnet)

Meine gute Charlotte. Ich sende Dir hierbei einen Taler. Glaube nicht, daß ich damit die reizende kleine Girlande bezahlen will, die Du mir geschickt hast und die mir soviel Vergnügen macht.

Man kann nicht bezahlen, was Liebe uns darbietet, diese Liebe, die Dich diese Girlande winden ließ und dabei denken: „sie wird Mama Vergnügen machen, und ich mache Mama so gern Vergnügen“…

Oder ihrem ältesten Sohn, dem Kronprinzen und späteren König Friedrich Wilhelm IV., schreibt sie in einem Brief vom 26.4.1810:

 

Kronprinz Friedrich Wilhelm im Jahr 1810, gemalt von Heinrich Anton Dähling (Bild:Wikipedia)

… Wirkliche Freiheit besteht nicht darin, daß man alles tut, was man kann, sondern daß man das Gute tut und was man als solches erkennt.

Nur durch Bändigung Deines Willens wirst Du zur Ausführung des Guten kommen, selbst wenn es mit Deinen Neigungen, Deinem Geschmack, Deiner Bequemlichkeit in Widerspruch steht; und Charakter haben heißt:

Nach reiflicher Prüfung des Guten oder Bösen das ins Werk setzen, was man als das Gute erkennt, und alle Willenskraft daran setzen, um sich nicht durch die Leidenschaften abwenden zu lassen, die der höchsten Wahrheit des Guten widerstreben könnten.

Welch eine Mutter! Welch eine Königin! Und welch ein Deutsches Volk, das zusammenströmte, um ihr nahe zu sein in Freude und Leid und von dem man angesichts ihres frühen Todes übereinstimmend berichtet,

daß es gewesen sei, wie wenn sich das Volk als eine Familie fühlte, die ein geliebtes Haupt verloren hätte. (Heinrich Hartmann, Luise – Preußens große Königin, Herrsching 1988)

Und nun wir, das gleiche Volk 200 Jahre später! Welch ein Absturz! von solchem Königtum des Guten zu so einer „Demokratie“ des Bösen, in der gekaufte Fremdgesteuerte das gespaltene Volk seiner Zerstö-rung entgegenführen wollen!

 

Karoline Friederike Gräfin von Berg, geborene von Haeseler, nach einem Gemälde von Johann Heinrich Schröder, um 1800 (Wikipedia)

Ja, liebe Frau von Berg, das ist unsere Hoffnung noch immer, daß sich das große, heute leider verschüttete

Gefühl für das Vaterland, für deutsche Freiheit und Unabhängigkeit

noch wieder erheben, sich gegen alle Vorteilssucht in den eigenen Reihen und gegen das Übelwollen der Regierenden durchsetzen kann, indem es

an das Andenken dieser geliebten Königin sich anknüpft und gleichsam durch sie geheiligt wird.

 

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KW
KW
1 Jahr zuvor

Besser als das Merkel-Regime konnte uns niemand die verbecherischen Absichten des Systems vor Augen führen, und trotzdem kapiert es die Masse nicht. Diese ungebildete Gesellschaft namens BRD-Regierung, wir wieder gewählt werden. Ich habe mir heute mal die Rede des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadineschād an die Deutschen durchgelesen. Die ganze Welt weiß, wie mit uns seit 1939 umgesprungen wird (der Iran wurde in den 40ern von Engländern und Russen!!! besetzt, wobei letztere das Gold mitgehen ließen–> für mich der Beweis, daß hinter der Sowjetunion und den USA dieselbe Schattenmacht saß) Kommunisten und die Geldelite haben dasselbe Ziel: Weltherrschaft, Unterdrückung, Ausbeutung der Masse, die sich aber niemals als Volk begreifen darf.
Mit der Geldmacht sich anzulegen, haben alle Angst, mit Grund. Man muß sich nur die Rede von Gaddafi vor der UNO anhören, dann weiß man, warum er umgebracht wurde.

Furor Teutonicus
Furor Teutonicus
1 Jahr zuvor

Liebe Adelinde, welcher bewußte Deutsche wird nicht erfüllt von Trauer, angesichts Deiner Erinnerung an die deutsche Königin der Herzen. Als preußische Königin sah sie sich ihr ganzes junges Leben lang verantwortlich für das Glück des ganzen deutschen Volkes. Es gibt keinen zeitlichen Abstand zu ihrem Wirken, der nicht nur Wehmut hervorruft, sondern auch die Kraft ihres Geistes in uns belebt. “Die deutsche Nation wird wieder aufleben, sie wird ihre Fesseln abwerfen und für alle Zeit das Herz Europas bleiben”. Lassen wir uns von diesem Motto des jungen Prinzen Leopold v. Hessen Homburg und Luises Liebe leiten – Deutschland stirbt nicht!

Gunnar von Groppenbruch

Welch bewegender Beitrag!
Recht herzlichen Dank dafür!

Heinrich S.
Heinrich S.
1 Jahr zuvor

Königin Luise war eine geborene Luise von Mecklenburg-Strelitz. Da ich hier meine Wurzeln habe, rührt mich ihr Werdegang, ihr Charakter und ihr Schicksal besonders an.

An ein aufleben unserer Nation kann ich nicht mehr so recht glauben, zu sehr sind wir zersetzt, unterwandert und gehirngewaschen worden,—- und werden es noch!!!

Man halte sich nur andere untergegangene große Völker vor Augen, aber die hatten wenigstens etwas mehr Zeit zur Verfügung, um sich zu entfalten.

Unser Trost sollte sein, auch die Zeit unserer Bezwinger wird endlich sein!!!
(Göring sagte es in einem Brief an Churchill voraus.)

Nein, die Zeit, wie wir sie aus Büchern, aus der Geschichte kennen, auch von Eltern und Großeltern überliefert ist: “Unwiederbringlich” –
so traurig es klingt.

Übrigens ein gleichnamiger Roman von Fontane hat diesen Titel, er beschreibt eine traurige Geschichte, die sich tatsächlich hier in Mecklenburg abgespielt hat.

Markwart Cochius
1 Jahr zuvor

In Stein gemeiselt schläft er: Barbarossa! Er wird nicht ins Leben zurück kommen.
Versteinert sind die Seelen hier, wann werden sie wieder empfindsam, wann wieder leben? Wann wird sie wieder erwachen, die wahre, echte Liebe der Mütter zu ihren Kindern?
Mütter bringen Leben, bringen sie heute auch die Liebe?

HB
HB
1 Jahr zuvor

FW III schaut ganz schön deppern drein… Und das zieht sich durch die deutsche Geschichte bis zum heutigen Tag

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