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Der Bibelkenner

Matthias Köpke  

fährt fort in seinem

Beschwerdebrief an die Othodoxe Rabbinerkonferenz Deutschlands

Was ist eigentlich Gehorsam?

„Die Religion des Judentums stellt sich die Aufgabe, die Menschen zu erziehen und zur sittlichen Vollendung zu führen. Daher wird die Bibel nicht müde, Gehorsam gegen ihre Gesetze zu fordern.

Sie verheißt Lohn und droht Strafe an, weil sie mit kindlicher Torheit und Unreife und mit menschlicher Leidenschaft rechnet.

Ein Gehorsam aber, der aus Furcht oder um eines Lohnes willen geübt wird, gilt in der Bibel nicht als die reinste Form des Gehor-chens. Der Fromme erfüllt aus Ehrfurcht vor Gott in freudiger Liebe das Gebot des Glau-bens. Kein Opfer ist ihm zu groß, um zu tun, was Gott ihm befiehlt. Die Erzählung von der Opferung Isaaks (Gen. 22) ist das Hohelied religiösen Gehorchens. Auf dem Scheiter-haufen dankt Rabbi Akiba Gott dafür, daß er das Gebot (Deut. 6,5) erfüllen kann:

,Du sollst deinen Gott lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft (b.Bĕr.61b). Nicht knechtische Unter-werfung, grundloses Gehorchen schreibt die Bibel vor, sondern Nachdenken über ihre Gebote und sinnendes Forschen (Ps. 1,2; 63,7). ,Erkennen sollst du und es dir zu Herzen nehmen, daß der Ewige Gott ist. Auch der Talmud befindet sich im Einklang mit der Bibel, wenn er lehrt, daß eine religiöse Pflicht um ihrer selbst willen geübt werden muß. ,Seid nicht wie Knechte, die ihrem Herrn um des Lohnes willen dienen (P.A.1,3; b. Bĕr.17 a).“ (2)

„Alles stammt von Gott, nur nicht die Gottesfurcht; sie ist das einzige, was man Gott geben kann.“

Können die Israeliten als „gottesfürchtig“ bezeichnet werden, wenn sie meinem Recht und Gottes Befehl in Genesis 27,40 (Esausegen) mißachten? Meine Antwort: Nein.

„Was für das talmudische Gesetz besonders kennzeichnend ist und vor allem anderen seine Eigenheiten verstehen läßt, ist der Umstand, daß es auf dem unerschütterlichen Glauben basiert, daß Gott selbst alle in der Tora, als dem Wort Gottes, kein Wort und kein Buchstabe zu wenig oder zu viel steht, daß nichts in der äußeren Form Zufall ist, sondern alles seine Bedeutung hat, daß die Tora in allen ihren Einzelheiten dazu be-stimmt ist, nach feststehenden, schon von der Offenbarung am Sinai her überlieferten Regeln gedeutet zu werden; … Sind ferner die Gesetze und Lehren der Tora der geoffenbar-te Wille Gottes, so ist es die oberste Pflicht und Aufgabe des Menschen, sie mit möglich-ster Genauigkeit und Absolutheit überall im Leben zur Geltung zu bringen. …“ (3)

Bringen die Israeliten den geoffenbarten Willen Gottes, das Tora-Gesetz in Gen. 27,40 (Esausegen) mit möglichster Genauigkeit und Absolutheit überall im Leben mir gegenüber zur Geltung? Meine Antwort: Nein.

Kiddusch haschem und Chillul haschem ,Heiligung und Entweihung (Profanation) des göttlichen Namens‘ bezeichnen eig. den höchsten und den tiefsten Grad jüdisch-religiöser Moral.

Sie besagen: der Jude ist verpflichtet, alles zu tun, was irgend in seiner Macht steht, um Gottes Namen durch sein Tun zu verherr-lichen, und andererseits alles zu vermeiden, was Gottes Namen in den Augen der Welt herabwürdigen könnte, gemäß Lev. 22,32:

,Und entweiht nicht meinen heiligen Namen, so daß ich geheiligt werde inmitten der Kinder Israels, ich bin der Ewige, der euch heiligt.‘ Insbesondere aber sollte Israel als Priestervolk (Ex. 19,5) es als seine Aufgabe betrachten, Gottes Namen bis zur Hingabe des eigenen Lebens für die Religion zu heiligen.

,Unter der Bedingung habe ich euch aus Ägypten herausgeführt, daß ihr euer Selbst hingebt, meinen Namen zu heiligen (Sifra zu Emor 138). So galt es denn ursprünglich als Pflicht jedes Juden, eher sein Leben zu opfern, als daß er wegen Androhung des Todes sich entschlösse, durch die öffentliche Übertretung eines göttlichen Gebots den Namen Gottes zu entweihen (b. Sanh. 74a und b). (Anm. M.K.: Die religiösen Märtyrer werden daher ,Heilige‘ genannt).

… Bemerkenswert ist der Spruch: ,Alle Sünden werden durch Buße, den Versöh-nungstag oder die läuternde Kraft der Leiden vergeben, nur nicht die Entweihung des göttlichen Namens, wie geschrieben steht:

„Wahrlich, diese Missetat soll euch nicht vergeben werden, bis ihr sterbt“ (Mĕchilta zu Jitro 7; b. Joma 86a).“ (4)

Entweihen die Israeliten den Namen Gottes, wenn sie mir mein Recht des Esausegens (Gen. 27,40), die Freiheit von Israels Joch, verwehren? Meine Antwort: Ja.

Gerichtswesen. Das Gericht ist nach jüdischer Auffassung in erster Linie eine göttliche Institution. Wer vor dem Gericht erscheint, tritt daher gleichsam vor Gott (Deut. 19,17); denn ,das Gericht ist Gottes (Deut. 1,17). Die Richter werden als Organe Gottes betrachtet, sie werden darum in der Bibel auch bisweilen mit dem gleichen Ausdruck wie Gott (elohim) bezeichnet (Ex. 22,7f.; 1. Sam. 2,25), die das Recht zu suchen haben, indem sie gleichsam Gott selbst befragen (Ex. 18,15).

Gott gilt als beim Gericht an-wesend, in seinem Namen wird Recht gesprochen. Durch diese hohe Auffassung von der Stellung und Aufgabe des Gerichtes wurde jeder Gewalt und Willkür von Anfang an entgegengetreten.

… In anschaulicher Weise kommt das Streben des Königs Josaphat, die Gerechtigkeit in Israel zu fördern, in seiner Mahnung an die Richter zum Ausdruck: ,Seht zu, was ihr tut; denn Ihr haltet das Gericht nicht für Men-schen, sondern für den Ewigen, und er ist bei Euch im Rechtsspruch; darum sei die Gottes-furcht Euch gegenwärtig, hütet Euch bei Eurem Tun; denn beim Ewigen, unserem Gott, gibt es nicht Ungerechtigkeit, Ansehen der Person und Annahme von Bestechung (2. Chron. 19,6).“ (5)

Können die Israeliten noch im Namen Gottes Recht sprechen, wenn sie das Recht des Esause-gens (Gen. 27,40) mir und anderen gegenüber mißachten? Meine Antwort: Nein.

„613 Gebote und Verbote der Tora. Nach einer alten, bereits auf die tannaitische Zeit zurückgehenden Tradition (Mĕchilta, Jitro, Bachodesch; Sifre, Deut. § 76) beginnt ein bekannter Ausspruch des Haggadisten Simlaj (3. Jhdt. n.), der die große Zahl der biblischen Gebote durch David und die Propheten auf einen immer kürzeren, religiös-ethischen Ausdruck bringen läßt, mit den Worten:

  • 613 Gebote sind dem Moses geoffenbart worden,

  • 365 Verbote, gleich der Anzahl der Tage des Sonnenjahres, und

  • 248 Gebote, gleich der Anzahl der Glieder des menschlichen Körpers‘ (b. Makk. 23b).

Die für die Zahlen 365 und 248 angegebenen Parallelen sollen nach Juda b. Simon besagen: Jeder Tag spricht zum Menschen: ,Ich bitte dich, übertritt nicht an mir dies Verbot!‘ Und jedes Glied spricht zum Menschen: ,Ich bitte dich, übe mit mir dies Gebot aus!‘ (Pĕssikta 101a; Tanchuma, Ki teze 2, Ausg. S. Buber). Maimonides (Rambam) stellte in seinem Buch „Sefer hamizwot“ (Buch der Gebote) vierzehn Leitsätze auf, die er seiner Aufzählung zu-grunde legte und die von einigen Aufzäh-lungen anderer Gelehrter etwas abweichen.“ (6)

Hier an dieser Stelle möchte ich aus diesen 613 Geboten und Verboten diejenigen aufzählen, die zu miß-achten m.E. sich die Israeliten schuldig machen, wenn sie den Esausegen Gen. 27,40 an mich, mein Volk und jeden, der sich darauf beruft, nicht einhalten. Die nachfolgende Aufzählung ist der Liste des Maimonides entnommen, die im „Jüdischen Lexikon“ Band II von Herlitz und Kirschner (s. o.) abgedruckt ist.

Verstoß gegen folgende Gebote (von 248):

3. Liebe zu Gott (Deut. 6,5); 4. Ehrfurcht vor Gott (Deut. 6,13); 6. Hangen an Gott (Deut. 10,20); 8. Wandeln in den Wegen Gottes (Deut. 28,9); 9. Heiligung des göttlichen Namens (Kiddusch haschem, Lev. 22,32); 172. Gehorsam gegen jeden Propheten, insoweit dieser innerhalb der Vorschriften der Tora blei3. bt (Deut. 18,15); 177. Unparteilichkeit beim Gericht (Lev. 19,15); 179. Sorgfältige Prüfung der Zeugen (Deut. 13,14); 207. Liebe zum Fremdling (Deut. 10,19); 235. Dauernde Sklaverei kanaanitischer Sklaven (Lev. 25,46. Anm. Matthias Köpke: kanaanitischer = aus den heidnischen, nichtjüdischen Völkern. Dieses Gebot ist m.E. falsch, weil es nicht mit dem Esausegen Gen. 27,40 in Einklang zu bringen ist, m.E. irrt sich hier Maimonides).

Verstoß gegen folgende Verbote (von 365):

2. Ein Bild von Gott zu machen oder zu haben (Ex. 20,4);

48-49. Mit den sieben Völkern Kanaans Frieden zu schließen oder sie am Leben zu erhalten(Ex. 23,32; Deut. 7,2; 20,17. Anm. M. Köpke: Auch hier irrt m.E. Maimonides, weil er den Esausegen Gen. 27,40 nicht beachtet.);

60. Den heiligen Namen Gottes zu lästern (Lev. 24,16; Ex. 22,27); 61. Eine eidliche Zusage zu brechen (Lev. 19,12. Anm. Matthias Köpke: Wenn jemand auf die Bibel schwört, schwört er auch auf den Esausegen Gen. 27,40, wenn er dann den Esausegen nicht beachtet ist er Eidbrüchig!);

63. Gottes Namen zu entweihen (Lev. 18,21; 22,32);

64. Gott zu versuchen (Deut. 6,16);

273. Im Gericht Unrecht zu tun (Lev. 19,35);

275-276. Als Richter das Ansehen der Person zu achten oder sich zu fürchten (Lev. 19,15; Deut. 1,17. Anm. M. Köpke: Die Richter fürchten sich m.E. davor, meinen Fall, mit der Beanspruchung von Gen. 27,40, vor ihren Gerichten zu verhandeln, oder auch nur Kontakt mit mir aufzunehmen.);

280. Das Recht der Fremdlinge, Ausländer oder Waisen zu verdrehen (Deut. 24,17);

284. Gesetzesunkundige als Richter anzustellen (Deut. 1,17. Anm. M. Köpke: Anscheinend kennt kein Richter den Esausegen in Gen. 27,40.);

312. Dem obersten Gericht den Gehorsam zu versagen (Deut. 17,11. Anm. M. Köpke: Und wenn der Esausegen Gen. 27,40 bekannt ist, warum hält sich niemand daran?);

313-314. Etwas vom Gesetz hinzuzufügen oder von ihm wegzunehmen (Deut. 13,1. Anm. M. Köpke: M.E. wird der Esausegen Gen. 27,40 als sehr wichtiges Gesetz nicht beachtet oder weggenommen!).

Im Juden- und Christentum herrscht die Anschauung, daß alle Gebote in der Tora, also auch der Esau-segen Gen. 27,40, ewig gültig sind: die absolute Geltung der religiösen Wahrheit übertragen sie auf die Einzelvorschriften der Tora.

Fortsetzung (Schluß) folgt

_______________________

Anmerkungen

2) Israel Shahak u. Norton Mezvinsky: „Jewish Fundamentalism in Israel“, 176 Seiten, London 1999, Pluto Press, 345 Archway Road, London N6 5AA.

3) Roland Bohlinger: „Denkschrift auf der Grundlage des geltenden Völkerrechts und des im Alten Testament verkündeten Jakob- und Esausegens“, veröffentlicht in „Freiheit und Recht“, Viöl im Nov. 2002.

4) „Die Ankunft des Messias selber ist an unmögliche, jedenfalls höchst paradoxe Bedingungen gebunden, niemals wohl melancholischer und menschlich-vertrackter als in dem, einen Gedanken des Sohar zuspitzenden Wort, der Messias werde nicht eher kommen, als bis die Tränen Esaus versiegt sein werden. (Als Sohar-Zitat bei Benjamin aus Solositz, Ture Sahab, Mohilew 1816, f. 56b. Die Formulierung ist eine Zuspitzung einer Stelle im Sohar II, 12b). Unter allen Bedingungen der Erlösung wahrlich die überraschendste und zugleich unmöglichste! Denn die Tränen Esaus sind die, die er nach Gen. 27, 38 (1. Mose) vergoß, als er von Jakob“ (Anm. M.K.: Israel) „um den Segen Isaaks betrogen wurde.“ (Quelle: Gershom Scholem in seinem Buch „Judaica“ Suhrkamp Verlag 1968, S. 72: Zum Verständnis der messianischen Idee im Judentum.) Warum verwehrt man mir – den sog. Heiden – den Esausegen, der doch Teil der jüdischen und christlichen Verfassung (Bibel) ist? Richten sie sich da nicht gegen ihren eigenen Glauben und ihr eigenes biblisches Verfassungsgesetz? Was sieht die Bibel für Strafen für einen solchen biblischen Verfassungs- und Gesetzesbruch vor? Etwa die Vernichtung? Oder 5. Mose 30, 15-16: „Siehe, ich habe dir heute das Leben und das Gute, und den Tod und das Böse vorgelegt, da ich dir heute gebiete, deinen Gott, zu lieben, auf seinen Wegen zu wandeln und seine Gebote und seine Ordnungen und seine Rechtsbestimmungen zu beobachten, damit du lebst und zahlreich wirst …“ 19-20: „Ich nehme heute den Himmel und die Erde zu Zeugen gegen euch: das Leben und den Tod habe ich euch vorgelegt, den Segen und den Fluch! So wähle das Leben, auf daß du lebst, du und deine Nachkommen, indem du deinen Gott, liebst und seiner Stimme gehorchst und ihm anhängst; denn das ist dein Leben und die Länge deiner Tage, …“  Würde nicht auch ich den Fluch wählen, wenn ich den Esausegen nicht beanspruchen würde? Es ist ja die Verheißung Gottes an mich – als sog. Heiden – und muß von mir umgesetzt werden.

5) Siehe Teil II Punkt 5: „Eine verhängnisvolle Mythologie“ (Die Noachidischen Gebote) in M. Köpke’s „Denkschrift – Warum soll unsere natürliche Welt zerstört werden?“ 7. erw. Auflage 2021

6) Wissen die Israeliten überhaupt, was es heißt, ein gehorsames, auserwähltes Volk zu sein? In „Jüdisches Lexikon“ Band 1-4 von Dr. Herlitz und Dr. Kirschner, Jüdischer Verlag Berlin 1927-1930 steht unter Auserwähltes Volk (1) Gehorsam (2) Gesetze, Talmudische (3) Kiddusch Haschem (4) Gerichtswesen (5) Gebote und Verbote der Tora, 613 (6) Gerechtigkeit

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Dr. Gunther Kümel, Chemiker und Virologe
Dr. Gunther Kümel, Chemiker und Virologe
1 Jahr zuvor

Was haben wir Christen mit dem zu schaffen, was die Gläubigen einer fremden Religion urteilen?
Der eifersüchtige, erkenntnisfeindliche, rachsüchtige Jahwe ist derart weit vom Gott der Christenheit entfernt, daß es Blasphemie ist, zu sagen, “wir hätten doch alle einen und denselben Gott”.
Der Gott, von dem Jesus spricht, ist nicht erkenntnisfeindlich, er ist der Geist in der Welt selbst (Joh. 4,24).
Das AT ist die Heilige Schrift der fremden mosaischen Religion, nur das, was die Lehre Christi daraus aufnimmt, ist christlich, etwa die Gebote.

Heinrich S.
Heinrich S.
1 Jahr zuvor

Gegen die Gebote , lieber Herr Dr., ist absolut nichts einzuwenden, alles andere hat der Welt mehr Unheil als Heil gebracht!
Damit meine ich alle Religionen!!!

Matthias Köpke
Matthias Köpke
1 Jahr zuvor

Was hat das Christentum mit dem Judentum oder mit dem Deutschtum zu tun? Diese Frage hat mich einmal sehr beschäftigt. Einige Ergebnisse meiner Forschung diesbezüglich habe ich in zwei Büchern veröffentlicht, die man sich im Internet jeweils als PDF-Datei runterladen kann.
1. “Deutschtum und Christentum – Unüberbrückbare Gegensätze?”: https://archive.org/details/koepke-matthias-deutschtum-und-christentum-unueberbrueckbare-gegensaetze
2. “DENKSCHRIFT – Warum soll unsere natürliche Welt zerstört werden?”: https://archive.org/details/kopke-matthias-denkschrift-warum-soll-unsere-naturliche-welt-…-5.-aufl.-internetausgabe
Oder man lese das Buch “Erlösung von Jesu Christo” von Mathilde Ludendorff.

Matthias Köpke
Matthias Köpke
1 Jahr zuvor

Bei dem von Dr. Kümel genannten Joh. 4,24 ist lediglich der Bibelgeist und die Bibelwahrheit gemeint. Genauso wenn Jesus sagt “Ich bin der WEG die WAHRHEIT und das LEBEN” Joh. 14,6. Alles andere wird von echten Christen ganz folgerichtig als satanisch (widergöttlich) angesehen. So auch die Naturwissenschaften. Schauen wir uns an, wie “wissenschaftlich” die derzeitige Corona-Pandemie und die Maßnahmen dagegen begründet sind. Da passen m.E. die folgenden Bibelsstellen vortrefflich:
„Die Opfer Gottes sind ein ZERBROCHENER GEIST; ein zerbrochenes und ZERSCHLAGENES HERZ wirst du, Gott, nicht verachten.“ (Psalm 51, 19)
„Glückselig die ARMEN IM GEIST, denn ihrer ist das Reich der Himmel.“ (Matth. 5, 3.)
„Wenn einer unter euch für weise gilt in dieser Welt, der werde erst ein Tor, um weise zu werden. Denn DIE WEISHEIT DER WELT IST TORHEIT BEI GOTT;“ (1. Korinther 3, 18-19.)
„Wer nun irgend ein FREUND DER WELT sein will, stellt sich als FEIND GOTTES dar.“ (Jak. 4, 4)
„Wenn wir sagen, daß wir keine Sünde haben, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er (Jahweh) treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit. Wenn wir sagen, daß wir nicht gesündigt haben, so machen wir ihn (Gott Jahweh) zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.“ (1. Johannes 1, 8-10)
Jesus sprach, „Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, daß ich über sie König würde, bringt her und erwürgt sie vor mir!“ (Lukas 19,27)
„Wähnt nicht, daß ich (Jesus) gekommen sei, das (jüdische) Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen.“ (Matth. 5, 17)
Johannes 15, 6-8: „Wenn jemand nicht in mir bleibt, so wird er hinausgeworfen wie die Rebe und verdorrt; und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen.“
Lukas 3, 9: „Es ist schon die Axt den Bäumen an die Wurzel gelegt; welcher Baum nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und in das Feuer geworfen.“
Hat nicht das Christentum in der Vergangenheit so gewütet?
Wie kann man denn behaupten, der Gott des Alten Testamentes hat nichts mit dem Gott des Neuen Testamentes zu tun?
“Glückselig die armen im Geist”? (Matt. 5,3)
https://archive.org/details/kopke-matthias-denkschrift-warum-soll-unsere-naturliche-welt-…-5.-aufl.-internetausgabe

jasosans
jasosans
1 Jahr zuvor

“Glückselig die armen im Geist”? (Matt. 5,3)
Die korrekte und sinngemäße Übersetzung des griechischen Urtextes lautet:
“Selig gepriesen seien die Bettler nach Geist !”

HK
HK
1 Jahr zuvor

Sehr verehrter Herr Köpke,
ich habe wie viele andere als Kind und Jugendlicher sehr unter christlich-intoleranten Eltern zu leiden gehabt und bin mir vollkommen bewußt darüber, daß unsere Schwäche und der Untergang unseres und anderer Völker (haben *jene* doch mit verchristeten Völkern leichtes Spiel, ja sogar Bundesgenossen, nützliche Idioten = “Shabbesgojim” genannt) und die de facto j. Weltherrschaft ohne die Verchristung Deutschlands/Europas nicht möglich gewesen wäre.

Mir ist es schleierhaft und befremdlich, weshalb man sich (100 Jahre nach “Erlösung VON J.C.”) im 21. Jahrhundert immer noch mit dem Christentum auseinandersetzen muß – mir ist es leid.
Doch nun wird es ja durch den nächsten Abkömmling aus jenem Hause, den Islam ersetzt … ganz toll!

Aber ist ja eh schon egal, ist doch das eigentliche j. Anliegen die Vernichtung Amaleks, die endgültige Auslöschung von uns Deutschen und die Vermischung aller anderen europäischen Völker bis zur Unkenntlichkeit.

Kann man sich an Ihrer Einforderung zur Beachtung des Esau-Segens an die religiösen und somit obersten Vertreter des Judentums … kann man sich daran beteiligen oder kann/soll jeder selbst unter Ihren Text seinen Namen daruntersetzen?

Vielen herzlichen Dank an Sie und an alle, die wie Sie wirken!

Das, was im N.T. von Rabbi Je(ho)schua? berichtet wird, das Befolgen j.-orthodoxer Vorschriften, “sein” Vater-Unser, das sich bei nährem Betrachten als das j. Kaddish-Gebet erweist, das Brotbrechen, bis hin zu den Quasten an seinen Gewändern, und daß er schon mit jungen Jahren schriftkundig gewesen sein soll, zeugt unbestreitbar davon, daß diese Lehre einer ursprünglich exklusiv j. Sekte sehr wohl das A.T. zur Grundlage hatte und hat. Ungeachtet dessen, daß j. umgearbeitete Legenden von Buddha und Krishna in die Genese der Erzählung über einen j. Rebellen, den manche J. als den schon so lange ersehnten Moischiach ansahen, miteinflossen.

Matthias Köpke
Matthias Köpke
1 Jahr zuvor

Wir haben es gegenwärtig immer noch mit Judentum, Christentum und Mohammedanismus zu tun, weil diese drei abrahamitischen Religionen weltmachtgierig sind. Dieses Ziel wird seit vielen hundert Jahren von den o.g. Gemeinschaften angestrebt und wird auch immer angestrebt werden, weil das auch deren PROGRAMM ist. Dieses Programm steht in der Bibel. Wollen wir als sog. “Heiden” dort gegensteuern, müssen wir die Bibel kennen. Kennt man die Bibel, dann kennt man auch die Gedankengänge und Handlungsweisen dieser Weltmachtgierigen. Es ist dann nicht schwer hinter die Kulissen zu schauen, wie man so schön sagt. Diesem Zweck dient meine DENKSCHRIFT, die man sich kostenlos als PDF-Datei hier herunterladen kann: https://archive.org/details/kopke-matthias-denkschrift-warum-soll-unsere-naturliche-welt-…-5.-aufl.-internetausgabe
Nun ja, ich denke jeder sollte den Esausegen für sich selbst beanspruchen. Meine Schreiben können gerne als Vorlage benutzt werden, haben aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wichtig ist die Auseinandersetzung mit der Thematik und das Wissen, daß jeder seine Freiheit mehr oder weniger selbst erkämpfen muss. Ich stehe allerdings jedem Interessierten mit meinem Rat zur Seite. Mathilde Ludendorff schrieb im Jahr 1952 in einem Flugblatt mit dem Titel “Jüdischer Glaube gestaltet Realpolitik” u.a. folgendes:
„Zweierlei sei denen, die die Gefahr überwinden wollen, an die Seele gelegt. Einmal, daß der zusammengetragene Wahrheitsbeweis (gemeint ist der Wahrheitsbeweis in der Judenfrage, der im Spruchkammerverfahren von Frau Dr. Mathilde Ludendorff vorgelegt worden war: https://archive.org/details/koepke-matthias-der-wahrheitsbeweis-1.-auflage) gründlich aufgenommen und verwertet wird. Und zum anderen, daß sich tief eingeprägt wird:
Nur der Kampf hier wird zum Ziel führen, der gerade den orthodoxen Juden als von ihrem Gott Jahweh selbst verheißener Kampf erscheinen muß, ein Ringen um die Freiheit aller nichtjüdischen Völker, der niemals über das Ziel hinausschießt, der niemals etwas anderes ist als das in ernster Moral verwirklichte Abschütteln des Joches Jakobs von dem Halse“. …
„Die Stunde, in der der gesetzestreue Jude erstmals dessen gegenwärtig sein muß, dass die nichtjüdischen Völker (der Esau) ,sich aufraffen, das Joch Jakobs (des Juden) von ihren Schultern reißen und auch Herr sind‘, ist also heute gekommen. Möge die Aufklärung über den Esau-Segen sich ganz der ungeheuren Bedeutung dieser geschichtlichen Stunde gemäß Bahn brechen! Gilt es doch, alle nichtjüdischen und nichtchristlichen Völker, aber auch alle Christen und Freimaurer über die Verheißung Jahwehs an Esau nach jüdischem Geheimsinn aufzuklären und diese Aufklärung auch noch mit den vom Judentum selbst gelieferten Beweisen zu verbinden. Erst in dieser Stunde hat nach jüdischem Geheimglauben Esau das Recht, das Joch abzuwerfen und selbst Herr zu sein, denn der Segen für Esau hat erst dann Gültigkeit, wenn die Verheißung für Jakob erfüllt, dieser also Herr über die Völker ist. Ebenso wichtig und dringlich ist aber auch die Aufgabe, allen Juden nun den Segen für Esau in Erinnerung zu bringen, dessen Geheimsinn sie ja kennen. Furchtbare Weltkriege, Sklavenelend in Fülle könnten verhütet werden, wenn dies rechtzeitig gelingt! Handeln Sie also dementsprechend, ehe es zu spät ist. Noch nie wurde allen Wissenden eine so hohe Möglichkeit, Unheil zu verhüten, gegeben. Noch nie lag auf allen so hohe Verantwortung!“

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