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Europas uralte Hochkultur und ihre Feinde

mit dem Bild des Rufers an den Eksternsteinen

Elisabeth Neumann-Gundrum

zeigt in ihrem Monumental-Werk (s.o.), was sie in Fels-Formationen in Deutschland entdeckt hat, besonders am Istenberg und an den Externsteinen.

Es sind Großskulpturen, herausmodelliert aus dem vorgegebenen Gestein, mit Gesichtern, die das rechte Auge bedeckt und nur das linke als nach außen sehend zeigen.

Daß es sich dabei nicht um Fantasiegebilde der Autorin handelt, sieht man an den Bearbeitungs-spuren, die dabei gefunden wurden. Der Rufer an den Externsteinen spricht überdies in aller Deutlichkeit für menschliche Bildhauerarbeit.

Neumann-Gundrum:

Die Urbilder der Groß-Skulpturen Alteuropas sind eine Sinnbild-(= Denkbild-)Inschrift. Sie ist eine geschichtliche Urkundenschrift. Die Fülle des Materials ist unabsehbar.

So erhielt sie von dem spanischen Forscher Lopez zahlreiche, nämlich 900 Bilder aus seiner Heimat Spanien, die ähnliche Skulpturen aus Fels herausmodelliert zeigen, und aus ganz Europa wurde ihr Ähnliches gemeldet.

 

aus: N.-G. a.a.O.

Neumann-Gundrum:

Die Träger der Urbilder sind Darstellungen jener beiden wohlbekannten Anthropos-Typen, … von denen und aus deren Mischung die heutigen Europäer vor allem abstammen. Bis rund -2000 zeigen die bisherigen Ske-lettfunde von sapienstümlichen Menschen-typen zahlenmäßig vorwiegend Cro-Magnons, ohne gänzliches Fehlen der Leptodolichomorphen.

 

li.: Leptodolichomorph (“nordisch”) und re.: Cro-Magnon (“fälisch”)

Letztere sind ab rund -2000 nach bisheriger Feststellung in der Überzahl, und ihre Gräber weisen die wertvolleren Beigaben auf, was für soziale Vorherrschaft sprechen kann und für das Überwandert-worden-Sein der ersten Gruppe durch die zweite. Beide homo sapiens.

Wichtig zur Zeitbestimmung der Skulpturen und dessen, was sie darstellen, sind Ausführungen Neumann-Gundrums. Sie rät

als naheliegend, den Anfang der Groß-Skulpturen eher mit dem letzten Widder-zyklus (rund 32.000 v. Chr.) zu verbinden. Eine weitere Stütze für diese Darstellung ist das derzeitige Klima der Würm/Weichsel-Eiszeit mit ihrer Temperatur-Erniedrigung von durchschnittlich etwas wärmer als 10° unter Heute.

Die große Bedeutung der Sonne … ist in dieser Kältezeit des Aurignaciens* weit eher verständlich als in dem nacheiszeitlichen, wärmeren Klima des Mesolithikums (mittlere Steinzeit) mit Temperaturen, die bald die heutigen Werte erreichen und nachfolgend überschreiten.

*) älteste archäologische Kultur des europäischen Jungpaläolithikums, und zeitgleich mit der Ausbreitung des anatomisch modernen Menschen (Homo sapiens) in weiten Teilen West-, Mittel- und Osteuropas (Wikipedia)

Ferner ist zu beachten, daß der Anfang des Jung-Paläolithicums (jüngste Epoche der Altsteinzeit) … dem heutigen Forschungs-stand mit dem ersten Auftreten des heutigen Menschentypus (homo sapiens sapiens) verbunden gilt.

Es wäre also zu erwägen, ob die Groß-Skulpturen mit ihrer tiefenpsychischen Symbolik (Zwiesicht, Atemgeburt) nicht – auf Grund einer neuen menschlichen Selbsterfahrung – geschichtlich die neue Antwort des Denkens ausdrücken.

 

aus: Neumann-Grundrum “Europas Kultur der Groß-Sklupturen”: Verdeutlichung der Skulpturen für den ungeübten Beschauer durch die Zeichnungen der Autorin

Erst die Zwiesicht bringt die volle Erkenntnis. Neumann-Gundrum betont, daß

… fast überall, wo es Felsen in Europa gibt, es sich nicht um Hinterlassenschaft einer abgezweigten Sonderentwicklung handelt, sondern um eine fraglos gemeinsame Antwort zumindest unserer ganzen alteuropäischen Menschengruppe.

 

aus: N.-G. a.a.O.

Wir sehen die Zwiesicht dargestellt und die „Atemgeburten“. Das nach außen blickende, die Dinge des Weltalls sehende Auge wäre nach Immanuel Kant eine Darstellung der „Reinen Vernunft“, die das „Ding an sich“, dessen Wesensgehalt, das Göttliche, jedoch nicht zu erkennen vermag.

Daher glaubte Kant, der als menschliches Erkenntnisorgan nur die reine Vernunft sah, der Mensch könne Gott überhaupt nicht erkennen.

Mathilde Ludendorff dagegen sah in der Innenschau des Wesens der Dinge die Möglichkeit, das in allem waltende, alles erhaltende Göttliche klar erleben und erschauen zu können. Sie nennt diese Fähigkeit zur Innenschau das 2. Erkenntnisorgan. Somit ergänzten sich die Philosophen:

Kant sah den Menschen mit seiner Vernunft als das „Bewußtsein des Weltalls“. Mathilde Ludendorff nennt zusätzlich mit der Erkenntnisfähigkeit zur Gottschau den Menschen das „Bewußtsein Gottes“ – allerdings nur unter der Bedingung, daß er sich ihm in der inneren Schau auch wirklich zuwendet.

Ihm ist von der Schöpfung die Freiheit verliehen, sich dem Göttlichen zuzuwenden oder es zu unterlassen, ja er hat sogar die Freiheit, alles Gute, Schöne, Wahre zu hassen, zu bekämpfen und zu vernichten.

 

Diese Innenschau des menschlichen Ichs erblickt Wirklichkeit und ist nicht zu verwechseln mit esoterischen Gespinsten, die allenfalls von der Vernunft erdachte, ich-bezogene Wunschvor-stellungen darstellen.

Das erschaute Wesen, das in allem waltet, ist frei von den Kategorien der Erscheinungswelt Raum, Zeit und Ursächlichkeit. Es läßt sich deshalb so wenig in Worte fassen wie etwa die Seele eines klassischen Musikwerkes.

Die erdachten Götter- u.a. -Gestalten wie Erzengel usw. sind Phantasie-Erzeugnisse der raum-zeit-ursächlich denkenden Vernunft und haben somit mit dem Göttlichen, das frei ist von den Kategorien der Erscheinungswelt, nichts zu tun.

Mathilde Ludendorff ist es nun auch, die den uralten Mythos der Edda vom Opfer des einen Auges, das in den Brunnen Mimir, das heißt Erinnerung, versenkt wird, als Erkenntnis tiefster Weisheit unserer Ahnen sieht. Das Erberinnern an die in uns waltenden Schöpfungstufen der Evolution sind ein guter Zugang zum Göttlichen, das die Welt und schließlich das wache Bewußtsein seiner selbst schuf.

Mathilde Ludendorff schreibt in ihrem philosophischen Werk „Des Menschen Seele“, 1. Auflage 1923:

… In Bildsprache verhüllt, wurde von unseren Ahnen die erlebte Weisheit von Geschlecht zu Geschlecht getragen.

… Es ist die einzige Gottüberzeugung der vergangenen Jahrtausende, von der wir heute Kunde haben, die ihre Grenzen mit der gleichen Klarheit schaute wie Kant die Begrenztheit der Vernunft.

Aus dieser Erkenntnis der Begrenztheit der Vernunft, die nur in den Kategorien, die auch die Erscheinungswelt bestimmen, denken und die Erscheinungswelt wahrnehmen und beurteilen kann, nämlich in Raum, Zeit und Ursächlichkeit, schufen die Altvorderen die zwiegesichtigen Gestalten.

Die Forschungsergebnisse Neumann-Gundrums von 1981 konnte die Philosophin 1923 noch nicht vernommen haben. Sie sprach hier nur von schriftlich überlieferten Darstellungen.

Mit den Funden der Großskulpturen hat Neumann-Gundrum die alten Texte reich bestätigen können, und wir können uns hier der Übereinstimmung zweier großer deutscher Denkerinnen erfreuen.

Zu den Darstellungen der Atemgeburt sagt Neumann-Gundrum:

Ein solches, global wie Musik, viele Einzelsprachgrenzen durchgreifendes Wortsymbol ist der „Atem“, der „Lufthauch“.

… Gemeint ist jedesmal diejenige besondere, außersinnliche Urkraft, die … als schöpferischer Hauch die Wirklichkeit schafft.

… Das Wissen  um diesen, menschliches Leben wesenhaft erwirkenden Bezug muß ursprünglicher Antrieb der Atemgeburt-Symbolik gewesen sein.

Sonst wäre sie nicht vorhanden und bezeugte nicht, hart im Raum, die Gestaltungskraft einer bisher unbekannten oder vergessenen großartigen Hochkultur Europas, die offenbar

nicht machtpolitisch, sondern seelisch-schöpferisch, menschen-bildend begründet ist.

Ebenso belangvoll wie der sprachliche Bezug … ist es zweitens, daß das Atemgeburt-Symbol sowohl an männlichen wie an weiblich wirkenden Skulpturköpfen gestaltet wurde.

… Das wäre an sich nicht erstaunlich, sondern zu erwarten, denn längst ist es geschichtlich erwiesen und allgemein bekannt, daß die Menschheit den Ursprung sinnbildlich Jahrtausende früher „Mutter“ als „Vater“ nannte, weniger ist bekannt, daß sie ihn auch „Mutter und Vater“ genannt hat …

Das Urwissen der alteuropäischen Hochkultur ist dem mann-weiblichen, weib-männlichen nicht ausgeschert, sondern von vornherein überlegen:

Das Bild des Seinsgrundes ist sowohl weiblich wie männlich eingekleidet, seine Geborenen sind es ebenfalls.

… Auf die Entfaltung jener gemeinsamen Seins-Tiefe, die beide Geschlechter zu Menschen macht, offensichtlich auf die kommt es an.

Herman Wirth (Wikipedia Bildausschnitt)

Herman Wirth, gab 1969 seinen neuen Externsteinführer heraus. Darin zeigt er Beweise für seine Ansicht, daß unsere Urahnen in einer „Heimordnung“ gelebt hätten, in der das weibliche Element bestimmend gewesen sei. Es sind Bildnisse gefunden worden, die germanische Frauen darstellen mit dem Symbol der göttlichen Kraft, „urja“. 

Das sei das Symbol u.a. für „odal“, die Sippenerde, die bebaut werden durfte, aber nicht persönliches Eigentum war und werden durfte.

Germanische Mutter mit dem urja-Zeichen (8) (Herman Wirth)

Es ist das sakrale Bodenrecht der Urgemeinschaft, die Gotteserde … „das bäuerliche Gemeinschaftsland“ … Es ist das Wort „heim“, und nur so ist es uns auch überkommen als teuerstes, heiligstes Volksgut …

Kurz: Es bedeutet die mütterliche Geborgenheit der Heimat, in der das angeborene Recht gilt.

Dieses volkserhaltende, heimatliche Recht ging mit Karl dem großen Diener orientalischer Andersart unter, als er sich anmaßte, unantastbaren Volksboden an bestechliche „Edelinge“ als „Lehen“ zu vergeben.

Plötzlich wurde – wie Erich Ludendorff es nannte – „Heilige deutsche Erde Handelsware“! Das war der Beginn unseres Volksuntergangs, den wir heute dicht vor Augen sehen.

Heute herrscht allgemein der schon im alten Orient übliche Händler-, ja Schachergeist, der über Leichen geht. Mit seiner Habgier, seiner List, seinem Haß tritt dieser Fremdgeist einer dem alten europäischen Geist diametral entgegengesetzten Denkweise uns Europäern, allen voran uns Deutschen, entgegen.

Kissinger (Bild: WELT)

So – um nur ein Beispiel zu nennen – der „geheime Weltenlenker“ Henry Kissinger,** der in Washington vor einer Gruppe von Geschäftsleuten im September 1974 sagte:

**) http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/05/die-vergewaltigung-griechenlands.html#ixzz8D5g6f3mM

Das griechische Volk ist anarchistisch und schwer zu bändigen. Deshalb müssen wir tief in seine kulturellen Wurzeln stoßen, vielleicht können wir sie dann zur Konformität zwingen …, damit wir ihre Fähigkeit, sich zu entwik-keln, neutralisieren können …, um sie damit als Hindernis bei unseren strategisch wichtigen Plänen im Balkan, im Mittelmeer und im Nahen Osten zu entfernen.

So zu planen und zu handeln nehmen sich diese volkfremden Völkervernichter heraus.

Der deutschen Nachkriegsgeneration wurde Geschichtswissen und Kulturbewußtsein vorenthalten, dafür aber ein bis zum heutigen Tage anhaltendes Schuldbewußtsein eingetrichtert, das zum Selbsthaß führte.

So arbeitet eine Garde jüngerer Deutschenhasser heute als grün-rote Handpuppen der überstaatlichen Weltherrschafts-Gierigen eifrig am Untergang von Volk und Heimat und läßt sich dafür vom gehaßten Volk fürstlich bezahlen.

Ehrloser geht es nicht.

Herman Wirth:

Einst fühlte sich die Menschheit (Europas) im „Heim“- und „Mütter“-Zeitalter geborgen in einer großen Allordnung, fühlte sich im „Heim“, in der Siedlung der Urgemeinschaft, als in einem Teil dieses Alls und seiner großen Gesetzlichkeit gehegt.

Das war das heim-aldr, das „Heim-Zeitalter“, das – von der wer-ald, wer-old, der „Mann-Zeit“, dem „Mann-Zeitalter“ abgelöst – zerstört wurde.

In dieser „Welt“ ist die Menschheit bis heute nicht mehr „daheim“ gewesen.

Fortsetzung folgt

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Johannes
Johannes
7 Monate zuvor

Jemand, der Gelegenheit hatte, sich mit dem Nachlaß von Frau Neumann auseinanderzusetzen, meinte: Sie muß eine Frau mit überaus hoher Moral und Ethik gewesen sein. Man bedauerte, sie nicht mehr persönlich kennengelernt haben zu können.

H. Horn
H. Horn
7 Monate zuvor

Das ist mal schön, daß auf diese Arbeit hingewiesen wird! Es muß im Jahr 1968 im Sommer gewesen sein, daß ich mit meinen damals 26 Jahren nachts um 3 eine helle Mondnacht nutzend mit einigen dort war… Ich stand auf der linken Wange des Sehers und sorgte dafür, daß einige Birken, die den Fels mit ihren Wurzeln sprengen, dort beseitigt wurden. Ich stand also an der Siegesrune, die vom Kiefer bis zum Jochbein neben dem linken Auge reichend gerne mehr als 2,5 m hoch ist – also deutlich höher als ich, 1,78 m. Ich befand mich – da jung und ohne Angst – in ca. knapp 30 m Höhe. Das ist schon beeindruckend und das vergißt man nicht!
Dazu sei hier auch auf den damaligen sehr aktiven “Machalett-Kreis” verwiesen, der mit der Aufarbeitung neben Frau Neumann-Gundrum wie Dipl.-ing. Steinbrecher zur darstellerischen geometrischen Lösung der Quadratur des Kreises (nicht über die errechnete Zahl Pi) und damit zur Berechnung der Erde für Herrn Machalett sehr gute Zuarbeit einbrachte; siehe: Walter Machalett: Cheopspyramide! Es sei weiter auf die kugelförmige Aushöhlung in der Grotte der Externsteine verwiesen, die mit 1,264 m Durchmesser auf den Erddurchmesser verweist – Maßstab 1 : 10.000.000! Das wußten unsere Altvorderen also sehr exakt…, und weist damit auf eine Hochkultur hin, die von Wissenden vor Jahrtausenden getragen wurde.
Gruß H. H.

Ingo Neitzke
Ingo Neitzke
7 Monate zuvor

Bitte im Grabert-Verlag fragen, ob es eine Neuauflage von

Britta Verhagen:
Die uralten Götter Europas.
Grabert-Verlag, Tübingen 1999, ISBN 3-87847-168-8

geben wird oder ob

Amtmann, Rolf: Sinn und SeinISBN-13: 978-3-87847-152-3

als Ersatz zu betrachten ist.
https://www.buchdienst-hohenrain.de/product_info.php?products_id=13

Wer Russisch kann, der wird sich über

https://www.lander.odessa.ua/doc/verhagen-drevneyshie-bogi-evropy.pdf

freuen, aber nicht ewig. Denn die Lösch-Taskforces und modernen Bücherverbrenner der Weltzerstörer sind fleißig.

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WilfredoWerdandi
WilfredoWerdandi
7 Monate zuvor

Herzlichen Dank, liebe Adelinde, für den ganzen Artikel und die Einordnung wichtiger Werke zur europäischen Hochkultur.
 
Und Hej, liebe Freundinnen und Freunde. Manche wissen es, ich weiß es auch, aber Viele wissen es noch nicht. Deshalb hier ein Hinweis auf einen sehr sehenswerten Film über Elisabeth:
 
“Das Währende im Wandel der Zeit – Aus Werk und Leben der Urahnen-Forscherin Dr.phil. Elisabeth Neumann-Gundrum”
 
Ich lade Euch hiermit ins digitale
Kino zur Vorpremiere ein.
Bitte einfach eine ePost an wilderfrieden@duck.com
und die Eintrittskarte gibt es
auf demselben Weg zurück.
Bei Bedarf gibt es auch die
DVD – 1h07min.
 
Viel Erfolg uns Allen im “Geistigen Kulturkampf”, wie Guillermo Lopez-Junquera den Kern unseres Tun nannte, und paßt bitte gut auf Euch auf. Herzlichst : Euer Wilfredo
 

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