Deutsche Tugenden

Berthold Arndt

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hat angeregt, sich einmal wieder auf die einst in aller Welt gelobten Deutschen Tugenden zu besinnen.

Mit Recht weist er auf

die 68-er und ihre politischen Nachkommen

hin. Diese jungen, inzwischen altgewordenen Linken haben sich fortgezeugt bis zur heutigen – wie es heißt: von SOROS bezahlten – ANTIFA, deren Antrieb ihr Haß gegen das eigene Volk ist, die gewalttätig gegen Menschen vorgeht, die ihr Volk vor dem Untergang bewahren wollen, den aber diese seelisch kranken Deutschen für ihr Volk herbeisehnen.

In der Seele gesund ist nur, wer weiß, wer er ist und dazu steht. Zum So-Sein eines Menschen gehört sein Erbgut, gehört die Geschichte und das Schicksal der Gemeinschaft des Volkes, in das er hineingeboren ist.

Die Deutschen der Linken haben die Nachkriegshet-ze gegen das Deutsche Volk verinnerlicht. Diese Hetze war und ist die Fortsetzung des Krieges gegen die Deutschen.

Presse und Rundfunk waren 1945 aus der Hand der Deutschen in die der Sieger übergegangen. Damit waren die Sieger in der Lage, den Krieg gegen unser Volk fortzuführen, indem sie ihre und unsere Taten nicht nur mit zweierlei Maß maßen, sondern uns Verbrechen in einer Größenordnung andichteten, die nie stattgefunden hat, und ihre eigenen gegen die Deutschen totschwiegen.

 

Alfred Hitchcock (fotografiert von Jack Mitchell, ca. 1972)

Filme – gemacht von Könnern wie Hitchcock – und Bilder aller Art, die schreckliche Verbrechen an Menschen zeigten, wurden mit Untertiteln versehen, die die Deutschen zu Tätern machten, die sie aber nie waren.

Deutsche, unfähig sich solche Lügenhaftigkeit vor-zustellen, waren bereit, den Lügnern zu glauben. Jeder Mensch, der zur Reife gelangt, ist auch bereit, eigene Schuld einzusehen. Die guten Deutschen lu-den die Schuld auch der Anderen auf ihre Schultern.

Einige und immer mehr von ihnen begannen, das eigene Volk zu hassen. Den Kampf um die Wahrheit, auch von den hervorragend anständigen Historikern des Auslandes, die der Wahrheit auf den Grund und mit ihr an die Öffentlichkeit gingen, ja dafür mit ih-rem Hab und Gut einstanden, diesen Kampf scheint die Linke nicht wahrgenommen oder als Selbsttäu-schung, ja Lüge abgetan zu haben.

Das Deutsche Volk spaltete sich in zwei feindliche Lager. Unsere Todfeinde, die uns Deutsche und mit uns die ganze Rasse der sog. Weißen von der Erde vertilgen wollen, hatten die erste Etappe ihres Sie-geslaufs erreicht und zusätzlich in der Linken ihre Helfershelfer herangezogen.

Das ist die große Tragik unseres Deutschen Volkes, dessen

Deutsche Tugenden

die Linke gemeinsam mit allen Feinden unseres Volkes für

faschistoid, spießig oder unwichtig

erklärt – so Berthold Arndt. Er meint weiter:

Doch diese Tugenden werden heute stärker denn je gebraucht. Sie sind Fähigkeiten, die wir als sozio-kulturelle Wesen erlernen müs-sen. Ihre Befolgung ist die Grundlage für Selbstverwirklichung. Sie geben Halt in einer Welt ohne Orientierung und voller Angst.

Arndt zitiert hier William J. Hoye*, der hiermit einen Nutzwert anspricht, den die Deutschen Tugenden nach sich zögen. Ein Nutzwert aber wird dem guten Wollen in seiner zweckfreien Freiwilligkeit nicht ge-recht und ins Zweckhafte herabgezerrt.

Tugenden erwachsen – wie besonders Mathilde Ludendorff hervorhebt, die die Zweckfreiheit des Göttlichen in ihren Werken immer wieder hervorhebt und deutlich macht – aus den göttlichen Wünschen zum Guten, Wahren, Schönen, der Menschenliebe „spontan wie Gott selbst“ (M.L.), von selbst wie alles Schöpferische, ohne Ursache, somit ohne Zweck, einen Nutzen zu erzielen.

Arndt zitiert weiter, und dem kann man – mit Vorbe-halt – zustimmen, obwohl es philosophisch vage bleibt:

„Tugenden sind die Reifungen der inneren Fähigkeiten der Person. Die Stärkung des Charakters geschieht in Auseinandersetzung mit der Realität, aber auch – und das keines-wegs weniger – mit den eigenen Leiden-schaften.“

„Menschen haben ein gutes Gespür dafür, ob ein anderer Mensch hinter seiner Absicht steht oder diese nur professionell verfolgt, weil sie ihm nützlich erscheint. Wer Orientie-rung und Sicherheit vorgelebt bekommt, ist eher geneigt, solche Zielstrebigkeit auch für sich zu übernehmen.“

„Was ,Tugend‘ meint, ist eine seinsmäßige (?) Reifung der Person.“

Den folgenden zwei Sätzen ist voll und ganz zuzustimmen:

„Der tugendhafte Mensch ,ist‘ derart, daß er, aus innerster Neigung, durch sein Tun das Gute verwirklicht.“

„Das durch Tugend bestimmte Sein der Per-son liegt demnach allen ihren Handlungen zugrunde.“

Arndt selbst folgert:

Tugenden sind soziale Fähigkeiten, die wir als sozio-kulturelle Wesen benötigen.

„Benötigen“ – nun gut, wenn damit die Vorausset-zung eines friedvollen, freundlichen, anständigen Miteinanders gemeint ist. Andersgeartete Völker sehen das u.U. anders als die Deutschen.

Unsere Realität sind das Denken und Handeln der anderen, so sehr richtig Arndt.

Ein Volk nämlich, das durch Raffgier, den mühelosen Erwerb mittels Zins und Wucherzins, mittels Börse, Aktien und Wettgewinnen, durch Medienmacht die uneingeschränkte Selbstsucht als seinen Grundsatz des Handels gegenüber anderen Völkern auslebt, hat für sich andere „Tugenden“ ausgemacht.

Deutsche Art ist in ihrem Grunde anders. Verfälscht wird sie, wenn sie durch Fremdeinfluß, aber auch Ausleben seiner mit der Unvollkommenheit seines Selbsterhaltungswillens gegebenen Möglichkeiten, die Selbstsucht in sich bis hin zur Bosheit, ja zum Selbsthaß (wie bei der Linken) anwachsen läßt.

Aber unzweifelhaft sehr richtig sagt Arndt:

Wer sich selbst verwirklichen will, der bedarf als Deutscher der Deutschen Tugenden:

1. Bewußtheit,
2. Realitätssinn,
3. Anstand und Würde,
4. Besonnenheit, Klugheit, Maßhalten,
5. Denkvermögen (nach Objektivität und Genauigkeit streben),
6. Wißbegierde …,
7. Willensstärke, Entschlossenheit,
8. Rechtschaffenheit, Redlichkeit,
9. Ehrlichkeit,
10. Soziale Kompetenz, Fähigkeit des Mitfühlens,
11. Gerechtigkeitssinn,
12. Mut, Kühnheit,
13. Tapferkeit, Standhaftigkeit,
14. Rückgrat,
15. Zielstrebigkeit,
16. Ausdauer, Durchhaltevermögen,
17. Konsequenz im Denken und im Handeln,
18. Gewissenhaftigkeit, Sorgfalt,
19. Ordnungsliebe,
20. Pflichtbewußtsein, Verantwortungsbewußtsein,
21. Zuverlässigkeit,
22. Selbstgesetzlichkeit,
23. Selbstbeherrschung, Selbstdisziplin,
24. Selbsterkenntnis, Ehrlichkeit zu sich selbst,
25. Fantasie, zielgerichtete Ideenfindung,
26. Tatendrang, Fleiß,
27. Optimismus, Begeisterungsfähigkeit,
28. Sauberkeit, Reinlichkeit,
29. Reinlichkeit im Denken, geistige Hygiene,
30. Unternehmungslust, psychische Energie,
31. Schöpfertum, Kreativität,
32. Einheit von Theorie und Praxis anstreben.

Berthold Arndt sei Dank!

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Anmerkungen

*) „Tugenden: Was sie wert sind, warum wir sie brauchen“