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Achtung: Blauäugigkeit!

Blauäugigkeit wirft man mir vor.

Sehr zu recht:

Erstens hab ich blaue Augen, zweitens bin ich – und das soll Blauäugigkeit ja besagen – von Geburt an sprichwörtlich deutsch leichtgläubig.

Und nun glaube ich doch tatsächlich, wir stünden zur Zeit dieser merkwürdigen Pandemie an einer grundlegenden Wende des politischen Geschehens, und das weltweit!

Wie kann man nach all den Jahrhunderten und besonders des letzten Jahrhunderts schlimmster völkermörderischer Politik noch an eine Wende zum Guten glauben, zum Guten, das darin liegt, daß sich die Denkenden unter uns des Widernatürlichen der derzeitigen – aber in Wirklichkeit 2000-jährigen abrahamitischen – Weltmachtpolitik klar werden, weil sie

sich der heilenden Vorgaben von Mutter Natur bewußt werden!

Doch es gibt auch die anderen Blauäugigen unter uns Deutschen. Sie hängen Abend für Abend an der Glotze und lesen die Tageszeitung. Sie sagen mir: „Wir bewundern die Bundesregierung, wie sie jetzt in Zeiten der Pandemie für uns handelt.“

Diese Blauäugigen stellen eine große Gefahr für eine bessere Zukunft dar. Oder vielleicht doch nicht, wenn die Sender und die Presse in die Hand der Besseren käme? Denn auch von denen würden sie sich dann ja möglicherweise ebenfalls, und zwar sofort, wieder beeinflussen lassen. Und wir können dann

das große Umwenden ihrer Mäntel nach der neuen Windrichtung erleben.

Nun gibt es aber auch diejenigen Deutschen, die über ein tiefes Wissen über die überstaatlichen Hintergrundmächte, Trump nennt sie den Deep State, verfügen und an nichts Gutes, nichts vor dem Untergang Rettendes mehr glauben können. 

Manch einer dieser Denkenden hofft auf eine Wende zum Guten in ferner, ferner Zukunft, aber doch nicht schon jetzt!

Wer die Wende im jetzigen Zeitraum unserer Geschichte kommen zu sehen glaubt, der muß vor soviel Blauäugigkeit gewarnt werden, denn der kann ja nur einem Wunschdenken erliegen, so als ob er eine solche Wende zu gern noch selbst miterleben würde.

Nun mal abgesehen von jedwedem Wunschdenken: Schauen wir uns die Zeichen an, die Putin und Trump der Welt gegeben haben, und fragen wir uns, ob die so gemeint sein können, wie sie ausgesendet wurden!

Als Putin 2000 an die Macht kam, machte er den Oligarchen klar, daß ab jetzt die Gesetze an der Macht seien.

Die Macht der Oligarchen war zerbrochen, und Rußland erholte sich schlagartig, 2006 war es schuldenfrei, und Putin hatte längst die Liebe seines Volkes gewonnen.

Wir wollen nicht vergessen, wer bei den Russen die grauenhafte Revolution und den Bolschewismus herbeigeführt hat und warum wir Deutsche und Russen aufeinander gehetzt wurden. Wir wollen und können auch nicht vergessen die asiatisch-russische Rote-Armee-Soldateska, von Ilja Ehrenburg aufgehetzt, die unser Volk, vor allem Frauen und Kinder am Kriegsende 1945 im Deutschen Osten grauenhaft traumatisiert und zu Hunderttausenden ermordet hat.

Dennoch: die Russen sind geschichtlich als unsere Partner nicht wegzudenken:

1813 besiegten wir gemeinsam mit ihnen Napoleon. Bismarck erzielte eine geschickte Bündnispolitik mit Rußland.

So denkt auch

Putin.

In seiner Rede 2001 vor dem deutschen Bundestag sagte er:

Rußland hegte gegenüber Deutschland immer besondere Gefühle. Wir haben Ihr Land immer als ein bedeutendes Zentrum der europäischen und der Weltkultur behandelt, für deren Entwicklung auch Rußland viel geleistet hat. Kultur hat nie Grenzen gekannt. Kultur war immer unser gemeinsames Gut und hat die Völker verbunden.

… Die russisch-deutschen Beziehungen sind ebenso alt wie unsere Länder. Germanen erschienen Ende des ersten Jahrhunderts in Rußland. Am Ende des 19. Jahrhunderts bildeten die Deutschen in Rußland die neuntgrößte Minderheit.

Aber nicht nur die Zahl ist wichtig, sondern natürlich auch die Rolle, die diese Menschen in der Entwicklung des Landes und im deutsch-russischen Verhältnis gespielt haben:

Das waren Bauern, Kaufleute, die Intelligenz, das Militär und die Politiker. Zwischen Rußland und Amerika liegen Ozeane. Zwischen Rußland und Deutschland liegt die große Geschichte.

Es ist wichtig, diese Geschichte richtig zu deuten. Wie ein guter westlicher Nachbar verkörperte Deutschland für Russen oft Europa, die europäische Kultur, das technische Denkvermögen und kaufmännisches Geschick. Nicht zufällig wurden früher alle Europäer in Rußland Deutsche genannt …

So spricht ein Völkerfreund! Wer wollte das leugnen!

Über seine Meinung über das verbrecherische US-System der Weltmachtgier und Völkervernichtung läßt er niemand im Unklaren:

Wir müssen wegkommen davon, daß jemand sich die ganze Welt unter den Nagel reißen will.

Nach Brzezinski sind die USA die einzige Weltmacht und sollen es bleiben.

Diesem seelenlosen Geostrategen sind alle Mittel recht zum Machterhalt der USA-„Eliten“. Nach der Schwächung Europas wollte er nun die Schwächung Rußlands.

Eine deutliche Sprache sprechen Maßnahmen von Trumps Vorgängern: die Einkreisung Rußlands mit Vernichtungswaffen, die wirtschaftsschädigenden Sanktionen, die US-gesteuerten Aufstände in der Ukraine.

Nach ihrem Abfall von Rußland sollte die Ukraine ein Bollwerk sein zwischen Rußland und Europa.

Nichts fürchten diese Geostrategen mehr als eine Hinwendung Europas zum Osten. Durch die dadurch entstehende Großmacht wäre die Vorherrschaft der USA-„Eliten“ gefährdet.

In seinem Buch „Wer beherrscht die Welt“ schreibt Orzechowski 2019:

Der Imperator wankt, aber er fällt noch nicht. Schon lockern und lösen sich seine bisherigen Allianzen. Aber was noch wichtig ist:

Teile der Wirtschaft und des Kapitals flüchten vom zusammenbrechenden westlichen in den östlich aufblühenden Geldkreislauf. Sie glauben, daß es jetzt Zeit ist, sich mit den beiden Konkurrenten China und Rußland zusammenzusetzen …

Die Anhänger der althergebrachten globalen Dominanz der „einzigen Weltmacht“ … haben erkannt: Das eurasische Seidenstraßenprojekt ist die größte Herausforderung in der Geschichte der bisherigen Weltmacht.

Es basiert im Unterschied zum transatlantischen Weltimperium auf Interessensausgleich und nicht auf seinem Finanzsystem. Es will nicht die Kulturen verschmelzen … Es will eine multipolare Welt.“

Auch Putin sagt a.a.O.:

Die Eurasische Wirtschaftsunion ist ein Projekt zum Erhalt der Identitäten der Völker.

Trump

hat am 24. September 2019 seine aufsehenerregende Rede vor der UNO-Vollversammlung gehalten und den Vertretern der Nationen zugerufen:

… jede in diesem Saal vertretene Nation (hat) ihre wertvolle Geschichte, Kultur und Tradition, die es wert ist, verteidigt und gefeiert zu werden, und die uns unser einzigartiges Potential und unsere Stärke verleiht.

Die freie Welt muß ihre nationalen Grundlagen annehmen. Es darf nicht versucht werden, sie zu löschen oder zu ersetzen.

Bild: Volldraht

Man könnte fast meinen, er spricht zur von ihm verachteten Merkel und ihrem zerstörerischen Hintergrund, dem Deep State. Und er sagte:

  • Wenn du Freiheit willst, sei stolz auf dein Land.

  • Wenn du Demokratie willst, behalte deine Souveränität.

  • Und wenn du Frieden willst, dann liebe deine Nation.

  • Die Zukunft gehört nicht den Globalisten. Die Zukunft gehört den Patrioten.

Die Zukunft gehört souveränen und unabhängigen Nationen, die ihre Bürger schützen, ihre Nachbarn respektieren und die Unterschiede ehren, die jedes Land besonders und einzigartig machen…

Trump geht es – wie man sieht – um alle Völker der Erde. Die  „schlechte Presse“, die ihm der „westliche Mainstream“ zukommen läßt, weil sie ihn fürchten muß, spricht für ihn – ganz wie sie für den Völkerfreund Putin spricht.

Man könnte meinen, in Trumps Rede Mathilde Ludendorff zu hören, die den göttlichen Willen zur Mannigfaltigkeit in der Schöpfung und so auch in den Völkern und ihren Kulturen erkennt und verwirklicht sehen möchte.

In ihrem Kampf zur Aufklärung der Völker über die völkermörderischen Bibelmächte schrieb  sie in ihren Lebenserinnerungen Band 4, S. 69:

Nicht ein Volk kann sich allein aus jüdischen oder anderen religiösen oder politischen Weltherrschaftszielen befreien. Nur die Völker der Erde können dies gemeinsam tun.

Der Weg ist weit und lang. Er muß frei von jeden Gewaltmitteln beschritten werden, und alle Völker der Erde müssen zuvor gründlich aufgeklärt werden.

Nun wird die Reihenfolge wahrscheinlich umgekehrt gehen: Zuerst muß der „Deep State“ abgeräumt und die Propaganda in die Hände der Befreier – diesmal der echten – genommen sein, dann kann und muß die gründliche Aufklärung losgehen.

Gründlich heißt in diesem Falle u.a. die Aufklärung über den „Gott“ Jahweh, der seinem auserwählten Volk die Weltherrschaft verheißt wie z. B. im Bibelvers 5. Moses 7,6:

Denn du bist ein heiliges Volk dem HERRN, deinem Gott, Dich hat der HERR, dein Gott erwählt zum Volk des Eigentums aus allen Völkern, die auf Erden sind.

Dieser Weg wird in der Tat ein langer sein. Ich, die Blauäugige, freue mich, daß wir zumindest an seinem Anfang, am Start, zu stehen scheinen. Denn:

Die zunächst als Manöver getarnte Aktion Defender2020 heißt jetzt wohl zutreffender und offen

SHAEF = Oberstes Hauptquartier der Alliierten Expeditionsstreitkräfte.

Man sieht bereits Bundeswehrsoldaten, ja -generale, mit dem Shaef-Abzeichen an der Uniform.

Alles spricht dafür, daß der Völkerfreund Trump sein Militär gemeinsam mit der Bundeswehr zu einem kurz bevorstehenden Wandel der bisherigen Verhältnisse Deutschlands nach Mitteleuropa überführt hat:

  • Die USA sind bis heute Besatzungsmacht unseres seit 1945 nichtsouveränen Deutschland.

  • Trumps Vorgänger haben uns 75 Jahre lang einen Friedensvertrag vorenthalten.

  • Trump will freie Völker.

  • Er will Deutschland in die Freiheit entlassen.

  • Sein Militär soll die dazu notwendigen Schritte überwachen und durchsetzen.

Der andere Völkerfreund, Putin, fühlt sich durch den Shaef-Aufmarsch offenbar nicht bedroht. Er soll mit einigen Batallionen seiner Militärmacht in Italien stehen!

Blauäugigkeit? – Schau ma ma.

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Dictys
Dictys
2 Jahre zuvor

Toller Beitrag. Ich sehe und empfinde es genauso.

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