Feed für
Beiträge
Kommentare

Der in verschiedenen erhellenden Abhandlungen zur neueren Geschichte bei Adelinde bereits bewährte und bekannte

Historiker Gerhard Bracke

hat in den „Deutschen Annalen 2019“, dem bei Druffel & Vowinckel herausgegebenen „Jahrbuch des Nationalgeschehens“, einen vortrefflichen Beitrag erbracht mit dem Titel

Von der Geschichtswissenschaft zur Geschichtspolitik

Seine wichtigen Gedanken und Schlüsse zu den heute zwar „politisch korrekten“, aber extrem entstellenden Darstellungen deutscher Geschichte, den volkspädagogischen“ Vorgaben, sollen hier in Auszügen und mehreren Folgen vorgestellt werden.

In dieser 1. Folge zeigt Bracke, was nach dem

Bild: zvab.com

„Vater der objektiven Geschichtsschreibung“ Leopold von Ranke

eine Geschichts-WISSENSCHAFT in Wirklichkeit ausmachen sollte. Lesen Sie Bracke selbst:

„Die Forschungsarbeit des Historikers verlangt drei Voraussetzungen:

1. Den inneren Trieb, Fragen an die Vergangenheit zu stellen – also nicht nur rezipierend Geschichte in sich aufzunehmen, sondern aktiv an der Entstehung und Vervollkommnung des gültigen Geschichtsbildes mitzuwirken.

2. Die natürliche Begabung und den Sachverstand, die Erkenntnisquellen aufzuspüren, die zur Beantwortung der gestellten Fragen verhelfen können.

3. Die  kritische Fähigkeit, die gefundenen Quellen fehlerfrei auszuwerten, d. h. ihnen durch einen Schleier von Entstellung und Lückenhaftigkeit, von Verworrenheit und  Mehrdeutigkeit, von Widersprüchen, Tendenzen und Lügen ein möglichst hohes Maß von wahren Aussagen abzuzwingen.

Um diese Voraussetzungen zu erfüllen, bedarf es nicht nur einer bestimmten geistigen Veranlagung und einer bestimmten wissenschaftlichen Allgemeinschulung, sondern auch der – theoretischen und praktischen – Beherrschung einer Anzahl mehr ‘handwerklich’-methodischer Fähigkeiten und Sachkenntnisse, die zum Teil aus anderen wissenschaftlichen Bereichen beschafft werden müssen. Diese Bereiche handwerklicher Voraussetzung und Übung stehen gegenüber der wissenschaftlichen Hauptaufgabe der historischen Arbeit in einer mehr oder minder dienenden Funktion: sie sind Hilfswissenschaften der Geschichte.“

Mit dieser klaren Definition der Aufgabenstellung des Historikers und seines wissenschaftlichen Grundverständnisses leitet der Mediävist Ahasver von Brandt das Kapitel „Grundlagen der Forschung“ in seinem 1957 zuerst erschienenen, bis heute grundlegend gebliebenen Buch „Werkzeug des Historikers“ ein.[1] Der damalige Archivdirektor der Hansestadt Lübeck lehrte zugleich diese Hilfswissenschaften, u.a. Paläographie, an der Hamburger Universität.

Den Geschichtsstudenten wurden und werden diese Voraussetzungen beim Studium, beginnend in den Proseminaren, so vermittelt, daß sie später in der Lage sein müßten, an der „Vervollkommnung des gültigen Geschichtsbildes“ mitzuzwirken.

Nach dem wissenschaftlichen Selbstverständnis sollte der Historiker ebenso wie der Naturwissenschaftler von der Ergebnisoffenheit seiner Forschungsarbeit ausgehen, um zu einer möglichst objektiven Geschichtsschreibung in der Lage zu sein.

Dem unbestechlichen Wahrheitswillen ist die größtmögliche Annäherung an die Verwirklichung solcher Grundprinzipien durchaus keine Utopie, trotz der Tatsache, daß kein Forscher die subjektiven Momente seines Bestrebens wird gänzlich ausschließen können. Allein die Auswahl der Gegenstände seines Forschens durch das besondere historische Interesse spielt dabei eine Rolle und natürlich der persönliche Standort des Forschenden.

Einem so verdienstvollen Historiker des 19. Jahrhunderts, wie dem Ranke-Schüler Heinrich von Sybel (1817-1895), Gründer der „Historischen Zeitschrift“, 1875-95 Direktor der Preußischen Staatsarchive in Berlin, der bis heute nachwirkende Grundlagen für die deutsche Geschichtswissenschaft legte, blieben zahlreiche wissenschaftliche Kontroversen aufgrund seiner gemäßigt liberalen und kleindeutsch politischen Überzeugung nicht erspart.

Aber – und darin zeigt sich die innere Einstellung eines um Objektivität bemühten Wissenschaftlers – in einem seiner Hauptwerke „Die Begründung des Deutschen Reiches durch Wilhelm I.“ (1889-1894, 7 Bde.) betont v. Sybel, dem die Möglichkeit gegeben war, „nach den Documenten, welche im Gange der preußischen Action erwachsen waren oder denselben bestimmt hatten, die Geschichte jener Jahrzehnte zu schreiben“, ausdrücklich:

„Mit Freude würde ich für jede weitere Belehrung und spezielle Berichtigung dankbar sein, wenn … das Erscheinen dieses Buches auf andern Seiten archivalische Mittheilungen und damit eine Erweiterung unserer historischen Kenntniß veranlaßte.“

Und dann folgen einige Sätze, wie man sie heute wohl kaum in entsprechenden historiographischen Arbeiten finden dürfte:

„An keiner Stelle des Buches habe ich meine preußischen und nationalliberalen Überzeugungen zu verläugnen gesucht. Jedoch wird man, wie ich hoffe, mein Streben nicht verkennen, die im eignen Lager vorgekommenen Fehler und  Mißgriffe ohne Beschönigung einzugestehen, das Verhalten der Gegner aber gerecht und billig zu beurtheilen, oder mit andern Worten, die Motive ihres Thuns nicht aus Thorheit oder Schlechtigkeit abzuleiten, sondern nach den historischen Voraussetzungen ihrer ganzen Stellung zu begreifen.“[2]

Über dem eigenen Standpunkt hat nach diesem Maßstab dennoch die Sachlichkeit als oberstes Prinzip zu stehen.

Als „Vater der objektiven Geschichtsschreibung“ zählt Leopold von Ranke zu den bedeutendsten deutschen Historikern, denn er hat mit Einführung des Individualitätsgedankens und dem Anspruch auf Objektivität die Geschichtswissenschaft nicht nur des 19. Jahrhunderts nachhaltig geprägt.

Sachlichkeit für die gesamte historische Forschungsarbeit wurde zum obersten Grundsatz erhoben.

Ranke, den die Geschichtswissenschaft daher immer noch als größten Vertreter einer sachlichen Geschichtsbetrachtung verehrt, wurde am 21. Dezember 1795 in Wiehe an der Unstrut im damaligen Kursachsen geboren.

Von 1814 bis 1818 studierte er Philosophie und Theologie (allerdings mehr Geschichte als diese) an der Universität Leipzig, war dann bis 1825 Gymnasiallehrer in Frankfurt an der Oder.

Großes Aufsehen erregten in der Fachwelt wissenschaftliche Arbeiten über geschichtliche Fragen, die Ranke als junger Fachlehrer veröffentlichte. Sein Erstlingswerk „Die Geschichte der germanischen und romanischen Völker“ brachte ihm 1825 die Berufung als außerordentlicher Professor für Geschichte an die Universität Berlin.

In den Jahren 1827 bis 1831 lernte er durch gründliche Quellenstudien in den Archiven Wiens und einer Reihe italienischer Städte eine große Zahl historischer Urkunden kennen und dabei Echtes von Unechtem zu unterscheiden. Ranke legte damit den Grund für sein umfassendes Wissen auf dem Gebiet der europäischen Geschichte.

Daß Ranke 1832 bis 36 auch Schriftleiter und Herausgeber der „Historisch-politischen Zeitschrift“ war, ist im Rahmen unseres Themas bemerkenswert. Seit 1834 Ordinarius, hatte er bis 1871 seinen Lehrstuhl inne.

1841 wurde Leopold v. Ranke zum Historiographen des preußischen Staates berufen und hatte damit die Quellen für eine Geschichte Preußens zu sichten. Zwischen 1841 und 1874 veröffentlichte er insgesamt 24 Bücher über preußische Geschichte. Zuvor hatte er in drei Bänden eine Geschichte des Papsttums im 16. und 17. Jahrhundert herausgegeben, außerdem eine sechsbändige deutsche Geschichte im Zeitalter der Reformation.

Als Ranke die Geschichte der Päpste schreiben wollte, wurde ihm jedoch im vatikanischen Archiv, wie er schrieb, „die Freiheit, die ich mir gewünscht hätte, keineswegs gewährt.“[3] Und trotz seiner zurückhaltenden Sachlichkeit wurde das Werk „Die römischen Päpste“ auf den Index gesetzt.

1858 übernahm Ranke den Vorsitz der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Nach Beendigung seiner akademischen Laufbahn 1871 widmete er sich  bis zu seinem Tode 1886 seiner „Weltgeschichte“ und der Herausgabe seiner „Sämtlichen Werke“.

Das reiche Lebenswerk umfaßt zusammen mit der französischen und der englischen Geschichte des 16. und 17. Jahrhunderts sowie seiner bis zum Ende des Mittelalters reichenden Weltgeschichte die stattliche Zahl von 54 Bänden.

Stets hielt er an dem Grundsatz fest, „zu sagen, wie es eigentlich gewesen sei“.

In dem Bemühen, nur zur Sache Gehörendes zu berichten und dem Leser seiner Werke die Beurteilung eines Zeitabschnitts selbst zu überlassen, hoffte Ranke mit der Forderung nach Objektivität in der Darstellung Tendenzen zu überwinden, wie sie  teilweise in der Geschichtsphilosophie zutage getreten waren oder in den Geschichtswerken der Aufklärungszeit.

Es lag ihm fern, die Leser zu bevormunden oder tendenziös zu beeinflussen.

Vielmehr hielt er sie für mündig, in der Überzeugung, daß sie auf der Grundlage der übermittelten geschichtlichen Tatsachen und der Erhellung historischer Zusammenhänge sich ihr eigenes Urteil zu bilden in der Lage sind.

Ranke versuchte die Vergangenheit aus der Vergangenheit heraus zu verstehen, nicht aber, wie das heute meist üblich ist, von der Gegenwart aus zu werten. Folgerichtig schließt Rankes Geschichtsbetrachtung auch jedes moralische Werturteil oder jede Wertbeziehung zur Gegenwart aus:

„Jede Epoche ist unmittelbar zu Gott“, sagt er, „und ihr Wert beruht gar nicht auf dem, was aus ihr hervorgeht, sondern in ihrer Existenz selbst, in ihrem eigenen Selbst.“

Deshalb äußerte Johannes Scherr bei aller Verehrung wegen dieser sachlichen Zurückhaltung etwa in der Darstellung der Gestalt der Katharina von Medici (Bartholomäusnacht 1572) berechtigte Vorbehalte.

Ranke hat aber für die Dokumentation seiner geschichtlichen Abhandlungen ein Quellen- und Urkundenstudium  betrieben wie kein anderer Geschichtsforscher vor ihm. Er förderte Urkunden zutage, von deren Existenz noch niemand Kenntnis hatte, und er bewies die Falschheit anderer, die bisher als historische Dokumente galten.

Von dieser Konsequenz einer Quellenkritik sind wir heute aus Gründen unwissenschaftlicher Rücksichtnahme oft weit entfernt!

Bild: tour-de-kultur.de

Rankes Forschertätigkeit verband sich außerdem mit dem Bestreben, andern die Urkunden zugänglich zu machen, Zusammenhänge zu erkennen und das Wesentliche einer Epoche darzustellen sowie die Charakterzüge eines Volkes herauszuarbeiten.

Weil für Ranke die Tatsachen wichtiger waren als eine eher zweitrangige Analyse der Gegebenheiten und Strukturen, wurde ihm in einer Zeit sich entwickelnder moderner Sozialwissenschaften vorgeworfen, in der Geschichte die Bedeutung der wirtschaftlichen und sozialen Kräfte verkannt zu haben.

Sein Blick war hauptsächlich auf die staatlich-politische Ordnung gerichtet. Gesellschaftliche Faktoren fanden in seinen Werken nur dann Berücksichtigung, wenn sie sichtbar in das politische Geschehen eingriffen und die staatliche Ordnung umgestalteten. Gegenstand einer sozialgeschichtlichen Analyse wurden sie nicht, und deshalb setzte hier die Kritik an.

Allerdings war die Vernachlässigung dieses Bereichs durch die von Ranke benutzte Art der Quellen – Briefe von Gesandten, Reichstagsakten, Urkunden – wesentlich bedingt.

Das ändert nichts an der überragenden Bedeutung Rankes für die deutsche Geschichtswissenschaft, denn seine Methode hat die deutsche Geschichtsschreibung auf Jahrzehnte hinaus geprägt.

Wenn sich die Wissenschaft in der Bundesrepublik Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg von der Rankeschen Tradition gelöst hat, so hängt das keineswegs allein mit der Annäherung an eine methodische Vielfalt zusammen, die neue Wege zur Erfassung der immer schwerer durchschaubaren wirtschaftlichen, sozialen und politischen Wirklichkeit eröffnet. Die eigentlichen Ursachen sind ganz anderer Natur.

Erinnern wir uns daran, daß der Verfasser des Buches „Werkzeug des Historikers“ die Forschungsarbeit als Voraussetzung definierte, an der „Vollendung des gültigen Geschichtsbildes“ mitzuwirken.

Was aber heißt hier „gültig“? Es kann nur heißen, daß ein Geschichtsbild wissenschaftlich und damit quellenkritisch und tatsachengerecht im Sinne Rankes erarbeitet wird.

„Gültig“ bedeutet keinesfalls nach der vorliegenden Definition Prof. v. Brandts, daß es außerfachlichen, nämlich rein politischen oder juristischen Ansprüchen der Gegenwart unterworfen zu sein hat.

Und doch stellt sich die Situation heute im allgemeinen, zumindest im Hinblick auf die Zeitgeschichte der beiden Weltkriege, so dar, daß, ähnlich wie während der Scholastik im Mittelalter der Philosophie die Rolle der „Magd der Theologie“ zugedacht war, gegenwärtig die Geschichtswissenschaft ausschließlich  geschichtspolitischen Vorgaben zu genügen hat.

An sich sind Wechselbeziehungen zwischen Geschichtswissenschaft und aktueller Politik durchaus etwas ganz Selbstverständliches von beiderseitiger Bereicherung.

Es gilt jedoch, die Grundsätze der Wissenschaftlichkeit nicht bedingungslos den politischen Zweckmäßigkeiten preiszugeben.

Fortsetzung folgt

[1]A. v. Brandt: Werkzeug des Historikers (17. Aufl. 2007
[2]Heinrich v. Sybel: Die Begründung  des Deutschen Reiches durch Wilhelm I, Bd. 1, S. XII f.
[3]Zit. nach Walter Löhde, „Der Quell“ 1956 Folge 10, S. 480

Das Männer-Heer der Migranten

Diese in Europa angekommenen Migranten-“Familien” bestehen anscheinend aus lauter – jungen gesunden – Männern. (Bild: zaronews.world)

Gerhard Wisnewki

bezeichnet die jetzige Form des fortgesetzten Krieges gegen Deutschland, Europa, gegen die weiße Rasse

als genialsten Krieg aller Zeiten.

Denn zunächst wollten die ahnungslosen „welcome-refugees“-Gutmenschen den armen „Flüchtlingen“ aus der Not helfen. Sie sahen nicht, daß diese „Armen“ fast nur junge gesunde Männer waren. Ihnen fiel anscheinend auch nicht auf, daß Soros dieses Heer mit smartphones ausrüstet, damit dieses „trojanische Pferd“ sich blitzschnell vernetzen kann.

Der Feind mußte diesmal nicht kämpfen, um unsere Länder zu besetzen. Er wurde herzlich eingeladen, komfortabel hertransportiert, indes Politik und  Medienpropaganda suggerierten, wir hätten Frieden – wenn, ja wenn doch nur die „Populisten“ nicht unentwegt das Gegenteil aufzeigten. Für diese Regime-Gegner hat der US-Globalisierungsfanatiker Barnett ein einfaches Rezept: „Kill them!“

Merkel indes läßt ungerührt weitere Bataillone ins Land strömen. In Italien führen die Etablierten mit der Verhinderung des Retters Salvini gerade mal wieder vor, was sie unter Demokratie verstehen. Denn 36 % der Italiener wollen bei Neuwahlen Salvini wählen.

Die Verbrechen von Migranten an Einheimischen in deutschen Städten sprechen eine deutliche Sprache, noch deutlicher das Chaos in Schweden. Ganz Europa wird bewußt getäuscht, belogen und abwehrarm gehalten.

Wladimir Putin (Bild: stern.de)

Putin führte schon 2015 auf der Waldai-Konferenz aus:

Eine Terrororganisation, der so genannte „Islamische Staat“, hat die Kontrolle über riesige Gebiete übernommen … Die gesamte internationale Gemeinschaft muß endlich verstehen, womit wir es hier zu tun haben. De facto mit dem Feind der Zivilisation, der Menschheit und der weltweiten Kultur, der die Ideologie des Hasses und der Barbarei verbreitet und damit die Moral … kompromittiert.

Und man darf hier nicht mit Worten spielen, indem man versucht, Terroristen in moderate und radikale zu unterteilen … Anscheinend sind einige Experten der Meinung, daß moderate Terrostisten nur in Maßen Menschen enthaupten oder das auf besonders sanfte Weise tun.

In Wirklichkeit sehen wir jetzt ein Gewirr terroristischer Gruppen. Ja, manchmal bekämpfen sich der Islamische Staat, Dschabhat al-Nusra und andere Nachfolger von Al-Qaida untereinander, aber sie kämpfen um Geld, um die Verteilung von Geld, um Einkommensquellen und um Macht. Dafür kämpfen sie.

Sie kämpfen nicht aus ideologischen Gründen, aber das Wesen und die Methoden, die sie teilen sind Terror, Mord, die Unterdrückung von Menschen, die sie zu einer eingeschüchterten, gehorsamen Masse machen wollen.

“14 Container voller Waffen für muslimische Einwanderer” (Bild und Worte: zaronews.world)

In den letzten Jahren hat sich die Situation mehr und mehr verschlechtert, die Infrastruktur der Terroristen ist gewachsen, die Zahl der Militanten ist gestiegen, und die Waffen, mit denen die so genannte „gemäßigte Opposition“ unterstützt wurde, sind zwangsläufig in die Hände terroristischer Organisation gefallen. Mehr noch, manchmal haben ganze Gruppen die Seiten gewechselt …

Warum haben die Bemühungen unserer amerikansichen Partner und ihre Verbündeten im Kampf gegen den Islamischen Staat keine Ergebnisse gebracht? Offensichtlich liegt es nicht an einem Mangel an militärischer Macht oder militärischem Potential. Zweifellos haben die Vereinigten Staaten das größte militärische Potential der Welt,

es ist einfach nur immer schwierig, ein doppeltes Spiel zu spielen. Sie reden vom Kampf gegen Terroristen und versuchen gleichzeitig, einige der Terroristen zu benutzen, um im Mittleren Osten ihre eigenen Interessen durchzusetzen.

Es ist unmöglich, Erfolg beim Kampf gegen den Terrorismus zu erzielen, wenn man gleichzeitig einen Teil der Terroristen als Rammbock benutzt, um unerwünschte Regime zu stürzen. Es gibt kein Entkommen vor diesen Terroristen, und es ist eine Illusion zu glauben, daß man später mit ihnen fertig werden könnte, sie von der Macht wieder entfernen oder sich irgendwie mit ihnen einigen kann …

Dies sind Putins Erfahrungen. Andere seiner Betrachtungen jedoch zeigen, daß auch er der Sieger-Propaganda und ihren Lügen aufgesessen ist. Er scheint den bewußten, jahrhundertealten Vernichtungskrieg und dessen Drahtzieher gegen Europa, namentlich Deutschland, durch den Lügennebel hindurch nicht zu erkennen.

Darüber in der nächsten Folge!

 

Bombentag am Stettiner Haff

Wider die Geschichtslügen

Flüchtlingtreck im Raum von Braunsberg (Ostpreußen),
1945 (Bild: Wikipedia)

Frederik Toben

berichtet über einen der Massenmorde, die sich die Alliierten gegenüber den wehrlosen deutschen Zivilisten erlaubten, ohne jemals dafür zur Rechenschaft gezogen worden zu sein.

Zu Ende des Krieges – wir Deutschen hatten den Krieg längst verloren – zeigten sie mit ihren Mordtaten überdeutlich, daß es ihnen in diesem Krieg auch darum ging, ihre Ausrottungspläne gegenüber dem Deutschen Volk in die Tat umzusetzen.

Frederik Toben:

Es ist der 12. März 1945

Für die 1.850.000 noch in Ostpreußen lebenden Deutschen gab es auf dem Landwege ein Entkommen über das gefrorene Haff zur Nehrung, Richtung Danzig. Den größeren Teil, etwa 400.000 Personen, hat die Ostseeflotte evakuiert. Dazu eine halbe Million Soldaten.

In der letzten Februarwoche dehnte die Rote Armee sich zur pommerschen Küste aus und besetzte den Abschnitt zwischen dem Oberlauf der Weichsel und der Oder, etwa zwischen Danzig und Stettin.

Karte: FAZ (etwas verändert durch Adelinde)

Bis Anfang März flüchteten Trecks den Strand entlang, viele strebten der Festung Kolberg zu, die deutsche Truppen verteidigten. Als die Stadt eingeschlossen wurde, befanden sich 80.000 Menschen darin, die in den zehn folgenden Belagerungstagen eine Fähre zumindest nach Swinemünde zu ergattern suchten, dem leichtgebauten, luftigen Usedomer Badeort.

Karte: Die Mecklenburger Radtour

Der Hafen dort barst von Flüchtlingsschiffen, lange Eisenbahnzüge warteten am Kaiserbollwerk, um die ost- und westpreußische wie die pommersche Bevölkerung außer Gefahr zu bringen.

Karte: Wikipedia

In Schulen und Waggons schlief man eine Nacht aus und hoffte auf Weiterfahrt nach Dänemark, Kiel oder nur landeinwärts. Gertrud Thors spürte ein Gewitter in der Luft liegen.

„Die Swine, der Strom, an dem ich solange Zeit gelebt, auf dem ich Schlittschuh gelaufen und gerudert bin, lag dunkel, drohend und unheilverkündend vor mir. Die Bilder des überfüllten Hafens, die herumlagernden Flüchtlinge, die vielen Züge, an denen pflichtschuldig die Swinemünder Bürger mit Kaffeekannen und Broten herumliefen, dazu die ständige Angst vor Alarmen machten eine bedrückende Atmosphäre.“

Unter den Flüchtlingen warteten die neunhundert Überlebenden des von russischen Torpedos versenkten Evakuierungsdampfers „Willhelm Gustloff“, in Kolberg an Land gezogen, sowie die mit den Strandtrecks gekommenen Frauen, von denen manche den Kadetten Wilfried Sander und seine Kameraden von der Marineartillerieschule baten, „sie doch zu erschießen“. Russen hatten sie mehrfach mißbraucht, ihre Kinder seien verlorengegangen.

„Sie waren total demoralisiert, nicht mehr ansprechbar. Von Tag zu Tag füllte sich Swinemünde mehr und mehr mit diesen Schicksalsträgerinnen.“

Die Kadetten beredeten sich, meinten, daß es militärisch aussichtslos sei, und beschlossen, „allein nur zum Schutz dieser Erbarmungswürdigen bis zuletzt weiterzukämpfen.“

Pauline Lemke, aus dem Rheinland nach Pommern evakuiert, traf in Kinderverwundetentransporten „junge Mädchen, elf bis dreizehn Jahre alt, die nicht nur schwer verwundet, sondern auch schon vorher auf ihrem Fluchtweg von russischen Soldaten vergewaltigt worden waren. Es waren Kinder von Ost- und Westpreußen, die auf ihrer Flucht in Pommern Halt gemacht hatten.“

Die pommersche Bucht wimmelte von Schiffen aller Art. In den Frachtern hockten die Leute dichtbepackt in Ladeluken, es war kalt und stürmisch, die See kam über, durchnäßte die Kleidung, alle ersehnten die Landung in Swinemünde, wo Heizungen glühten und man sich trocknen konnte.

Die komfortablere „Winrich von Kniprode“ von der Hamburg-Amerika-Linie blieb in der Nacht zum Montag, dem 12. März, in der Hafeneinfahrt liegen, die Kohle war ausgegangen.

Christel Bispink hatte in Kolberg das Schiff nicht besteigen wollen, „da ich dabei war, als Überlebende der ‚Wilhelm Gustloff‘ bei uns an Land gebracht wurden“.

Die Stalinorgeln, die Kolberg zerschossen, standen allerdings den Torpedorohren der Roten Flotte nicht nach. „Fünf Tage hielten wir zitternd im Keller aus und begaben uns dann doch in die Nähe des Hafens, der unter ständigem Feuer lag.“

Russische Tiefflieger fielen über die „Kniprode“ her, jetzt hing sie bei unruhigem Wellengang fest, und Christel Bispink wünschte, sie hätte auf ihre Ahnungen gehört. Auch Pfarrer Ohse aus Virchow, Hinterpommern, kam nebst weiteren viertausend Passagieren auf seinem kohlelosen Dampfer nicht von der Stelle.

„Weit schweiften unsere Augen über die grünwellige Bucht, die bläulichen Hügel Usedoms und Wollins, über die zahlreichen Schiffe, die mit uns auf der Reede lagen.“

Unter Deck, Strohsack an Strohsack, warteten alte ostpreußische Bauern, Kriegsversehrte und „eine Frau, offenbar leicht geistesgestört, die immerfort drei oder vier Töne in leiser Unentwegtheit vor sich hin sang“.

Rechts und links dampften kleinere Flüchtlingsschiffe auf Swinemünde zu, halb Ostpreußen lag auf dem Wasser. Was schwamm, hatte Leute geladen. Christel Bispink konnte Montag früh aufatmen, der „Kniprode“ war Kohle aufgeladen worden, der Riesenkasten setzte sich in Bewegung.

„Sofort keimte Hoffnung auf. Aber weit gefehlt. Um zwölf Uhr wurde Alarm ausgelöst. Das Deck wurde geräumt, es waren Flugzeuge gemeldet worden mit Kurs Ostsee- Swinemünde.“

… An den Strandstreifen grenzte ein breiter Gürtel von Kurparks, und darin lagerte die Masse der Flüchtlinge. Dies war der 8. US-Flotte wohl bewußt, deshalb hatte sie reichlich „Baumkrepierer“ geladen, Bomben mit Berührungszündern, die detonieren, sobald sie etwa mit Ästen in Kontakt kommen.

Über keinen Fleck in Deutschland waren die Verbündeten besser informiert als über Usedom mit dem V2-Gelände Peenemünde.

Um drei Uhr in der Nacht war Hugo Leckow mit dem Treck der Gemeinde Pribbemow, Kreis Kamin, eingetroffen. Man hatte sich über Wollin durchgeschlagen und mußte die Wagen über die Swine schaffen. Dort verkehrte nur die Fähre, weil die Brücke längst zerstört war, das war ein langwieriges Geschäft. Als Leckow den Alarm hörte, band er das Pferd fest, ging zum Wagen zurück, kurz darauf heulten die Bomben nieder und hämmerten die Bordwaffen.

Die Pribbemower krochen unter ihre Treckwagen. Durch den Höllenlärm bestand Gefahr, daß ihre Gespanne durchgingen und sie überrollten. So spannten die Männer die Pferde ab, hielten sie bei der Leine, stellten sich hinter die Karren und hofften, daß keine Bombensplitter kamen.

„Wir beobachteten einen Bomber nach dem anderen, die das Hafengebiet und die Treckkolonnen überflogen und ihre vernichtungsbringende Bombenlast abluden. Wenn es zwischen den Anflügen etwas stiller wurde, hörte man die Schreie der Verwundeten und das Gewieher der verletzten Pferde.“

Auf Pastor Ohses Dampfer werden Schwimmwesten verteilt. „Sie reichten nur für ganz wenige Frauen und Kinder.“

Der Kadett Sander im Deckungsloch sieht, wie sich die Flüchtlinge im Park auf den Boden werfen, „um nun in voller Körpergröße den Splitterwirkungen der Baumkrepierer ausgesetzt zu sein. Die Markierer hatten den Park mit den Leuchtzeichen genau abgezeichnet“, der Bombenteppich fiel darum besonders eng, „so daß es kein Entrinnen gab“.

Am Swineufer wartete im Endloswurm der Treckfahrzeuge Dietlinde Bonnlander mit den Leuten aus Fritzow, Pommern, auf die Reparatur der Brücke. Sie fütterte die Pferde, denen das Schaukeln der Pontons und die dumpfen Geräusche zu schaffen machten. Die Stadt war in Sichtweite, und durch den leichten Morgendunst konnte man die Bomben fallen sehen.

Als die Tiefflieger kamen, warfen sich die Fritzower entsetzt zu Boden, weil sie diese „sinnlose Jagd auf Menschen“ noch nicht kannten. Isa Berg und den Labiauern, aus Hinterpommern den Strand entlanggekommen, waren sie dauernd begegnet. Sie mähten die Flüchtlinge nieder. „Mutti schrie dann ‚hinwerfen‘, und sie selbst warf sich schützend über den Jüngsten.“

Auf der Rast in Swinemünde hatte die Familie in einem Eisenbahnwaggon Schlafplätze gefunden. „Wir Kinder saßen auf dem Fußboden. Den Voralarm hörten wir noch, aber vom Bombenangriff weiß ich nichts mehr. Als ich wach wurde, war es dunkel. Leute lagen auf mir, und ich bekam keine Luft. Der Junge, der auf mir lag, sollte runtergehen, aber er stöhnte nur auf und wurde noch schwerer. Wo ich auch mit der Hand hingriff, alles war gatschig. Als sie mich hochhoben, sah ich meine Brüder dort sitzen, ihnen fehlten die Schädeldecken.“

Der zehnjährige Martin Krüger und seine Mutter warteten seit vier Stunden am Bahnhof. Sie hatten auf dem Fußweg aus Hinterpommern auf der Landstraße übernachtet und waren glücklich über ein warmes Essen in Swinemünde. Es gab Sauerkohl, und sie blieben gleich einen Tag länger. Bei der zweiten Angriffswelle bekam Martin einen Splitter ab, der ihm die linke Halsschlagader aufriß. „Seine letzten Worte waren ‚Mama, was ist los?‘ Ich habe ihm gleich die Schlagader zugedrückt, aber der Blutverlust war zu groß.“

… Die Kadetten wurden am nächsten Tag in Gruppen eingeteilt, um die Leichen aus dem Park zu bringen. „Unter den von unserer Gruppe aufgefundenen Toten im Park war nicht ein einziger Soldat, nur Frauen, Kinder und wenige alte Männer.“

In der Tat lagerten an anderer Stelle in den Parks auch Truppenverbände, die südwärts zur Oderfront sollten. Doch macht der Tiefflieger in den zehn Sekunden seiner MG-Garbe keine Unterschiede.

Die Verletzungen und Verstümmelungen erlaubten oft keine Identifizierungen. „Wir hatten den Auftrag, in den Kleidern der Toten nach Ausweispapieren zu suchen, ehe sie abtransportiert wurden.“ Nicht identifizierbare Opfer mit brauchbarer Bekleidung wurden ausgezogen, weil unter den Flüchtlingen dringender Bedarf bestand. Als die Kadetten die Leiche einer Frau auffanden, die während des Angriffs ein Kind geboren hatte, das unverletzt, doch tot an der Nabelschnur hing, sanken ihnen die Hände herab.

Das Massaker von Swinemünde steht in den Annalen der 8. US-Flotte nicht als Massaker verzeichnet, auch nicht in den Annalen der Zeitgeschichte. Die US-Air-Force verbuchte ihn als Verkehrsangriff auf „Rangierbahnhöfe“.

Gleich nach Besetzung des Landes erstellte eine Kommission der US-Streitkräfte den United States Strategie Bombing Survey, die Bilanz des alliierten Luftkriegs. Man war überrascht über die Anzahl der Toten, die als Zivilverluste beispiellos seien, doch „far removed from the generally anticipated total of several millions“ (zu Deutsch: Weit entfernt von der allgemein erwarteten Summe von mehreren Millionen.)

Die intakt gebliebenen, militärisch nun irrelevanten geschichtlichen Schreine wie Hildesheim, Magdeburg, Dresden, Würzburg, Nürnberg werden im letzten Kriegsvierteljahr seriell zerstört. Allem Anschein nach ist dabei Verstand am Werk. Sind nicht diese Städte die großen Darsteller? Sie stellen dem Volk der Deutschen seine Herkunft dar.

Kein Mitleid mit diesen Tätern. Täter und Opfer nicht vertauschen, sagen die Demokraten. Das kennen wir doch schon aus Kirchweye, Kandel und Cottbus, oder? So gesehen hat sich der Status der Deutschen seit 1945 nicht mehr wirklich verändert.

verantwortlich: Fredrick Toben <toben@toben.biz>. Er schrieb dies am Freitag, dem 9.Februar 2018.

Der Vernichtungskrieg aber geht weiter, jetzt gegen die ganze weiße Rasse.

Siehe nächste Folge von Adelinde!

 

Nur weiter so!

Kramp-Karrenbauer zeigt gleich zu Beginn ihrer Bundes-Karriere, wes Geistes Kind sie ist. Sie peilt den Parteiausschluß an für ein Mitglied ihrer Partei, für den beim Volk beliebten Hans-Georg Maaßen.

Hans-Georg Maaßen (Bild: Freie Presse)

Maaßen vertritt eine „politisch nicht korrekte“ Meinung!

Nicht allein, daß er sich erlaubt, vor allem die Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin zu kritisieren, er weist gar auf die Gefährlichkeit der Grünen hin:

Die Grünen insgesamt betreiben in Teilen eine weltfremde bis esoterische Politik, die wenig mit den tatsächlichen Problemen der allermeisten Menschen in diesem Land zu tun hat.

Ich halte die Politik der Grünen in Teilen für realitätsfremd und gefährlich. In der Migrationspolitik würde sie dazu führen, daß die Türen noch weiter geöffnet werden und gar keine Abschiebungen mehr stattfinden.²

Was bei uns in puncto Meinungsfreiheit läuft, sieht ganz klar auch

Vladimir Putin:

In dem verdienstvollen Buch³ von Thomas Röper finden wir Putins große Reden zur Gänze und seine Antworten auf Fragen von Journalisten aus aller Welt.

In seiner Rede auf der Valdai-Konferenz 2015¹ spricht er über den

Krieg, den die westlichen Medien gegen die Meinungsfreiheit führen:

Der globale Informationsraum, also der Bereich der Medien, wird heute auch vom Krieg im übertragenden Sinne erschüttert. Die „einzig korrekte“ Sichtweise auf Ereignisse und Interpretation von Ereignissen wird den Menschen aggressiv aufgezwungen, wobei Fakten vermischt oder verschwiegen werden. Wir alle wurden daran gewöhnt, daß ständig neue Feindbilder entstehen.

Regierungen von Ländern, die … immer auf die Werte der Meinungsfreiheit und der freien Verbreitung von Informationen pochen – wie oft wir uns das früher anhören mußten! – versuchen nun, die Verbreitung objektiver Informationen und jeder anderen Sichtweise zu verhindern, die von ihrer eigenen abweichen.

Das wird zu feindlicher Propaganda erklärt, die bekämpft werden muß, was ein eindeutig undemokratisches Mittel ist.

Dieses Leichentuch, unter dem wir im Merkel-Zeitalter versuchen, nach Luft zu schnappen, beschreibt Putin treffend:

Heute versuchen Hunderttausende von Migranten, sich in eine andere Gesellschaft zu integrieren, und das ohne einen erlernten Beruf zu haben, ohne die Sprache, Traditionen und Kultur der Länder zu kennen, in die sie migrieren.

Und die Menschen in den Einwanderungsländern sind natürlich besorgt – und wir müssen offen darüber reden, brauchen das nicht zu kaschieren -, die Einheimischen sprechen gereizt über die fremden Einwanderer, den Anstieg der Kriminalität und das Geld, das aus den Staatshaushalten der betroffenen Länder für die Flüchtlinge ausgegeben wird.

Um diesen Mord an den betroffenen Völkern hinzukriegen, ist – wie Putin und wir anderen „Populisten“ wissen – nur eine einzige Sichtweise erlaubt:

Wie mächtig ist doch die Propagandamaschine des so genannten Westens!

Sehr richtig schätzt Putin auch die Abhängigkeit Merkels ein:

Auf der Welt gibt es nicht allzu viele Länder, die das Privileg der Souveränität genießen.

… Frau Merkel … (ist) im Rahmen der Bündnisverpflichtungen … offiziell eingeschränkt. Da steht geschrieben, was man darf und was nicht, aber in der Praxis ist es noch viel strenger:

Alles ist verboten, was nicht erlaubt wurde. Von wem erlaubt? Vom Chef! Und wo ist der Chef? Da, da hinten, jenseits des Ozeans.

Natürlich kennt Putin die Geostrategie eines Brzezinski, der die USA als „einzige Weltmacht“ ansieht und fordert, daß sie es bleiben, mit welchen Mitteln sie das auch immer erreichen wollen. Die Verbündeten sind wie im „alten Rom“ nichts anderes als Vasallen. Putin dagegen fordert :

Wir müssen wegkommen davon, daß jemand sich die ganze Welt unter den Nagel reißen will.

__________________________

Anmerkung

¹ Der Internationale Diskussionsklub „Waldai“ (russisch: Международный дискуссионный клуб «Валдай») ist ein alljährlich im Herbst stattfindendes Treffen von russischen und ausländischen Journalisten, Politikern und Wissenschaftlern. Die Tagung beschäftigt sich mit der Außen- und Innenpolitik Rußlands, wobei jedes Jahr ein anderes Thema in den Mittelpunkt gestellt wird. Fester Bestandteil der Tagung ist eine Ansprache sowie eine Pressekonferenz des russischen Präsidenten. (Wikipedia)

² Freie Presse

³ J. K. Fischer Verlag 2019, alle Zitate a.a.O.

 

 

Ältere Beiträge »