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Vorbildliche Einzelkämpfer für das Völkerrecht

Beispiel: Dipl. Chem. Dr. Hans Penner

Er schrieb am 23.1.2017 folgenden Brief an Angela Merkel:

Bild: anonymousnews.ru

Frau Dr. Merkel,

unbekannt ist Ihnen die Definition von „Klima“ als Mittelwert der Wetterparameter einer Region im Verlauf von 30 Jahren.

Statistische Werte kann man nicht schützen. Unbekannt ist Ihnen, daß die Klimasensitivität des Kohlendioxids weniger als 1°C beträgt.

Kohlendioxid-Emissionen haben deshalb keinen schädlichen Einfluß auf das Klima.

Weitere Defizite Ihrer Politik sind:

  • Sie wollen Deutschland abschaffen.
  • Sie spalten Europa.
  • Sie streben eine EU-Diktatur an.
  • Sie belasten die Beziehungen zu USA.
  • Sie gefährden den Frieden mit Rußland.
  • Sie gefährden die Sicherheit der Juden in Israel.
  • Sie liefern Deutschland der Diktatur des Islam aus.
  • Sie ermöglichen die illegale Masseneinwanderung von Moslems.
  • Sie bekämpfen die UN-Menschenrechtecharta durch die Legalisierung des Islam.
  • Sie beeinträchtigen die Innere Sicherheit durch die Förderung des Islam.
  • Sie beseitigen die Denkfreiheit der Universitäten durch islamische Lehrstühle.
  • Sie fördern die Islamisierung Deutschlands durch den Islamunterricht an öffentlichen Schulen.
  • Sie fördern die Islamisierung unserer Kultur.
  • Sie fördern die Entstehung islamischer Parallelgesellschaften.
  • Sie unterdrücken die freie Meinungsäußerung.
  • Sie manipulieren die öffentliche Meinung durch Gleichschaltung der Medien.
  • Sie diskriminieren gesellschaftlich engagierte Bürger.
  • Sie diffamieren Verteidiger des Rechtsstaates als Nationalsozialisten.
  • Sie torpedieren die Soziale Marktwirtschaft durch planwirtschaftliche Maßnahmen.
  • Sie unterdrücken die mittelständische Wirtschaft durch unnötige Vorschriften.
  • Sie fördern die Desindustrialisierung Deutschlands.
  • Sie ruinieren unsere Stromversorgung.
  • Sie haben den Strompreis verdoppelt.
  • Sie haben die Staatsverschuldung verdoppelt.
  • Sie bestrafen Sparer.
  • Sie brechen Gesetze wie die No-Bail-Out-Klausel.
  • Sie zwingen die Bürger, korrupte Banken und Staaten zu finanzieren.
  • Sie fördern die Verarmung bestimmter Bevölkerungsteile.
  • Sie reduzieren die Wehrbereitschaft.
  • Sie senken das Bildungsniveau.
  • Sie ruinieren die Familienstruktur unseres Volkes.
  • Sie sind unfähig, Ihre politischen Maßnahmen rational zu begründen.

Ich befürchte Ihre Wiederwahl und hoffe auf eine Verbreitung dieses Schreibens, um Ihre Wahlchancen zu vermindern.

Mit besorgten Grüßen Dr. Hans Penner

 

Gerard Menuhins Grußwort in Dresden

Gerard Menuhin zeigte wieder, wer er ist: der furchtlose Kämpfer für die Wahrheit

Der Verfasser des hochaktuellen, faktenreichen Buches Wahrheit sagen – Teufel jagen schrieb den Versammelten bei der Gedenkfeier in Dresden:

Es ist eine Ehre für mich, hier und heute in Form eines Grußwortes etwas sagen zu dürfen. Hier in Dresden, einem erschütternden

Symbol der Kriegsverbrechen gegen Deutschland und das Deutsche Volk.

Es scheint dem System der Umerziehung und seiner Lügenpresse ungemein wichtig zu sein, die Zahl der Toten von Dresden auf 24.000 herunterzuspielen. Dies, obwohl Adenauer gesagt hatte:

Der Angriff auf die mit Flüchtlingen überfüllte Stadt Dresden am 13.2.1945 forderte allein etwa 250.000 Tote.

Und die Stadt Dresden führte vor dem Herunterlügen der Opferzahl in einem Schreiben aus:

  • Gesicherten Angaben der Dresdner Ordnungspolizei zufolge wurden bis zum 20.3.1945 202.040 Tote geborgen, überwiegend Frauen und Kinder.
  • Davon konnten nur etwa 30% identifiziert werden.
  • Einschließlich der Vermißten dürfte eine Zahl von 250.000 bis 300.000 Opfern realistisch sein …

Aber es geht mir jetzt nicht darum, über Einzelheiten dieses wahrhaftig unleugbaren Holocaust zu sprechen, sondern ich möchte einige Gedanken über die tieferen Zusammenhänge des Geschehens und über unsere Zukunft äußern.

Der Bürger darf nicht erwarten, daß er durch die Politik wahrheitsgemäß unterrichtet, hilfreich beraten und gerettet wird. Er muß selber Lösungen finden und sich um die Wahrheit bemühen.

Um passende Lösungen zu finden, muß er sich eine fundamentale Frage stellen. Und hier geht es nicht um politische Zugehörigkeiten wie Links oder Rechts – das sind künstliche Begriffe –, sondern hier geht es um zwei einander entgegenstehende elementare Prinzipien:

Man muß sich entweder für die Lüge oder für die Wahrheit entscheiden!

Die Politik, die Medien, das ganze gesteuerte System,

sie haben längst entschieden, wofür sie stehen. Nun muß der einzelne Bürger dieselbe Entscheidung für sich treffen. Nur dieser selber kann über sich wissen, wo er steht und stehen will.

Derjenige, der sich vielleicht aus Gründen finanziellen Vorteils für die Lüge entscheidet, hat bestimmt einen einfacheren Weg gewählt. Indem er den Kopf in den Sand steckt, muß er sich um nichts kümmern.

Die Änderungen, die gegenwärtig immer schneller geschehen –

  • der sogenannte Terrorismus,
  • die Masseneinwanderung,
  • die Arbeitslosigkeit,
  • die sinkenden Renten,
  • die Auslandseinsätze der schrumpfenden Bundeswehr,
  • die überforderte Polizei usw. –

all das geht an ihm vorbei. Doch irgendwann wird er selbst betroffen sein – sei es seine Kündigung oder ein Überfall an der Bushaltestelle. Bis dahin aber macht er es sich in seinem Kokon der Unwissenheit bequem. Er hat die Tür zum Lernen zugemacht.

Derjenige, der sich für die Wahrheit entscheidet, hat hingegen einen steinigen Weg gewählt. Zwar wurde er erzogen, die Wahrheit zu respektieren, aber dabei ging es meistens um Kleinigkeiten und nicht um den Sinn seines Lebens und um die Zukunft seines Volkes.

Um wissentlich die Wahrheit zu unterstützen, muß der Mensch die häßliche Fratze der Lüge in allen Bereichen erkennen und bekämpfen. Er muß verantwortungsvoll agieren. Das heißt,

  • ständig mutig, aber bescheiden zu sein,
  • verankert zu sein in seiner inneren Sicherheit,
  • stets für die Sache zu ringen und nicht für sich. Es heißt,
  • den richtigen Weg zu gehen und
  • dabei das Zweifeln nicht zu verlernen hinsichtlich der Dinge, die zweifelhaft sind,
  • ohne aber dabei an sich selber zu verzweifeln.

Und um nicht an sich selber zu verzweifeln, ist es für jeden einzelnen wichtig, kritisch zu hinterfragen, ob er alles, was wahrhaftig in seinem Land historisch vorgekommen ist, richtig verstanden hat oder ob er nur das übernimmt, wie es die „offizielle Version“ darstellt.

Den Weg der Wahrheit zu gehen, heißt, alles zu hinterfragen. Es bedeutet, sich nie mit der ersten einfachen Antwort zu begnügen. Dadurch wird die Tür zum Lernen und zum Erkennen geöffnet.

Was aber heißt Lernen?

Es heißt vor allem auch zu erkennen, wenn man sich irrt. Am meisten lernt man, wenn man ruhig liest oder schweigend zuhört; am wenigsten lernt man, wenn man sich in das lärmende Gerangel der Internetkommentare einläßt.

Hier verschwendet man nur Zeit unter belanglosen Menschen, die nichts wissen, aber darauf bestehen, ihr Nichtwissen mit anderen zu teilen und dieses zu verteidigen, ja, es ihnen regelrecht aufzudrängen.

Es ist ein Kampf des Geschreis unter Tauben, aber solchen Tauben, die hören könnten, aber die nicht hören wollen.

Es ist ähnlich wie das blödsinnige Geschrei der Antifa, das nicht nur darauf abzielt, den Gegner niederzubrüllen, sondern das den Schreihälsen vor allem auch dazu dient, durch ihr käufliches Geschrei und Randalieren nicht selber denken zu müssen.

Wir müssen keine „Rassisten“ sein, um den uralten Feind der Wahrheit als ewigen Lügner zu erkennen und entgegenzutreten. Steinalt ist dieser Begriff. Jesus Christus sagte es selbst.

Ja, freilich, selbstverständlich ist es den Lügnern in einer Lebensumwelt der Wahrheit unbequem. Deshalb versuchen sie ihre Welt der Lügen aufrechtzuerhalten und mit immer weiteren Lügen auszubauen.

Es ist eine „post-faktische Welt“, die versucht, allen Menschen die Lüge aufzuzwingen, um das Licht der Wahrheit für immer zum Erlöschen zu bringen.

Dieses Erschaffen einer Welt der Lüge gegen die Wahrheit geht einher

  • mit der Destabilisierung von Ländern, die Regierungen haben, welche der Welt der Lüge mißliebig sind.
  • Es geht einher mit dem Ansichreißen der Bodenschätze dieser Länder.
  • Es geht einher mit dem Aufhetzen der Religionen gegeneinander.
  • Es geht einher mit dem Zersetzen unserer Tradition, unseres Bildungswesens, unserer Sprache.
  • Es geht einher mit der Zersetzung von allem, was unsere Kultur ausmacht.

Sie wird zersetzt und ersetzt durch einen überall gleichen Einheitsbrei des Billigen, der Unkultur – auf der ganzen Welt dasselbe, ohne Unterschied und ohne eigenen Charakter: oberflächlich, leer, gesichtslos und vor allem seelenlos. Denn die Welt der Lüge ist eine Welt ohne Seele. Es ist eine Welt, in der die Unsicherheit uneingeschränkt herrscht.

Ich plädiere also für die Wahrheit. Wenn einer die Wahrheit sagt, dann muß er sich an nichts erinnern, sagte Mark Twain.

Stellen wir uns ein Gebäude vor:

einen Stein auf Stein von Handwerkern gebauten Turm, mit einem starken Fundament. Das soll unsere gesellschaftliche Struktur sein.

Darin kann man vertrauenswürdige Geschäfte machen und glaubwürdige Versprechen tauschen. Im Gegensatz zu der schlampig errichteten Bruchbude, die ständig das Flicken braucht, um nicht in sich zusammenzufallen.

So soll auch unser Leben keine Aneinanderreihung von Schachereien und Machenschaften sein, sondern eine Harmonie von gut erwogenen Entscheidungen, bei denen keiner übervorteilt wird und keiner sich ausgenutzt fühlen muß.

Wie sind diese Gedanken im Wahljahr 2017 zu gebrauchen?

Die derzeitige Kanzlerin ist mit den Kanzlern der Weimarer Republik zu vergleichen. Wie jene damals, so arbeitet diese armselige Herrin auch heute für den Feind, für die Welt der Lüge und der Lügner, für die Erfinder des Versailler „Friedensvertrags“.

Keine Regierung, keine Koalition der Parteien der BRD hat dem Deutschen Volk Lösungen anzubieten.

Ich sage absichtlich nicht „Lösungen für Deutschland“, da ein solches Land heute in der Zeit der aufgelösten Grenzen und der invasionsartigen Wanderbewegungen Volksfremder offensichtlich nicht mehr existiert.

Per Wahlentscheid abzustimmen über mehr oder minder lügnerische Parteien, bringt nichts.

Keine angeblich demokratische politische parlamentarische Partei wird Antworten finden, oder finden wollen. Antworten, die dem Volk zusagen und seinen Interessen dienen.

Kurz gesagt: dadurch, daß die Regierung die im Grundgesetz geschriebenen Regeln nicht mehr befolgt, hat sich die Regierung selbst zum Gesetzlosen ernannt.

Die Regierung ignoriert das Deutsche Volk und dessen Interessen. Sie hat ihm den Rücken gekehrt. Also muß das Deutsche Volk der Regierung ebenfalls den Rücken kehren.

Das Verräterische liegt im Wort „Regierung“.

Genau wie sich jeder einzelne zwischen der Lüge und der Wahrheit entscheiden muß, sind die Begriffe „Volk“ und „Regierung“ voneinander abzugrenzen.

Kein verantwortungsvolles Volk braucht von einer Regierung beherrscht zu werden.

Es mag eine Verwaltung brauchen, aber keine selbstherrliche, eigennützige und, wie es heute der Fall ist, volksfremden Interessen verpflichtete Regierung als Fremdherrschaft.

Schon vor der Erfindung der EU sind Regierungen immer untereinander verbandelt und bei Bedarf gegen ihre eigenen Völker ausgerichtet gewesen. Doch noch nie war die Volksfeindschaft der Regierenden so ausgeprägt und so deutlich wie heute.

Je mehr sich die Menschen gegeneinander ausspielen lassen, desto besser gelingt es der Regierung, sie zu verunsichern und zu manipulieren.

Deutsche, laßt Euch also nicht gegeneinander ausspielen. Seid ein Volk – ein Deutsches Volk!

Wenn es eine Rettung gibt, dann muß sie vom Volke selber kommen.

Sie muß kommen von vertrauenswürdigen Menschen aus dem Volk.

Menschen, die sich nicht wie die heutigen Politiker gegen das eigene Volk richten, sondern die das eigene Volk und seine Interessen über alles stellen.

Menschen, die bei allen Unterschieden in den Meinungen und Ansichten dem Fundament einer echten, einer wahrhaft deutschen Kultur treu bleiben.

Diese Menschen der Wahrheit und Wahrhaftigkeit müssen

  • eine Bewegung ins Leben rufen, die nicht von Lügnern unterwandert werden kann.
  • Eine Bewegung, welche auf alle Deutschen abzielt, auf das ganze Deutsche Volk.
  • Eine Bewegung, die alle Deutschen vereinen kann.

In der Welt der Wahrheit geht es nicht um eine Politik, die nur ein Zirkus der Pfründe- und Pensionsbeschaffung für eine Clique weitab vom Volke ist und die deshalb zur Welt der Lüge gehört.

Nein, in der Welt der Wahrheit und der Wahrhaftigkeit geht es um das Überleben eines Volkes mit einer zweitausendjährigen Geschichte – es geht um das Überleben des Deutschen Volkes.

Deshalb, wenn Ihr heute hier der Toten des Völkermordverbrechens, des Holocausts von Dresden gedenkt, dann gebt diesen Toten ein Versprechen.

Gebt ihnen das Versprechen, daß ihr niemals zulassen werdet, daß das Deutsche Volk jetzt kaputtgemacht werden soll von der Welt der Lüge; daß es kaputtgemacht und ausgelöscht werden soll durch einen Überfremdungskrieg und kaputtgemacht und abgeschafft durch eine kriminelle Politik des Volksverrats.

DEUTSCHE, HOLT EUCH EUER DEUTSCHES LAND ZURÜCK!

Deutschland politisch immer korrekter

In Freiburg/Breisgau hat die Kriminalität 2015 um 6,3 % zugenommen.

Insgesamt 25.757 Straftaten wurden im vergangenen Jahr [2015] in Freiburg bekannt.
So kommen auf 100.000 Einwohner 11.606 Fälle – der unrühmliche Spitzenwert im Ländle.

  • Selbstverständlich hat das mit dem Zustrom entwurzelter Fremder nichts zu tun, wie die Lückenpresse behauptet.
  • Selbstverständlich trifft deshalb die „refugees-welcome“-Politiker und -Politikerinnen keine Schuld.
  • Vielleicht werden ihre Nachfolger „mit Migrationshintergrund“ einst Straßen nach einigen von ihnen beschildern?

Die heutigen bewiesen z. B. in der Schwarzwaldstadt Freiburg ihr überlegenes Besserwissen über die vormaligen Namengeber:

Sie prüften deren Unbeflecktheit bei rund 1300 Freiburger Straßennamen. 200 davon wurden ganz besonders eingehend untersucht.

Entscheidende Kriterien für die Bewertungen der Kommission waren Bezüge zur:

  • Verfolgung von Minderheiten,
  • zu Diktatur,
  • Militarismus,
  • Nationalismus,
  • Chauvinismus,
  • Kolonialismus,
  • und Antisemitismus.

Umbenannt werden sollen 12 Straßen. 15 Straßenschilder

sollen zwar trotz dunkler Flecken in der Vita der Betroffenen nicht umbenannt werden, aber die Straßenschilder sollen jeweils mit kurzen Erläuterungen zur geschichtlichen Einordnung versehen werden.

Das ist Volkspädagogik vom Feinsten.

Zu dieser 2. Gruppe gehören:

  • Arndtstraße
  • Conrad-Gröber-Straße
  • Fichtestraße
  • Freytagstraße
  • Hansjakobstraße
  • Hermann-Mitsch-Straße
  • Jahnstraße
  • Körnerstraße
  • Linnéstraße
  • Richard-Strauss-Straße
  • Richard-Wagner-Straße
  • Seitzstraße
  • Staudinger-Straße
  • Weismannstraße
  • Zasiusstraße

„Glühende Verfechter“ der Schilder-Säuberungen seien auch die Grünen-Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat und Anwältin Maria Viethen und der zur Linken Liste gehörende Stadtrat und Anwalt Michael Moos. Wer hätte das gedacht!

Foto: Ingo Schneider

Unter den zwölf zu tilgenden Straßennamen befindet sich auch die

Hindenburgstraße

Ich selbst verlebte meine Kindheit und Jugend in einer Hindenburgstraße. Da bin ich ja gespannt, ob die auch einen neuen Namen erhält und welchen! Da ginge dann ein Stück Heimat verloren. „Wir in der Hindenburgstraße“ – das gäbe es dann nicht mehr.

Wer war eigentlich der Namengeber der Hindenburgstraße?

Selbstvermarkter Paul von Hindenburg

Er wurde 1847 in Posen geboren.

Schon als Kind wurde er für die Offizierslaufbahn bestimmt. Mit 18 ½ Jahren war er bereits in das preußische Offizierskorps aufgerückt und nahm als Leutnant am Preußisch-Österreichischen Krieg von 1866 teil.

Hier wie auch im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 setzte er sein Leben ein.

… aus seiner Sicht eine Selbstverständlichkeit für einen Berufssoldaten … (Wolfram Pyta, Hindenburg, München 2009, S. 14)

An seine Eltern schrieb der junge Leutnant 1866:

… für einen Soldaten ist ja der Krieg der Normalzustand und außerdem stehe ich in Gottes Hand. Falle ich, so ist es der ehrenvolle und schönste Tod, eine Verwundung muß ja auch nur zum Besten dienen, und kehre ich unverletzt zurück, um so schöner. (a.a.O., S. 15)

Dieser tapferen Einsatzbereitschaft für das Vaterland stand eine nur geringe Lust gegenüber, sich der Kultur zuzuwenden. Freimütig soll er bekannt haben, daß sich seine Bildung einzig auf seine „historischen und militärischen Steckenpferde“ beschränkte.

Tief religiös

glaubte er, „daß Gott in sein Leben eingriff und es lenkte… In der täglichen Bibellektüre fand er Inspiration und Bestätigung, …“ (a.a.O., S. 22).

Der Oberst Hindenburg

… kopierte seine Lehrmeister, allen voran Schlieffen, entwickelte aber deren Ideen nicht kreativ weiter. In der Verfolgung des einmal eingeschlagenen militärischen Konzepts war Hindenburg von einer Gradlinigkeit, die aber mit jenem Schuß Genialität unverträglich war, über die ein wirklicher Feldherr verfügen muß. (a.a.O., S. 25)

Seine „militärische Bilderbuchkarriere“

soll hier im einzelnen nicht genau verfolgt werden. Im Rang eines „Kommandierenden Generals“ bat er im März 1911 mit 64 Jahren um seinen Abschied, möglicherweise in der Hoffnung, seine Karriere mit dem Rang eines Armeeinspekteurs krönen zu können. Doch:

Allem Anschein nach fehlte Hindenburg nach Einschätzung [des Chefs des Militärkabinetts] Lyncker jene Tatkraft und Energie, über die ein Armeeinspekteur unter den neuen Bedingungen verfügen mußte …

Auch für den Kaiser zählte Hindenburg nicht zum erlauchten Kreis jener acht Generale, denen er Feldherrnqualitäten zubilligte und die er mit dem Posten eines Armeeführers betrauen wollte. (a.a.O., S. 36)

Es war ein Abschied ohne Weiterverwendung

– eine Wunde, die nicht heilen wollte. Als im August 1914 der Weltkrieg ausbrach, mußte Hindenburg untätig zu Hause sitzen, obwohl er bei den zuständigen Stellen immer wieder um eine angemessene Verwendung geradezu flehte, und das trotz seinem dichten Beziehungsgeflecht, das er sich aufgebaut und auch für Aufstiegsmöglichkeiten Verwandter mißbraucht hatte.

Ich habe gebeten, mir doch wenigstens eine Division zu geben, eine Brigade, irgend etwas, ein Regiment – aber nein ich sei zu alt heißt es,

Paul von Hindenburg (Bild: Wikipedia)

schreibt er an seine Nichte, und in einem Brief an General von Stein jammert er:

Mit welchen Gefühlen ich jetzt meine Altersgenossen ins Feld ziehen sehe, während ich unverschuldet zu Hause sitzen muß, können Sie sich denken. Ich schäme mich, über die Straße zu gehen. (a.a.O., S. 42)

Die unverhoffte Schicksalswende am 22. August 1914

Zwei russische Armeen stießen auf Ostpreußen vor, wobei die 1. russische Armee (Njemenarmee) unter General Rennenkampf von Litauen Richtung Königsberg vorrückte, während die 2. russische Armee (Narewarmee) sich von Süden her Ostpreußen näherte und der deutschen 8. Armee in den Rücken zu fallen drohte.

Die prekäre militärstrategische Lage verschlechterte sich noch … (a.a.O., S. 43)

als der Oberbefehlshaber von Prittwitz in seiner Ratlosigkeit mit seiner 8. Armee hinter die Weichsel zurückweichen wollte, was bedeutete, ganz Ostpreußen und einen Teil Westpreußens preiszugeben.

Das Große Hauptquartier in Koblenz pfiff den General daraufhin zurück und enthob ihn seines Kommandos. (ebd.)

Nun erreichte den kühnen Erstürmer Lüttichs, den genialen Generalmajor

Erich Ludendorff

Erich Ludendorff in Oberost 1915

der berühmte Brief des Generals v. Moltke vom 21. August 1914, in dem er Ludendorff zum Chef es Generalstabes der 8. Armee in Ostpreußen berief und hinzufügte:

Sie werden vor eine neue schwere Aufgabe gestellt, vielleicht noch schwerer als die Erstürmung Lüttichs … Ich weiß keinen anderen Mann, zu dem ich so unbedingtes Vertrauen hätte als wie zu Ihnen.

Vielleicht retten Sie im Osten noch die Lage … Auch der Kaiser sieht mit Vertrauen auf Sie.

Sie können natürlich nicht für das verantwortlich gemacht werden, was geschehen ist, aber Sie können mit Ihrer Energie noch das Schlimmste abwenden …

Doch nach damaliger Auffassung galt Ludendorff mit seinen 49 Jahren für einen solchen Posten als für zu jung.

So suchte man nach einem älteren Offizier, der ihm beigegeben werden sollte, und fand ihn in Paul von Hindenburg.

Die Zeugnisse aller Beteiligten stimmen einhellig darin überein, daß der einzige Grund für Hindenburgs Ernennung zum neuen Oberbefehlshaber der 8. Armee der Umstand war, daß man

von seinem Phlegma absolute Untätigkeit erwartete, um Ludendorff völlig freie Hand zu lassen.

(a.a.O., S. 45)

Hindenburg erfüllte die Erwartungen

Er war im Range eines Generalfeldmarschalls eine „dekorative Figur“ (a.a.O., S. 45) „mit Einsicht in die ihr zugedachte militärische Statistenrolle (a.a.O., S. 49).

Ludendorff führte in der

Schlacht von Tannenberg

die zahlenmäßig weit unterlegene deutsche 8. Armee zum Sieg über zwei russische Armeen, rettete damit Ostpreußen und legte den Grund dazu, daß auch nach 4 Jahren schwerster Kämpfe gegen die Übermacht einer Welt von Feinden bis zum Kriegsende keine Kampfhandlungen auf Deutschem Boden stattfanden.

Es ist allgemeine, immer wieder anzutreffende Übung bei der Zunft der Geschichtsschreiber, Ludendorff und seine Leistungen herabzusetzen, so auch z. T. bei Wolfram Pyta in seinem Buch über Hindenburg.

In seinem umfangreichen Literaturverzeichnis führt der Autor kein einziges Werk Ludendorffs auf, will aber glauben machen, Ludendorff sei ein sturer Kopierer Schlieffenscher Gedankenvorgaben gewesen. Ludendorff aber schreibt:

General Graf v. Schlieffen hat mein strategisches Denken bereichert und gefestigt, doch bin ich meine eigenen Wege gegangen, als ich die ganze Last der Verantwortung sowohl als Chef im Osten wie als erster Generalquartiermeister vor mir selbst und dem Heere trug.

Ludendorff war Feldherr. Er schreibt über das Wesen der Feldherrnkunst:

Auf den Führer stürmt viel ein. Er muß gute Nerven haben.

Der Laie glaubt zu leicht, im Kriege wäre alles nur ein Rechenexempel mit bestimmten Größen. Es ist alles andere, nur das nicht.

Es ist ein gegenseitiges Abringen gewaltiger unbekannter physischer und seelischer Kräfte, und zwar um so schwieriger, je größer die eigene Unterlegenheit ist.

Es ist ein Arbeiten mit Menschen von verschiedener Charakterstärke und mit eigenen Gedanken. Der Wille des Führers allein ist der ruhende Pol.

(Erich Ludendorff, Meine Kriegserinnerungen 1914-1918, Berlin 1919, S. 41)

Wie vertrieb sich indes Hindenburg die Zeit?

Bei der Schlacht von Tannenberg

Während der militärische Apparat der 8. Armee auf Hochtouren lief und der Armeestab [also Ludendorff] unter äußerster zeitlicher und nervlicher Anspannung die risikoreiche Umfassungsschlacht gegen Samsonows Armee plante, hatten für den Oberbefehlshaber der 8. Armee [also Hindenburg] Familienangelegenheiten Vorrang.

Hindenburg unternahm einen Abstecher nach Neudeck …, um die sterblichen Überreste seines im Jahre 1909 verstorbenen jüngsten Bruders und dessen Sohnes ausgraben zu lassen … (a.a.O., S. 49)

Bei den folgenden schweren Kämpfen an den Masurischen Seen und in Polen ging Hindenburg auch gern seiner Lieblingsbeschäftigung nach: der Jagd.

Vor allem aber saß er viele Wochen Malern Modell. Die hatten die Aufgabe, ihn nach seinen genauen Angaben über Uniform, Körperhaltung und geschichtsträchtige Hintergründe als überragende geschichtliche Gestalt herauszustreichen.

So wünschte ich, auf die Nachwelt zu kommen, und so auch, in ähnlicher Auffassung, hoffe ich mal ein Denkmal zu erhalten; ich wünschte, daß diese … Bilder viel gesehen und durch Vervielfältigung große Verbreitung finden mögen … (a.a.O., S. 131)

Seine Ahnung, die er seiner Frau gleich nach Ankunft im Osten hoffnungsvoll mitteilte, verrät den Ruhmsüchtigen:

Ich glaube, Dein Alter wird womöglich noch mal ein berühmter Mann. (a.a.O., S. 55)

Ludendorffs Sieg von Tannenberg ließ Hindenburg in den Augen des Volkes

in atemberaubendem Tempo nicht nur zu einer riesenhaften Feldherrngestalt anwachsen, sondern erlaubte ihm auch den noch viel entscheidenderen Aufstieg zum deutschen Nationalheros.

Die Kampfhandlungen buchstäblich verschlafend, galt sein ganzes Bemühen vom ersten Tage seines Erscheinens in Ostpreußen, den Ruhm der Feldherrnkunst Ludendorffs sich selbst anzuheften. Hindenburg begann, seelisch in den Abgrund zu rutschen.

Als er nach einem Zerwürfnis mit dem Kaiser versetzt werden sollte, war seine ganze Sorge, daß Ludendorff an seiner Seite belassen würde. Er wußte, wenn er es auch nicht zugab, daß er seinen Ruhm einzig und allein Ludendorff verdankte.

Ohne Ludendorff wäre Hindenburg augenblicklich in das historische Nichts zurückgesunken, aus dem man ihn hervorgeholt hatte.

Nach dem Kriege war er sich nicht zu schade, in seinem Buch „Mein Leben“ soweit zu gehen, Ludendorff vor der Schlacht von Tannenberg als schwankend und die Nerven verlierend darzustellen, sich selbst aber stark wie ein Felsen das Vorhaben durchsetzend. Diese unerhörte Version ließ er durch den Historiker Walter Elze noch auswalzen.

Hindenburg und Hitler 1. Mai 1933 (Bild: Bundesarchiv)

Als er als Reichspräsident Hitler an die Macht verholfen hatte, schrieb ihm Ludendorff sein berühmtes Telegramm, das Hans Frank (1933 Justizminister in Bayern) wiedergegeben hat:

Sie haben durch die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler einem der größten Demagogen aller Zeiten unser heiliges deutsches Vaterland ausgeliefert. Ich prophezeie Ihnen feierlich, daß dieser unselige Mann unser Reich in den Abgrund stoßen, unsere Nation in unfaßliches Elend bringen wird, und kommende Geschlechter werden Sie verfluchen in Ihrem Grabe, daß Sie das getan haben.

Der Name dieses bequemen, ruhmsüchtigen, sich selbst vermarktenden, zu eigenen Gunsten geschichtsklitternden, mit der Macht im Ehebett liegenden Mann verschwindet – viel zu spät – zu Recht von den Straßenschildern.

Das hat mit politischer Korrektheit nichts zu tun. Das erfordert schlicht die geschichtliche Wahrheit.

Eine Hindenburgstraße brauchen wir wirklich nicht.

Ernst-Moritz-Arndt als Namengeber der pommerschen Alma Mater verbannt

Jetzt heißt sie schlicht „Universität Greifswald“

Universität Greifswald (Foto: Wikipedia)

– so im Januar 2017 nach sechseinhalb Jahren Drübernachdenken vom Senat der Hochschule mit Zweidrittel-Mehrheit bestimmt.

Denn, so die Begründung, der 1769 auf Rügen geborene Ernst Moritz Arndt sei

  • Nationalist und
  • Fremdenfeind gewesen
  • und von Hermann Göring 1933 zum Namenspatron der Universität ernannt worden.

So brav politisch korrekt, so geschichtsvergessen – Ideologie statt Wissenschaft!

Der Professor für Romanistik Reinhard Bach, wohl dem gegnerischen Lager des Senats bei der Namensänderung zugehörig, sagte der „Ostseezeitung“:

Der Vorwurf, daß Arndt nationalistisch gewesen sei, beruht auf heutiger Denkungsart.

Mit politischen Begriffen ohne Rücksicht auf ideengeschichtliche Entwicklungen über Jahrhunderte hinwegzuspringen, ist das Ende jeder seriösen Geschichtsschreibung.

Man muß es mit der

„Rücksicht auf ideengeschichtliche Entwicklungen“

ja nicht soweit treiben, wie Prof. Hellmut Diwald befürchtete:

Vor allem in diesem Kunstgriff sind wir Meister geworden:

  • Gestalten oder Tatbestände restlos aus der historischen Lage zu erklären,
  • ihre Wirkungslinien so kurz wie nur möglich zu halten,
  • die Konnexe zur Gegenwart weitgehend zu verdünnen,
  • keinerlei überzeitlichen, also womöglich noch immer provozierenden Gehalt anzuerkennen und dadurch
  • jedes Ereignis vor allem unserer politischen Geschichte keimfrei, also auch uninteressant zu machen.

(Vortrag 27.1.1970 vor der Münchner Carl Friedrich von Siemens-Stiftung)

Doch die Namensänderer machten das Gegenteil: Sie ließen die geschichtlichen Zusammenhänge links liegen. Wir fragen:

War Ernst Moritz Arndt wirklich fremdenfeindlich?

Bild: Wikipedia

Wer sich einmal näher mit der „Franzosenzeit“ 1792 bis 1815 unter Napoleon im geschlagenen, erniedrigten Deutschland befaßt, wird verstehen – vielleicht nicht in allem gutheißen, aber verstehen -, warum in Deutschland der Haß gegen Frankreich und die Franzosen entflammte und lange Jahrzehnte nachglühte.

Da kann es schon mal vorkommen, daß selbst ein Professor für Geschichte und Philologie wie Arndt schlicht dem Selbsterhaltungswillen der Volksseele folgt:

Wenn ich sage,

  • ich hasse den französischen Leichtsinn,
  • ich verschmähe die französische Zierlichkeit,
  • mir mißfällt die französische Geschwätzigkeit und Flatterhaftigkeit,

so spreche ich vielleicht einen Mangel aus, aber einen Mangel, der mir mit meinem ganzen Volke gemein ist.

… Darum laßt uns die Franzosen nur recht frisch hassen, laßt uns unsre Franzosen, die Entehrer und Verwüster unserer Kraft und Unschuld, nur noch frischer hassen, wo wir fühlen, daß sie unsere Tugend und Stärke verweichlichen und entnerven.

Es war Krieg. Es galt, einen Feind abzuwehren.

Diwald (a.a.O.) meint – wohl nicht zu Unrecht angesichts Napoleons:

Was wäre Arndt ohne ihn gewesen, diesen höllischen Widersacher, den „Satan mit seinen banditischen Rotten“, wie er ihn genannt hat? Nichts wäre er gewesen, nicht mehr als ein Heiliger Antonius ohne Versuchungen.

Ernst Moritz Arndt war kein Fremdenfeind, wie wir unten gleich noch viel deutlicher sehen werden.

War Ernst Moritz Arndt wirklich nationalistisch?

Deutschland war zur Zeit Napoleons – und nach dem Wiener Kongreß 1815 wieder – ein buntes Sammelsurium von Kleinststaaten mit deren absolutistischen Duodezfürsten.

Napoleons Auftreten in Europa beförderte die Abwehrhaltung der Völker. Wo aber war auf dem bunten Flickenteppich der deutschen Völker und Völkchen das Deutsche Volk zu finden? Und so kommen wir mit Diwald

… nicht an dem Tatbestand vorbei, daß deutscher Patriotismus, deutsches Nationalbewußtsein, deutsche Staatsgesinnung, deutscher Freiheitswille erst durch Napoleon erzeugt worden sind.

Diese Einigungsbestrebungen, die auch die Revolution von 1848 trugen, sehen wir in allen Staaten Europas der damaligen Zeit.

Deutschland errang seine Einheit erst 1871 mit Bismarck nach dem von Frankreich erklärten und von den Deutschen gewonnen Krieg.

Wieder war es der französische Gegner, der ein deutsches Nationalgefühl hervorbrachte.

Doch Arndt war dennoch kein Nationalist, wenn man darunter den egoistischen Willen zur Vormacht über andere Völker versteht.

Ernst Moritz Arndt dachte völkisch

Er wollte, daß jedes Volk, so auch das deutsche,

… in seinem Einzelnen und Eigentümlichen wohl gegründet und vollendet sei, damit droben in einem höheren, freieren Verein der idealische Völkerbund geschlossen werden könne …

… In diesem Sinne wollen auch wir Weltbürger sein und alle zahlreichen Völkergeschlechter der Erde mit Liebe begrüßen

Spricht so ein Fremdenfeind?!

Eine besondere Ermahnung gilt seinem Deutschen Volk, das sich in seiner Neigung, alles Fremde zu bewundern, sich selbst verliert, was auch Bismarck 1863 im Preußischen Landtag so treffend anprangerte:

Die Neigung, sich für fremde Nationalitäten und Nationalbestrebungen zu begeistern, auch dann, wenn dieselben nur auf Kosten des eigenen Vaterlandes verwirklicht werden können, ist eine politische Krankheit, deren geographische Verbreitung sich leider auf Deutschland beschränkt.

Das gilt bis heute. Und Arndt sagte in seiner Hoffnungsrede von 1810:

Wer Fremden nachäfft, wieweit er es auch bringe, offenbart immer eine nichtige Eitelkeit oder einen hündischen Sklavensinn.

Wie wir uns achten, werden wir geachtet.

Doch schon damals in der 48er-Bewegung waren Stimmen laut, die uns aus unserer heutigen Zeit vertraut sind, und das schon ohne Holocaust-Schuldzuweisung:

… selbst deutsche Männer haben uns beweisen wollen, daß wir verdienen, ewig unten zu liegen …

… Man spricht von uns – nicht die Fremden, sondern o Leid! viele eigene sprechen – als seien wir nichts, als seien wir nie etwas gewesen.

Man sagt mir aber, es sei jetzt eine Abgeschmacktheit, von einem französischen, deutschen und italienischen Volkscharakter und von Neigungen und Anlagen zu sprechen, die damit zusammenhangen, auch an die Notwendigkeit zu erinnern, jedem sein Eigentümliches zu bewahren, damit es zu dem höchsten Bewußtsein und zu der größten Macht einer Tugend kommen möge; jetzt sei gerade das große Werk der Vorsehung im Werden, alles Einzelne in der Welt zu vertilgen … der neue Geist strebe allmächtig … zur Einigung und Gleichmachung der Dinge, und werde nicht eher ruhen, als bis er alles Schroffe, Eckige und Ungleiche der Völker und ihrer Neigungen und Strebungen abgeschliffen und ausgeschliffen … habe.

Dieser neue Geist könne nichts Einzelnes, nichts Volkliches dulden,

alles müsse von dem Kleinen und Beschränkten zu einem Weltstreben und zu einer Welttugend erhoben werden … (Hoffnungsrede 1810)

Weiter vorn hatte er festgestellt:

… aber unser Herz bleibt ewig bei der Liebe und Freude seiner Wiege …

Selbst wenn es uns … wünschenswert sein könnte, uns mit Sprache, Sinn und Leben Fremden einzuverleiben und zu vergessen, was wir gewesen sind, um etwas Neues und Glücklicheres zu werden –

wir können das nicht, das kann kein Volk …

Die Vielgestaltigkeit und Mannigfaltigkeit in allen Formen ist eine Wesensart unserer Schöpfung, so auch die der Völker in ihrer Verschiedenheit.

Wer die erhalten und dazu sein eigenes Volk vor dem Untergang bewahren will, ist kein Nationalist, sondern handelt im Sinne der göttlichen Wesensart der Welt. Er denkt völkisch.

Ernst Moritz Arndt war Demokrat

Die Freiheits-Bewegung, die sich 1848 zur Revolution zuspitzte, beinhaltete auch die Abschaffung der Fürstentümer und die Wiedereinführung der Mitsprache des Volkes, wie es einst vor tausend Jahren in Germanien üblich war, als unsere Vorfahren sich selbst regierten mittels ihrer Volksthinge, als sie noch

von nichts Fremdem … mit Ungebühr ergriffen und zerarbeitet, … von nichts Herrischem und Tyrannischem überfallen und mit Gewalt in eine Gestalt und ein Leben hineingezwängt [wurden], die ihrer Liebe und ihrem Triebe ungemäß waren.

… Die alten Germanen waren ein freigesinntes … Volk, stark und mutig, Unrecht zurückzutreiben, …

Wahrheit war ihnen das Höchste und Ehrwürdigste, Lüge das Niedrigste und Schimpflichste: kein Brandmal brannte wie der Name Lügner …

Die Treue ward durch keinen Schwur befestigt; denn Schwur ist erfunden worden, wo Meineide sind: ein Wort ein Wort, ein Mann ein Mann … die Hand war das Siegel und die Ehre des freien Angesichts die Bürgschaft und Bekräftigung.

Diese germanische Art, die wir noch heute in den guten Deutschen unserer Nachbarschaft finden, auf deren Wort wir uns wie selbstverständlich verlassen können und die sich schämen würden, ihr Wort einmal nicht gehalten zu haben, diese deutsche Tugend liebte Arndt und hob sie mit Recht hervor. Sie nur befähigt zu demokratischem Verhalten. Sie ist es, die uns Heimat gibt.

Arndt setzte sich an vorderster Front für die Aufhebung der Leibeigenschaft in Pommern und Mecklenburg ein. Er war Mitglied des Paulskirchen-Parlaments.

Arndt entstammt einem Bauerngeschlecht Vorpommerns …

Die Ahnen von Ernst Moritz Arndt sind keine Herren gewesen. Sein Großvater war ein leibeigener Schäfer, auch sein Vater war Leibeigener und wurde erst spät von seinem Herrn, dem Grafen Malte Putbus, freigelassen.

Er avanciert zum Inspektor der südlichen Güter auf Rügen und wird schließlich Pächter.

In dieser Umwelt wächst Ernst Moritz Arndt heran, er ist Hirtenjunge, Roßbube, Bote, später Jagdhelfer. Er kennt sich nicht anders als eins mit den Wiesen, den Äckern, Wäldern, dem Meer. (Diwald, a.a.O.)

Den Namen eines solchen Deutschen – in seiner Herkunft einst im „Arbeiter- und Bauernstaat“ der Deutschen Demokratischen Republik das Ideal des neuen Menschen, auch in der SPD und der gesamten Linken der westdeutschen Bundesrepublik als Aufsteiger gefördert – den Namen eines solchen Deutschen tilgt die heutige ideologisch verblendete und dem völkerfeindlichen Zeitgeist angepaßte Uni-Führungsriege aus der Bezeichnung ihrer Einrichtung!

Wie billig, wie armselig, wie beschämend!

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