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Achtung: Blauäugigkeit!

Blauäugigkeit wirft man mir vor.

Sehr zu recht:

Erstens hab ich blaue Augen, zweitens bin ich – und das soll Blauäugigkeit ja besagen – von Geburt an sprichwörtlich deutsch leichtgläubig.

Und nun glaube ich doch tatsächlich, wir stünden zur Zeit dieser merkwürdigen Pandemie an einer grundlegenden Wende des politischen Geschehens, und das weltweit!

Wie kann man nach all den Jahrhunderten und besonders des letzten Jahrhunderts schlimmster völkermörderischer Politik noch an eine Wende zum Guten glauben, zum Guten, das darin liegt, daß sich die Denkenden unter uns des Widernatürlichen der derzeitigen – aber in Wirklichkeit 2000-jährigen abrahamitischen – Weltmachtpolitik klar werden, weil sie

sich der heilenden Vorgaben von Mutter Natur bewußt werden!

Doch es gibt auch die anderen Blauäugigen unter uns Deutschen. Sie hängen Abend für Abend an der Glotze und lesen die Tageszeitung. Sie sagen mir: „Wir bewundern die Bundesregierung, wie sie jetzt in Zeiten der Pandemie für uns handelt.“

Diese Blauäugigen stellen eine große Gefahr für eine bessere Zukunft dar. Oder vielleicht doch nicht, wenn die Sender und die Presse in die Hand der Besseren käme? Denn auch von denen würden sie sich dann ja möglicherweise ebenfalls, und zwar sofort, wieder beeinflussen lassen. Und wir können dann

das große Umwenden ihrer Mäntel nach der neuen Windrichtung erleben.

Nun gibt es aber auch diejenigen Deutschen, die über ein tiefes Wissen über die überstaatlichen Hintergrundmächte, Trump nennt sie den Deep State, verfügen und an nichts Gutes, nichts vor dem Untergang Rettendes mehr glauben können. 

Manch einer dieser Denkenden hofft auf eine Wende zum Guten in ferner, ferner Zukunft, aber doch nicht schon jetzt!

Wer die Wende im jetzigen Zeitraum unserer Geschichte kommen zu sehen glaubt, der muß vor soviel Blauäugigkeit gewarnt werden, denn der kann ja nur einem Wunschdenken erliegen, so als ob er eine solche Wende zu gern noch selbst miterleben würde.

Nun mal abgesehen von jedwedem Wunschdenken: Schauen wir uns die Zeichen an, die Putin und Trump der Welt gegeben haben, und fragen wir uns, ob die so gemeint sein können, wie sie ausgesendet wurden!

Als Putin 2000 an die Macht kam, machte er den Oligarchen klar, daß ab jetzt die Gesetze an der Macht seien.

Die Macht der Oligarchen war zerbrochen, und Rußland erholte sich schlagartig, 2006 war es schuldenfrei, und Putin hatte längst die Liebe seines Volkes gewonnen.

Wir wollen nicht vergessen, wer bei den Russen die grauenhafte Revolution und den Bolschewismus herbeigeführt hat und warum wir Deutsche und Russen aufeinander gehetzt wurden. Wir wollen und können auch nicht vergessen die asiatisch-russische Rote-Armee-Soldateska, von Ilja Ehrenburg aufgehetzt, die unser Volk, vor allem Frauen und Kinder am Kriegsende 1945 im Deutschen Osten grauenhaft traumatisiert und zu Hunderttausenden ermordet hat.

Dennoch: die Russen sind geschichtlich als unsere Partner nicht wegzudenken:

1813 besiegten wir gemeinsam mit ihnen Napoleon. Bismarck erzielte eine geschickte Bündnispolitik mit Rußland.

So denkt auch

Putin.

In seiner Rede 2001 vor dem deutschen Bundestag sagte er:

Rußland hegte gegenüber Deutschland immer besondere Gefühle. Wir haben Ihr Land immer als ein bedeutendes Zentrum der europäischen und der Weltkultur behandelt, für deren Entwicklung auch Rußland viel geleistet hat. Kultur hat nie Grenzen gekannt. Kultur war immer unser gemeinsames Gut und hat die Völker verbunden.

… Die russisch-deutschen Beziehungen sind ebenso alt wie unsere Länder. Germanen erschienen Ende des ersten Jahrhunderts in Rußland. Am Ende des 19. Jahrhunderts bildeten die Deutschen in Rußland die neuntgrößte Minderheit.

Aber nicht nur die Zahl ist wichtig, sondern natürlich auch die Rolle, die diese Menschen in der Entwicklung des Landes und im deutsch-russischen Verhältnis gespielt haben:

Das waren Bauern, Kaufleute, die Intelligenz, das Militär und die Politiker. Zwischen Rußland und Amerika liegen Ozeane. Zwischen Rußland und Deutschland liegt die große Geschichte.

Es ist wichtig, diese Geschichte richtig zu deuten. Wie ein guter westlicher Nachbar verkörperte Deutschland für Russen oft Europa, die europäische Kultur, das technische Denkvermögen und kaufmännisches Geschick. Nicht zufällig wurden früher alle Europäer in Rußland Deutsche genannt …

So spricht ein Völkerfreund! Wer wollte das leugnen!

Über seine Meinung über das verbrecherische US-System der Weltmachtgier und Völkervernichtung läßt er niemand im Unklaren:

Wir müssen wegkommen davon, daß jemand sich die ganze Welt unter den Nagel reißen will.

Nach Brzezinski sind die USA die einzige Weltmacht und sollen es bleiben.

Diesem seelenlosen Geostrategen sind alle Mittel recht zum Machterhalt der USA-„Eliten“. Nach der Schwächung Europas wollte er nun die Schwächung Rußlands.

Eine deutliche Sprache sprechen Maßnahmen von Trumps Vorgängern: die Einkreisung Rußlands mit Vernichtungswaffen, die wirtschaftsschädigenden Sanktionen, die US-gesteuerten Aufstände in der Ukraine.

Nach ihrem Abfall von Rußland sollte die Ukraine ein Bollwerk sein zwischen Rußland und Europa.

Nichts fürchten diese Geostrategen mehr als eine Hinwendung Europas zum Osten. Durch die dadurch entstehende Großmacht wäre die Vorherrschaft der USA-„Eliten“ gefährdet.

In seinem Buch „Wer beherrscht die Welt“ schreibt Orzechowski 2019:

Der Imperator wankt, aber er fällt noch nicht. Schon lockern und lösen sich seine bisherigen Allianzen. Aber was noch wichtig ist:

Teile der Wirtschaft und des Kapitals flüchten vom zusammenbrechenden westlichen in den östlich aufblühenden Geldkreislauf. Sie glauben, daß es jetzt Zeit ist, sich mit den beiden Konkurrenten China und Rußland zusammenzusetzen …

Die Anhänger der althergebrachten globalen Dominanz der „einzigen Weltmacht“ … haben erkannt: Das eurasische Seidenstraßenprojekt ist die größte Herausforderung in der Geschichte der bisherigen Weltmacht.

Es basiert im Unterschied zum transatlantischen Weltimperium auf Interessensausgleich und nicht auf seinem Finanzsystem. Es will nicht die Kulturen verschmelzen … Es will eine multipolare Welt.“

Auch Putin sagt a.a.O.:

Die Eurasische Wirtschaftsunion ist ein Projekt zum Erhalt der Identitäten der Völker.

Trump

hat am 24. September 2019 seine aufsehenerregende Rede vor der UNO-Vollversammlung gehalten und den Vertretern der Nationen zugerufen:

… jede in diesem Saal vertretene Nation (hat) ihre wertvolle Geschichte, Kultur und Tradition, die es wert ist, verteidigt und gefeiert zu werden, und die uns unser einzigartiges Potential und unsere Stärke verleiht.

Die freie Welt muß ihre nationalen Grundlagen annehmen. Es darf nicht versucht werden, sie zu löschen oder zu ersetzen.

Bild: Volldraht

Man könnte fast meinen, er spricht zur von ihm verachteten Merkel und ihrem zerstörerischen Hintergrund, dem Deep State. Und er sagte:

  • Wenn du Freiheit willst, sei stolz auf dein Land.

  • Wenn du Demokratie willst, behalte deine Souveränität.

  • Und wenn du Frieden willst, dann liebe deine Nation.

  • Die Zukunft gehört nicht den Globalisten. Die Zukunft gehört den Patrioten.

Die Zukunft gehört souveränen und unabhängigen Nationen, die ihre Bürger schützen, ihre Nachbarn respektieren und die Unterschiede ehren, die jedes Land besonders und einzigartig machen…

Trump geht es – wie man sieht – um alle Völker der Erde. Die  „schlechte Presse“, die ihm der „westliche Mainstream“ zukommen läßt, weil sie ihn fürchten muß, spricht für ihn – ganz wie sie für den Völkerfreund Putin spricht.

Man könnte meinen, in Trumps Rede Mathilde Ludendorff zu hören, die den göttlichen Willen zur Mannigfaltigkeit in der Schöpfung und so auch in den Völkern und ihren Kulturen erkennt und verwirklicht sehen möchte.

In ihrem Kampf zur Aufklärung der Völker über die völkermörderischen Bibelmächte schrieb  sie in ihren Lebenserinnerungen Band 4, S. 69:

Nicht ein Volk kann sich allein aus jüdischen oder anderen religiösen oder politischen Weltherrschaftszielen befreien. Nur die Völker der Erde können dies gemeinsam tun.

Der Weg ist weit und lang. Er muß frei von jeden Gewaltmitteln beschritten werden, und alle Völker der Erde müssen zuvor gründlich aufgeklärt werden.

Nun wird die Reihenfolge wahrscheinlich umgekehrt gehen: Zuerst muß der „Deep State“ abgeräumt und die Propaganda in die Hände der Befreier – diesmal der echten – genommen sein, dann kann und muß die gründliche Aufklärung losgehen.

Gründlich heißt in diesem Falle u.a. die Aufklärung über den „Gott“ Jahweh, der seinem auserwählten Volk die Weltherrschaft verheißt wie z. B. im Bibelvers 5. Moses 7,6:

Denn du bist ein heiliges Volk dem HERRN, deinem Gott, Dich hat der HERR, dein Gott erwählt zum Volk des Eigentums aus allen Völkern, die auf Erden sind.

Dieser Weg wird in der Tat ein langer sein. Ich, die Blauäugige, freue mich, daß wir zumindest an seinem Anfang, am Start, zu stehen scheinen. Denn:

Die zunächst als Manöver getarnte Aktion Defender2020 heißt jetzt wohl zutreffender und offen

SHAEF = Oberstes Hauptquartier der Alliierten Expeditionsstreitkräfte.

Man sieht bereits Bundeswehrsoldaten, ja -generale, mit dem Shaef-Abzeichen an der Uniform.

Alles spricht dafür, daß der Völkerfreund Trump sein Militär gemeinsam mit der Bundeswehr zu einem kurz bevorstehenden Wandel der bisherigen Verhältnisse Deutschlands nach Mitteleuropa überführt hat:

  • Die USA sind bis heute Besatzungsmacht unseres seit 1945 nichtsouveränen Deutschland.

  • Trumps Vorgänger haben uns 75 Jahre lang einen Friedensvertrag vorenthalten.

  • Trump will freie Völker.

  • Er will Deutschland in die Freiheit entlassen.

  • Sein Militär soll die dazu notwendigen Schritte überwachen und durchsetzen.

Der andere Völkerfreund, Putin, fühlt sich durch den Shaef-Aufmarsch offenbar nicht bedroht. Er soll mit einigen Batallionen seiner Militärmacht in Italien stehen!

Blauäugigkeit? – Schau ma ma.

“Demokratie-Abgabe”

Durch das 2019 vom Eichborn-Verlag herausgegebene Buch der beiden sympathischen jungen Männer Marc Friedrich & Matthias Weik „Der größte Crash aller Zeiten“ erfahren wir viel wichtiges Neues, unter anderem Näheres über die „Demokratie-Abgabe“ des Fernsehdirektors

Wahlabend Sachsen 2019 (Bild: Wikipdia)

Jörg Schönenborn.

Mit diesem Begriff meint er die Zwangsgebühren der GEZ. Weitere anschauliche Beispiele Orwell’scher Sprachregelung der heutigen Medienherren hätten von Orwells „Wahrheitsministerium“ ausgegangen sein können:

  • Zur Finanzierung von ARD und ZDF gibt es den Rundfunkbeitragsstaatsvertrag und den Rundfunkfinanzierungsstaatsvertrag. Von welchem Staat ist hier die Rede? Ein deutscher Staat kann nicht gemeint sein, denn den gibt es derzeit nicht.

  • Gegründet wurden beide Sender von der Politik und sind von ihr abhängig. „Im Fernsehrat des ZDF“ sitzen „Politiker aller großen Parteien. Auch in den Rundfunkräten bei den Landesanstalten der ARD tummeln sich zahlreiche Politiker.“

  • „… über die Höhe ihrer Finanzierung bestimmt die Ministerpräsidentenkonferenz, und die Landesparlamente müssen zustimmen.“

Wie demokratisch also geht es zu in einem Nicht-Staat mit angeblich vorhandener Gewaltenteilung, dessen 4. Gewalt mit der Exekutive verquickt ist?

  • „Beim Eintreiben des Rundfunkbeitrages versteht der Beitragsservice keinen Spaß, und es kann ihm auch keiner entgehen. Die Daten der Beitragszahler erhält er sogar von den Einwohnermeldeämtern und gleicht sie dann mit seinen eigenen Datensätzen ab … Wenn Sie nicht zahlen, kommt nach zahlreichen Mahnungen und Drohungen der Gerichtsvollzieher

  • Es gibt wohl keine Institution, die mehr Zwangsvollstreckungen in Auftrag gibt … als der Beitragsservice.“

  • Ein Service – für wen? Fürs Volk ja nicht, sondern für den Erhalt der politischen Propaganda-Sprachrohre!

  • Getreu seinem Motto ,Guter Service für die Beitragszahler/-innen‘ hat der Beitragsservice in den letzten 5 Jahren 6,33 Millionen Zwangsvollstreckungen in Auftrag gegeben.“

„Was die Wenigsten wissen: Das Landesgericht in Tübingen hat 2016 entschieden, daß der Beitragsservice keine Zwangsvollstreckungen, wie etwa der Staat, durchführen darf, denn die Rundfunkanstalten sind Unternehmen und keine Staatsbehörden.

In der Tat wirkt es für den Laien merkwürdig, daß die Öffentlich-Rechtlichen einerseits Staatsferne und Unabhängigkeit propagieren, wenn es dann aber

ums liebe Geld

geht, die Vorteile einer Staatsbehörde für sich beanspruchen.“

„Während die allgemeinen Verbraucherpreise von 1995 bis Ende 2018 um knapp 36 Prozent zugelegt haben, kletterten die Einnahmen aus dem Rundfunkbeitrag um gut 70 Prozent.“

Gierig wie die Hyänen sind die Polit-Propagandisten mit 8 Milliarden Euro jährlich nicht zufrieden. „Die ARD will 1,84 Milliarden Euro mehr, das ZDF fordert 1,06 Milliarden Euro und Deutschlandradio 104 Millionen Euro mehr. Das wären jährlich 750 Millionen Euro mehr, was einem Aufschlag von über 9 Prozent entspricht.“

Soviel zur Demokratie-Abgabe! Spannend auch die Gehälter der Macher:

  • Tom Buhrow (WDR) 399.000 Euro im Jahr

  • Ulrich Wilhelm (BR) 367.000 Euro im Jahr

Bundeskanzlerin Angela Merkel erhält dagegen „nur“ 350.000 Euro Bruttojahresgehalt (von dem Volk, das sie gerade zerstört!). Man sieht die Wichtigkeitskurve!

Nun ist das Schöne:

Wenn es ein Regime so weit treibt wie das heutige der BRD, wachen selbst Tiefschlafende auf. Nicht nur in der AfD schwillt der rechte Flügel gewaltig an, auch im gesamten Deutschen Volk ist – von ARD-ZDF-Presse geflissentlich verschwiegen – das Wachsen der Gegnerschaft unübersehbar.

Doch dagegen scheint mir schon die neueste Pandemie als Mittel in Stellung gebracht!

Schäuble bei Phönix 2013

In einem Video tönt Wolfgang Schäuble (angeblich Meister vom Stuhl der Urloge „Der Ring“) verräterisch: https://www.youtube.com/watch?v=9GcER4g5cSc&feature=youtu.be

Bei der Globalisierung brauchen wir übrigens andere Formen von internationaler Governmance als der Nationalstaat – vor 100 Jahren in seinen Regelungsmonopolen an seine Grenzen gestoßen.

Heute schaffen wir das ziemlich mühsam, aber nicht so hoffnungslos. Lernen können wir aus unseren Fehlern und Irrtümern. Deswegen:

Ich bin bei allen Krisenzuspitzungen im Grunde entspannt. Weil, wenn die Krise größer wird, werden die Fähigkeiten, Veränderungen durchzusetzen, größer.

Passend dazu soll David Rockefeller gesagt haben (wer kennt die Quelle?):

Alles, was wir brauchen, ist eine richtig große Krise, und die Nationen werden die Neue Welt-Ordnung akzeptieren.

Die Pandemie-Propaganda der NGO-Weltverschwörer könnte sich allerdings als letzter Selbst-Rettungs-Versuch herausstellen.

Denn Trumps Manöver Defender 2020 könnte demnächst die ganze Verschwörung auffliegen lassen und die Völker retten. Bleiben wir wachsam!

Bodo Ramelow verweigert Björn Höcke den Handschlag (Bild: Focus)

Die heutige linksfaschistische Systempresse hat entschieden: Ramelow, der Linke, ist der Demokrat.

Und er hat lt. System-Propaganda sogar noch recht, dem Mann der verteufelten AfD Björn Höcke den Handschlag zu verweigern. Höcke wollte als wirklicher Demokrat seinem politischen Gegner zu dessen Wahlsieg gratulieren. Damit zollt er dem Willen der Wählermehrheit seine Achtung.

Die entgegengesetzte Propaganda der Systemmedien wird diese weitere der selbstdenkenden Bezieher kosten.

Für die linken Einpeitscher ihres globalen, völkervernichtenden Planes gibt es nur einen Feind: die Freunde der Völkervielfalt. Denen gegenüber kennt der Linksextremist Thomas P. M. Barnett nur eins:

„Kill them!“

Linksfaschisten haben – wie sie meinen – Wahrheit und Moral für sich gepachtet. Sie sind die Guten. Sie haben nicht nötig, Andersdenkenden im Parlament auch nur zuzuhören. Die TAZ v. 14.11.19 titelt:

Darunter findet man das bezeichnende Bild:

Der Schweizer Essayist François Bondy berichtet über einen scharfsichtigen Italiener, der schon 1945 sah, was kommen würde:

Ich traf Silone in Genf am Tag, an dem er aus dem Exil nach Italien zurückkehrte, und plötzlich sagte er: «Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‹Ich bin der Faschismus›. Nein, er wird sagen: ‹Ich bin der Antifaschismus›.»

Eine Niederschrift des Zitats aus Silones Lebzeiten oder in seinen eigenen Werken existiere nicht, ergänzt Wikipedia.

Dennoch, ein wahres Wort:

Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.

Wer war aber nun dieser kleine Einpeitscher auf welcher Veranstaltung mit – meist jungen – Leuten, die ihm ungerührt, ohne die Mienen zu verziehen, zuhörten? Er wies seine Leute in ein Verhalten ein, das mit Demokratie so viel zu hat, wie der Faschismus mit Gedankenfreiheit, nämlich nichts, und sagte:

… Wir müssen diesen parlamentsfixierten Abgeordneten-Betrieb schwächen, und das machen wir damit, daß wir feststellen, was die Aufgaben einer Linken sind:

  • Staatsknete im Parlament abgreifen,

  • Informationen aus dem Staatsapparat abgreifen,

  • der außerparlamentarischen Bewegung das zuspielen,  

  • und dann brauchen wir natürlich noch das Parlament als Bühne, weil die Medien sind so geil auf dieses Parlament, das sollten wir doch nutzen.

Aber alles, was darüber hinausgeht, brauchen wir nicht unbedingt. Mann, ich bin noch dazu bereit, daß man Gösta [?] vielleicht in so eine Weste steckt und ihn über das Kohlefeld laufen läßt. Das können wir auch mal als parlamentarischer Beobachter. Das ist auch gut, aber grundsätzlich bin ich der Meinung, weil jetzt hier auch gerade der Kampf, wie geht’s denn gegen rechts weiter:

  • Abgeordneten-Gehälter gehören beschränkt,

  • und ich glaube, daß der Facharbeiter-Lohn ausreicht,

  • und ich glaube, die Differenz davon, das gibt in jeder Stadt eine vernünftig operierende Antifa, und da könnt ihr mal die gesamte Kohle hinprangen, am Start mit SPD, Grünen und CDU ne Einheitsfront zu bilden.

Ich glaube, da hat die Antifa mehr von und wir haben den Nazidreck immer noch weg.

Schon in der Zeit der Weimarer Republik, nachdem der Linken gelungen war, den deutschen Sieg im 1. Weltkrieg zu verhindern, kämpften Linke mit Rechten. Sie schlugen in „Saalschlachten“ mit Stuhlbeinen aufeinander ein.

Mathilde Ludendorff, die zu jener Zeit in überfüllten Sälen Vorträge hielt, erinnert sich (Lebenserinnerungen, Band 4, S. 196):

Eine liebe Erinnerung an diese Reise ist mir der Vortrag in einem Orte, der nur eine ganz kleine Gruppe der nationalsozialistischen Freiheitsbewegung aufwies, die mitten in einer kommunistischen Hochburg saß. Ich wurde unter Bewachung (!) abgeholt und in den Saal geleitet! Besorgt stellte sich ein Teil des Sturmtrupps auf die Bühne, auf der das Rednerpult war. Der Saal war dichtgedrängt mit Kommunisten und ihren Rädelsführern besetzt, Worte flogen durch den Saal, die den grimmigen Haß verrieten. Da begann ich mit den Worten:

„Liebe Volksgeschwister! Ich habe mich ein Weilchen hier im Saale umgesehen, habe genau jeden betrachtet, ich habe keinen Fremden entdecken können, es sind alles Deutsche hier im Raum. So brauche ich denn auch keine Wache hier oben und bitte den Sturmtrupp, dieses Vertrauen den Anwesenden dadurch zeigen zu können, daß ich hier ganz allein stehe.“

Der Eindruck war ein ganz ungewöhnlich starker, alle klatschten, die Stimmung war geeignet, daß ich nun zu ihnen über den Trug am Arbeiter sprechen konnte …

Und wieder sind wir so weit, daß ein Faschismus entstanden ist, ein linker diesmal.

Mathilde Ludendorff war eine außergewöhnliche Persönlichkeit mit einer hohen Rednerbegabung. Sie konnte das zersplitterte Volk für eine Weile zu sich selbst und damit zum Frieden mit sich selbst und den andersdenkenden Volksgeschwistern führen.

Wie mußte ihre freie, furchtlose, friedenstiftende Haltung da als Frau so allein auf der Bühne beeindrucken, besonders auch die männlichen Haudegen, deren Diskussionsbeiträge die Knüppel waren!

Ob es heute jemanden wie einst Mathilde Ludendorff gelingen könnte, verfeindete Parteien zum Frieden des Einander-Zuhörens, zu Achtung des Andersdenkenden und zu Anstand im Umgang miteinander zu bringen?

Ramelow mit Brillenblick, einer freimaurerischen “Zinke”. (Bild: arcor.de)

Ramelow war bei zwei Durchgängen der Wahl durchgefallen. Er wußte seine dem Volk entfremdeten Brüder Freimaurer beim 3. und letzten Wahlgang mit der „Zinke“ Brillenblick zu Hilfe zu rufen. Das ist keine Einheit im Sinne des Volksganzen. Hier wird taktisch gehandelt, um das gemeinsam angestrebte Ziel einer volksfeindlichen Globalisierung zu erreichen.

Welch andere Sinnesart, die sich auch noch als die gute, die allein demokratische ausgibt!

Das Christentum als Zerstörer der Kulturen

Eine Sensation

Die britische Historikerin und Jounalistin

Catherine Nixey

zeichnet in ihrem 2017 von der Deutschen Verlags Anstalt herausgegebenen und preisgekrönten Buch

Heiliger Zorn

ein für viele Zeitgenossen völlig neues Bild der frühen Christen.

Die waren mitnichten die bedauernswerten, wegen ihrer Überzeugung Verfolgten, die in den Katakomben Roms Schutz vor den „heidnischen Barbaren” suchen mußten.

Nein, sie waren selbst die Barbaren,

die sich von der neuen, monotheistischen Ideologie beauftragt wähnten, die gesamte antike Hochkultur zu zerstören.

Die Angreifer kamen aus der Wüste.

In Palmyra [Syrien] wird man sie bereits erwartet haben, seit Jahren suchten marodierende Banden bärtiger, schwarz gekleideter Fanatiker, bewaffnet mit wenig mehr als Felsbrocken, Eisenstangen und einem ehernen Sinn für Gerechtigkeit, den Osten des Römischen Reichs heim.

So primitiv und aggressiv ihre Übergriffe auch waren, so effektiv waren sie. Die Zeloten zogen in Banden umher, die später bis zu 500 Mann zählen sollten, und wenn sie zuschlugen, blieb kein Stein auf dem anderen.

Das antike Palmyra, wie es sich uns heute zeigt (Bild: Wikipedia)

Ihr Ziel waren die Tempel, und ihre Attacken gingen mitunter erstaunlich schnell vonstatten. Gewaltige steinerne Säulen, die jahrhundertelang an Ort und Stelle gestanden hatten, brachten sie an einem einzigen Nachmittag zu Fall. Statuen, die ein halbes Jahrtausend überdauert hatten, wurden binnen weniger Augenblicke bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt.

Aus den Bruchstücken, die fleißige Archeologen nach über tausend Jahren wieder zusammengesetzt und ergänzt hatten, erkennt man die edlen Formen einer edlen Menschenrasse – siehe das Abbild auf dem Buchtitel. Vielen der heimgesuchten  Marmor-Antlitze wurde das christliche Kreuz in die Stirn geritzt!

Nixey weist auch auf die Infrastruktur hin, die sich die damaligen heidnischen Völker bereits geschaffen haben müssen.  Wie anders konnte z. B. die übermenschlich große Statue der Göttin Athene von Griechenland nach Syrien transportiert worden sein? War den Barbaren aus der Wüste überhaupt ein Schimmer davon in ihr Ausrottungs-Bewußtsein gedrungen?

… man wußte sofort, wer sie war – die gerade griechische Nase, die Haut aus weißlichem Marmor, der pralle, leicht mürrisch verzogene Mund.

… Die Statue erinnerte an andere, die weit über tausend Kilometer entfernt auf der Athener Akropolis standen; dieses spezielle Exemplar war in einer Werkstatt mehrere hundert Kilometer außerhalb Palmyras angefertigt und anschließend mit erheblichem Aufwand und ebensolchen Kosten transportiert worden, um im syrischen Wüstensand eine kleine Insel griechisch-römischer Kultur zu erschaffen.

Ob das den Angreifern auffiel, als sie in den Tempel eindrangen? Waren sie, wenn auch nur flüchtig, von der Raffinesse eines Reichs beeindruckt, das in der Lage war, Marmor abzubauen, in Kunst zu verwandeln und dann über so weite Entfernungen hinweg zu transportieren?

Ihr Gott Jahweh hatte sie mit Blindheit geschlagen gegenüber Kulturen, die das wahre Göttliche in Werken der hohen Kunst zu gestalten wußten. Er forderte von seinen Anhängern lt. 5. Mos. 12,3:

Reißt um ihre Altäre und zerbrecht ihre Säulen und verbrennt mit Feuer ihre Haine, und die Bilder ihrer Götter zerschlagt, und vertilgt ihren Namen aus demselben Ort.

Bis heute befolgen sie und die Ableger dieses Glaubenssystems wie die moslemischen IS- u.a. Kämpfer des Islam diesen und andere völkervernichtende Befehle Jahwehs/Allahs (5. Mos. 7,16):

Du wirst alle Völker verzehren, die der Herr, dein Gott, dir geben wird. Du sollst ihrer nicht schonen …

Dies alles wissen wir allerdings schon seit längerem durch Werke wie die von

  • Mathilde Ludendorff, Erlösung von Jesu Christo – 1. Auflage 1931

  • Erich R. Bromme, Untergang des Christentums, Korrekturen der Welt- und Religionsgeschichte – 1. Auflage 1979

  • Wilhelm Kammeier, Die Fälschung der Geschichte des Urchristentums

– 1. Auflage 1982

In weiteren Bänden zeigt Kammeier die klösterlichen Werkstätten der Geschichts-Fälscher samt etlichen Beispielen ihrer Geschichtsklittereien.

Erfreulich, daß nun wieder ein weiteres sehr erhellendes Werk über das teuflische Zerstörungswerk unserer Völkerfeinde erschienen ist. Die Wahrheit wird auch hier siegen.

Es ist Zeit, daß Aufklärungen dieser Art in den geschädigten Völkern verbreitet und damit den Verbrechern endlich das Handwerk gelegt wird.

Älteste Darstellung des Augustinus (Bild: Wikipedia)

Catherine Nixey führt u.a. einen Ausspruch des „heiligen“ Augustinus – geb. 354 – an, dieses frühen Vertreters des ganzen christlichen Aberglaubens:

Daß aller Aberglaube der Heiden vernichtet werden soll, ist das, was Gott will, was Gott befiehlt, was Gott verkündet!

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