Feed für
Beiträge
Kommentare

Trump – preußisch-deutsch!

Dies stolze Wort Friedrichs des Großen, des Königs von Preußen, könnte auch vom US-Präsidenten

Donald J. Trump

gesprochen worden sein.

Denn auch er lehnt es ab, unter dem Joch zu gehen, das der „Deep State“ den Völkern auferlegen will.

Alles andere als ein Feigling und mit großer Klugheit weiß er dem satanischen Völkerfeind und dessen ununterbrochenem Pfeilregen zu begegnen, der auf ihn geschossen wird, diesem Feind, der nicht nur Amerika zu Grunde zu richten am Werk ist, sondern alle Völker – außer dem jüdischen, dem „Gott“ Jahweh (der sich selbst Lügengeist nennt) gesagt hat:

  • Dich hat der HERR, dein Gott, erwählt zum Volk des Eigentums aus allen Völkern, die auf Erden sind. (5. Mos. 7:6)

  • Völker müssen dir dienen, und Leute müssen dir zu Fuße fallen. (1. Mos. 27:29)

Es ist keine Übertreibung oder Überheblichkeit, wenn Trump sagt, daß die Wahl am 3.11.2020 in den USA darüber entscheidet, ob wir, wir alle – auch wir einstmals „preußisch“ anständig geführten Deutschen – in Zukunft in Freiheit oder in einem totalitären System leben werden.

Gewännen in den USA die „Demokraten“, die alles andere als Demokraten sind, sondern wohl eher gesteuerte, gekaufte Mitläufer oder Täter des Deep State, dann hätte der Satanismus freie Hand, und die Völker verwesten in Knechtschaft.

In seiner Wahlkampfrede am 13.10.20 sagte

Trump:

Die Demokraten sind süchtig nach Macht, und Gott helfe uns, wenn sie die je bekommen würden. – Diese Menschen sind verrückt, wir müssen unbedingt gewinnen.

Joe Biden gehört den radikalen Globalisten, den wohlhabenden Spendern und jenen mit besonderen Interessen (the big money special interests).

Die korrupte politische Klasse ist zum äußersten entschlossen, um die Macht um jeden Preis zu erhalten, egal, wer in ihrem Weg steht.

Biden hat ein Tauschgeschäft gemacht, dafür, daß er nominiert wurde:

Er hat die Kontrolle den Sozialisten, den Marxisten und den linken Extremisten übergeben.

Wenn er gewinnt, dann wird die radikale Linke das Land regieren, und die sind süchtig nach Macht. Gott helfe uns, daß sie die nie bekommen. Das Land wäre niemals mehr das gleiche.

Wir haben sie durchschaut. Wir haben sie kalt erwischt, und wir werden sehen, was passiert.

Wir sind eine Bewegung, ein Volk, eine Familie und eine glorreiche Nation unter Gott.

Im selben Geiste wie der Preußenkönig geht Trump ans Werk. Er hatte, bevor er Präsident der USA wurde, nach eigenen Worten ein schönes Leben. Das hat er eingetauscht für einen geschichtlich herausragenden Einsatz, bei dem es hart hergeht.

Trump besinnt sich auf die natürlichen Vorgaben der Schöpfung, auf die Vielfalt der Völker und ihrer Kulturen. In seiner Rede vor den UN sagte er 2019 u.a.:

Wenn ihr Freiheit wollt, seid stolz auf euer Land – wenn ihr Frieden wollt, liebt eure Nation.

Die Zukunft gehört nicht den Globalisten. Die Zukunft gehört Patrioten.

Weise Regierungschefs stellten das Wohlergehen ihres eigenen Landes und ihrer eigenen Bevölkerung an erste Stelle, sagte er.

Auch hier erfreut die Haltung des Präsidenten, die mit der des Preußenkönigs übereinstimmt:

 

Und so konnte das Wunder geschehen:

Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika bekennt sich zu seinen deutschen Wurzeln und ruft zum

Deutsch-Amerikanischen Tag

auf, der jeweils am 6. Oktober in den USA begangen werden soll!

Ausgestellt am: 5. Oktober 2020:

Seit unserer Gründung sind die Deutsch-Amerikaner für unseren Fortschritt als Nation von zentraler Bedeutung.

Fleißige und treue frühe deutsche Einwanderer kamen an unsere Küsten, um sich Träume von wirtschaftlichen Möglichkeiten zu erfüllen und ihren Glauben frei von staatlicher Einmischung auszuleben.

Diese Männer und Frauen gründeten Familien und bauten sich eine Existenz auf. Sie zeigten Tugenden, die dazu beitrugen, unser einzigartiges amerikanisches Ethos zu formen, und gaben Traditionen weiter, die unsere kulturelle Identität weiterhin prägen.

Heute, am Deutsch-Amerikanischen Tag, gedenken wir der außerordentlichen Beiträge von Deutsch-Amerikanern für unser Land, und wir ehren die mehr als 43 Millionen Amerikaner, die wie ich das deutsche Erbe für sich beanspruchen.

 

Donald J. Trumps Großeltern Friedrich Trump und Elisabeth Christ stammten aus Kallstadt in der Pfalz. Deren Sohn Fred heiratete die Schottin Mary MacLeod. Das 4. Kind dieser Eltern war Donald, der heutige Präsident der Vereinigten Staaten.

Trumps Pfälzer Großeltern väterlicherseits Elisabeth und Friedrich Trump (Bild: Wikipedia)

 

Donald J. Trump mit seinen Eltern, der aus Schottland stammenden Mutter Mary geb. MacLeod, und dem deutschstämmigen Vater Fred Trump (Bild: Tagesspiegel)

Die Geschichte der Deutsch-Amerikaner ist eingebettet in die heiligsten Kapitel der amerikanischen Überlieferung. Als sich die Mitglieder des ersten Kontinentalkongresses in Philadelphia trafen, um eine Zukunft in Freiheit auf diesem Kontinent zu schmieden, gingen sie durch Straßen voller deutscher Unternehmen.

Über ihre Beratungen wurde fleißig in deutschsprachigen Broadsides berichtet und in den Kaffeehäusern in deutscher Hand rigoros debattiert.

Am 4. Juli 1776, als die Gründerväter unsere Unabhängigkeit erklärten, war eine deutschsprachige Zeitung die erste, die der neuen Nation die Nachricht überbrachte.

Am nächsten Tag wurden die Straßen mit deutschen Übersetzungen von Thomas Jeffersons revolutionären Worten überflutet, in denen er verkündete, daß „alle Menschen gleich geschaffen sind“.

Seither haben die Amerikaner deutscher Abstammung unsere Geschichte geprägt. Der deutsche Einfluß spielte eine große Rolle bei der Etablierung unseres unnachgiebigen Engagements für eine universelle öffentliche Bildung.

  • Es war eine Deutsch-Amerikanerin, Margarethe Meyer Schurz, die den ersten Kindergarten in Amerika eröffnete.

  • Deutsch-Amerikaner trugen zur Förderung des Sportunterrichts bei und bauten die ersten Turnhallen für Schulgebäude, was sich positiv auf die körperliche Gesundheit unserer Schulkinder auswirkte.

  • Deutsch-Amerikaner führten auch die Berufsausbildung an öffentlichen Schulen ein, was neue Wege zur wirtschaftlichen Stärkung junger Menschen eröffnete und den amerikanischen Wohlstand förderte.

  • Im Laufe der Jahre sind auch deutsche Bräuche in die amerikanische Kultur eingeflossen. Unsere geschätzten Weihnachts- und Ostertraditionen sind von den Gebräuchen der frühen deutschen Ankömmlinge beeinflußt. Zur Weihnachtszeit greifen wir auf die deutsche Kultur zurück, wenn wir Weihnachtsbäume schmücken und Geschenke austauschen. Während der Osterzeit müssen wir den deutschen Einwanderern für unsere Ostereiersuche danken.

Diese traditionell deutschen Bräuche sind zu Grundpfeilern der amerikanischen Kultur geworden und vereinen weiterhin Amerikaner aller Herkunft.

In diesem Monat wird auch der 30. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung nach dem Fall der Berliner Mauer im November 1989 gefeiert. Dieser historische Moment markierte einen Triumph der Demokratie und ebnete den Weg für ein freieres und offeneres Europa.

Während wir die vielen Beiträge der Deutsch-Amerikaner für unser Land feiern, feiern wir auch unsere starken transatlantischen Beziehungen zu Deutschland und verpflichten uns erneut zur Zusammenarbeit, um eine bessere Zukunft für unsere Nationen und die Welt zu schmieden.

Heute feiern wir die gesellschaftlichen Errungenschaften und kulturellen Beiträge aller Deutschamerikaner und denken über den fleißigen und effizienten Geist nach, den sie unserem Nationalcharakter eingeprägt haben.

Von Ingenieuren und Ärzten bis hin zu Bäckern und Erfindern haben sie unsere Wirtschaft gestärkt und unsere Gemeinschaften bereichert. Auch dank ihres Engagements und ihrer harten Arbeit bleibt unser Land ein leuchtender Leuchtturm der Freiheit und des Wohlstands.

Official portrait of President Donald J. Trump, Friday, October 6, 2017. (Official White House photo by Shealah Craighead) (Wikipedia)

Jetzt, vorher, rufe ich, DONALD J. TRUMP, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, kraft der Autorität, die mir durch die Verfassung und die Gesetze der Vereinigten Staaten verliehen wurde, hiermit den 6. Oktober 2020 zum Deutsch-Amerikanischen Tag aus.

Ich rufe alle Amerikaner auf, die Errungenschaften und Beiträge der Deutschamerikaner zu unserer Nation mit entsprechenden Zeremonien, Aktivitäten und Programmen zu feiern.

ZU URKUND DESSEN habe ich hiermit meine Hand auf diesen Tag des fünften Oktobers gelegt, im Jahr unseres Herrn zweitausendzwanzig und am zweihundertfünfundvierzigsten Tag der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten von Amerika.

DONALD J. TRUMP

(Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator – kostenlose Version)
https://www.whitehouse.gov/presidential-actions/proclamation-german-american-day-2020/

An die Adresse der Globalisten, der Feinde Trumps und der Völkerfreiheit, sei das Wort des Alten Fritz gerichtet:

An Bild: Furor Teutonicus

 

Albert Einstein

Albert Einstein (Bild: raumzeit-potcast.de)

war zwar kein Deutscher, sondern ein Jude, soll aber dennoch hier zu Wort kommen (entnommen dem NJ v. 12.10.20, das bemerkt):

Albert Einstein, der sich seinem „jüdischen Volk und seiner Mentalität“, nicht aber der „jüdischen Religion“ zugetan fühlte, schrieb am 3. Januar 1954 an den sich als „Auserwähltheits“-Juden fühlenden Eric Gutkind … aufklärende Worte:

„Das Wort Gott ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger, aber doch reichlich primitiver Legenden. Keine noch so feinsinnige Auslegung kann (für mich) etwas daran ändern. Für mich ist die unverfälschte jüdische Religion … eine Wiederauferstehung des primitiven Aberglaubens.

Ich kann am jüdischen Volk nichts Auserwähltes wahrnehmen. (Guardian, 13.5.2008)

Doch nun weiter aus der Sammlung von Matthias Köpke* von Aussprüchen echter Deutscher:

Friedrich Schiller

Friedrich Schiller (Bild: schloss-solitude.de)

Seit Jahrhunderten suchte der Mensch den Gesetzgeber über den Sternen, der in seinem eigenen Busen wohnt.

Nehmt die Gottheit auf in euren Willen,
und sie steigt von ihrem Weltenthron!

Friedrich Rückert

Friedrich Rückert (Bild: wikipedia.de)

Der große Astronom sprach: Alle Himmelsflur
hab ich durchforscht und nicht entdeckt von Gott die Spur.
Hat er nicht recht gesagt? Bei Mond- und Sonnenflecken,
im Sternennebel dort ist Gott nicht zu entdecken.
Des Sehrohrs Scharfblick sieht den Unsichtbaren nicht,
den nicht berechnen kann Zahl, Größe, Maß, Gewicht.
Wer Gott will finden dort, der muß ihn mit sich bringen;
nur wenn er ist in dir, siehst du ihn in den Dingen.

Immanuel Kant

Immanuel Kant (Bild: br.de)

Alles, was außer dem guten Lebenswandel der Mensch noch tun zu können vermeint, um Gott wohlgefällig zu werden, ist bloßer Religionswahn und Afterdienst Gottes.

Der Wahn, durch religiöse Handlungen des Kultus etwas in Ansehung der Rechtfertigung vor Gott auszurichten, ist der religiöse Aberglaube; so wie der Wahn, dieses durch Bestrebung zu einem vermeintlichen Umgang mit Gott bewirken zu wollen, die religiöse Schwärmerei. (Aus: Kritik der praktischen Vernunft.)

Es kann sein, daß nicht alles wahr ist, was ein Mensch dafür hält, denn er kann irren, aber in allem, was er sagt, muß er wahrhaft sein,
denn er soll nicht täuschen.

Albert Schweitzer

Albert Schweitzer (Bild: Wikipedia)

Die organisierten staatlichen, sozialen und Glaubensgemeinschaften unserer Zeit sind darauf aus, den einzelnen dahin zu bringen, daß er seine Überzeugungen nicht aus dem eigenen Denken gewinnt, sondern sich diejenigen zu eigen macht, die sie für ihn bereit halten.

Wer eigenes Denken hat, ist ihnen unbequem und unheimlich und bietet nicht die genügende Gewähr, daß er in der Organisation in der gewünschten Weise aufgeht.

Sein ganzes Leben hindurch ist der heutige Mensch der Einwirkung von Einflüssen ausgesetzt, die ihm das Vertrauen in das eigene Denken nehmen wollen …  (Aus meinem Leben und Denken)

Ulrich von Hutten

Ulrich von Hutten (Holzschnitt von Erhard Schön, um 1522) (Wikipedia)

Sol: Er gibt sich für einen Hirten aus, wie Christus gewesen ist, und spricht: alle Christen seien seine Schafe, vor allen andern aber die Deutschen, zu denen er jetzt diesen Legaten schickt, ihm seine Schafe zu scheren und die Wolle mit sich über das Gebirge zu nehmen. Hat er da unrecht?
Phaethon: Beim Zeus, Vater, nein! wo anders sie seine Schafe find und er sie weidet.
Sol: Er weidet sie aber nur auf ihre Kosten, und ihnen dünkt, es sei eine Weide.
Phaethon: Ist es denn damit genug, daß ihnen das dünkt?
Sol: Ihnen genügt es.
Phaethon: So scher er, schind er sie auch, wo es ihm gefällt, weil sie solche Weide willig annehmen!
Sol: Er tut es auch; und jetzt schert er sie bis aufs Blut, der habgierige Schinder!
Phaethon: Lassen sie sich denn so scheren und schinden?
Sol: Künftig werden sie es nicht mehr wollen; denn sieh an, wie sie ihre grimmigen Augen auf ihn geworfen haben. Und kenn ich sie recht, so wird es nicht mehr lange währen, bis es ihm übel ergeht. Sie sind ihm feind, weil sie seine Bosheit kennen, trotzdem er sich so fromm und bieder gibt. (Gesprächbüchlein: Die Anschauenden.)

Tut die Augen auf, ihr Deutschen, und sehet, wer es ist, der euch daheim beraubt, auswärts in üblen Ruf bringt und in allem Unglück, allem Mißstand bei euch die Schuld trägt.

Es sind die heillosen Ablaßkrämer, die verruchten Händler mit Gnaden, Dispensationen, Absolutionen und allerlei Bullen. — Sie sind die Werkmeister allen Truges, die Erfinder aller Listen, die Ursachen der Knechtschaft und Gefangenschaft des Volkes.

Johann Gottfried Herder

Johann Gottfried Herder, Gemälde von Anton Graff, 1785, Gleimhaus Halberstadt. (Wikipedia)

Kirchenversammlungen und Synoden. Wie viele derselben sind eine Schande des Christentums und des gesunden Verstandes!

Stolz und Unduldsamkeit riefen sie zusammen, Zwietracht, Parteilichkeit, Grobheit und Bübereien herrschten auf denselben, und zuletzt waren es Übermacht, Willkür, Trotz, Kuppelei, Betrug oder ein Zufall, die unter dem Namen des hl. Geistes für die ganze Kirche ja für Zeit und Ewigkeit entschieden. (Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit.)

Die Bekehrung vieler heidnischen Völker. Aber wie wurden sie bekehrt? Oft durch Feuer und Schwert, durch Fehmgerichte und ausrottende Kriege.

Sage man nicht, daß der römische Bischof solche nicht veranstaltet habe: Er genehmigte sie, genoß ihre Früchte und ahmte, wenn er’s tun konnte, sie selbst nach.

Daher jene Ketzergerichte, zu denen Psalmen gesungen wurden, jene bekehrenden Kreuzzüge, in deren Beute sich Papst und Fürsten, Orden, Prälaten, Domherren und Priester teilten.

Was nicht umkam, ward leibeigen gemacht und ist es großenteils noch; so hat sich das christliche Europa gegründet, so wurden Königreiche gestiftet und vom Papst geweiht, ja späterhin das Kreuz Christi als Mordzeichen in alle Weltteile getragen.

Amerika raucht noch vom Blut seiner Erschlagenen, und die in Europa zu Knechten gemachten Völker verwünschen noch ihre Bekehrer. (Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit.)

Johannes Scherr

Johannes Scherr (Bild: Wikipedia)

Der Jesuit war Gelehrter, Staatsmann, Krieger, Künstler, Erzieher, Kaufmann, aber stets blieb er Jesuit.

Er verband sich heute mit den Königen gegen das Volk, um morgen schon Dolch oder Giftphiole gegen den Kronenträger in Anwendung zu bringen, weil bei veränderter Konstellation der Vorteil seines Ordens dies heischte.

Er predigte den Völkern die Empörung und schlug zugleich schon die Schafotte für die Rebellen auf.

Er scharrte mit geiziger Hand Haufen von Gold zusammen, um sie mit freigebiger wieder zu verschleudern.

Er durchschiffte Meere und durchwanderte Wüsten, um unter tausend Gefah-ren in Indien, China und Japan das Christentum zu predigen und sich mit von Begeisterung leuchtender Stirne zum Märtyrertod zu drängen.

Er führte in Südamerika das Beil und den Spaten des Pflanzers und gründete in den Urwaldwildnissen einen Staat, während er in Europa Staaten untergrub und über den Haufen warf.

Er zog Armeen als fanatischer Kreuzprediger voran und leitete zugleich ihre Bewegungen mit dem Feldmeßzeug des Ingenieurs.

Er beschwichtigte das Gewissen des fürstlichen Herrn, welcher die eigene Tochter zur Blutschande verführt, wie das der vornehmen Dame, welche mit ihren Lakaien Ehebruch trieb und ihre Stiefkinder vergiftet hatte. Für alles wußte er Trost und Rat, für alles Mittel und Wege.

Er führte mit der einen Hand Dirnen an das Lager seiner prinzlichen Zöglinge, während er mit der anderen die Drähte der Maschinerie in Bewegung setzte, welche den Augen der Entnervten die Schreckbilder der Hölle vorgaukelte.

Er entwarf mit gleicher Geschicklichkeit Staatsverfassungen, Feldzugspläne und riesige Handelskombinationen.

Er war ebenso gewandt im Beichtstuhl, Lehrzimmer und Ratssaal, wie auf der Kanzel und auf dem Disputierkatheder.

Er durchwachte die Nächte hinter Aktenfaszikeln, bewegte sich mit anmutiger Sicherheit auf dem glatten Parkett der Paläste und atmete mit ruhiger Fassung die Pestluft der Lazarette ein.

Aus dem goldenen Kabinette der Fürsten, den er zur Ausrottung der Ketzerei gestachelt hatte, ging er in die schmutztriefende Hütte der Armut, um einen Aussätzigen zu pflegen.

Von einem Hexenbrande kommend, ließ er in einem frivolen Höflingskreise schimmernde Leuchtkugeln skeptischen Witzes steigen.

Er war Zelot, Freigeist, Kuppler, Fälscher, Sittenprediger, Wohltäter, Mörder, Engel oder Teufel; wie die Umstände es verlangten.

Er war überall zu Hause, er hatte kein Vaterland, keine Familie, keine Freunde, denn ihm mußte das alles der Orden sein, für welchen er mit bewundernswürdiger Selbstverleugnung und Tatkraft lebte und starb. (Deutsche Kultur und Sittengeschichte.)

Wilhelm Busch

Wilhelm Busch, Selbstporträt, 1894 (Wikipedia)

(Einfügung von Adelinde:) Busch kannte „seine“ „Jesuiter“ (aus: „Pater Filuzio“). Der Gottlieb kann als der Deutsche, die Angelika als die reine deutsche Seele angesehen werden:

Friedrich der Große

Friedrich II. von Preußen – der Große (Bild: Wikipedia)

Je öfter ich die Werke der Philosophie und der Metaphysik wieder durchgehe, desto deutlicher erkenne ich darin Widersprüche und Unklarheiten. …

Was mich betrifft, so habe ich mein System, und, nehmen Sie keinen Anstoß daran, ich glaube, daß mit dem Tode alles vorüber ist.

… Als guter Gläubiger verschreiben Sie sich mit Haut und Haar der Lehre von der Unkörperlichkeit und Unsterblichkeit der Seele.

Wie ist es nur möglich, daß Sie daran glauben können! Sehen Sie denn nicht ein, daß die Seele nur die andere Seite des Körpers ist, daß es folglich ungereimt ist zu behaupten, sie könnte nach der Zerstörung unseres Leibes fortbestehen und sich erhalten? Sie hängen so sehr voneinander ab, daß eines ohne das andere nicht bestehen kann. (Aus: Gespräche Friedrichs des Großen mit Catt.)

Ein altes metaphysisches Märchen voller Wundergeschichten, Widersprüchen und Widersinn aus der glühenden Einbildungskraft des Orients entsprungen, hat sich über Europa verbreitet, Schwärmer haben es ins Volk getragen, Ehrgeizige sich zum Schein davon überzeugen lassen, Einfältige es geglaubt, und das Antlitz der Welt ist durch diesen Glauben verändert worden.

Die heiligen Quacksalber, die diese Ware feilboten, haben es zu Ansehen gebracht, sie sind Herrscher geworden, ja, es gab eine Zeit, wo sie Europa durch ihr Machtwort regierten.

In ihrem Hirn entstand jener Priesterhochmut und jene Herrschsucht, die allen geistlichen Sekten zu eigen ist, wie auch ihr Name laute. (Politisches Testament. 1768.)

Sie können sich von diesem Priestergesindel keine Vorstellung machen, mein Lieber! Das sind die größten Schurken, die es gibt.

Ich bin mit diesem Pfaffengeschmeiß unerhört gütig gewesen, und es hat mir’s stets mit Treulosigkeit gelohnt. Unaufhörlich lassen sie dem Feind Nachrichten zukommen und fügen mir unersetzlichen Schaden zu.

Wenn ich daher einen von ihnen ertappe, einen Prälaten, Domherrn oder Priester, so soll die Todesstrafe, die ihn trifft, diese ganze kapuzenbedeckte Rasse in Schrecken setzen. (Gespräche Friedrich des Großen mit Catt., Georg Kummers Verlag. Leipzig.)

Nikolaus Lenau

Nikolaus Lenau, Ölgemälde von Friedrich Amerling (Wikipedia)

„Der Pfaffe weiß mit Dampf, Gesang und Glocken,
Mit Mummerei, Gebärd’ und schlauem Segen
Den Pöbel zum Guckkasten hinzulocken,
Worin sich Höll’ und Himmel bunt bewegen.
Derweil entzückt der Pöbel und erschrocken
Ans Wunderloch nun tut das Auge legen.
Umschleichet ihn der Pfaffe, aus den Taschen
Die schweißgetränkten Kreuzer ihm zu Haschen.“
(Der geldgierige Pfaffe.)

Friedrich Hebbel

Mathilde Ludendorff

Mathilde Ludendorff

sieht den Sinn des Menschenlebens darin, daß der Mensch den Zustand der „Unreife“ im Laufe seines Lebens überwindet, sein Leben dem Göttlichen weiht, indem er auf das Gottahnen in seiner Seele lauscht, das Göttliche in den Erscheinungen der Natur und in den Werken gotterleuchteter Künstler und Wissenschaftler erlebt und erkennt und dadurch „Bewußtsein Gottes“ wird. (M. Köpke)

„Dem entsprechend wertet die Gotterkenntnis niemals die Menschen nach ihrer Glaubens-zugehörigkeit zu einem Dogma oder Zugehö-rigkeit zu ihr selbst.

Einzig und allein das Handeln der Menschen macht nach ihr ihren Wert und Unwert aus. Einzig und allein dieses entscheidet auch darüber, ob wir uns einem Menschen nahe und innerseelisch verwandt fühlen oder weltenfern von ihm stehen!

Damit aber erweist sie sich als der denkbar größte Gegensatz zum Dogma, der sich nur erdenken läßt!“ (Mathilde Ludendorff, Vom wahren Leben, Philosophische Essays, Pähl, 1972.

Daher setzt sie ihrem philosophischen Gesamtwerk die Worte voran:

Ich werde euch zu heil’gen Höhen führen,
doch schreitet leise, daß ihr sie nicht stört,
die in den alten Tempeln gläubig knien,
das Göttliche erlebend.

(„Triumph des Unsterblichkeitwillens“, 1922)
____________________

Anmerkung:

*Die gedruckten Zusammenstellungen und andere Werke von Matthias Köpke
„Geheime Weltmächte – Esoterik als Nachfolger des Christentums?“,
„Gibt es eine metaphysische Kriegsführung?“,
„Kirche und Synagoge“,
„Wer oder Was ist eigentlich Gott?“,
„Der Haß als Mittel der Ausgrenzung“,
„Teufelswerk“,
„MAGIE“,
„Deutschtum und Christentum – Unüberbrückbare Gegensätze?“,
„Ist der Mensch eine Fehlkonstruktion?“,
„Vergleich einiger Rassenlehren“,
„Die Philosophin und der Feldherr“,
„Ludendorff und Hitler“,
„Ludendorffs Kampf gegen die Hitler-Diktatur“,
„Die Ludendorff-Bewegung und der Nationalsozialismus“,
„Nationalsozialismus, Faschismus und römische Kirche“,
„Unser Marxismus – eine unserer Verirrungen“,
„Die Hochflut des Okkultismus“,
„Drei Irrtümer und ihre Folgen“,
„Höhenwege und Abgründe“,
„Ist das Leben sinnlose Schinderei?“,
„Denkschrift – ,Mit brennender Sorge
„Denkschrift – ,Warum soll unsere natürliche Welt zerstört werden?
„Das offene Tor – Der Esausegen und die überstaatlichen Mächte“
„Meine Klage vor den Kirchen- und Rabbinergerichten“,
„DENKSCHRIFT – Warum soll unsere natürliche Welt zerstört werden?“.

Erhältlich bei Matthias Köpke: E-mail: Esausegen@aol.com oder www.eurobuch.de oder www.booklooker.de oder manchmal digital unter https://archive.org/details/@esausegen und https://www.yumpu.com/de/esausegen

Tacitus

Publius Cornelius Tacitus (Bild: Wikipedia)

war zwar kein Deutscher, noch war er Germane – wenn er auch auf dem obigen Bild so aussieht -, berichtete aber über unser seinerzeit noch freies Volk:

Im Übrigen sind sie der Meinung, sie dürften die Götter weder in Tempelwände einsperren noch sie sich irgendwie unter Menschengestalt vorstellen – und zwar der Größe der Himmlischen wegen.

Sie weihen ihnen Wälder und Haine, und sie benennen mit Götternamen jenes Geheimnisvolle, das sie nur mit ehrfürchtiger Scheu wahrnehmen.

Dieses Zitat findet sich bei Klaus Bemmann, Der Glaube der Ahnen, Essen 1990. Der Autor dazu:

So werden sie es auch abglehnt haben, ihre Götter in ein Buch einzusperren. So wie sich „jenes Geheimnisvolle“ des Göttlichen jeder bildlichen Darstellung entzog, so auch jeder schriftlichen Formulierung.

Mathilde Ludendorff

Mathilde Ludendorff


betont in ihrer Philosophie, die sie „Gotterkenntnis“ nennt, die Freiheit des Göttlichen von den Kategorien Raum, Zeit und Ursächlichkeit, die der Erscheinungswelt eignet.

Das Göttliche ist erhaben über Raum, Zeit und Ursächlichkeit, ist frei und nur ebenso frei, spontan, d.h. ursachlos, erlebbar. So entspricht das Gotterleben des Menschen der Freiheit des Göttlichen.

Darum betont die Philosophin in ihrem Büchlein „Vom wahren Leben“: Dem Menschen in seinem Gotterleben dürfte

… nicht die geringste Vorschrift, nicht die mindeste Einengung von dritten … gemacht werden. Ja, dies Erleben verschließt sich sogar schon der geringsten Absicht, es herbeizuführen, die in dem Menschen selbst aufkäme!

Absicht wäre Verursachung. Eine solche hat mit dem Göttlichen und dem Gotterleben in einem Menschen nichts gemein. Daher führen auch Vorschriften, in welcher Weise der Mensch Gott zu begegnen habe, nicht zu Gott. Des Menschen stets nur spontan mögliches Gotterleben ist seiner besonderen persönlichen Eigenart und Freiheit überlassen.

Mit solcher befreienden Lehre von der Freiheit der persönlichen Eigenart des Gotterlebens paart sich dank des Vorhandenseins von Religionen, die das Gegenteil lehren, auch die Befreiung dieses köstlichen Lebensgutes von all den Irrlehren, daß das Gutsein von Göttern belohnt, das Bösesein von ihnen vor und nach dem Tode bestraft werde!

All das göttliche Erleben der Menschenseele ist unbeschreibbar, ist in weiten Gebieten unnennbar.

Matthias Köpke

dem wir bereits eine ausschöpfende Zusammenstellung von Bibelstellen verdanken, hat in seiner „Denkschrift – Warum soll unsere natürliche Welt zerstört werden? Oder doch ,nur’ Untertan? 3. erw. Auflage, Eigenverlag, 2020, 81 Seiten“, auch etliche Stimmen großer Deutscher zusammengestellt – eine überaus wichtige, dankenswerte Arbeit!*

In diesem Adelinde-Eintrag fahren wir nun fort, aus dem von Köpke gegebenen Zitatenschatz zu schöpfen:

Friedrich Schiller

Friedrich Schiller (Bild: delphinpaar-WordPress.com)

Es ist gewiß von keinem sterblichen Menschen kein größeres Wort noch gesprochen worden, als dieses Kantische, was zugleich der Inhalt seiner ganzen Philosophie ist: Bestimme dich aus dir selbst. (An Körner, 18. Februar 1793).

Die Geistlichkeit war von jeher eine Stütze der königlichen Macht, und mußte es sein. Ihre goldene Zeit fiel immer in die Gefangenschaft des menschlichen Geistes, und, wie jene, sehen wir sie vom Blödsinn und von der Sinnlichkeit ernten. (Abfall der Niederlande.)

Dieser schändliche Despotismus verunstaltete bald alle Zweige der Gesetzgebung und machte sie zugleich kleingeistig und grausam. Die Form des Gottesdienstes glich einer abgeschmackten, lästigen Etikette, und dieser ewige Zwang mußte endlich die Heuchelei, eine Mutter so vieler Laster, gebären. Ein finsterer und grausamer Aberglaube verschlang das Licht der Vernunft und errichtete seinen Thron auf den Trümmern der Gewissensfreiheit – der Fanatismus legte in diesem weiten Erdstrich der Dummheit seine Pflanzungen an, und das Volk wurde zum Tier erniedrigt. (Philipp II.)

Ich habe mich dieser Tage mit dem hl. Bernhard beschäftigt und mich sehr über diese Bekanntschaft gefreut; es möchte schwer sein in der Geschichte, einen zweiten so weltklugen geistlichen Schuft aufzutreiben, der zugleich in einem so trefflichen Element sich befände, um eine würdige Rolle zu spielen.

Er war das Orakel seiner Zeit und beherrschte sie, ob er gleich und eben darum, weil er bloß ein Privatmann blieb und andere auf dem ersten Posten stehen ließ. Päpste waren seine Schüler und Könige seine Kreaturen. Er haßte und unterdrückte nach Vermögen alles Strebende und beförderte die dickste Mönchsdummheit, auch war er selbst nur ein Mönchskopf und besaß nichts als Klugheit und Heuchelei. (An Goethe. 17. März 1802.)

Friedrich Nietzsche

Friedrich Nietzsche (Bild: Wikipedia)

Heidnisch – christlich: Heidnisch ist das Jasagen zum Natürlichen, das Unschuldsgefühl im Natürlichen, die „Natürlichkeit“.

Christlich ist das Neinsagen zum Natürlichen, das Unwürdigkeitsgefühl im Natürlichen, die Widernatürlichkeit.“ (Kritik der bisherigen höchsten Werte. Der Wille zur Macht I.)

Christlich ist der Haß gegen den Geist, gegen Stolz, Mut, Freiheit, Befreiung des Geistes; christlich ist der Haß gegen die Sinne, gegen die Freuden der Sinne, gegen die Freude überhaupt. (Der Anti-Christ.)

Sünde, so wie sie jetzt überall empfunden wird, wo das Christentum herrscht oder einmal geherrscht hat: „Sünde“ ist ein jüdisches Gefühl und eine jüdische Erfindung, und in Hinsicht auf diesen Hintergrund … war in der Tat das Christentum darauf aus, die ganze Welt zu verjüdeln. (Die fröhliche Wissenschaft.)

Jede Praktik jedes Augenblicks, jeder Instinkt, jede zur Tat werdende Wertschätzung ist heute antichristlich: Was für eine Mißgeburt von Falschheit muß der moderne Mensch sein, daß er sich trotzdem nicht schämt, Christ noch zu heißen! (Der Anti-Christ.)

Die Zeit kommt, wo wir dafür bezahlen müssen, zwei Jahrtausende lang Christen gewesen zu sein. (Der Wille zur Macht.)

Man lese nur irgend einen christlichen Agitator, den heiligen Augustin z. B., um zu begreifen, um zu riechen, was für unsaubere Gesellen damit obenauf gekommen sind. (Der Anti-Christ.)

Johann Wolfgang Goethe

Johann Wolfgang Goethe (Bild: Wikipedia)

Ich habe nichts gegen die Frömmigkeit,
Sie ist zugleich Bequemlichkeit;
Wer ohne Frömmigkeit will leben,
muß großer Mühe sich ergeben.

(Zahme Xenien: Siebente Reihe, 56.)

Wer Wissenschaft und Kunst besitzt,
Hat auch Religion;
Wer jene beiden nicht besitzt,
Der habe Religion.

(Zahme Xenien: Siebente Reihe, 56.)

Der Gotteserde lichten Saal
Verdüstern sie zum Jammertal;
Daran entdecken wir geschwind,
Wie jämmerlich sie selber sind.

(Zahme Xenien: Siebente Reihe. 20.)

Den Deutschen Mannen gereichts zum Ruhm,
Daß sie gehaßt das Christentum,
Bis Herrn Carolus leidigem Degen
Die edlen Sachsen unterlegen.
Doch haben sie lange genug gerungen,
Bis endlich die Pfaffen sie bezwungen
Und sie sich unters Joch geduckt;
Doch haben sie immer einmal gemuckt.

(Zahme Xenien: Siebente Reihe, 60.)

In religiösen Dingen, in wissenschaftlichen und politischen, überall machte es mir zu schaffen, daß ich nicht heuchelte und den Mut hatte, mich auszusprechen, wie ich empfand.

Ich glaubte an Gott und die Natur und den Sieg des Edlen über das Schlechte.

Aber das war den frommen Seelen nicht genug; ich sollte nun auch glauben, daß 3 = 1 und 1 = 3 sei; das aber widerstrebte dem Wahrheitsgefühl meiner Seele.

Auch sah ich nicht ein, daß mir damit auch nur im geringsten wäre geholfen worden. (Gespräche mit Eckermann. 1824.)

Du hältst das Evangelium wie es steht für die göttlichste Wahrheit, mich würde eine vernehmliche Stimme vom Himmel nicht überzeugen, daß das Wasser brennt und das Feuer löscht, daß ein Weib ohne Mann gebiert und daß ein Toter aufersteht; vielmehr halte ich dieses für Lästerungen gegen den großen Gott und seine Offenbarungen in der Natur. (Aus: An Lavater. 9. August 1782.)

Johannes Scherr

Johannes Scherr (Bild: Wikipedia)

Der ewig glorreiche geistige Befreiungskrieg, welchen das 18. Jahrhundert gegen alle Mächte der Finsternis geführt hat, schien auch diesen lutherischen Bovist fällen zu wollen, ja, schon gefällt zu haben.

Wie sollte er standhalten gegen die herrlichen Siegesschläge, welche unsere vier großen Befreier Lessing und Kant, Goethe und Schiller, gegen ihn taten? Und doch hielt er stand.

Ach, wir waren viel zu sehr vertheologisiert, verbibelt, verjudet. Darum ist es dann dem lutherischen Jesuitismus, genannt romantische Schule, so leicht geworden, unsere „gebildeten Stände“ von den Regionen Lessing-Kantischer Aufklärung und Goethe-Schillerscher Schönheit und Freiheit wieder weg und ins theologische Düster- und Duselland zurückzulocken.

Darin dämmern seither die guten Deutschen wieder herum, unermüdlich das leere Stroh dreschend, welches ihnen von Kanzelpäpsten und Kathederpfaffen vorgeschüttet wird. (Menschliche Tragikomödie: Die Göttin der Vernunft.)

Was die verdeutschte Bibel angeht, so hat sie nach Inhalt und Form bekanntlich auf den Gang der Deutschen Zivilisation eine unermeßliche Wirkung geübt.

Eine ganz andere Frage ist freilich die, ob diese Wirkung eine heilsame, ob die dadurch zuwege gebrachte Imprägnierung des Deutschtums mit Juden-Christentum, ob die Ein- und Durchbibelung, die Verjudung unseres Volkes ein wirklicher Kultursegen gewesen oder geworden sei.

Wissende, welche so frei sind, die Geschichte nicht durch die theologische Brille, sondern mit ihren eigenen wohlorganisierten Augen anzusehen, werden diese Frage kaum bejahen und sie werden auch nicht bestreiten wollen, daß die gesamte neuzeitlich-deutsche Kulturarbeit in ihren besten und höchsten Zielen nichts anderes ist als eine mühselige und schmerzvolle Wiederentjudung. (Deutsche Kultur und Sittengeschichte.)

Fortsetzung folgt

______________________

Anmerkungen

*Hier noch einmal die Links zu den diesbezüglichen Adelinde-Einträgen:

https://www.adelinde.net/mosaismus-und-unsere-eigensouveraenitaet-und-volkssouveraenitaet/

https://www.adelinde.net/mosaismus-und-eigensouveraenitaet-und-volkssouveraenitaet-2-teil/

https://www.adelinde.net/mosaismus-und-eigensouveraenitaet-und-volkssouveraenitaet-3-teil/

https://www.adelinde.net/mosaismus-und-eigensouveraenitaet-und-volkssouveraenitaet-4-teil/

https://www.adelinde.net/mosaismus-und-eigensouveraenitaet-und-volkssouveraenitaet-5-teil/

https://www.adelinde.net/mosaismus-und-eigensouveraenitaet-und-volkssouveraenitaet-6-teil/

https://www.adelinde.net/mosaismus-und-eigensouveraenitaet-und-volkssouveraenitaet-7-teil/

https://www.adelinde.net/deutsche-philosophen-ueber-gott-und-die-abrahamitischen-religionen/

Arthur Schopenhauer*

Schopenhauer (Bild: welt.de)

Das Wort „Gott“ ist mir deshalb so zuwider, weil es in jedem Fall nach außen versetzt, was innen liegt …

Beim Wort Gott denkt sich die große Majorität der Europäer wirklich ein Individuum, ungefähr wie einen Menschen. (Nachlaß)

Auch

Friedrich Schiller

Schiller (Bild: leipzig-lese.de)

wußte:

Es ist nicht außen, da sucht es der Tor, es ist in dir, du bringst es ewig hervor. („Worte des Wahns“)

Mathilde Ludendorff

lehnt ebenfalls Gott-Vorstellungen ab. Sie erkannte, daß das Göttliche im Gegensatz zur Welt der Erscheinungen „jenseits“ von Raum, Zeit und Ursächlichkeit ist. Es hat die Schöpfung werden lassen, durchseelt sie und erhält sie durch seine Willenskräfte im Sein.

Nur durch die im Ich der Menschenseele lebende Fähigkeit, Wesensmäßiges zu erschauen, kann der Mensch das Göttliche erleben und gar erkennen, wenn auch keine Worte der Beschreibung darüber finden, eben weil das Göttliche frei, somit unfaßbar ist.

Mathilde Ludendorff hat damit dem Deutschen Volk sein ursprüngliches, vom Wahn befreites God-Gott in dessen einstiger, vorchristlicher, nicht als Person gedachter Bedeutung wieder geschenkt:

M. Ludendorff

Gott ist die tiefste, allerdings sinnvoll verhüllte Wirklichkeit dieses Weltalls, ist sein Wesen!

Wäre [von ihr in ihrem philosophischen Werk] statt „Gott“ das Wort, das einst Kant gewählt hat, „Das Ding an sich“ oder ausschließlich das von mir oft gebrauchte Wort „Wesen des Weltalls“ angewandt worden, dann hätten meine Werke leicht zum Anlaß oder zur Bekräftigung des schlimmsten Wahnes der Menschen werden können, zur Gottleugung!

Fürwahr, es ist dies der größte, den Reichtum des tiefsten seelischen Erlebens leugnende, für viele Wunder der Schöpfung Erblinden der Seele bewirkende Wahn, den Menschen ersannen, und ist zugleich der Irrtum, auf den oft die klarste und am gründlichsten forschende Vernunft edler Menschen verfiel und verfällt, ja, ehe Gotterkenntnis gegeben war, sogar leicht verfallen konnte!

Wie aber kann es denn geschehen, daß seelenlos gewordene Menschen, „plappernde Tote“, ihre Jubelgesänge singen, daß Gott tot, der Wahnglaube an ihn nun überwunden sei, und daß sich diese abgestorbenen Menschen dabei auf tiefe Forscher und Denker, die oft zu den edelsten Menschen gehörten, berufen können?

Wie kann es geschehen, daß auch sie sagen: „Der Glaube an Gott oder die Bejahung Gottes in oder über diesem Weltall ist Wahn, den endlich die Naturforschung und die Philoso-phie überwunden haben“?

Es ist vor allem die Gottferne des Wahnes der Lehren von Gott und über Gott, die solches verschuldet hat. Der tiefe Sturz der Religio-nen herab vom Gotterleben … kann die klar denkenden ernst nach Wahrheit suchenden Menschen nicht leblang an sich fesseln!

Als Befreiung erleben sie das Überwinden der Gottlehren, die ihnen schon in frühster Kind-heit geboten wurden. Das Abschütteln des Wahns ist ihnen Heimkehr zur Wahrheit, ist ihrer Seele Erlösung.

Da verfallen sie leicht dem neuen Wahne, als sei diese Befreiung an sich schon Einsicht in die Wirklichkeit. Sie ahnen nicht, daß ein Abstreiten des Gottgehaltes dieses Weltalls nichts anderes ist als ein neuer schwerwie-gender Irrtum, der ihnen den Blick nun trübt, ja, der ihnen die Augen schließt vor einer Fülle von Rätseln des Lebens in ihrer Umge-bung und in ihrer eigenen Seele.

Sie ahnen nicht, daß dieser Irrtum ihnen wahrlich nicht Einklang der Überzeugung mit der Wirklichkeit geschenkt hat! (aus: „In den Gefilden der Gottoffenbarung“)

Zum Absturz vor allem der abrahamitischen Religionen und ihrer Nutznießer vom wahren Gotterleben noch einmal 

Arthur Schopenhauer

Ich bitte die Herren Professoren, sich nicht weiter zu bemühen: Ich sage es gerade heraus, so sehr es sie wundern mag, daß ich nicht meinen Beruf darin erkenne, unter der Firma Philosophie Judenmythologie zu lehren. (Nachlaß)

Hans Günther Strick in “Ludendorffs Volkswarte”

Die Religionen sind wie die Leuchtwürmer: sie bedürfen der Dunkelheit um zu leuchten. Ein gewisser Grad allgemeiner Unwissenheit ist die Bedingung der Religionen, ist das Ele-ment, in welchem sie allein leben können. (Parerga und Parapilomena, II.)

Niemals hingegen hat es an Leuten gefehlt, welche auf jenes metaphysische (übersinn-liche) Bedürfnis der Menschen ihren Unterhalt zu gründen und dasselbe möglichst auszu-beuten bemüht waren; daher es unter allen Völkern Monopolisten und Generalpächter desselben gibt: die Priester.

Ihr Gewerbe mußte ihnen jedoch überall dadurch gesichert werden, daß sie das Recht erhielten, ihre metaphysischen Dogmen den Menschen sehr früh beizubringen, ehe noch die Urteilskraft aus ihrem Morgenschlummer erwacht ist, also in der ersten Kindheit:

Denn da haftet jedes wohl eingeprägte Dogma, sei es auch noch so unsinnig, auf immer. Hätten sie zu warten, bis die Urteils-kraft reif ist, so würden ihre Privilegien nicht bestehen können. (Parerga und Paralipo-mena.)

„Lasset die Kindlein zu mir kommen“ wünschte Jesus ebenso wie andere Kommunisten, die den Eltern frühzeitig die Erziehung ihrer Kinder abnehmen wollen, um sie in „staatlichen“ Einrichtungen ideologisch und politisch korrekt abzurichten. Doch Schopenhauer weiter:

H. G. Strick in “Ludendorffs Volkswarte”

Hier wird das Dogma empörend. Denn nicht nur läßt es, vermöge seiner ewigen Höllen-strafen, die Fehltritte, oder sogar den Un-glauben, eines oft kaum zwanzigjährigen Lebens durch endlose Qualen büßen; sondern es kommt hinzu, daß diese fast allgemeine Verdammnis eigentlich Wirkung der Erbsünde und also notwendige Folge des ersten Sündenfalles ist.

Diesen nun aber hätte jedenfalls der vorher-sehen müssen, welcher die Menschen erstlich nicht besser, als sie sind, geschaffen, dann aber ihnen eine Falle gestellt hatte, in die er wissen mußte, daß sie gehen würden, da alles miteinander sein Werk war und ihm nichts verborgen bleibt.

Demnach hätte er ein schwaches, der Sünde unterworfenes Geschlecht aus dem Nichts ins Dasein gerufen, um es sodann endloser Qual zu übergeben.

Endlich kommt noch hinzu, daß der Gott, welcher Nachsicht und Vergebung jeder Schuld bis zur Feindesliebe vorschreibt, keine übt, sondern vielmehr in das Gegenteil verfällt; da eine Strafe, welche am Ende der Dinge eintritt, wenn alles vorüber und auf immer zu Ende, weder Besserung noch Abschreckung bezwecken kann, also bloße Rache ist.

So aber erscheint in der Tat das ganze Geschlecht als zur ewigen Qual und Verdammnis geradezu bestimmt und ausdrücklich geschaffen, bis auf jene wenigen Ausnahmen, welche, durch die Gnadenwahl, man weiß nicht warum, gerettet werden. Diese aber beiseite gesetzt, kommt es heraus, als hätte der liebe Gott die Welt geschaffen, damit der Teufel sie holen solle; wonach er denn viel besser getan haben würde, es zu unterlassen.

Der Teufel ist im Christentum eine höchst nötige Person als Gegengewicht zur Allgüte, Allweisheit und Allmacht Gottes, als bei welcher gar nicht abzusehen ist, woher denn die zahllosen und grenzenlosen Übel der Welt kommen sollen, wenn nicht der Teufel da ist, sie auf seine Rechnung zu nehmen.

Die Fahne, zu der ich geschworen habe, ist die Wahrheit: Ihr werde ich überall treu bleiben und, unbekümmert um den Erfolg, kämpfen für Licht und Wahrheit.

Einen von einem Irrtum befreien, heißt nicht, ihm etwas zu nehmen, sondern geben: denn die Erkenntnis, daß etwas falsch sei, ist eben eine Wahrheit. Kein Irrtum aber ist unschäd-lich, sondern jeder wird früher oder später dem, der ihn hegt, Unheil bereiten.

Die so verworrene, krause, ja knollige Mythologie des Christentums mit dem stellvertretenden Versöhnungstod Christi, der Gnadenwahl, der Rechtfertigung durch den Glauben usw. ist das Kind zweier sehr betrogener Eltern: Sie ist nämlich entstanden aus dem Konflikt der gefühlten Wahrheit mit dem jüdischen Monotheismus, der ihr wesentlich entgegensteht.

Daher auch der Kontrast zwischen den moralischen Stellen im Neuen Testament … und allem Übrigen, welches aus einer unerhört barocken, allem Menschenverstand zum Trotz forcierten Metaphysik und nächstdem aus Wundermärchen besteht.

Der demoralisierende Einfluß der Religionen ist also weniger problematisch als der moralisierende.

Wie groß und gewiß müßte hingegen nicht dieser sein, um einen Ersatz zu bieten für die Greuel, welche die Religionen, namentlich die christliche und mohammedanische, hervor-gerufen und den Jammer, welchen sie über die Welt gebracht haben!

Denke an den Fanatismus, an die endlosen Verfolgungen, zunächst an die Religions-kriege, diesen blutigen Wahnsinn, — an die Kreuzzüge — an die Bluthochzeiten, an die Inquisitionen und andere Ketzergerichte, nicht weniger an die blutigen und großen Eroberungen der Mohammedaner in drei Weltteilen; dann aber auch an die der Christen in Amerika, dessen Bewohner sie größtenteils, auf Cuba sogar gänzlich, ausgerottet und, nach Las Casas, binnen 40 Jahren zwölf Millionen Menschen gemordet haben, versteht sich alles in majorem dei gloriam und zum Behuf der Verbreitung des Evangeliums und weil überdies, was nicht Christ war, auch nicht als Mensch angesehen wurde. (Parerga und Paralipomena.)

Fortsetzung folgt

____________________

Anmerkung
*) Die Zitate von Schopenhauer sind der Denkschrift von Matthias Köpke entnommen

Ältere Beiträge »