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“Das ist das deutsche Wunder”

Im Juni 1964 konnte man in der

„Bundesturnzeitung“ Wels/Oberösterreich

noch etwas lesen, was man dieserart in den heutigen „Qualitätsmedien“ wohl nicht mehr findet.

Bild: Ansichtskarten-Center

Die Rede ist vom Glöcklbauer, der unter hohen Bäumen vor dem Wirtshaus „Wirt an der Mahr“ (in Südtirol) sitzt und seinen Rötel trinkt, als ein neureicher westdeutscher Bundesbürger zu ihm tritt und auf den Strom der Fahrzeuge deutet, in der „erdrückenden Mehrzahl mit deutschen Kennzeichen“.

„Da staunense, was? Fast alles deutsche Fahrzeuge. Tja, das deutsche Wunder!“

Der Glöcklbauer dreht ihm langsam das Gesicht zu. „Das deutsche Wunder? Hm …“ Er schüttelt den Kopf. „Da …“, mit der Hand deutet er auf eine in die Hauswand eingelassene Tafel.

„Das ist das deutsche Wunder.“

Was war geschehen 1809/10:

Wir lesen bei Heinz Kunzendorf, 

der sich in seinem Büchlein „Ich sage die Wahrheit“, Pähl o.J., auf den Roman von Peter Rosegger bezieht:

Seit 1797 wurde Tirol durch die Truppen Napoleons schwer heimgesucht. Bayern, das aus dem deutschen Reichsverband ausgeschieden war, kämpfte zusammen mit den Franzosen.

1809 kam es zur Volkserhebung in Tirol. In drei großen Schlachten am 12. April, 29. Mai und 13. August schlugen die Tiroler unter Führung von Andreas Hofer die Franzosen und die mit ihnen verbündeten Bayern auf dem Bergisel bei Insbruck.

Diese Erfolge gaben das Signal für alle von Napoleon unterdrückten Völker, sich gegen den Tyrannen zu erheben.

Obwohl Kaiser Franz II. die Tiroler hat wissen lassen, daß er keinen anderen Frieden unterzeichnen werde als den, der Tirol unauflöslich an den österreichischen Kaiserstaat knüpfen würde, hat er später am 24. Oktober 1809 im Frieden von Schönbrunn sein gegebenes Wort gebrochen, indem er mit den Franzosen und Bayern Frieden schloß und Tirol erneut abtrat.

Die Tiroler wollten es jedoch nicht glauben, daß ihr Kaiser sie im Stich gelassen haben sollte.

Vergleiche mit unserer heutigen Zeit und den Volks- und Hochverrätern in der Regierung drängen sich auf, zumal wenn wir lesen, was Andras Hofer am 4. November an Josef Speckbacher schrieb:

„Indem ich die gute Nachricht von Deinem glorreichen Siege erhalte, muß ich Dir die üble melden, daß Oestreich Frieden mit Frankreich geschlossen, und Tyrol – vergessen hat.

Jedoch müssen wir uns bis auf weiteres wehren, wenn wir angegriffen werden, indem jene Nachricht mir nicht wahrhaft vorkommt, und

Du weißt, wie oft wir belogen worden sind.“

Sie hielten die Friedensnachricht für eine Falle und setzten den Kampf fort, voran die Männer Andreas Hofer, Josef Speckbacher, Joachim Haspinger, Peter Mayr, Peter Sigmair und noch viele andere. Sie wußten, daß sie jetzt ganz allein auf sich gestellt waren. 

Lagebesprechung (Gemälde von F. Defregger, Bild: Billerantik)

So zog Peter Mayr mit seinen Leuten in die engen Schluchten des Eisacktales und verteilte sie an den Hängen und Felsstufen.

Eisacktal (Bild: alpenguide.de)

Peter Rosegger:

… Dort, wo gegenüber einer ragenden Wand hart am linken zerrissenen Felsenufer des Eisack die Straße sich eine längere Strecke hinzieht unter dem turmdachsteilen, spärlichen mit Erlen bewachsenen Hange und einer schmalen Brücke zu, dort wo hoch über diesem Hange klüftige Wände ragen, Wände, in deren Runsen Schutthalden und Steintrümmer lagern, auf kümmerlichem Erdreich auch einzelne Bäume stehen – dort rief der Mahrwirt seine Männer zur Arbeit.

Dort hoch oben mußten sie Bäume fällen und spalten, dieselben quer am Hange hinlegen, mit Weidengewinden an den Enden aneinanderbinden, als sollte ein Steg hergestellt werden entlang der steilen Lehne. Mit Seilen wurde der viele Klafter lange Steg so befestigt, daß er wie eine Hängebrücke war. Höher oben in den Klüften waren die Tragseile an bestimmten Stellen sorgfältig befestigt und zu je einem nun strammgespannten Seile ein Mann mit dem Beile verordnet.

Peter befahl, daß man beginne, den langen Hängesteig mit Schutt und Steinen und Felsblöcken vorsichtig zu belasten …

Anschaulich erzählt ein überlebender bayrischer Offizier, was nun geschah (nach Rosegger):

„Der ganze steile Berghang wurde vor mir lebendig, von unten nach oben löste sich eine ungeheure Lawine und fuhr unter Donnern und Krachen herab. Steine, Schutt, Baumstämme, Erdreich, eine wüste, in allen ihren Teilen wirbelnde, Splitter, Trümmer emporschnellende, grausig lebendige Masse kam herab.

Und dazwischen und darüber und darunter hausgroße Felsblöcke, zuerst mit der Lawine träg rutschend, dann sich überschlagend und in hohen Bogensprüngen zur Tiefe sausend.

Alles das sehe ich heute noch, dann verging mir das Auge; ein unbeschreibliches Prasseln, Knattern und Krachen überall, als stürzten die Berge ein – dann nichts mehr.“

Kunzendorf nun weiter:

Napoleon hatte daraufhin ein ansehnliches Kopfgeld auf die Herbeischaffung der führenden Männer gesetzt. Und wie immer fand sich auch jemand, der den Judaslohn einstreichen wollte.

Peter Mayr wurde verraten.

… Mit Stricken schleppten sie Peter Mayr nach Bozen in ein burgähnliches Gebäude mit meterdicken Mauern und schwer vergitterten Fenstern.

Kurze Zeit drauf wurde er dann dem Kriegsgericht unter dem französischen General Baraguay zugeführt.

Bild: Facebook

Schon beim Betreten des Saales waren die Anwesenden von der äußeren Erscheinung des Mahrwirts stark beeindruckt, was den General Baraguay zu der Äußerung in französischer Sprache veranlaßte:

„Das wäre also das Ungeheuer? Den Mann habe ich mir anders gedacht.“

Nun folgt das bezeichnende Frage-Antwort-Spiel, bei dem Peter Mayr Gelegenheit gegeben wurde, seine Tat bzw. seine Gründe dazu zu leugnen:

„Was glauben Sie, ist diese Muhre zufällig niedergegangen?“

Nach einigem Zögern antwortete der Mahrwirt: „Das glaube ich nicht.“

„Rebellen haben sie vorbereitet! Peter Mayr, wußten Sie um die Vorbereitung?“

„Ja“, antwortete Peter.

„Waren Sie mit dabei?“

„Ja!“

„Haben Sie mit Hand angelegt?“

„Ja!“

„Waren Sie einer der Rädelsführer?“

„Ich kann es nicht leugnen.“

„Wohl gar der Hauptanführer?“

Peter schwieg.

„Wissen Sie, wer anfangs den Plan für eine solche Muhre gefaßt hat? Und ganz besonders für diese Muhre, mit der Absicht, viele Hunderte von Menschen meuchlings zu töten? – Sprechen Sie, wer hat den Plan gemacht, geleitet, ausgeführt?“

Peter stand unbeweglich da und schwieg.

„Gestehen Sie es ein, Peter Mayr, daß Sie die Muhre ausgedacht haben und ausführen ließen?“

Jetzt hob Peter langsam sein Haupt und sagte: „Ja!“

Weiter sprach Baraguay zu ihm mit leise zitternder Stimme:

„Peter Mayr, Sie haben ja auch ein menschliches Herz in der Brust. Sie haben ja Weib und Kind und wohl noch andere Menschen, die Ihnen nahestehen. Haben Sie nie um einen gebangt, wenn er in Gefahr war? Als Sie durch Ihre Tat so namenloses Leid verursachen sollten, hat sich da Ihr Herz nicht geregt?“

„Wohl doch, wohl doch“, murmelte Peter.

„War dieses Herz denn ein verfluchter Kieselstein in diesen Tagen?“

„Herr, der Krieg!“ versetzte der Gefangene.

„Zum Henker, der Krieg!“ rief der General. „Friede war! Von den Völkern ersehnter, von Kaiser und König unterzeichneter Friede.“

Als zum Schluß die Frage an ihn gestellt wurde, ob er noch etwas zu seiner Verteidigung zu sagen habe, schüttelte der Mahrwirt nur den Kopf.

General Baraguay verurteilte Peter Mayr „zum Tode durch Pulver und Blei“, konnte aber, wie Kunzendorf schreibt,

„keine rechte Ruhe finden. Ihn dauertePeter Mayr.

Er gestand sich, daß er noch keinen gesehen, der sein Geschick so voller Stolz ertragen hätte.

Der französische General gestand sich ein, daß seine Seite, also die des Feindes Tirols, den Frieden zuerst gebrochen hatte und die Tat Peter Mahrs nur die Antwort darauf war.

Seine Frau, eine Deutsche, brachte es auf den Punkt:

Dieser Bauer, hat er’s denn wissen können, daß zu Wien der Frieden geschlossen war?

Das schlug bei ihm ein:

Peter Mayr kann gerettet werden.

Eine neue Untersuchung wurde eingeleitet. In der Zelle Peter Mayrs erschien Rechtsanwalt Voltolini (Gespräch nach Rosegger):

„Man hat zu wenig beachtet, daß dir bei der Geschichte in den Eisackschluchten die Tatsache, daß der Frieden geschlossen worden war, vollkommen unbekannt gewesen ist.“

Peter: „Das ist nicht so, mir ist der Friedensschluß wohl bekannt gewesen. Es ist an allen Mauerecken angeschlagen worden. Glauben hat man’s freilich nicht können, aber die Verordnung hat man gesehen und gehört und gelesen.“

Voltolini: „Hast du davon keine Kenntnis gehabt, warst du der Meinung, du verteidigest noch das Recht Österreichs und Tirols, so wie bei früheren Kämpfen, so wird die Sache anders stehen. Dann wirst du nicht als Rebell behandelt. –

Du wirst also morgen bei Gericht ruhig angeben, vom Friedensschluß und seinen Folgen hättest du nichts gewußt, seiest zur Zeit im Gebirg gewesen, hättest nur gehört, der Feind käme wieder und hättest dich eben mit den Waffen, die ein armes Bergvolk besitzt, neuerdings zur Wehr gesetzt.

Dir hätte es gar nicht einfallen können, daß in deinem Werk ein Verbrechen liege. Wenn du so sprichst, bist du gerettet.“

Peter: „Wer tut mir den Schimpf noch an in meiner letzten Stunde und verlangt, daß ich ein Lügner werden soll?“

Bild: Wissenschaft3000 – WordPress.com

Auch seine Frau Notburga versucht, ihn umzustimmen. Er antwortet ihr (nach Rosegger):

„Die Lüge ist ein falscher Freund;

wen sie heute scheinbar rettet, den bringt sie morgen um.

Nichts hasse ich so wild.

Wer hat denn unser Tirol in solch einen Jammer gestürzt?

  • Der Bonaparte hat gelogen,

  • die Bayern haben gelogen,

  • und unser Kaiser hat sein Wort nicht gehalten, hat uns verlassen in der größten Not.

An den Waffen sind wir nicht zugrunde gegangen,

an der Lüge sind wir zugrunde gegangen.

Und ich soll sie jetzt anerkennen, mit Blut und Leben heiligen und vor aller Welt sagen: ,Seht, ich halte es mit der Lüge!‘

Ich will lieber mit der Wahrheit sterben, als mit der Lüge leben.“

So blieb er auch bei der erneuten Gerichtsver-handlung fest, als der General ihm eine Lügen-Brücke bauen wollte (nach Rosegger):

„… Haben Sie zur Zeit Ihrer Tat in den Eisackschluchten gehandelt nur im guten Glauben an Ihr Recht?“

„Ja!“

„Haben Sie geglaubt, daß noch Krieg ist?“

Peter schwieg.

„Und haben nicht gewußt, daß der Frieden schon geschlossen war?“

„Ich habe es gewußt,

das ist die Wahrheit, und anders kann ich nicht reden.“

Der Glöcklbauer sah es richtig:

Das ist das deutsche Wunder.

Zum Glück wiederholt es sich immer wieder: Wieviele Deutsche und ausländische Deutschfreunde wurden und werden bestraft, weil sie unbeugsam eine – meist unerwünschte – Wahrheit vertreten!

Peter Mayr wurde am 20. Februar 1810 standrechtlich erschossen.

aus der Schweizer Zeitung “Blick am Abend”

Bemerkenswert sind 3 Dinge:

  1. selbstgerechte Rücksichtslosigkeit einer fremdländischen Religionssekte

  2. Furcht der Einheimischen vor der Gewaltbereitschaft der Fremden

  3. feiges Kuschen von Sicherheitsbeamten aus Angst vor Rufschädigung durch einheimische „Gutmensch“-Faschisten

Sie alle treiben „Absurdistan“ auf die Spitze, von der das ganze Kartenhaus mitsamt einem Teil der Menschenrechte in den Abgrund stürzen wird.

  • Das Menschenrecht auf freie Religionsausübung wird eingegrenzt werden müssen. Die Freiheit hat ihre Grenze an der Freiheit des Anderen.

  • Wer diese Grenze nicht zu wahren bereit ist, gehört des Landes verwiesen. Hier hat das Menschenrecht auf Freizügigkeit seine Grenze.

Die patriarchalen Religionen, die die Rechte der Frauen beschneiden oder ganz verneinen, werden gezwungen, sich zu reformieren. Wo das nicht möglich ist, werden sie verboten.

Völkerschaften, die die Würde der Frauen mißachten, passen nicht zu Völkern, denen die Menschenwürde an erster Stelle steht.

Sie sollten in ihren angestammten Ländern bleiben – um der geistigen Freiheit und des Friedens willen.

Welt-Frauentag

Rund um den Erdball gingen am 8. März, dem internationalen Frauentag, Frauen auf die Straße.

In allen Städten in Deutschland demonstrierten sie für Gleichberechtigung, gegen Übergriffe auf Frauen.

Ebenso in Spanien, dort waren es 5,3 Millionen Frauen. Sie streikten für Frauenrechte, Gleichberechtigung und gegen häusliche Gewalt.

„Wenn Frau es will, steht alles still.“

Hunderte von Zügen, U-Bahnen, Bussen standen still. Die Müllabfuhr in Madrid funktionierte nur beschränkt. In Barcelona blockierten die Streikenden wichtige Zufahrten.

Die Frauen blieben der Arbeit fern, auch daheim putzten die Frauen nicht, sie kochten nicht und pflegten weder Angehörige noch ihre Kinder.

In den bekanntesten Radiosendern gab es nur männliche Sprecher. Viele Schulen und Fakultäten schlossen wegen Personalmangels.

In Spanien hat sogar Königin Letizia ihren Terminkalender vollständig geleert.

Auch in vielen anderen großen Städten Europas streikten die Frauen.

In London z. B. brach der ganze Verkehr zusammen. Die Metropole war lahmgelegt.

In vielen Ländern verdienen die Frauen nur die Hälfte dessen, was Männer verdienen. Die Renten liegen durchschnittlich bei 57 Prozent, bei den Männern bei 62 Prozent.

In Ländern wie den Philippinen, Bangladesh wagten sich Tausende Frauen auf die Straße, ebenfalls in Indien. Sie demonstrierten gegen Gewalt, vor allem auch gegen Vergewaltigung, ja Gruppenvergewaltigungen von Frauen.

Mexikos Frauen demonstrieten gegen die vielen Frauenmorde, die sich zum Teil mitten auf der Straße zutrugen.

In Saudiarabien gingen die Frauen gegen ihre Unterdrückung in großer Zahl auf die Straße. Sie sind die letzten Frauen der Welt, die erst seit kurzem Auto fahren dürfen. Bisher dürfen sie nicht einmal ein Fußballstadion besuchen.

Sie sind massiv diskriminiert und von den Männern bevormundet. So muß eine Saudiaraberin die Erlaubnis ihres Vormunds einholen, wenn sie etwa reisen oder studieren will.

Anni Altenburger

Das bedeutet das Ende des Patriarchats, ja der patriarchalen, abrahamitischen Religionen.

 

 

 

„Warum ich fühle, was du fühlst“

Und warum Fremdlinge den Einheimischen fremd bleiben und zu Ghettoisierung neigen

Naturwissenschaft und Psychologie können heute dazu erhellende Auskunft geben. So veröffentlichte der Internist, Psychiater und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Freiburg,

Joachim Bauer

sein Buch „Warum ich fühle, was du fühlst“ 2005 bei Hoffmann und Campe.

Er beschreibt darin den

Vorgang der Spiegelung seelischer Vorgänge

des einen Menschen beim anderen, wie ihn die Naturwissenschaft heute auf Grund der Genforschungsergebnisse erklären kann.

Dabei zeigt sich:

  • Wir sind nicht Sklaven unseres Genoms.

  • Unsere Gene können durch verschiedene Faktoren angeregt oder in Ruhestellung gehalten werden.

  • Die stärksten Ursachen zur Gen-Regulation sind seelische Erlebnisse.

  • Dabei bewertet die Seele die über die Sinne eingegangenen Reize und aktiviert ihrer Bewertung entsprechend eine Sammlung, ein „Orchester“ von Genen.

  • Das „Gen-Orchester“, das auf Reize antwortet, die als angenehm bewertet wurden, ist ein andersgeartetes als ein „Gen-Orchester“, das auf Reize antwortet, die als Gefahr eingeschätzt wurden.

Bei der Bewertung „Gefahr“ werden die Gene der Alarmzentren (hauptsächlich im Hirnstamm sowie im Hypothalamus) aktiviert, deren Proteine die Bereitstellung von Alarmbotenstoffen bewirken, die nun ihrerseits im ganzen Körper Veränderungen einschließlich der Aktivierung weiterer Gene hervorrufen.

Diese Dominokette reicht bis hin zur Ausschüttung des Streßhormons Cortisol durch die Nebenniere und braucht zu ihrem Aufbau nur wenige Minuten.

Dagegen aktivieren angenehme, anregende Umweltbedingungen – wie gegenseitiges Verstehen in Gesprächen mit anderen Menschen, Lob, Anerkennung, reizvolle Aufgabenstellung – Gene im Gehirn, deren Proteine die Funktion von Nervenzellen steigern und die Zahl ihrer Verknüpfungen erhöhen.

Allerneueste Untersuchungen ergaben sogar Hinweise dafür, daß sich unter dem Einfluß positiver Umweltsituationen und aufgrund der dadurch gesteigerten Produktion von Nervenwachs­tumsfaktoren auch die Zahl der Nervenzellen vermehren kann (was die bisherige Lehrmeinung, daß sich Nervenzellen nicht vermehren können, in Frage stellt).

Positive Umweltreize haben sich für Nervenzellen als ein Überlebensfaktor herausgestellt, da sie zur Aktivierung zahlreicher Gene führen, welche die Nervenzellfunktionen verbessern.

Wir sehen:

Gene, Seele und Umwelt wirken zusammen. Daraus gestaltet sich die Persönlichkeit.

Die Spiegelneuronen

Der Entdecker der Spiegelneuronen ist Giacomo Rizzolatti, Chef des Physiologischen Instituts der Universität Parma. In Tierversuchen mittelst bildgebender Technik offenbarte sich ihm, wie bestimmte Nervenzellen in bestimmten Bereichen der Hirnrinde „feuern“, sobald das Tier eine Handlung plant.

Beispiel: „Ein Affe greift nach einer Nuß, die auf einem Tablett liegt“

Hier zeigte sich, wie die dafür zuständige Nervenzelle feuerte, und zwar auch dann, wenn der Affe in völligem Dunkel saß und nach der Nuß griff, die ihm vorher bei Licht gezeigt worden war.

Ja, sie feuerte sogar, wenn der Affe die gleiche Handlung bei seinem Gegenüber nur beobachtete.

Diese Entdeckung ist deshalb eine Sensation, weil wir jetzt zu wissen beginnen, wie das intuitive Erfassen der Seele des Andern biologisch abläuft:

  • Spiegelneurone in unserm eigenen Gehirn werden beim Miterleben der Handlungen eines Gegenübers in derselben Weise aktiviert, wie sie aktiviert werden würden, wenn wir jene Handlungen selbst ausführten.

  • Die Spiegelung geschieht nicht nur gleichartig und -zeitig, sondern auch unwillkürlich und ohne jedes Nachdenken.

Beim Menschen genügt es zu hören, wie von einer Handlung gesprochen wird, um die Spiegelneurone in Resonanz treten zu lassen …

Beim Menschen funken die handlungssteuernden Nervenzellen schon bei bloßen Vorstellungen. Sie liegen bezeichnenderweise in einem Hirnbereich, das auch Sprache steuert.

Allein schon durch Sprache können wir einander Handlungen vorstellbar machen.

Die Bedeutung der Spiegelung

Die Spiegelneurone ermöglichen uns somit, unsere Umwelt, vor allem Menschen, zu verstehen, und zwar gerade in ihren verborgenen Feinheiten.

Wir haben z. B. in Gegenwart eines Menschen ein „ungutes Gefühl“, wir ahnen intuitiv, ohne es beweisen zu können, was von diesem Menschen ausgeht.

Mit einem geliebten, mit uns innigst verbundenen Menschen spiegeln wir uns derart, daß unsere Gedanken jeweils vom anderen bereits mitgedacht werden, ehe wir sie aussprechen.

Das ist in des Wortes wahrster Bedeutung der Gleichklang der Seelen, denn wie bei einem Musikinstrument schwingende Saiten andere Saiten zum Mitschwingen bringen, so daß der Klang der tatsächlich angeschlagenen Saiten voller ertönt, so regt das Denken des einen das des andern an.

Schon der 24-jährige Schiller weiß von der Anregung zu berichten, die ein Geist dem andern sein kann:

Mühsam und wirklich oft wider allen Dank muß ich eine Laune, eine dichterische Stimmung hervorarbeiten, die mich in zehn Minuten bei einem guten denkenden Freunde sonst anwandelt; oft auch bei einem vortrefflichen Buch oder im offenen Himmel.

Es scheint, Gedanken lassen sich nur durch Gedanken locken …

„Schillers Selbstcharakteristik“, herausgegeben von Hugo von Hofmannsthal, insel 2005, S. 26

Gute Gespräche ermöglichen ausgiebige Spiegelung, reiche Intuition.

Von unseren Altvorderen heißt es, sie hätten solche Gespräche als „Gott-Mehren“ bezeichnet.

Andererseits:

Dauerhafte Dysbalancen … sind ein häufiger Ausgangspunkt für seelische Störungen und begünstigen körperliche Erkrankungen.

Absichtlicher Entzug von Spiegelung wird modern als „mobbing“ bezeichnet. Eine solche soziale Isolierung bedeutet für den Betroffenen Lebensgefahr.

Nicht nur wird die Ausschüttung lebenswichtiger Botenstoffe (Hormone) stark vermindert, darunter die köpereigenen Opioide Dopamin und Oxytocin, sondern der Ausgegrenzte gerät in Angst und Streß.

Damit ist die Dominokette in Gang gesetzt, die bis zur Überflutung des Blutes mit Cortisol führt.

Bei bestimmten Naturvölkern kennt man den sogenannten Voodoo-Tod. Hat ein Stammesmitglied ein heiliges Verbot (Tabu) übertreten, wird es vollständig aus der Gemeinschaft ausgeschlossen, keines Blickes mehr gewürdigt. Es stirbt daran innerhalb kurzer Zeit.

Noch viel schlimmer wirkt sich

mangelnde Spiegelung beim Säugling

aus. Der Säugling kommt mit einer Grundausstattung von Nervenzellen und schon einigen Vernetzungen auf die Welt und ist dringend darauf angewiesen zu spiegeln.

Wird ihm das durch abweisende, sich abwendende, in ihrer Mimik unlebendige Erwachsene verweigert, kommt es bei ihm nicht zur Bildung von Nervenzell-Netzen, die ihrerseits spiegeln könnten.

So ist erklärlich, weshalb aus einer liebearmen Familie Kinder hervorgehen, die selbst zu Hinwendung und Liebe, zu Spiegelung des andern nicht fähig sind.

Die dazu notwendigen Netze sind nicht entstanden, die Nerven abgestorben. „Use it or loose it“,

heißt es in der Neurologie, d. h. entweder du nutzt deine Gehirnzellen, oder du verlierst sie.

Spiegelaktionen entwickeln sich nicht von allein, sie brauchen immer den Partner,

und zwar beim Kind den lebendigen Partner, nicht den Bildschirm. Dieser kann mit dem Kind keine Spiegelungen austauschen.

Aus der Fähigkeit, Gedanken und Verhaltensweisen zu spiegeln, ergibt sich andererseits auch die Erscheinung der

Massenpsychosen.

Hier ist Eigenständigkeit im Denken und Wollen gefragt und Mut, sich verderblichen Strömungen entgegenzustemmen. Bauer schreibt:

Die Paradoxie liegt darin, daß eines der Grundphänomene des Menschseins und der Menschlichkeit, nämlich die Fähigkeit zur Resonanz, zugleich zur Entwicklung von Massenphänomenen führen kann, welche die Zerstörung der Menschlichkeit zur Folge haben.

Davon abgesehen fand schon Ludwig Börne:

Vieles kann der Mensch entbehren, nur den Menschen nicht.

Aber Menschen, mit denen Spiegelung in allen Bereichen gelingen soll, müssen schon von gleicher Art und von gleichem Geiste beseelt sein.

Daher sind die Ghettos und Parallelgesellschaften von Fremdlingen in einem Land verständlich. Sie können sich nur bei Ihresgleichen wirklich spiegeln. Bei den Einheimischen aber stellt sich Streß ein.

Cicero:

Gibt es etwas Beglückenderes, als Menschen zu kennen, mit denen man sprechen kann wie mit sich selbst?

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Alle Zitate, deren Verfasser nicht ausdrücklich genannt sind, stammen von Joachim Bauer.

 

“Beherrscht und gemessen in der Form”

Das Manifest von Kandel

Zehn Forderungen der Frauen von Kandel zur Wiederherstellung von Schutz und Sicherheit in Deutschland

Wir fordern:

1. Die unverzügliche und wirksame Sicherung der deutschen Staatsgrenze und den sofortigen Stopp jedweder Zuwanderung nach Deutschland.

Schluß mit Multikulti!

2. Die schnellstmögliche Beendigung des Aufenthalts illegaler Migranten und deren Rückführung in ihre Heimatländer oder in heimat- und kulturverwandte Schutzzonen. Das Asylgrundrecht stellt kein Recht auf Einreise dar.

Abschiebung jetzt!

3. Die sofortige Ausweisung von Ausländern bei strafbaren Handlungen nach dem deutschen Gesetz – selbst bei geringfügigen Delikten.

Null Toleranz!

4. Die sofortige Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft. Erst eine Assimilation an Deutschland rechtfertigt eine Einbürgerung. Wir fordern grundsätzlich das Abstammungsprinzip für die deutsche Staatsbürgerschaft.

Der deutsche Paß ist keine Ramschware!

5. Die Bewahrung der kulturellen Identität des deutschen Volkes. Die Landnahme durch den Bau von Moscheen, eine islamische Rechtsprechung und die Vollverschleierung sind zu verbieten. Islamische Religionsausübung wird nur toleriert, soweit sie sich säkularistisch jeder Politik enthält.

Der Islam gehört nicht zu Deutschland!

6. Die Wiedereinführung der Wehrpflicht und die bestmögliche Ausrüstung der Bundeswehr, um unsere Verteidigungsfähigkeit als souveräner Staat wieder herzustellen. Die Souveränität und das Selbstbestimmungsrecht der Völker sind strikt zu achten.

Deutschland zuerst!

7. Die Rücknahme des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes. Schluß mit der willkürlichen Zensur durch „Gesinnungsbehörden“. Das NetzDG ist mit dem Grundrecht der freien Meinungsäußerung nicht vereinbar. Auch Schulen, Kindergärten, Kirchen und Betriebe müssen politisch neutrale Orte sein.

Ohne freie Rede kein freies Volk!

8. Eine breite Information über die unüberwindlichen kulturellen Unterschiede zwischen Europäern und nichtwestlichen Migranten zum Schutz unserer Kinder und Jugendlichen. Die Ausgrenzung von Eltern, die sich um die Zukunft ihrer Kinder sorgen, ist demokratiefeindlich.

Kulturelle Unterschiede nicht verschweigen!

9. Eine neutrale, unabhängige und unentgeltliche Berichterstattung durch die öffentlich-rechtlichen Medien. Die Manipulation durch die „Vierte Gewalt“, die Medien, muß beendet werden.

Schluß mit der Propaganda!

10. Die Übernahme von persönlicher Verantwortung durch Politiker aller Ebenen gemäß ihrem Amtseid. Sie haben ihrer Pflicht nachzukommen, Sicherheit und Schutz für die Bürger zu gewährleisten und die dafür notwendigen Maßnahmen zu ergreifen. Verletzen sie diese Pflicht, ist das ein Verstoß gegen ihren Eid. Sie müssen zurücktreten und Schadenersatz leisten.

Weg mit verantwortungslosen Politikern aller Parteien!

Kandel, 3. März 2018

Kandel ist überall – Das Frauenbündnis

http://kandel-ist-ueberall.de/startseite/wp-content/uploads/2018/03/manifest-von-kandel.pdf

Foto: Julian Weber dpa

Eine friedliche Demonstration anziehender Menschen – auf diese Weise setzt sich berechtigtes, weil naturgemäßes Streben durch.

Der göttliche Wille zur Mannigfaltigkeit (M. Ludendorff), der in der gesamten Schöpfung offensichtlich ist, kann nur erfüllt werden, wenn jede Art der Lebewesen sich selbst bewahrt und erhält.

Das deutsche Volk ist wie alle andern Völker nicht nur berechtigt, sondern auch von der Natur aufgerufen, sich und seine von ihm geschaffene Kultur zu erhalten.

Das ist das Streben der furchtlosen, überzeugenden, weltverändernden Einzelkämpfer für Wahrheit, Recht und Freiheit wie z.B. Ursula Haverbeck in unserer Zeit: https://www.youtube.com/watch?v=YHcCWLs-mnc

Das war auch das Streben der Ludendorffs.

Im „Quell“ 5/1956 lesen wir das Lob Mathilde Ludendorffs für das friedliche Streben des von Frankreich vereinnahmten Saarlandes, mit Deutschland wiedervereinigt zu werden, daß es

beherrscht und gemessen in der Form mutig sein Alles daran setzt, um seinen deutschen Willen gemeinsam zur Geltung zu bringen.

Sein Ziel wurde erreicht. Die Natur siegt.

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