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Wie die EU sich vor Orbán fürchtet

Plakat in den Straßen Ungarns (Bild: Südkurier v. 22.2.2019)

Nicht wahr? Ein schönes Bild der 2 großen Männer unserer Zeit!

Für diese Männer schämt sich vermutlich kein Mann so, wie die eine und andere Frau sich für die „großen Frauen“ unserer Zeit schämt.

Was steht denn drauf auf dem Plakat, das zur Zeit in den Straßen Ungarns zu sehen ist? Der „Südkurier“ übersetzt:

Auch Sie haben ein Recht zu erfahren, was Brüssel vorbereitet … eine verpflichtende Aufnahmequote für Flüchtlinge zu fordern, die Rechte der Mitgliedsländer zur Grenzverteidigung zu schwächen und die Einwanderung mit Migrantenvisa zu erleichtern.

Der Schreiber Detlef Drewes sieht in diesen nur zu wahren Worten wie auch mit der Wahl des Bildes der beiden – wie er findet – „unnatürlich verzerrt lächelnden“ Männer die Anzettelung von „Streit mit der EU-Spitze“.

Die Plakate seien von der „umstrittenen“ Regierungspartei Fidesz finanziert. Na, das ist doch mal ein ehrlicher Umgang mit Geld! Was hat er denn dagegen, der Herr Drewes?

„Hinter allem steckt Viktor Orbán“! Das auch noch: ein Regierungschef, der sein Volk vor dem Verderben warnt!

Und so eine Partei gehört zu allem „Übel“ der EVP im EU-Parlament an.

Die „Kampagne“, die in Brüssel offen als Hetze und Diffamierung bezeichnet wird, sei in dieser Woche eskaliert.

Ah, schon allein die Nennung der EU-Beschlüsse wird als „Hetze und Diffamierung“ gesehen.  – Orwell läßt grüßen, und im gleichen Sinne geht es weiter, wie der System-Blatt-Drewes vermeldet:

Juncker warf dem Ministerpräsidenten in Budapest „Lügen“ vor und betonte: „Es gibt zwischen Herrn Orbán und mir keinerlei Schnittmengen.“

Das wird Viktor Orbán nicht gerade als Schande wahrnehmen.

Wird er Merkel noch die Hand geben? (Bild: Tagesspiegel 7.2.2019)

Wie sehr den beiden auf dem Plakat abgebildeten Männern „die Stunde der Wahrheit“ auf dem Magen liegt, zeigt das Gejammer von Soros:

Der nächste Wendepunkt, die Stunde der Wahrheit, schlägt bei den Europawahlen im Mai.

Leider werden die anti-europäischen Kräfte im Vorteil sein.

Das schrieb er in „The World’s Opinion Page“ v. 11.2.2019, und Freund Juncker als echter Demokrat weiß Rat (lt. Südkurier):

Mein Freund Manfred Weber (EVP) muß sich die Frage stellen, ob er diese Stimmen überhaupt braucht.

So läuft das eben in einer Demokratie! Macht nur weiter so: Mit jedem Wort, das ihr absondert, weckt ihr weitere Tausende von Wählern auf! Da könnten selbst Linke ins Grübeln kommen.

 

Katalin Novák (Bild: Budapester Zeitung)

Jetzt soll im Wochenmagazin der „Budapester Zeitung“ v. 24.2.2019 in dem Interview „Wir Ungarn lieben Kinder“ zu allem Elend der Völkervernichter die Familienstaatssekretärin Katalin Novák berichtet haben,

wie in Ungarn junge Eltern ermutigt und finanziell gefördert werden, mehr Kinder zu bekommen, durch

  • Steuererleichterung für Ehepaare,

  • Start-Kredit in Höhe von 31.000 Euro für junge Ehepaare, der nicht mehr zurückgezahlt werden muß, wenn aus der Ehe 3 Kinder hervorgehen,

  • weitere 31.000 Euro beim Erwerb eines neuen „Zuhause“ und, zusätzlich 31.000 Euro als zinsverbilligten Kredit und

  • nochmals 15.500 Euro Mehrwertsteuer-Rückerstattung und

  • weitere finanzielle Unterstützungsleistungen.

(Bild: Tagesspiegel v. 7.2.2019)

Anders als die BRD-Regierung verhält sich Ungarn echt völkisch:

Es achtet andere Völker wie das eigene, will sie erhalten und sich mit ihnen austauschen. Das erkennt man im Rückblick der Budapester Zeitung auf ein erfolgreiches erstes Jahr der Sprach-Lern-Kampagne „Deutsch. Karriere. Erfolg.“. Dort

werden die ersten Ergebnisse einer Initiative dargestellt, die von den Botschaftern der deutschsprachigen Länder Bundesrepublik Deutschland, Österreich und Schweiz vor einem Jahr ins Leben gerufen wurde.

Orban vor Ungarn-Fahnen (Bild Tagesspiegel 10.2.2019)

Läßt sich ja denken:

Orban wird zunehmend unerträglich!

findet auch EU-Abgeordneter Elmar Brok/CDU lt. Tagespiegel v. 23.2.2019.

EU-Abgeordneter Brok (Bild: Tagesspiegel 23.2.2019)

Fastnacht, Fasnacht oder Karneval?

Die närrische Zeit steht kurz bevor.

Bei uns im Allemannischen beginnt sie am nächsten Ziesdig (Dienstag) mit der Wibrfasnet (Weiberfasnacht), und 2 Tage später, am „schmotzige Dunschdig“, geht es richtig los.

Fasnacht in Basel (Bild: CityNEWS)

Was feiern die Deutschen mit der Fasnacht eigentlich?

Der „Bund Deutscher Karneval e.V.“ schreibt auf seiner Seite über den Karneval, daß dies eines der ältesten Feste überhaupt sei. Der Ursprung wird in heidnischen Religionen vermutet.

Als man während der Christianisierung erfahren mußte, daß das Volk die christlichen Festtage nicht annahm, sondern weiterhin ihre heidnischen Feste feierte, legte die Kirche kurzerhand mehrere ihrer Feiertage auf die Tage, an denen die Heiden ihre Feste begingen. [1]

Auch den Karneval zählt der Verein dazu. Heute ist die Fastnacht die kirchliche Feier vor dem Fastenzeitraum vor Ostern. Da wäre der Begriff Fastnacht ja gar nicht so falsch.

Doch schaut man genauer hin, so stellt man fest, daß häufig auch der Begriff Fasnet oder Fasnacht gebraucht wird. Sprachlich kann also sowohl das Wort

  • fasen, den Toren spielen, närrisch sein;

  • oder auch das Wort faseln, gedeihen, fruchtbar sein in den Begriffen stecken.

Neuerdings wird teilweise kirchlicherseits versucht, die heidnischen Ursprünge der Fas(t)nacht abzustreiten, es als rein christliches Fest darzustellen. Aber da gibt es auch rühmliche Ausnahmen:

Kurz und bündig heißt es auf der Seite der Katholische Kirchengemeinde Bruchsal Michaelsberg:

Ehe die Fastnacht im 12. Jahrhundert durch die Kirche auf die Zeit vor dem Fasten eingegrenzt wurde, wurde in ganz Deutschland die Fastnacht als Vorfrühlings- und Fruchtbarkeitsfest gefeiert.[2]

Und der Bund Deutscher Karneval e.V. stellt fest:

Eine charakteristische Tatsache in der ersten Zeit des Christentums war die Mühseligkeit, einige heidnische Sitten auszutreiben, und vor allem solche, bei denen die öffentlichen Vergnügungen oder Schaustellungen die Hauptrolle spielten.

Die Kirchenväter mußten zu bestimmten Kompromissen bereit sein, indem sie wenigstens das Datum mancher Feierlichkeiten beibehielten, deren Charakter, wenn auch bedeutend modifiziert, dennoch manche Merkmale früherer Zeiten trug.

Die Kirche änderte also ihre Einstellung, die heidnischen Feste auszurotten, und versuchte schon im frühen Mittelalter, die heidnischen Bräuche, die sie nicht ausrotten konnte, zu absorbieren und zu verchristlichen.[3]

Bei Wolfram von Eschenbach finden wir 1206 das Wort „vasnaht“. In seinem Parzival-Buch VIII (409, Zeilen 5-11), schrieb er:

„diu küneginne rîche
streit dâ ritterlîche,
bî Gâwân si werlîche schein,
daz diu koufwîp ze Tolenstein
an der vasnaht nie baz gestriten:
wan si tuontz von gampelsiten
unde müent ân nôt ir lîp.“[4]

„Wohl stritt die reiche Königin (409, 5)
Bei Gawanen da so kühn,
Sie warf so ritterlich darein,
Daß die Kauffrauen nie zu Tollenstein
Zu Fasnacht tapfrer stritten.
Sie tuns nach Narrensitten (409, 10)
Und ermüden ohne Not den Leib.“[5]

Er schrieb das Wort also auch ohne t, und dieses t fehlt in nahezu allen mundartlichen Formen, was auch beweist, daß dieser Feiertag ursprünglich mit Fasten nichts zu tun hatte.

Sehr sinnfällig ist ja auch die Jahreszeit, denn nach den Rauhnächten, die mit dem 6. Januar enden, und der harten Winterzeit brach sich die Freude über das Kommen des Frühlings und der Verdruß über den Winter in diesen Bräuchen Bahn.

Auch alle hiermit zusammenhängenden Feuerbräuche finden im Christentum keine sinnentsprechenden Stellen: wie die Feuerräder, die teils mit Stroh umflochten von den Bergen gerollt wurden, wie die glühenden Scheiben, die mit Stöcken weit in den Himmel geschleudert wurden oder auch ganz einfache Feuer, in denen Winterfiguren verbrannt wurden.

Bei Wikipedia finden wir dazu:

Der Funkensonntag erhielt seinen Namen vom Brauch des Funkenfeuers, der im schwäbisch-alemannischen Raum (Vorarlberg, Schweiz, Liechtenstein, Allgäu, Oberschwaben, Schwarzwald) sowie im Tiroler Oberland und Vinschgau verbreitet ist und an diesem Tag begangen wird. Dabei wird ein großer Holzturm oder Strohhaufen (Funken) abgebrannt, in den eine Funkentanne mit einer daran befestigten Hexenpuppe gesteckt ist.

Eng damit verwandt ist der Brauch des Scheibenfeuers in Südbaden. In Vorarlberg wird der Funkensonntag nach dem typischen Funkenküchlein zu diesem Festtag auch als Holepfannsonntag oder Küechli- bzw. Küachlisonntag bezeichnet.

Auch in anderen Regionen werden an diesem Tag Feuer im Freien abgebrannt. In Mittel-, Ost- und Nordhessen und in Thüringen existiert der Brauch des Hutzelfeuers, daher wird der Tag dort als Hutzelsonntag bezeichnet.

Im moselfränkischen Kulturkreis (Südeifel, Luxemburg bis ins Saarland) wird an diesem Tag das Burgbrennen beziehungsweise das Hüttenbrennen gefeiert.

Mit dem Funkensonntag verwandt ist der Chienbäse-Brauch in Liestal, in Deutschland bekannt unter dem Namen Feuerwagenumzug.

Chienbäse-Träger in Liestal bei Basel (Bild: Wikipedia)

1894 erschien von Professor Emil Schmitt (1858-1947) eine Veröffentlichung mit dem Namen „Sagen, Volksglaube, Sitten und Bräuche aus dem Baulande (Hettingen)“. Dort schreibt er:

Am Sonntag Laetare wird von der Dorfjugend eine Strohpuppe angefertigt, mit alten Kleidern versehen und auf eine lange Stange gesteckt. Das Ankleiden geschieht immer in derselben Scheuer, die seit Menschengedenken dieses Vorrecht für sich in Anspruch nimmt.

Die Strohpuppe heißt der ‚tote Degen‘ (Held). Am Nachmittag wird der ‚tote Degen‘ ausgetragen. Die Jugend folgt mit hoelzernen Saebeln. Von Zeit zu Zeit wird die Schreckgestalt abgelegt und mit den Saebeln bearbeitet.

Der Zug bewegt sich zur Gemarkungsgrenze, allwo der ‚tote Degen‘ ins Wasser geworfen wird. Fuer den der ganzen Gemeinde geleisteten Dienst heischen die Jungen dann von Haus zu Haus ihren Lohn unter Absingen des Spruches:

Hutzel, Hutzel herer,
der Pe-idr is scherer,
der Pe-idr is e guddr Mann,
er geit uns alles, was er kann;
Hutzel raus,
der Toud is daus.

Im Bereich Freiburg hingegen heißt diese Strohpuppe Hisgir oder Hisgier und wird am Ostermontag von den Kindern und Jugendlichen aus dem Ort aufgebaut.

Sie bauen aus Hasel- und Weidenzweigen und Roggenstroh den Hisgier. Es ensteht eine Hülle aus Zweigen und Stroh, und über dem Strohgewand hängen viele Schellen. In diese nicht leichte Hülle schlüpft ein kräftiger Bursche, um dann in Begleitung aller anderen Jugendlichen durchs Dorf zu ziehen.

Diese rufen den Dorfbewohnern den alten Heischespruch zu:

Dr Hisgier isch ä brave Ma, er will gern Eier in Anke ha.

Heute werden freilich von den Dorfbewohnern keine Eier und Ank (altes Wort für Butter) mehr gegeben, statt dessen gibt es Schokolade, Obst oder kleine Geldbeträge, die dann unter den Jugendlichen geteilt werden.

Früher wurde der Hisgier nach seiner Dorfrunde dann in einem großen Feuer verbrannt. Heute wird versucht, zumindest Teile für das nächste Jahr aufzuheben, denn die notwendigen langen Roggenstrohhalme kommen in der modernen Landwirtschaft nicht mehr vor. Es muß also extra etwas stehen bleiben und geerntet werden.

Im Liestal bei Basel findet die Chienbäse[6] am Sonntagabend nach Aschermittwoch statt.

Ein Umzug mit eisernen Feuerwagen, die große Mengen brennendes Holz tragen, ist der Höhepunkt dieses Festes. Zusätzlich werden schwere, brennende Besen aus Kiefernholz auf diesem Umzug durch die Altstadt mitgeführt.

Chienbäse 2009, Besen und Feuerwagen auf der Burgstraße (Bild: Wikipedia)

In Buchen im Odenwald

Von Hubert Berberich (HubiB) – Eigenes Werk, CC BY 3.0

(https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=31674860)

 

Erbsenstrohbär beim Gänsmarsch an Fastnacht in Buchen/Odenwald (Bild: Wikimedia)

Die Freude der Menschen über das Erwachen der Natur und die Austreibung des Winters ist auch der Anlaß für den Sommertagszug, der noch heute im Odenwald und in angrenzenden Gebieten lebendig ist.

Dieser Sommertagszug findet im kirchlichen Jahresbrauch an „Mittfasten“, auch als Sonntag Lätare bezeichnet, statt. Dieser Sonntag liegt 3 Wochen vor Ostern.

Wesentlich für diesen Brauch ist das Verbrennen oder Vernichten einer Strohpuppe als Symbol des Winters. Bevor es soweit ist, wird diese Figur unter Gesang durch den Ort zur Feuerstelle getragen und meist verbrannt. Manchmal wird diese Figur auch ins Wasser geworfen oder auf andere Weise zerstört.

Elisabeth Charlotte, Prinzessin von der Pfalz, genannt Lieselotte von  der Pfalz wurde in Heidelberg geboren. Später war sie die Schwägerin des französischen Konigs Ludwig XIV. von Frankreich.

Sie ist berühmt für ihren umfangreichen Briefwechsel, der etwa 60.000 Briefe umfaßt haben soll[7]. Diese Briefe waren zu 2/3 auf Deutsch und 1/3 auf Französisch verfaßt. Sie schildern lebhaft und treffend das Hofleben und auch Erinnerungen an ihre Kindheit.

In ihrem Brief vom 28. Abril 1696 erwähnt sie auch schon den Sommertagsumzug und überliefert einen Text des Liedes „Stri stra stro“.[8]

Unter „Wikipedia“ findet man eine Tabelle: „Sommertagsveranstaltungen in den Regionen“.

Hier werden die einzelnen Dörfer oder Regionen aufgeführt und der vor Ort übliche Festname und das Datum des Festes genannt.[9]

Und klingt es nicht wunderbar, wenn Städte wie Heidelberg auf ihrer Netzseite Folgendes verkünden:

Sommertagszüge in Heidelberg

Bald heißt es wieder: „Strih, Strah, Stroh, der Sommerdag is do“.

Mit den traditionellen Sommertagszügen vertreiben die Kinder in Heidelberg den kalten Winter. Der zentrale Sommertagszug in der Altstadt findet am Sonntag, 11. März 2018, statt.

Der Zug setzt sich um 15 Uhr an der St.-Anna-Gasse in Bewegung und führt durch die Altstadt bis zum Marktplatz. Angeführt wird das bunte Treiben auch dieses Jahr von „Liselotte von der Pfalz“, gefolgt von Kindern mit ihren geschmückten Sommertagsstecken und den sommerlichen und winterlichen Butzen.

Die Musikvereinigung der Heidelberger Straßenbahner und die Musikvereinigung Pfaffengrund sorgen für musikalische Unterhaltung und die altbekannten Sommertagsbrezeln aus süßer Hefe für die Stärkung der kleinen Zugteilnehmer.

Der zentrale Heidelberger Sommertagszug wird von der Heidelberg Marketing GmbH in enger Zusammenarbeit mit dem Ausschuß für den Heidelberger Sommertags- und Martinszug organisiert.[10]

Sommertagslied

Wer nichts bekam, sang:

„O du alter Stockfisch,
wenn mer kommt, do hoscht nix,
gibscht uns alle Johr nix!
Strieh strah stroh,
der Summerdag isch do!“

Zu diesem Text gibt es unzählige Varianten, z. B.:

„Summerdagslied

Heabscht un Winda sen vagange,

Summa dea had angefange,
Schdrie, Schdrah, Schdroh,

de Summadag isch do!
Schdrie, Schdrah, Schdroh,

die Summadag isch do!
De Summa un de Winda,

des sen Geschwistakinda,
Schdrie, schdrah, Schdroh,

de Summadag isch do!

De Summadag isch do!
Schdrie, Schdrah, Schdroh,

de Summadag isch do!
Summadag schdab ei, schdab aus,

 schdab em Winda d’ Age aus,
Schdrie, Schdrah, Schdroh,

de Summadag isch do!

A.

„Nun sin wir in der fasten,
da lehren die bawern die kasten.
Wen die bawern die kasten lehren,
wolle unß gott ein gutt jahr beschehren !
Strü strü stro, der Sommer der ist do.“

(Lieselotte vun da Palz imne Brief vum 28. Abril 1696)

Liselotte von der Pfalz (Bild: Wikipedia)

B.

„Stru, stru, stroh, der sommer der ist do,
Wir sindt nun in der fasten,
Da leren die bawren die kasten.
Wenn die bawren die kasten leren,
Woll unß Gott ein gutt jahr bescheren.
Stru, stru, stroh, der sommer der ist do.“

(Lieselotte vun da Palz imne Brief vum 17. Abril 1707)

Neiene, um 1800

1.
Mitten in der Faschte
Leert de Bauer de Kaschte.
Wann de Bauer de Kaschte leert,
Gott e gutes Jôr bescheert.

2.
Summerdag stab aus!
’m Winter gehn die Âge aus.
Strî, Strâ, Strô!
Der Summerdag is do;
heit üwers Jôr
do simmer wider do.

3.
Höre Schlîslin klinge,
Wolle uns was bringe.
Was dann? Rote Weĩ un Bretzle neĩ.
Was noch dazu? Paar neie Schuh.
Strî, Strâ, Strô!
Der Summerdag ist do …

4.
Die Veigle un die Blumme,
die bringe uns de Summer;
Strî, Strâ, Strô!
Der Summerdag ist do …

5.
0 du alde Stockfisch!
Wammr kummt, do hoscht nix,
Gibst uns alle Jôr nix,
Der Deifel soll dich hole!
Strî, Strâ, Strô!
Der Summerdag is dô …“

Odewald un Neggerdal 1807

A.

„Ja, Ja, Ja,
Der Sommertag ist da!
Er kratzt dem Winter die Augen aus
Und jagt die Bauern zur Stube naus.“

B.

„Heut ist Mitten Fasten,

Da leeren die Bauern die Kasten,
Thun sie die Kasten schon leeren,
Gott will was neues bescheeren,
Im Sommer da deiben die Früchte wohl,
Da kriegen sie Scheuern und Kasten voll.
Wo sind denn unsre Knaben?
Die den Sommertag halfen tragen,
Sie sitzen wohl hinter dem Wengertsberg
Und ruhn ihre zarte Händelein aus;
Wir gehen jetzt in das Wirthshaus,
Da schaut ein Herr zum Fenster heraus,
Er schaut heraus und wieder hinein,
Er schenkt uns was ins Beutelein nein;
Wir wünschen dem Herrn ein goldenen Tisch,
Auf jedem Eck ein backenen Fisch
Und mitten drein ’nein
Eine Kanne voll Wein.
Da kann der Herr recht lustig seyn.“

„in der Pfalz“ um 1826

„Strih, Strah, Stroh,
Der Summertag ist do.
Die Veilen und die Blumen
Die bringen uns den Summer.
Wir hären die Schlüsselein klingen,
Sie werden uns was bringen,
Rothen Wein, Brezeln drein,
Alle gute Sächelein.
Dem Herrn wünschen wir ‘nen goldnen Tisch,
Drauf sollen seyn gebackene Fisch,
Wir wünschen der Frau zu gutem Dank
Voll sein Gespinnst den ganzen Schrank.
Der Tochter einen Bräutigam gut,
Der sie von Herzen lieben thut.
Strih, Strah, Stroh,
Heute übers Jahr send wir wieder do.“

Übernommen aus der Zeitschrift Mensch & Maß mit freundlicher Genehmigung des Verlages Hohe Warte

[1] https://www.karnevaldeutschland.eu/128.html
[2] https://www.kath-bruchsal-michaelsberg.de/html/content/fastnacht.html
[3] https://www.karnevaldeutschland.eu/128.html
[4] http://www.burgfreunde-dollnstein.de/wolfram/wolfram1.htm
[5] Übersetzung:
www.kuehnle-online.de/literatur/esch/parzival/01.htm
[6] Chien ist die allemannische Form von Kien, Bäse unser guter alter Besen, somit bedeutet Chienbäse Kien(span)besen.
[7] https://de.wikipedia.org/wiki/Liselotte_von_der_Pfalz
[8] https://pfl.wikipedia.org/wiki/Text:Summerdagslied
[9] https://de.wikipedia.org/wiki/Sommertagszug
[10] https://www.heidelberg.de/hd,Lde/HD/service/06_03_2018+sommertagszuege+in+heidelberg.html

Offener Brief zum Migrationspakt

Schon vergessen?

Der UNO-Migrationspakt

Schnell folgt in der Politik Ereignis auf Ereignis, und wir verlieren leicht das Wichtigste aus den Augen.

Daher ist es nicht zu spät, die Argumente einer Kritik auch jetzt, Monate nach Zustimmung des Bundestages zum Migrationspakt, zu lesen.

Gudrun Klink

in den Herrenwiesen 4, 74653 Ingelfingen

hat einen

Offenen Brief an die Bundestagsabgeordneten des Deutschen Bundestages

der 19. Wahlperiode per Mail 19. November 2018 geschrieben, der auch hier veröffentlicht werden soll.

Sehr geehrte Abgeordnete des Deutschen Bundestages,

[…] Da auch Israel, von Deutschland immer hofiert, den Pakt ablehnt, so besteht doch wahrlich auch für die BRD kein Grund, die Gründe Israels, die genauso gut für uns zutreffen, vom Tisch zu wischen.

Und es mehren sich die Stimmen derjenigen, die in dem UN-Migrationspakt den Einzug einer Meinungsdiktatur sehen.

Dazu muß man sich nur das Ziel 17 und Punkt 33 mit Unterpunkten anschauen. Dieser Abschnitt enthält unglaubliche Forderungen:

Ziel 17: Beseitigung aller Formen der Diskriminierung und Förderung eines auf nachweisbaren Fakten beruhenden öffentlichen Diskurses zur Gestaltung der Wahrnehmung von Migration

Die „Wahrnehmung von Migration“ soll also beeinflußt werden, positiv, das ist klar.

Weiter geht es mit Punkt 33:

(Die Hervorhebungen sind nicht im Original, sondern von mir.)

33. Wir verpflichten uns, … alle Formen der Diskriminierung zu beseitigen und Äußerungen, Handlungen und Ausprägungen von Rassismus, Rassendiskriminierung, Gewalt, Fremdenfeindlichkeit und damit zusammenhängender Intoleranz gegenüber allen Migranten zu verurteilen und zu bekämpfen.

Sehr merkwürdig, daß hier nicht steht: Äußerungen, Handlungen und Ausprägungen von Rassismus, Rassendiskriminierung, Gewalt, Fremdenfeindlichkeit und damit zusammenhängender Intoleranz sowohl gegenüber Migranten als auch gegenüber den Einheimischen zu bekämpfen. Können Sie das erklären?

So läuft es darauf hinaus, daß Ausländer vor eventuellen Taten des Aufnahmevolkes geschützt werden, die Einheimischen jedoch schutzlos den gleichen Taten ausgeliefert sind.

Das kann nicht sein?

Schon Kristina Schröder und Cem Özdemir haben thematisiert, daß auch gegen Deutschfeindlichkeit vorgegangen werden solle, aber passiert ist bisher nichts.

Außerdem sind die Begriffe so weit gefaßt, daß jede Kritik zur Diskriminierung wird oder werden kann. Der Willkür sind somit Tür und Tor geöffnet.

Unter Punkt 33a taucht der neue Begriff: Haßstraftat auf. Was soll das sein? Wer wertet, ob etwas Haß ist oder nicht?

Dem Wort nach geht es hier jedenfalls nur um Meinungsäußerungen, die nicht zu Gewalt aufrufen. Und genau das ist ein Verstoß gegen die im

General comment No. 34 Article 19: Freedoms of opinion and expression  der Vereinten Nationen festgelegten Bedingungen zur Meinungsfreiheit. Siehe Anhang

Der Flüchtlings-Pakt wiederum verlangt, „Haßstraftaten und schwerere Haßstraftaten, die sich gegen Migranten richten“, zu bestrafen:

33a) Rechtsvorschriften erlassen, umsetzen oder aufrechterhalten, die Haßstraftaten und schwerere Haßstraftaten, die sich gegen Migranten richten, unter Strafe stellen, …

Damit sind Haßstraftaten gegen alle Nichtmigranten ausdrücklich nicht strafbar. Das ist ja ein

Rassismus ohne gleichen!

Unter Punkt 33a im Pakt heißt es weiter:

Strafverfolgungs- und andere Beamte darin [zu] schulen, solche Straftaten und andere Gewalttaten, die sich gegen Migranten richten, zu erkennen, zu verhindern.

Diese Forderung leitet ein neues Zeitalter ein:

Das Zeitalter von Willkür, Schnüffelei und Denunziantentum gegen das eigene Volk.

Das hatten wir nun doch schon zweimal, daß der Staat seine Beamten dazu anhielt, allgemein menschliche Grundrechte der eigenen und zum Teil auch fremder Landsleute mit den Füßen zu treten, ja sie zur Denunziation aufzufordern.

[…]

33b setzt nochmal einen oben drauf:

33b) Migranten und Gemeinschaften befähigen, jede Aufstachelung zu Gewalt gegen Migranten anzuzeigen, indem sie über vorhandene Rechtsbehelfsmechanismen informiert werden, und sicherstellen, daß diejenigen, die sich aktiv an der Begehung einer Haßstraftat gegen Migranten beteiligen, zur Rechenschaft gezogen werden.

Die Ausländer werden damit gegen die Einheimischen geradezu aufgestachelt, in Stellung gebracht, ja, sie werden instrumentalisiert.

Auch die Ausländer haben doch mitbekommen, wie der Haßmord an einem Chemnitzer Bürger durch mehrere Asylbewerber am 26.8.2018 in „Hetzjagden gegen Ausländer“ umgelogen wurde. Sie wissen, wie die Wahrheit in Deutschland „gemacht“ wird.

Herr Maaßen, der sich der Wahrheit verpflichtet fühlte und fühlt und offen sagte und sagt, es gäbe keine Beweise für Hetzjagden[I], (auch Herr Kretschmer[II] und die Generalstaatsanwaltschaft[III] äußerten diese Ansicht!) wurde deswegen seines Amtes enthoben!

Inzwischen ist die Herkunft des angeblichen Videos geklärt und bestätigt diese Aussagen.[IV]

Wenn wir an diesem Beispiel gesehen haben, wie die Wahrheit auf den Kopf gestellt werden darf, dann kann sich jeder ausmalen, wie Punkt 33 bis 33b Möglichkeiten schafft, dem einheimischen Volk „Haßstraftaten“ zu unterstellen, mit dem entsprechenden Strafverfolgungsmuß.

Nicht nur, daß damit der Boden für Willkür und Anarchie geschaffen wurde, nein, darüber hinaus verpflichtet sich der Staat auch noch als Helfershelfer gegen das eigene Volk im Schulterschluß mit den instrumentalisierten Ausländern handeln zu müssen.

Das bedeutet Diktatur und Krieg gegen das eigene Volk. Das widerspricht dem Völkerstrafgesetzbuch und es ist ein unverjährbares Verbrechen.

Ich hoffe und denke, Sie alle lehnen eine Diktatur ab, gerade eine Meinungsdiktatur. Wenn Sie sich auch gegenüber der AfD oft undemokratisch verhalten, in bester Absicht natürlich, um ein neues Drittes Reich zu vermeiden, so müssen Sie sich doch fragen:

1. Was war die Ursache dafür, daß im Dritten Reich die Menschen nicht aufstanden?

2. Ist eine Eingrenzung der Meinungsfreiheit nur in einer Richtung diktatorisch, in der anderen nicht?

Zu 1: Zunächst war es der mangelnde Respekt vor Andersdenkenden und -seienden. Im zweiten Schritt wurde daraus die pauschale Anschuldigung, daß diese Personenkreise für bestimmte Mißstände oder Verbrechen verantwortlich seien. Ihre Ansichten oder Ihr Anderssein wurde zum Verbrechen erklärt.

Damals war mit der Ausgrenzung der Meinungen oder Menschen die Ächtung dieser Menschen verbunden, so daß der Staat auch mit seinen juristischen Instanzen diesen Menschen allgemein menschliche Rechte ohne Gewissensbisse aberkannte.

Das gipfelte darin, daß Menschen mit bestimmten Bekenntnissen, Überzeugungen oder Rassezugehörigkeiten ins KZ gesperrt und/oder vernichtet wurden.

Wie ist es heute?

Wir können schnell Parallelen zwischen den heutigen Antifaschisten und den damaligen Nazis erkennen:

Die Antifaschisten wollen wie damals bestimmte Meinungen von der Meinungsfreiheit ausgrenzen, indem sie diese einfach als „Verbrechen“ bezeichnen. Sie gehen mit Gewalt und Zerstörung gegen Menschen und Sachen vor, die mit einer in ihren Augen „falschen“ Meinung verbunden sind.

In einer wirklichen Demokratie ist aber jede friedliche Meinungsäußerung, die nicht zu Gewalt aufruft, aber neue politische Wege fordert, zu dulden, auch wenn die bisherigen Parteien oder Machtträger sich dadurch in ihrer Erhaltung bedroht sehen.[V]

Aus relativ harmlosen Anfängen entstand also damals willkürlicher Staatsterror. Der Staat und bestimmte Gruppierungen definierten, was gut und richtig war, und setzten diese Anschauungen mittels Angriffen und anderer Verbrechen durch.

Und genau das führte zu einer verängstigten Haltung des Wegschauens und Duldens von Unrecht und Verbrechen gegenüber anderen. Man wollte schließlich in Ruhe leben und nicht mit stigmatisierten Vereinigungen oder Personen in Verbindung gebracht werden. Denn dies war gleichbedeutend mit Gefahr für einen selbst.

Eine wirkliche Demokratie bedingt Freiheit der Meinung, mag sie auch noch so falsch sein. Wer das nicht aushält, ist undemokratisch und spricht letztlich dem Menschen eine Demokratiefähigkeit ab.

Denn er geht davon aus, daß die Menschen nicht selbst urteilsfähig seien, sondern einer Führung bedürften. Das Vorbild echter Demokraten sollte Voltaires Ansicht sein:

Ich lehne ab, was Sie sagen, aber ich werde Ihr Recht, es zu sagen, bis auf den Tod verteidigen.

Bitte erklären Sie doch in diesem Zusammenhang auch, wie es sein kann, daß der Petitionsausschuß des Bundestages Petitionen gegen den Migrationspakt nicht veröffentlicht!

Wie ist die Argumentation „Petitionen dieser Art seien geeignet, den interkulturellen Dialog zu belasten“[VI] zu verstehen?

  • Man könnte ob solcher Auslassungen meinen, die antwortende Stelle stellte Vorstellungen von einer Belastung eines Dialogs über demokratische Grundrechte. Da kann ich nur fragen: Halten die Abgeordneten dieses Vorgehen für richtig?

  • Ist es demokratisch, wenn Meinungseinschränkungen erfolgen, weil durch Meinungsäußerungen Irritationen entstehen könnten?

Sie wollen also einem Migrationspakt zustimmen, der die freie Meinungsäußerung offen für gefährlich hält und Strafen dafür fordert? 

Auch die Bildzeitung hat den Finger in die Wunde gelegt, denn wie anders soll das von der Bildzeitung gebrachte Zitat verstanden werden, als daß es dann nicht mehr erlaubt ist, sich kritisch zur Migrationsfrage zu äußern. (Das paßt dann auch zu dem oben beschriebenen Bescheid des Petitionsausschusses)

Ah ja! Klingt wie: „Ein Teil der Antworten würde die Bevölkerung verunsichern.“

Bevor Deutschland zustimmt, ist eine transparente Diskussion nötig, auch über die Kritikpunkte: Manche Formulierungen des Paktes klingen nämlich so, als dürfe man die Schattenseiten von Migration nicht beleuchten, sondern müsse alles ganz wunderbar finden. Immer und überall.

Die Berichterstattung über Zuwanderung solle „objektiv und hochwertig“ sein, heißt es in dem Dokument. Wer diese schwammig gehaltenen Standards nicht erfüllt, muß sogar mit Sanktionen rechnen, mit der Streichung von staatlicher Unterstützung.

Sollen künftig die Regierungen darüber entscheiden, was guter und was schlechter Journalismus ist?

Das klingt entgegen allen Beteuerungen nicht nach Pressefreiheit.

Man kann den Eindruck nicht loswerden, daß dieser Pakt nicht nur Migration lenken will, sondern auch die Meinung darüber. Das muß die Bundesregierung erklären. Oder die Zustimmung verweigern.“[II]

Ein weiterer Punkt ist, daß der Migrationspakt die nationale Selbstbestimmung einschränkt.

Hierfür gibt es das Völkerstrafgesetzbuch. Hier werden folgende Straftatbestände aufgeführt:

http://dejure.org/gesetze/VStGB/6.html

Diese Straftatbestände verjähren nicht!

  • 6 Völkermord

(1) Wer in der Absicht, eine nationale, rassische, religiöse oder ethnische Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören,

1. ein Mitglied der Gruppe tötet,

2. einem Mitglied der Gruppe schwere körperliche oder seelische Schäden, insbesondere der in § 226 des Strafgesetzbuches bezeichneten Art, zufügt,

3. die Gruppe unter Lebensbedingungen stellt, die geeignet sind, ihre körperliche Zerstörung ganz oder teilweise herbeizuführen,

4. Maßregeln verhängt, die Geburten innerhalb der Gruppe verhindern sollen,

5. ein Kind der Gruppe gewaltsam in eine andere Gruppe überführt,

wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft.

(2) In minder schweren Fällen des Absatzes 1 Nr. 2 bis 5 ist die Strafe Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren.

Darüber hinaus hat auch das Bundesverfassungsgericht Leitsätze zum Beschluß des 2. Senats vom 21.10.1987 (S. 17) formuliert:

Aus dem Wahrungsgebot (dem „Festhalten an der deutschen Staatsangehörigkeit und damit an der bisherigen Identität des Staatsvolkes des deutschen Staates“) folgt insbesondere die verfassungsrechtliche Pflicht, die Identität des deutschen Staatsvolkes zu erhalten.

Ich darf Sie auch an die Bundestags-Entschließung 13/4445 vom 23.4.1996 erinnern, die auf Initiative von Abgeordneten der CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen erfolgte und in welchem die Bundesrepublik die chinesische Zuwanderungs-Politik in Tibet verurteilt, weil dies „in bezug auf Tibet zur Zerstörung der Identität führt“.

[…]

Waren denn damals sowohl alle Parteien des Bundestages samt den Grünen rechtsradikal?

Oder warum ist es heute rechtsradikal, wenn wir unsere Identität bewahren wollen und sie durch die Masseneinwanderung gefährdet sehen?

Oder sind nur chinesische Einwanderer identitätsbedrohende Einwanderer?

Sogar noch 2008 ging es um dieses Thema, als es um die Teilnahme an den olympischen Spielen in China ging. Sie erinnern sich?

Ich erwarte Ihre Antworten dazu, und ich erwarte, daß Sie sich selbständig mit den Original-Texten des Migrationspaktes befassen und nicht einfach die Dinge glauben, die Andere ihnen in Auszügen und schon interpretiert zur Verfügung stellen!

Immerhin ist jeder von Ihnen gewählt, um die Interessen des Deutschen Volkes zu vertreten und seine unveräußerlichen Rechte und seine Identität zu schützen. Dafür werden Sie fürstlich bezahlt und haben daher auch eine entsprechende Verantwortung. Völkermord auch am eigenen Volk ist ein unverjährbares Verbrechen.

[…] Selbstverständlich wird die souveräne Entscheidungsfreiheit der Bundesrepublik damit eingegrenzt, und wir werden im eigenen Heimatland rechtlos. Dazu finden sich im Internet genügend juristische Ausführungen, die auch Ihnen zur Überprüfung zugänglich sind.

Beispiel: Wie wirkt «Soft Law» wirklich? – «UNO-Migrationspakt ist kein reiner Papiertiger»[III]

Gerne sehe ich Ihren Antworten entgegen.

Mit freundlichen Grüßen

Gudrun Klink

[I] https://www.gmx.net/magazine/politik/hans-georg-maassens-abschiedsrede-wortlaut-33276942

[II] https://www.welt.de/politik/deutschland/article181424984/Kretschmer-zu-Chemnitz-Gab-keinen-Mob-keine-Hetzjagd-keine-Pogrome.html

[III] https://www.publicomag.com/2018/09/sachsens-generalstaatsanwaltschaft-widerspricht-merkel/

[IV] https://www.tichyseinblick.de/meinungen/tichys-einblick-fand-die-herkunft-des-chemnitz-videos-heraus/

[V] Die Meinungsfreiheit ist ein Menschenrecht und wird in Verfassungen als ein gegen die Staatsgewalt gerichtetes Grundrecht garantiert, um zu verhindern, daß die öffentliche Meinungsbildung und die damit verbundene Auseinandersetzung mit Regierung und Gesetzgebung beeinträchtigt oder gar verboten wird. In engem Zusammenhang mit der Meinungsfreiheit sichert die Informationsfreiheit den Zugang zu wichtigen Informationen, ohne die eine kritische Meinungsbildung gar nicht möglich wäre. Das Verbot der Zensur verhindert die Meinungs- und Informationskontrolle durch staatliche Stellen. Im Unterschied zu einer Diktatur sind der Staatsgewalt in einer Demokratie die Mittel der vorbeugenden Informationskontrolle durch Zensur ausdrücklich verboten. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Meinungsfreiheit

[VI] https://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/bundestag-zensiert-petitionen-der-buerger-zum-uno-migrationspakt

[I] https://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/bundestag-zensiert-petitionen-der-buerger-zum-uno-migrationspakt

[II] https://www.bild.de/politik/kolumnen/kolumne/kommentar-bitte-offen-sprechen-58270474.bild.html

[III] https://www.srf.ch/news/schweiz/wie-wirkt-soft-law-wirklich-uno-migrationspakt-ist-kein-reiner-papiertiger

Stauffenberg auf den Kopf gestellt

Merkel: “Der 20. Juli ist nicht irgendein Tag in der deutschen Geschichte …”

Wiedermal klug gesprochen, Frau Bundeskanzlerin!

Julius Rabenstein

veröffentlichte folgenden Text auf der Netzseite Heerlager der Heiligen:

„Oh, so ein Mist!“ werden die Planer unserer Gedanken ausgerufen haben, als AfD und Pegida anfingen, sich auf ihn und den 20. Juli 1944 zu berufen.

Jetzt machen wir seit 60 Jahren diesen Gedenkkult um den Claus Schenk Graf von Stauffenberg, und ausgerechnet die wollen den Honig daraus ziehen!

Was tun? Zurück geht nicht mehr. Also Flucht nach vorne antreten und ihn vom Nationalen zum Europäer umtaufen.

Selbst die Kanzlerin will bei so viel Geschichtsklitterung nicht nachstehen:

Der 20. Juli ist nicht irgendein Tag in der deutschen Geschichte. Viele Menschen haben ihr Leben für Europa, für ein gemeinsames Europa gelassen. Das sehe ich schon als einen wichtigen Auftrag an, der im Übrigen auch schon in der Präambel des Grundgesetzes niedergelegt ist.

erklärt sie auf der diesjährigen Sommerpressekonferenz. Wow, sie handelt in Stauffenbergs Auftrag! Hat sie Visionen, hört sie Stimmen?

Apropos Stauffenberg: Kennen Sie

Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg,

Melitta von Stauffenberg, Ingenieurin und Pilotin der Deutschen Luftwaffe (Bild: John de Nugent)

die Schwägerin des berühmten Attentäters?

Sie, (Wiki) „Tochter des aus einer jüdischen Pelzhändlerfamilie stammenden Baurats“, war Flugzeugingenieurin und Pilotin und arbeitete im Krieg in der Rüstungsentwicklung. (Wiki)

Nach dem mißglückten Putschversuch wurden sie und ihr Mann Alexander von den Nationalsozialisten in Sippenhaft genommen. Melitta wurde wegen ihrer „kriegswichtigen Aufgaben“ nach sechs Wochen aus der Haft entlassen und nahm bald ihre Forschungstätigkeiten wieder auf.

Hat sie sicher alles nur für Europa gemacht!

Wiki:

Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg wurde im Oktober 1939 … zur Erprobungsstelle Rechlin der Luftwaffe abkommandiert. Hier setzte sie ihre Arbeit an Zielgeräten für Sturzflug- und Schießvisiere fort. Um ihre Verbesserungen an den Geräten auszuprobieren, führte sie selbst etwa 2.500 Sturzflüge mit den Stukas Junkers Ju 87 und Ju 88 vor.

Gegen Ende des Krieges versuchte sie ihren Mann zu finden, der wegen des 20. Juli 1944 immer noch inhaftiert war. Sie schnappte sich ein Flugzeug, um ihn zu suchen.

Sie wurde dabei am 8. April 1945 in einer Bücker Bü 181 bei Straßkirchen (in der Nähe von Straubing) von einem US-amerikanischen Jagdflugzeug abgeschossen. Melitta konnte die Maschine noch notlanden, starb aber innerhalb weniger Stunden an den Verletzungen.

Was für ein treues Weib und eine mutige Frau!

Und eine deutsche Patriotin, die noch nicht … zur großen Europäerin umgelogen worden war.

https://heerlagerderheiligen.wordpress.com/2018/07/22/stauffenberg-auf-den-kopf-gestellt/

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