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Merkantil-religiöser Imperialismus – ein Markenzeichen Uncle Sams. „Die Philippinen als Trittstein nach China“; Karikatur, um 1900.

Die US-Propaganda-Macht hat keine Schwierigkeiten damit, Sprache zu mißbrauchen, um zu stigmati-sieren und Völker gegeneinander aufzuhetzen.

Sprache sollte eigentlich zum Austausch von Er-kenntnissen dienen. Dafür entwickelte sie der Mensch von Urzeiten an.

Sehr bald aber erkannten Menschen, daß sich Sprache auch dazu nutzen läßt, sich Vorteile zu verschaffen – durch Verschleiern, Verfälschen, also Lügen, um Menschen gegeneinander aufzuhetzen und selbst dabei lachender Dritter zu sein.

Regimes bekämpfen wahrheitsgemäße Äußerungen, die sie gefährden, und verfolgen diejenigen, die sie aussprechen oder schreiben.

Reinhard Heuschneider

hat sich dankenswerterweise mit einem der Begriffe befaßt, die lügenhaft dazu mißbraucht werden, Menschen, ja ganze Völker zu stigmatisieren und andere gegen sie aufzuhetzen, die ihre eigenen (Un-)Taten nun für „berechtigt“ halten:

„Überfall“:

Mit kaum einem anderen Terminus wurde von den alliierten Feinden Deutschlands soviel Geschichtsfälschung betrieben, wie mit dem Wort „Überfall“:

  • Deutschland habe 1939 Polen „überfallen“,

  • Deutschland habe 1941 die Sowjetunion „überfallen“,

  • und, wen wundert‘s: am 24. 2. 2022 habe Rußland die Ukraine „überfallen“.

Nur Dummköpfe lassen sich von Polit-Ha-sardeuren weismachen, daß der, welcher den ersten Schuß abfeuert, den Krieg beginnt, denn es ist allgemein bekannt, was ein Präventivkrieg bzw. -schlag ist.

Kein politisches Geschehen ist identisch mit einem anderen, und die Varianten, die einen Präventivschlag auslösen bzw. erforderlich machen, sind mannigfaltig.

So bedeutet der klassische Präventivschlag eine militärische Operation, um dem bevor-stehenden Angriff des Feindes zuvorzukom-men.

Doch ebenso kann der Erstschlag aus Gründen eines komplexeren Selbstschutzes erfolgen, sei es um schutzbefohlene Men-schen zu schützen, die vom Feind verfolgt werden, oder um eine vom Gegner be-schrittene Entwicklung zu beenden, welche die Sicherheit des eigenen Landes und Volkes in absehbarer Zeit zuschanden machen würde. Ein Präventivkrieg ist die ultima ratio, die wegen des Übermuts oder der Unein-sichtigkeit einer Partei ergriffen wird.

In diese Notsituation wurde Rußland von den USA und deren europäischen Vasallen ab 1990 systematisch gebracht:

Schon Gorbatschow, wegen seiner einsei-tigen Vorleistungen von vielen Russen als Verräter angesehen, erkannte später die Betrugsabsichten des Westens gegenüber dem aufgelösten Sowjetimperium, und un-entwegte und viele Jahre lang vorgebrachten eindringlichen Appelle mißachteten die USA gewollt; und ganz bewußt begannen sie den Krieg mit Rußland durch den gewaltsamen Sturz der rußlandfreundlichen ukrainischen Regierung im Februar 2014.

Der Krieg begann also nicht vor einem Jahr durch den Einmarsch der Russen in Kiew, sondern, wie der Schweizer Historiker Dr. Daniele Ganser treffend sagt, vor 9 Jahren durch die USA. https://www.bitchute.com/video/QeYvYW6MeRxL/

Die NATO war bereits bis vor die Haustüre Rußlands geschoben, und als bei der Münchner Kriegskonferenz im Februar 2022 Selenskyj unter Beifall der Kriegstreiber atomare Bewaffnung für die Ukraine forderte, sah Putin sich schließlich und endlich zum militärischen Eingreifen gezwungen.

Rußland hat die Ukraine also nicht überfallen, sondern ist am 24. Februar 2022 militärisch präventiv in die Ukraine eingedrungen.

Auch wenn die Geschichte sich nicht wie-derholt, so gleichen sich die Motive Putins, die zum militärischen Eingreifen am 24. Februar 2022 in die Ukraine führten, mit jenen, die Adolf Hitler am 1. September 1939 zu den Präventivschlägen gegen Polen (das in den vorhergegangenen 20 Jahren nicht nur gewaltsam ostdeutsche Länder widerrechtlich annektiert, sondern auch schon viele Tau-sende Deutsche aus ihrer angestammten Heimat vertrieben bzw. ermordet hatte) und am 22. Juni 1941 gegen die Sowjetunion veranlaßten.

 

Deutsche verlassen ihre Heimat aufgrund polnischer Gewalttaten (Bild: compact)

So wie Ignoranten und geschulte Ge-schichtsfälscher nur vom „Überfall“ auf die Ukraine durch die zu „Teufeln“ erklärten Russen schwadronieren, schwätzen sie vom „Überfall“ der „Nazi-Bestien“ sowohl auf Polen als auch auf die Sowjetunion.

Und so wie die eigentlichen Kriegsverur-sacher beim gegenwärtigen Konflikt keine vernünftige Diskussion und Bewertung der Ursache zulassen, so halbstark rechtha-berisch benehmen sie sich auch bei der Be-wertung der nationalsozialistischen Maßnah-men vor fast einem Jahrhundert.

Daher ist es mehr als bedauerlich, daß Putin hinsichtlich des damaligen „Unternehmens Barbarossa“ die gleiche Sprache spricht wie die sowjetischen Stalinisten, selbst jetzt, wo er die Ähnlichkeit von Hitlers Handeln gegen die Sowjetunion mit seinem eigenen Handeln gegen die Ukraine zweifellos erkennen und als logische Folgerung akzeptieren muß.

Dennoch sagte er zur 80-Jahr-Feier des sowjetischen Sieges über Stalingrad:

„Es ist unglaublich, unglaublich, aber es ist eine Tatsache: Wir werden erneut von deutschen Leopard-Panzern mit aufge-malten Kreuzen bedroht, und erneut wollen Hitlers Nachfahren durch die Hände der Bandera-Anhänger auf ukrai-nischem Boden Krieg mit Rußland führen.“

Es ist zwar tatsächlich schier unglaublich, daß jetzt deutsche Panzer gegen Rußland ein-gesetzt werden, doch sind es nicht „Hitlers Nachfahren“, die diesen Wahnsinn veranlas-sen, sondern vielmehr Verräter am deutschen Volk und Reich, die heute für die USA auf ukrainischem Boden Krieg gegen Rußland führen!

 

Putin 2016 (Photo by Adam Berry/Getty Images)

Hier bringt Putin Fakten durcheinander!

Damals führte das nationalsozialistische Deutschland einen Präventivkrieg nicht gegen ein um Ausgleich bemühtes Rußland unter der vernünftigen Führung eines Putin, son-dern gegen die bolschewistische Sowjetunion unter Führung des expansionistischen Bol-schewiken Josef Stalin, der sich die proleta-rische Weltherrschaft zum Ziel gesetzt hatte!

Es ist kein Zufall und sollte Putin zu denken geben, daß die gegenwärtigen Berliner Kriegstreiber gegen Rußland auch die größten Hetzer gegen den 1945 untergegangenen Nationalsozialismus sind; sie sind die Sklaven der USA und darauf abgerichtet, sich nicht nur gegen Rußland, sondern ebenso intensiv gegen das eigene deutsche Volk zu wenden.

Die BRD ist nicht Deutschland, und die in Berlin und in den Polit-Zentralen aller deutschen Bundesländer sitzenden US-Mari-onetten sind die Feinde Rußlands und Deutschlands!

Des sollte der russische Staatspräsident sich vergegenwärtigen! Mit ideologisch Verbohr-ten, welche auf der Grundlage der 1945 etablierten antideutschen Geschichtslügen Politik betreiben, ist kein fruchtbarer Neube-ginn möglich, sondern einzig und allein mit der Wahrheit.

So wie jeder um Wahrheit bemühte Deutsche – auch und gerade derer mit nationalsozia-listischer Gesinnung! – in der russischen Mili-täroperation in der Ukraine einen Präven-tivkrieg sieht, so sollte auch Putin einge-stehen, daß der am 22. Juni 1941 eingeleitete Rußlandfeldzug „Barbarossa“ ein Präventiv-krieg gegen die aggressive Sowjetpolitik war.

 

Der Angriff der deutschen Truppen gewinnt rasch an Tempo. Noch Anfang Juli 1941 ist die Führung der Wehrmacht überzeugt, die Sowjetunion bis zum Beginn des Winters zu erobern. (Bild und Text: Spiegel-Geschichte)

Es sind darüber schon ungezählte Bücher geschrieben worden, doch jede Meinung, die der Geschichtslüge der Sieger von 1945 und der BRD-Hofhistoriker widerspricht, wird ig-noriert und der angebliche deutsche „Über-fall“ auf Rußland mit Zähnen und Klauen gebetsmühlenhaft verteidigt.

 

Dr. Bernd Schwipper, Deutschland im Visier Stalins

Betrachten wir die Erkenntnisse des pro-movierten Militärhistorikers Dr. Bernd Schwipper, Jahrgang 1941, Generalmajor a. D. der Nationalen Volksarmee (NVA), die er in seinem Buch „Deutschland im Visier Stalins“, 2015, Druffel-Vowinckel-Verlag, akribisch erarbeitet hat.

Er ist der russischen Sprache mächtig, was unschätzbar vorteilhaft ist, da Übersetzungs-fehler von russischen Dokumenten – deren BRD-Hofhistoriker sich gerne bedienen, so-fern die Übersetzung zum Nachteil Deutsch-lands ausgelegt werden kann – bei ihm nicht vorkommen.

Nach Auswertung ca. 3500 sowjetischer Do-kumente in Moskauer Archiven über die Vorgeschichte des Rußlandfeldzuges kam der Wissenschaftler zu dem Schluß, daß es sich dabei um einen Präventivkrieg gehandelt hatte, den er mit dem schlichten Satz auf den Punkt brachte:

„Die Rote Armee agierte,
die Wehrmacht reagierte.“

Von den berufsmäßigen Geschichtslügnern vollkommen verschwiegen wird die Tatsache, daß bereits im Sommer 1940, also bereits ein Jahr vor dem Beginn des Rußlandfeldzuges, die Rote Armee mittels eines vom Kreml ausgearbeiteten Plans für einen Angriff auf Ostpreußen, die damals durch den „Korridor“ vom Reich abgetrennte östliche Provinz, bereitgestellt worden war.

Im Aufmarschgebiet (westrussischer Grenz-bereich und von Moskau annektiertem Bal-tikum) befanden sich 102 russische Panzer-, Schützen- und mot. Schützendivisionen, eine Dichte mit zweifelsfrei offensivem Charakter, gegenüber 15 deutschen defensiven Divisio-nen.

Gleichzeitig vollzog sich der Aufmarsch von 95 Fliegergeschwadern der Roten Armee in den westlichen Grenzmilitärbezirken Ruß-lands.

In einer sowjetischen Direktive vom 20. Juli 1940 für diese Aufmarschgebiete heißt es, daß sich die sowjetischen Militärs kurzfristig mit dem Kriegsschauplatz vertraut zu machen haben:

„Besondere Aufmerksamkeit ist auf das Studium Deutschlands und besonders Ostpreußens als Kriegsschauplatz, die Organisation seiner bewaffneten Kräfte, aber auch der taktischen und operativen Ansichten zu richten.“

Auch wenn dieser sowjetische Invasionsplan nicht zur Ausführung kam – der bereits nach sechs Wochen siegreich abgeschlossene deutsche Frankreichfeldzug im Frühsommer 1940 banden keine Kräfte der Wehrmacht im Westen mehr, und der zu Anfang Herbst 1940 abgeschlossene 3-Mächte-Pakt Deutschland-Italien-Japan barg für die Sowjets die Gefahr eines Zweifrontenkrieges – so wurde der Plan Stalins, intensiv weiterverfolgt.

Die im Sommer 1940 im sowjetischen Auf-marschgebiet über hundert stationierten Di-visionen wurden bis zum Sommer 1941 um weitere 50 aufgestockt. Daß die Deutsche Wehrmacht dementsprechend nachgerüstet werden mußte, versteht sich von selbst; siehe oben:

„Die Rote Armee agierte,
die Wehrmacht reagierte.“

Nicht weniger aufschlußreiche Fakten sind zu entnehmen dem Buch „Der Eisbrecher – Hitler in Stalins Kalkül“, Viktor Suworow, Klett-Cotta, 1989, in dem der ehemalige sowje-tische Nachrichten-Offizier unter dem Pseu-donym Suworow die Pläne Stalins darlegt.

Danach hatte der rote Machthaber seine beabsichtigte Invasion – die tatsächlich ein Überfall aus Eroberungsabsicht sein sollte! – auf den 6. Juni 1941 festgelegt, ganze zwei Wochen vor dem deutschen Präventivschlag, von dem Stalin nichts ahnte.

Mit diesem Unternehmen, dem der Name Gewitter gegeben wurde, sollte in einem Blitzkrieg nicht nur das Deutsche Reich, sondern Europa bis zur französischen Nord-seeküste besetzt werden.

Dafür waren diverse Panzer mit enormer Geschwindigkeit entwickelt worden, vor allem die Spezial-Konstruktion des Panzers BT-7 sollte zum Einsatz kommen.

 

Russischer Panzer BT-7 (Bild: panzertaktik.de)

Seine Raupenketten waren als Behelfskon-struktion zur Durchquerung Polens gedacht, dessen östliche Hälfte bereits in russischen Händen war, doch auf Deutschlands Auto-bahnen und befestigten Straßen sollten sie die Ketten abwerfen und auf Rädern wei-terfahren.

Die Landeinheiten sollten durch Spezialein-heiten in der Luft unterstützt werden. Vor allem Fallschirmjäger, die bekanntlich für An-griffskriege gedacht sind, sollten massenhaft in dafür konstruierten Flugzeugen befördert werden.

Bereits 1939 hatte, nach der Aussage Suworows, Stalin

„zweihundertmal mehr Fallschirmjäger zur Verfügung als alle übrigen Staaten der Welt insgesamt.“

Der Präventivschlag Hitlers machte Stalins Invasionsplan mit einem Paukenschlag zu-nichte.

Auch durch den anfänglich raschen Vorstoß nach dem Eindringen der deutschen Streit-kräfte in Rußland ist zu ersehen, daß die Sowjets als reine Offensivkräfte aufgestellt waren, was sich jetzt allerdings zu ihrem Nachteil auswirkte, Suworow:

„Die deutsche Wehrmacht stieß auf sowjetischem Territorium unmittelbar hinter der deutschen Grenze auf riesige Angriffsgruppierungen der Roten Armee.

Für eine Verteidigung war eine derartige Konzentration sowjetischer mobiler Truppen nicht nur unnötig, sie bedeu-tete in diesem Fall sogar eine tödliche Gefahr:

Jede deutsche Bombe und jedes Geschoß traf ein sowjetisches Ziel – ein Verfehlen war unmöglich, und jeder brennende sowjetische Kraftwagen, jeder brennende Panzer und jedes brennende Flugzeug wurde zur Brandfackel für Dutzende und hunderte weiterer Kampfmittel, die dicht an dicht gedrängt standen.“

Die Fakten dieses kurzen Überblicks sollten Wladimir Putin zu denken geben; sie können ihm nicht unbekannt sein.

Auch dürfte ihm klar sein, daß echte Na-tionalsozialisten sich nie und nimmer zu Sklaven erniedrigen würden, um im Namen und allein zu Nutzen ihres Todfeindes USA gemeinsam mit der Ukraine Krieg gegen Rußland zu führen.

Die sich dazu hergeben, sind, wie bereits gesagt, nicht „Hitlers Nachfolger“, sondern BRD-Kreaturen, welche die deutschen Inter-essen verraten.

Aus welchen Motiven und zu wessen Gunsten Putin die Angelegenheit falsch benennt, da-rüber darf spekuliert werden, doch er kann gewiß sein:

Mit nationalsozialistisch gesinnten deutschen Kräften wäre das Zustandekommen eines se-gensreichen deutsch-russischen Verhältnis-ses sehr wahrscheinlich, hingegen mit deutschfeindlichen Verrätern und US-Sklaven des BRD-Systems, die aus der gesell-schaftlichen geistigen Gosse ausgewählt und zurechtgeschminkt wurden, ist nichts zu gewinnen, aber alles zu verlieren.

Zwar ist kein nationalsozialistisches Potenzial vorhanden, mit dem Putin sich verbünden könnte, doch deshalb sollte er nicht, zum Feixen der USA, solche haarsträubend falsche Bewertungen treffen.

Erinnern wir uns: Diese feinen Herren führten der Welt innerhalb der letzten zwei Jahrzehnte wirkliche Überfälle vor auf Länder, die sie nicht bedrohten und die ihnen nichts getan hatten.

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