Der Erfinder der Befreiungs-Lüge
Mittwoch, 21. Mai 2025 von Adelinde |
Dankenswerterweise zeigt
Reinhard Heuschneider
noch einmal auf, aus dem Mund von welch einem Charakter – geeignet für einen Präsidenten einer vom Feind abhängigen Bundesrepublik – die Be-freiungs-Lüge und weitere zynische Äußerungen über das schwere Schicksal des Deutschen Volkes hervorgingen, von denen wir Deutschen bis zum heutigen Tage niedergehalten werden. Umso so wichtiger sein folgende Beitrag:
Als es noch keine krankhaften Schuldkult-Zeremonien gab, von den verführerischen Machern zynisch mit dem Etikett „Erinne-rungskultur“ versehen, da war der 8. Mai 1945 das, was er für unser deutsches Volk war: ein Tag der Katastrophe und der Trauer.
Das „Schwäbische Tagblatt“ vom 11. 2. 1965 meldete:
„Bundeskabinett: Keine Feier zum 8. Mai“.
Dabei handelte es sich um das Kabinett Ludwig Erhard, das den 8. Mai als den „dunkelsten Tag deutscher Geschichte“ betrauerte, dessen Bedeutung „rein sachlich zu würdigen“ sei, und an dem
„führende Politiker Kränze am Ehrenmal für die Gefallenen des Krieges im Bonner Hofgarten [Bonn als damalige provisori-sche Hauptstadt, d. V.] niederlegten.“
So wenig geistig gesunde Deutsche den 9. November 1918, wo unser Volk der Dolch-stoß traf,
– oder der 28. Juni 1919, an dem mit der erpreßten Unterzeichnung des perversen Versailler Vertrages der 1. Weltkrieg völ-kerrechtlich zu Ende war, als Tage der „Befreiung“ feiern würden,
– so wenig kann der 8. Mai als ein Tag der Befreiung gelten.
Die Sieger selber dokumentierten in ihrer Direktive JCS 1067:
„Deutschland wird nicht besetzt zum Zwecke der Befreiung, sondern als eine besiegte Feindnation. Der Zweck ist … die Besetzung Deutschlands zum Zweck der Durchsetzung gewisser alliierter Ziele.“
Wer dennoch von „Befreiung“ schwurbelt, betreibt Geschichtsfälschung; mehr noch, er handelt wie ein Psychopath, der sich dem in sein Haus eingedrungenen räuberischen Berserker zu Füßen wirft und ihm für die „Befreiung“ dankt.
Dr. jur. utr. Rudolf Rahlves bringt es auf den Punkt:
„- Befreier stehlen, rauben und plündern nicht.
– Befreier drangsalieren, foltern, verge-waltigen und morden nicht. Sie fördern, billigen und dulden auch nicht, wenn dies andere „Mitbefreier“ tun.
– Befreier sitzen nicht über Befreite zu Gericht, und wenn sie über Schuldige oder vermeintlich Schuldige zu Gericht sitzen, so behindern sie deren Vertei-digung nicht, keineswegs sind sie Sieger-rechtsschöpfer, Kläger, Richter und Henker in einem.
– Befreier mißachten das Völkerrecht nicht. Sie überantworten „befreite“ Gefangene nicht fremder Gewalt, sie lassen sie nicht verhungern oder auf andere Weise umkommen. Sie beuten diese nicht durch Sklavenarbeit aus.
– Befreier vertreiben Befreite nicht aus ihrer Heimat, sie eignen sich nicht Land, Hab und Gut der Befreiten an. Sie ermög-lichen es auch nicht, daß „Mitbefreier“ das tun.
– Befreier beschlagnahmen nicht die Häuser der Befreiten, sie verjagen die Eigner nicht.
– Befreier zerstören nicht die Arbeits-plätze der Befreiten, sie demolieren und demontieren nicht ihre Fabriken.
– Befreier bemächtigen sich nicht der Schiffe, Bahnen und Fahrzeuge der Befreiten, sie verschleppen ihre Kunst-schätze [und Patente, d. V.] nicht.
Die Sieger von 1945 sind nicht als Be-freier gekommen, sondern als Eroberer. So und nicht anders traten sie auf.“
Welchen Charakter also müssen jene haben, die diese erobernden Kapitalverbrecher als Befreier umdeuten?
Als erster ist der zu nen-nen, der, vor ziemlich genau 40 Jahren, die Lüge von der angeblichen Befreiung eingeführt und verankert hat: Richard von Weizsäcker (CDU), Bundespräsident von 1984 bis 1994. Sein Lebenslauf macht einem BRD-Politiker alle Ehre: persönliche Karriere um jeden Preis, auch zum unermeßlichen Schaden des eigenen deutschen Vaterlandes.
Als Offizier der Deutschen Wehrmacht mit EK 2 und EK 1 ausgezeichnet, wurde er zu Ende des Krieges fahnenflüchtig, was er selber in eine legale Entlassung umfälschte. Im Wil-helmstraßen-Prozeß, dem Nürnberger Nach-folgeprozeß, fungierte er 1946 als Hilfsan-walt bei der Verteidigung seines Vaters, Ernst von Weizsäcker.
Diesem hatten die sich in Staatsanwalt- und Richter-Talar gekleideten alliierten Verbre-cher vorgeworfen, er sei als Staatssekretär des Auswärtigen Amtes und Brigadeführer der Allgemeinen SS verantwortlich gewesen für die Deportation französischer Juden nach Auschwitz. Der Angeklagte versicherte,
„der Name Auschwitz habe für nieman-den etwas Besonderes bedeutet“.[1]
Das ist glaubhaft, da jedermannn bekannt war, daß die Insassen der deutschen Kon-zentrationslager vor allem für die deutsche Rüstungsproduktion arbeiten mußten, es sich also um Arbeitslager handelte, die erst im „befreiten“ Deutschland – unter Strafandro-hung! – zu „Vernichtungslagern“ erklärt wurden.
Selbst die Jüdin Gitta Sereny, Holocaust-Hi-storikerin und Journalistin, ließ sich in ihrer Wahrheitsliebe nicht beirren und konstatierte noch 56 Jahre nach dem Krieg:
„Warum nur in aller Welt haben all diese Leute Auschwitz zu einer heiligen Kuh gemacht … Auschwitz war ein schreck-licher Ort – aber es war kein Vernich-tungslager.“[2]
Dennoch wurde Ernst von Weizsäcker zu 5 Jahren Gefängnis verurteilt, was sein Sohn Richard – völlig zu recht! – als „historisch und moralisch ungerecht“[3] beklagte.
Später, am 8. Mai 1985, zeigte der Bundes-präsident, seine häßliche Doppelmoral, er sagte in seiner berüchtigten Rede im Bun-destag in Bonn u. a.: Jedem Deutschen, der
„Ohren und Augen aufmachte, sich informieren wollte, dem konnte nicht entgehen, daß Deportationszüge rollten.“[4]
Das heißt, was er einerseits gegenüber seinem Vater als „historisch und moralisch ungerecht“ verworfen hatte, machte er andererseits ungefragt zur Anklage gegen das gesamte deutsche Volk; mit anderen Worten: sein Vater in hoher Position und für das Thema verantwortlich, hat es nicht ge-wußt, aber Emma und Franz, die ahnungslo-sen aus dem Volk, hätten es wissen müssen, haben aber geschwiegen.
Er schämte sich auch nicht, die Vertreibung von Deutschen in zweistelliger Millionenzahl aus ihrer angestammten Heimat, davon 3,5 Millionen Ermordeter, als
„erzwungene Wanderschaft“[5]
zu verhöhnen. Man stellt sich zwangsläufig angewidert die rhetorische Frage, was einen Eunuchen, der sich vor seinem Herrn in den Staub wirft, von einem BRD-Politiker, der seinem fremde Herrn gefallen will, unter-scheidet?
Weizsäcker reiste mehrmals nach Israel, stand selbstverständlich an der Klagemauer, machte den Pflichtgang nach Yad Vashem, wo er sich eine Kippa aufsetzte und ins Gäste-buch die alttestamentarischen Worte des Propheten Sacharja eintrug:
„Wer euch antastet, tastet meinen [Gottes, d. V.] Augapfel an, Sach. 2: 12, 8. Okt. 1985“.[6]
Dies ist einzuordnen als ein Hinweis oder gar die Anerkennung der jüdischen Unantast-barkeit, und könnte auch aufgefaßt werden als Unantastbarkeit alles israelischen Han-delns, einschließlich völkermörderischer Ver-brechen; denn Israel glaubt sich nur Jahwe und seinen göttlichen Befehlen verpflichtet zu sein; da gelten keine von Menschen erlasse-nen Gebote bzw. Verbote, da gilt auch nicht das Völkerrecht, sondern nur die Worte der alttestamentarischen Propheten, ausgelegt und im Talmud zurechtgeformt von dem Volk, das auf seine „Auserwähltheit“ unter allen Völkern dieser Erde pocht und diese unerbittlich lebt.
Daß der Ankläger des deutschen Volkes, Richard von Weizsäcker, für seine Karriere im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen ging, hat er als Mitarbeiter des Chemie- und Phar-maunternehmens Boehringer in Ingelheim am Rhein gezeigt; er war dort von 1962 bis 1966 Mitglied der Geschäftsführung.
„Die Firma lieferte im Folgejahr 1967 720 Tonnen Trichlorphenolatlauge an die US-Firma Dow Chemical“[7],
ein Zwischenprodukt, das die amerikanische Firma zu dem hochtoxischen Umweltgift Agent Orange verarbeitete, mittels dessen im Vietnamkrieg die Wälder entlaubt und die Menschen verseucht wurden.
„‘Mit großer Betroffenheit’, erklärte von Weizsäcker später, habe er erst nach seiner Tätigkeit bei Böhringer (davon) erfahren.“[8]
Eine nachweisbar glatte Lüge! Denn in einem hausinternen Bericht an den Produktionschef hatte die Ingelheimer Geschäftsleitung, der von Weizsäcker angehörte, 1965 frohlockt:
„Solange der Vietnamkrieg andauert, sind keine Absatzschwierigkeiten zu erwar-ten.“[9]
Und während der spätere höchste Repräsen-tant der BRD an den tödlichen Geschäften kräftig mitverdiente, fungierte er gleichzeitig als Präsident des Evangelischen Kirchentages und gehörte der Synode und dem Rat der Evangelischen Kirche an. Paßt doch alles alles zusammen!
Aber der Karrierestreber war nicht nur der Erfinder der Befreiungslüge, sondern war auch einer der Wegbereiter für die Zerstörung der Meinungsfreiheit.
„Am 13. Juni 1985 wurde in aller Eile zum 40. Jahrestag der Kapitulation der Deut-schen Wehrmacht, an dem Bundespräsi-dent Richard von Weizsäcker als neuen Schritt der Umerziehung von der „Befrei-ung“ der Deutschen 1945 gesprochen hatte, parallel dazu das Strafrecht be-züglich der Meinungsfreiheit weiter verschärft, indem in § 194, Abs. 1 und ähnlich in Abs. 2 StGB jeweils ein zweiter Satz eingefügt wurde.
Seitdem werden Beleidigungen gegen Angehörige einer Gruppe, wenn sie ‚unter der nationalsozialistischen oder einer anderen Gewalt- oder Willkür-herrschaft verfolgt wurde, diese Gruppe Teil der Bevölkerung ist und die Beleidi-gung mit dieser Verfolgung zusammen-hängt‘, von Amts wegen und ohne Vor-liegen eines Strafantrags verfolgt.“[10]
Damit wurde das Bestreiten der offiziellen Auschwitz-Version zum Offizialdelikt, also zu einer schweren Straftat.
Noch kurz vorher waren Alfred Dregger (CDU) und Theo Weigel (CSU) der integren Meinung gewesen, der Gesetzentwurf sei ungeeignet,
„da sich nicht durch Strafandrohung klären lasse, ob etwas wahr oder unwahr sei.“[11]
Zwei Tage später fielen sie um, und das Ge-setz wurde am 25. April 1985, rechtzeitig zum 40. Jahrestag der Kapitulation, verab-schiedet.
Da drängt sich immer wieder die Frage auf: Wozu teure Politiker und Parlamentarier sowie Präsidenten und Kanzler als angebliche Volksvertreter fürstlich aushalten, wenn ihr gesamtes Handeln fremden Interessen dient?
Am 31. Januar 2015 starb Richard von Weizsäcker im Alter von 94 Jahren. In einem Staatsakt am 11. Februar hielt der damalige Bundes-präsident Joachim Gauck im Berliner Dom eine Rede, die sich stellenweise wie eine Satire anhörte:
„Wir haben immer gewußt: Was er sagt, ist die Frucht einer großen Lebenser-fahrung, eines unabhängigen Geistes und einer gründlichen Gewissensbefragung …
Bei Richard von Weizsäcker waren Wort und Tat die eines engagierten Christen … Etwas Heilendes war mit ihm ins politi-sche Leben gekommen …
Wir verneigen uns vor einem großen Bundespräsidenten, der, als es an ihm war, das Richtige sagte und das Richtige tat … Er war ein Pater Patriae … Er hat uns in den langen Jahren seines Wirkens Inspiration und Orientierung gegeben.“
Nun, „uns“ hat der Erfinder der Befreiungs-Lüge wahrhaftig keine Inspiration und Ori-entierung gegeben, offenbar aber seinem späteren Amtskollegen Gauck; denn auch dieser benahm sich wie ein Pater Patriae, wie ein edler, treuer Vater unseres deutschen Vaterlandes, als er in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ am 13. Juli 2022 sagte:
„Ich schäme mich, sozusagen, ein Deutscher zu sein“ und „Ich hasse und verachte das Land.“ ….
Wie man sieht, ist die „Befreiung“ vom pro-deutschen Nationalsozialismus und sein Ersetzen durch die antideutsche Demokratie über alle Maßen gelungen; eine „Befreiung“, die m. E. in Wahrheit eine Selbstkastration und die absolute Unterwerfung einer Fremd-herrschaft ist.
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Anmerkungen
[1] de.wikipedia.org/wiki/Richard_von_Weizsäcker
[2] „TheTimes, London, Mittwoch, den 29. August 2001
[3] de.wikipedia.org/wiki/Richard_von_Weizsäcker
[4] Richard v. Weizsäckers Rede am 8. Mai 1985; „Der Große Wendig“, B. 1, S. 559
[5] „Der Große Wendig“, B. 1, S. 267
[6] Www.segne-israel.de/dokumente/zitate.htm
[7] Magazin „Zuerst!“, 3/2015
[8] Ebenda
[9] Ebenda
[10] „Der Große Wendig“, B. 3, S. 872f
[11] „Der Große Wendig, B. 4, S. 795, Quelle: Haller Tagblatt, 13. 03. 1985

