Professor Ganteför: Über das Konzept des „gescheiterten Staates“
Freitag, 13. Juni 2025 von Adelinde |
Der Konstanzer Prof. für Physik
Gerd Ganteför
erklärt in der Sprache der Wissenschaft, also mit vielen Fremdwörtern, was mit unserem heutigen Deutschland los ist. Viele von uns wissen das längst selbst, aber die Gründe dafür wollen den Men-schen nicht klar werden. Schauen wir zunächst, was Ganteför zu sagen hat:
Professor Ganteför:
Über das Konzept des „gescheiterten Staates“ – im Englischen als „failed state“ bezeichnet.
Damit ist ein Staat gemeint, der seine grund-legenden Funktionen wie Regierungsbildung, Sicherheit im öffentlichen Raum, Kriminali-tätsbekämpfung oder den Erhalt gesell-schaftlicher Strukturen nicht mehr gewähr-leisten kann.
Hallo liebe Leute! Ich begrüße euch zu einer neuen Folge meiner Miniserie „Das Gesetz der Herde“. In dieser Serie geht es um das Ver-halten großer Gruppen – nicht nur bei Tieren, sondern vor allem bei Menschen – und wie sich Gesellschaften verändern.
Heute spreche ich über den Niedergang der westlichen Gesellschaften, besonders im deutschsprachigen Raum. Der Titel dieser Folge lautet: Kollaps der Kohärenz – und er ist als Warnung gemeint.
Mit „Kohärenz“ meine ich den gesellschaft-lichen Zusammenhalt. Ich stütze mich dabei auf zwei Artikel von Dietmar Hansch, einem Freund und Psychotherapeuten, der ur-sprünglich als Arzt arbeitete und später in Burnout-Kliniken tätig war.
Heute ist er Publizist und befaßt sich mit dem Zustand der Gesellschaft. Seine Gedanken stammen aus zwei Artikeln: einer erschien im Oktober 2024 in der „Neuen Zürcher Zei-tung“, der andere im März 2025 bei „Tichys Einblick“.
Er fordert eine neue, gemeinsame geistige Basis – nicht im religiösen, sondern im kulturell-ethischen Sinn. Die Spaltung zwischen Geistes- und Naturwissenschaften solle überwunden werden, um wieder ein ganzheitliches Welt- und Menschenbild zu entwickeln.
Denn ohne Kohärenz – ohne ein zusam-menhängendes Wertesystem – fragmentiert die Gesellschaft in immer kleinere Gruppen. Das nennt man Tribalisierung – die Rückkehr zu „Stammeslogiken“.
Ich vergleiche das mit physikalischer Kohä-renz: Kohärentes Licht hat eine saubere, durchgängige Schwingung. Inkoherentes Licht hingegen besteht aus bruchstückhaften Wellenzügen, voller Sprünge. Genauso kann Denken kohärent oder inkohärent sein. In der Psychologie spricht man bei fehlender Kohä-renz sogar von Denkstörungen.
Solche Widersprüche treten heute oft auf: Menschen vertreten gleichzeitig sich wi-dersprechende Positionen – etwa wenn Antirassisten pauschal „den alten weißen Mann“ für alles verantwortlich machen. Das ist selbst rassistisch.
Auch Dietmar Hansch weist darauf hin, wie im Namen der Antidiskriminierung neue Diskri-minierungen entstehen.
In der Soziologie beschreibt Kohärenz eine Gesellschaft, die ein gemeinsames Weltbild, Werte, Normen, Rituale, Feste und Sprache teilt. Früher geschah das über Religion und Nationalbewußtsein.
Solche kulturellen Marker – wie gemeinsame Feiertage, Rituale, Kleidung, Speisen – gaben Menschen Identität und das Gefühl, „zu Hause“ zu sein.
Heute sehen wir jedoch das Gegenteil: frag-mentierte Öffentlichkeiten, Vertrauens-verlust in Institutionen, sinkende Fairness-Erwartungen, und in manchen Ländern zunehmende Korruption oder Kriminalität. Die Gesellschaft wird weniger kohärent – und dadurch verletzlicher.
Die Europäer wirken mittlerweile stellenweise eher grummelig. Zwar nehmen viele weiterhin Rücksicht aufeinander und helfen einander, besonders in akuten Krisensituationen – wie etwa in der Schweiz, wenn ein Dorf verschüt-tet wird, oder beim Hochwasser im Ahrtal in Deutschland.
In solchen Fällen zeigen sich nach wie vor Reste gesellschaftlicher Kohärenz. Doch in vielen anderen Bereichen bröckelt sie deut-lich.
Früher hatten die Bürger Vertrauen in ihre politischen Verantwortlichen – heute ist dieses Vertrauen oft erschüttert, besonders gegenüber Institutionen in Berlin und Brüssel.
Öffentliche Einrichtungen wirken zunehmend ungepflegt, wie etwa bei einem Besuch in Berlin deutlich wurde.
In seinem Buch „The Causes of War and the Spread of Peace“ be-schreibt Azar Gat, daß auch früh-geschichtliche Stämme – also Familienverbände in der Jäger-und-Sammler-Zeit – durch Religion und gemeinsame Rituale zusam-mengehalten wurden.
Die Zugehörigkeit zum Stamm be-deutete nicht nur Schutz, sondern war überle-bensnotwendig. Im Ernstfall mußte sich jeder dem Feind entgegenstellen.
Eigenmächtiges Fliehen hätte die gesamte Gruppe gefährdet – ein Verhalten, das später als Fahnenflucht bekannt wurde. Diese Form des Zusammenhalts sieht man übrigens auch bei Primaten wie Schimpansen und Pavianen, die gemeinsam Raubtiere vertreiben.
Dieser Zusammenhalt, diese Kohärenz, war also ursprünglich ein Überlebensfaktor – und ist es, so die zentrale Warnung des Autors, bis heute geblieben. Wenn sie verloren geht, gerät eine Kultur ins Wanken.
Gerade Deutschland sieht der Sprecher als Vorreiter dieser Auflösung – in Österreich und besonders in der Schweiz sei die ge-sellschaftliche Kohärenz noch stärker spürbar, zum Beispiel durch basisdemo-kratische Strukturen oder die Achtung nationaler Symbole.
Nationalstolz und Religion wurden vielerorts durch ein bürokratisches Europa ersetzt – doch kann ein abstraktes Konstrukt wie die EU wirklich ein Wir-Gefühl schaffen? Viele identitätsstiftende Elemente wie gemeinsame Sprache, Werte, Traditionen oder Feiertage seien verschwunden oder bedeutungslos geworden.
Die Folge sei ein „Nichtland“ ohne verbin-dende Kultur, vergleichbar mit dem „Frei-parken“-Feld im Spiel Monopoly: ein Ort, an dem man einfach nur existiert, versorgt wird – aber ohne Identität und Zugehörigkeit.
… Menschen lehnen sich – aus ihrer Sicht zu Recht – zunehmend von ihrer eigenen Ge-meinschaft ab. Es entsteht ein Gefühl von
Selbstentfremdung.Der Psychotherapeut Dietmar Hansch spricht in einem seiner Artikel vom Verlust der „sozialen DNA“. Die westlichen Gesell-schaften hätten nicht nur das Gemeinschaftsgefühl verloren, sondern träten es mittlerweile sogar mit Füßen. Stattdessen werde die Not zur Tugend erklärt – Stichwort: „Vielfalt macht uns stark“.
Das klingt zunächst gut, aber wohin diese Entwicklung tatsächlich führt, bleibt offen.
Was passiert, wenn das Wir-Gefühl zerfällt? Wenn sich niemand mehr mit der Gemein-schaft identifiziert? In archaischen Jäger-und-Sammler-Gesellschaften hätte ein sol-cher Zustand schlicht das Ende bedeutet – denn nur durch Zusammenarbeit konnte ein Stamm überleben.
Heute führt dieser Zerfall zu einer soge-nannten Tribalisierung: Die Gesellschaft zerfällt in kleine, oft miteinander konkur-rierende oder gar verfeindete Gruppen. Beispiele aus Belgien und Schweden zeigen, wohin das führen kann – zunehmende Clan-Kriminalität, Gewalteskalationen, Parallel-gesellschaften.
Selbst in der Schweiz warnen Sicherheitsbe-hörden inzwischen vor mafiösen Strukturen. Der Referent betont dabei:
Es geht nicht darum, gegen Migration zu sprechen, sondern um die tragende Kohärenz innerhalb der bestehenden Gesellschaft. Migration kann bereichern, aber nur, wenn das gesellschaftliche Fundament stabil bleibt …
Besser wäre gewesen, der Autor hätte, was er erklären will, mit Begriffen in deutscher Sprache erklärt. Für die Verstehbarbeit der Menschen – hier der Deutschen – untereinander ist Voraussetzung, daß ihr Erbgut, der Autor spricht hier von unserer DNA, geeignet, das heißt unvermischt bleibt. Gleiches versteht Gleiches, empfindet sich heimat-lich unter Gleichen, weil verstanden.
So einfach erklärt sich, was Rasse ist und bedeutet. Den Völkerzerstörern ist das alles längst klar, um aber zum Ziel der Zerstörung der Gemeinschaften zu kommen, wird das Wort „Rasse“ zum Unwort erklärt. Selbst Hochschullehrer vermeiden und umschreiben es in vorauseilendem Gehorsam.
Zum wirklichen inneren Verstehen der Gleichen untereinander gehört natürlich, daß die deutsche Sprache – unser uraltes Kulturgut – rein, möglichst fremdwortfrei erhalten bleibt.
Was haben sich Schiller, die Brüder Grimm und viele andere Deutsche des 19. Jahrhunderts darum be-müht, unser Deutsch von allem Fremden wieder zu reinigen. Doch auch hier wird rückgängig gemacht und mit allen Mitteln Wörter, auch künstlich gebil-dete Wörter, in die einheimische Sprache gemischt.
Die Gelehrten brüsten sich mit lateinischen und französischen Fremdwörtern, die Jugend wirft mit englischen Wörtern, teils künstlich aus dem Eng-lischen gebildeten um sich. Eine Angeberei ist das, wenig bewundernswert! Aber so kommt es, daß die Altersgruppen einander entfremdet werden: Die Alten lehnen das neuartige Kauderwelsch ab und verstehen es kaum noch, und das gemeine Volk, meist weit klüger und weiser als die abgehobenen Gelehrten, versteht diese nicht und fühlt sich fremd unter denen.
Was nicht geleugnet werden kann, ist die Tatsache, daß wir echten, „Bio“-Deutschen eine Abstam-mungsgemeinschaft sind mit gemeinsamem Erbgut und gemeinsamer Geschichte, die uns geprägt hat und von der Migranten, zu deutsch: Eingewanderten, Eingeschleusten, Hergelockten aus fernen Ländern – ganz anders veranlagt und geprägt – keine Ahnung haben können. Sie sprengen – von ihnen selbst un-gewollt, eher als mißbrauchtes Mittel zum bösen Zweck – die gewachsenen Völker.
In vielen von ihnen brennt allerdings auch der be-wußte Wille, für Allah und auf dessen Gebot alles in der ganzen Menschenwelt zu zerstören, was sich ihnen nicht anpaßt. Die Messerstecher und Verge-waltiger tun somit möglicherweise auch ihrem „Gott“ gefällige Werke.
Wehe uns, wenn sie die volle Macht bei uns ergrei-fen, wehe uns Frauen, deren Freiheit dahin ist, ja, die sich – machtlos – gefallen lassen müssen, was einen freien Europäer nur empören könnte. Wir werden wieder – wie nach Einführung des orientalischen Christentums – um Jahrtausende zurückgeworfen.
Doch wer von all den Fernseh- und Hochschul-gebildeten wagt so zu denken wie ein selbständig gebliebener Denker aus dem Volk wie Adelinde und ihre Freunde! Den vorstehend zu Worte gekomme-nen Gelehrten sei Dank, daß sie die Gefahr, in der unsere europäischen Völker sich derzeit befinden, zur Sprache bringen!


