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Fronleichnam Blumenteppich (katholisch.de)

Fronleichnam

Was für ein Sinnbild für die Überstaatlichen, die die Welt vereinheitlichen wollen, um sie zu beherrschen! Dazu vergewaltigen sie ohne Gewissensbisse an allen Ecken und Enden unsere Mutter Natur!

Der Priester, niemand sonst, betritt den Teppich, tritt also all die göttlichen Geschöpfe, die Blumen, mit Füßen. Das Volk bleibt draußen und schaut zu. Der Erwählte, der die Natur mit Füßen tritt, ist mächtiger als sein „HErr“-Gott, den er anbetet, denn er kann ihn herbeibefehlen, um ihn in der Monstranz – wie sonst im „Gottes-Dienst“ der katholischen Kirche – einzusperren. Gott im Gefäß! Nicht aber in der ganzen unbegreiflich schönen, sinnreichen, mannigfaltigen Natur. Und das Kirchenglöcklein bimmelt.

Der Fronleichnam ist wie fast alle Feste der Chri-stenheit verfälschten heidnischen Ursprungs. Was feierten denn unsere vorchristlichen Ahnen um diese Jahreszeit?

Bei Michael Damböck, Das deutsche Jahr in Brauchtum, Sage und Mythologie, ist zu lesen:

Das Fronleichnamfest wurde erstmals 1247 gefeiert. Im Jahre 1260 hat Papst Urban IV. das „Fest des Leibes des Herrn“ dann für die ganze römisch-katholische Kirche angeord-net, es ist immer am Donnerstag, zehn Tage nach Pfingsten …

Der bekannte Heimatforscher Wilhelm Hammerbacher legt die Entstehung des Fronleichnamsfestes in das 15. Jhdt. Dann erst soll es einem Geistlichen aufgefallen sein, welch prächtige Flurumzüge in einigen Gegenden Deutschlands gefeiert wurden. Er kam auf den Gedanken, den Flurumritt da-durch zu christianisieren, daß von einem Pfarrer die Monstranz dem Umzug vorange-tragen werden sollte …

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Das Volk in seinem ursprünglichen Schönheitsemp-finden setzt die Blumenteppiche und -kränze eifrig und liebevoll zusammen. Viele katholische Sinnzei-chen werden eingearbeitet.

 

Bild: Kirche-und-Leben.de

Fronleichnam – dieses Sinnbild des kirchlichen Leben-mit-Füßen-Tretens – erinnert an

  • Kaiser Karls grausame Umerziehungs-Gesetze häufig mit dem Schlußsatz: „… der ist des Todes“,

  • an die Inquisitions-Verbrechen,

  • an die brennenden Scheiterhaufen, die die germanischen „Weisen Frauen“ und sog. Ketzer vernichteten,

  • an die Kriege, hinter denen die Kirche stand …

Ziel: Ein Hirt und eine Herde!

Haben die Blumenteppichleger schon mal darüber nachgedacht?

 

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Gigi Lichtaubergh
Gigi Lichtaubergh
15 Tage zuvor

Ein Symbol der Agonie kann die Schöpferkraft der Natur nicht bestätigen. Leider wurde alles vermischt.

Es ist so, als würde allem Lebendigen eine unnatürliche Form aufgedrückt, die den Inhalt vernichtet.

Die Form der Natur ist ausreichend. Alles, was noch mehr ist, zerstört diese Vollkommenheit.

Wir leben seit Jahrtausenden mit CO² – bekommen dafür Sauerstoff. Eine natürliche Form des Daseins. Gib etwas heraus, wie zB. CO² und alles wird kaputt.

Die Achtung vor der natürlichen Ordnung ging restlos verloren. Wer sagt es den Jungen, die alles schon wissen, weil sie es in der Schule gelernt haben ?

Cochius, Markwart
Cochius, Markwart
8 Tage zuvor

Es ist noch was übrig geblieben aus der Zeit von vor der Erlösung von den Werten, die einst enstanden sind aus dem Leben mit der Natur. Es ist der Name:

Die Frone
war der Dienst für/mit der Gemeinschaft. Als wir 1945 in einem kleinen unterfränkischen Dorf gelandet waren, da gab es noch den Büttel, der mit der Schelle rumging und Bekanntmachungen verlas. Eben auch, daß am Samstag die Männer gemeinsam in den Steinbruch gehen sollten, um Geröll zu holen zur Ausbesserung der Feldwege.

Die Leich
war/ist der Feldumgang. Zu Fronleichnalm also das Sichten der Gemeinschaftsfluren zur Bestimmung des Anbaus der Feldfrüchte dort.

Das ganze Frühjahr war früher im bäuerlichen Leben sicherlich ein einziger Kanon: Mit Ostern beginnemd über Pfingsten zu Fronleichnam. Und vor Ostern im Februar wurde zu Lichtmeß das Personal wieder, ich sag mal: aktiviert.

Diese Zeitpunkte im Jahreslauf konnten natürlich gemessen werden, also festgestellt werden. Das machte der Teufel, das war sein Werk; von Täufel wird abgeleitet taufen, heraufheben, aus dem Tau heben; der Tau ist Zeichen für frisch, neu, jung.

Ja, wir Jungs aus der Stadt fragten uns auch, weshalb da unter dem Baldachin der Pfarrer so ganz allein “durch sein Fernglas glotzt” und keinen neben sich auf dem schönen Blumenteppich läßt. Wir (Stadt-) Kinder wurden übel weg gejagt, wenn wir, bevor die Prozession kam, neugierig die kleinen Altäre anschauen wollten.

Nun ja, wir waren halt die Heidenkinder…

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