Als das Deutsche Reich wiederauferstanden war – 2. Teil
Mittwoch, 17. Juni 2026 von Adelinde
Das Allerletzte, was Hitler wünschte, war,
auf einen großen Krieg hinzusteuern.
Sein Volk und besonders seine Generale
waren von einer tiefen Furcht
vor einem solchen Risiko erfüllt.
Liddell Hart
Um Deutschland aus seinem vom Versailler Diktat in den Abgrund gestoßenes Dasein wieder zu seiner eigenen Kraft herauszuholen, führte Hitler das Deut-sche Volk wieder zu dem, was Deutsche begeistert: zu freiwilligem Einsatz fürs Ganze, fürs Volk – an-ders als der Bolschewismus, der uns von außen und innen bedrängte und bedrohte, wie Robert Welldon in seiner Abhandlung über Mysterien ausführt:
Die Initiation des Bolschewismus führt aber dazu, daß die Mitte im Menschen zerstört wird und infolgedessen sein ICH kein men-schenwürdiges Denken und Handeln entwickeln kann.
Dieser Marxismus als äußerer, aber vor allem innerer Feind deutscher Freiheit mußte ausgeschaltet wer-den, wenn das deutsche Aufbauwerk gelingen sollte. Was durch Überzeugungsarbeit nicht gelang, wurde mit Festsetzen in Arbeitslagern versucht zu bewir-ken, die in Deutschland nun vielerorts eingerichtet wurden.
Selbstredend sind diese KL/KZ eine Schande für Deutschland und damit ein gefundenes „Fressen“ für Delmers Greuelpropaganda. Die aber wurde durch Alfred Hitchcocks Lügenfilme eindrucksvoll unter-stützt. Die Berge von Leichen in Bergen-Belsen stammten aus bombardierten deutschen Städten, waren also das Ergebnis der Greueltaten der Alliierten.
Die ausgemergelten Gestalten, die nach der Be-freiung aus den KZ vor die Kameras gezerrt wurden, waren der Bombardierung der Gleise seitens der Alliierten zu „verdanken“, auf denen vorher Nah-rungsmittel in die Lager geschafft worden waren.
Der einzige Führer in Europa, der um Frieden gewor-ben hatte und dazu weitestgehende Angebote zuungunsten seines eigenen Landes gemacht hatte, war der deutsche Führer Adolf Hitler. Doch verge-bens, die Anderen wollten Krieg, um Deutschland darin zu zermalmen. Wie sehr ihre Völker selbst dabei Schaden litten, schien sie nicht zu berühren.
Ich fürchte ein deutsches Friedensangebot mehr als einen Luftangriff,
soll Neville Chamberlain gesagt haben.
Das deutsche Blut wird in einem kommenden Krieg in solchen Strömen vergossen werden, wie das seit der Entstehung der Welt noch nicht gesehen worden ist. (Warschauer Zeitung „Depeza“ am 20.8.1939
Und Theodore Nathan Kaufmann setzt 1941 in seinem Buch „Germany must perish“ noch eins drauf:
Es gibt keine andere Alternative: Deutschland muß verrecken!
Was für eine Herkulesarbeit wartete des Führers innen- und außenpolitisch! Wie wäre das Volk zu seiner Einheit zu führen, die allein ein Bollwerk gegen die marxistische Zersetzung sein konnte! Und nun geschah, was Machthaber gern anstreben, wie wir das auch heute in der BRD erleben: der Ge-sinnungszwang.
Ricarda Huch (1864-1947) hat das miterlebt:
Daß ein Deutscher deutsch empfindet, möchte ich fast für selbstverständlich halten; aber was deutsch ist und wie Deutschtum sich betätigen soll, darüber gibt es verschie-dene Meinungen.
Was die jetzige Regierung als nationale Gesinnung vorschreibt, ist nicht mein Deutschtum. Die Zentralisierung, den Zwang, die brutalen Methoden, die Diffamierung Andersdenkender, das prahlerische Selbstlob halte ich für undeutsch und unheilvoll.
Bei einer so sehr von der staatlich vorge-schriebenen Meinung abweichenden Auffassung halte ich es für unmöglich, in einer staatlichen Akademie zu bleiben.*
*) zitiert von Gerhard Bracke in „Mensch und Maß“ aus der Biographie von Cordula Koepcke, Ricarda Huch – ihr Leben und Werk, Frankfurt am Main 1996
Das hinderte die überwältigende Mehrheit der Deut-schen nicht, dem Führer zu folgen. Kein Mensch kann alles. Hitler hatte die Gabe, die Menschen aufzurütteln und zu begeistern.
Das war die Voraussetzung dafür, sein Werk der Rückführung des Deutschen Volkes aus den Wir-kungen der deutschfeindlichen Beschlüsse von Versailles zum Ziel zu führen.
– So gewann er die uns entrissenen Teile des Deutschen Reiches zurück, bis auf den sog. Polnischen Korridor, weil mit dem kriegswilligen Polen nicht zu reden war.
– Wir wurden wieder wehrhaft durch den Aufbau der Wehrmacht.
– Alle Berufe waren gleich viel wert, wenn sie denn zum Aufbau der deutschen Wirtschaft beitrugen.
– „Kraft durch Freude“ sollte dem Arbeiter zuteil werden.
– Ich erinnere mich immer noch voll Freude an die herrlichen Theater-Aufführungen für uns Kinder der Wehrmachts-Soldaten.
Das Problem waren – wie konnte es anders sein – die „kleinen Hitler“, die teils in ihren Machtpositionen zu weit gingen. Auch Goebbels, der der Präsident der am 22. September 1933 neugeschaffenen „Reichs-kulturkammer“ geworden war, war nun der Herr über ein Gebiet, das künstlerische Freiheit erforderte, aber keine Goebbelsche Gängelung von Künstlern.
So war nach Goebbelschem Geschmack z.B. ein Dirigent wie Wilhelm Furtwängler zugunsten eines Herbert von Karajan zu verdrängen!
So krankte die Kultur im neuen Deutschland. Die Einheitlichkeit der Gesinnung und des Geschmacks widersprach der Freiheit, die allem künstlerischen Schaffen eigen ist und ohne die Kunst überhaupt nicht gültig entstehen kann.
Erich und Mathilde Ludendorff standen dem neuen Zwangsstaat ebenfalls kritisch gegenüber, so daß ihr „Bund für Gotterkenntnis“ einem Verbot zum Opfer fiel. In Hitlers Anfangszeit, als seine „Bewegung“ Fahrt aufzunehmen im Begriff war, bat Gottfried Feder die Philosophin Mathilde von Kemnitz spätere Ludendorff, der Hitler-Bewegung noch dadurch Gehalt zu verleihen, daß sie Hitler aus ihrem 1. philosophischen Werk ein Kapitel vorlas.
Seine Reaktion auf das Vorgelesene war derart, daß die Philosophin sich nicht mehr verzeihen konnte, sich auf die Aktion eingelassen zu haben. Hitler war zu philosophischem Denken unfähig. Er war mit seinem Logos ganz und vordergründig der Erscheinungswelt zugewandt.
Er konnte von da an die Philosophin nicht leiden. Die Philosophin sah kommen, daß die Brutalität dieses „Trommlers“ zunehmen würde. Als er mit Hilfe Roms, dem er sich an den Hals geworfen hatte, an die Macht gekommen war, verbot er denn auch ihren Bund für Gotterkenntnis, den das inzwischen miteinander verheiratete Paar Erich und Mathilde Ludendorff aufgebaut hatte. Ludendorff hatte die Gotterkenntnis als sein Programm bezeichnet.
Erst im Todesjahr Erich Ludendorffs 1937 gab es eine Unterredung Ludendorffs mit Hitler, die dazu führte, daß der Bund seine Öffentlichkeitsarbeit wieder aufnehmen konnte.
Was die Geistesfreiheit und Duldsamkeit anderen Meinungen gegenüber betraf, unterschied sich der nationalsozialistische Staat nicht von anderen Gesinnungsstaaten. Er war jedoch von dem Willen beseelt, das Deutsche Volk wieder aufzurichten und schließlich sich für den Erhalt aller Völker einzusetzen.
Dann kam der Krieg, und alle Auseinandersetzungen über das künstlerische Leben in Deutschland wichen den Notwendigkeiten der Abwehr feindlichen Vernichtungswillens.
„Es kann der Frömmste nicht im Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt“, sagt Schiller. Aber der böse Nachbar kann auch im eigenen Lebensraum zerstörend wirken, wenn z.B. die „Gestapo“ im Inneren wacht und Abweichler verfolgt.
Dennoch: „Mach‘s besser!“ Den Idealzustand eines Volkes schafft allein die freiwillige Geschlossenheit im Willen, das Volk zu erhalten und dem Ganzen zu dienen, eine Geschlossenheit, die aber dem schöpferischen Geist seine Freiheit beläßt.
Dieser Gedanke der Volkserhaltung beseelte die Ludendorffs wie auch Hitler. Es galt, das eigene Volk und die Völker gegenüber dem Vernichtungswillen der Marxisten zu erhalten. Ludendorff starb kurz vor Weihnachten 1937. Zwei Jahre später begann der 2. Weltkrieg.
Sefton Delmers Greuelpropaganda hatte längst das Deutsche Volk verteufelt, das nach dem Willen der Kriegsverbrecher in West und Ost angegriffen und vernichtet werden sollte. Mit vereinten Kräften machten unsere Feinde wahr, was die Warschauer Zeitung „Depeza“ am 20.8.1939 besonders deutlich verkündet hatte (s.o.).
Nach der bedingungslosen Kapitulation der Deutschen Wehrmacht setzten Delmer & Co. ihre Greuelpropaganda fort. Sie erfanden die Kriegs-greuel der Deutschen. Unsere Führungskräfte wurden als Kriegsverbrecher vor das „Nürnberger Tribunal“ geführt.
Der Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel wurde von General Rudenko gefragt, ob er den Befehl kannte,
daß jede Maßnahme gegen Frauen und Kinder ergriffen werden kann.
Keitel:
Maßnahmen schon, insofern, als auch Frauen und Kinder aus den Banden- und Kampfge-bieten zu entfernen waren, niemals irgendwie Grausamkeiten oder Tötungen an Frauen und Kinder. Niemals!
… Es ist niemals einem deutschen Soldaten und einem deutschen Offizier der Gedanke gekommen, Frauen und Kinder zu töten.
Rudenko:
Aber solche Fälle (Massentötungen) hat es Millionen gegeben.
Keitel:
Das ist mir nicht bekannt, und das glaube ich auch nicht.
Vernehmung des Chefs der Reichskanzlei Dr. Hans Heinrich Lammers bezüglich der „Endlösung der Judenfrage“ – Lammers erklärt, daß darunter der Auftrag Hitlers an Himmler zu verstehen sei,
dieser Auftrag bestände im wesentlichen darin, daß die Juden aus Deutschland evakuiert werden sollten.
Bei einer Unterredung mit Hitler habe der Führer gesagt,
ja, es wäre richtig, er hätte Himmler den Auftrag zur Evakuierung erteilt, er wünsche aber im Krieg keinen Vortrag mehr über die Judenfrage.
Lammers:
… daß inzwishen irgendwelche Evakuie-rungen vollzogen worden sind, hatte ich erfahren. Von Tötung von Juden war damals jedenfalls nicht das geringste überhaupt bekannt …
Ankläger Elwyn Jones:
Sie wissen doch, daß Hans Frank zugunsten einer Ausrottungspolitik des jüdischen Volkes gestellt war?
Lammers:
Ob er diese Auffassung gehabt hat oder nicht, das weiß ich nicht. Mir gegenüber hat er das Entgegengesetzte geäußert.
Nicht mit einem Wort hat der Führer von Ermordungen gesprochen, nicht mit einem Wort ist von irgendeinem solchen Plan die Rede gewesen.
Elwyn Jones:
Und ging aus diesem Bericht (Wannsee-konferenz) hervor, daß Eichmann die Vernichtung plante?
Lammers:
Nein, davon stand nichts darin, davon war uns ja auch gar nichts bekannt.
Verteidiger Dr. Kauffmann bezüglich der angeblichen Vernichtung des Judentums:
Ist Ihnen das Konzentrationslager Auschwitz als solches bekannt gewesen? – Wann haben Sie erstmals davon gehört, daß das Lager Auschwitz ein Vernichtungslager sei? –
Der Zeuge Höttl hat in einem Affidavit be-kundet, er habe von Eichmann gehört, daß insgesamt eine Zahl von vier bis fünf Millionen jüdischer Menschen vernichtet sei. Davon in Auschwitz etwa zwei Millionen. Haben Sie derartige Zahlen gehört?
Ernst Kaltenbrunner, promovierter Jurist:
Ich habe niemals derartige Zahlen gehört.
Ankläger Oberst Amen:
Wußten Sie, daß praktisch alle 400.000 Juden in dem Vernichtungslager Treblinka ermordet wurden?
Kaltenbrunner:
Nein.
Verteidiger Dr. Sauter:
Wann haben Sie von der Ausrottung der Juden erfahren?
Reichsjugendführer von Schirach:
Wenn ich damals von einer Ausrottung, daß heißt Vernichtung der Juden, etwas gewußt hätte, so säße ich heute nicht hier. Erfahren habe ich das erste Mal durch folgendes Er-eignis: Dr. Ross kam 1944 und sagte zu mir, daß er aus Auslandszeitungen Anhaltspunkte hätte, daß Massenmorde an Juden im Osten in großem Umfange begangen würden.
Von dieser organisierten Vernichtung, wie wir sie im Prozeß dargestellt bekommen haben, wußte ich nichts.
Ernst Friedrich Christoph Sauckel, NSDAP-Gauleiter in Thüringen:
Ich kann mit bestem Gewissen sagen, daß ich Kenntnis von Grausamkeiten in den KL erst hier bekommen habe nach dem Zusammen-bruch.
Generaloberst Alfred Jodl:
Ich kann nur im vollsten Bewußtsein meiner Verantwortung hier zum Ausdruck bringen, daß ich niemals mit keiner Andeutung, mit keinem Wort, mit keinem Schriftstück, von einer Vernichtung von Juden gehört habe.
… ich habe alle diese Dinge, so wahr ich hier sitze, zum ersten Mal nach Beendigung des Krieges erfahren.
Reichsstatthalter der Ostmark Dr. Arthur Seyß-Inquart:
Der extremste Fall war der, daß die Juden in Lagern gefaßt werden und nach Beendigung des Krieges irgendwo angesiedelt werden.
Kaufmann, Zeuge der Verteidigung:
Ich selbst erfahre von den Judenmaßnahmen, in der Form von diesen Zahlen, hier zum ersten Mal.
Zeuge Hoffmann:
Ich habe erst nach der Kapitulation von diesen Dingen gehört.
Verteidiger Dr. Merkel:
War Ihnen bekannt, daß die Tätigkeit Eichmanns mit dieser biologischen Ausrottung der Juden in Auschwitz unmittelbar zusammenhing?
Hoffmann:
Ich habe, solange ich im Amt war und vor der Kapitulation, von derartigen Problemen nichts gehört.
Generaloberst der Waffen-SS Georg Hausser:
Es klingt unwahrscheinlich, und das Ausland wird es nicht glauben, daß die Angehörigen der Waffen-SS, so wie ich, von den Verbre-chen, die wir hier gehört haben, nichts gewußt haben.
Pelckmann:
Sind Ihnen Herr Zeuge (Reinecke), im Laufe ihrer Untersuchungen Maßnahmen oder Befehle Hitlers oder Himmlers zur biologi-schen Ausrottung des Judentums bekannt geworden?
Reinecke:
Nein, wir haben weder solche Befehle jemals gesehen, noch ist es uns auf Grund unserer Untersuchungsarbeit gelungen, ihrer habhaft zu werden oder sie anderswie zur Kenntnis zu bekommen.
… Wir haben diese Dinge hier zuerst gehört.
Merkwürdig: Die Führungskräfte stimmten darin überein, von einer beabsichtigten Vernichtung des Judentums bis zu den Vorwürfen im Nürnberger Tribunal nie etwas gehört zu haben. Das paßt zu dem Bericht des Reichsprotektors Konstantin Freiherrn von Neurath an Hindenburg vom 19.6.1933 aus London:
Zum ersten Male seit einem Jahre habe ich nun wieder den Boden Londons betreten, und zwar in einem Moment, in dem diese Stadt der Mittelpunkt wichtigen außenpolitischen Geschehes ist. Die führenden Persönlich-keiten von über 60 Staaten sind hier in kritischer Zeit versammelt …
Leider muß ich sagen, daß die Eindrücke, die ich hier empfangen habe, auf das höchste besorgniserregend sind. Auf Grund der Be-richte unserer Missions-Chefs war ich auf manche schlimme Erscheinung, viele be-trübende Vorgänge und störende Urteile des Auslands gefaßt …
Ich habe London kaum wiedererkannt. Ich fand eine Stimmung vor zunächst in der englischen Welt, dann in den internationalen Kreisen, die einen Rückschritt der politischen und seelischen Einstellung Deutschlands gegenüber aufzeigt, der nicht ernst genug zu nehmen ist …
Zusammenfassend muß ich unsere Lage als die einer wachsenden Isolierung kenn-zeichnen. Der Wunsch unserer Gegenspieler, uns in unseren lebenswichtigsten außenpoli-tischen Zielen einzuengen, wird dadurch unterstützt, daß sie uns moralisch bekämp-fen und diesem rücksichslosen Kampf auch Kreise und Nationen erfassen, die rein poli-tisch in keinem Gegensatz zu uns stehen. Eine Atmospäre des Mißtrauens wird um uns verbreitet.
Und auch von Neurath betont:
Wie stark die Überfremdung wichtiger öffentlicher Ämter und Berufe durch sie (die Juden) fortgeschritten war, darüber einige Zahlen …
Das letzte Ziel der deutschen Judenpolitik ist die Auswanderung aller im Reichsgebiet lebenden Juden.
Alle Zitate entnommen der Schrift von Siegfried Verbeke, Die Gesamtlösung – Wer wußte was vom Holocaust? Antwerpen 2023, Verlag Der Schelm
Man muß Hitler und dem „Dritten Reich“ nicht in allem zustimmen, aber die „Judenvernichtung“ kann nicht stattgefunden haben, wenn so viele Führende davon erst nach der Kapitulation 1945 vor dem Nürnberger Tribunal erfahren haben, aber nicht während der Zeit des Nationalsozialismus. Das weist auf Sefton Delmers Greuelpropaganda hin:
Mit Greuelpropaganda haben wir den Krieg gewonnen, und nun fangen wir erst richtig damit an. Wir werden diese Greuelpropa-ganda fortsetzen, wir werden sie steigern, bis niemand mehr ein gutes Wort von den Deut-schen annehmen wird, bis alles zerstört sein wird …
Diese Lügen sind Kriegsverbrechen, und diese Kriegsverbrecher blieben ungeschoren im Gegensatz zu den deutschen Führenden, die „man“ als „Kriegs-verbrecher“ gemordet bzw. über Jahrzehnte, wenn nicht lebenslang weggesperrt hat.
Woher kommen alle diese Widersprüche in den Aussagen der führenden Deutschen zu den Vorwürfen der Alliierten? Aber wir wollen keine Fragen stellen. Wer fragt, sitzt.
Einen Gegenstandpunkt formulierte 1944 das britische „Informations“-Ministerium, eine Institution für Volksaufklärung und Propaganda.
Dies ist ein Brief vom 29. Februar 1944 an die BBC und hochrangige Mitglieder des britischen Klerus vom britischen Informationsministerium [d. h. Propaganda]. Er enthält folgende unmißverständliche Aussage:
„Wir alle kennen die Verbrechen, die die Bolschewiken in den letzten 24 Jahren in Rußland und Osteuropa begangen haben. Es ist unvermeidlich, daß sie dasselbe in Mitteleuropa tun werden. Wir werden ihre Verbrechen vertuschen, indem wir Lügen über die Deutschen verbreiten. Die Öffentlichkeit ist nicht mehr so dumm wie früher, unsere Lügen werden besser sein. Sie (BBC, Kirche) müssen diese Lügen verbreiten, und zwar überzeugend!
„Sehr geehrter Herr,
ich bin vom Ministerium angewiesen, Ihnen das folgende Rundschreiben zuzusenden:
Es ist oft die Pflicht guter Bürger und frommer Christen, über die Eigenheiten derer, die mit uns verbunden sind, hinwegzusehen.
Aber es kommt die Zeit, in der solche Eigenheiten, obwohl sie in der Öffentlichkeit noch geleugnet werden, berücksichtigt werden müssen, wenn unser Handeln gefragt ist.
Wir kennen die Herrschaftsmethoden des bolschewistischen Diktators in Rußland selbst, beispielsweise aus den Schriften und Reden des Premierministers selbst während der letzten zwanzig Jahre. Wir wissen, wie sich die Rote Armee 1920 in Polen und erst kürzlich in Finnland, Estland, Lettland, Galizien und Bessarabien verhalten hat.
Wir müssen daher berücksichtigen, wie sich die Rote Armee mit Sicherheit verhalten wird, wenn sie Mitteleuropa überrennt. Wenn keine Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, werden die offensichtlich unvermeidlichen Schrecken, die daraus resultieren werden, die öffentliche Meinung in diesem Land übermäßig belasten.
Wir können die Bolschewiki nicht reformieren, aber wir können unser Bestes tun, um sie – und uns selbst – vor den Folgen ihrer Taten zu bewahren. Die Enthüllungen des letzten Vierteljahrhunderts werden bloße Leugnungen unglaubwürdig machen. Die einzige Alternative zur Leugnung besteht darin, die öffentliche Aufmerksamkeit von dem gesamten Thema abzulenken.
Die Erfahrung hat gezeigt, daß die beste Ablenkung eine gegen den Feind gerichtete Propaganda über Greueltaten ist. Leider ist die Öffentlichkeit nicht mehr so empfänglich wie zu Zeiten der „Leichenfabrik“, der „verstümmelten belgischen Babys“ und der „gekreuzigten Kanadier“.
Wir bitten Sie daher eindringlich um Ihre Mitarbeit, um die öffentliche Aufmerksamkeit von den Taten der Roten Armee abzulenken, indem Sie die verschiedenen Anschuldigungen gegen die Deutschen und Japaner, die vom Ministerium in Umlauf gebracht wurden und werden, von ganzem Herzen zu unterstützen.
Ihre Bekundung des Glaubens daran könnte andere überzeugen.
Ich bin, sehr geehrter Herr, Ihr ergebener Diener, (unterzeichnet) H. HEWET, STELLVERTRETENDER SEKRETÄR
Das Ministerium kann keinerlei Korrespondenz zu dieser Mitteilung führen, die nur verantwortlichen Personen zugänglich gemacht werden sollte.“