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Lang, lang ist’s her, was soll uns ein geheimnisvoller Mordfall vom Mai des Jahres 1805 heute noch bewegen? Doch es handelt sich beim Opfer um keinen Geringeren als Friedrich Schiller.

Der teure Name
Rührt jede Brust mit neuem Grame,

heißt es in Schillers Ballade Die Kraniche des Ibykus, in der der antike Mordfall des griechischen Dichters Ibykus geschildert wird.

Scharaden im Faust, der Tragödie 2. Teil, von Goethe

Was Spielerei mit Wörtern, Silben, Buchstaben sein kann, eine Scharade, verwendet Goethe im Faust II, um im Mordfall Schiller in versteckter Form eine Zeugenaussage zu machen.

Das verdeutlichte kürzlich Armin Risi in der Zeitschrift mysterie 1/11, nachdem aber bereits Studienrat Dr. H. Kaben die betreffenden Verse auf Scharaden untersucht und u. a. der Arzt Henning Fikentscher eine gründliche, umfassende Recherche des Mordfalles in Buchform abgeliefert hatte.

Unter der Überschrift, die auch die berühmte Ballade von Schiller trägt,

DIE KRANICHE DES IBYKUS,

womit Goethe unmittelbar auf Schiller hinweist, schreibt Goethe die Verse:

Mordgeschrei und Sterbeklagen!
Ängstlich Flügelflatterschlagen!
Welch ein Ächzen, welch Gestöhn
Dringt herauf zu unsern Höhn!
Alle sind sie schon ertötet,
See von ihrem Blut geröthet.
Mißgestaltete Begierde
Raubt des Reihers edle Zierde.
Weht sie doch schon auf dem Helme
Dieser Fettbauch-Krummbein-Schelme.
Ihr Genossen unsres Heeres,
Reihenwanderer des Meeres,
Euch berufen wir zur Rache
In so nahverwandter Sache.
Keiner spare Kraft und Blut,
Ewige Feindschaft dieser Brut!

Die 5 Verse unter der Zeile „Mordgeschrei und Sterbeklagen“ lassen sich restlos in Scharaden auflösen. Es bleibt kein Buchstabe übrig, und jede Zeile ergibt einen Hinweis auf die Ermordung Schillers. Das macht Armin Risi deutlich:

1. Zeile: Ängstlich Flügelflatterschlagen

aengstlich fluegelflatterschlagen > Schiller
bleiben die Buchstaben: aengst ch fluegelflatt agen > Fluch gegen
bleiben die Buchstaben: aengst elflatt a > Engel
bleiben die Buchstaben: ast flatt a > Fatalstat (= Mord)

Fatalstat: Fluch gegen Engel Schiller

2. Zeile: Welch ein Ächzen, welch Gestöhn

welch ein aechzen, welch gestoehn > Welche gesehn
in aechzen, welch to > lechzen
in a we ch to > Aconit weh

Welche Aconit gesehn, wehlechzen

3. Zeile: Dringt herauf zu unsern Höhn

dringt herauf zu unsern hoehn > Gift
dr n herau zu unsern hoehn > Herz Haus
dr n u unern oehn > und Urne
rn oehn > er ohn’n

Gift: er ohn’ Herz und Urnenhaus

4. Zeile: Alle sind sie schon ertötet

alle sind sie schon ertötet > Schiller
a e snd sie on tötet > sie töteten
a s d on > so da n

So töteten sie da Schillern

Armin Risi bemerkt hierzu,

wie Goethe den verborgenen Satz konstruierte, indem er das künstliche Wort „ertötet“ schuf. Ohne Verschlüsselung hätte er einfach „getötet“ schreiben können. Er benötigte die Buchstaben „er“ jedoch für die Codierung des Namens von Schiller!

5. Zeile: See von ihrem Blut geröthet

see von ihrem blut geroethet > Goethe
see von ihrem blut ert > Blut Ehre von
see im rt > ist Meer

Goethe: Ehre ist Meer von Blut

Goethe verrät also verschlüsselt in einer Scharade:

Fatalstat: Fluch gegen Engel Schiller.
Welche Aconit gesehn, wehlechzen.
Gift: er ohn’ Herz und Urnenhaus,
So töteten sie da Schillern.
Goethe: Ehre ist Meer von Blut

Über

Aconit – Aconitum napellus, Eisenhut –

lesen wir bei Wikipedia:

Der Blaue Eisenhut ist eine jener Giftpflanzen, deren Substanzen während Jahrhunderten für Morde eingesetzt wurden.

Goethe nennt Schiller einen „Engel“

Schillers Ballade Die Kraniche des Ibykus handelt erstens ebenfalls von einem gotterfüllten Dichter, der ermordet wird:

Zum Kampf der Wagen und Gesänge,
Der auf Korinthus’ Landesenge
Der Griechen Stämme froh vereint,
Zog Ibykus, der Götterfreund.
Ihm schenkte des Gesanges Gabe,
Der Lieder süßen Mund Apoll,
So wandert’ er, an leichtem Stabe,
Aus Rhegium, des Gottes voll.

Zum zweiten hebt

Thomas Mann

in seinem Buch Versuch über Schiller 1955 –

Zum 150. Todestag des Dichters – seinem Andenken in Liebe gewidmet –

die Stelle im Faust II hervor, wo Goethe von Herkules spricht:

Von Herkules willst nichts erwähnen?

läßt Goethe Faust den Zentaur Chiron fragen, der soeben „die Tüchtigsten“ unter „den heroischen Gestalten“ genannt, aber Herkules unerwähnt gelassen hat. Wörtlich:

FAUST :

Von Herkules willst nichts erwähnen?

CHIRON :

Oh weh! Errege nicht mein Sehnen …
Ich hatte Phöbus nie gesehn,
Noch Ares, Hermes, wie sie heißen;
Da sah ich mir vor Augen stehn,
Was alle Menschen göttlich preisen.
So war er ein geborner König,
Als Jüngling herrlichst anzuschaun;
Dem ältern Bruder untertänig
Und auch den allerliebsten Fraun.
Den zweiten zeugt nicht Gäa wieder,
Nicht führt ihn Hebe himmelein;
Vergebens mühen sich die Lieder,
Vergebens quälen sie den Stein.

Dazu bemerkt Thomas Mann:

Wer ist dieser Herkules, um den sich vergebens die Lieder mühen, um den „sie vergebens den Stein quälen“? Man glaubt es zu wissen, man weiß es.

Und daß Goethe den verewigten Freund im Bilde des Herkules, des zu den Göttern erhobenen Mannes der zwölf Taten sah, läßt vermuten, daß er von dem Traume wußte, den Schiller lange gehegt hat: dem Traum einer olympischen Idylle, welche die himmlische Hochzeit des Sohnes des Zeus und der Alkmene mit Hebe, der trankspendenden Göttin der Jugend hätte behandeln sollen, und die dem Dichter „als Höchstes“ vorschwebte. (Hrvh. von Adelinde)

Goethe wußte also von der Sehnsucht Schillers nach dem Höchsten.

Bei all der Geheimniskrämerei werden in der Scharaden-Strophe wohl noch

weitere Stellen von Bedeutung für die Zeugenaussage Goethes

sein. Für mich ergeben sich die Fragen:

  • Ist der „Reiher“ der Dichter, der Verse aneinander reiht?
  • Wer sind die „Fettbauch-Krummbein-Schelme“, die Goethe als Mörder hinstellt, sie sich obendrein mit des „Reihers“ „edler Zierde“ auf ihrem Helm schmücken?
  • Sind die „Reihenwanderer des Meeres“ die ziehenden Kraniche, die in Schillers Ballade Zeugen des Mordfalles sind und die „Rache“ – die Zuführung der Mörder zu ihrer Strafe – auslösen, nachdem der Name ihres Opfers „wie im Meere Well auf Well“ „von Mund zu Munde schnell“ durchs Theaterrund von Korinth gelaufen war? Die betreffenden Strophen lauten bei Schiller:

Da hört man auf den höchsten Stufen
Auf einmal eine Stimme rufen:
„Sieh da! Sieh da, Timotheus,
Die Kraniche des Ibykus!“ –
Und finster plötzlich wird der Himmel,
Und über dem Theater hin
Sieht man in schwärzlichtem Gewimmel
Ein Kranichheer vorüberziehn.

„Des Ibykus!“ – Der teure Name
Rührt jede Brust mit neuem Grame,
Und, wie im Meere Well auf Well,
So läuft’s von Mund zu Munde schnell:
„Des Ibykus, den wir beweinen,
Den eine Mörderhand erschlug!
Was ist’s mit dem? Was kann er meinen?
Was ist’s mit diesem Kranichzug?“ –

Und lauter immer wird die Frage,
Und ahnend fliegt’s mit Blitzesschlage
Durch alle Herzen. „Gebet acht!
Das ist der Eumeniden Macht!
Der fromme Dichter wird gerochen,
Der Mörder bietet selbst sich dar!
Ergreift ihn, der das Wort gesprochen,
Und ihn, an den’s gerichtet war.“

Doch dem war kaum das Wort entfahren,
Möcht er’s im Busen gern bewahren;
Umsonst, der schreckenbleiche Mund
Macht schnell die Schuldbewußten kund.
Man reißt und schleppt sie vor den Richter,
Die Szene wird zum Tribunal,
Und es gestehn die Bösewichter,
Getroffen von der Rache Strahl.

  • Will Goethe mit der Zeile „ohn Herz und Urnengrab“ sagen, daß Schillers Leiche das Herz entnommen und sie dann in einem Massengrab, in der Weimarer Fürstengruft, dem „Kassengewölbe“, versenkt worden war?
  • In so „nahverwandter Sache“ wünscht Goethe „ewige Feindschaft dieser Brut“ der „Fettbauch-Krummbein-Schelme“? „Keiner spare Kraft und Blut“. Hatte Goethe die von ihm geforderte Kraft, den Mut, sich dem Treiben entgegenzustellen? Warum versteckt er sich hinter Scharaden?

Der Hinweis Thomas Manns auf den Zusammenhang der Stellen in Faust II mit Schiller brachte den

Arzt Henning Fikentscher

auf die Spur, selbst weiterzuforschen. Das bezeugt er in seinem Buch Zur Ermordung Friedrich Schillers – Der heutige Stand der Forschung über Friedrich Schillers sterbliche Reste und die Ursachen seines Todes: Er

… wäre kaum ohne den Fingerzeig Thomas Manns auf den Gedanken gekommen, daß Goethe just in der Chironszene Schiller verschlüsselt haben konnte. Einmal darauf gelenkt, ergab die Nachprüfung, daß 157 Verse sich auf Schiller zu beziehen scheinen.

Die Entdeckung, daß Goethe sogar das Gift nannte, mit dem Schiller beseitigt worden sein soll, stammte von den Kollegen und Internisten Dr. med. D. Kerner und Dr. med. G. Duda.

Die Leugner des Schillermordes berufen sich auf den Obduktionsbericht des Dr. Huschke.

Dessen Schlußfolgerung wurde in die Welt gesetzt und bis heute wiederholt:

Bei diesen Umständen muß man sich wundern, daß der arme Mann so lange hat leben können.

Was hatte Dr. Huschke herausgefunden? Er schreibt:

1. Die Rippenknorpel waren durchgängig und zwar sehr stark verknöchert.

2. Die linke Lunge mit der Pleura in dieser ganzen Brusthöhle und mit dem Herzbeutel so ligamentartig verbunden, daß diese Verwachsungen kaum mit dem Messer gut zu trennen waren. Diese Lunge selbst war faul, brandig und wie man sah, schon längst desorganisiert.

3. Die rechte Lunge war besser, aber doch durch und durch mit Eiterpunkten versehen. Sie sah wie Marmor, und bei dem Drucke kamen an allen Orten Eiterpunkte zum Vorschein.

4. Das Herz stellte einen leeren Beutel vor und hatte sehr viele Runzeln, war häutig ohne Muskelsubstanz. Diesen häutigen Sack konnte man in kleine Stücke zerflocken.

5. Die Leber natürlich, nur die Ränder brandig.

6. Die Gallenblase noch einmal so groß als im natürlichen Zustande. Die Blase von Galle strotzend.

7. Die Milz um zwei Dritteile größer als im natürlichen Zustande.

8. Der vordere konkave Rand der Leber mit allen nahe liegenden Theilen bis zum Rückgrat verwachsen.

9. Die linke und rechte Niere in ihrer Substanz aufgelöst und völig verwachsen.

10. Auf der rechten Seite alle Därme mit dem Peritonäum verwachsen, nicht so stark auf der linken Seite.

11. Urinblase und Magen waren allein natürlich.

Die Schlußfolgerung für mich ist: Mit einem derartigen Zustand der Innereien, besonders mit einem leeren, muskellosen Herzbeutel, der sich „in kleine Stücke zerflocken“ läßt, kann kein Mensch leben. Schiller aber soll damit jahrelang seine bedeutenden Werke geschaffen haben, allein – wie „ehrfürchtig“ geraunt wird – „aus der Kraft seines Geistes“?

Bei aller Liebe: Das ist auch bei einem Dichter wie Schiller ein Ding der Unmöglichkeit.

Wer war dieser Dr. Wilhelm Huschke?

Schiller war erkrankt und gestorben zu einem Zeitpunkt, als sein langjähriger Hausarzt Dr. Stark verreist war. Statt seiner erschien – ungerufen – Dr. Huschke zur Leichenbeschau. Diesen Arzt hatte die Familie Schiller nie zu Rate gezogen.

Fikentscher:

Dr. Huschke war Leibarzt des Herzogs und Betreuer der Mitglieder der Loge Amalia.

Über die Logenzugehörigkeit des Herzogs berichtet Wikipedia:

Am 5. Februar 1782 wurde er in der Loge Amalia in Weimar Freimaurer und im Dezember desselben Jahres unter dem Namen „a Falcone albo“ Ritter der Strikten Observanz … Am 10. Februar 1783 trat er dem Illuminatenorden mit dem Namen „Aeschylus“ bei und stieg in ihm bis zum „Regenten“ auf.

Da auch Goethe dieser Loge angehörte (mehr >) – er wurde ebenfalls Illuminat -, waren somit Herzog Carl August, Goethe und Huschke Logenbrüder.

Daß Huschke in Weimar keinen besonders guten Ruf hatte, läßt Schiller in einem Brief vom 28.10.1801 an seinen Jugendfreund Dr. med. von Hoven durchblicken:

Als praktischer Arzt wäre gewiß etwas für dich zu tun, wenn es nur anginge, daß du festen Fuß bekämst. Die öffentliche Meinung ist für keinen der hiesigen Ärzte und wer es kann, läßt Dr. Stark von Jena kommen.

Charlotte Schiller war, als ihr Mann gestorben war, überdies merkwürdigerweise nicht zu Hause. Fikentscher:

Unbekannt ist der Aufenthaltsort von Charlotte Schiller, Caroline v. Wolzogen und den vier Kindern vom Vormittag des 10. Mai bis zur Nacht des 12./13. Mai. Nachweisbar ist nur, daß sie sich ab 13. Mai im Hause v. Wolzogens befanden, wo Charlotte krank darniederlag.

Unbekannt ist, wer oder was Charlotte dazu gebracht hat, das Trauerhaus und Schillers Leiche zu verlassen und zu v. Wolzogens umzuziehen.

Niemand hatte Dr. Huschke beauftragt, Schillers Leiche aufzuschneiden. Ob er sie wirklich aufgeschnitten hat, ist fraglich.

Der Sachverständige Henning Fikentscher stellt fest:

Dr. Huschkes Sektionsbericht läßt mehr Fragen offen, als er beantwortet. Eine Vollsektion in Schillers Wohn- und Schlafstube, auf dem Bett oder Sofa war gar nicht auszuführen, ohne daß die Angehörigen etwas davon bemerkten oder erfuhren.

Wo soll Dr. Huschke die Eingeweide gelassen haben? Hat er sie wieder in die Körperhöhlen zurückgelegt und vernäht, oder in die Abtrittkuhle bringen oder im Garten vergraben lassen? Mit größter Wahrscheinlichkeit war das nicht erforderlich, weil überhaupt keine Vollsektion stattgefunden hat.

Um das Herz zu entnehmen, brauchte Dr. Huschke nur vom Oberbauchschnitt einzugehen. Er drückte sich darüber so unbestimmt aus, daß nicht zu erkennen ist, wer das Herz entnahm, wer es zerpflückte, wo und wann das geschah. Die Schilderung läßt offen, daß Dr. Huschke das Herz in seiner Tasche mitnahm und daß es irgendwo anders, vielleicht auch von andern „zerstückelt” wurde.

Konnte dieser Arzt es mit seiner Berufsehre vereinbaren, sich derart bloßzustellen? Woher wollte er als Arzt, der Schiller nie vorher betreut hatte, wissen, daß dieser

lange einen elenden Körper gehabt und ungesund gewesen war?

Fikentscher recherchierte:

Während der Jahrzehnte von Dr. Huschkes Praxis hatte es unter den 7000 Einwohnern von Weimar mit rd. 4000 Todesfällen Hunderte von Kranken gegeben, die „lange einen elenden Körper gehabt und ungesund gewesen waren“, ohne daß Dr. Huschke einen davon sezierte, um die genaue Todesursache zu ergründen.

… Schiller war für Dr. Huschke kein medizinisch „interessanter Fall“. Er hat sich nicht nach dem Beginn der Krankheit erkundigt, hat dem Stuhlgang und dem tagelangen Erbrechen keine Bedeutung beigemessen, so daß er im Krankenbericht es nicht der Mühe wert hielt, es zu erwähnen. Er hat bei seiner eigenen Behandlung weder dem Wasserlassen, noch dem Stuhlgang Beachtung geschenkt, noch den Bauch untersucht, den Harn nicht begutachtet.

Fikentscher erwähnt auch die übliche Praxis, daß bei Obduktionen mindestens ein weiterer Kollege als Zeuge anwesend ist:

Meist wurde angenommen, daß der junge Dr. med. Gottfried Herder, der Sohn des Oberkonsistorialrates, Dr. Huschke bei der Sektion geholfen habe. Eine Bestätigung seiner Hilfe war von ihm nicht mehr lange zu erwarten, weil er, erst 32 Jahre alt, genau ein Jahr nach Schiller starb. Er hat nichts darüber hinterlassen.

Merkwürdig! Fikentscher weiter:

Dr. Huschke erwähnt ihn nicht, sondern gebrauchte nur das mehrdeutige Wörtchen „wir“, was der Pluralis modestiae des älteren Sprachgebrauchs sein, aber ebensogut den Hilfsdiener M. Färber bezeichnen konnte.

Da der Sektionsbericht der Krankengeschichte vollkommen widerspricht, kann er nur frei erfunden gewesen sein. Dr. Huschke hatte keinen Grund, einen Konsilarius und Mitwisser zu einer Sektion hinzuzuziehen, über die er einen Falschbericht schreiben wollte.

Es ist dagegen nicht unmöglich, daß er hinterher Dr. Gottfried Herder um kollegiale Schützenhilfe bat, seine Zeugenschaft andeutend zuzugeben, wenn er danach gefragt wurde.

Der Anschein einer Sektion durch zwei Ärzte gab dem Bericht den Anstrich eines echten Protokolls.

Die einzige schriftliche Ausfertigung des Berichts stand in dem Brief an den Herzog, und gerade hierin hütete sich Dr. Huschke, den Namen eines Mittäters zu nennen oder gar, ihn mit unterschreiben zu lassen.

Diese Tatsache, daß Huschke den Bericht ausgerechnet an den Herzog sandte, kommentiert Fikentscher mit der Feststellung:

Unbekannt ist der Grund, warum Dr. Huschke dem Herzog einen Obduktionsbefund nach Leipzig schrieb, obwohl der als Laie damit nichts anfangen konnte.

Unbekannt ist der Grund, warum Dr. Huschke den Obduktionsbericht so abfaßte, daß sich die Einzelangaben widersprachen und der Bericht im ganzen mit der Krankengeschichte unvereinbar ist. Es kann daraus kein ärztlich-wissenschaftlicher Schluß auf Schillers Todeskrankheit gezogen werden.

Dem ganzen Gerede von Schillers „lange elendem Körper“ stehen wichtige Zeugenaussagen entgegen:

1. Goethe:

Er war ein prächtiger Mensch, und bei völligen Kräften ist er von uns gegangen.

2. Charlotte Schiller

geb. von Lengefeld, am 28. April 1805, also 11 Tage vor Schillers Tod, bei Hofe:

Ich half ihn schmücken und freute mich seines gesunden Aussehens und seiner stattlichen Figur im grünen Galakleide.

Vieles gäbe es zu dem Mordfall noch zu sagen, vor allem zu den schauerlichen Berichten vom Umgang mit Gebeinen, die Schiller zugesprochen wurden, nachdem der Weimarer Bürgermeister Dr. Carl Leberecht Schwabe vor der Einebnung des Kassengewölbes 1826 Schillers Gebeine hatte retten wollen, um sie einer würdigen Beisetzung in einem Einzelgrab zuführen zu können, wie es auch all die Jahre der Wunsch Charlotte Schillers gewesen war.

Denn jetzt begann eine makabre Betrugsgeschichte, die ihresgleichen in der Geschichte der Menschheit sucht.

Wer sich näher darüber unterrichten möchte, dem sei die gründliche wissenschaftliche Recherche Henning Fikentschers zur Lektüre empfohlen, die er im o. a. Buch veröffentlicht hat.

Mich bewegt hauptsächlich noch

die merkwürdige Rolle Goethes

in dem ganzen Geschehen. Bei Wikipedia lesen wir:

Den Tod Schillers im Jahr 1805 empfand Goethe als entschiedenen Verlust. In dieser Zeit setzten ihm zudem verschiedene eigene Krankheiten (Gesichtsrose, Nierenkoliken) zu.

Sie werden in ursächlichem Zusammenhang mit dem Mord an Schiller gestanden haben. Wieviel wußte Goethe von Planung und Durchführung des Verbrechens?

Warum durchkreuzte er als Minister des Herzogs von Weimar das ehrbare Vorhaben des Bürgermeisters Schwabe, der im Einvernehmen mit der Familie Schiller bereits einen Einzelgrabplatz ausgesucht hatte und auf eigene Kosten ein Denkmal über dem Grab errichten wollte? Fikentscher:

Schwabe mußte den Schädel am 16.9.1826 an Goethe abliefern, und am 17.9. wurde der Schädel in einem Staatsakt in der Großherzoglichen Bibliothek niedergelegt.

Einige Tage danach ließ Minister Goethe durch den Prosektor Schröter/Jena die übrigen Gebeine Schillers in der Massengruft aufsammeln.

Schröter brachte es binnen weniger Stunden fertig, etwa die Hälfte der Knochen, die zu einem Skelett gehörten, zusammenzusuchen. Goethe hatte dem Prosektor einen Schädel gegeben, dessen Reinigung angeblich zwei Tage erforderte. Das war begreiflich. Schillers Schädel, den der Bürgermeister abgeliefert hatte, besaß noch das vollständige Gebiß bis auf einen fehlenden Mahlzahn.

Dem Schädel, den der Prosektor herzurichten hatte, fehlten jedoch acht Zähne, oben 6 und unten zwei, so daß Schröter 7 falsche Zähne zurechtfeilen und einsetzen mußte, um den Schädel schillerähnlich zu machen. Diese Fälschung kam erst 1961 zu Tage, als der Biologe Herbert Ullrich als Dolmetscher des sowjetischen Anthropologen Gerassimow Gelegenheit hatte, die Schillerschädel zu untersuchen.

Den Schillerschädel aus der Bibliothek hatte Goethe schon acht Tage nach der feierlichen Niederlegung an sich genommen und in seiner Wohnung verborgen, wo ihn Wilhelm v. Humboldt am 30.12. 1826 als einziger fremder Gast zu sehen bekam.

König Ludwig I. von Bayern wiederum war der einzige Fremde, dem Goethe den gefälschten Schillerschädel im Sockelkasten der Schillerbüste der Bibliothek zeigte. Goethe konnte ihm den Wunsch nicht gut abschlagen, dessen Erfüllung ungefährlich war. Der König konnte einen gefälschten Schillerschädel vom echten nicht unterscheiden.

Durch den Vorwurf König Ludwigs, daß Schillers Schädel als Schaustück „wie Münzen oder ähnliche Raritäten“ behandelt würde, sah sich der Großherzog genötigt, den Schillergebeinen einen Platz in seiner Familiengruft einzuräumen.

Am 16.12.1827 wurden sie dort in einem Staatsakt beigesetzt, wobei Bürgermeister Schwabe sich vor Verschluß des Sarges eigens überzeugte, daß auch wirklich der Schädel, den er geborgen und Goethe abgeliefert hatte, darin lag.

Vor der 3. Beisetzung Schillers in der Fürstengruft wünschte der Großherzog, daß von dem Schädel eine Gipsabformung gemacht werde. Goethe ließ durch den Former Kauffmann einen vorzüglichen Abguß des Schädels mit den gefälschten Zähnen anferigen, dessen Nachgüsse auf der ganzen Welt als “Schillerschädel” Verbreitung fanden.

Als der Schillersarg der Fürstengruft 1959 wegen angeblicher Fäulnisschäden geöffnet wurde, lag der Schädel mit den gefälschten Zähnen darin, der mit dem Kauffmannschen Gipsabguß genau übereinstimmte.

Der echte Schillerschädel ist nie wieder zum Vorschein gekommen.

Zum Verlust nicht nur des Schädels, sondern auch zahlreichen diesbezüglichen Quellenmaterials gehören auch die Lücken in Goethes Tagebuch. Zwar finden sich (nach Fikentscher)

Tagebucheintragungen über Schillers Schädel vom 24./26./27. und 28. September 1826(, die) ergeben, daß Prosektor Schröter/Jena und Museumsdiener Färber einen Schädel in den Händen hatten, daß sie 2 Tage mit dessen Reinigung zubrachten, am 27.9. damit fertig waren und einen Entgelt bekamen.

Aber:

Obwohl Goethe in seinem Tagebuch sonst jede Kleinigkeit zu vermerken pflegte, fehlen merkwürdigerweise Eintragungen

  • über den Empfang von Schillers Schädel aus Bürgermeister Schwabes Hand
  • über den Empfang der Ganzkopf-Totenmaske (Weimarer Maske),
  • über die Nicht-Teilnahme an der Beisetzung in der Bibliothek
  • über die Entwendung des Schädels aus dem Sockelkasten in der Bibliothek und dessen Verbringen in Goethes Wohnung
  • über die Herkunft des falschen Schädels mit 8 Zahnlücken
  • über den Auftrag an Prosektor Schröter, die Zahnlücken zu beseitigen,
  • über den Auftrag, Schillers Skelett in der Kassengruft zusammenzusuchen
  • über die Unterschrift unter Schröters Protokoll und die Prüfung der Knochen
  • über die Vertauschung des falschen Schädels gegen den echten vor dem 16.12.1827
  • über die Nicht-Teilnahme an der Beisetzung in der Fürstengruft
  • über die Rückvertauschung der Schädel nach dem Staatsakt vom 16.12.1827
  • über den Verbleib des echten Schillerschädels.

Auch hier die Geheimniskrämerei Goethes! Was hatte er zu verbergen? Warum hat er in diesem makabren Spiel mitgespielt? Wäre unser „Dichterfürst“ nicht viel verehrungswürdiger, wenn er wie Sapieha in Schillers Demetrius Rückgrat gezeigt, selbst “Kraft und Blut” eingesetzt und gesagt hätte:

Will sich Niemand
erheben für das Recht? Nun so will ich’s.
Zerreißen will ich das Geweb der Arglist;
Aufdecken will ich Alles, was ich weiß.

Stattdessen bastelte er weiter an seiner „Klassischen Walpurgisnacht“ mit den geheimnisvollen Scharaden des Faust II. 30 Jahre lang hat er allein an ihr gefeilt, am gesamten Faust gut 58 Jahre! Dann versiegelte er sein Werk, um der Nachwelt zu überlassen, seine Rätsel aufzulösen.

Wenden wir uns Erhebenderem zu! Hier dem vollen Wortlaut von Schillers Ballade

Die Kraniche des Ibykus

Zum Kampf der Wagen und Gesänge,
Der auf Korinthus’ Landesenge
Der Griechen Stämme froh vereint,
Zog Ibykus, der Götterfreund.
Ihm schenkte des Gesanges Gabe,
Der Lieder süßen Mund Apoll,
So wandert’ er, an leichtem Stabe,
Aus Rhegium, des Gottes voll.

Schon winkt auf hohem Bergesrücken
Akrokorinth des Wandrers Blicken,
Und in Poseidons Fichtenhain
Tritt er mit frommem Schauder ein.
Nichts regt sich um ihn her, nur Schwärme
Von Kranichen begleiten ihn,
Die fernhin nach des Südens Wärme
In graulichtem Geschwader ziehn.

„Seid mir gegrüßt, befreundte Scharen!
Die mir zur See Begleiter waren,
Zum guten Zeichen nehm ich euch,
Mein Los, es ist dem euren gleich.
Von fernher kommen wir gezogen
Und flehen um ein wirtlich Dach.
Sei uns der Gastliche gewogen,
Der von dem Fremdling wehrt die Schmach!“

Und munter fördert er die Schritte
Und sieht sich in des Waldes Mitte,
Da sperren, auf gedrangem Steg,
Zwei Mörder plötzlich seinen Weg.
Zum Kampfe muß er sich bereiten,
Doch bald ermattet sinkt die Hand,
Sie hat der Leier zarte Saiten,
Doch nie des Bogens Kraft gespannt.

Er ruft die Menschen an, die Götter,
Sein Flehen dringt zu keinem Retter,
Wie weit er auch die Stimme schickt,
Nichts Lebendes wird hier erblickt.
„So muß ich hier verlassen sterben,
Auf fremdem Boden, unbeweint,
Durch böser Buben Hand verderben,
Wo auch kein Rächer mir erscheint!“

Und schwer getroffen sinkt er nieder,
Da rauscht der Kraniche Gefieder,
Er hört, schon kann er nichts mehr sehn,
Die nahen Stimmen furchtbar krähn.
„Von euch, ihr Kraniche dort oben,
Wenn keine andre Stimme spricht,
Sei meines Mordes Klag erhoben!“
Er ruft es, und sein Auge bricht.

Der nackte Leichnam wird gefunden,
Und bald, obgleich entstellt von Wunden,
Erkennt der Gastfreund in Korinth
Die Züge, die ihm teuer sind.
„Und muß ich dich so wiederfinden,
Und hoffte mit der Fichte Kranz
Des Sängers Schläfe zu umwinden,
Bestrahlt von seines Ruhmes Glanz!“

Und jammernd hören’s alle Gäste,
Versammelt bei Poseidons Feste,
Ganz Griechenland ergreift der Schmerz,
Verloren hat ihn jedes Herz.
Und stürmend drängt sich zum Prytanen
Das Volk, es fordert seine Wut,
Zu rächen des Erschlagnen Manen,
Zu sühnen mit des Mörders Blut.

Doch wo die Spur, die aus der Menge,
Der Völker flutendem Gedränge,
Gelocket von der Spiele Pracht,
Den schwarzen Täter kenntlich macht?
Sind’s Räuber, die ihn feig erschlagen?
Tat’s neidisch ein verborgner Feind?
Nur Helios vermag’s zu sagen,
Der alles Irdische bescheint.

Er geht vielleicht mit frechem Schritte
Jetzt eben durch der Griechen Mitte,
Und während ihn die Rache sucht,
Genießt er seines Frevels Frucht.
Auf ihres eignen Tempels Schwelle
Trotzt er vielleicht den Göttern, mengt
Sich dreist in jene Menschenwelle,
Die dort sich zum Theater drängt.

Denn Bank an Bank gedränget sitzen,
Es brechen fast der Bühne Stützen,
Herbeigeströmt von fern und nah,
Der Griechen Völker wartend da,
Dumpfbrausend wie des Meeres Wogen;
Von Menschen wimmelnd, wächst der Bau
In weiter stets geschweiftem Bogen
Hinauf bis in des Himmels Blau.

Wer zählt die Völker, nennt die Namen,
Die gastlich hier zusammenkamen?
Von Theseus’ Stadt, von Aulis’ Strand,
Von Phokis, vom Spartanerland,
Von Asiens entlegener Küste,
Von allen Inseln kamen sie
Und horchen von dem Schaugerüste
Des Chores grauser Melodie,

Der streng und ernst, nach alter Sitte,
Mit langsam abgemessnem Schritte,
Hervortritt aus dem Hintergrund,
Umwandelnd des Theaters Rund.
So schreiten keine irdschen Weiber,
Die zeugete kein sterblich Haus!
Es steigt das Riesenmaß der Leiber
Hoch über menschliches hinaus.

Ein schwarzer Mantel schlägt die Lenden,
Sie schwingen in entfleischten Händen
Der Fackel düsterrote Glut,
In ihren Wangen fließt kein Blut.
Und wo die Haare lieblich flattern,
Um Menschenstirnen freundlich wehn,
Da sieht man Schlangen hier und Nattern
Die giftgeschwollenen Bäuche blähn.

Und schauerlich gedreht im Kreise
Beginnen sie des Hymnus Weise,
Der durch das Herz zerreißend dringt,
Die Bande um den Sünder schlingt.
Besinnungsraubend, herzbetörend
Schallt der Errinyen Gesang,
Er schallt, des Hörers Mark verzehrend,
Und duldet nicht der Leier Klang:

Wohl dem, der frei von Schuld und Fehle
Bewahrt die kindlich reine Seele!
Ihm dürfen wir nicht rächend nahn,
Er wandelt frei des Lebens Bahn.
Doch wehe, wehe, wer verstohlen
Des Mordes schwere Tat vollbracht,
Wir heften uns an seine Sohlen,
Das furchtbare Geschlecht der Nacht!

Und glaubt er fliehend zu entspringen,
Geflügelt sind wir da, die Schlingen
Ihm werfend um den flüchtgen Fuß,
Daß er zu Boden fallen muß.
So jagen wir ihn, ohn Ermatten,
Versöhnen kann uns keine Reu,
Ihn fort und fort bis zu den Schatten
Und geben ihn auch dort nicht frei.

So singend, tanzen sie den Reigen,
Und Stille wie des Todes Schweigen
Liegt überm ganzen Hause schwer,
Als ob die Gottheit nahe wär.
Und feierlich, nach alter Sitte
Umwandelnd des Theaters Rund
Mit langsam abgemessnem Schritte,
Verschwinden sie im Hintergrund.

Und zwischen Trug und Wahrheit schwebet
Noch zweifelnd jede Brust und bebet
Und huldigt der furchtbarn Macht,
Die richtend im Verborgnen wacht,
Die unerforschlich, unergründet
Des Schicksals dunklen Knäuel flicht,
Dem tiefen Herzen sich verkündet,
Doch fliehet vor dem Sonnenlicht.

Da hört man auf den höchsten Stufen
Auf einmal eine Stimme rufen:
„Sieh da! Sieh da, Timotheus,
Die Kraniche des Ibykus!“ –
Und finster plötzlich wird der Himmel,
Und über dem Theater hin
Sieht man in schwärzlichtem Gewimmel
Ein Kranichheer vorüberziehn.

„Des Ibykus!“ – Der teure Name
Rührt jede Brust mit neuem Grame,
Und, wie im Meere Well auf Well,
So läuft’s von Mund zu Munde schnell:
„Des Ibykus, den wir beweinen,
Den eine Mörderhand erschlug!
Was ist’s mit dem? Was kann er meinen?
Was ist’s mit diesem Kranichzug?“ –

Und lauter immer wird die Frage,
Und ahnend fliegt’s mit Blitzesschlage
Durch alle Herzen. „Gebet acht!
Das ist der Eumeniden Macht!
Der fromme Dichter wird gerochen,
Der Mörder bietet selbst sich dar!
Ergreift ihn, der das Wort gesprochen,
Und ihn, an den’s gerichtet war.“

Doch dem war kaum das Wort entfahren,
Möcht er’s im Busen gern bewahren;
Umsonst, der schreckenbleiche Mund
Macht schnell die Schuldbewußten kund.
Man reißt und schleppt sie vor den Richter,
Die Szene wird zum Tribunal,
Und es gestehn die Bösewichter,
Getroffen von der Rache Strahl.

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Dr. Ralf G. Jahn
12 Jahre zuvor

Liebe Frau Beißwenger,
als Historischer Fachberater des Mitteldeutschen Rundfunks und der Klassik Stiftung Weimar bei den Fernsehdokumentrationen “Der Friedrich-Schiller-Code” und “Schillers Schädel-Schicksal” habe ich mich mit Schillers Tod und dem Schicksal seiner sterblichen Überreste intensiv beschäftigt und dabei herausgefunden, daß der echte Schillerschädel durch den eines Doppelgängers mit manipulierten Zähnen ausgetauscht wurde. Das Motiv für diese Tat lag in der Lehre des Dr. Gall. Eine Freimaurerloge gab es 1805 in Weimar gar nicht, ein späterer “Meister vom Stuhl” wurde ebenso wie Schiller im Kassengewölbe beigesetzt. Schiller wurde nicht ermordet. In Kürze erscheint von mir ein Buch über diese Materie, wo man alles genau nachlesen kann.

Dr. Ralf G. Jahn
12 Jahre zuvor

Meinen Gruß zuvor!
Prof. Dr. med. Wolfgang H. Veil (1945) stellte folgende Gesamtdiagnose der Krankheit Schillers:
o Rippenfellvereiterung infolge der 1791 durchgemachten, schnell und heftig verlaufenden Lungenentzündung mit Durchbruch durchs Zwerchfell,
o Verschwartende Eiterhöhle unter dem Zwerchfell,
o Darmverengung bis zum Darmverschluß infolge Bauchfellverwachsungen,
o Frische, kleine Lungenentzündungen oder zahlreiche verstreute kleine Eiterhöhlen in der gesamten linken Lunge,
o Aufhebung des Luftgehaltes der Lungenbläschen, Bronchialerweiterungen und Hohlraumbildungen in der rechten Lunge, Bronchitis,
o Herzmuskelentartung,
o Nierenentzündung,
o Chronischer Schnupfen,
o Vereiterung der Kopfhöhlen

Schiller litt zuletzt an einer akuten, d.h. schnell verlaufenden Lungenentzündung (Pneumonie).
Veil gelangte zu der Schlußfolgerung, daß Schiller an einem schweren, komplexen Leiden starb, „nach unsäglichem Kampf und ungeheuerem Widerstand.“
Dann haben wir noch beim Projekt “Der Friedrich-Schiller-Code” herausfunden, daß neben der Lungenerkrankung beim frühen Tod Friedrich von Schillers eine chronische Vergiftung mit Blei und Antimon eine Rolle gespielt hat (chemische Analyse der Tapete in Schillers Arbeits- und Sterbezimmer). Es zeigte sich, daß die Tapete mit dem sogenannten Schweinfurter Grün hergestellt worden ist, einem schweren Giftcocktail. Prof. Prohaska hat berechnet, daß im Arbeits- und Schlafzimmer von Friedrich Schiller 10 Kilo Quecksilber und 5 Kilo Arsen verarbeitet waren. Der ständige Aufenthalt in einem Zimmer mit einer so stark kontaminierten Tapete muß zu einer schweren Vergiftung geführt haben.

archelys
archelys
11 Jahre zuvor

Schillers Tod

Stimmt, es ist schon lange her,
der Tod des Deutschen Dichters.
Heute quält uns um so mehr,
nach strengem Maß des Richters,
daß verborgen bleiben kann,
was am ersten Tag im Mai
Achtzehnhundertfünf begann.

Vielen scheint es einerlei,
trotz der Losung ‚Ibycus’,
daß in Goethes Faust Teil zwei
-am oberen Peneios-
fünf geheime Zeilen steh’n.
Von Herrn Risi dechiffriert,
klagen sie ein Mordgescheh’n.

Ist die Sache gänzlich neu?
Hat Herr Goethe es gewußt,
Sterbeklagen, Mordgeschrei?
War ihm Schillers Tod Verlust?
Oder war es ein Komplott
in der ‚Bruderschaft des Lichts’?
Die Gewissheit liegt bei Gott.

Was kann uns Gewissheit sein,
wenn dieselbe dunkle Macht,
heute noch im schönen Schein
rigoros darüber wacht,
daß die Welt mit ihrem Ziel,
ungeachtet Gottes Plan,
funktioniert als Menschenspiel?

Gute Kräfte, hier wie dort,
helft uns bitte, recht zu tun,
reißt die Scheinkulisse fort,
macht uns, wenn es geht, immun
gegen Lug und schönen Schein,
laßt uns unser Leben pfänden,
laßt uns Euresgleichen sein.
HM 8.2.11

Armin Risi
11 Jahre zuvor

Bei Schillers Tod sind viele Faktoren zu berücksichtigen, das stimmt. Schillers frühere Krankheiten, sein ungesunder Lebensstil und sein ungesundes Lebensumfeld (Tapete), aber auch die Widersprüche in Dr. Huschkes Obduktionsbericht und die verschiedenen Verdachtpunkte, die auf einen Mord hinweisen — und jetzt auch die neu entdeckte Botschaft Goethes, durch die die bisherigen Verdachtpunkte bestätigt werden. Die Existenz dieser verborgenen und verschlüsselten Goethe-Botschaft ist ein gewichtiges Indiz, das nicht leichtfertig übergangen werden sollte.

Prof. Veils Bericht wurde erstmals 1936 veröffentlicht und sollte nicht kritiklos als Beweisführung hingenommen werden, denn dieser Bericht stand unter dem Einfluss der Nazi-Ideologie. Goebbels hatte damals Mathilde Ludendorffs Buch “Der ungesühnte Frevel”, in dem sie ausführlich auf den mutmaßlichen Mord an Schiller eingeht, verbieten oder zumindest unterdrücken lassen und wollte die Mord-Theorie “widerlegt” sehen — und diesem Wunsch kamen die Professoren Veil und Hecker 1935 bzw. 1936 mit ihren Publikationen nach.

Warum glauben die meisten Biographen kritiklos dem dubiosen Huschke-Bericht und den ideologisch belasteten “Expertisen” von Veil und Hecker und ignorieren alle Verdachtpunkte — und sogar Goethes Zeugenaussage?

Dr. Jahns Fazit “Schiller wurde nicht ermordet” klingt wie eine vorgefasste Meinung. Wissenschaftliche Forschung bedeutet jedoch, dass alle Argumente abgewogen werden, inkl. Goethes Zeugenaussage und all die vielen Verdachtmomente. Eine objektive Abwägung aller Indizien und der Goethe-Botschaft müsste zu einem vorsichtigeren Fazit führen: “Die Umstände von Schillers Tod sind umstritten und widersprüchlich.”

Das Fazit lautet sogar: “Angesichts der vorhandenen Indizien und der Goethe-Botschaft weist vieles auf einen Mord durch Gift hin.”

Schiller war ein Pionier und Freidenker, der sowohl die religiösen als auch die “humanistischen” Einseitigkeiten kritisch betrachtete und thematisierte. Ich nenne dies den “radikalen Mittelweg”. Schillers Tod kann mit aktueller Brisanz Licht in die undurchsichtigen und dunklen Hintergründe des Weltgeschehens bringen — das möge unser aller Anliegen sein.

Armin Risi
http://www.armin-risi.ch

Dr. K.D. Müller
Dr. K.D. Müller
11 Jahre zuvor

Guten Tag,

auch ich habe mich vor vielen Jahren mit der Person Goethes beschäftigt, u.a. mit seinen Erkrankungen, und bin auch im Nebenbereich auf Veil und Schillers Krankheiten gestoßen. Insb. kenne ich die m.E. bedeutungslose Promotionarbeit, auf der die weitere politisch motivierte Arbeit Veils basiert. Da bin ich mir mir Herrn Risi einig.

Einig bin ich mir auch mit der Bemerkung über die Tapetenzusammensetzung aus Blei (nicht Quecksilber) und Arsen in erheblichem Maße.

Diese Tatsache weiß ich bereits seit ca 1972. Den vermuteten Auftraggeber für die übernotwenige Anreicherung ist auch zu vermuten über die Motiv- und Möglichkeitsuche, sowie über die sichtbaren Folgen. Dies deckt sich mit dem Bericht des obskuren Huschke.

Gestatten Sie mir aber im Vorfeld einige Fragen:

1. Warum ist diese Thema jetzt so im Blickfeld ?
2. Bedeutet der Niedergang Deutschlands, wie wir es jetzt erleben, nicht auch eine Herabwürdigung seiner kulturellen Gallionsfiguren? Ist diese Frage überhaupt jetzt zu beantworten – und wem nützt es ?

KDM

archelys
archelys
11 Jahre zuvor

Lieber Doktor Müller,

der Niedergang Deutschlands ist keineswegs ausgemacht, im Gegenteil, wir haben die Konfrontation mit fürchterlichen Wahrheiten ertragen und daraus gelernt.
Wenn dieses Lernen im Leben unabdingbar sein sollte, dann können wir möglicherweise anderen dabei helfen, es ebenso zu ertragen und daraus zu lernen.
Wenn wir die Risi-Erkenntnisse bezüglich Goethe anerkennen können, dann kann uns dieses Spannungsfeld zwischen Angst und innerer Hinwendung zum Guten sogar als Vorbild dienen.
Lassen wir die Gallionsfiguren Zierrat sein und suchen das Vorbild im Geiste, das Vorbild im Menschsein, das Vorbild als Mensch.

archelys
archelys
11 Jahre zuvor

Phänotypus

Der Reptilien eig’ne Waffe,
sinnbildlich auch die Paraphe,
ist, was Wehr und Tod betrifft,
Gebendes in Form von Gift.
HM 11.2.11

Anmerkung zur Dechiffrierung (durch Armin Risi) der fünf (5) inkriminierten Zeilen unter dem Hinweis “Die Kraniche des Ibykus” (Penta…):

aengstlich fluegelflatterschlagen = 32 Buchstaben
fatalstat fluch gegen engel schiller = 32 Buchstaben
…………………………………………… 3+2=5

archelys
archelys
11 Jahre zuvor

Liebe Adelinde,

leider kann ich das nicht.

Soviel, es ist keine Kabbalistik, sondern einfachste Zahlenmystik, die jeder begreifen kann, der sich suchend und denkend bemüht. Es geht um das eigene Begreifen (z.B. der Frage, warum das Pentagon so heißt, wie es heißt) und nicht um den Glauben an die Erklärungen anderer.

Mit der Bitte um Verständnis, Dank an alle Reihenwanderer des Meeres (ohne Rachegedanken) und bestem Gruß
archelys

archelys
archelys
11 Jahre zuvor

Vokalyrik

Im . > Im
Ahnen . Erkennen
Ohne . Ohne
Urteil . Urteil
Erkennen > Ahnen

HM 17.3.11

Axel Tigges
Axel Tigges
11 Jahre zuvor

Nun ja, welches Motiv hatte möglicherweise der Fürst, damit sein Leibarzt Schiller vergiftete? Wer kennt die Europahymne und Ode an die Freude? Hat Schiller nicht als “Vormarxist” gemeint: BETTLER WERDEN FÜRSTENBRÜDER? Ist Schiller vielleicht deshalb nach seiner Vergiftung in eine Art Bettlermassengrab untergebracht worden? Warum wurden wohl gerade 7 Zähne neu eingesetzt? Doch warum hat wohl Ludwig van Beethoven den anstößigen Satz von Schiller in ALLE MENSCHEN WERDEN BRÜDER, WO IHR SANFTER FLÜGEL WEILT, verwandelt? Ist vielleicht durch den Tod von Beethoven im Jahre 1827 Schiller genau an seinem Geburtstag und Monat in die Fürstengruft gekommen? Also am 16. Dezember 1827. Wenn auch nur als undefinierbare Knochenkomposition? Und ist Goethe nicht neben ihm am 26. März 1832 aufgebart worden, also an Beethovens Sterbetag und Monat? Diese Zusammenhänge halte ich für bedeutsamer als die Anschuldigungen des Vergangenen. Sollten wir uns da nicht besser den 9/11 anschauen oder die Guidestones, die von 31 Jahren errichtet wurden und durch ihre Aussagen 6 Milliarden Menschen bedrohen? http://ave-marija.de/47.html Der Beleg ist doch in Stein gehauen von der Gruppe Skull & Bones 322 also am 22.3. 1980. Welche Antwort liefert dazu ein Freimaurer? Der Mensch ist allmächtig und vernichtet gerade mit Erdbeben und Vernichtung durch Plutonium über Jahrtausende die Menschheit? Oder wer strahlt mehr? MARIA als MEERESSTERN oder die geheime Geldherrschaft die PLUTOKRATIE? Wir brauchen Menschen auf Augenhöhe und keine Pyramidengesellschaft—

archelys
archelys
11 Jahre zuvor

Ich bin der Meinung, dass Schiller selbst und nicht erst Beethoven die entsprechende Passage geändert hat.

Zum anderen erscheint es ratsam, alles in einem größtmöglichen Zusammenang zu sehen, weil sich erst da Ursachen und Wirkzusammenhänge erkennen lassen.

Intelligente Menschen, die alles auf das Diesseits setzen, können sehr schnell der Versuchung erliegen, das Diesseits bestimmen zu wollen.

Wenn das entsprechend geistig unterfüttert wird, ist die Elite gemacht.

Axel Tigges
Axel Tigges
11 Jahre zuvor

Das ist durch nichts belegt, dass Schiller die Passage selbst geändert hat, und wer den Zeitgeist beobachtet und die Bewegungen in der Katholischen Kirche wie bei den Freimauerern sieht, weiß, es passiert etwas, was sich nicht wiederholen muss, die Zerstörung Jerusalems durch die Römer 70 nach Christus, nur dass heute die ganze Welt als Jerusalem gesehen werden kann.

Denn wer ist Jerusalem? Katholisch? Doch dazu sollte man die Aussagen des Zweiten Vatikanums kennen … Und die den Papst in seiner Ratio nicht verstanden haben:http: //www.iivs.de/~iivs01311/Christentum/QuoVadisBenedictus.htm
Oder ALLE MÄNNER WERDEN BRÜDER WO IHR SANFTER FLÜGEL WEILT…
Natürlich geht es immer um die Hoffnung, und die stirbt zuletzt, so dass Alfred Delp SJ hier dazu zitiert werden kann: MAN MUSS DIE SEGEL IN DEN UNENDLICHEN WIND STELLEN, DANN ERST WERDEN WIR SPÜREN , WELCHER FAHRT WIR FÄHIG SIND! aus Grün, A. (2004). Grenzen setzen, Grenzen achten, Freiburg, S. 113

archelys
archelys
11 Jahre zuvor

Lieber Axel Tigges,

nach Salomos Tod wurde ‘GANZ ISRAEL’ geteilt in das Nordreich (‘Haus Israel’= 10 Stämme) und das Südreich (‘Haus Juda’ = 2 Stämme). Zwischen beiden Häusern hat es in der Folge erbitterte Auseinandersetzungen gegeben, bis schließlich das Nordreich von Assyrien zerstört und etwa 27000 Angehörige der Oberschicht des ‘Hauses Israel’ nach Osten (!) deportiert wurden.

Das ‘Fußvolk’ durfte bleiben.

Ich vermute, dass das Nordreich durch das Südreich an Assyrien verraten worden ist. Später erging es dem ‘Haus Juda’ ähnlich, die Oberschicht wurde nach Babylon deportiert.

Haben das vielleicht Nachkommen der Deportierten des ‘Hauses Israel’ bewirkt, wie später u.a. Esra und Nehemia am Hof in Persien bewirkt haben, dass Babylon besiegt wurde und die Gefangenen des ‘Hauses Juda’ wieder in ihre Heimat zurückkehren konnten?

Ist das Wirken Jesu nicht als Versuch zu sehen, ‘GANZ ISRAEL’ wiederherzustellen und die weltliche Machtposition des Stammes Juda auf das angestammte 1/12 zurechtzurücken?

Was ist gemeint, wenn Jesus gesagt haben soll, dass er “nur gesandt sei zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel”?

Steht demnach nicht das Christentum für ‘Israel’ und das Judentum für ‘Juda’?

Warum haben die Schriftgelehrten vermutet, dass er (Jesus) ein Samariter sei (Samaria war die ehemalige Hauptstadt des Nordreiches ‘Haus Israel’)?

Könnte nicht die Zahl von 12 Jüngern und der Verrat durch denjenigen, der die Geldhoheit besaß, symbolisch auf etwas hinweisen?

Axel Tigges
Axel Tigges
10 Jahre zuvor

Danke, ich versuche das Spiel weiterzuführen:

Nach meiner Erkenntnis wurde Mozart vergiftet, weil er durch seine Wortwahl in der Zauberflöte darauf hingewiesen hat, dass der Priesterkönig Sarastro sich offensichtlich alles untergeordnet hat. Es geht um die Gene des Papas, also Papagena und Papageno und Pamina, die auf die Regeln des Vaters zu achten haben, und so ist es ja auch gekommen, wer heute dazugehören will, muss sich den Regeln dieser Männer unterordnen, letztendlich der Regeln der angeblichen Vernunft bis hin in die Metaphysik, also was Hans Peter Dürr als erstarrten und gefrorenen Geist bezeichnet.

Die Ausgangslage liegt doch schon in der Figur des Prometheus, so wie ihn der Freimaurer Goethe schilderte, http://www.youtube.com/watch?v=ocvjp2aQb_g
der den Göttern das Feuer stahl, um letztendlich die Männer in Wettbewerb zu verwickeln, wer ist größer, wer ist mächtiger, wer ist Gewinner und wer Verlierer? Die Olympiade ist das Zeichen, wie das heute gefördert wird, so dass kaum einer merkt, wie bei ihm Mangel erzeugt wird, der Motor für unseren Kapitalismus.

Doch er hat nur vergessen, Athena, die Weisheit, zum Sonnenwagen zu begleiten, also sie im Licht als Antlitz Gottes zu erkennen. http://www.viennatouristguide.at/Allerlei/Mythologie/Prometheus/prometheus_04.jpg

Axel Tigges
Axel Tigges
10 Jahre zuvor

Doch ehe das passieren kann, muss erst etwas passieren, was uns aufrüttelt in dieser Endzeit, in der wir leben, dazu Martin Buber:

“Wie wenn die Sonne sich verfinstert, und wüsste man nicht, dass sie da ist, würde man meinen, es gäbe sie nicht mehr, so ist es in solchen Zeiten. Das Antlitz Gottes ist uns verstellt, und es ist, als müsste die Welt erkalten, der es nicht mehr leuchtet. Aber die Wahrheit ist, dass gerade erst dann die große Umkehr möglich wird, die Gott von uns erwartet, damit die Erlösung, die er uns zudenkt, unsere eigene Erlösung werde.“

Aus Schütz, Verborgenheit Gottes. Martin Bubers Werk – Eine Gesamtdarstellung, Einsiedeln 1975, S. 57f

Axel Tigges
Axel Tigges
10 Jahre zuvor

http://www.youtube.com/watch?v=wnvn5IZFpzM
“Wenn kein Mensch mehr die Wahrheit suchen und verbreiten wird, dann verkommt alles Bestehende auf der Erde, denn nur in der Wahrheit sind Gerechtigkeit, Frieden und Leben!”
(Friedrich von Schiller)

“Nein, eine Grenze hat Tyrannenmacht,
wenn der Gedrückte nirgends Recht kann finden,
wenn unerträglich wird die Last, greift er
hinauf getrosten Mutes in den Himmel
und holt herunter seine ewgen Rechte,
die droben hangen unveräußerlich
und unzerbrechlich wie die Sterne selbst.“
(Friedrich von Schiller)

“Die Geschichte der Menschheit ist zum großen Teil erfüllt durch den Kampf um jene Menschenrechte, ein ewiger Kampf, in dem es keinen endgültigen Sieg geben kann und dessen Erlahmen den Ruin der Gemeinschaft bedeuten würde!“ (Albert Einstein)

Axel Tigges
Axel Tigges
10 Jahre zuvor

Lieber archelys,
einiges hätte ich zur Zahlenmystik zu sagen. Die Verbindung von Pentagramm EURO und DOLLAR und der 12 und der 13. Jesus hat sich in der berühmten Geschichte von kanaanäischen Frau der das Judentum erweitert und sich Heiden zugewandt. Hier hat er als 13. Apostel das 12er System verlassen. Maria wird mit 12 Sternen dargestellt, doch erst im Zuge des Einflusses der Freimaurer wurden die 12 sechseckige Sterne in Pentagramme verwandelt und als darüber der sechseckige Stern auch als Judenstern bekannt mit den 13. Pentagramm ergänzt, das hat der Mystiker Daskalos enttarnt in dem er in den Stern als Symbol der Auferstehung eingebaut hat, das Kreuz http://www.spirit-life-center.ch/assets/images/Daskalos-Symbol.jpg Und die 13 weist im Sinne der Mayapyramide auf noch etwas Wesentliches hin. Die Pyramide besteht aus 4 Seiten mit je 1+2+3+4+5+6+7+8+9+10+11+12+13 also 91 Stufen, wiederum zeigt uns die die 13 das darüber hinausgehen und gleichtzeitig 364 Tage +1 Stufe das Jahr, wer nun im Mondjahr denkt sieht das 13 Monate x 28 Mondtage uns darauf verweisen. Gott ist weiblich wie die wahre Natur doch unbeschreiblich, denn was ich hier schreibe ist auch nur “ERSTARRTER GEIST”
Viele Grüße
Axel

axel tigges
axel tigges
10 Jahre zuvor

um es zum ende zu führen, also auf den pfad 27 (999)
bedarf es kabbalistische erkenntnis und hier müssen wie wie das neue testament sich auf das alte bezieht, wir uns auf den jüdisch-kabbalistischen lebensbaum einlassen, denn diese spiele sind wie noten erstarrter geist, geben aber die möglichkeit den richtigen ton zu treffen hier also bedeutungen von worten in zahlen.
http://mms.new-paradigm.net/sites/default/files/styles/large/public/treeoflifeicon-1.png
wer den pfad 27 PEH sieht die verbindung von HOD 27 und NETSAH 67, wird erkennen, dass 8 HOD nicht die aufgabe hat auf dem pfad 26 (GOD) nach 6 TIFERETH (OSTERN-WEIHNACHT-HOFFNUNG) 91 zu streben; sondern SIE, als das AMEN und die LIEBE seine SONNE 67 dahin zu führen;
http://www.viennatouristguide.at/Allerlei/Mythologie/Prometheus/prometheus_04.jpg
erst durch diese hingabe als diener gottes kann er erlöst werden, denn der pfad 24 ist das licht in der verbindung von 6 tifereth und 7 netsah als die verbindung von geist und materie. wer das ausführlicher erfahren möchte, kann sich an mich wenden axel.tigges@web.de

fette guenter
fette guenter
9 Jahre zuvor

….was ist die Botschaft der Zauberflőte
Von Mozart,Text von Schikaneder…..
Was ist die Botschaft von Wilhelm Tell
von Schiller…
Gruß
Fette

Axel Tigges
Axel Tigges
7 Jahre zuvor

Die Botschaft von Mozart ist in PA-pa -MINA wie auch in PA-GENO und PA-GENA so wie in der KÖNIGIN DER NACHT versteckt. Damit erläutert er die Machtanmaßung des Hohen Priesters SARASTRO als das Patriarchat was alles unter ihrer Kontrolle halten möchte. Ob das die Prüfungen sind, die seine Tochter machen muss um ihren Geliebten TA MINO zu heiraten, als auch die Verteufelung der MUTTER ERDE als KÖNIGIN DER NACHT, wie auch die GENE die natürlich vom MANNE abstammen. Das zeigt Mozart deutlich, wird dadurch zum Meister der Loge und wird vergiftet und als “Freund” des Kaisers in ein Armengrab mit einem extra dafür konstruierten Sarg mit Bodenklappe fallen gelassen, damit man bei dem Geliebten keine Giftspuren bei ihm finden kann.

E. Duberr
E. Duberr
6 Jahre zuvor

“Die Besten Deiner Feinde töte”. Die Arbeit der Dr. Mathilde Ludendorf ist deutlich und aussagekräftig.

Göthe hat sich am Tode Schillers mitschuldig gemacht. Der schäbige Umgang mit den Gebeinen Schillers zeigt ganz deutlich freimaurerisches Verhalten.

Schiller kann nur bewundert werden. Ein Mann, der es wagte, die freimaurerische “Ehrenbürgerschaft” Frankreichs zurückzugeben, oder das Buch: “Die Sendung des Moses” zu schreiben, kann nur in den höchsten Tönen gelobt werden. Er hatte das Treiben der Massenmörder von Freiheit, Gleichheit und Brutalität erfaßt und durchschaut.

Das Deutsche Volk hat niemals etwas erfahren über das feige Verhalten Göthes .

trackback

[…] Zeitgenossen in seinem Faust die Erkenntnisse verschlüsselt angereicht hat (siehe u.a. hier, Schiller ermordet?, […]

Eva-Maria
4 Jahre zuvor

Das Esszimmer der Familie Goethe war grün. Hier wurde auch das Geschirr aufbewahrt. Und die Krankheitssymptome der Christiane geb. Vulpius, die qualvoll an einem Nierenleiden starb, könnten dazu passen. Zum damaligen Zeitpunkt wurde ein grüner Anstrich überall gehyped, und die bösen Auswirkungen waren noch nicht erkannt. Unter dem hier angegebenen Link sehen wir, wieviele Zimmer in Goethes Haus am Frauenplan grün gewesen sein müssen. Mal spielt es mehr ins Türkis, mal ins Grasgrün. Das Schweinfurter Grün ist aber auch ein wunderschöner Farbton. Wenn Schiller das auch haben wollte, wird er es wohl am Frauenplan bewundert haben. Wie der Hausherr so ein hohes Alter erreichen konnte, ist damit nicht geklärt…
https://www.klassik-stiftung.de/uploads/tx_lombkswmargcontent/GNM_Wohnhaus.pdf

Axel Tigges
Axel Tigges
3 Jahre zuvor
Reply to  Eva-Maria

Wie wir im jüdisch-kabbalistischen Lebensbaum erkennen können: Es fehlt das vierte Chakra in der Regenbogen-Farbskala von Goethe, es ist das GRÜN, und somit ist es bis heute gelungen, mit dieser herrschenden Symbolik die Erde und damit uns nachhaltig immer mehr NATUR zu entziehen.

Helmut König
Helmut König
2 Jahre zuvor

Guten Abend
Habe vor zwei Stunden das web befragt: Schiller ermordet – und schon war ich bei Ihnen. Vor Jahren las ich bei Efodon, daß der olle Jöte im Hexeneinmaleins schon mal Schillers Tod dechiffriert hat.

Helmut König, Halberstadt

Axel Tigges
Axel Tigges
1 Jahr zuvor
Reply to  E. Duberr

Es geht nicht um Schuld sondern um Verzeihen in der Ode an die Freude GUT & BÖSE folgen ihrer ROSENSPUR
https://nebadonia.wordpress.com/2021/04/02/matthew-2-april-2021/
THE STORM IS COMING = LUDWIG VAN BEETHOVEN

Axel Tigges
Axel Tigges
1 Jahr zuvor
Reply to  Axel Tigges

Nur unter Telegram zu öffnen THE STORM IS COMMING

trackback

[…] bleibt kein Buchstabe übrig, und jede Zeile ergibteinen Hinweis auf die Ermordung Schillers. https://www.adelinde.net/wortkunstler-goethe-macht-eine-zeugenaussage-im-mordfall-schiller/ (30. 01. […]

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