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Unter der Führung
huldunfähiger Verstandesmenschen
wird heute alle Heimat zerstört
und werden die Heranwachsenden
heimatunfähig gemacht.
Dies trifft alle Völker der Erde,
die sich aus dem verderblichen Einfluß
größenwahnhafter Massenverführer
nicht heraushalten können.
Henning Fikentscher

Über die Fähigkeit zur Huld-Gemeinschaft lesen Sie mehr im vorhergehenden Adelinde-Eintrag. Es sind Gemeinschaften, wie sie besonders im reinrassigen germanisch-deutschen Raum anzutreffen sind und bei Unwissenden zum Spott über die Bereitschaft der Deutschen verführen, Gefolgschaft zu zeigen. „Treue um Treue“ – wobei sowohl Führer wie Gefolgschaft geeint sind im Willen, der Heimat das Beste zu ge-ben.

Zu dieser Art Volks- und Schicksalsgemeinschaft sind eigensüchtig und raffgierig eingestellte Men-schen nicht fähig. Ihr Sinn geht nach materiellem Gewinn, rücksichtslos selbst eigenen Volksangehöri-gen gegenüber. Sie kennen keine eigene Heimat und zerstören anderen Völkern deren Heimat, um sie auszubeuten. So geschehen im über 100-jährigen Krieg gegen Deutschland.

 

„Reichsparteitag des Sieges“ 1933 Nürnberg, Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz. Das Volk in Blöcken vereinheitlicht, hier angetreten mit römischer Standarte, von Bismarck abgeschafft, von Hitler wieder eingeführt.

War die Zeit des Nationalsozialismus da nicht ein Atemholen? Schlag auf Schlag gelang es der Führung, abgerissene Landesteile zurückzuholen, das Volk wieder in Arbeit und Brot zu bringen, die Wehrmacht aufzubauen, die Familien zu fördern, kurz: die Ergebnisse des Versailler Schanddiktats weitgehend rückgängig zu machen. Ein großer Teil des Deutschen Volkes jubelte dem „Führer“ dankbar zu.

Was das Volk – zumindest der Nachdenkliche – jedoch erst nach dem 2. heißen Durchgang des großen über 100-jährigen Vernichtungs-Weltkriegs gegen Deutschland erfuhr, ist die Tatsache, daß der Aufbau der NSDAP und die Macht des „Führers“ mit Unsummen von Geldern ermöglicht wurde von Seiten, von denen es der Naive nicht erwartet hätte.

 

Erich und Mathilde Ludendorff

Mathilde Ludendorff beschreibt in ihren Lebens-erinnerungen Band 6 ein diesbezügliches, sehr merkwürdiges Erlebnis: Im Sommer 1930 wurde das Ehepaar Ludendorff von einem „recht seltsamen Menschen“ aufgesucht,

der sich umständlich durch Empfehlungs-schreiben einen Empfang erwirkt hatte. Wir haben nach mancherlei Erfahrungen daran festgehalten, Menschen, die wir nicht kannten, wegen der reichen Sagenbildung bei den erinnerten Gesprächsinhalten, nicht al-leine zu empfangen.

So hörten wir denn auch gemeinsam recht seltsame Dinge. Zunächst eine schon oft aus-gesprochene Meinung, unser Kampf errege zwar sogar auch andere Länder, er sei aber nur zu gewinnen, wenn wir selbst einem Geheimorden angehörten, niemals aber ohne solche Hilfe.

„Wenn Sie uns nur dies sagen wollten, hätten Sie wirklich nicht die weite Reise von Amerika zu machen brauchen; Sie verkennen uns gründlich. Wir bekämpfen die ungeheure Unmoral, die im Wesen aller Geheimorden und ihrer eidlichen Verpflichtung zu blindem Gehorsam liegt, und werden daher diese Unmoral doch nicht selbst auf uns nehmen,“

sagte mein Mann. Darauf erwiderte unser Besucher:

„Es handelt sich ja nicht darum, einem Geheimorden zu gehorchen, nein, um Sie beide mit drei weiteren Weltlenkern den mächtigsten Geheimorden befehlen zu lassen.“

– „Na, die Mehrheit hätten sich die anderen ,Weltlenker‘ dann gesichert,“

sagte lächelnd Ludendorff.

„Es handelt sich auch nicht darum,“ fuhr der Besuch fort, „daß Sie beide irgend-einem Ritual unterworfen würden. Die Macht in Deutschland wäre Ihnen in 2 Jahren, die Macht der Völker in kaum mehr als der doppelten Zahl der Jahre sicher in die Hände gespielt.

Die wirtschaftlichen Mittel, um einen Wehrverband und alles sonst Nötige zu schaffen, würden Ihnen natürlich sofort zur Verfügung stehen, zunächst 10 Mil-lionen Dollar.“

„Und in einem Jahr?“

fragte mein Mann und machte dazu ein ganz ernstes Gesicht. Da antwortete der Besucher:

„Für die Vermehrung Ihrer Anhänger-schaft wird natürlich noch gesorgt. Entsprechend dem raschen Aufstieg und Anwachsen Ihrer nationalen Bewegung werden Ihnen nach einem weiteren Jahr 40 Millionen Dollar zur Verfügung ge-stellt.“

„So, so, was Sie da sagen! Solche Sum-men kann ja nur die Wallstreet anbieten; also, man will eine nationale Erhebung? Die Sache an sich wäre ja sehr einfach. Aber da wir keine Schurken sind, läßt sie sich leider nicht verwirklichen. Wir wer-den nun zur Höllengefahr.“

(Und das bis zum heutigen Tage! Die „Gefahr von Rechts“ wird als das Verderben schlechthin besonders in Deutschland, aber auch in aller Welt den Völkern vom Machtkartell an die Wand gemalt.)

Bei diesen Worten hatte sich mein Mann erhoben. Da nickte der Bote – und sehr verblüfft war er entlassen.

„Es war gut, daß ich ihn ganz ruhig aus-sprechen ließ. Der geht nun schnur-stracks zu Hitler, und der wird ihn nicht ablehnen.

Jetzt kann man auf das Wahlergebnis im Herbst gespannt sein! Die Gelder, die sonst die Linksparteien bekommen hät-ten, werden nun zu Hitler fließen!

Wir werden an dem Ergebnis erkennen, ob auch Rom aus großer Sorge über unsere Volksaufklärung Hitler ein wenig helfen wird. – Einen grauenhaften Ge-sichtsausdruck hatte der Bote,“ sagte Ludendorff.

Hitler und Vertreter des Vatikans (Bild: tagesspiegel.de)

In der Zeitschrift COMPACT 7/23 zitieren Wolfgang Eggert und Karel Meissner unter der Überschrift „Wer finanzierte Hitler?“ diese Stelle aus den Lebens-erinnerungen Mathilde Ludendorffs und berichten weiter:

…Wenige Wochen später veröffentlichte der General sein seherisches Buch „Weltkrieg droht auf deutschem Boden“.

In diesem Buch schildert er genau, wie es dann gekommen ist, den Kriegsverlauf bis hin zur voll-ständigen Zerstörung und Verwüstung Deutschlands in einem kommenden Krieg.

 

„Trommler“ Adolf Hitler (Bild: dhm.de verkleinert)

Mit Hitler hatte er schon längst gebrochen. Mathilde Ludendorff hatte mit Hitler in den 20er Jahren einige ihr höchst unangenehme Begegnungen gehabt und erkannt, wie schmalspurig veranlagt und wie wenig charakterfest dieser Mann war, der verkündet hatte:

Ich will an die Macht!

Ihr graute, war aber etwas beruhigt, als Hitler ausrief, nur „Trommler“ sein zu wollen. Die Führung solle ein „Größerer“ übernehmen.

Weiter bei COMPACT:

Hatten sich Ludendorff beziehungsweise sei-ne Witwe mit dieser Geschichte nur wich-tiggemacht? Nein, denn es gibt weitere Zeugen für das entscheidende Sponsoring der NSDAP durch ausländisches Kapital.

 

Heinrich Brüning (Bild: Wikipedia)

Heinrich Brüning, der der Weimarer Republik in ihren bewegtesten Jahren 1930 bis 1932 als Reichskanzler vorangestanden hatte, gab einen deutlichen Fingerzeit, als er – nachdem das sogenannte Tausendjährige Reich unter Schutt und Trümmern gegraben worden war – in einem Brief an einen Freund ausführte:

„Einer der Hauptfaktoren bei Hitlers Auf-stieg war die Tatsache, daß er große Geldsummen von fremden Ländern 1923 und später empfing … Diejenigen, die so lange versucht haben, diese Tatsachen zu unterdrücken, täuschen sich, wenn sie glauben, daß sie das auf Dauer tun könnten.“

… Glücklicherweise waren (Reichspräsi-dent) Hindenburgs außerverfassungsmä-ßige Berater unter sich geteilt. Eine Gruppe zielte auf eine Regierung ohne Nazipartei, gleich der später unter Herrn von Papen eingesetzten, die diktatorisch vorgehen und die politischen Parteien auflösen sollte.

Andere wollten eine neue Regierung haben, die die Nazis einschließen sollte. Die letztere Gruppe hatte unter ihren Mitgliedern eine Anzahl von Bankiers, die einen besonderen, indirekten Druck auf den Präsidenten nach seiner Rückkehr in Berlin ausübten.

Zumindest einer von ihnen hatte, wie man wußte, seit Oktober 1928 großzügig die Fonds der Nazis und der Parteien der Nationalisten mit Geld unterstützt. Er starb, kurz nachdem die Nazis an die Macht gekommen waren.

Das Finanzieren der Nazipartei, teilweise von Menschen, von denen man es am wenigsten erwartet hätte, daß sie sie un-terstützen würden, ist ein Kapitel für sich.

Ich habe niemals öffentlich darüber ge-sprochen, aber im Interesse Deutsch-lands könnte es notwendig werden, es zu tun und aufzudecken, wie dieselben Bankiers im Herbst 1930 den amerikani-schen Botschafter (Frederic M.) Sackett gegen meine Regierung zugunsten der Nazipartei zu beeinflussen suchten …**

 

Paul Warburg (Bild: Wikipedia)

Wer waren diese Bankiers mit Zugang zu US-Botschafter Sackett? Der Diplomat hatte, be-vor er für den kurzen Zeitabschnitt von 1930 bis 1933 als Botschafter nach Berlin wech-selte, Anfang der 1920er Jahre als Direktor der amerikanischen Notenbank Federal Reserve (Fed) amtiert. In dieser Funktion war er Nachfolger von Paul Warburg, der als Teilhaber beim Finanzinstitut Kuhn, Loeb & Co. die Fed mitbegründet und lange Zeit geleitet hatte.

 

German politician Carl Severing (1875 – 1952), Minister of the Interior in the Weimar Republic, circa 1930. (Photo by Keystone/Hulton Archive/Getty Images)

Harte Fakten lieferten die Ermittlungen des sozialdemokratischen Reichsinnenministers Carl Severing (1928-1930). Demnach führte Hitler ab 1929 Verhandlungen mit US-Bankiers im Berliner Hotel Adlon.

„Auf amerikanischer Seite waren einge-weiht: Bankier Warburg, als Treuhänder des New Yorker Bankhauses Kuhn, Loeb & Co., sowie eine Gruppe der ameri-kanischen Ölfinanz“,

berichtete ein Mitarbeiter des preußischen Staatssekretärs Wilhelm Abegg. Brünings Reichskanzlei kam zum Schluß, daß „in den letzten zwölf Monaten“ vor dem April 1932 zwischen 62 und 68 Millionen Reichsmark in die Kassen der NSDAP geflossen seien. Davon entfielen nach dieser Aufstellung 40 bis 45 Millionen Reichsmark auf „ausländische Geld-geber“.

Von den 9 Millionen Mark aus Spenden der „Ruhrbarone“ konnten Hitlers Ausgaben für die Wahlkämpfe, die Uniformierung und Alimentierung der halben Million SA-Leute höchstens zu einem Zehntel bezahlt werden, denn Hitler brauchte dafür „durchschnittlich im Jahr 70 bis 90 Millionen Mark.“ Den Fehlbetrag erhielt er von „ausländischen Geld-gebern“, sprich von den „Auserwählten“, denen die „amerikanischen“ Banken ja gehörten. COMPACT:

Dieser Spur ist das Nürnberger Kriegs-verbrechertribunal bezeichnenderweise nicht nachgegangen.

Auch Mathilde Ludendorff haben diese Tatsachen, die sie als Angeklagte vor dem „Spruchkammer-verfahren“ vorbrachte, nicht davor bewahrt, als „Hauptschuldige“ am NS-Regime eingestuft zu wer-den mit Verboten aller Art von Tätigkeiten zur Sicherung ihres Lebensunterhaltes. Deutsche Büttel der überstaatlichen Mächte kriegten es fertig, die große deutsche Aufklärerin und Philosophin ins Nichts zu schicken!

Ich komme zu dem Ergebnis, daß auch die Hitler-Zeit Teil der überstaatlichen Planung zur Abschaf-fung Deutschlands ist.

Hitler soll kurz vor Kriegsende mit englischer Hilfe aus Deutschland herausgebracht worden sein, mochte das Volk alleine die weiteren Grausamkeiten der Sieger ausbaden. Das paßt ins Bild.

Eine Huldgemeinschaft verwirklichten nur die Huldner, die deutschen Getreuen. Ein wahrer Huldherr fehlte.

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Anmerkungen
*) auch das Magazin COMPACT 7/2023 berichtet darüber
**) Brief an den Herausgeber der Deutschen rundschau, Dr rudolf Pechel, abgedruckt in der Deutschen Rundschau, Juli 1947, S. 22

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