Das Deutsche Reich in seinen Verwandlungen bis hin zum Firmenstaat
Freitag, 2. Mai 2025 von Adelinde |
Irrtum:
Das Erste Deutsche Reich
begann eben nicht 962
mit der Kaiserkrönung Otto I.,
sondern im Jahre 911
mit der Krönung Konrad I.
von Franken zum König.
Reinhard Heuschneider
Gerald Franz, Bonn
zeigt die Stufen des Deutschen Reiches abwärts hin zum heutigen Firmenstaat.
Erstens
Alles begann in Europa mit dem Freistaat „Römisch-Katholische Kirche“, dem Papst-staat.
Der Papst, als „Stellvertreter Gottes“, handelte auf Erden „gottgleich“ und nicht „gottähn-lich“. Dieser hatte sich „ex kathedra“ zum alleinigen unabhängigen Staat der ganzen Welt erklärt und bezog ebenfalls „ex kathe-dra“ die Rechtsauffassung, daß weltweit alle „sogenannten“ Staaten, welche sich auf dem Verwaltungsgebiet des Papststaates befan-den, nur „Lehenstaaten“ des Papststaates sind.
Das heißt, diese Staaten hatten einen vom Papst-staat eingesetzten Verwalter, der die Interessen des Papststaates vertreten mußte. Und wenn er das nicht tat, dann wurde er im Gottesauftrag römisch-katholisch-politisch korrekt entsorgt und durch einen neuen Lehnsherrn ersetzt.
Vom Nordkap bis Nordafrika und von Island bis zum Ural gab es in Europa nur Lehens-staaten von des Papstes Gnaden.
ZWEITENS
Das Deutsche Reich von 1871, das „ZWEITE DEUTSCHE REICH“, ist der einzige Staat, welcher nicht unter der Verwaltung des Papsttums steht. Und das kam so:
Frankreich wurde 1870 von Preußen und seinen Verbündeten besiegt. Damit war Preußen mit seinen Verbündeten die einzige militärische Großmacht auf dem europäi-schen Festland.
Bismarck nutzte die Gunst der Stunde und forderte den Papst auf, das Gebiet des Deutschen Reiches mit seinen 26 Bundes-staaten „Auf Ewigkeiten“ als Gebiet der „Deutschen Völker“ anzuerkennen.
Weil Bismarck dem Papst mit dem Einmarsch seines Heeres drohte, erkannt der Papst das Gebiet des Deutschen Reiches mit seinen 26 Bundesstaaten „Auf Ewigkeiten“ als Gebiet der „Deutschen Völker“ an.
Damit war das Gebiet des Deutschen Reiches mit seinen 26 Bundesstaaten kein Lehen des Papsttums mehr, sondern seit 1870 neben dem Papststaat der einzige, der zweite unab-hängige Staat in Europa.
DRITTENS
Das „ERSTE DEUTSCHE REICH“ kommt im All-tagsgebrauch gar nicht mehr vor. Es führte den Namen „Heiliges Römisches Reich Deut-scher Nation“ und war ein Lehen des Papst-tums. Sein letzter Kaiser war der Habsburger Franz II., welcher am 6. August 1806 die Deutsche Kaiserkrone niederlegte.
Die Habsburger regierten als „Römisch-Deutsche Kaiser“ nach der „kaiserlosen, der schrecklichen Zeit“ (1245-1273) beginnend mit Kaiser Rudolf von Habsburg durchgehend ab 1273 bis 1806.
Am 1. Oktober 1273 wählten die Kurfürsten in Frankfurt am Main Rudolf einstimmig zum römisch-deutschen König. Und am 24. Okto-ber 1273 wurde er in Aachen zum römisch-deutschen Kaiser gekrönt.
Auch hier wird grundsätzlich politisch korrekt unser Kaiser Rudolf I. nur noch als König Rudolf I. bezeichnet. Man lese dazu Schillers Gedicht „Der Graf von Habsburg“! Die Kabale windet sich um das Thema König/Kaiser mit der verlogenen Formulierung:
„Rudolf wurde am 1. Oktober 1273 in Frankfurt zum Reichsoberhaupt gewählt. Seine Krönung fand am 24. Oktober in Aachen statt.“
Richtig ist aber, daß seine KAISER-Krönung am 24. Oktober in Aachen stattfand!
Seit dem 2. Februar 962, an dem Tage wurde Otto I. in Rom von Papst „Johannes XII.“ zum ersten Deutschen Kaiser gekrönt, existierte das Erste Deutsche Reich.
Zwischenbemerkung von Adelinde:
Das Reich der Deutschen ist älter: König Konrad I. war es bei den ständigen Ungarn-Einfällen noch nicht gelungen, sein bereits im Jahre 911 geschaffe-nes ostfränkisches Reich der Deutschen zu stabili-sieren. Nachdem aber sein Nachfolger König Hein-rich I. die „Gottesgeißel“ Ungarn gründlich ge-schlagen hatte, gelang es ihm im Jahre 933, die ostfränkischen Länder zu einem beständigen „Reich der Deutschen“ zusammenzufassen, bei welchem Werk noch kein Papst mitzureden hatte.
Erst sein Sohn Otto I. ließ sich vom römischen Papst krönen und gewährte somit dem Papst Einfluß im Reich der Deutschen. Welch ein Abstieg von der Freiheit in eine Abhängigkeit von Rom! Somit müs-sen zu den Jahren des Bestehens des Deutschen Reiches noch die 51 romfernen Jahre Konrads I./Heinrichs I. hinzugezählt werden, auch wenn es da noch kein „Kaiser“-Reich war: 844 + 51 = 895!
Achthundertvierundvierzig Jahre – in Worten 844 – Deutsches Kaiserreich läßt die Kabale heute einfach unter den Tisch fallen.
VIERTENS
Nach der Krönung des Deutschen Kaisers des ZWEITEN DEUTSCHEN REICHES, am 18. Januar 1871 wurde die „Römisch-katholische Kirche“ aus dem Deutschen Reich verbannt. Und alle Verträge, welche das Papsttum auf dem „Ge-biet der deutschen Völker“ geschlossen hat-te, wurden aufgehoben. …
Der Beginn des Kriegs
Dazu meine persönliche Anmerkung: Das zweite Deutsche Reich war kein Papstlehen, wohl aber war sein einziger Verbündeter, die „K+K-Monarchie“ ein Papstlehen.
Und über dieses Papstlehen, das „Habsburger Kaiserreich“, welches sich fatalerweise in einen Krieg verwickeln ließ, machte man das ZWEITE DEUTSCHE REICH mit dem sogenann-ten Vertrag von Versailles erstmal hand-lungsunfähig.
Dabei ist wichtig zu wissen, daß die Alliierten dieses ZWEITE DEUTSCHE REICH als hand-lungs-unfähiges Rechtsgebilde weiterhin bis heute bestehen ließen. Dieses Reich hat nie kapituliert, es schloß nur einen Waffenstill-stand.
Und der Kaiser ging auch nur ins Exil, weil sich die Westalliierten Friedensverhandlungen mit einem protestantischen Hohenzollern-Kaiser Wilhelm II. grundsätzlich verweigerten. Alle diesbezüglichen heute ausgestellten Do-kumente sind Fälschungen.
FÜNFTENS
August 1895 – Großbritannien beginnt (nach dem Beschluß der Weltfreimaurerei in Paris von 1889) den 30-jährigen Krieg, um Deutschland, DAS ZWEITE DEUTSCHE REICH, zu vernichten.
Deutschland, England, die Oberschicht.
Germaniam esse delendam – hundert Jahre Krieg gegen Deutschland
Im August 1895 begann in der britischen Wochenzeitung „The Saturday Review“ eine Artikelfolge, die zur Vernichtung Deutsch-lands aufrief und deren unheilvolle Gier nach deutscher Beute noch bis heute ausstrahlt.
Mit dem 2. Reich war ein deutscher Staat entstanden, der sich in rasantem Tempo eine moderne Wirtschaft schuf, die die wirtschaft-liche Vorherrschaft Großbritanniens gefähr-dete.
– Kohle und Stahl waren die beiden Indika-toren, an denen die Volkswirtschaften vor dem 1. Weltkrieg gemessen wurden.
– Die Roheisenproduktion stieg im Viertel-jahrhundert vor dem 1. Weltkrieg in Deutsch-land von 4 Millionen Tonnen um 334% auf 17,8 Millionen, während für Großbritan-nien die Zahlen sich von 7,7 auf 9 Millionen, also um 17% erhöhten.
– Die Kohleförderung wuchs im selben Zeit-raum in Deutschland von 76,2 auf 255,8 Millionen Tonnen (240%) und in Großbritan-nien nur um 60% auf 240 Millionen Tonnen.
– Der Außenhandel Deutschlands nahm in einem für Großbritannien beängstigenden Umfang zu. Eine Untersuchung des engli-schen Parlaments von 1885 vermerkte, daß die Deutschen billiger produzierten und sich bei ihren Produkten nach dem Geschmack der Käufer richteten. Sprachkenntnis, Unermüd-lichkeit und Schmiegsamkeit galten als die Vorzüge der deutschen Geschäftsreisenden.
Als Gegenmaßnahme wurde ein Handelsmar-kengesetz in England beschlossen, das die Kennzeichnung deutscher Produkte durch „Made in Germany“ vorschrieb, jedoch gaben die britischen Zwischenhändler und Verbrau-cher den deutschen Waren trotzdem noch oft den Vorzug, weshalb die Kennzeichnungs-pflicht in „Foreign made“ abgeändert wurde.[1]
Daß diese neue Entwicklung kein Zufall war, fand Paul Valéry in einer britischen Auftrags-arbeit aus dem Jahre 1896 heraus, in der die Ursachen für diese neue Entwicklung ins Prin-zipielle gehoben würden:
„Man erfährt, daß die militärischen Siege, durch die sich diese (deutsche) Nation gegründet hat, wenig sind verglichen mit den wirtschaftlichen Siegen, die sie be-reits erringt; schon sind ihr manche Märkte in der Welt enger zugehörig als die Gebiete, die sie ihrem Heer verdankt …
Man begreift, daß Deutschland sich auf Industrie und Handel verlegt hat wie vorher aufs Militär: besonnen und ent-schlossen. Man spürt, daß es kein Mittel ausließ. Will man diese neue … Größe erklären, so stelle man sich vor:
beständiger Fleiß, genaueste Untersu-chung der Quellen des Reichtums und unermüdliche Herstellung der Mittel, ihn hervorzubringen; peinliche Topographie der begünstigten Plätze und günstigsten Verbindungswege; und vor allem, voll-ständiger Gehorsam, eine Unterordnung sämtlicher Momente unter irgendeinen einfachen, ausschließlichen, gewaltigen Gedanken – der strategisch ist durch seine Form, wirtschaftlich durch sein Ziel, wissenschaftlich durch seine tiefe Anlage und seinen Geltungsbereich. So wirkt die Gesamtheit der deutschen Unternehmungen auf uns ein.“[2]
… Das Entsetzen, das die deutsche Lei-stungs-kraft bei diesen europäischen Oberschichten auslöste, hat Max Scheler in das Gleichnis gefaßt:
„Da … erschien an ihrer aller Horizont … das Bild eines neuen sonderbaren Erzen-gels, das Gesicht … so hart und ehern als der alte des Mythos, sonst aber ganz anders …
Er trug das Gepräge eines schlichten Arbeitsmannes mit guten derben Fäu-sten, es war ein Mann, der nach dem inneren Zeugnis seiner eigenen Gesin-nung nicht um zu übertreffen oder um irgend eines Ruhmes willen, nicht auch um neben oder nach der Arbeit zu genie-ßen, nicht auch um in der der Arbeit folgenden Muße die Schönheit der Welt zu verehren und zu kontemplieren, son-dern ganz versunken in seine Sache still und langsam, aber mit einer von außen gesehen furcht-, ja schreckenerregenden Stetigkeit, Genauigkeit und Pünktlichkeit in sich selbst und in seine Sache wie ver-loren arbeitete, arbeitete und nochmals arbeitete – und was die Welt am wenig-sten begreifen konnte – aus purer Freude an grenzenloser Arbeit an sich – ohne Ziel, ohne Zweck, ohne Ende.
Was wird aus uns, was soll aus uns wer-den – empfanden die Völker … Wie sollen wir bestehen vor diesen neuen Massen? Uns ändern, es ihm gleichzutun suchen? Dreimal nein! Wir können nicht diesem neuen Soll gehorchen! Aber wir wollen und sollen es auch nicht!“[3]
1895 formierten diese Oberschichten, be-ginnend mit Großbritannien, eine Kriegspartei gegen Deutschland …
http://www.geocities.ws/dikigo…..iaesse.htm
Oberschicht, die sich Elite nennen läßt, und doch nichts als eine entsetzte „Partei“ ist, deren Entsetzen der Grund zum Kriege war. Zum Haß. Zum „bedingungslosen Haß“, wie Grenfell schrieb. Recht hatte er. Deshalb sind seine Bücher auf dem sog. Index, angeblich, den keiner kennt. Gelesen hab ich‘s trotz-dem, haha. Auf dem Flohmarkt gekauft, für eins-fuffzig oder 1 EUR weniger. Niemand weiß, wo‘s ist.
Vansittart, Der Anti-Deutsche:
„Der Wendepunkt der Weltgeschichte kam 1897. In jenem Jahr erklärte Deutschland der Welt den Krieg.“
Im Juni 1897 hatte mit der Berufung des Admirals von Tirpitz zum Staatssekretär des Reichsmarineamtes jene verhängnisvolle Flottenbaupolitik Deutschlands begonnen, die das Reich in einen immer schärferen Gegensatz zu England trieb. …
Seit Wochen tobte der in ganz Europa un-populäre Burenkrieg. In Deutschlands Bier-lokalen, Versammlungen und Zeitungsspalten machte sich die „Gott-strafe-England“-Stimmung breit.
„Deutschland war anstrengender, als ich erwartet hatte“,
erinnert sich Vansittart.
„Das Land war mit Bosheit geladen; sein Herz war voll der Animositäten gegen England, vor denen man sich kaum retten konnte, weder im Hause noch im Theater noch auf der Straße. …“
… Als der erste Weltkrieg herannahte, diente Vansittart wiederum im Kreis des Sir Eyre Crowe und erwartete sehnsüchtig die große Auseinandersetzung mit dem Erzfeind.
Vor dem … Einmarsch deutscher Truppen in Belgien
„betete ich, daß die Deutschen zu weit gehen würden“,
um einen Anlaß für den Kriegseintritt Eng-lands zu schaffen. Als am 4. August 1914 der letzte Draht zwischen Berlin und London zerschnitten war, atmete Vansittart auf:
„Außenminister Grey hatte Großbritan-nien in das Blutbad gebracht, ohne dabei das Volk innerlich zu spalten. Kein ande-rer hätte das vermocht; derart offenher-zig antideutsche Tendenzen, wie sie von Crowe und mir vertreten wurden, hätten nur die entgegengesetzte Wirkung gehabt.“
http://www.spiegel.de/spiegel/…..61367.html
Entsetzen und Abscheu über Massaker an Buren und englischen KZ-Greueln in Südaf-rika – Ausdruck blanker Bosheit, findet Herr Deutschenhasser.
Des Kaisers Entschluß, Deutschland eine verteidigungsfähige Nordsee-Flotte zu bauen, soll Kriegserklärung gegen „die Welt“ gewesen sein. Englands Recht zur Selbstver-teidigung, heute verständlich, jeder kennt das Déjà–vu, sowas mit einem Weltkrieg zu verhindern. Das Existenzrecht des Empire – niemanden zuzulassen, der sich gegen es, gegen seine denkbaren Attacken verteidigen kann. Wer kennt sie nicht. Realität der Wahn-sinnigen.
Die nicht kapieren, was sie tun. Die wenn ein Empire in den Orkus geht, anderen die Schuld geben, weil sie glauben, sie wären die Ober-schicht.
Nun, die Entschuldigung ist: Niemand weiß, was nüchtern geschrieben wurde und was betrunken. Im Fall des Falles: reden wir drü-ber.
SECHSTENS
Die bereits 1895 von der Intrigeninsel ein-gefädelte Kriegspolitik zur Vernichtung Deutschlands und deren unheilvolle Gier nach deutscher Beute, konnte 1916 vom ZWEITEN DEUTSCHEN REICH erfolgreich gestoppt werden. Denn das Empire war vor allem hinsichtlich seiner Kriegsvorfinanzierung am Ende.
Wilhelm I. machte seinen Verwandten im Buckingham-Palast den Vorschlag, daß alle Kriegsteilnehmer sich in ihr Staatsgebiet zurückziehen. Darüber hinaus bot das Zweite Deutsche Reich der Intrigeninsel großzügige Wirtschaftshilfe an.
Aber dann hatten „Auserwählte“ die großar-tige Idee und versprachen, dafür zu sorgen, daß die USA in den Krieg eintreten werden. Als Gegenleistung verlangten sie das König-reich Jerusalem. Dieses hatte der Sultan gerade unserem Kaiser Wilhelm I. als Dank für deutsche Wirtschaftshilfe beim Bau der Bagdadbahn geschenkt.
Trotzdem verschenkte das britische Königs-haus ein Land, welches ihm gar nicht gehörte. Der Rest ist bekannt, Deutschland wurde mit Versailles die Alleinschuld an dem „Ersten Teil des letzten Dreißigjährigen Kriegs“ über-tragen und, das ist ganz wichtig, die satani-sche unheilvolle Gier der Intrigeninsel und seiner Auserwählten sollte sich ins Unermeß-liche steigern.
Trotz Versailles legten die elitären auser-wählten Gentlemen um das Gebiet der ehe-maligen Achsenmächte eine einjährige Hunger-Blockade, an der über eine Millionen Kinder starben.
SIEBTENS
Weil die Oberschicht des Zweiten Deutschen Reiches sich niemals mit dem Ausrauben ihres Vaterlandes widerstandslos abgefunden hätte, gründeten die Auserwählten auf dem weiterhin bestehenden „Zweiten Deutschen Reich“, versehen mit der päpstlichen Ewig-keitsgarantie von 1870, den „Firmenstaat Weimarer Republik“.
Dieses Gebilde war kein Staat, sondern eine Firma. Dieses Gebilde war auch nie Rechts-nachfolger des Zweiten Deutschen Reiches.
Diese neugegründete Firma, eine „Limited“ oder GmbH, wurde völkerrechtswidrig einfach auf das bestehende Kaiserreich „draufge-setzt“ und dann in Kollaboration mit gekauf-ten deutschen Vaterlandsverrätern und mit Waffengewalt vom Ausland her rücksichtslos ausgeplündert.