Was ist das Wesen des Kollektivismus, des „Eine-Herde-und-ein-Hirt“
Mittwoch, 27. Mai 2026 von Adelinde
Am tyrannischten ist jene Herrschaft,
welche aus Meinungen Verbrechen macht,
denn jedermann hat das unverbrüchliche Recht
auf Gedankenfreiheit. Baruch Spinoza
Matthias Köpke
schrieb im November 2021 über das Wesen des Kollektivismus, des „Eine-Herde-und-ein-Hirt“:
Das Wesen des Kollektivs ist die geistige und wirtschaftliche Uniformierung als eines me-chanistischen Gliedes des Ganzen.
Der einzelne Mensch im Kollektiv ist nichts als ein seelenloses Rädchen der Maschine, ohne Initiative, ohne Persönlichkeitswert, ohne eigenes geistiges Leben, ohne persön-liche Freiheit und letztlich auch ohne Eigentum.
Das Ganze – in Wirklichkeit die Führung des Staates, welcher Art sie auch sei – ist das Primäre, das Maßgebende, der Selbstzweck.
Der Mensch, der Untertan, ist lediglich dazu da, damit dieses Ganze bestehen kann.
Die verschiedenen Arten des Kollektivs, wie sie in der Geschichte bestanden und noch bestehen, wie sie „wissenschaftlich fundiert“ (Karl Marx, „Kommunistisches Manifest“) oder als „Offenbarung Gottes“ gepredigt (Augusti-nus, „De Civitate Dei“, „Der Gottesstaat“, die Enzyklika „Quadragesimo anno“ des Papstes Pius XI.) werden, weisen Unterschiede ledig-lich in dem Grad der Kollektivierung, d.h. der geistigen und wirtschaftlichen Enteignung der Menschen auf.
Es mag manchen überraschen, wenn hier die „marxistische“ Weltanschauung mit der „christlichen“ auf eine Stufe gestellt wird. Man ist gewohnt zu hören, daß sich das Christen-tum, namentlich der Katholizismus, in schärfsten Gegensatz zum Marxismus stellt.
Daß dieser Gegensatz auf machtpolitischer Seite besteht, ist nicht zu bestreiten. Aber das ändert nichts daran, daß in ihrem Wesen die von Augustinus und Papst Pius XI. gepre-digte Staatsordnung mit der in dem „Kommu-nistischen Manifest“ gezeichneten verwandt ist.
Der … ehemalige deutsche Außenminister Walter Rathenau schrieb 1919 deshalb folgendes an Leutnant Breisig:
„Wissen Sie, wozu wir Juden in die Welt gekommen sind? Um jedes Menschen-antlitz vor den SINAI zu rufen. Sie wollen nicht hin? Wenn ich Sie nicht rufe, wird Marx Sie rufen, wenn Marx Sie nicht ruft, wird Spinoza Sie rufen, wenn Spinoza Sie nicht ruft, wird Christus Sie rufen.“
(„Gesammelte Briefe Walter Rathenaus“ 4. Band, 56. Brief.)
Der jüdische Professor von der Universität Erlangen, Hans Joachim Schoeps, meint al-lerdings dazu, daß dieser Ausspruch Rathe-naus nur „aus der Peripherie des Judentums“ gesehen sei. Er drückt dafür im Grunde denselben Gedanken nur etwas gewählter aus, indem er sagt:
„Israel unter den Völkern ist die große Korrektur des Heidentums, ist Edom (d.h. den nichtjüdischen Völkern) ein Pfahl im Fleische.“
(Schoeps, „Jüdische Geisteswelt“ S. 312.)
Der jüdische Religionsphilosoph und Bibel-übersetzer Martin Buber sagte auf dem 16. Zionistenkongreß in Basel vom 1.8.1929 (Schoeps, S. 272):
„Zionismus ist etwas anderes als jüdi-scher Nationalismus … Es ist … was einst werden sollte und immer noch werden soll; in der Sprache der Bibel: ,der Anfang des Königtums Gottes (Jahwehs) über alles Menschenvolk‘.“
Die Zeitschrift des jüdischen B’nai B’rith-Ordens „Söhne des Bundes“ (U.O.B.B.) hat einmal geschrieben:
„Es ist kein Zufall, daß dreimal in ver-schiedenen Geschichtsepochen von Menschen jüdischen Stammes Manifeste verkündet wurden …
– Die mosaische Gesetzgebung (Moses fürs Judentum),
– die Bergpredigt (Jesus fürs Christentum) und
– das kommunistische Manifest (Karl Marx für Kommunismus/Sozialde-mokratie)“
(„Der Quell“ 23.6.1952 S. 542)
„Mit allen gottesfürchtigen Menschen an der Errichtung des Königreiches Gottes auf Erden zusammenzuarbeiten, ist die heilige Sendung aller Juden.“
(B’nai B’rith-Manual (Handbuch) von 1926, Hrsg. Samuel S. Cohon in Cincinnati S. 13).
Zum Judentum gehört auch die Freimaurerei, die nach Aussage des Rabbiners Dr. Isaac M. Wise ein jüdischer Bund ist („The Israelit“, 3.4.1855), wobei zu bemerken ist, daß die Freimaurer der unteren Grade meistens nicht in die Pläne ihrer Oberen eingeweiht sind, genauso wenig wie die Gläubigen der christ-lichen Kirchen und des Marxismus die Ab-sichten ihrer obersten Priester und Führer kennen.
Die sog. Tochterreligionen des Judentums – Christentum, Marxismus/Sozialdemokratie, Freimaurerei und zusätzlich noch der Mo-hammedanismus/Islam – haben also die Aufgabe, für die Mutterreligion zu arbeiten. Ihrer geistigen Abstammung nach können sie auch gar nicht anders handeln.
Warum nun sollte ich den Israeliten in Regierung, Politik, Wissenschaft, Medien, Wirtschaft (besonders die Finanzbranche), Religion, Medizin usw. vertrauen, wenn es doch zu deren Beruf gehört, mich durch Entzug meines Selbstbestimmungsrechtes (mittels Betrug, Nötigung, Willkür, Erpres-sung, Bestechung, offener oder verhüllter Gewalt usw.) zu knechten?
Ich kann solchen freiheitsbeschränkenden Maßnahmen rechtmäßigerweise – nach biblischem und weltlichem Recht – nur mit Wider- und Einspruch entgegentreten, um meinem Beruf zur Selbstbestimmung und Freiheit gerecht zu werden …!
Wahre Freiheit ist für mich – biblisch ge-sprochen – die Freiheit von Jakob-Israels Joch der Weltherrschaft (Königreich Gottes) und ein eigenverantwortliches auf Selbstbestim-mung ausgelegtes Leben und Handeln außer-halb des „Königreiches Gottes“, also fern von Schafstall, Kirche, Synagoge, Moschee, freimaurerisch-jüdischem salomonischen Tempel u.s.w.! Siehe 1. Mose 27,40:
„Von deinem Schwerte wirst du dich nähren, und deinem Bruder sollst du dienen. Aber es wird geschehen, daß du einmal sein Joch von deinem Halse reißen wirst.“
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Anmerkungen
1) Israel Shahak † (Jerusalem): „Jüdische Geschichte, jüdische Religion – Der Einfluß von 3000 Jahren“, 5. Kapitel: Die Gesetze gegen Nichtjuden, Seite 139-180, Süderbrarup 1998, Lühe Verlag, Postfach 1249, D-24390 Süderbrarup.
2) Israel Shahak u. Norton Mezvinsky: „Jewish Fundamentalism in Israel“, London 1999, Pluto Press, London N6 5AA.
3) Roland Bohlinger: „Denkschrift auf der Grundlage des geltenden Völkerrechts und des im Alten Testament verkündeten Jakob- und Esausegens“, veröffentlicht in „Freiheit und Recht“, Viöl im Nov. 2002.
4)„In Schuld bin ich geboren, und in Sünde (teuflisch) hat mich meine Mutter empfangen.“ Ps. 51,7. Sünde = Satan/Teufel. (1. Mose 3; 1. Joh. 3,8; Röm. 5,12.) Sünder = satanisch/teuflisch, wegen der sündigen Natur des Menschen (1. Mose 8,21: „… denn das Sinnen des menschlichen Herzens ist böse von seiner Jugend an; …“. Symb. Esau-Edom = „unerlöste“ Menschen u. Völker.
5) Durch Auserwählung und Bundesschließung mit Noah (1.Mose 9,12-17), Abraham (1.Mose 17,11), Jesus Christus (Matt. 26,28; Mark. 14,24). Erlöste = göttlich, wegen der aus der Sünde erlösten („geretteten“) Natur des Menschen. Symbolisch Jakob-Israel.
6) Verheißung an Jakob-Israel in 1. Mose 27,27-29 und Juda in 1. Mose 49,8-10, da Jesus Christus – als christl. Messias – in direkter Linie von diesen abstammen soll (Matt. 1,1-17). Christentum = „Neues“ Israel; Judentum = „Altes“ Israel. Die röm.-kath. Kirche hat in seinen Lehren und Einrichtungen so viel von dem vorchristlichen jüdischen Priesterbund übernommen, daß man ihn ohne weiteres als den Geschäftsnachfolger der pharisäischen Hierokratie (Regierung eines Staates durch Priester) bezeichnen kann. Sie bezeichnet sich ja selbst „in loco Aaron“, auf Aarons Platz sitzend. Christus, gegenwärtig verkörpert im Jesuiten-General als dem „Christus quasi praesens“ („Schwarzer“, mehr im Geheimen/Verborgenen tätiger „Papst“) und mit dem röm.-kath. Papst als seinem stellvertretenden „Vicarius Christi“ („Weißer“, mehr in der Öffentlichkeit tätiger „Papst“).
Ihre Ausrichtung ist global=überstaatlich, egal in welchem Gewand, sie sind verschachtelt im Christentum, im Islam, im Kommunismus, im Internationalismus, egal, sie sind weltumspannend. Angefangen hat es mit dem Adel, dann dem Kommunismus, später dem Globalismus grenzenlosen Waren-, Personen- und Kapitalverkehrs. Aber sie müssen weg.