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Roosevelt, der WKII und Amerika

Dr. Gunther Kümel

veröffentlicht hier eine dankenswerte Klarstellung über die wahren Kriegsschuldigen des 2. Weltkrieges:

„…dieser Krieg wird
in die Geschichte eingehen,
als der Krieg des Präsidenten Roosevelt!“
Sven Hedin

F.D. Roosevelt stammte aus einer Dynastie von Bankiers und Politikern; sein Onkel Th. Roosevelt war 1901-1909 Präsident der USA gewesen. Im WKI war er stellvertretender Marineminister und befürwortete eine be-dingungslose Kapitulation der Deutschen. Er nahm als persönlicher Berater von Wilson an der Konferenz in Versailles teil. Er gründete eine Firma zur Ausbeutung der Inflation in Deutschland.

Bis 1933 war Roosevelt einflußreicher Gouverneur von New York. Zum Korridor-problem nahm er eine sehr vernünftige Haltung ein. Damals schlug er eine Lösung vor, die der des „16-Punkte-Planes“ vom 29.08.1939 von Adolf Hitler ähnelte. Allerdings ist von ihm auch dieses Zitat (1932) über die Weimarer Republik bekannt:

„Ich werde Deutschland zermalmen!“

Er kam im gleichen Jahr 1933 an die Regie-rung wie Hitler. Die wirtschaftliche Lage der USA war von einer hohen Zahl von Arbeits-losen (15 Millionen, 1939 noch 10 Millionen) geprägt, die Bevölkerung lebte im Elend, wenn deren Lage auch nicht entfernt mit der verzweifelten Lage des Deutschen Volkes 1932 zu vergleichen war.

Roosevelt erließ eine ganze Serie von Geset-zen und Programmen, die die Wirtschaft ankurbeln und Vermögen umverteilen sollten. Sie scheiterten alle, die Zahl der US-Arbeits-losen wollte nicht sinken. Der WKI hatte Amerika eine Wirtschaftsblüte gebracht, der Präsident arbeitete daran, einen neuen Weltkrieg loszutreten, um seine innenpoli-tischen Probleme zu lösen.

Von Beginn seiner Präsidentschaft an umgab sich Roosevelt mit Beratern und Freunden aus der Hochfinanz, etwa Henry Morgenthau, Bernard Baruch, O. Young, J.P. Morgan, Paul Warburg, Samuel Rosenman, Herbert Lehmann, Felix Frankfurter, Louis Brandeis, Rabbi Stephen Wise, Nahum Goldmann, die er im Scherz seine „Weisen von Zion“ nannte.

Ab 1933 entfaltete die jüdische Lobby eine gewaltige Pressekampagne gegen Deutsch-land, und Roosevelt richtete seinen Kriegs-willen auf Deutschland. Hitler wolle bei nächstbester Gelegenheit Krieg anfangen, und er strebe nach der Weltherrschaft. Deutschland müsse durch Krieg vernichtet werden.

Dies blieb seine „fixe Idee“ bis 1945, die er durch diplomatische Aktionen, öffentliche Reden, Einflußgespräche im kleinen Kreis, politische und militärische Aktionen ver-folgte. Die Churchill-Gruppe in England verfolgte das gleiche Ziel, aber ohne den Einfluß von Roosevelt hätte sie sich wohl nicht durchgesetzt. Stalin wollte einen großen Krieg zur Durchsetzung der Weltrevolution; aber es war Roosevelt, der ihn im deutsch-sowjetischen Krieg vor einer Niederlage rettete.

Die US-Presse berichtete völlig wirklich-keitsfern von schwersten Judenverfolgungen („…massenhaft Leichen treiben auf der Spree“) in Deutschland. Ein ausführlicher Protest der deutschen Juden mit Richtig-stellung („…in Deutschland gibt es keine Pogrome!“) verhallte ungehört.

Der prominente Rabbi Stephen Wise organi-sierte riesige Protestdemonstrationen in New York, das Massenblatt „Daily Express“ veröf-fentlichte einen Boykottaufruf (mit „jüdischer Kriegserklärung“) gegen Deutschland, der den deutschen Außenhandel schwer traf und weite Teile der Öffentlichkeit in den USA erfaßte. Die Deutschen antworteten mit einem eher symbolischen eintägigen Gegen-boykott an einem Samstag, ohnehin hatten viele jüdische Geschäfte samstags geschlossen.

Hjalmar Schacht reiste im Mai 1933 in die USA, um Verständnis für die wirtschaftliche Situation Deutschlands angesichts der Boykottbewegung und den Reparations-forderungen zu finden. Ihm wurde mitgeteilt:

„Man spräche von Aufteilung Deutschlands und Nachholung des in Versailles Versäumten“1).

Noch im Jahre 1933 erklärte Roosevelt als erster westlicher Regierungschef die diplo-matische Anerkennung der Sowjetunion, und Stalin bezeichnete die USA sogleich als de-facto-Verbündete.

Bereits damals wurde „nach dem nächsten Krieg“ eine Aufteilung Deutschlands zwischen Stalin und Roosevelt geplant2). Roosevelt April 1933 zum französischen Botschafter:

„Die Lage ist alarmierend. Hitler ist ein Wahnsinniger und seine Berater … sind noch verrückter als er!“3).

Der Präsident war von der antideutschen jüdischen Bewegung erfaßt und fühlte sich berufen, bei der ersten besten Gelegenheit gegen Deutschland militärisch einzugreifen.4)

Sein Schwiegersohn C. Dall:

„… bereits 1935 war er davon überzeugt, daß der nächste Weltkrieg in Europa aus-brechen würde, 1937 bezeichnete er den Krieg gegen Deutschland als unvermeid-lich“5).

1936 schloß er einen umfassenden Handelsvertrag mit England über eine massive Aufrüstung. Die zunehmende Abhängigkeit begründete ein erhebliches Erpressungspotential, das Roosevelt dann 1939 im Einklang mit Churchill nutzte.

1937 befahl Roosevelt trotz des Pazifismus‘ der Bevölkerung den Beginn der Aufrüstung der USA. Vom Ende dieses Jahres datierte die Zusammenarbeit der britischen und der US-Flotte als ungeschriebenes Kriegsbündnis, und es begannen Stabsgespräche zwischen diesen Mächten.

Zur Förderung der Kriegsstimmung hielt Roosevelt 1937 die „Quarantäne-Rede“, in der er Deutschland, Italien und Japan als „Angriffsnationen“ aus dem Umgang mit der restlichen Welt auszuschließen empfahl. Seit der Wiedervereinigung Deutschlands mit Österreich 1938 bestand Konsens zwischen den USA und England, daß ein weiterer Machtzuwachs Deutschlands auch um den Preis eines Weltkriegs verhindert und das Reich zerstört werden müsse.

„Rüstung gegen Hitlers Angriff“6)

war die Leitlinie Roosevelts seit 1938, mit dem Ziel, eine hegemoniale Weltgeltung der USA über eine internationale Organisation zu verwirklichen. 1942 fand Roosevelt für die gegen Deutschland kriegführenden Mächte die Bezeichnung „Vereinte Nationen“, die dann die UNO konstitutionierten.

Roosevelts Außenpolitik bestand darin, England, Frankreich und Polen zur Kriegs-bereitschaft gegen Deutschland anzusta-cheln. Er gab bekannt, daß er für die USA 20.000 Flugzeuge vorsehe. Er wollte die US-Luftmacht zur größten der Welt machen und suchte nach Wegen, England und Frankreich mit Flugzeugen zu beliefern.

Roosevelt erzwang den Umschwung der englischen Politik nach dem 15. März 1939 durch die ultimative Drohung, England jede Hilfe zu verweigern, wenn es an der Aus-gleichspolitik von München festhalte. Die Folge war die bedingungslose „Garantie“, die den Krieg gegen Deutschland in das Belieben der Polen legte.

Am 23. August wurde der deutsch-sowjeti-sche Nichtangriffspakt unterzeichnet. Er sah (im geheimen Zusatzabkommen) als Mög-lichkeit die Teilung Polens vor mit der Rück-kehr der nach 1918 von Polen eroberten ukrainischen und weißrussischen Gebiete zur Sowjetunion.

Roosevelt wurde das Zusatzabkommen be-kannt, er gab die Information jedoch nicht an Polen weiter: er wollte den Krieg! Vermutlich wäre Polen unter dem Eindruck der sowjeti-schen Bedrohung von seinem Kriegskurs abgerückt, hätte die allgemeine Mobilma-chung vermieden und wäre zu vernünftigen Verhandlungen mit Deutschland zurückge-kehrt. Der 16-Punkteplan Hitlers hatte ja alle Möglichkeiten für Verhandlungen geöffnet.

Roosevelt hatte alles dafür getan, um eine friedliche Regelung des Korridorproblems zu verhindern, die er noch vor 1933 selbst vertreten hatte. Durch seinen Sondergesand-ten (Botschafter in Frankreich) William Bullitt hatte er Polen bearbeitet, nur ja nicht mit Deutschland zu verhandeln7). Das gleiche geschah in England.

Jeglichen Verhandlungsausgleich, jeglichen Verhandlungsfrieden lehnte der Präsident rundweg ab. Der US-Botschafter in England Kennedy zu James Forrestal:

„Weder Frankreich noch England hätten Polen zum Kriegsgrund gemacht, wenn sie nicht ständig von Washington dazu angestachelt worden wären.“

Neville Chamberlain stellte (Zitat Kennedy) fest, daß

„Amerika und das Weltjudentum England in den Krieg gezwungen“

haben. Nach Beginn des Krieges setzte Roosevelt eine lange Kette von Kriegsakten gegen Deutschland, die allesamt mit dem Status „Neutralitiät“ nicht im Einklang standen:

– Im November 1939 ließ er die Neutralitätsgesetze ändern,

– Kriegsmaterial wurde den Feinden Deutschlands geliefert, wenn sie bezahlten und das Material abtransportierten.

– Der Wehretat wurde um 5 Milliarden erhöht. England überfiel 1940 die französische Flotte im Hafen von Oran (1147 Tote), Roosevelt war begeistert.

– Der Kongreß unterstellte den gesamten Verteidigungsapparat der persönlichen Kontrolle Roosevelts.

– 1940 lieferte er England 50 Zerstörer gegen Überlassung von 7 Militärbasen. Churchill selbst bezeichnete diesen Verkauf als

„…entschieden unneutralen Akt der USA“.

– Angesichts der britischen Zahlungsun-fähigkeit setzte der Präsident 1940 das „Leih – und – Pachtgesetz“ in Kraft.

– Er förderte den Eintritt von Amerikanern in die britische Luftwaffe. Britische Militärs wurden in den USA ausgebildet, lauter Kriegsakte.

– Ab 1941 war es das Hauptanliegen Roosevelts, durch fortgesetzte Neutra-litätsbrüche Hitler zum Angriff zu reizen.

– Im Frühjahr 1941 gelang es Roosevelt, die jugoslawische Regierung durch den Militär-putsch von General Simovic ins antideutsche Lager zu bringen8).

– Ab Januar 1941 wurden intensive Stabsbesprechungen für gemeinsame Kriegführung USA-England eingeführt. Oberst Charles Lindbergh, Vormann der Isolationisten, Mai 1941:

„Der Druck für den Krieg ist stark, und er steigt noch. Die Menschen sind dagegen, aber die Regierung scheint darauf los-zustürmen. Die meisten jüdischen In-teressen im Land stehen hinter dem Krieg; sie kontrollieren die Presse, Rundfunk und … Filmbranche“.

Am 22. Juni 1941 begann der deutsch-sowjetische Krieg, und umgehend verspra-chen Roosevelt und Churchill massive Lieferungen von Kriegsgütern, der Präsident stellte Milliarden an Krediten zur Verfügung. Bis Mai 1945 gingen 2660 Schiffe mit 16,5 Millionen Tonnen LKW’s, Panzern, Eisen-bahnwaggons, Ölprodukten, Lebensmitteln, Maschinen, Industrieausrüstung usw., usw. nach Murmansk, Archangelsk, Wladiwostok.

Der finanzielle Wert der Lieferungen belief sich auf rund 11 Milliarden Dollar. Stalin machte auf der Konferenz von Teheran das Eingeständnis, daß ohne die massive ameri-kanische Rüstungshilfe der Krieg längst verloren gewesen wäre.

Im Juni 1941 ließ Roosevelt alle deutschen und italienischen Schiffe beschlagnahmen, alle Guthaben von Achsenmächten wurden eingefroren, alle deutschen Konsulate wurden geschlossen. Senator Nye urteilte im April 1941:

„Wir werden von denselben Mächten (dirigiert) wie im WKI. Wenn wir je in diesen Krieg verwickelt werden, so wird er …nur mit einem Namen bezeichnet werden: ‚Der Krieg des Präsiden-ten!“                                          

Am 27.5. erklärt der Präsident den „unbe-grenzten nationalen Notstand“. Damit erhielt er diktatorische Vollmachten einschließlich der Möglichkeit, Kz’s zu errichten. Roosevelt schickte Truppen nach Island, wo sie engli-sches Militär ablösen, ebenfalls ein eindeu-tiger Kriegsakt.

Roosevelt ließ britische Geleitzüge durch US-Kriegsschiffe eskortieren und weitete die „Schutzzone“ ständig aus. US-Schiffe melde-ten deutsche Schiffe und U-Boote an die Briten, die dann angriffen. Schließlich erhielten die US-Schiffe Schießbefehl:

„Shoot on sight!“.

Hitler vermied dennoch Gegenmaßnahmen, um einen Krieg mit den USA so lange wie möglich hinauszuschieben.

Deutschland erklärte trotz aller Provoka-tionen nicht den Krieg, Roosevelt wollte aber gegen alle Widerstände der US-Bevölkerung unbedingt die USA in den Krieg führen, um am Ende des Krieges als großer Sieger eine Welt-Hegemonie errichten zu können.

Er verlegte sich darauf, Japan in einen Krieg mit den USA zu verwickeln, um eine „Hinter-tür zum Kriege9)“ zu öffnen. Japan war ein sehr schwacher Gegner für die USA, und deshalb erforderte es auch ganz massive Druckmittel, um die Japaner soweit in Ver-zweiflung zu treiben, daß sie den ersten Schuß abgaben.

Zunächst verlegte Roosevelt die US-Pazifik-flotte aus einem US-Hafen mitten in den Pazifik, nach Pearl Harbor. Am 25.11. notierte Kriegsminister Stimson den Wortlaut von Roosevelt:

„Die Frage war, wie wir sie dahin bringen könnten, den ersten Schuß abzugeben!“

In diesem Sinne unterrichtete General Mar-shall auch die obersten Truppenbefehlshaber. Entscheidend war, daß die Briten den japani-schen Marinecode und den japanischen diplomatischen Code entschlüsselt hatten. So konnten die USA jede Regung der Japaner nachverfolgen:

Der japanische Angriffsverband aus Trägern, Kriegsschiffen, U-Booten und Hunderten von Kampfflugzeugen stach am 25.11.1941 in See. Der Angriff konnte nur gelingen, wenn die vollständige Überraschung des Gegners gelingen würde.

Bis zum Angriff am 07.12. war er 13 Tage lang unterwegs, stets unter voller Kenntnis von Roosevelt und wenigen Mitwissern. Hätte Roosevelt den Angriff (und damit den Krieg) verhindern wollen, so hätte er bloß in den 13 Tagen Fahrt das japanische Geheimnis in einer öffentlichen Rede preiszugeben brau-chen, er hätte es auch in die Zeitung setzen können. Dann wäre der Angriffsverband sofort umgekehrt! Aber Roosevelt wollte den Krieg!

Und so konnte er sich am 07.12. hinstellen und vor der Bevölkerung lauthals die „japa-nische Niedertracht“ beklagen. Dies führte zu einem völligen Umschwenken der öffentli-chen Meinung, nun waren alle kriegsbegei-stert. Mit der teilweisen Zerstörung der Pazifikflotte und der Opferung von Tausenden von Amerikanern hatte Roosevelt endlich sein Ziel erreicht, den Kriegseintritt der USA. Hamilton Fish:

Man ahnte damals nicht, daß der Kriegseintritt vom Präsidenten gegen die überwiegende Mehrheit der öffentlichen Meinung trickreich geplant war“.

Allerdings war Roosevelt doch so schlau gewesen, die Flugzeugträger und andere schwere Einheiten vor dem Angriff abzu-ziehen. Der Truppe auf Pearl Harbor war die Kenntnis vom japanischen Angriff nicht weitergegeben worden. Es starb eine Anzahl ähnlich der am 11.09.2001 Geopferten.

Auf Bitten von Japan (um den 20.11.) war der Defensivpakt Japan-Deutschland-Italien am 04.12. zu einem Offensivbündnis erweitert worden10). Als zusätzlich Pläne von Roosevelt bekannt wurden, Deutschland in jedem Fall den Krieg zu erklären, ergriff Hitler die Ini-tiative und erklärte den USA den Krieg.

___________________

Literatur

    1. G.F. Willing, „Die nationale Erhebung“ Leoni 1982, S. 178ff.
    2. D. HOGGAN, „Das blinde Jahrhundert, I.“ Tübingen 1979, S. 528.
    3. F. Freidel, „F.D. Roosevelt. A Rendezvous with Destiny“ Boston 1990.
    4. G.F. Willing, „Der Zweite Weltkrieg“ Leoni 1979, S.179 ff., S. 287 ff., Dok. Nr.9.
    5. D. Bavendamm, „Roosevelts Weg zum Krieg“ München 1983. S 109.
    6. F. Freidel, a.a.O. S. 304ff., Chapter 23.
    7. J. Burckhardt, „Meine Danziger Mission“ München 1960.
    8. K.O. Braun, „Das kriegsauslösende Serbien 1914 und 1941“ Deutsche Annalen 1984, S. 228 ff.
    9. C. Tansill, „Die Hintertür zum Kriege“, Düsseldorf 1997.
    10. J. Hoffmann, „Hitlers Kriegserklärung an die USA“, Criticon Nr. 128, 1991, S. 281.
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