Lebe wohl, du schöner Wald
Sonntag, 30. August 2026 von Adelinde
Doris Mahlberg
sinnt über die Verbrechen an unseren deutschen Wäldern nach:
Kriege, Katastrophen, Migration, Messer-morde, Chaos und politisches Versagen auf ganzer Linie – wem macht der Existenzkampf und ganz alltägliche Wahnsinn in Deutsch-land nicht zu schaffen?
Trotzdem möchte ich heute einmal meinem Entsetzen darüber Ausdruck verleihen, was seit geraumer Zeit in unserem wunderschö-nen Grimms-Märchen-Wald und auch vielen anderen Wäldern in Deutschland geschieht.
Der Reinhardswald in Hessen gehört zu den schönsten Waldgebieten Deutschlands, von dem schon die Brüder Grimm fasziniert wa-ren. Er ist ein prachtvolles Stück deutscher Kultur und Geschichte, besonders der Hute-wald.
Manche Bäume dort sind 200 Jahre alt und älter. Dieser Wald ist ein wertvoller Lebens-raum für viele Tiere und geschützte Arten. Er ist außerdem ein einzigartiges und ideales Naherholungsgebiet für die Menschen in der Region und Ziel vieler Urlauber.
Welcher deutsche Dichter hätte nicht in sei-nen Werken die Schönheit unserer Wälder in Worten festgehalten? Hermann Hesse schwärmte einst:
„Euch grüßt mein Herz, ihr treuen Bäume, ihr seid noch immer hoch und stark, wie einst, als ich die ersten Träume verliebt in eurer Nacht verbarg“
und Theodor Storm schrieb:
„Ein Blatt aus sommerlichen Tagen, ich nahm es so im Wandern mit, auf daß es einst mir möge sagen, wie schön die Nachtigall geschlagen, wie grün der Wald, den ich durchschritt“.
Ob Goethe oder Schiller, ob Theodor Fontane, Erich Kästner oder Gottfried Keller, sie alle erzählten von der Schönheit des deutschen Waldes. Ein weises Sprichwort sagt:
„Der Wald ist ein besonderes Wesen von unbeschränkter Güte und Zuneigung, das keine Forderungen stellt und großzügig die Erzeugnisse seines Lebenswerks verschenkt“.
Eduard Mörike schwärmte in einem Essay von schönen Buchen, von mächtigen deutschen Eichen und zarten Birken, und Christian Mor-genstern machte sich folgende Gedanken:
„Worin beruht der Zauber des Waldes, die tiefe Beruhigung, die er dem Menschen gibt? Der Stamm einer Bergfichte ist das Urbild ruhiger, in sich gefestigter Kraft, ein gewaltiger Lebenswille, den so bald nichts zu zerstören oder gar zu brechen vermag.
Warum erfüllen uns Gräser, eine Wiese, eine Tanne mit so reiner Freude? Weil wir nur Lebendiges vor uns sehen, das nur von außen her zerstört werden kann, nicht durch sich selbst. Von außen droht ihnen jede mögliche Gefahr, von innen her aber sind sie gefeit. Sie fallen sich nicht selbst in den Rücken wie der Mensch mit seinem Geist und seinem zweideutigen Leben.“
Der Mensch mit seinem Geist?? Man darf sich mit einiger Berechtigung fragen, ob man heutzutage überhaupt noch vom „Geist“ des Menschen reden kann, oder ob es sich nur noch um blanken IRRSINN handelt, ganz egal, wohin man sieht.
Und war es etwa nicht der größte Lug und Trug, als Olaf Scholz Millionen deutscher Steuergelder für die Rettung des Regen-waldes nach Brasilien baggerte und seine grüne Umweltministerin weitere Steuergelder spendete zum Schutz der Mangroven in Afrika, während man im eigenen Land der frevelhaften Zerstörung des Märchenwalds zustimmte??
Und das, was eine völlig fehlgeleitete grüne Klimapolitik dem Reinhardswald und den in ihm lebenden Tieren antut, ist mit dem Wort „Irrsinn“ noch freundlich beschrieben. Es ist ein beispielloser Frevel an der Natur, ja, ein Verbrechen, das sich mit NICHTS rechtfer-tigen läßt, schon gar nicht mit einer neuen Windparkanlage!
Die gigantischen Kosten und die geringe Wirtschaftlichkeit der Windkraft wurde von einigen Wissenschaftlern berechnet und bewiesen, u.a. auch von Dr.Detlef Ahlborn.
Aber das interessiert die von den hanebü-chensten Ideologien getriebenen Grünen absolut nicht! Sie sind keinen vernünftigen und sachlichen Argumenten von kompeten-ten Experten und Wissenschaftlern zugäng-lich. Statt dessen dienen sie einer auf Milli-arden-Profite ausgerichteten Klimalobby!
Und so rollen die großen Baumfällerma-schinen, die Planierraupen, die Bagger, Bulldozer und riesigen Schwerlaster mit Stahlbeton und Stahlmatten durch den Reinhardswald in Hessen.
Wo einst die Brüder Grimm das Märchen „Dornröschen“ schrieben, werden heute monströse Krater 10 Meter tief in den Wald-boden gerissen und für jedes Windrad mit 1000 Kubikmetern Stahlbeton und etlichen Tonnen Stahl gefüllt. Diese Betonanker werden nie mehr entfernt werden. Sie werden für immer in den Meeresböden, in den Wiesen, Ackerböden und Waldböden bleiben.
Wo sie sind, ist der Boden tot, ist kein Leben mehr. Wo, bitte, bleiben denn hier die Kli-makleber und Umweltschreier, die doch sonst jeden anprangern, der noch ein Auto fährt, eine Ölheizung hat und hin und wieder ein Schnitzel ißt? Vergessen wir auch nicht, daß für die Produktion von einer Tonne Zement ca. 1000 Kilogramm CO2 in die Umwelt gelangen.
Die Grünen und der sie umgebende Dunst-kreis sind an verheuchelter Doppelmoral kaum noch zu überbieten. Sie ekeln mich an! Sie empören sich über die Abholzung der Regenwälder, kritisieren Gasheizungen und Verbrennermotoren, spielen sich in der gan-zen Welt als Moralapostel auf und wollen jedem Menschen vorschreiben, was er noch darf oder nicht darf.
Zur gleichen Zeit schreien sie gemeinsam mit den restlichen Altparteien und ihrem Kanzler nach Krieg, Waffen und Aufrüstung, zerstören im eigenen Land die Natur, die Wälder, die Artenvielfalt und so ganz nebenbei auch noch unsere Wirtschaft und sichere Energieversor-gung, unsere Kultur und die Zukunft unserer Kinder.
Auch in meinem Garten kann ich das seit Jahren beobachten. Von Jahr zu Jahr sehe ich weniger Vögel und we-niger Vogelarten, weniger Schmetterlinge, weniger Marienkäfer und Insekten, kaum noch Bienen und Hum-meln. Zum ersten Mal seit 20 Jahren haben im Efeu unter unserem Terrassendach keine Zaunkönig-Paare gebrütet. Wo sind sie geblieben ? Die Nester des vergangenen Jahres blieben leer.
Überall dort, wo Windparks errichtet wurden, sind die Populationen der nachtaktiven Vögel wie auch der Fledermäuse stark zurückge-gangen, in Indien stellenweise schon um 50 %. Fledermäuse sind hervorragende natürli-che Schädlingsbekämpfer, was bedeutet: weniger Fledermäuse, mehr Pestizide! Exper-ten sprechen von ca. 250.000 getöteten Fledermäusen pro Jahr!
Ebenfalls bedroht ist die Population der Schwarzstörche und selbst die Zahl der Spechte ist in Gebieten mit Windrädern um die Hälfte gesunken. Hinzu kommen ca. 100.000 geschredderte Singvögel pro Jahr und Milliarden toter Insekten.
Diese suchen hohe, schnelle Winde auf, um zu ihren Eiablageplätzen zu gelangen. Auf dem Weg dorthin sterben sie durch die Rotorblätter in denWindparks. Es ist auch kein Geheimnis mehr, daß Tausende Wale und Delphine durch die Infra-Schallwellen und Vibrationen der Offshore-Windparks verendet sind.
Für Menschen mit Herzproblemen können die Infra-Schallwellen der Windparks ebenfalls gesundheitsschädlich sein. Auch die ständige Verwirbelung der atmosphärischen Schichten durch Windkraft ist ein Problem, weil dadurch das empfindliche System der Regen- und Wetterströmungen gestört wird.
Auf der einen Seite vertrocknen die Böden, auf der anderen kommt es zu sintflutartigen Regenfällen. Bedenklich für das gesamte Öko-System ist auch der Abrieb von den Rotorblättern, der Mikroplastik und andere schädliche Stoffe freisetzt. Diese gelangen in die Meere, in Gewässer, in die Luft und in die Böden und schließlich in unsere Nahrungs-kette.
Ein Windrad benötigt für das Fundament eine Fläche von der Größe eines Fußballfeldes. Hochgerechnet auf ca. 30.000/35.000 Wind-räder in Deutschland kommt da schon eine große Fläche zerstörter Natur, Wälder und Ackerböden zusammen.
Von einer beispiellosen Verschandelung unserer schönen deutschen Landschaften, besonders im Norden, wollen wir gar nicht mehr reden. Und selbst in einem so wind-armen Land wie der Schweiz werden Windparks gebaut!
Windparks und die damit einhergehende Zerstörung von Ökosystemen gibt es in Deutschland nur, weil sie mit gigantischen Summen an Steuergeldern subventioniert werden. Vor 5 Jahren hatte ich Gelegenheit, mich im Hafen von Norden-Norddeich mit einem Ingenieur aus Basel zu unterhalten, der mir diese Tatsache auch unumwunden bestä-tigte. Er sagte damals zu mir:
„Hier geht es nicht um angeblich saubere Energie und schon gar nicht um Umwelt- und Naturschutz. Hier geht es um Macht-ausübung und unzählige Milliarden für die Windpark-Lobbyisten und sonstige Typen, die sich daran bereichern. Die Zerstörung der Natur durch Windkraft ist schlimmer und teurer als ein Atomkraft-werk.“
Und dann kommt man uns mit so dummen Sprüchen wie „Wind und Sonne schicken keine Rechnung“. Wie erklärt es sich dann, daß sowohl private Haushalte, kleinere mittelständische Betriebe wie auch Firmen und Konzerne die hohen Strompreise kaum noch bezahlen können?
Der damalige Umweltminister Trittin säuselte in die Republik, daß die Energiewende den deutschen Durchschnittshaushalt monatlich nicht mehr kosten würde als eine Kugel Eis. Eine dreiste Lüge, wie wir heute wissen, denn die grüne Energiewende hat den deutschen Steuerzahler bis jetzt Billionen gekostet und die Kassen der Profiteure reichlich gefüllt.
Inzwischen stellt sich die grüne Energie-wende so dar: Unsere eigenen Kernkraftwerke wurden so weit zerstört, daß eine sichere Energieversorgung in Deutschland nicht mehr gewährleistet ist. Da aber auch die kostenin-tensive Windkraft auf keinen Fall ausreicht, müssen wir teuren Strom im Ausland kaufen, wo wiederum mehr Kraftwerke gebaut werden müssen, um uns mit Strom zu versorgen.
Und so zahlen die Deutschen den höchsten Haushaltsstrompreis in Europa. Das ist das Ergebnis hanebüchener links-grüner Ideologie.
Ich habe in den letzten Jahren viel über die nachteiligen, ja teilweise verheerenden Folgen der Windparks auf die Natur und die Umwelt, wie auch auf die Gesundheit der Menschen gelesen. Eine Aussage eines Experten vom NABU-Vogelschutz ist mir besonders in Erinnerung geblieben:
„Windkraftanlagen an Seen, in Feucht-gebieten und Wäldern wie auch in der Nähe von Vogelzugrouten sind grundsätzlich zu vermeiden.“
Doch alle Hinweise auf die Gefahren der Windparks für Mensch, Tier und Umwelt, alle Warnungen von kompetenten Experten und Naturschützern interessieren weder die EU-Marionetten, noch die Windkraft-Betreiber-gesellschaften und die links-grünen Traum-tänzer schon gar nicht. Im Gegenteil:
Es sollen noch mehr Windparks gebaut werden, sogar in Naturschutzgebieten! Der Grund dafür liegt auf der Hand: Der Steuer-zahler und Verbraucher zahlt und zahlt und zahlt! Die Gewinne stecken sich die großen Player im Energiesektor in die Tasche.
Für mich klingt das fast wie eine Lizenz zum Gelddrucken, und das Ganze verkauft man uns dann als „Energiewende“, die uns „nicht mehr als eine Kugel Eis im Monat kostet“.
Wind und Sonne werden uns irgendwann eine Rechnung schicken. Allerdings wird diese so drastisch ausfallen, wie wir es uns jetzt noch nicht vorstellen können.
*********************
Der Wald erzählt
Mein Herz ist grün und meine abertausend Glieder
sind meine Kinder all im keimenden Gefieder.
Und Stamm neigt sich zu Stamme,
Wipfel schließt an Wipfel.
Von meinem hohen, stolzen Pappelgipfel
erschau ich rings die landschaftliche Weite:
der Silberfluß gibt schlängelnd meinem Fuß Geleite,
fern ins Gewölke steigen welligweiche Hügel,
und unter ihnen ruht ein Wiesenplan,
ein leuchtend grüner Spiegel.
Mein Blätterblut ist süßer Unruh voll,
es will zerrauschen,
doch still! Die bunten Vögel singen,
laßt uns lauschen!
Die Sonne blickt mich glühend an,
da muß ich wachsend steigen.
Der feuchte Erdenschoß zieht meine Wurzeln
tiefer in sein Schweigen.
Mein Herz ist grün und sommerjung
und voll von warmem Leben
und will der weiten Menschenwelt
nur große Freude geben.Rose Ausländer

Sie hassen Deutschland und alles Deutsche. Deshalb zerstören sie mit ihren Photovoltaikanlagen beste Ackerböden und mit den Windkraftanlagen unsere Wälder.
Sie fürchten und hassen unsere Wälder, weil unsere Wälder uns Nahrung, Schutz und Zuflucht bieten.
Schon im Jahre 9 n. Ztw. verschwanden drei römische Legionen in unseren Wäldern, und nach dem Desaster im Hürtgenwald wagten die Amis es nicht mehr, unsere Wälder zu betreten.
Der Weltenfeind kommt aus der Wüste, und wo er hinkommt, verwüstet er alles und hinterläßt eine Wüste.
Danke! … für diese wunderbare Aufklärungsschrift, die eine weite Verbreitung und hoffentlich viel Gehör finden wird! – Mit lieben Grüßen – Karl-Heinz Requard
Die ganze Wald/Baumvernichtung geht ja schon ewig. Wie in dem Film AVARTAR gezeigt wird, sind ja auch die Mutter-Bäume auf Mutter Erde vernichtet worden. Diese waren Riesen-Bäume, die das wahre Leben bestimmt haben. Was zur Zeit gegen unsere Wälder gestartet wurde, ist der Kampf gegen jegliches Leben.
Ich wohne in Sachsen, und wir haben das Sandsteingebirge „Sächsische Schweiz“. Vor einigen Jahren wurde auf der tschechischen Seite des Gebirges am Prebischtor (ein wunderschönes Ausflugsziel) Brandstiftung betrieben. Da es zu dieser Zeit sehr trocken war, brannte der Wald im Nu und zog in Richtung Deutschland. Da auf deutscher Seite die Menschen hauptsächlich vom Tourismus leben, war die persönliche Initiative sehr hoch, den Wald zu löschen und auch den tschechischen Freunden zu helfen. Jetzt wächst dieser Wald wieder, worüber wir sehr froh sind. Dasselbe Spiel spielte sich in der Grossenhainer-Heide ab. Danach kam dann die Info, daß da Windräder gebaut werden sollen. Hier in Sachsen wird es massiv vorangetrieben. Es gibt viele Initativen, die sich dagegen aussprechen. Ich arbeite mit der Aufstellungstechnik, um die Menschen mental zu stärken, und nutze da meine hellsichtigen Fähigkeiten.
@Alle
Ein wichtiges Detail möchte ich noch hinzufügen: Wenn ein WINDRAD einmal zum Stehen gekommen ist, kann es nur mit sehr viel teurem Strom aus dem Stromnetz wieder in Gang gesetzt werden. Ist das zu verstehen? Ein Windrad kann mit Wind nicht wieder in Betrieb genommen werden! Und welchen Nutzen haben die Dinger in all den Wochen und Monaten im Jahr, in denen wir keinen Wind haben? Antwort: Geldumverteilung !
@Beate Claus
Auch hier bei uns in der Eifel werden immer mehr Windräder gebaut. Das höchste Rad sollte im Nöthener Wald aufgestellt werden und höher sein als der Kölner Dom. Gott sei Dank (muß man leider sagen) kam die große Flut dazwischen, so daß die Pläne erst einmal vom Tisch waren. Aber ich vermute, aufgeschoben ist nicht aufgehoben, denn inzwischen haben wir einen SPD-Bürgermeister und jede Menge rot/grüne Traumtänzer am Start.
Unsere damalige CDU-Bürgermeisterin ließ die Bevölkerung über die Windräder abstimmen, was ich sehr fair fand. Und was geschah? Kaum jemand ging zu dieser Abstimmung! Es hat niemanden interessiert!
Ideologen handeln nur innerhalb ihrer Ideologie und niemals mit dem Verstand, der dabei nur stört. Sie prüfen auch nie die Ergebnisse ihres Tuns. Sie werden daher den Mist, den sie bauen auch nie als Mist bezeichnen, denn:
Was nützt des Menschen hoher Geist, wenn er im Bette sitzt … und schwitzt.
Schon bemerkt? „Rose Ausländer“ (der Name ist Programm!) war eine „Verfolgte des Nazi-Regimes“ (nachzulesen bei Wikipedia!). Das scheint Kompetenz genug, um sich über den (deutschen?) Wald auszulassen ……
Ich wandere …
Ich wandere durch ein sterbendes Land –
vergiftet, verdorben durch Feindeshand.
Verbogene Seelen im Selbsthaß versunken,
die Ehre verloren, im Schuldkult gebunden,
die Häupter gesenkt, die Größe vergessen,
das Schöne und Edle – von Fremden besessen.
Das Leuchten verblaßt – wie der Glanz in den Augen.
Wer mag da an Deutschlands Zukunft noch glauben?
Ich wandere durch ein vergehendes Land,
zertreten wie Müll, verschleudert wie Tand.
Ein fallendes Blatt arretiert meinen Blick:
Sein Fallen ist stetig und ohne Zurück,
den Platz hoch am Baum hat es g‘rade verlassen,
um – näher den Wurzeln – den Grund zu erfassen
und fernab von allem verästelten Treiben
dem Anfang von allem sich einzuverleiben.
Oh, muß es denn fallen, muß es vergeh’n,
um dann aus den Wurzeln neu aufzuersteh’n?
Ein Blatt wie ein Land, wie ein Volk auch zugleich,
ein Blatt wie ein Gleichnis für unser Reich.
Ich wandere durch ein fallendes Land.
Es fällt an die Wurzeln – bis in Erdmutters Hand.
Es fällt in so Vielem – auch ich bin ein Teil –
und ich ahne: Vielleicht keimt im Tode das Heil …
Ernst Cran, Ernting 2026
Eine herzensnahe Beschreibung des Wald-Geschenkes, in dem und durch das wir unsere Seelen atmen lassen können – und zugleich eine gnadenlose Auflistung des zerstörerischen Wirkens heilloser Kräfte, die Herz und Land zu ver-wüsten trachten (der „Bindestrich“ ist bewußt gesetzt!).
Und mit derselben Intensität rufe ich: Nein! Nein! Nein! Kein „Lebe wohl!“ Kein Verschwinden ins Nichts! Sondern bestenfalls Metamorphose, Verwandlung in Neues! Gewiß – das Alte scheint zu gehen; und wenn es das täte, wäre es – auch „mit Hilfe des Bösen“ – nur der Bodengrund für neues Keimen – der Natur gemäß!
Und: Wer ist daran gehindert, eigenhändig neue Bäume zu pflanzen, sie zum Keimen zu bringen, sie zu behüten und dann hinaus in die Natur zu geben? Niemand ist daran gehindert – und so tue ich das bereits seit vielen Jahren in der „Baumhege-Obhut“ am Schloßberg in meiner Umgebung. Viele 100 meiner Schützlinge sind bereits im deutschen Wald wurzelhaft geworden! Viele 100 davon begrünen bereits wieder den Raum, wo vorher Kahlschlag war.
Die Natur braucht diese Hilfe gar nicht; sie ersteht beständig wieder aus sich selbst heraus neu. Doch für mich ist es ein Anteilhaben an diesem Wunderwerk, hier mit Hand anlegen zu dürfen.
Wie soll einst Martin Luther – der Baumliebhaber – gesagt haben: „Wenn ich wüßte, daß morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen!“ Warum wohl? Um Äpfel zu ernten? Keineswegs. Doch eher deshalb: Um des Pflanzens willen! – Auch ich selbst werde nicht mehr im Schatten jener Bäume sitzen, die ich der Natur überlasse. Aber womöglich die, die nach mir kommen – so wie auch ich im Schatten der uralten Schloßberg-Buchen sitze, von deren Geschichte ich bestenfalls einen Hauch erahnen kann …
An der gezielten Zerstörung des Waldes wird die Zerstörung aller anderen innerdeutschen Institutionen sichtbar: der Familie, des Volkes, der Bildung, der Kultur, der Sprache, der Traditionen, des Geschmacks in Form von Gebrauchsgegenständen bis zur Mode, der Umgangsformen. Niedergang überall. Auch des Finanzwesens, und es wäre zu wünschen, daß es verreckt.
Das ist die Quelle allen Übels. Es nützt nichts, alle Übel aufzuzählen, man muß die Quelle des Übels benennen, das ist Rumpelstilzchen. Wir kennen alle Aufklärer, aber den rosa Elefanten im Raum will keiner sehen oder benennen, und doch ist er da. Warum? Alle, die ihn sichtbar machen, sind tot, Warum? Sind es die aufmerksamen und gut finanzierten Schnüffelbrigaden, die dann die Waffenträger als Mörder einsetzen? Im Hintergrund spitzeln, im Vordergrund kämpfen lassen? Ob das den USA oder Rußland mal klar wird? Sie wurden/werden mißbraucht. Sie scheinen blind und dumm.
@Ernst Cran
„Lebe wohl, du schöner Wald“ ist der Titel eines schönen Gedichts von Hoffman von Fallersleben, das eigentlich zu diesem Artikel gehört, das Adelinde aber wohl nicht anzeigen wollte. Bei ahnenrad.org können Sie es lesen.
Ihren Beitrag zu „Rose Ausländer“ finde ich fehl am Platze. Ihr Gedicht über den Wald ist wunderschön, wie viele andere ihrer Gedichte auch. Man muß nicht jedes Thema mit dem „Nazi-Regime“ in Verbindung bringen.
Hier das Gedicht von Hoffmann von Fallersleben:
Leb wohl, du schöner Wald!
So scheiden wir mit Sang und Klang:
Leb wohl, du schöner Wald!
Mit deinem kühlen Schatten,
Mit deinen grünen Matten,
Du süßer Aufenthalt!
Wir singen auf dem Heimweg noch
Ein Lied der Dankbarkeit:
Lad‘ ein wie heut‘ uns wieder
Auf Laubesduft und Lieder
Zur schönen Maienzeit!
Schaut hin! von fern noch hört’s der Wald
In seiner Abendruh;
Die Wipfel möcht‘ er neigen,
Er rauschet mit den Zweigen,
Lebt wohl! ruft er uns zu.
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)
Adelinde wollte das Lied von Hoffmann von Fallersleben nicht bringen??? Welche „Unterstellung“, liebe Doris. Vielleicht ist es irgendwie untergegangen. Bei Adelinde stimmt im Augenblick so manches nicht. Der Server verweigert den Gehorsam.
Jetzt steht das Gedicht in einem Kommentar von mir (s.o.)
An Doris Mahlberg: Ganz einfach – wenn ich die Wahl habe zwischen einem jüdischen und einem nicht-jüdischen deutschen Text, dann wähle ich den nichtjüdischen! Eigenes geht vor Fremdem!
Das Gauen und die Zerstörung der Umwelt geht ja nicht nur bei Windrädern voran. In Grünheide bei Berlin baut TESLA mit staatlicher Genehmigung sei 2020 immer weiter seine Flächen auf Kosten des Waldes aus. Das Internet ist voller Berichte. Da hilft kein Widerstand, denn die Menschen „brauchen“ ja ein E-Auto, und niemand denkt darüber nach, unter welchen Bedingungen diese Autos hergestellt und entsorgt werden.
@Carin
Da kann man Ihnen nur 100%ig zustimmen. Riesige Rechenzentren, neue Industriegebiete, Betonchips und Versiegelung statt neue Grünflächen etc. . Es ist leider wahr, Widerstand ist zwecklos. Es geht immer nur um Geld und Milliarden-Profite.
An Ernst Cran
Ganz einfach: Welche Texte ich für meine Artikel wähle, Herr Cran, entscheide ich! Ich und niemand sonst! Und wenn Ihnen das nicht gefällt, lesen Sie es nicht. Punkt. Schreibe ich Ihnen vor, was Sie sagen sollen oder nicht?
Und, liebe Adelinde, es liegt mir absolut fern, Dir irgendetwas zu unterstellen. Das solltest Du eigentlich wissen. Dieser Artikel über unseren Wald, unsere Umwelt und die armen Tiere lag mir so sehr am Herzen, und ich habe mich sehr gefreut, daß Du ihn veröffentlicht hast. Unsere geschundene Natur, das ist das Thema, was ich eigentlich zur Debatte stellen wollte. Wie konnte ich ahnen, daß es in so einem traurigen Ton endet?