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Lebe wohl, du schöner Wald

Doris Mahlberg

sinnt über die Verbrechen an unseren deutschen Wäldern nach:

Kriege, Katastrophen, Migration, Messer-morde, Chaos und politisches Versagen auf ganzer Linie – wem macht der Existenzkampf und ganz alltägliche Wahnsinn in Deutsch-land nicht zu schaffen?

Trotzdem möchte ich heute einmal meinem Entsetzen darüber Ausdruck verleihen, was seit geraumer Zeit in unserem wunderschö-nen Grimms-Märchen-Wald und auch vielen anderen Wäldern in Deutschland geschieht.                  

Der Reinhardswald in Hessen gehört zu den schönsten Waldgebieten Deutschlands, von dem schon die Brüder Grimm fasziniert wa-ren. Er ist ein prachtvolles Stück deutscher Kultur und Geschichte, besonders der Hute-wald.

Manche Bäume dort sind 200 Jahre alt und älter. Dieser Wald ist ein wertvoller Lebens-raum für viele Tiere und geschützte Arten. Er ist außerdem ein einzigartiges und ideales Naherholungsgebiet für die Menschen in der Region und Ziel vieler Urlauber.

Welcher deutsche Dichter hätte nicht in sei-nen Werken die Schönheit unserer Wälder in Worten festgehalten? Hermann Hesse schwärmte einst:

„Euch grüßt mein Herz, ihr treuen Bäume, ihr seid noch immer hoch und stark, wie einst, als ich die ersten Träume verliebt in eurer Nacht verbarg“

und Theodor Storm schrieb:

„Ein Blatt aus sommerlichen Tagen, ich nahm es so im Wandern mit, auf daß es einst mir möge sagen, wie schön die Nachtigall geschlagen, wie grün der Wald, den ich durchschritt“.

Ob Goethe oder Schiller, ob Theodor Fontane, Erich Kästner oder Gottfried Keller, sie alle erzählten von der Schönheit des deutschen Waldes. Ein weises Sprichwort sagt:

„Der Wald ist ein besonderes Wesen von unbeschränkter Güte und Zuneigung, das keine Forderungen stellt und großzügig die Erzeugnisse seines Lebenswerks verschenkt“.

Eduard Mörike schwärmte in einem Essay von schönen Buchen, von mächtigen deutschen Eichen und zarten Birken, und Christian Mor-genstern machte sich folgende Gedanken:

„Worin beruht der Zauber des Waldes, die tiefe Beruhigung, die er dem Menschen gibt? Der Stamm einer Bergfichte ist das Urbild ruhiger, in sich gefestigter Kraft, ein gewaltiger Lebenswille, den so bald nichts zu zerstören oder gar zu brechen vermag.

Warum erfüllen uns Gräser, eine Wiese, eine Tanne mit so reiner Freude? Weil wir nur Lebendiges vor uns sehen, das nur von außen her zerstört werden kann, nicht durch sich selbst. Von außen droht ihnen jede mögliche Gefahr, von innen her aber sind sie gefeit. Sie fallen sich nicht selbst in den Rücken wie der Mensch mit seinem Geist und seinem zweideutigen Leben.“ 

Der Mensch mit seinem Geist?? Man darf sich mit einiger Berechtigung fragen, ob man heutzutage überhaupt noch vom „Geist“ des Menschen reden kann, oder ob es sich nur noch um blanken IRRSINN handelt, ganz egal, wohin man sieht.

Und war es etwa nicht der größte Lug und Trug, als Olaf Scholz Millionen deutscher Steuergelder für die Rettung des Regen-waldes nach Brasilien baggerte und seine grüne Umweltministerin weitere Steuergelder spendete zum Schutz der Mangroven in Afrika, während man im eigenen Land der frevelhaften Zerstörung des Märchenwalds zustimmte??

Und das, was eine völlig fehlgeleitete grüne Klimapolitik dem Reinhardswald und den in ihm lebenden Tieren antut, ist mit dem Wort „Irrsinn“ noch freundlich beschrieben. Es ist ein beispielloser Frevel an der Natur, ja, ein Verbrechen, das sich mit NICHTS rechtfer-tigen läßt, schon gar nicht mit einer neuen Windparkanlage! 

Die gigantischen Kosten und die geringe Wirtschaftlichkeit der Windkraft wurde von einigen Wissenschaftlern berechnet und bewiesen, u.a. auch von Dr.Detlef Ahlborn

Aber das interessiert die von den hanebü-chensten Ideologien getriebenen Grünen absolut nicht!  Sie sind keinen vernünftigen und sachlichen Argumenten von kompeten-ten Experten und Wissenschaftlern zugäng-lich. Statt dessen dienen sie einer auf Milli-arden-Profite ausgerichteten Klimalobby! 

Und so rollen die großen Baumfällerma-schinen, die Planierraupen, die Bagger, Bulldozer und riesigen Schwerlaster mit Stahlbeton und Stahlmatten durch den Reinhardswald in Hessen.

Wo einst die Brüder Grimm das Märchen „Dornröschen“ schrieben, werden heute monströse Krater 10 Meter tief in den Wald-boden gerissen und für jedes Windrad mit 1000 Kubikmetern Stahlbeton und etlichen Tonnen Stahl gefüllt. Diese Betonanker werden nie mehr entfernt werden. Sie werden für immer in den Meeresböden, in den Wiesen, Ackerböden und Waldböden bleiben.

Wo sie sind, ist der Boden tot, ist kein Leben mehr. Wo, bitte, bleiben denn hier die Kli-makleber und Umweltschreier, die doch sonst jeden anprangern, der noch ein Auto fährt, eine Ölheizung hat und hin und wieder ein Schnitzel ißt? Vergessen wir auch nicht, daß für die Produktion von einer Tonne Zement ca. 1000 Kilogramm CO2 in die Umwelt gelangen.

Die Grünen und der sie umgebende Dunst-kreis sind an verheuchelter Doppelmoral kaum noch zu überbieten. Sie ekeln mich an! Sie empören sich über die Abholzung der Regenwälder, kritisieren Gasheizungen und Verbrennermotoren, spielen sich in der gan-zen Welt als Moralapostel auf und wollen jedem Menschen vorschreiben, was er noch darf oder nicht darf.

Zur gleichen Zeit schreien sie gemeinsam mit den restlichen Altparteien und ihrem Kanzler nach Krieg, Waffen und Aufrüstung, zerstören im eigenen Land die Natur, die Wälder, die Artenvielfalt und so ganz nebenbei auch noch unsere Wirtschaft und sichere Energieversor-gung, unsere Kultur und die Zukunft unserer Kinder.

Auch in meinem Garten kann ich das seit Jahren beobachten. Von Jahr zu Jahr sehe ich weniger Vögel und we-niger Vogelarten, weniger Schmetterlinge, weniger Marienkäfer und Insekten, kaum noch Bienen und Hum-meln. Zum ersten Mal seit 20 Jahren haben im Efeu unter unserem Terrassendach keine Zaunkönig-Paare gebrütet. Wo sind sie geblieben ? Die Nester des vergangenen Jahres blieben leer.

Überall dort, wo Windparks errichtet wurden, sind die Populationen der nachtaktiven Vögel wie auch der Fledermäuse stark zurückge-gangen, in Indien stellenweise schon um 50 %. Fledermäuse sind hervorragende natürli-che Schädlingsbekämpfer, was bedeutet: weniger Fledermäuse, mehr Pestizide! Exper-ten sprechen von ca. 250.000 getöteten Fledermäusen pro Jahr!

Ebenfalls bedroht ist die Population der Schwarzstörche und selbst die Zahl der Spechte ist in Gebieten mit Windrädern um die Hälfte gesunken. Hinzu kommen ca. 100.000 geschredderte Singvögel pro Jahr und Milliarden toter Insekten.

Diese suchen hohe, schnelle Winde auf, um zu ihren Eiablageplätzen zu gelangen. Auf dem Weg dorthin sterben sie durch die Rotorblätter in denWindparks. Es ist auch kein Geheimnis mehr, daß Tausende Wale und Delphine durch die Infra-Schallwellen und Vibrationen der Offshore-Windparks verendet sind.

Für Menschen mit Herzproblemen können die Infra-Schallwellen der Windparks ebenfalls gesundheitsschädlich sein. Auch die ständige Verwirbelung der atmosphärischen Schichten durch Windkraft ist ein Problem, weil dadurch das empfindliche System der Regen- und Wetterströmungen gestört wird.

Auf der einen Seite vertrocknen die Böden, auf der anderen kommt es zu sintflutartigen Regenfällen. Bedenklich für das gesamte Öko-System ist auch der Abrieb von den Rotorblättern, der Mikroplastik und andere schädliche Stoffe freisetzt. Diese gelangen in die Meere, in Gewässer, in die Luft und in die Böden und schließlich in unsere Nahrungs-kette.

Ein Windrad benötigt für das Fundament eine Fläche von der Größe eines Fußballfeldes. Hochgerechnet auf ca. 30.000/35.000 Wind-räder in Deutschland kommt da schon eine große Fläche zerstörter Natur, Wälder und Ackerböden zusammen. 

Von einer beispiellosen Verschandelung unserer schönen deutschen Landschaften, besonders im Norden, wollen wir gar nicht mehr reden. Und selbst in einem so wind-armen Land wie der Schweiz werden Windparks gebaut!

Windparks und die damit einhergehende Zerstörung von  Ökosystemen gibt es in Deutschland nur, weil sie mit gigantischen Summen an Steuergeldern subventioniert werden. Vor 5 Jahren hatte ich Gelegenheit, mich im Hafen von Norden-Norddeich mit einem Ingenieur aus Basel zu unterhalten, der mir diese Tatsache auch unumwunden bestä-tigte. Er sagte damals zu mir:

„Hier geht es nicht um angeblich saubere Energie und schon gar nicht um Umwelt- und Naturschutz. Hier geht es um Macht-ausübung und unzählige Milliarden für die Windpark-Lobbyisten und sonstige Typen, die sich daran bereichern. Die Zerstörung der Natur durch Windkraft ist schlimmer und teurer als ein Atomkraft-werk.“

Und dann kommt man uns mit so dummen Sprüchen wie „Wind und Sonne schicken keine Rechnung“. Wie erklärt es sich dann, daß sowohl private Haushalte, kleinere mittelständische Betriebe wie auch Firmen und Konzerne die hohen Strompreise kaum noch bezahlen können?

Der damalige Umweltminister Trittin säuselte in die Republik, daß die Energiewende den deutschen Durchschnittshaushalt monatlich nicht mehr kosten würde als eine Kugel Eis. Eine dreiste Lüge, wie wir heute wissen, denn die grüne Energiewende hat den deutschen Steuerzahler bis jetzt Billionen gekostet und die Kassen der Profiteure reichlich gefüllt.

Inzwischen stellt sich die grüne Energie-wende so dar: Unsere eigenen Kernkraftwerke wurden so weit zerstört, daß eine sichere Energieversorgung in Deutschland nicht mehr gewährleistet ist. Da aber auch die kostenin-tensive Windkraft auf keinen Fall ausreicht, müssen wir teuren Strom im Ausland kaufen, wo wiederum mehr Kraftwerke gebaut werden müssen, um uns mit Strom zu versorgen.

Und so zahlen die Deutschen den höchsten Haushaltsstrompreis in Europa. Das ist das Ergebnis hanebüchener links-grüner Ideologie. 

Ich habe in den letzten Jahren viel über die nachteiligen, ja teilweise verheerenden Folgen der Windparks auf die Natur und die Umwelt, wie auch auf die Gesundheit der Menschen gelesen. Eine Aussage eines Experten vom NABU-Vogelschutz ist mir besonders in Erinnerung geblieben:

„Windkraftanlagen an Seen, in Feucht-gebieten und Wäldern wie auch in der Nähe von Vogelzugrouten sind grundsätzlich zu vermeiden.“ 

Doch alle Hinweise auf die Gefahren der Windparks für Mensch, Tier und Umwelt, alle Warnungen von kompetenten Experten und Naturschützern interessieren weder die EU-Marionetten, noch die Windkraft-Betreiber-gesellschaften und die links-grünen Traum-tänzer schon gar nicht. Im Gegenteil:

Es sollen noch mehr Windparks gebaut werden, sogar in Naturschutzgebieten! Der Grund dafür liegt auf der Hand: Der Steuer-zahler und Verbraucher zahlt und zahlt und zahlt! Die Gewinne stecken sich die großen Player im Energiesektor in die Tasche.

Für mich klingt das fast wie eine Lizenz zum Gelddrucken, und das Ganze verkauft man uns dann als „Energiewende“, die uns „nicht mehr als eine Kugel Eis im Monat kostet“.
Wind und Sonne werden uns irgendwann eine Rechnung schicken. Allerdings wird diese so drastisch ausfallen, wie wir es uns jetzt noch nicht vorstellen können.


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Der Wald erzählt
Mein Herz ist grün und meine abertausend Glieder
sind meine Kinder all im keimenden Gefieder.
Und Stamm neigt sich zu Stamme,
Wipfel schließt an Wipfel.
Von meinem hohen, stolzen Pappelgipfel
erschau ich rings die landschaftliche Weite:
der Silberfluß gibt schlängelnd meinem Fuß Geleite,
fern ins Gewölke steigen welligweiche Hügel,
und unter ihnen ruht ein Wiesenplan,
ein leuchtend grüner Spiegel.
Mein Blätterblut ist süßer Unruh voll,
es will zerrauschen,
doch still! Die bunten Vögel singen,
laßt uns lauschen!
Die Sonne blickt mich glühend an,
da muß ich wachsend steigen.
Der feuchte Erdenschoß zieht meine Wurzeln
tiefer in sein Schweigen.
Mein Herz ist grün und sommerjung
und voll von warmem Leben
und will der weiten Menschenwelt
nur große Freude geben.

Rose Ausländer 

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