Putins Antifa-Kampf: Eine sowjet-kommunistische Kontinuität
Mittwoch, 12. August 2026 von Adelinde
Mit freundlicher Genehmigung des Herausgebers der Zeitschrift „Volk in Bewegung“ Thorsten Heise folgt hier der Beitrag von Andreas Thierry aus Folge 4/2026:
Putins Antifa-Kampf: Eine sowjet-kommunistische Kontinuität
In (system-)oppositionellen Kreisen hierzulande werden Rußlands Präsident Wladimir Putin nach wie vor gewisse Sympathien entgegengebracht.
Man sieht ihn als Widerpart der Amerikaner und globalistischer Netzwerke und in Folge als natürlichen Verbündeten gegen das herrschende Polit- und Medienkartell und dessen volksfeindliche Politik.
Aber Putin taugt als Hoffnungsträger oder gar als Heilsbringer für Europas Völker ebenso wenig wie Stalin und alle anderen Sowjet-führer…
Nachfolgend soll das Bild, das viele von Wladimir Putin haben, kritisch hinterfragt werden. Es ist jedoch nicht möglich, hier auch Putins Politik als solche, den Ukraine-Krieg und geopolitische Konstellationen näher zu beleuchten, da dies den Rahmen völlig sprengen würde.
Ganz grundsätzlich wäre eine Annäherung Europas an Rußland und insbesondere ein enges Zusammenwirken Deutschlands mit Rußland erstrebenswert.
VOLK IN BEWEGUNG beschäftigte sich unter meiner Verantwortung in seiner Ausgabe 2/2008 mit einer möglichen Achse Berlin Moskau mit Beiträgen von Jürgen Rieger und Herbert Schweiger. Dieser hatte 1995 in seinem Hauptwerk „Evolution und Wissen – Neuordnung der Politik“ ein deutsch-russi-sches Bündnis gefordert und diesen Stand-punkt konsequent bis an sein Lebensende vertreten.
Unser Lesertreffen 2008 (das erste nach der Fusion mit dem „Reichsboten“), stand unter dem Leitsatz: „Deutsche und Russen – Partner und Verbündete im 21. Jahrhundert“.
Es war also damals im volkstreuen Lager durchaus eine gewisse Hoffnung auf eine Annäherung und Kooperation mit Rußland vorhanden, die im ersten Jahrzehnt der Herrschaft Putins durchaus realistisch erschien.
Putins Politik änderte sich aber seit Beginn der 2010er-Jahre zusehends, was seine „Fans“ allerdings bis heute nicht wahrhaben wollen. Spätestens mit Beginn des Ukraine-Kriegs ist Putins Rußland wieder ganz im alten sowjetischen Selbstverständnis ange-kommen, womit die Wege zu einer Verstän-digung mit Deutschland und Europa versperrt sind. Denn es kann keinerlei Freundschaft mit einer – wie auch immer – neu konstituierten Sowjetunion geben.
Denn die UdSSR stand für die Unterdrückung jeder Form von Freiheit des Einzelnen wie ganzer Völker, und letztlich sollte das Sow-jetsystem am Wege der kommunistischen Weltrevolution den ganzen Erdball beherrschen.
Putin selber hat den Zerfall des kommuni-stischen Völkerkerkers 2005 als „gesamt-nationale Tragödie“ und „die größte geopo-litische Katastrophe des 20. Jahrhunderts“ bezeichnet. Es sollte also wenig verwundern, daß seine Politik auf einen großangelegten sowjetischen Restaurationsversuch hinaus-läuft, der sich nicht in Äußerlichkeiten erschöpft.
Unter Putin ist Stalin wieder auferstanden
70 Jahre, nachdem Chruschtschow die Entstalinisierung eingeleitet hatte, hat Putin mittlerweile die entgegengesetzte Richtung eingeschlagen: Das Moskauer Gulag-Museum wurde geschlossen, Denkmäler für Stalin-Opfer werden geschleift, die Erinnerung an die millionenfachen Verbrechen Stalins soll ausgelöscht werden.
So wurde die 1989 gegründete Organisation Memorial, die sich für die historische Aufar-beitung der kommunistischen Diktatur einsetzte, 2021 verboten.
Letztes Jahr ordnete Putin an, den Flughafen in Wolgograd in Stalingrad umzubenennen – wohl als Testlauf, der Stadt als solcher wieder den Namen des Blutsäufers zu verleihen. Sta-lins Renaissance in Putins Rußland offenbart sich vor allem auch durch eine Vielzahl neuer Denkmäler:
Ende 2025 gab es laut dem Medium „Re: Russia“ 176 Denkmäler des Despoten. 2023 hatte eine von Radio Svoboda zitierte Studie 110 registriert.
Mit Ausnahme von 15 wurden sie alle in der Putin-Ära eingeweiht, so Radio Svoboda. Von hoher Symbolkraft ist auch Stalins Rückkehr in der Moskauer Metro: Vor einem Jahr wurde an der Station Taganskaja die Nachbildung eines Reliefs von Josef Wissarionowitsch Dschughaschwili angebracht.
Das Original war Mitte der 1960er-Jahre im Zuge der Abkehr vom Stalinismus abgerissen worden. Nicht weniger aussagekräftig war die Errichtung eines Denkmals für Feliks Dzier-zynski vor dem Sitz des russischen Auslands-geheimdienstes 2023.
Er war der Gründer der bolschewistischen Geheimpolizei Tscheka und Lenins schlimmster Schlächter im russischen Bürgerkrieg. Doch das war dem Ex-KGBler Putin noch zu wenig, so daß er der Akademie des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB vor kurzem einen neuen „Ehrennamen“ verpaßte: „Feliks-Dzierzynski-Akademie“.
Putin hat – entgegen anderslautenden Signalen der ersten Jahre seiner Präsi-dentschaft – Rußland nicht zu einem slawisch-orthodox geprägten, russischen Nationalstaat gemacht, sondern ganz in die Tradition des multi-ethnischen und multireligiösen Sowjetreichs eingereiht.
Putin ist alles andere als ein „nationaler Führer“, er gleicht mehr einem Khan, für den nur sein Machtstreben, aber nicht das Volksinteresse der ethnischen Russen zählt. Im Gegenteil: Der Khan im Kreml verfolgt echte russische Nationalisten genauso, wie dies hierzulande geschieht.
Dutzende nationale Organisationen wurden verboten, wie z.B. die DPNI („Bewegung gegen die illegale Einwanderung“), gegründet 2002, verboten 2011 nach dem DPNI-Verbot ge-gründet, 2015 verboten, oder auch Slavyansky Sojus („Slawische Einheit“), gegründet 1999, verboten 2010.
Die Verbote gehen im Normalfall mit Ver-haftungen und Prozessen einher, die jahre-lange Lagerhaft zur Folge haben, selbst vor Folter und Mord schreckt man im Kampf gegen Nationalisten nicht zurück.
Etwa im Fall von Maxim „Tesak“:Sergejewitsch Martsinkevich der 2020 im Gefängnis von Tscheljabinsk gefoltert und ermordet wurde. Das ist Antifaschismus in seiner reinsten und ursprünglichsten, bolschewistischen Form!
Der Vernichtungskampf gegen Andersden-kende und all jene, die für das Lebensrecht ihrer Nation eintreten. Wird Antifaschismus zur Staatsideologie, ist der Schritt zum Völkermord nicht mehr weit.
Antifaschismus – Kommunismus – millionenfacher Massenmord
Der Antifaschismus ist seit einem Jahrhundert der ideologische Kitt der Linken aller Schat-tierungen: 1923 gründete die Kommunisti-sche Internationale die Antifaschistische Weltliga.
Auch wenn diese nur kurzzeitig Bestand hatte, so blieb der Antifaschismus die ver-bindenden Klammer für potentielle kom-munistische Bündnispartner. Zwischen Antifaschismus und Kommunismus paßt also genauso wenig ein Blatt Papier wie zwischen Kommunismus und Sowjetunion.
Die zig Millionen Opfer der Kommunisten – das „Schwarzbuch des Kommunismus“ spricht von über 100 Millionen – sind somit auch den Antifaschisten anzulasten. Für Putin und seinen Hofstaat ist der „Kampf gegen den Faschismus“ mitnichten nur ein „Appell nach innen“, wie einige Putin-Verklärer, darunter der Kreml-Propagandist Jürgen Elsässer, meinen.
Er ist keineswegs eine folkloristische Pro-pagandaformel ohne konkrete politische Bezüge und Zielsetzungen. So wird der Krieg gegen die Ukraine bekanntlich ganz offiziell als antifaschistischer Feldzug in typischer Bolschewistenmanier gerechtfertigt.
Zu Beginn des russischen Angriffs, am 24. Februar 2022 kündigte Wladimir Putin den Start einer „besonderen Militäroperation“ in der Ukraine an. Das offizielle Kriegsziel, so Putin, bestehe darin, die Ukraine „zu entmi-litarisieren und zu entnazifizieren“. Sein Sprecher Dmitri Peskow erklärte am selben Tag:
„Die Ukraine soll befreit und von Nazis, deren Unterstützern und Ideologie gesäubert werden.“
Bis heute wird der Krieg, der nach über vier Jahren große Teile der Ukraine verwüstet hat, vom Kreml als notwendiger Abwehrkampf gegen den Faschismus gerechtfertigt. Am laufenden Band werden Parallelen zum Zweiten Weltkrieg gezogen, in dem uns die Sowjets ja angeblich auch vom Faschismus „befreit“ haben.
Wie ernst es den Russen mit ihrem „Kampf gegen den Faschismus“ ist, unterstrich Rußlands UN-Botschafter im Oktober 2023: Die Russische Armee hatte gezielt eine Trauerfeier im ostukrainischen Dorf Hrosa angegriffen, wobei 52 der rund 300 Einwohner getötet wurden.
Der russische Vertreter bei der UNO, Wassili Nebensja, rechtfertigte dieses Massaker damit, daß
„zum Zeitpunkt des Angriffs die Beerdigung eines hochrangigen ukrainischen Nationalisten“
stattgefunden habe, bei der
„natürlich auch viele seiner neonazistischen Komplizen anwesend“
gewesen seien. Das ist das ungeschminkte Antifa-Selbstverständnis in der Tradition des kommunistischen Massenmordes!
Wladimir Solowjow ist Putins Ilja Ehrenburg.
Doch der militanteste Vertreter von Putins Antifaschismus, ist zweifelsohne Wladimir Solowjow: Mit dem Kreml-Chefpropagan-disten, der Berlin wieder erobern möchte und immer wieder im Fernsehen den Einsatz von Atomwaffen fordert, scheint Stalins Mord-hetzer Ilja Ehrenburg wiederauferstanden.
Dessen Haßtiraden haben ihren Teil zu den massenhaften Kriegsverbrechen der sowjeti-schen Soldateska am Ende des Zweiten Weltkriegs beigetragen.
So irre „Putins Ehrenburg“ sein mag, es sagt mehr über den Kreml-Khan aus, als über seinen Lakaien, der unbestritten einer der wichtigsten Medienmacher Rußlands ist. Seine mehrmals wöchentlich ausgestrahlte Sendung Solowjow Live erreicht ein Milli-onenpublikum und gehört zu den einfluß-reichsten russischen TV-Formaten.
In einem ausführlichen Interview mit dem Herausgeber der „Schweizer Weltwoche“, Roger Köppel, gab er vor kurzem u.a. folgendes zum besten:
„Entweder wir gewinnen diesen Krieg, oder es wird keine Welt mehr übrigbleiben.“
Zum wiederholten Mal forderte er
„Ich bin für den Einsatz von Atomwaffen.“ „Ihr Bastarde habt 27 Millionen von uns umgebracht. Das waren unsere Großväter“,
womit er auf die vermeintlichen sowjetischen Kriegsopfer des Zweiten Weltkriegs anspielt. Chruschtschow hatte seinerzeit eingestan-den, daß Stalin einige Millionen seiner Opfer zu den sowjetischen Kriegstoten hinzuge-zählt hätte.
Die deutschen Opfer des Krieges waren natürlich gerechtfertigt bzw. hat es nie gegeben: So behauptete Solowjow ernsthaft, daß die hunderttausendfachen Vergewalti-gungen deutscher Frauen durch Soldaten der Roten Armee im Jahr 1945 und der Nach-kriegszeit erfunden seien.
Bei diesem Geisteskranken wundert einen natürlich gar nichts mehr, da sind selbst seine Mordgelüste gegenüber ukrainischen Kriegsgefangenen, die er gerne „in Stücke reißen“ würde, wenig überraschend.
Chuzpe: Solowjow schreit „Allahu Akbar“!
Ob Wladimir Solowjow einen ebenso großen Einfluß auf die russische Armee hat wie weiland Ilja Ehrenburg auf die Rote Armee („Tötet, ihr tapferen Rotarmisten, tötet!“) sei dahingestellt, daß er aber nicht nur Einfluß auf die russische Öffentlichkeit, sondern auch auf die Armee hat, ist offensichtlich.
Das unterstreicht auch eine völlig bizarre Szene vom Januar 2023, auf die AUF1-Chefredakteur Stefan Magnet hingewiesen hat, der – im Gegensatz zu vielen anderen Alternativmedien – nicht völlig kremlun-kritisch ist:
Solowjow war zum Frontbesuch bei einer tschetschenischen Einheit, die dabei ent-standenen Bilder davon wurden in seiner Fernsehsendung ausgestrahlt. Dabei erklärte ein muslimischer „Theologe“,
„Faschismus und Nationalsozialismus sind gottlos“
und daß man einen Dschihad, also einen Heiligen Krieg führe. Solowjow versucht danach ebenfalls die Soldaten mit einer kurzen Ansprache zum Kampf zu motivieren und schließt mit dem Schlachtruf „Allahu Akbar“, den die Soldaten erwidern.
Mehr als nur pikant, wenn man bedenkt, daß Solowjow kein Moslem, sondern Jude ist – oder sollte man hier korrekt von Chuzpe sprechen?
Auch wenn Solowjow großen Einfluß auf die russische Öffentlichkeit hat, so ist er bei weitem nicht der einzige, der derartige Positionen vertritt. Neben Ex-Präsident Dimitri Medwedjew, aktuell stellvertretender Leiter des russischen Sicherheitsrats, sei noch Sergej Karaganow genannt, einer der bekanntesten russischen Strategen und Putin-Berater, der immer wieder offen den Einsatz von Atomwaffen fordert.
Diese sollten zuerst gegen Deutschland eingesetzt werden, erklärte er in einem Interview mit Tucker Carlson zu Jahresanfang, und:
„Wir kämpfen erneut gegen Europa – den Kontinent, der stets die Quelle allen Un-glücks und Übels in der Geschichte der Menschheit war, darunter natürlich auch Weltkriege, Rassismus und Kolonialismus.“
Die Russen insgesamt nehmen die Kreml-Propaganda, daß der Krieg in der Ukraine quasi eine Fortsetzung des Zweiten Welt-kriegs ist, jedenfalls für bare Münze.
Und auch wenn der historische Vergleich noch so lächerlich erscheinen mag, insbe-sondere wenn die heutige BRD und ihre „Eliten“ mit dem Großdeutschen Reich gleichgesetzt werden, so sind sich russische Politiker weder zu blöde noch zu schade, hier ständig an den Haaren herbeigezogene Vergleiche zu ziehen.
Wenn etwa der russische Außenminister Lawrow allen Ernstes behauptet, daß Deutschland und andere europäische Länder
Putins Rußland ist definitiv kein Freund der Deutschen
Nun wäre es natürlich nachvollziehbar, wenn Rußland der heutigen BRD und ihrer politi-schen Klasse ablehnend gegenüberstünde, diese aber nicht unbedingt mit Deutschland und den Deutschen gleichsetzen, wogegen sich auch alle Volkstreuen verwahren.
Genau das tut Putins Rußland aber und ist – im Gegensatz zu den Anfangsjahren – sehr deutschfeindlich geworden. Dazu drei Bei-spiele: Am 22. Mai 2026 hat das russische Justizministerium die Landsmannschaft Ostpreußen als „unerwünschte Organisa-tion“ eingestuft.
Russen, die mit der Landsmannschaft zu-sammenarbeiten, können ab sofort dafür verhaftet werden. Damit ist klargestellt, daß die russische Besatzungsmacht im seit 1945 annektierten nördlichen Ostpreußen, keine normalen Beziehungen zu den Vertretern und Nachfahren ihres Völkermordes und Landraubes mehr anstreben.
Die Flucht aus Ostpreußen vor den von Ehrenburg aufgestachelten Vergewaltigern und Mördern der Roten Armee sind in unserem Gedächtnis sehr stark mit dem heldenhaften Evakuierungseinsatz der deutschen Kriegsmarine verbunden.
Auch hier kam es zu furchtbaren Verbrechen an der Zivilbevölkerung, so daß die Ostsee zum Grab für rund 40.000 Deutsche, hauptsächlich Frauen, Kinder und Alte, wurde.
Rund 13.000 dieser Opfer gehen auf das Konto von Alexander Marinesko, der mit seinem U-Boot die Flüchtlingsschiffe „Wilhelm Gustloff“ und „Steuben“ versenkte.
Für diesen sowjetischen U-Boot-Komman-danten wurde in Königsberg 2002 ein Denk-mal errichtet und – als ob ein Schandmal noch nicht genug wäre – 2013 in St. Petersburg ein zweites für den „Helden der Sowjetunion“.
Ein Hinterfragen dieser „Heldentaten“ ist in Rußland seit 2014 durch ein Gesetz verboten, das – unter anderem – Kritik an der sowjeti-schen Armee während des Zweiten Weltkriegs unter Strafe stellt.
Und wenn „Putins Ehrenburg“ Wladimir Solowjow laut darüber nachdenkt, Deutschland anzugreifen und zu erobern, dann ist das durchaus keine Einzelmeinung.
Sehr symbolhaft für das heutige Schüren anti-deutscher Ressentiments ist auch eine besondere Form von „Abenteuerspielplatz“, damit auch die Kleinen schon lernen, die bösen Deutschen zu hassen:
Im Freizeitpark „Patrio Park“, knapp eine Autostunde von Moskau entfernt, wurde 2017 der Reichstag etwas verkleinert aber originalgetreu nachgebaut, um seine Erstürmung 1945 möglichst authentisch nachspielen zu können.
Das Spektakel für die ganze Familie mit über 1000 Komparsen wurde auch live im russi-schen Fernsehen übertragen. Fehlt nur noch, daß man dazu auch noch das Ehrenburg Zitat „zerstampft das faschistische Tier in seiner Höhle“ choreographisch mit einbaut …
Wo will Rußland seinen „Kampf gegen den Faschismus“ noch führen?
Nach dieser Logik kann sich daher Rußlands „Kampf gegen den Faschismus“ nicht auf die Ukraine beschränken. Zur Erinnerung: Eine Massenkundgebung im Moskauer Luschniki-Stadion zum Jahrestag der Krim-Annexion am 18.3.2022 – also unmittelbar nach Kriegsbeginn – stand unter dem Motto:
„Für eine Welt ohne Nazismus“ (Russisch: „Za Mir Bez Natzisma“; eine gleichnamige, vom Kreml gesponserte Organisation existiert übrigens seit 2010!)
Im November 2023 fand an der staatlichen Universität der „autonomen russischen Region Lugansk“ in der Ostukraine das „Internationale Antifaschistische Forum“ unter dem Titel
„Für eine Welt ohne Faschismus und Nationalismus – Geschichte und Moderne“ statt.
Natürlich ist das Ganze Teil der russischen Kriegsstrategie, den Krieg gegen die Ukraine mit dem vermeintlichen „Nazi-Regime“ zu rechtfertigen, das das Land regiere.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow erklärte in seiner Begründungsrede dann auch, die Welt sei, 78 Jahre nach der Nie-derlage Deutschlands, weiterhin mit bei-spiellosen Manifestationen von Neonazismus, Russophobie, Antisemitismus wie auch weiterer Formen von Intoleranz konfrontiert.
Die primitive Plattheit dieser Form der Agitation hätte man auch in der alten Sowjetunion nicht besser hinbekommen. Offensichtlich ist man im Kreml nach wie vor davon überzeugt, daß der antifaschistische Kampf jegliche Form von Verbrechen rechtfertigt.
Die Frage ist nun, wer als nächster von „Faschismus und Nazismus“ befreit werden soll. Wenn der antifaschistische Zweck jedes Mittel heiligt, warum ihn dann nicht gleich weltweit einsetzen? Ein überzogener Gedanke?
UN-Resolution auf dem Niveau von Nancy Faeser
Nun zumindest auf politisch-diplomatischer Ebene führt Rußland seinen antifaschisti-schen Kampf weltweit: In der Plenarsitzung der 74. Tagung der UN-Vollversammlung am 18.12.2019 wurde die von der russischen Delegation initiierte Resolution „Kampf gegen Heroisierung des Nazismus, Neonazismus und andere Handlungen, die die Eskalation von modernen Formen des Rassismus, der Rassendiskriminierung, des Fremdenhasses und der damit verbundenen Intoleranz fördern“ verabschiedet.
Der Wortlaut dieser Resolution hätte auch von Nancy Faeser sein können.
Da lacht doch das Antifanten-Herz – oder nicht? Aber nicht nur sie, auch die Globalisten und alle anderen, die die Völker auflösen und zerstören wollen, dürften zufrieden sein.
All jene, die aber für den Fortbestand ihrer Völker eintreten und sich das Recht auf ihre Heimat nicht durch Kommunisten, Globali-sten und deren Helfershelfer rauben lassen wollen, werden es anders sehen.
Auch hier ist das kein Einzelfall, sondern diese Resolution seit 2012 jedes Jahr auf der Tagesordnung der Generalversammlung, was unterstreicht wie ernst es Rußland mit seinen alten und neuen antifaschistischen Bestre-bungen meint.
So auch im letzten Jahr, als am 15. Dezember in New York in der Plenarsitzung der 80. Tagung der Generalversammlung der Ver-einten Nationen die Resolution neuerlich angenommen wurde. Erhellend heißt es dazu in einem Kommentar des russischen Außenministeriums:
„Die Resolution zur Bekämpfung der Ver-herrlichung des Nazismus legt das Fundament für den Kampf gegen die Geschichtsfälschung und gegen Ver-suche, die Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs auf internationaler Ebene umzuschreiben.“
Ukrainer wollen sich nicht vom „Faschismus befreien“ lassen
Bei den Ukrainern verfängt der russische Antifa-Popanz definitiv nicht mehr, denn sie verteidigen ihre Heimat tapfer und lassen sich von der neuen alten Sowjet-Agitation nicht beeindrucken.
Die Ukrainer haben ebenso wenig das Bedürfnis, sich von Putins UdSSR 2.0 vom Faschismus befreien zu lassen, wie die Deutschen damals im Zweiten Weltkrieg.
Und sie tun gut daran, an ihre eigenen anti-kommunistischen Widerstandskämpfer in ihrem nationalen Freiheitskampf anzuknüp-fen, wenn sie sich in diesem Krieg behaupten wollen.
Wahrscheinlich wird ihr Nationalbewußtsein nach dem Krieg noch wichtiger sein, wenn sie nicht vom Regen in die Traufe kommen wollen. Es ist diesem leidgeprüften Volk zu wünschen, daß es nach der Abwehr der Russen seine Souveränität auch gegenüber dem Westen zu erkämpfen vermag.
Denn das Recht auf nationale Selbstbestim-mung ist unteilbar und steht den Ukrainern genauso zu wie allen anderen Völkern. Ein Europa der freien Völker bleibt die einzige Alternative zur Fremdherrschaft, egal ob sie von Brüssel, Washington, Moskau oder überstaatlichen Akteuren ausgeübt wird.

…was uns wieder deutlich vor Augen führt, daß ALLE dieselbe Agenda der wahren Hintermänner verfolgen, ganz gleich ob EU, USA, Rußland oder China.
Daß diese Hintermänner „Auserwählte“ sind, ist natürlich reine Verschwörungstheorie …
Auch ich stelle fest, daß Putin sich verändert. Gute Bekannte, die sich früher mit ihm persönlich trafen, betonten stehst seine deutschfreundliche Gesinnung.
Wo steht Rußland? Das zaristische Rußland hat die Juden ausgegrenzt durch Gesetze seit den 1880er Jahren. Das hat den Zionisten Jacob Schiff so erzürnt, daß er die vorrevolutionären Kräfte mit 24 Millionen Dollar unterstützte. Warum sonst konnten russische Schmarotzer im Ausland wie Lenin und Konsorten ohne Arbeit jahrelang wirken? Deutschland ermöglichte diesen Verbrechern die Ausreise. Der Rest ist bekannt. Warum sind die Russen so blöde?
Es geht immer nur um die Weltherrschaft der Juden und die nationalen Bestrebungen, dies abzuwehren. Jüdische Organisationen in Rußland sind der Russisch Jüdische Kongreß in Rußland mit Mitgliedern wie Beresowski (England) und Gussinski (Israel) gegr. 1996, die Förderation der jüdischen Gemeinden Rußlands FEOR, gegr. 15.11.1999 und der KEROOR, die Zusammenfassung aller jüdischer Organisationen. Warum werden die immer als etwas Besonderes behandelt, auch in der Afd hier? Die dürfen sich organisieren, nationale Kräfte werden bekämpft.
Alle Völker müssen sich vom Judentum befreien.
Die Russen haben uns vom Nationalsozialismus befreit? Wie die Alliierten Europa in der Normandie, wie es uns das Staatsfernsehen eintrichtern möchte? Da ging es nur um knallharte Beute, da gab es etwas zu holen. Die ganze Industrialisierung in den USA fußt auf deutschen Erfindungen. Die selber sind hohl, wie ich mich 1992 überzeugen konnte und sofort beschloß, dort nie mehr hinzufahren. Ekelhaftes Brot, Joghurt in Eimern, Spaßparks und Natur mit Schlangen und Krokodilen, keine Fachwerkhäuser, statt Museen Spaßparks statt Kirchen. Ein kulturloses bemitleidenswertes Volk.
Die Russen wurden sowjetisiert, das waren keine Völker mehr, da war keine Kultur, da war eiskalte kulturelle sowjetische Vorgabe mit sowjetischen Feiertagen und Russisch für alle. Russen wurden künstlich in andere Völker eingeschleust, ins Baltikum überall hin. Die Kasachen haben sie rausgeschmissen, den Balten nimmt man das übel. Warum? Es geht wieder gegen Deutsche.
Der Nationalsozialismus war die Antwort auf die imperiale Judenmacht und wird deshalb so hartnäckig bekämpft. Rußland und die USA stehen unter der Judenfuchtel. Von 2 Seiten werden wir bekämpft seit 100 Jahren. Die große Mittelmacht mit allen Deutschen (Inclusive Niederländern, Schweizern, Österreichern, Elsaß-Lothringern, Südtirolern, Teilen Dänemarks) wird zerpflückt und zermalmt von der UdSSR=GUS und den USA. 100 Jahre Vernichtung. Und wir sollen zwischen beiden Feinden hin- und herpendeln. Ich sehe sie als Feinde, beide. Was haben sie uns angetan? Ein guter Artikel, der Licht ins Dunkel der Gutmenschlichkeit bringt. Ich hasse Emotionen und liebe Fakten, ich komme aus der dDR.
Wer ist die UNO, wer hat sie gegründet? Wir brauchen Völker und keine gesichtslose globale Macht. Ich lebe in einem Volk, das sich selbst organisieren muß, und nicht in einem entfernten technokratischen Gebilde. Verdammt nochmal!!!!