Wenn Zwei das Gleiche tun …
Mittwoch, 8. Juni 2022 von Adelinde |
Roland Wuttke
ist bekannt als Mensch des unaufgeregten, klaren Wortes und ebenso gearteter Taten.
In Gemeinschaften wie Verei-nen, denen er angehört, leidet er keine unsauberen Verhal-tensweisen und Geschäfte und ruft zur Ordnung.
Das bringt die Ertappten gegen ihn auf, und es kann sein, daß sie eine erstaunliche Hetze gegen ihn vom Stapel lassen. Sein Inneres läßt er davon nicht berühren, er bleibt ruhig überlegen und sachlich.
Der folgende Artikel ist ein Abbild seines Strebens nach Ordnung und Gerechtigkeit. Und es zeigt sich, daß das Gleiche nicht nur nicht Dasselbe ist, sondern – je nach Machthaber – grundverschieden beurteilt wird.
In der Zeitschrift „Volk in Bewegung“, deren Schriftleiter er ist, bringt Roland Wuttke Beispiele unter der Überschrift
Die Ukraine und der große Krieg
Seit Anfang April 2022 kennt die Welt ein neues Superlativ in der Skala der „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“:
„Das Massaker von Butcha“.
In jenem Vorort von Kiew, der kurz zuvor von russischen Truppen geräumt wurde, sollen Dutzende Zivilisten mit Kopfschuß auf offe-ner Straße ermordet worden sein. Es gab Filmberichte.
Ohne Prüfung war für den Westen klar: Die Täter waren die Russen. Das paßt gut in die englische Propaganda, und sogleich kamen von dort Forderungen nach weiteren Waffen-lieferungen in das Kriegsgebiet.
Am 23. April 1945 trieben Soldaten der Roten Armee etwa 1000 Zivilisten des Ortes
Treuenbrietzen (Brandenburg)
zusammen und erschossen einen Teil davon im Wohngebiet und einen Teil in einem Waldstück außerhalb des Ortes. Einen Tag später konnte die Wehrmacht den Ort zu-rückerobern und das Verbrechen dokumen-tieren.
Sucht man heute in Treuenbrietzen die Gedenkstätte, stößt man zuerst auf einen „Heldenhain“ der Roten Armee. Der liegt direkt an einer Hauptstraße. Dort liegen vor den Steintafeln der „Helden“ der Sowjetunion die Kränze von SPD, CDU, FDP und der Linken.
An der 500 m entfernten, hinter Hecken versteckten schmucklosen Erinnerungsstätte für die deutschen Opfer des Massakers vom 23. April 1945 liegt kein Kranz.
Man könnte hier, neben den vielen Fällen ähnlicher Art, noch die Opfer des Massakers von
Treseburg im Harz
erwähnen, wo die US-Armee am 19. April 1945 neun 16-jährige Hitlerjungen und fünf Wehrmachtssoldaten ermordet hat.
Oder in
Webling bei Dachau,
wo die US-Regenbogendivision 42 Soldaten mit Kopfschüssen umbrachte, nachdem sie die Waffen niedergelegt hatten. Darunter auch ein 15-jähriger Junge, der zum Betteln zu den Bauern geschickt worden war.
Die Toten lagen drei Tage am Straßenrand, bis die Besatzer deren Bestattung erlaubten.
Diese Opfer finden in den BRD-Medien kein Echo.
Was aber geradezu pervers ist, ist die Verherrlichung derartiger Mordtaten als „Befreiung“ bei allen Reden von BRD-Poli-tikern, bis in die heutigen Tage.
Wird man in der Ukraine die Opfer von Butcha auch einmal vergessen und die russische Armee als Befreier feiern? Wohl kaum.
50 Jahre Gehirnwäsche hat die BRD-Deut-schen zu Masochisten gemacht.
Die militärische Operation der Russen in der Ukraine war die unvermeidliche Antwort auf das fortgesetzte Vordringen der Nato in den Osten Europas, mit all dem kriminellen Beiwerk, wie Menschen-, Organ-, Drogen- und Waffenhandel.
Insofern bewahrheitet sich der Grundsatz, wonach nicht derje-nige, der den Waffengang be-ginnt, den Krieg auslöst, sondern derjenige, der den Gegner zum Handeln zwingt.
Die Weltmeister der Kriegsverbrechen
waren von jeher die Engländer mit ihrem nordamerikanischen Wurmfortsatz USA.
Auch der Russe neigt zu Gewaltexzessen, doch fehlt ihm gewöhnlich die perfide Machart des Albion. Seine Gewalt ist dumpf und spontan. Die des Westens hingegen ist berechnend und geplant.
So sehen wir das Vorgehen auf dem Maidan 2014 und bei dem Asow-Regiment, das als faschistisch bezeichnet wird und Putin das Argument in die Hand gab, in der Ukraine „gegen Nazis“ zu kämpfen.
Was haben die ukrainischen Nationalisten als Hilfstruppen des US-Imperialismus mit dem Nationalsozialismus zu tun?
Dieser Tage wird es wichtig, sich der lär-menden Propaganda zu entziehen und das Wissen in der Geschichte zu suchen.
Wie ist der Waffengang in der Ukraine ein-zuordnen?
Er ist Teil des Ringens um ertragreiche Raubzüge. Für den Aggressor USA besteht das Risiko, daß das Handelsembargo gegen Rußland zu einem Bumerang wird, denn das mit China und Indien verbundene Riesenland läßt sich nicht isolieren.
Die Corona-Inszenierung ist im Wesentlichen ein Symptom des marodierenden Finanz-kapitals der FED und ihrer internationalen Privatbanken.
Seit 15 Jahren sind alle großen Zentralbanken in einer beispiellosen Geld-Schöpfungsphase und benötigen immer neues Kapital, um die immer größer werdenden Finanzblasen nicht zum Platzen zu bringen.
Der Ukraine-Konflikt dient dem Westen dazu, die „Staatsschuldenkrise“ noch ein wenig wei-ter vor sich herzuschieben.
Der Dollar-Imperialismus steht vor seinem Ende und schlägt wie ein Ertrinkender wild um sich.
