Fronleichnam: Kirche tritt das Leben mit Füßen!
Donnerstag, 30. Mai 2024 von Adelinde |
Fronleichnam
Was für ein Sinnbild für die Überstaatlichen, die die Welt vereinheitlichen wollen, um sie zu beherrschen! Dazu vergewaltigen sie ohne Gewissensbisse an allen Ecken und Enden unsere Mutter Natur!
Der Priester, niemand sonst, betritt den Teppich, tritt also all die göttlichen Geschöpfe, die Blumen, mit Füßen. Das Volk bleibt draußen und schaut zu. Der Erwählte, der die Natur mit Füßen tritt, ist mächtiger als sein „HErr“-Gott, den er anbetet, denn er kann ihn herbeibefehlen, um ihn in der Monstranz – wie sonst im „Gottes-Dienst“ der katholischen Kirche – einzusperren. Gott im Gefäß! Nicht aber in der ganzen unbegreiflich schönen, sinnreichen, mannigfaltigen Natur. Und das Kirchenglöcklein bimmelt.
Der Fronleichnam ist wie fast alle Feste der Chri-stenheit verfälschten heidnischen Ursprungs. Was feierten denn unsere vorchristlichen Ahnen um diese Jahreszeit?
Bei Michael Damböck, Das deutsche Jahr in Brauchtum, Sage und Mythologie, ist zu lesen:
Das Fronleichnamfest wurde erstmals 1247 gefeiert. Im Jahre 1260 hat Papst Urban IV. das „Fest des Leibes des Herrn“ dann für die ganze römisch-katholische Kirche angeord-net, es ist immer am Donnerstag, zehn Tage nach Pfingsten …
Der bekannte Heimatforscher Wilhelm Hammerbacher legt die Entstehung des Fronleichnamsfestes in das 15. Jhdt. Dann erst soll es einem Geistlichen aufgefallen sein, welch prächtige Flurumzüge in einigen Gegenden Deutschlands gefeiert wurden. Er kam auf den Gedanken, den Flurumritt da-durch zu christianisieren, daß von einem Pfarrer die Monstranz dem Umzug vorange-tragen werden sollte …
Das Volk in seinem ursprünglichen Schönheitsemp-finden setzt die Blumenteppiche und -kränze eifrig und liebevoll zusammen. Viele katholische Sinnzei-chen werden eingearbeitet.
Fronleichnam – dieses Sinnbild des kirchlichen Leben-mit-Füßen-Tretens – erinnert an
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Kaiser Karls grausame Umerziehungs-Gesetze häufig mit dem Schlußsatz: „… der ist des Todes“,
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an die Inquisitions-Verbrechen,
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an die brennenden Scheiterhaufen, die die germanischen „Weisen Frauen“ und sog. Ketzer vernichteten,
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an die Kriege, hinter denen die Kirche stand …
Ziel: Ein Hirt und eine Herde!
Haben die Blumenteppichleger schon mal darüber nachgedacht?


