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Gegen das Vergessen: Polen! – 4. Teil

Wir könnten viel,
wenn wir zusammenstünden.
Schiller

Guntram fährt fort und zeigt:

EIN REIN SLAWISCHES POLEN HAT ES NIE GEGEBEN

Das Gebiet um Danzig, mit 395.000 deut-schen Bürgern, wurde 1919 in Versailles von teuflisch bösartigen Entente-Politikern dem deutschen Staat entrissen und unter „inter-nationale Aufsicht“ (sog. „Völkerbund“), also unter jene der Siegerstaaten, gestellt.

Damit hat man die deutsche Provinz Ostpreu-ßen zu einem separaten Gebilde gemacht, getrennt vom Deutschen Reich und ihm trotzdem zugehörig. Adolf Hitler den Vor-wurf machen zu wollen, er hätte sich bezüg-lich seiner Polenpolitik in irgendeiner Weise schuldig gemacht, ist nicht akzeptabel.

Die Aggressionen gingen von Polen aus, und die polnischen Begehrlichkeiten der soge-nannten polnischen „Westinteressen“ („polska mysl zachodnia“) kann man nicht anders als idiotisch-rassistische Slawenschwärmerei be-zeichnen, denn sie fußen auf keinerlei recht-lichen oder historischen Fakten.

Nur weil eine ganz kurze Zeit angeblich sla-wische Einwanderer westlich der anerkannt polnischen Regionen gesiedelt haben sollen, andere kleine Sprachinseln (Sorben im Spree-wald) sich problemlos integriert haben, erho-ben die Polen darauf ihre fantasievollen An-sprüche.

Würden die germanischen Deutschen ebenso denken, müßten sie rassenpolitische Ansprü-che auf den gesamten Raum zwischen Ostsee und dem Schwarzen Meer anmelden, wo jahr-hundertelang germanische Völker ihre Reiche hatten.

Die Polanen hatten im 10. Jh. unter ihrem Fürst Mieszko I. (945-992) – einem Vasall der deutsch-sächsischen Ottonen – einige ger-manische Gaue bis zur Oder und Ostholstein eingenommen, daraus wollen noch die heuti-gen Polen ihre „uralten slawischen Besitz-rechte“ auf urgermanische Ländereien ablei-ten.

Dieser Mieszko focht aber an der Seite deutscher Ritter gegen heidnische Slawen. Wie sollte er als Ahnherr eines gesamtslawi-schen Anspruches herhalten können ?! Die von den Polanen übersiedelten Gebiete waren zu keiner Zeit frei von germanischen Urein-wohnern, sie waren mit Sicherheit so wenig herrenlos wie die von den Polen annektierten deutschen Gebieten nach den Weltkriegen I und II.

Ich weiß nicht recht, wie man einen solchen mörderischen Schwachsinn einschätzen soll, der Millionen deutscher Menschen den Ar-beitsplatz, Haus und Hof und letztendlich das Leben gekostet hat. Hätte es je einen dem russischen und polnischen Panslawismus ähnlichen Wahnsinn gegeben, hätte ein deut-scher Pangermanismus das fränkische Frank-reich, das ostgotischen und lombardische Italien, das wandalische Nordafrika zur Her-ausgabe an die jetzigen Repräsentanten des germanischen Ursitzes, an Deutschland, der verlangen können.

Ganz Norditalien hat zum mittelalterlichen Deutschen Reich gehört, zeitweise das fran-zösische Burgund, Lothringen, das Elsaß sowieso, Böhmen und Mähren gehörte den Markomannen, ganz Polen war im Besitz der Wandalen, Goten, Gepiden, Rugier – und trotzdem würde kein Deutscher die Torheit vertreten, diese zum Teil seit Jahrhunderten verlorenen Gebiete zurückzuverlangen, um die jetzt dort lebenden Bewohner auszutrei-ben und ihre Städte, Dörfer und Industrie-anlage zu übernehmen – so wie die Polen das geplant, erstrebt und wirklich getan haben.

Das einfache polnische Volk ist für diese bru-talen Dummheiten kaum verantwortlich zu machen, das wußte es nicht besser, das kann kein historisches Wissen und die nötige Ver-nunft besessen haben, aber Schuld tragen die Aufwiegler, die Hetzer aus den Kreisen chau-vinistischer intellektueller Führer.

Es war ein Hochschaukeln der Unmensch-lichkeiten, die polnischen Ansprüche, Ge-walttaten und Massenmorde des Bromberger Blutsonntags ließ im Krieg dann auch die NS-Besatzer Polens zu leidvollen Maßnahmen greifen.

Vor dem Jahr 1000 waren die Polen völlig unbekannt, erst in dieser hochmittelalter-lichen Phase des Ostfrankenreichs tauchen erste Urkunden auf, die Bezeichnungen wie „Polenia/Polonia“ für das piastische Herr-schaftsgebiet gebrauchen.

Fürst Mieszko I., dessen 2. Frau die, Sächsin Ote/Oda v. Haldensleben war, herrschte nach den unklaren Vorstellungen der sächsischen Annalisten und Chronisten wahlweise über Ljachen, Wandalen, Slawen oder einfach Bar-baren als Untertanen. Sein Herrschaftsgebiet wird abwechselnd als „Licicaviki“, „civiatas Schinesghe“, „Gnezdun civitas“ oder „Herr-schaft des Nordens“ bezeichnet. Ein Stamm der Polanen wird nicht erwähnt.

Boleslaw Chrabry I. (965-1025), der Sohn des Mieszko, wird in seiner Grabschrift König der Slawen, Gothen und Polen genannt. Seine dritte Frau war die Sorbin mit dem germ. Namen Emnilda.

Mit dem 1086/1087 erwähnten Schenkungs-dokument „Dagome Iudex“, aus dem Jahr 991, wurde ein Staatsgebilde namens „Schi-nesghe“ dem „Apostolischen Stuhl“ in Rom geschenkt, also unter dessen Schutz gestellt und zwar von der Sächsin Oda und ihrem juristische Berater (ludex) Dagome, dessen Name von germ. Dagobert abzuleiten ist.

Der Mönch, welcher das Dokument verfaßte, schrieb hinein:

„… ich weiß nicht, welchem Stamm diese Leute angehören, glaube aber, daß es sich um Sarden handelt, da jene stets von vier Richtern regiert werden …“.

Ihm müssen also unbekannte Quellenberichte zugänglich gewesen sein, wohl auch über das Aussehen der nordischen Bewohner von Schi-nesghe, dessen Grenzen, seiner Beschreibung nach

„einerseits das Lange Meer berühren, entlang Preußen bis zu einem Ort na-mens Rus [Rußland] und von dort weiter bis Krakau und direkt am Fluß Oder ent-lang bis zu einem Ort namens Alemure und von diesem Alemura weiter bis zum Land der Milzen und von dessen Grenze bis zum Fluß Oder, dessen Lauf sie bis zur oben erwähnten Stadt Schinesghe folgen.“

Die Sarden, die Bewohner der Mittelmeerinsel Sardinien, haben seit Urzeiten einen hohen Anteil an indogermanischblütigen Menschen aufzuweisen, im Mittelalter wurde das durch die germanischen Besiedlungsschübe ver-stärkt.

Daraus scheint die Erklärung hervorzugehen, warum die Bewohner des sogenannten ersten Polen- oder Slawenstaates des Mieszko dem germanischen Typus entsprachen. Diesen Sachverhalt bestätigt die moderne Archäolo-gie. Im DDR-Buch „Die Slawen in Deutsch-land“, Herausgeber Joachim Herrmann, 1985 lesen wir:

„Der am häufigsten ver­tre­tene robuste schmal­ge­sichtige und lang­schäde­lige Typus von hoher Gestalt nähert sich am ehe­sten der klas­si­schen Vorstellung des nordeuro-päischen Ty­pus.“ (S. 56) oder:

„Unverkenn­bar ist, daß west­slawische Grup­pen in zahlreichen Merkmalen germa­nischen ähnlich wa­ren.“ (S. 65)

 

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