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Weidel: „Hitler war Kommunist“

Reinhard Heuschneider

geht den geschichtlichen Tatsachen auf den Grund und stellt die Behauptung Alice Weisels dahin, wohin sie gehört: Auf den Müllhaufen der geschichtlichen Irrtümer und Lügen. Er schreibt:

Jede Partei ist zu begrüßen, die den deutsch-feindlichen Sumpf so schnell wie möglich auszutrocknen verspricht. Insofern hat Elon Musk recht, wenn er in seinem Interview mit „Die Welt“ hinsichtlich AfD feststellte:

„Deutschland braucht eine Partei, die sich nicht scheut, den Status quo in Frage zu stellen, die nicht in der Politik der Ver-gangenheit verhaftet ist.“

Damit hat er absolut recht, doch leider ist weder ihm noch Alice Weidel, mit der er kürzlich ein Gespräch per Schaltung führte, klar, daß das Beenden der „Politik der Ver-gangenheit“ weitaus mehr bedeutet, als eine Änderung der Ampel-Politik bzw. der Politik ab 2015.

Die Politik der Gegenwart ist gleichbedeutend mit der gesamten antideutschen propagandi-stischen Siegerpolitik seit Bestehen der BRD, gestützt einzig und allein auf das für den Zeitraum 1933 – 1945 erlassene berüchtigte Dogma. Ergo: Nur wenn dieses Dogma beseitigt ist und Meinungsfreiheit herrscht, kann es eine Gesundung und einen Neuanfang für Deutschland geben.

Gewiß, selbst wenn diese Erkenntnis sich bei irgendeiner patriotischen Partei durchsetzen würde, so wäre aufgrund der Machtverhält-nisse eine tatsächliche Wende nur schwer vorstellbar; taktische Klugheit ist immer er-forderlich.

Wenn Frau Weidel aber meint, es sei taktische Klugheit, eine Politikwende durchsetzen zu können, indem man die Auschwitzkeule wei-terhin bedient, nur mit dem Unterschied, daß man sie von der rechten Hand in die linke nimmt oder in die Faust eines anderen drückt, dann ist das ein fundamentaler Irr-tum. Wer noch immer den Feind bei den „Nazis“ sucht, der hat nichts verstanden.

Kluge Leute wissen: über Sachen, von denen man nichts versteht, hält man besser den Mund, statt dessen gab Weidel sich dazu her, ohne Notwendigkeit den blanken Unsinn über Adolf Hitler von sich zu geben:

„Er war ein Kommunist und sah sich selbst als Sozialisten.“

Hitler war nicht grenzenloser, internationaler Sozialist, sondern Nationalsozialist, d. h. er sah seine Aufgabe darin, nur dem eigenen deutschen Volk zu sozialistischen Errungen-schaften zu verhelfen. Dies aber steht konträr zum Kommunismus, denn letztere Ideologie versteht sich immer in Großmannssucht, glo-bal beauftragt und in internationaler Mission.

Nach dem Ersten Weltkrieg schickte sich der sowjetische Kommunismus (Bolschewismus) an, Deutschland zu erobern. Bayern war, unter dem jüdisch-bolschewistischen Mini-sterpräsidenten Kurt Eisner, kurze Zeit sogar sowjetische Räterepublik.

1941 stand die geballte sowjetische Mili-tärmacht nahe der Ostgrenze des Deutschen Reiches bereit, Deutschland zu überfallen und Europa (einstweilen) bis zur französische Atlantikküste einzunehmen.

Diesem Überfall kam Hitler mit dem „Unter-nehmen Barbarossa“ als Präventivschlag nur um Tage zuvor. Die ungeheueren Opfer, die unser deutsches Volk brachte, um ganz Europa vor dem Kommunismus zu retten, sind zwar bekannt, werden aber geleugnet.

Wie also ausgerechnet Hitler Kommunist gewesen sein könnte, bleibt das Geheimnis von Alice Weidel.

Und ebenso bleibt ihr Geheimnis, warum sie die von der offiziellen Seite auf die Straße gebrachten, gegen den AfD-Parteitag ge-hetzten Schreihälse „rotlackierte Nazis“, anstatt „Kommunisten“ nannte.

Es sind zwar nur gedankenlose Kopfnicker, die nicht wissen oder abschätzen können, warum sie auf die Straße gerufen werden, die sich aber willig für kommunistische und keineswegs nationalsozialistische Zwecke einspannen lassen.

Sie werden mißbraucht von den Altparteien. Diese aber sind der mutierte Auswurf der sogenannten 68er, die den Weg durch die Instanzen gegangen sind und heute als Ge-sinnungskommunisten den deutschfeind-lichen Ton angeben. Sie sind es, die, wie seinerzeit Walter Ulbricht in der DDR, Claqueure auf die Straße beordern. Wie können Sie da, Frau Weidel, von rotlackierten „Nazis“ reden??

Nicht minder als Alice Weidel blamierten sich offizielle Personen und Kreise, die sich auf die Partei-Vorsitzende eingeschossen hatten und ihr mit dümmlichen Argumenten wider-sprachen, wie etwa die „Expertin“ Stefanie Schüler-Springorum, Direktorin des „Zentrum für Antisemitismusforschung“, die salbaderte:

„Die NSDAP trug zwar das ‚sozialistisch‘ im Namen, vertrat aber keine soziali-stische Ideen.“1

Bevor wir der „Expertin“ das Gegenteil be-weisen, vorerst eine Klarstellung: Die Welt-anschauung, die unter den Begriff National-sozialismus fällt, ist keine Erfindung Hitlers, sondern wurde unter seiner Führung nur als Staatsform ausgearbeitet.

Sie ist uralt, mindestens so alt, wie die Men-schen begannen, sich gegen dogmatische Formen der Unterwerfung aufzulehnen, und basiert auf ewig gültigen Naturgesetzen; eine Weltanschauung, die sich, sagen wir mal, konträr zu Blackrock oder Goldman-Sachs verhält und somit den Gegenentwurf zum internationalen Materialismus – Globalismus bedeutet. Sie stellt in allen Beziehungen den totalen Gegensatz zum herrschenden liberal-kapitalistischen System dar.

So ist es kein Wunder, daß der NS die heute am stärksten verteufelte Weltanschauung, sozusagen die Ausgeburt des Bösen schlechthin sein soll und unerbittlich be-kämpft und geächtet wird.

Wer es wagt, die nationalsozialistische Welt-anschauung aus seiner Sicht positiv zu bewerten, ganz im Einklang mit Art. 4 GG („Die Freiheit des religiösen und weltan-schaulichen Bekenntnisses sind unverletz-lich.“), muß dennoch damit rechnen, vom herrschenden verfolgungssüchtigen, tota-litären demokratischen System wegen „Volksverhetzung“ bestraft zu werden.

Dessen ungeachtet nehme ich mir die Freiheit, sowohl Weidel als auch Schüler-Springorum, die der NSDAP „sozialistische Ideen“ abspricht, zu korrigieren.

Um diese Ideen gezielt angehen zu können, mußte der 1933 an die Macht gekommene NS erst einmal das, was die Weimarer Altparteien in 14 Jahren (von 1919-1933) nicht zuwege brachten, zustande bringen, nämlich die von den demokratischen Siegermächten zugrun-degerichtete deutsche Wirtschaft wieder in Gang zu bringen und zu konsolidieren.

Im Aufruf der Reichsregierung an das Deut-sche Volk vom 1. Februar 1933 heißt es u. a.:

„Die nationale Regierung wird das große Werk der Reorganisation der Wirtschaft unseres Volkes mit zwei großen Vier-jahresplänen lösen:

– Rettung des deutschen Bauern zur Erhaltung der Ernährungs- und damit Lebensgrundlage der Nation;

– Rettung des deutschen Arbeiters durch einen gewaltigen und umfassenden Angriff gegen die Arbeitslosigkeit.

(…) Nun, deutsches Volk, gib uns die Zeit von vier Jahren, und dann urteile und richte uns!“

Und der große Wurf gelang grandios! Nicht nur Arbeiter- und Bauernstand waren ge-rettet, sondern ein sozialer Aufstieg mit noch nie in der Welt dagewesenen Ideen wurde in Angriff genommen und verwirklicht. Der Umfang einer detaillierten Darstellung füllt Bände, die für jedermann einsichtig sind, daher seien hier nur einige wenige angeführt.

Eine der größten sozialen Leistungen war das von Dr. Robert Ley am 27. 11. 1933 ins Leben gerufene NS-Projekt „Kraft durch Freude“ (KdF), eine Unterorganisation der „Deutschen Arbeitsfront“ (DAF). Es hatte die Aufgabe,

„die arbeitende Bevölkerung an den kulturellen Werten und Freuden des Lebens teilnehmen zu lassen und ihr dadurch neue Kraft zu einem die Ge-meinschaft zu bejahendem Schaffen zu geben.“2

Mehrere KdF-Schiffe wurden in Dienst ge-stellt (darunter die „Wilhelm Gustloff“3), die es zum erstenmal in der Geschichte des industriellen Zeitalters Millionen von nor-malen Arbeitern und deren Familien erlaubte, in zahlreichen europäischen Ländern wie Norwegen, Spanien, Portugal oder Teneriffa, auf den Azoren, der Riviera oder auf Madeira erholsamen Urlaub zu machen.

„Nicht nur der Historiker Heinz Höhne sieht darin den ‚Beginn eines Massentou-rismus, wie ihn die Welt noch nie gese-hen hatte‘, und bezeichnete es als ‚Trep-pennwitz der Geschichte, daß ausgerech-net eine antidemoktratische Bewegung den Tourismus quasi demokratisiert und Chancengleichheit bewirkt‘ hat.“4

Ebenso eine revolutionäre soziale Errungen-schaft war der KdF-Wagen, berühmt gewor-den unter dem Namen „Volkswagen“. Hitler hatte mit seinen Vorstellungen über ein Volksauto dem genialen Ingenieur Ferdinand Porsche eine Zeichnung gegeben, in der er seine Vorstellung über das Aussehen eines Volksautos aufgezeichnet hatte; sie ent-sprach dem VW-Käfer, und Porsche setzte sie um.

1938 wurde nahe Fallersleben das VW-Werk aus dem Boden gestampft und später in Wolfsburg umbenannt (Sollte heute die Groß-stadt nicht dem Erdboden gleichgemacht werden, da sie doch von den bösen Nazis gegründet wurde?).

Durch eine großzügige KdF-Finanzierung mit dem Motto:

„5 Mark pro Woche mußt du sparen, willst du im eigenen Wagen fahren“,

wurde der normale Arbeiter in die Lage ver-setzt, sich ein Auto, den Käfer, zu leisten; der Verkaufspreis belief sich ab Werk auf 990 Reichsmark.

Wie sagte doch gleich die oben genannte „Ex-pertin“ für Antisemitismusforschung, Frau Stefanie Schüler-Springorum?

„Die NSDAP trug zwar das ‚soziali-stisch‘ im Namen, vertrat aber keine soziali-stischen Ideen.“

O, jetzt verstehe ich den Unterschied zwi-schen sozial und sozialistisch! Diese sozialen Verwirklichungen des diktatorischen NS-Regimes sind freilich ein Nichts gegen die echten sozialistischen Leistungen der schwarz-gelb-rot-grünen Demokraten, wie etwa Verspargelung der Landschaften für Flatterstrom oder geniales Heizungsgesetz für Millionäre.

Sportwagen und Straßenkreuzer brauchen nur noch Clan-Mitglieder, und Volkswagen sind überflüssig, da wir erstens kein Volk mehr sind, und zweitens zur Schonung der Umwelt ein Fahrrad genügt.

Aber das grauenhafte Nazi-Regime hat noch andere „keine-sozialistischen-Ideen“ ver-wirklicht:

– Ausbau des Autobahnnetzes,
– Anlegen zahlreicher großer und kleiner Naturschutzparks,
– Ausarbeitung des ersten deutschen Tierschutzgesetzes,
– des Jugendarbeitschutzgesetzes,
– Mutterschutzgesetzes,
– Arbeitssicherheit-Arbeitsschutz, Arbeitszeitrecht,
– KfZ-Haftpflichtversicherung,
– Hebammengesetz,
– Heilpraktikergesetz,
– Akademikergesetz,
– Müllverordnung,
– Einführung des Flaschenpfand,
– Fackellauf bei Olympischen Spielen,
– Erklärung des 1. Mai zum gesetzlichen Feiertag,
– Depotgesetz,
– Aktiengesetz,
– Bestattungsrecht, und, und, und.

Auch die Windkraft wurde erforscht und die Meerwinde durch Offshore-Anlagen bereits vernünftig genutzt, nur war das NS-Regime noch nicht so „sozialistisch“, alle anderen notwendigen Energieträger zu zerstören …

Die meisten Gesetze, Verordnungen und Einrichtungen, die wir heute haben, und die, sofern sie noch nicht umgemodelt sind, wir heute noch genießen, sind das Erbe der „bö-sen Nazis“, und ich frage mich, warum über Gebühr kluge Richter, die Bürger bestrafen, weil diese „alles für Deutschland“ geben, sich zum großen Teil dieses NS-Erbes bedienen anstatt auszuwandern.

Doch neben der „Expertin“ Schüler-Springo-rum gab noch ein anderer „Experte“ seinen ungenießbaren Senf zu Alice Weidels merk-würdigen Äußerung. Der Grazer Historiker Werner Suppanz erklärte nach dem Gespräch Weidels mit Musk der „Tagesschau“:

„Die nationalsozialistische Weltanschau-ung beruht in ihrem Kern auf der Un-gleichwertigkeit der Menschen, welche schließlich zum Holocaust führte. Im Gegensatz dazu verfolgen linke Ideolo-gien wie Sozialismus und Kommunismus ein Gleichheitsideal.“5

Wohin das dem Naturgesetz Hohn sprechen-de „Gleichheitsideal“ führte, sehen wir an allen Formen des Kommunismus, egal ob Bolschewismus, Stalinismus, Maoismus. Wo der herrschte, ersoff alles im Blut.

Selbst wenn man von der offiziellen Opfer-zahl des NS ausginge, so stellt selbst diese nur einen Bruchteil der Opfer des Kommu-nismus dar, über deren schaurige Höhe sich die Historiker nicht einig sind. Doch nehmen wir nur Quellen mit herabgesetzter, geschön-ter Opferzahl an, so schlagen sie dennoch die NS-Opfer um ein Vielfaches:

Dem Kommunismus des Mao Tsetung schreibt die FAZ vom 13. 06. 2011 45 Millionen Tote zu, dem Bolschewismus bzw. Stalinismus (ob die Tschekisten-Massaker, der Holodomor in der Ukraine oder die Vernichtung im Gulag) aus verschiedenen Quellen nicht weniger. Auf alle Fälle bewegt sich die Zahl in dreistelliger Millionenhöhe.

Wer also heute den Kommunismus verharm-lost oder gar Anhänger oder Mitglied einer kommunistischen bzw. linksextremen Partei ist, wer diese mörderische Ideologie über den grünen Klee lobt, weil sie der Gegenpart zur NS-Weltanschauung ist, – dem ist offenbar nicht bewußt, daß er damit den Nationalso-zialismus freispricht; zumindest hat er jeg-liches Recht verwirkt, über den Nationalso-zialismus zu richten.

Was waren also die Differenzen zwischen Weidel und deren offiziellen Kritikern, bei dem Streit um Nationalsozialismus und Kommunismus? Folgende bekannte Fabel mag dies verdeutlichen. Weidel behauptete, die Pyrenäen seien ein kleinwüchsiges Volk in Zentralafrika. Die Systemlinge widersprechen ihr: Bei den Pyrenäen handle es sich vielmehr um altägyptische Bauwerke.

Unter solchen lächerlichen Umständen mag vielleicht eine seichte positive Wende fürs erste zwar möglich sein, jedoch eine end-gültige Rettung Deutschlands und das Ende unserer Versklavung kann, wie bereits ein-gangs betont, nur durch den Fall der Kardi-nallügen gelingen. Und dies bedeutet schlicht und einfach die Entfernung des Knebelpara-graphen 130 im Strafgesetzbuch.

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Anmerkungen

1Watson + Folgen, vom 12. 01. 2025, in dem Artikel: „AfD: Experten erklären Geschichtsverdrehung von Alice Weidel zu Hitler und den Nazis.“

2„,Das Erbe Hitlers“, 2010 Arndt-Verlag, ISBN 9783-3-88741-279-1

3Gegen Ende des Krieges wurde die „Wilhelm Gustloff“ zur Rettung von deutschen Flüchtlingen in der Ostsee eingesetzt. Am 30. Januar 1945 wurde sie, überfüllt mit Flüchtlingen, auf dem Weg von Pommern nach dem Westen von einem sowjetischen U-Boot torpediert und sank. Dabei fanden fast 10.000 deutsche Flüchtlinge den Tod. Der sowjetische U-Boot-Kommandant wurde später als „Held der Sowjetunion“ ausgezeichnet…

4„Das Erbe Hitlers“, ISBN 9783-388741-279-1

5Watson + Folgen, 12. 01. 2025: „AfD: Experten erklären Geschichtsverdrehung von Alice Weidel zu Hitler und den Nazis.“

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