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Ein SS-Mann kehrt heim

Wir, die Alliierten,
führten eine ethnische Säuberung
an 12 Millionen Deutschen durch.
Was ist das mit Hitler? Warum
wird er als das absolut Böse bezeichnet?
Das Erste, was die Leute sagen, ist,
daß eine ethnische Vernichtung
fast stattgefunden hätte. Dann sage ich:
Sie meinen, eine ethnische Vernichtung,
wie wir sie an einem unschuldigen Volk
begangen haben? Ja,
das ist der Unterschied.

Candace Owens,
prominente Trump-Aktivistin
am 12.07.2024

Fortsetzung
des Adelinde-Eintrags „Ein SS-Mann 1936 an sein erstes Kind“

Ein SS-Mann kehrt „heim“ – doch was war das für eine Heimkehr?

 

SS-Mann in Italien, beliebt bei der Bevölkerung, der er vielfältig geholfen hat

Zuallererst mußte er sich von Versteck zu Versteck aus Italien über die Alpen in sein deutsches Heimat-land stehlen. Wäre er als SS-Mann und damit als Angehöriger der „schlimmsten Verbrecherbande aller Zeiten“ entdeckt worden – was wäre wohl sein Schicksal gewesen! Er wollte heim zu Frau und Kindern, inzwischen vier an der Zahl, das jüngste      1 Jahr alt.

Er veränderte sein Äußeres durch Bartwuchs und verdingte sich zeitweise als Stallknecht bei Bauern. Vormals war er promovierter Landwirtschaftsrat gewesen. Statt die katholische Heimatstadt anzu-steuern, deren Bewohner „schon immer dagegen gewesen“ und zu jedem Verrat bereit waren, steuerte er Westfalen an, inmitten deren verläßlich verschwie-genen Menschen er einen Kameraden wußte, bei dem er zunächst einmal eine Bleibe finden würde.

Frau und Kinder bekam er auf diese Weise vorerst nicht zu sehen. Was denen vonseiten der franzö-sischen Besatzer angetan worden war, wußte er nicht: Die Mutter mit vier kleinen Kindern wurde im November 1945 aus ihrer Wohnung ausgewiesen. Da stand sie – obdachlos – auf der Straße und wußte nicht wohin. Eine freundliche Frau stellte ihr ein kleines Zimmer zur Verfügung. Doch da fanden sie noch nicht einmal für jedes einen Platz zum Schlafen.

Die beiden ältesten Mädchen konnten bei einem Bauern untergebracht werden, liefen aber – un-glücklich – gleich wieder zu ihrer Mutter zurück. Der kleine Einjährige hatte Pocken bekommen. Ihn gab die Mutter schweren Herzens in eine Kinderklinik, wo sie glaubte, daß er – im Gegensatz zu der Enge in ihrem Zimmer – in guten Händen und guter Pflege sei – für das kleine Bürschlein ein Trauma. Er kratzte sich die Pocken auf und starb an Blutvergiftung.

Sechs Wochen danach erkrankte das zweitälteste Mädchen an Hirnhautentzündung. Wegen Aus-gangssperre konnte die Mutter das notwendige Medikament nicht von der Apotheke holen. Das Mädchen lag eines Morgens tot auf seinem Lager.

So hatte die von Franzosen obdachlos gemachte Mutter innerhalb von 6 Wochen zwei Kinder verloren. Welch ein Leid war ihr von den „Befreiern“ angetan!

Dies alles galt es, dem Mann eines Tages mitzutei-len, als die Mutter und die verbliebenen zwei Töch-terlein zu ihm nach Westfalen kamen. Welch ein Schmerz!

Der ehemalige Landwirtschaftrat ging nun mit einem Bauchladen von Tür und Tür und versuchte, Klein-kram zu verkaufen. Eine Errungenschaft war nach einiger Zeit ein klappriges Fahrrad, mit dem er als Hausierer schneller vorankam.

In einem Brief vom Juni 1951 schreibt er einem Freund von einer Zeit, in der er „schwersten Bela-stungen in jeder Beziehung ausgesetzt“ gewesen war, und gibt seiner Freude Ausdruck darüber, daß der Freund „alle Widerwärtigkeiten der letzten Jahre glücklich überstanden“ habe und seelisch nicht daran zerbrochen sei.

Das ist der größte Gewinn, daß wir letzten Endes bereichert aus der großen Katastrophe hervorgingen, weil wir gezwungen wurden, uns zu verinnerlichen, wenn wir nicht dem Materialismus verfallen wollten.

Die dadurch entstandenen geistigen und seelischen Kräfte sind groß, wirken noch im Stillen und werden schließlich unsere Zukunft gestalten. Es ist möglich, daß durch diesen umfassenden Zusammenbruch das Deutsch-tum schlechthin gerettet worden ist. Die dau-ernden „Erfolge“ hätten uns charakterlich restlos verdorben.

Wenn wir Nachgeborenen mit unseren heutigen Er-fahrungen das lesen, können wir nur milde lächeln über soviel Zuversicht auf eine Zeit, in der wir Deut-schen – verinnerlicht – zu uns selbst und unserer reichen Kultur zurückfänden. Er konnte damals noch nicht wissen, mit welcher Macht die Walze der Ge-schichts- und anderer Lügen und Schuldzuweisun-gen über unser Volk kommen und versuchen würde, uns von uns selbst abzudrängen. Helfer dazu waren das Fernsehen, die Lizenzzeitungen und später das Händi.

Doch lesen wir noch weiter:

… In den letzten Jahren habe ich mich viel mit Goethe, Shakespeare, Carossa, Schopenhauer und Spengler beschäftigt und mir aus diesen unversiegbaren Brunnen immer wieder neue Kräfte geholt. Dem verdanke ich, daß ich nicht, wie so viele, verbittert wurde und eine große Geduld bekam!

Beruflich sieht es bei mir noch sehr schlecht aus. Auf Grund des Gesetzes vom 12.12.48 entließ mich das Staatsministerium Tübingen aus dem Beamtenverhältnis Ende 1950 und zahlte einen einmaligen Unterhaltsbeitrag in Höhe von 50,- DM, die ich postwendend zurückgehen ließ!

Dieser Stolz, diese Unbestechlichkeit bei aller Not! Wo finden wir die bei heutigen Politikern!

Monatelang führte ich einen oft scharfen Briefwechsel mit dem Landwirtschafts-ministerium und dem Staatskommissar für die politische Säuberung Tübingens. Aber ohne Erfolg. Da ich in Gruppe IV ohne Be-rufsbeschränkung eingestuft wurde, falle ich unter Gesetz nach Artikel 131 GG …

Nach seiner „Entnazifizierung“ und damit Wiedereingliederung in die Gesellschaft der „Sauberen und Gesäuberten“ gelang es ihm nach Jahren, in einem Schwarzwaldstädtchen wieder in seiner alten Stellung als Landwirtschaftsrat ein-gestellt zu werden.

Bei Mutter Natur

Als Naturliebhaber beschäftigte er sich in seiner Freizeit mit dem Ge-müsegarten und begann mit seiner Imkerei.

Seine Tagebüchlein, die er wohl stets in seiner Jackentasche bei sich trug, enthalten tiefsinnige Gedanken. Unter dem 6.12.48 lesen wir:

Weihnachtsvorfreuden, und meine Mutter (in der russischen Besatzungszone) ist abge-schnitten! Nicht mal ein Päckchen können wir ihr schicken! … Warum alle Liebe ertöten? Verhindern?!! Das müssen Teufel sein, die das tun!

Ich gebe den Glauben nicht auf, daß diese Welt zusammenbrechen wird. Vielleicht ist sie schon morsch? … Ich vertraue auf die Kraft des Guten, die hat mich geführt und mich be-wahrt vor allem, was mich hätte zerbrechen können.

Am 3.1.49 erinnert er sich an die durchlebten Weihnachtstage:

Viel liegt hinter uns … Rosi (das jüngere der beiden überlebenden Kinder) erkrankte am 15.12.48 an Diphterie und mußte am 18.12. abends ins Krankenhaus nach … Ich fuhr mit. Meine Sorgen waren und sind noch groß, trotzdem alles normal verläuft.

Ja normal, aber welche Schicksalswege gehen wir alle! Diese Krankheit ahnte ich wochen-lang voraus, das waren meine Beklemmun-gen. Ja, ich träumte nicht, was dann Rosi Schweres mitmachen müsse, ich sah es klar vor Augen! O, es waren Tage der Sorge und Fürsorge. Armes Kindchen. Weihnachten, Vorweihnachten nicht daheim in der Helle und im heiligen Licht.

Am Heiligenabend fuhr ich mit L. (seiner Frau) zu ihr. Vom Fenster aus durch Fliegen-draht sprachen wir mit ihr. Ein kleines Bäumchen, das wir geschmückt hatten, brachten wir ihr. Sie war so tapfer!

Als ich sagte, Rosi, das Christkindchen hat gesagt, daß es noch einmal kommt, wenn Du heimkommst, sagte sie: „Feiert nur auch Weihnachten ohne mich.“ Alles mit so weh-mütiger, gebrochener, leiser Stimme. Und schließlich fing sie an zu weinen …

Ja, L. hat recht. Nicht die bösen Kräfte heran-ziehen, indem man sie fürchtet und sie im-mer fühlt und beachtet. Es war ein einsames Weihnachten und doch so reich! Helgas Freude überstrahlte alles, die Freude, daß Rosi wiederkommt, gab uns den Weih-nachtsfrieden …

Ich fühle wieder Grund trotz allem … Ingrid und Egbert (die beiden toten Kinder) sind nun wieder täglich bei uns, sie helfen und führen. Die Toten leben, wenn wir nur wollen. Wir dürfen sie nur nicht vergessen, und dies ge-schieht, wenn wir den Erwerb allem voran-stellen.

Die Toten helfen, sie leben. Welch herrliches Wunder und Glück!! … Ich freue mich wieder auch an fremden Kindern! Wie mag es Rosi gehen?

19.1.49: Rosi wird wahrscheinlich in 4 Tagen, am Sonnabend wieder nach Hause kommen. Wir holen sie. Ich besuchte sie, und sie hatte zum ersten Male negativ! Wie sie sich freute! „Hoffentlich ist das das letzte Bazille,“ sagte sie.

Ja, liebe Zeitgenossen, hoffentlich ist auch in unserem politischen Leben und Volksbewußtsein bald „das letzte Bazille“ der Lügen – nicht nur, aber auch – über unsere deutschen Soldaten der Wehr-macht und der SS aus unserem Volkskörper getilgt.

 

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