Nochmals „Befreiung“ in Auschwitz
Donnerstag, 30. Januar 2025 von Adelinde |
Die Wahrheit bahnt sich oft
nur langsam ihren Weg.
Ehrenfried Walther von Tschirnhaus
Der Menschen- und Bürgerrechtler
Peter Fröhlich
veröffentlicht dankenswerterweise in einem E-Rundbrief die folgende aufklärende Erzählung einer Überlebenden der „Befreiung“ im Lager Auschwitz, die eine Seite dieser „Befreiung“ aufzeigt, die die bis zum heutigen Tage laufende Siegerpropaganda ausblendet:
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch an die Sonnen
Die Duschen waren also keineswegs Attrap-pen, sondern dienten der Körperentlausung (Delousing/Body Parasite Treatment). Die Seuchenprophylaxe war geradezu überle-bensnotwendig. Überall hingen Schilder „Eine Laus – Dein Tod!“
Helen Lazar berichtet über ihre „Befreiung“ von Auschwitz:
Und dann begannen unsere Probleme. Wir wurden von den Russen befreit … Der Soldat sagte:
„Schauen Sie, Ma’am, mir wurde gesagt, ich solle euch holen, ganz gleich, was nötig ist, ich werde euch kriegen. Ihr kommt mit mir. Wenn ihr Beschwerden oder Proteste habt, teilt das meinem Vorgesetzen mit, der mich nach euch geschickt hat.“
Natürlich hatten wir in dieser Angelegenheit keine große Wahl, also gingen wir. Als wir dort ankamen, war der Tisch für ein Festes-sen gedeckt.
Essen, Getränke und zwei Betten waren sehr schön hergerichtet, wissen Sie, eines war so und eines war so (zeigt an), und da war die-ser russische Offizier, der jüdische, und noch einer, ebenfalls ein russischer Offizier, ein nichtjüdischer.
Und raten Sie mal, was der Preis war? Meine (Schwester) Toby und ich. Deshalb haben sie uns holen lassen. Ich wußte nicht, warum Toby weinte, aber deshalb weinte sie, weil sie nach uns geschickt hatten, damit sie mit uns schlafen können. Ich war ein Kind, Toby war selbst noch nicht so alt und schon gar nicht so weltgewandt, aber alt genug, um mehr zu wissen als ich.
Als sie anfing, mit dem jüdisch-russischen Offizier zu reden, sagte sie:
„Schauen Sie, sie ist noch ein Kind …“
Zu diesem Zeitpunkt hatte ich nur noch sehr wenige Haare, und ich war sehr dünn, und ich bin sehr klein, und ich sehe aus wie ein 11-jähriger kleiner Junge, und zu diesem Zeit-punkt war ich schon über 11 Jahre alt. Sie sagte:
„Schau, sie ist erst 11 Jahre alt, sie ist ein Kind, mit so einem Kind kannst du nicht schlafen wollen!“ Er sagt: „Machst du Witze? In Rußland haben solche Kinder bereits Kinder.“
Das war also egal. Auf jeden Fall hat meine Schwester die Gabe zu reden und sie hat geredet und geredet, bis er sagte:
„Du hast das Alter, oder nicht? Ich werde jemanden finden, der gerne hierher kommt.“
Wir rannten raus und verbrachten die Nacht in einem Schrank. … Wir sprangen einfach in einen Zug, egal ob es ein Kohlezug war oder ein Zug oder wo wir uns in einem Zug ver-stecken konnten, wo die Soldaten uns nicht erwischten.
Sehen Sie, es war ein ständiger Kampf mit den russischen Soldaten. Sobald sie eine Frau sahen, egal ob jung oder alt, ob 8, 80, 18 oder 28, war es ihnen egal. Sie haben dich vergewaltigt, ob du hübsch, häßlich, dick oder dünn warst, es spielte keine Rolle. Es war eine Frau.
Es gab ein Mädchen, das erzählte, daß die Russen, die sie befreit hatten, sie ungefähr acht Tage und Nächte lang in einem Raum festgehalten hätten. Die russischen Soldaten standen Schlange und haben sie einfach ununterbrochen vergewaltigt, Tag und Nacht.
Bei uns ging es also darum, ob wir sie in dieser Hinsicht überlisten können. Unser Überleben, was Essen und Schlafen angeht, war fast zweitrangig.
Die „Befreiung“ des Konzentrationslagers Auschwitz
Als im Januar 1945 das Lager Auschwitz evakuiert wurde, hat man es den Häftlingen freigestellt, selbst zu entscheiden, ob sie mit der abziehenden SS mitgehen oder im Lager bleiben und auf ihre Befreiung durch die Sowjets warten wollten.
Bekannt ist der Fall des Literaturnobelpreis-trägers Elie Wiesel, der sich mit seinem Vater im Lager Auschwitz befand. Vater und Sohn Wiesel beschlossen einstimmig, mit der SS zu gehen und sich nicht befreien zu lassen. Der jüdische Häftlingsarzt Otto Wolken schreibt:
„Es kam zu kaum beschreiblichen Sze-nen. Die Kranken wurden regelrecht panisch. Keiner wollte im Lager bleiben. Sie weinten und baten, auf die Liste der Gehfähigen gesetzt zu werden … Mit Mühe gelang es mir, sie dazu zu bringen, sich als Marschunfähige in die Betten zu legen.“ (Die Auschwitz-Hefte, Bd. II, S. 262 ff.)
Als die SS Mitte Januar 1945 den Arbeitsla-gerkomplex in Auschwitz evakuierte, ließen sie eine große Anzahl von Gefangenen zu-rück, die meisten davon Juden. Viele von ihnen waren zu alt oder zu krank, um den Transport überstehen zu können.
Sie wurden in ihren Baracken zurückgelassen, die von einer polnischen Miliz bewacht wur-den. Diese Miliz war von Hans Frank, dem Generalgouverneur des nicht annektierten Teils des polnischen Staates aufgestellt worden.
Als die Sowjetarmee Anfang 1945 näher rückte, griffen diese polnischen Wachen die Baracken mit den Gefangenen darin unter-schiedslos mit Handgranaten und Maschi-nengewehren an.
Obwohl genaue Zahlen über die Toten der zurückgebliebenen Insassen von Auschwitz nicht verfügbar sind, geben verschiedene bestehende sowjetische Militärberichte die Zahl der Toten zwischen 7.000 und 10.000 an.
Frühere Mitglieder der polnischen Miliz haben hinterher erklärt, daß viele der Toten von russischen Truppen erschossen wurden, als sie versuchten, das befreite Lager zu verlas-sen.
Dieses Massaker und die Vergewaltigungs-orgie feiert man jedes Jahr am 27. Januar als „Befreiung“ des Lagers Auschwitz – wie makaber!
Dies zu veröffentlichen ist in unserer Faeser-Repu-blik schon gefährlich für den Überbringer der Nachricht. Da plakatiert die Linke in unserem Ort – damit zugleich den Grad ihrer Umerzogenheit, verbissenen Deutschfeindlichkeit und Bildungsferne an den Tag legend: „Rechts wählen ist so 1933!“
Sogar einen Aufnäher haben sie entwickelt:
Dazu paßt, was der ehemalige estnische Minister-präsident Lennart Meri in seinem Festvortrag anläßlich des 5. Jahrestages der deutschen „Teilvereinigung“ am 3. Oktober 1995 sagte (eingesandt von Heinrich Seidelbast im Adelinde-Kommentarteil:
„Deutschland ist eine Art Canossa-Republik geworden, eine Republik der Reue. Aber wenn man die Moral zur Schau trägt, riskiert man, nicht ernst genommen zu werden. Als Nicht-deutscher erlaube ich mir die Bemerkung:
Man kann einem Volk nicht trauen, das sich rund um die Uhr in intellektueller Selbstver-achtung übt. Um glaubwürdig zu sein, muß man auch bereit sein, alle Verbrechen zu verurteilen, überall in der Welt, auch dann, wenn die Opfer Deutsche waren oder sind. Für mich als Este ist es kaum nachzuvoll-ziehen, warum die Deutschen ihre eigene Geschichte so tabuisieren, daß es enorm schwierig ist, über das Unrecht gegen die Deutschen zu publizieren oder zu disku-tieren, ohne dabei schief angesehen zu werden – aber nicht etwa von den Esten oder den Finnen, sondern von den Deutschen selbst.“
