Der wahre Kern des Kommunismus: Die systemische Lüge
Montag, 6. Juli 2026 von Adelinde
Ich entdecke mehr und mehr,
wie sehr ich doch Marxist
geblieben bin. Joschka Fischer 1997
Das Malheur mit den Marxisten
ist nicht, daß sie Marx, sondern
daß sie nur Marx gelesen haben.
Hans Habe
Der Informatiker
Hadmut Danisch
beschreibt auf seiner Netzseite seine Sicht auf den Kommunismus, die durchaus beachtenswert ist, werden wir doch von Marionetten geführt, die selbst – gut bezahlt – von den überstaatlichen marxisti-schen Völkerverderbern gelenkt werden.
Wir Deutsche, die wir uns selbst trotz aller Fremd-beeinflussung treu geblieben sind, haben mit dem Ungeist unsere bittere Erfahrung, der sich im Laufe der Nachkriegszeit bei uns in Deutschland breit gemacht hat und in die heutige volksschädigende politische Führung mündet mit deren unerträglichen Figuren.
Wenn wir den Zustand und damit die Zukunft Deutschlands bedenken, haben wir die Wahl zwi-schen Verzweiflung und dem Versuch, Änderung zugunsten Deutschlands zu schaffen mit unserem Wissen, unserer Wahrhaftigkeit und unserer Unbe-irrbarkeit in der Liebe zu Deutschland. Es gilt, den Feind des Deutschtums in seinem Wesen zu erkennen. Dazu
Hadmut Danisch:
Was der Westen immer noch nicht begreift:
Der wahre Kern des Kommunismus: Die systemische Lüge
Die meisten Menschen im Westen denken, sie verstehen den Kommunismus. Sie stellen sich Brot-Schlangen, Gulags, gescheiterte Fünf-jahrespläne und den kollabierten Sowjetblock vor. Sie behandeln ihn als eine diskreditierte Wirtschaftstheorie – ein Experiment, das be-wiesen hat, daß die Abschaffung des Privat-eigentums nicht funktioniert. Fall erledigt, die Geschichte ist weitergeschritten.
Dieses Mißverständnis könnte der gefähr-lichste intellektuelle Fehlschlag unserer Zeit sein.
Der Kommunismus war nie in erster Linie ein Wirtschaftssystem. Die Ökonomie war nur die Oberfläche. Darunter lag etwas weitaus heim-tückischeres: eine totale, systemische, insti-tutionalisiert verankerte Hingabe an die Lüge. Keine gelegentliche Unredlichkeit. Kein Spin oder Propaganda im gewöhnlichen Sinne. Etwas Tieferes – ein zivilisatorischer Krieg gegen die Wahrheit selbst, geführt durch jede Institution, jedes Klassenzimmer, jede Zei-tung, jedes Gespräch, bis die Realität selbst verhandelbar wurde und die Lüge zur Luft wurde, die die Menschen atmeten.
Die Wörter, die uns fehlen
Die polnische Sprache, geschmiedet durch Jahrzehnte des Lebens unter diesem System, hat Wörter für dieses Phänomen hervorge-bracht, die das Englische einfach nicht erreichen kann:
Zakłamanie [zah-kwah-MAH-nyeh] – ein Zustand totaler, allgegenwärtiger, gesell-schaftlich eingebetteter Falschheit, eine Bedingung, in der eine gesamte Gesellschaft so gründlich mit Lügen durchtränkt ist, daß die Wahrheit fast unzugänglich wird.
Obłuda [ob-woo-dah] – eine tiefe, perfor-mative Heuchelei, die Kluft zwischen dem, was verkündet wird, und dem, was tatsächlich praktiziert wird, die Maske, die so lange getragen wird, daß sie sich wie ein Gesicht anfühlt.
Das sind keine Wörter für individuelle Lügner. Sie beschreiben ein System – eine Art der sozialen Organisation, die auf organisierter Unredlichkeit aufbaut, wo die Lüge nicht die Ausnahme, sondern das Fundament ist. Das Englische hat kein einzelnes Wort für eines dieser Konzepte, und diese sprachliche Lücke ist kein Zufall. Sie spiegelt eine Lücke in der Erfahrung wider. Kulturen, die nicht unter dem Kommunismus gelebt haben, fehlt der Wortschatz, weil ihnen die Wunde fehlt.
Und weil ihnen der Wortschatz fehlt, kämpfen sie darum, die Sache zu erkennen, wenn sie in neuem Gewand wiederauftaucht.
Die Kontinuität: Kommunismus, Linkstum, Wokeness
Was wir heute als Wokeness bezeichnen, oder das breitere radikale Linke, ist kein neues Phänomen. Es ist dasselbe Betriebssystem, das auf aktualisierter Hardware läuft. Die Spezifika haben sich geändert – statt des Proletariats haben wir marginalisierte Iden-titätsgruppen; statt bürgerlicher Klassen-feinde haben wir Rassisten und Transphobe; statt sozialistischem Realismus haben wir DEI-Erklärungen. Aber die tiefe Struktur ist dieselbe.
Diese tiefe Struktur ist diese: Wahrheit wird nicht entdeckt, sie wird zugewiesen. Realität ist nicht etwas, das man ehrlich verstehen soll, sondern etwas, das man strategisch er-zählen muß. Sprache ist kein Werkzeug für Kommunikation, sondern eine Waffe der Macht. Und jeder, der sich der genehmigten Erzählung widersetzt, ist nicht einfach falsch – er ist gefährlich und muß zum Schweigen gebracht, beschämt oder zerstört werden.
Das ist Zakłamanie in seiner modernen Form. Das ist Obłuda mit einem Abzeichen für Menschenrechte.
Dieselbe Bewegung, die darauf besteht, daß Männer zu Frauen werden können, wird mit gleicher Inbrunst darauf bestehen, daß das Infragestellen dessen ein Akt der Gewalt ist. Dieselben Institutionen, die behaupten, freie Forschung zu fördern, unterdrücken syste-matisch Dissens. Dieselben Menschen, die Toleranz als ihren höchsten Wert beschwö-ren, gehören zu den intolerantesten Kräften im öffentlichen Leben. Der Widerspruch ist nicht zufällig – er ist strukturell. Er ist das System, das so funktioniert, wie es konzipiert wurde.
Warum der Westen es immer noch nicht begreift
Menschen, die in Freiheit aufgewachsen sind, neigen dazu, auf einer gewissen Ebene anzu-nehmen, daß schlechte Akteure wissen, daß sie lügen. Daß irgendwo hinter der ideologi-schen Performance ein zynischer Betreiber steckt, der die Realität privat anerkennt. Die-se Annahme ist falsch, und genau deswegen unterschätzen Westler konsequent, womit sie es zu tun haben.
Die totalitäre Lüge ist in ihrer reifen Stufe nicht zynisch. Sie wird geglaubt. Oder ge-nauer: Sie schafft eine Bedingung, in der der Unterschied zwischen Glauben und Perfor-mance vollständig zusammenbricht. Men-schen lernen, Dinge zu sagen, die sie nicht glauben, so fließend und so lange, daß sie den Zugang zu dem verlieren, was sie tatsächlich denken.
Dieses System produziert nicht nur Lügner – es produziert Menschen, die Wahrheit nicht mehr klar vom Narrativ unterscheiden kön-nen, das sie trainiert wurden zu verbreiten.
Diese Umgebung erzeugt auch eine Art kog-nitiver Anpassung, die oft als Doppeldenk beschrieben wird – die Fähigkeit, zwei wider-sprüchliche Überzeugungen gleichzeitig zu halten und beide als wahr zu akzeptieren, wenn es gefordert wird. Es ist nicht nur das Lügen gegenüber anderen, sondern eine gelernte innere Toleranz gegenüber Wider-sprüchen selbst, bei der Unstimmigkeiten toleriert werden, weil das Überleben davon abhängt.
Wörtlich gesagt: Es verdreht die Köpfe.Pole, Tschechen, Ungarn und andere, die das durchlebt haben, erkennen das Muster sofort, wenn sie es heute in westlichen Institutionen sehen. Die Schauprozesse der Twitter-Mobs. Die erzwungene Rede. Die ideologischen Lackmustests für Beschäftigung. Das Ver-schwindenlassen unbequemer Fakten. Die ritualisierten Geständnisse von Privilegien. Für ein postkommunistisches Auge ist es unverkennbar.
Für Augen, die nur Freiheit kennen, sieht es aus wie eine leidenschaftliche, wenn auch fehlgeleitete soziale Bewegung.
Diese Lücke in der Wahrnehmung – zwischen denen, die Vokabular für „zakłamanie“ haben, und denen, die es nicht haben – könnte eine der folgenreichsten Bruchlinien in der west-lichen Welt heute sein. Denn man kann keine Krankheit bekämpfen, die man nicht benen-nen kann. Und man kann nicht benennen, wofür die eigene Sprache nie geschaffen wurde.
Die erste Aufgabe ist also Übersetzung – nicht nur von Wörtern, sondern von dem gelebten Verständnis, das diese Wörter tra-gen. Die Lüge ist kein Bug in diesem System. Sie ist das System. Solange das nicht ver-standen wird, wird der Westen immer wieder, stets überrascht, feststellen, daß die Institu-tionen, denen er vertraute, leise von innen ausgehöhlt wurden.
Die Ur-Loge „Joseph de Maistre“ soll für den Kommunismus als Ideologie gearbeitet haben. Wer sich die Geschichte von Joseph de Maistre anschaut, wird feststellen, daß er sich mit der Offenbahrung 3 beschäftigt hat. Dort geht es im Kern um die Gleichmacherei von oben und unten und links und rechts. Wie das umgesetzt wurde, kann sich jeder an den Todeszahlen der „Revolution“ ansehen. Das Projekt Kommunismus erhielt die rote Fahne, als ein einfarbiges Symbol, was ein zentrales Objekt der Steuerung mit den Rechten eines Generals im Weltsystem darstellt.
Der Kommunismus wurde bekanntlich in den jesuitischen Reduktionen in Südamerika getestet. Eine der Fahnen ist Blau und hatte die 12 Sterne im Kreis als Wappen. Die einfarbige Fahne zeigt ein zentrales Projekt des Steuerungszentrums an, der Kreis in der Mitte des Wappens verstärkt die Darstellung als zentral gesteuertes Projekt. Das könnte man ohne Interpretation finden.
Natürlich braucht der Sozialismus die Lüge, denn die UdSSR hätte sonst nicht 70 Jahre Bestand gehabt. Die Kombinate mit den Produktionsmitteln gehörten dem Volk? Lüge. Niemand hatte etwas davon, und als die UdSSR aufgab, bekamen die Werktätigen Anteilscheine, mit denen sie nichts anfangen konnten. Es kamen die ehemaligen Angehörigen der UdSSR, bei uns bekannt als Kontingentflüchtlinge, aus den USA mit dicker Brieftasche, die sie aufkauften, monopolisierten und nun die Oligarchen darstellen.
Die Enteignungen von 1917 wurden nicht rückgängig gemacht, das Eigentum schlüpfte nur in andere Hände. In der ddR schlüpfte es in die dieselben, in die der Monopole der ganzen Welt.
Auch jetzt nenne ich das System Sozialismus, weil ich vergleichen kann: Monopole sind wie Kombinate große schwerfällige Konstrukte mit einem anonymen parasitären Vorstand. Es gibt nur wenige einer Branche, daher entfällt Wettbewerb in Qualität und Preis. Entfällt der Wettbewerb, gibt es keinen Fortschritt. Nichts wirklich Neues entsteht, alles vorhandene wird multifunktionaler, kleiner, größer, lauter, schneller.
Sozialismus endet immer im Finanzdesaster: Im Osten durch Umverteilung (künstliche Preise nach Gutwill der Führung). Heute wird global Geld aus Geld gemacht und von Gold oder Arbeit entkoppelt, kurz, alles ist Papier, auch Gold und Silber mittlerweile. Das wird auch in einer Katastrophe enden (hoffentlich bald).
Hier wie da sehen wir das Stück „Des Kaisers neue Kleider“. Um Sozialismus zu erkennen, brauche ich kein Polnisch. Die Parasiten sind heute nicht die Funktionäre, sondern die Bankster. Gottfried Feder brachte es auf eine einfache Formel: Es gibt schaffendes Kapital (Siemens, Krupp..) und raffendes, eben Aktienspielchen an der Börse. Schaffendes gibt es nur noch in China, dem der Westen die Technologien schenkte. Das Globaltheater muß zu Ende gehen, möglichst bald.
Nachtrag: Die Lüge der Vollbeschäftigung: Beide Arten von Sozialismus können nicht alle beschäftigen, dort langweilten sich alle, hier gibt es Berufe, die keiner braucht.