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Im Ludendorffs Verlag erschien in den dreißiger Jahren ein Büchlein von

Else Rost, Goethes „Faust“, eine Freimaurertragödie

Mit treffenden Zitaten aus dem „Faust“ – von Else Rost übersichtlich dargetan – erhalten wir ein klares Bild dessen, was Goethe über das Wirken der „überstaatlichen Mächte“, wie Ludendorff den „Tiefen Staat“ nannte, verdeckt offenbarte.

Johann Wolfgang Goethe (Bild: Bayern 2, Zeichner mir unbekannt)

Wie ein Freiheitsheld wie etwa Friedrich Schiller sieht Goethe nicht aus. Seine angstvollen Augen, wie wir sie auf allen Altersbildern von ihm kennen, sprechen eine andere Sprache:

Der dichterisch Hochbegabte, Johann Wolfgang von Goethe, war 50 Jahre seines Lebens Logenmitglied, war „aufgestiegen“ – sprich moralisch abgestiegen – bis hin zu den Hochgraden und zum Illuminaten-orden. In dieser Welt kannte er sich aus – jedenfalls soweit ihm von der geheimen, noch über ihm stehenden Führung Einblick gewährt war.

In der Titelfigur seiner weltberühmten Tragödie „Faust“ schildert er den seelischen Niedergang eines als solcher zwar nicht genannten, aber in Wahrheit tatsächlichen Logenbruders, der unter der Führung „Mephistos“ auf der Karriereleiter der Loge „auf“steigt.

„Mephisto“ ermuntert ihn, ihm in die totale Skrupel-losigkeit zu folgen und auf Kosten anderer den plattesten Genuß, die Teilnahme an der „Großen Welt“ und seine materialistischen Vorteile wahrzu-nehmen. Wir sehen die heutigen Figuren des „Deep State“ förmlich vor uns.

Else Rost beweist, daß Goethe in den beiden Hauptgestalten Faust und Mephisto sich selbst darstellt:

Eckermann erzählt im letzten Teil seiner „Gespräche mit Goethe“ von einer Unter-haltung über „Faust“ aus dem Jahre 1827. Man sprach über den Literaturhistoriker Ampère aus Paris, der Goethe besucht hatte. Goethe lobt ihn mit folgenden Worten:

„Sodann über den ,Faust‘ äußert er sich nicht weniger geistreich, indem er nicht bloß das düstere, unbefriedigte Streben der Haupt-figur, sondern auch den Hohn und die herbe Ironie des Mephistopheles als Teil meines eigenen Wesens bezeichnet.“

Else Rost kennt Erich Ludendorffs Aufklärungswerk „Vernichtung der Freimaurerei durch Enthüllung ihrer Geheimisse“, geschrieben 1927. Ich selbst habe in einer „Aufklärungs“-Veranstaltung der Hamburger Loge in den 60er Jahren miterlebt, wie der – sich ansonsten gegenüber Ludendorff voll Haß zeigende – Logenbruder in seiner Rede betonte, daß alles, was Ludendorff in der genannten Schrift über die Bedeu-tung der Rituale geschrieben habe, stimme.

Aus der Kenntnis dieser Schrift betont Else Rost:

Logenangehörigkeit ist Hörigkeit an der Loge.

… Goethe ist diesem Gesetze den größten Teil seiner Lebenszeit unterworfen gewesen. Er ist innerhalb der Logenhörigkeit zu hohen Graden emporgestiegen, so daß er die Regie des teuflischen Spiels, das mit den Völkern getrieben wird, durchschauen konnte.

Aber er war nicht der Charakter, der – ein zweiter Luther – den Kampf mit den Teufeln aufnahm.

Goethe unterwarf sich. Mit seinem Faust aber gewährt er – dem Unterrichteten klar erkennbar – Einblick in das innerste Wesen der Loge, die des Teufels, die Goethe in Gestalt des durchaus als Mensch erscheinenden Mephisto vor Augen führt. Goethe zeigt an dessen Beispiel die Möglichkeit der Menschenseele, das Schlechte, das gewissenlos Völkerverderbende, den Sumpf zu wählen.

Mathilde Ludendorff schildert – als Psychiaterin und Philosophin dafür mehr als kompetent – diese Wahl-möglichkeit neben anderen Wahlmöglichkeiten der Menschenseele in ihrem Werk „Selbstschöpfung“, das 1923 in 1. Auflage herausgekommen ist. Mephisto muß also nicht die leibhaftig erscheinende Sagenge-stalt „Teufel“ des Aberglaubens, sondern kann durchaus ein Mensch sein.

Wer heute Augen hat zu sehen, erkennt leicht diese logenhörigen Teufel, wie sie trotz Maske unverhüllt vor uns stehen und unser Volk mit lieblichen Schal-meien der „Fürsorge“ zielsicher an den Rand des Abgrundes führen möchten.

Das enge Leben steht mir gar nicht an,

läßt Goethe seinen Faust sagen. In dem Sinne sagt er zu Eckermann:

Es ist nicht genug, daß man Talent habe, es gehört mehr dazu, um gescheit zu werden; man muß auch in großen Verhältnissen leben und Gelegenheit haben, den spielenden Figuren der Zeit in die Karten zu sehen und selber zu Gewinn und Verlust mitzuspielen.

„Goethe, als Minister in die kleinere und als Hoch-gradbruder in die große Politik eingeweiht,“ fährt Else Rost fort,

Goethe-Wappen (Bild: Wikimedia)

als Inhaber eines Wappens, das im blauen Felde den silbernen Davidstern, das Symbol der jüdischen Weltherrschaft, zeigt, kennzeichnet in seinem Faustdrama die Welt seiner Erfahrungen in Bildern …

Der Faust ist die Tragödie des Menschen, der seine freie Seele einer unbekannten, gefährlichen Macht ausgeliefert hat. Der Vertrag zwischen Faust und Mephisto ist ähnlich dem des Aufnahmesuchenden mit der Loge.

Der „Suchende“, d. h. derjenige, der neu in die Loge aufgenommen werden will, muß schwören:

Ich gelobe und schwöre im Namen des Aller-höchsten Baumeisters aller Welten, daß ich nie die Geheimnisse, Zeichen, Griffe, Worte, Lehren und Gebräuche der Brüder Freimaurer entdecken und darüber ewiges Stillschweigen beobachten werde …

Ich verbinde mich dazu, bei der Strafe, wel-cher ich mich, wenn ich nicht Wort halte, unterwerfe, nämlich, daß man mir die Lippen mit einem glühenden Eisen abbrenne, die Hand abhaue, die Zunge ausreiße, die Gurgel abschneide und endlich meinen Körper in einer Loge der Brüder Freimaurer während der Arbeit und Aufnahme eines neuen Bruders zur Schande meiner Untreue und zum Schrecken der Übrigen aufhänge, ihn nachher verbrenne und die Asche in die Luft streue, damit nicht eine Spur übrig bleibe von dem Andenken meiner Verräterei …

Das also hat auch Goethe geschworen. Er lebte somit ein Leben in Angst, wenn auch in der „großen Welt“. Das ist auch das Geheimnis, das die Stromlinienform der Mitwirkenden im politischen „Mainstream“ er-klärt. Wer in der „großen Welt-“politik „zu Gewinn und Verlust mitspielen“ will, unterwirft sich der geheimen Führung.

Unermeßliches verdankt die Deutsche Freimaurerei nicht nur Goethes Namen, sondern vor allem seiner mr (d.h. maureri-schen) Betätigung in Form und Geist. Unermeßliches verdankt die Welt der mrischen Eigenschaft Goethes!

… der „Faust“ in seiner der Nachwelt als Kleinod vermachten Gestalt ist, namentlich in seinem zweiten Teile, ohne Kenntnisse von Form und Inhalt der Frmerei undenkbar.*

B’nai-B’rith-Orden für Merkel (Bild: bundeskanzlerin.de)

Mephisto ist es, der Faust zum Vertrag drängt. Die Freimau-rerei fußt auf dem Judentum und wird in den obersten „Etagen“ von Juden geführt wie z. B. von der obersten Loge B’nai B’rith, der ausschließlich Juden angehören.

Herzl-Preis für Merkel (Bild: PI-News)

Mephisto ist als jüdi-scher Hochgradbruder erkannt. Er weist Züge auf, deren Wesen Goethe ähnlich kennzeichnet wie Shakespeare die des jüdischen Wucherers Shylock im „Kaufmann von Venedig“:

Mephisto:

Wenn ich sechs Hengste zahlen kann,
Sind ihre Kräfte nicht die meinen?

Shylock:

Den Preis der Zinsen … mein Geschäft und rechtlichen Gewinn …

Was ich bezahlt habe, gehört mir und untersteht meiner Macht. Dieser Geist beherrscht heute die gesamte Weltwirtschaft und Politik. Menschen werden eingekauft, Wirtschaftsräume, Werften, Hafenanlagen, Unternehmen, Ländereien. Wer sie bezahlt, dem gehören sie. Ein Land wie Deutschland ist nicht mehr Heimat der Deutschen, sondern „Wirtschaftsstandort“ für jedermann aus aller Welt, gleich ob deutsch oder fremdländisch. Wer bezahlt, dem gehört es. Das angestammte Volk hat kein Recht mehr darauf.

Folgerichtig erklärt Mephisto:

Krieg oder Frieden! Klug ist das Bemühn,
Aus jedem Umstand seinen Vorteil ziehn.

So beraubten die „Sieger“ nach 1918 und nach 1945 das deutsche Volk schamlos nach Strich und Faden, ließen es durch „Wiedergutmachungsgelder“ in schwindelnder Höhe auf Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte ausbluten. Die Geldgeber, die ihr Geld den kriegführenden Parteien geliehen hatten, berei-cherten sich nun aus ihrem „Geschäft“ mit ihnen aus dem „Preis der Zinsen“ und „rechtlichem Gewinn“ (Shylock). Und wie sich das für einen Logenbruder, besonders der hohen Grade, gehört, meint Mephisto:

Bin sehr gewöhnt, inkognito zu gehn.

Mephisto fühlt sich bereits auf dem Thron der Menschheit, wenn er – allerdings vorerst noch im Sessel sitzend – bemerkt:

Hier sitz ich wie der König auf dem Throne,
Den Zepter halt ich hier, es fehlt nur noch die Krone –

wie sie ihm ja von seinem „Gott“ Jahweh versprochen ist:

Völker müssen dir dienen, und Leute müssen dir zu Fuße fallen. (1. Mos. 27:29)

Faust ist mit dem Mephisto an seiner Seite allmählich so verkommen, daß er denkt wie er:

Und was der ganzen Menschheit zugeteilt ist,
Will ich in meinem innern Selbst genießen.

Oder:

Dem Taumel weih‘ ich mich, dem schmerzlichen Genuß!

Und:

So tauml‘ ich von Begierde zum Genuß,
Und im Genuß verschmacht ich nach Begierde.

Wen erinnert das nicht an die Verstrickungen der satanischen Kinderschänder, die heute die Politik bestimmen wollen!

Else Rost:

Der „Held“ ist also schon am Anfange des Stückes „moralisch“ fertig, und wir werden erstaunliche Dinge erleben, wenn wir uns erkühnen, einen ethischen, also einen „gefährlich gesunden“ Maßstab an ihn zu legen.

Wir hören Faust mit gräßlichem Fluche alles bisher Verehrte verwünschen. Wir erleben, daß er einwilligt, falsches Zeugnis abzulegen über den Tod von Marthes Mann, weil er „muß“, d. h. hier, seinen Begierden alles Hemmende aus dem Wege räumen „muß“.

Wir sehen ihn hier in tatenloser Selbstbe-spiegelung über Gretchens Leiden hinweg-setzen, sehen, daß er dem Mephisto erlaubt, Gretchen mit einem frechen Hohngesang als Ständchen aufzuwarten. Dies sind nur einige Beispiele … Wir werden im Verlauf der Hand-lung sehen, wie Faust, dem der Wille zur Selbstzucht fehlt, sittlich in dem Maße sinkt, wie er äußerlich steigt.

Von seinem ehemaligen Erkenntnisdrang bleibt nichts mehr übrig:

Des Daseins Faden ist zerrissen,
Mir ekelt lang vor allem Wissen.
Laß in den Tiefen der Sinnlichkeit
Uns glühende Leidenschaften stillen!

Gretchen dagegen – echt deutsch gradlinig und treuherzig – vermag nicht zu durchschauen, was da auch mit ihr getrieben wird. Sie glaubt, auch wenn sie schließlich angesichts der Verbrechen Fausts an ihrer Familie und seiner Unverfrorenheit ihr gegenüber verzweifelt ausruft:

Heinrich, mir graut vor dir.

Und Goethe beobachtet, was sich auch vor unseren heutigen Augen abspielt:

Den Teufel spürt das Völkchen nie,
Und wenn er sie beim Kragen hätte.

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Anmerkungen

*„Br. Dr. Fr. List-Darmstadt in seiner Abhandlung „Goethe als Freimaurer“ in: „Taschenbuch des Vereines Deutscher Freimaurer 1925/26, Handschrift für Brr. (=Brüder) Freimaurer, Leipzig 1925, Verlag des Vereins Deutscher Freimaurer“

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