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Der Wolf und die sieben Geißlein

Als Deutschland noch den Deutschen gehörte

 

Eichendorff (Bild: MZ-Web.de)

und ihre Dichter, Denker und Märchenerzähler noch deutsch dachten, ja die deutsche Kultur noch unendlich bereicherten, war einer unter ihnen

Joseph Freiherr von Eichendorff

(1788 bis 1857), der sein herrliches deutsches Heimatland durchwanderte und besang: Von seinem Schloß Lubowitz in seiner schlesischen Heimat aus

Schloß Lubowith in Schlesien (Bild: Wikiwand, verkleinert)

kam er nach Breslau, der schlesischen Hauptstadt an der Oder, später nach Halle an der Saale, wo er das Saale-Tal mit seinen verfallenen Burgen durchstreifte, besuchte die Weimarer Theatervorstellungen in Lauchstädt und konnte dort, wenn es sich glücklich fügte, Goethe und Schiller oft leibhaftig erblicken …

Mit seinem Bruder machte er sich 1806 von Halle aus auf die Wanderschaft durch Thüringen, zum Harz und bis nach Hamburg, wo er Matthias Claudius gegenüberstand, dem seit seiner Jugend verehrten Dichter aus Wandsbek bei Hamburg.

Weiter ging’s auf Schusters Rappen und wohl manchesmal per Pferdekutsche nach Lübeck. Zurückgekehrt nach Lubowitz machte er sich bereits ein Jahr später, 1807, wieder auf und erfüllte sich seinen Traum, Heidelberg und das Neckartal zu erleben.

In Heidelberg lernte er Görres, Brentano und Achim von Arnim kennen. Er erzählt (nach dem ungenannten Verfasser des Büchleins „Deutsches Gut“ von 1912),

wie die drei in Görres‘ einsamer Klause allabend-lich zusammen-kamen und häufig ohne Licht und brauchbare Stühle bis tief in die Nacht hinein beisammensaßen und alles Große und Bedeutende, das die Welt bewegte, in ihre belebenden Kreise zogen, während Brentano selbstkomponierte Lieder oft aus dem Stegreif zur Gitarre sang oder mitten in das Wetterleuchten tiefsinniger Gespräche mit seinem witzsprühenden Feuerwerk dazwischenfuhr.

So sah Eichendorff denn auch die Bücher entstehen, die zum ersten Male wieder von dem Reichtum deutscher Volkspoesie zeugen und die Liebe zu ihr entzünden sollten:

„Des Knaben Wunderhorn“, die Volkslieder-sammlung von Clemens Brentano und Achim von Arnim, und die „Teutschen Volksbücher“ von Görres. So hat Eichendorff an jener Er-neuerung des deutschen Wesens mitgeholfen, die sich 1813 so herrlich bewähren sollte …

Völkerschlacht bei Leipzig (Bild: Wikipedia)

als die Deutschen gemeinsam mit Russen und Schweden in der Schlacht bei Leipzig Napoleon besiegten. Eichendorff folgte dem Ruf des preu-ßischen Königs Friedrich Wilhelm III., freiwillige Jägerkorps zu bilden, und schloß sich „Lützows wilder, verwegener Jagd“ an.

Eichendorff hatte den deutschen Boden unter die Füße genommen und sein herrliches, waldreiches deutsches Heimatland durchwandert und zutiefst lieben gelernt. Seine Wanderungen hatten ihn den Main und die Donau hinauf nach Wien, schließlich nach Berlin geführt.

Nach dem Kriege heiratete er, trat 1816 in den preußischen Verwaltungsdienst ein, zuerst in Breslau, später in Berlin. 1820 wurde er Schulrat in Danzig, 1824 Oberpräsidialrat in Königsberg. Nach seiner Entlassung aus dem Staatsdienst wohnte er zunächst in Danzig, dann in Wien, Köthen und Dresden und endlich in St. Rochus bei Neiße in seiner schlesischen Heimat.

Sein großes Vaterland mit seinem deutschen Volk und seiner schönen, hochentwickelten deutschen Sprache reichte damals „von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt“, und er konnte die heimatliche Naturschönheit besingen:

Wanderschaft

Vom Grund bis zu den Gipfeln,
So weit man sehen kann,
Jetzt blüht’s in allen Wipfeln,
Nun geht das Wandern an.

Die Quellen von den Klüften,
Die Ström‘ auf grünem Plan,
Die Lerchen hoch in Lüften,
Der Dichter frisch voran.

Und die im Tal verderben
In trüber Sorgen Haft,
Er möcht‘ sie alle werben
Zu dieser Wanderschaft.

Und von den Bergen nieder
Erschallt sein Lied ins Tal,
Und die zerstreuten Brüder
Faßt Heimweh allzumal.

Da wird die Welt so munter
Und nimmt die Reiseschuh‘,
Sein Liebchen mitten drunter,
Die nickt ihm heimlich zu.

Und über Felsenwände
Und auf dem grünen Plan
Das wirrt und jauchzt ohn‘ Ende …
Nun geht das Wandern an.

Damals schien Deutschland noch den Deutschen zu gehören. Aber

der Wolf lauerte schon auf die Gelegenheit, die sieben Geißlein zu fressen.

Wir kennen es wohl alle, das Märchen vom Wolf und den sieben Geißlein. Die Brüder Grimm erzählen es als eines ihrer „Kinder- und Hausmärchen“, aber sie wußten sehr wohl um die Bedeutung der Märchen für die Erwachsenen, für das deutsche Volk. Viele Märchen erzählen vom deutschen Schicksal unter dem Einfluß fremder Mächte in Gestalt der „Stief-mutter“, der Blutsfremden, des geldgierigen „Zwerges“ oder eben des Wolfes. Der ist uns Gojim so weltenfremd mit dem Gebot seines „Gottes“ Jahweh:

Die beschnittenen Menschen sollen gesegnet, die Seelen der unbeschnittenen Menschen sollen ausgerottet werden. (1. Mose 17, 10-14)

Beim Wolf, der die Geißlein täuscht, als sie ohne Schutz durch die Mutter, die Ahne, sich selbst überlassen waren, ihre Anweisungen zwar wörtlich nahmen, aber dem Wolf gegenüber in ihrer Treu-herzigkeit verrieten, haben wir es mit einer Macht zu tun, die bis zum heutigen Tage lebt und dabei ist, unser Volk wie auch alle andern Völker „zu fressen“:

Du wirst alle Völker fressen, die der HERR, dein Gott, dir geben wird. Du sollst ihrer nicht schonen … (5. Mose 7:16)

Die Geißlein verrieten dem Wolf, woran sie ihn erkennen könnten: an der fremdartigen Stimme! und an den schwarzen Haaren seiner Pfote! Da wußte der Wolf, was er zu tun hatte, um zu seinem Ziel zu kommen, und erhielt Hilfe von Menschen, die sich zu Kollaborateuren machen ließen, um die eigene Haut zu retten wie der Krämer, der Bäcker und der Müller, die dem bösen Wolf mit Kreide, Brotteig und Mehl die Täuschung der unschuldigen Geißlein ermög-lichten und damit zum Gelingen seines schändlichen Vorhabens beitrugen!

Die Grimms fügen an dieser Stelle ihre Bemerkung ein:

So sind die Menschen.

Das alles sehen wir heute vor unseren Augen. Jahrhunderte hat der „Wolf“ zwar gebraucht:

  • mit Gehirnwäsche durch seine ihm eigene Weltanschauung, dem deutschen Volk aber fremde Art des Denkens und Gotterlebens, genannt Christentum,

  • mit Folter und Gewaltexzessen,

  • mit Kriegen,

  • mit systematischer Kulturzerstörung durch Zerbombung fast sämtlicher deutscher Städte,

  • aber auch durch Propagierung einer bildenden Kunst und einer Musik, die als solche den Empfindsamen nicht mehr ansprechen, ja abstoßen, beleidigen,

  • weiter durch Landnahme größten Stils und Zerstückelung,

  • durch Abschaffung der Landesgrenzen und der Wehrpflicht,

  • durch Einschleusen von Massen beschnittener junger Männer fremder Völker und propagierte Rassenmischung, die uns scheinheilig und wahrheitswidrig mit dem Schlagwort „alle Men-schen sind gleich“ und mit einem heuchleri-schen Humanismus-Gewäsch untergejubelt wird,

  • schließlich jetzt durch Zerstörung der Wirtschaft, der Gemeinschaften in Schulen, in Chören, Orchestern, Konzerten, durch aberwitzige Vorschriften im Umgang mit anderen – wir kennen sie.

Dieses gigantische Zerstörungswerk scheint zu gelingen. Sei es mittels Geld, sei es mittels Ver-strickung in allerschmutzigste Verbrechen wie Kleinkinderausbeutung schlimmster Sorte scheint der „Wolf“ seinem satanischen Ziel nahe zu sein: Es ist ihm gelungen, ein Heer von habgierigen, im Sumpf verkommenen und angstbesessenen Egomanen und Volksvergessenen als Hilfstruppen der „bösen Stiefmutter“ zuzuführen, um das Deutsche Volk zu zerstören.

Die Propagandamaschine der „bösen Stiefmutter“ läuft auf Hochtouren, um die Geißlein, nein die blökenden Schafe! reif zu machen, die „Schlacht-bank“ „freiwillig“ aufzusuchen, auf der sie sich das genverändernde, krank- und die jungen Frauen unfruchtbar machende „Impfmittel“ einspritzen lassen möchten.

Paul A. Weber, Denunziant (Bild: Weber-Museum.de)

Nun können wir abwarten, wann sie fordern werden, die „Impfmuffel“ zu bestra-fen. Was wir Deutschen heute denn auch am mei-sten fürchten, ist das volksgenössische Denun-ziantentum, das das Werk der Stiefmutter vollenden hilft.

Wird der Zug der Lemminge bald Fahrt aufnehmen, um sich über den Rand des Abgrundes in den Tod zu stürzen?

Aber könnte es nicht sein, daß die Mutter und ihr kluges Jüngstes, das im U(h)rkasten! sein Heil fand, sich der Urahnen erinnern, deren Wesen sie ererbt haben und das in ihnen webt und mahnt – daß also wir Zu-uns-selbst-Heimgekehrten doch noch den Weg der Rettung finden?

Die Mutter mit ihren sieben Geißlein – zeigt sie uns nicht den Weg, wenn sie dem gefräßigen Wolf den Bauch aufschneidet und ihre zum Glück – in der Gier des Wolfes – ganz und unversehrt heruntergeschlun-genen Kinder befreit, dann mit allen gemeinsam mit klarem Sinn zu Werke geht und dem gefräßigen Wolf den Wanst mit Wackersteinen füllt, so daß er mit großem Durst aus dem Brunnen trinken will und hineinstürzt? Und man bedenke:

Der Wolf stürzte über seine eigene Gier in den Tod.

Als er im Brunnen tief unten mausetot lag, tanzten die Geißlein um ihn herum und sangen:

Der Wolf ist tot, der Wolf ist tot, zu End ist alle Not.

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