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Deutsche fürchten sich, deutsch zu sein

Immer noch schreibt der Sieger
die Geschichte des Besiegten.
Dem Erschlagenen entstellt
der Schläger die Züge.
Aus der Welt geht der Schwächere,
und zurück bleibt die Lüge.

Bert Brecht

Alexander Sukorov (parabook.com)

Der russische Filmregisseur

Alexander Sokurov

spricht über seinen Film „Faust“ und die Einstellung der heutigen
Deutschen zu ihrer eigenen nationalen Kultur. Seinen Film hat er in
Deutsch gedreht. Er sagt dazu:

Die deutsche Sprache ist eine Errungenschaft der Zivilisation — sie ist ein Schatz, der der ganzen Menschheit gehört. Es ist so un-glaublich viel Bedeutendes in deutscher Sprache gedacht und formuliert worden.

Leider ist die deutsche Geschichte tragisch verlaufen, Deutschland ist nach dem Krieg gedemütigt worden, und deshalb ist die deutsche Sprache aus dem Bewußtsein der Welt getilgt worden.

Für mich ist Deutsch mehr als eine Sprache. Es ist Charakter, Emotion, Atmosphäre. Deutsche Schauspieler können Emotionen ausdrücken wie nirgendwo sonst auf der Welt. Sie artikulieren anders, weil die Sprache eine andere Seele hat. Sie ist ein Stück Zivilisation.

Ich liebe Deutschland und komme gerne hierher. Aber die Deutschen müssen endlich damit aufhören, ihre nationale Kultur mit Füßen zu treten. Wenn die Deutschen das nicht schaffen, ist meine letzte Hoffnung für Europa dahin.

Ich glaube, die Deutschen haben einfach noch nicht verstanden, welche ungeheure Bedeu-tung das deutsche Kulturerbe für sie selbst und für die ganze Welt hat. Ich kann mir diese Mißachtung nur so erklären:

Deutschland hat es noch nicht vollständig kapiert, wie wichtig seine Kultur für die gesamte zivilisierte Welt ist. Ich habe das Gefühl, daß die Deutschen sich davor fürchten, über ihre nationale Kultur zu reden.

Aber was ist Deutschland ohne seine Kultur, seine Kunst, seine Sprache? Was bleibt dann? Was ist das für ein Volk, das seiner eigenen Kultur den Rücken kehrt?

Jede Region in Deutschland hat ihre eigene Auffassung von Kultur. Ich sehe weder im Fernsehen, noch im Museum, noch im Theater die LIEBE zur nationalen deutschen Kultur — so als hätten die Deutschen Angst davor.

Aber, wovor haben sie denn ANGST?!

Ja, lieber Alexander Sokurov, da hast Du einen wunden Punkt bei uns Deutschen getroffen. Das Deutsche Volk war sich seiner selbst und seiner Kultur sehr wohl bewußt bis zu dem Zeitpunkt, als die „bedingungslose Kapitulation“ 1945 mit der dann einsetzenden Haß-Propaganda gegen alles Deutsche eine Umerziehung größten Ausmaßes über unser Volk hereinbrach, die ihresgleichen in der Weltge-schichte sucht.

War schon der Krieg überhaupt aus Neid und daraus folgendem Vernichtungswillen von den alliierten Kriegsverbrechern Roosevelt, Stalin, Churchill gegen Deutschland begonnen worden mit den Auserwähl-ten im Hintergrund, die unserem Volk bereits 1934 den Krieg erklärt hatten, so war er mit der deutschen Kapitulation noch lange nicht zu Ende. Bis heute dauert die Hetze gegen uns Deutsche an.

Die Deutschen, an sich vorbildlich in der Aner-kennung auch eigener Schuld, wurden als Ver-brechervolk verleumdet und behandelt solange, bis die Deutschen das selbst für gegeben hielten.

Eine Scham über sich selbst brach sich Bahn. Die Linksextremisten im Land, die ohnehin kein Ver-hältnis zur eigenen Volksseele finden konnten und können, hetzten mehr und mehr gegen alles Deutsche und seinen Selbsterhaltungswillen. Da sie lautstark daherkamen, war mit ihnen keine ruhige Begegnung möglich.

Wir sehen heute die Antifa, die vor deutschem Selbsthaß trieft und sich dabei als die Gesellschaft der Guten vorkommt, weil sie alles Deutsche so haßtvoll verfolgt und bekämpft.

Lesen Sie adelinde und adelinde: Ursel Peter, die Dichterin deutscher Wehmut!

Heute gelten die Deutschbewußten, die ihr Volk und ihre uralte Kultur erhalten wollen, als „rechtsex-trem“, was als etwas furchtbar Gefährliches angese-hen und bekämpft wird, jetzt auch von Seiten der als Regierung eingesetzten „Gutmenschen“, die ihre „hohe Moral“ darin sehen und beweisen wollen, daß sie alles Volkserhaltende von sich weisen und geradezu wütend bekämpfen.

Das alles ist in hohem Maße geisteskrank.

Selten hört man eins der wunderschönen, gemüts-tiefen Volkslieder in Deutschland. Der in der „Frankfurter Schule“ hervorgebrachte Beat ist der Ersatz, den man bei den Leuten die Handwerks- oder Gartenarbeit begleiten hört oder aus ihren fahrenden Autos, ohne daß wirklich hingehört wird, was sich auch nicht lohnt, denn es ist geist- und seelenlos, wie sie auch die Seelen tötet.

Unser Volk, das einst wegen seiner philosophischen, dichterischen, musikalischen Hochkultur für die Welt Vorbild war, ist durch Einfluß von hassenden, hinter-listigen Kulturfremden nach den Kriegskatastrophen, die in abgrundtiefem Haß über es gebracht worden waren, tief herabgesunken und hat sich selbst ver-gessen, ja verabscheuen gelernt. 

Wem ein Bewußtsein eingehämmert worden ist, mit seiner Art zu sein für die Welt Gefahr und Verderben zu bringen, wagt nicht mehr, zu sich selbst zurück-zufinden. Doch jetzt, da der Tiefpunkt erreicht ist, rührt sich der Volkserhaltungswille in immer mehr Deutschen.

Er wird von den „Etablierten“ noch heftig bekämpft, immer schlimmer erkrankte, dem Linksextremismus verfallene, von Haß gegen alles Deutsche zerfresse-ne Männer und Frauen kommen zum Zuge, das aber kann auch das Aufwachen der deutschen Volksseele bewirken.

Im ganzen Land regt sich der Selbsterhaltungswille des Deutschen Volkes und drängt darauf, zum Zuge zu kommen.

Sollte der 3. Weltkrieg – von den gleichen Leuten in Szene gesetzt wie die beiden vorhergehenden Weltkriege gegen Deutschland – noch verhindert werden können, wird die Welt, die heute kopfschüt-telnd einen nie erlebten Verfall des Deutschen mit-ansieht, ein Wiedererwachen des Deutschen und den Durchbruch der geschichtlichen Wahrheit erleben, der die Deutschen aus ihrem tiefen Trauma heraufholt und wieder die sein läßt, die sie in Wirklichkeit sind. 

 

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