Dieter Stein und die Meinungsfreiheit
Donnerstag, 18. Juni 2026 von Adelinde
Reinhard Heuschneider
schrieb am 18.6.2026 einen nur zu berechtigten
Offenen Brief an Dieter Stein,
den Herausgeber der Zeitschrift „Junge Freiheit“:
Herrn Dieter Stein
Redaktion und Verlag JUNGE FREIHEIT
Hohenzollerndamm 27a
10713 BerlinSehr geehrter Herr Stein,
besten Dank für die Zusendung Ihrer Zeit-schrift JUNGE FREIHEIT zum 40. Jahrestag ihrer Gründung.
Gleichwohl habe ich Kenntnis genommen von Ihrer empörten Klage, daß der Gemeinsame Bibliotheksverbund (GBV) der norddeutschen Bundesländer der Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung (FKBF), dessen Vorsit-zender des Stiftungsrates Sie sind, die Mit-gliedschaft gekündigt hat.
Wie die angeblich 300 protestierenden Unterzeichner sehen auch Sie
„in der unbegründeten Kündigung einer langjährigen Mitgliedsbibliothek einen schwerwiegenden Eingriff in die Wissen-schaftsinfrastruktur und mithin die Wissenschaftsfreiheit.“
Zu Recht beklagen Sie:
„Der Grund hierfür ist ausschließlich politischer Natur. Man will die Bibliothek des Konservatismus ein für allemal aus dem Weg räumen.“
Doch nicht nur den Konservatismus will das BRD-System aus politischen Gründen aus dem Weg räumen, sondern die Meinungs-freiheit insgesamt, und Sie, Herr Stein, leisten dabei leider tatkräftige Schützenhilfe!
Oder haben Sie etwa schon vergessen, daß Sie erst vor einigen Monaten die zwei Verlage Sturmzeichen-Versand und Klosterhausver-lag, die sich bei der am 8./9. November 2025 in Halle stattgefundenen Buchmesse „Seiten-wechsel“ ordnungsgemäß angemeldet, be-zahlt und die Stände SV 17 und SV 18 zuge-wiesen bekommen hatten, als „rechtsradikal“ denunzierten?
Haben Sie vergessen, daß die das Hausrecht innehabende Impuls GmbH Ihrer Denunzie-rung nachgegeben und die beiden Verlage ihre aufgebauten Stände wieder abreißen und mit großem finanziellem Schaden die Messe verlassen mußten?
Was Sie heute beklagen, was man Ihnen durch Kündigung Ihrer Mitgliedsbibliothek zulasten der Meinungsfreiheit angetan, haben Sie erst vor kurzem anderen zugefügt. Warum jetzt diese Heuchelei Ihrerseits?
Selbstverständlich dürfen Sie die Meinung anderer für „rechtsradikal“ halten, keine Frage, aber wenn Sie diese Meinung auszu-sprechen verhindern wollen und deshalb, im Einklang mit dem System, die Auschwitzkeule schwingen, dann haben Sie nicht begriffen, was Meinungsfreiheit bedeutet und sind kaum besser als das meinungsfeindliche System selber.
Wer – nur um ein x-beliebiges Beispiel zu nennen – schweigend die Idiotie hinnimmt oder sie durch Denunziation noch unter-stützt, nämlich daß zwar jedermann Josef Stalin oder Benjamin Netanjahu straflos über den grünen Klee loben darf, gleichzeitig aber eingesperrt wird, wenn er an das offizielle zwangsgelehrte Holocaust-Dogma nicht glaubt, ist m. E. ein Laufbursche des BRD-Systems, welches – siehe die „Staatsräson“ – wiederum die israelisch-zionistischen Anweisungen befolgt.
In den 40 Jahren, in denen Sie als Verant-wortlicher der JUNGE FREIHEIT tätig waren, haben Sie ohne Zweifel zahlreiche sehr gute Artikel geschrieben, das Wesentliche aber leider immer noch nicht erfaßt:
Die Meinungsfreiheit ohne Wenn und Aber zu fordern, anstatt deren Verweigerern unüber-legt(?) zu dienen. Das Rezept ist denkbar einfach; man braucht nur die Lehre des Immanuel Kant zu beherzigen und sich des eigenen Verstandes bedienen; und wem das noch immer zu kompliziert ist, der sollte sich einfach an den Satz halten, der Voltair zugeschrieben wird:
„Ich bin zwar anderer Meinung als Sie, aber ich würde alles dafür geben, daß Sie Ihre Meinung frei aussprechen dürfen.“
Solche Weisheiten, die schon vor dreihundert Jahren erkannt und formuliert wurden, sollten Sie, Herr Stein, sich endlich verinnerlichen – sofern Sie ernst genommen werden wollen.
Mit freundlichem Gruß
R. Heuschneider
In einem Elite-Masse-System ist die herrschende Meinung die Meinung der Herrschenden oder der ausgegebenen Ideologie, und die wird von Elite-Systemen als alternativlos ausgegeben. Daran hat sich seit langer Zeit nichts geändert. Ansonsten würde die strukturlose Steuerung (Ideologieausgabe, Denkschemata) nicht funktionieren.
Vorab: Ich kenne die zwei inkriminierten Verlage nicht, ebenso wenig die die Halle vermietende Impuls GmbH.
Meine Fragen: 1. ‚rechtsradikal zu sein‘ ist kein Straftatbestand, also gab es keine rechtliche Grundlage, die zwei Verlage auszuschließen. Aus welchem Grund wurden sie trotzdem ausgeschlossen?
2.Das Hausrecht hatte die Impuls GmbH und nicht Herr Stein. Warum ist die Impuls GmbH auf Herrn Steins ‚Wunsch‘ eingegangen?
Lieber Herr Kiefer, hier haben wir den typischen vorauseilenden Gehorsam vor uns. Das sind die Leute, die unsere Freiheit untergraben, um ihre eigene Haut zu retten.
Obwohl ich seit meiner Sperrung 2020 kein Abonnent der JF bin, habe ich mich gefreut, die Jubiläumsausgabe zugeschickt bekommen zu haben. Gerne habe ich sie gelesen und mich bedankt. Das oben Beschriebene erkläre ich mit den Worten von J.F. Kennedy vom 27.4 1961 vor Zeitungsvertretern, gut 1/2 Jahr später war er tot:
„Es stellt sich auf der ganzen Welt eine monolithische und rücksichtslose Verschwörung gegenüber, welche hauptsächlich auf verdeckte Mittel setzt, um ihre Einflußsphäre zu erweitern: Mit Infiltration statt Invasion, mit Umsturz statt Wahlen, mit Einschüchterung statt Selbstbestimmung, mit Guerillakämpfern bei Nacht statt Armeen bei Tag. Es ist ein System, welches gewaltige menschliche uns materielle Ressourcen einsetzt, um eine engmaschige und effiziente Maschinerie aufzubauen, die militärische, diplomatische, geheimdienstliche, wirtschaftliche, wissenschaftliche und politische Operationen verbindet. Ihre Vorbereitungen sind verdeckt und werden nicht veröffentlicht, ihre Fehlschläge werden begraben und nicht verkündet, ihre Widerständler werden mundtot gemacht und nicht gelobt, keine Ausgabe wird in Frage gestellt, kein Gerücht veröffentlicht, kein Geheimnis enthüllt.“
Ein Familienvater und Verleger wie Herr Stein mußte das so sagen. Der Feind hat den Spruch nicht durch die taz sagen lassen, weil sowas aus Herrn Steins Mund viel beleidigender und demütigender ist. Und man hat die Szene gespalten 2 Fliegen … Aber Herr Stein hätte die Messe aus Solidarität auch nicht besuchen können, aber da hat der Gegner das Materielle, was leider bei den meisten immer noch wirkt. Hat noch einer Solidarität gezeigt? Nein? Warum nicht? Haben wir immer noch nichts gelernt? Weiß einer, daß Hermann der Cherusker gegen seinen Bruder im Teutoburger Wald gekämpft hat?
Dieser 3. WK wird nicht durch Waffen geführt, sondern er begann 2020 mit der Todesspritze und wird mit solchen psychologischen Spielchen seit 1945 geführt. Fürs Grobe züchtet man die Antifa, holt den Mossad, der bei uns als besetztes Land immer Zugang hat oder benutzt wie bei Kennedy die Mafia. Auch wenn man zu Unrecht ermordet wird, ist man trotzdem tot.