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Ja, wir hassen die Deutschen und das von Herzen …
Ich werde nicht zulassen, daß meine Zeitungen
auch nur das Geringste drucken,
was Frankreich verletzen könnte.
Ich möchte nicht, daß sie irgend etwas aufnehmen,
das den Deutschen angenehm sein könnte …
Lord Northcliffe, Herausgeber
mehrerer englischer Zeitungen, 1907 im „Matin“

Thomas Engelhardt

erinnert an die schicksalhaften Ereignisse vor 81 Jahren, als „Rache“ gegen ein Deutschland genom-men wurde, dessen Führer seit 1933 unentwegt, jedoch vergeblich bei den europäischen Mächten um den Frieden in Europa gerungen hatte:

Das Ende des Großen Krieges. Die letzten Tage des Deutschen Reiches. Der 8. Mai 1945: 

Vor 81 Jahren endete der „Große Krieg“. Am 8. Mai 1945 kapituliert in Reims die Deutsche Wehrmacht bedingungslos vor den westlichen Kriegsgegnern.

Die Kapitulation wurde nach erfolglosen Verhandlungsversuchen der deutschen Seite in der Nacht vom 6. auf den 7. Mai 1945 im Obersten Hauptquartier der „Alliierten Ex-peditionsstreitkräfte“ in Reims von General-oberst Alfred Jodl[1] unterzeichnet und trat zum vereinbarten Zeitpunkt am 8. Mai in Kraft. (Generaloberst Alfred Jodl handelte im Auftrag der amtierenden Reichsregierung unter Karl Dönitz).

Für das SHAEF (Supreme Headquarters Allied Expeditionary Force/Oberkommando der Al-liierten Expeditionsstreitkräfte) unterzeich-nete in Reims Eisenhowers Stabschef General Walter Bedell Smith, für das sowjetische Oberkommando Generalmajor Iwan Susloparow sowie als Zeuge der Generalmajor der französischen Armee François Sevez.

Das ursprüngliche Ansinnen der deutschen Delegation in Reims, bestehend aus Gene-raloberst Alfred Jodl, Generaladmiral Hans-Georg von Friedeburg und Major i. G. Wilhelm Oxenius, die sich am 6. Mai 1945 in das Hauptquartier der westlichen alliierten Streitkräfte (SHAEF) begeben hatten, über eine Teilkapitulation nur gegenüber den westlichen Alliierten zu verhandeln, wurde von dem US-Amerikaner und Chefs der alliierten Invasionsarmeen (Expeditions-streitkräfte) Dwight D. Eisenhower zurückgewiesen.

Das in Reims unterzeichnete Dokument entsprach jedoch nicht der Version, die die European Advisory Commission erarbeitet und den Regierungen der Alliierten vorgelegt hatte. In dieser war noch vorgesehen, daß das Deutsche Reich alle politischen, administra-tiven und wirtschaftlichen Hoheitsrechte im Rahmen der Kapitulation an die vier Sieger-mächte abzugeben habe.[2]

Die Kapitulationsurkunde, die stattdessen in Reims zur Anwendung kam, regelte aus-schließlich militärische Aspekte. Bei der Unterzeichnung am 7. Mai hatte eine Auto-risierung des Textes von Seiten Moskaus gefehlt. Die Sowjets verweigerten daher die Bestätigung der Unterschrift General Susloparovs. Der Kapitulationsvertrag von Reims galt damit als nicht ratifiziert.

Weil die militärische Kapitulation in Reims darüber hinaus lediglich von Alfred Jodl, nicht aber von den Oberkommandierenden der einzelnen Teilstreitkräfte der deutschen Wehrmacht unterzeichnet werden konnte, wurde im Anschluß an die Kapitulation eine zusätzliche Vereinbarung unterzeichnet, die die formelle Ratifizierung dieser Kapitulation durch das Oberkommando der Wehrmacht (OKW) sowie die Oberbefehlshaber von Heer, Luftwaffe und Kriegsmarine vorsah.

Dies erfolgte rückwirkend zum 8. Mai 1945, 23.01 Uhr MEZ durch die Unterzeichnung einer weiteren Kapitulationserklärung am 9. Mai um 0.16 Uhr am Sitz des Oberkomman-dierenden der Roten Armee in Deutschland, Marschall Georgi Schukow, in der bisherigen Pionierschule I in Berlin-Karlshorst, durch Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel für das OKW und das Heer, Generaladmiral Hans-Georg von Friedeburg für die Kriegsmarine und Generaloberst Hans-Jürgen Stumpff für die Luftwaffe (als Vertreter des Oberbefehls-habers Generalfeldmarschall Robert Ritter von Greim), alle drei bevollmächtigt durch den amtierenden Reichspräsidenten Karl Dönitz.

Für das SHAEF unterzeichnete Luftmarschall Arthur Tedder, für das sowjetische Ober-kommando Marschall Schukow; als Zeugen unterschrieben der französische General Lattre de Tassigny sowie US-General Carl Spaatz.

Die in Berlin-Karlshorst durch Keitel, von Friedeburg und Stumpff ratifizierte Kapi-tulationsurkunde beinhaltete jedoch nicht nur die militärische Kapitulation der Deutschen Wehrmacht.

Zwar wurde in der Kapitulationsurkunde gegenüber dem Oberbefehlshaber der Alli-ierten Expeditionsstreitkräfte sowie dem Oberkommando der Roten Armee die be-dingungslose Kapitulation aller deutschen Land-, See- und Luftstreitkräfte sowie aller Streitkräfte, die zu diesem Zeitpunkt unter deutschem Befehl standen, erklärt. Jedoch ging der Inhalt der Kapitulationsurkunde anders als in Reims über einen rein militärischen Charakter hinaus.[3]

Denn verklausuliert wurde in Karlshorst bestimmt, daß mit der Ratifizierung der Kapitulation die Handlungsfähigkeit des Deutschen Reiches endet. Punkt 4 lautet:

Die Kapitulationserklärung stellt kein Präjudiz für an ihre Stelle tretende all-gemeine Kapitulationsbestimmungen dar, die durch die Vereinten Nationen oder in deren Namen festgesetzt werden und Deutschland und die Deutsche Wehrmacht als Ganzes betreffen werden.“

Damit wird vorweggenommen, daß das Deut-sche Reich aufhört zu bestehen, daß  alle politischen, administrativen und wirtschaft-lichen Hoheitsrechte im Rahmen der Kapitu-lation an die vier Siegermächte übergehen.

Insofern ging die Kapitulationserklärung in Berlin-Karlshorst weit über eine rein mili-tärische hinaus. Inhaltlich weicht diese in erheblichem Maße von der Behandlung des japanischen Verbündeten ab, sowohl hin-sichtlich des Wortlauts der Kapitulation als auch der Folgewirkungen.[4]

(Anm.: Die offizielle Übernahme der Regie-rungsgewalt auf dem Gebiet des Deutschen Reichs durch die Alliierten erfolgte jedoch erst einen Monat später mit der Berliner Erklärung (auch als Juni-Deklaration bezeichnet) vom 5. Juni 1945.)

Der Reichssender Flensburg bringt tags da-rauf die Nachricht von der militärischen Nie-derlage der Deutschen Wehrmacht und der verbündeten Streitkräfte.

In Berlin schwiegen die Waffen in den größten Teilen der Stadt bereits am 30. April. Nur in der Innenstadt wurden die Kämpfe mit un-verminderter Härte fortgesetzt. Am 2. Mai kapitulierte die Reichshauptstadt.

Dennoch fielen in den letzten acht Tages des Zweiten Weltkrieges, in der Zeit vom 1.05. bis 8.05., noch 95.000 deutsche Soldaten auf den Kriegsschauplätzen – in den Endkämpfen um Berlin, im Kurlandkessel, in der Schlacht von Bautzen, bei den Abwehrkämpfen in Sachsen, in Böhmen und Mähren, in Prag, in Westpreußen im Gebiet der Weichselmün-dung, in Ostpreußen auf der Frischen Nehrung.

Die Verteidiger der Reichshauptstadt, in der Innenstadt („Zitadelle“) und im Gebiet des Reichstages und der Reichskanzlei, setzten sich aus gemischten Einheiten, darunter SS-Verbände (hauptsächlich Sicherungstruppen der Reichskanzlei), Einheiten der Waffen-SS (darunter mehrere Tausend internationale Freiwillige der Waffen-SS), Soldaten der Wehrmacht und Angehörigen ausländischer im Bestand der Wehrmacht kämpfenden militärischer Verbände, Einheiten der Hit-lerjugend und Volkssturm- Bataillone zusammen.

Die Erbarmungslosigkeit und Brutalität der Kämpfe in Berlin nahmen zum Ende hin zu, sie konzentrierten sich auf deutscher Seite auf den Kern der Verteidigung im Spreebogen und den Versuch, den Ausbruchsweg in Richtung Westen frei zu halten.[5]

In der „Zitadelle“ genannten Berliner Innenstadt

„[standen] den Sowjets […] schät-zungsweise 10.000 Mann gegenüber, überwiegend SS-Verbände, aber nicht nur Waffen-SS, zwei Bataillone Volks-sturm, das Bataillon „Großadmiral Dönitz“

(in Stralsund aus Offiziersanwärtern der Marine aufgestellt und eilig nach Berlin verlegt) sowie Einheiten der 9. Fallschirm-jägerdivision.

Vervollständigt wurde die deutsche Ver-teidigung durch Einheiten der leichten Artillerie sowie Gruppen von Feldgeschützen, darunter eine Anzahl der berühmt-berüch-tigten Achtacht (88-mm-Flakgeschütze) und Mörser. Die Reichshauptstadt mußte schließlich am 2. Mai vor der Übermacht des Feindes kapitulieren.[6]

Die letzten Verteidiger der Reichskanzlei wa-ren Einheiten der SS-Freiwilligen-Panzer-grenadier-Division „Charlemagne“ (33. Waffen-Grenadier-Division der SS „Charlemagne“) (französische Nr. 1), ausschließlich bestehend aus französischen Freiwilligen sowie der SS-Freiwilligen-Division „Nordland“ (11. SS-Freiwilligen-Panzergrenadier-Division „Nordland“, bestehend aus Dänen, Norwegern, Niederländern, Volksdeutschen).

Im Zentrum Berlins, u. a. im Bereich des Reichsstages und im Spreebogen kämpften Einheiten europäischer SS-Verbände, Ange-hörige fast aller europäischen Völker: Flamen, Wallonen, Holländer, Dänen, Norweger, Schweden, Esten, Letten, Ukrainer, Galizier (galizische Kleinrussen, Russinen, Huzulen, Boiken u. Lemken), Siebenbürger Sachsen, Banater Schwaben, Schweizer, Franzosen und Spanier.

Am zahlreichsten vertreten waren Spanier und Franzosen (darunter waren die neunzig übrig gebliebenen Franzosen der Waffen-SS-Division Charlemagne,

„die nicht für Hitler, sondern für Europa gegen die Sowjets weiterkämpfen wollten.“[7]

Der britische Autor und Historiker Anthony Beevor kommentierte das Geschehen ideo-logisch verbrämt aus der Sicht der Kriegssieger:

„Damit wurde der Fall von Berlin zum Scheiterhaufen für die Reste der euro-päischen extremen Rechten“.

Nichts aber ist falscher als diese Bewertung. Weder waren die an deutscher Seite kämp-fenden Freiwilligen „Rechte“ (bzw. rechts-gerichtet) noch standen sie auf der falschen Seite. Das Gegenteil ist der Fall.

Eher verhält es sich so, daß die britischen und US-amerikanischen Teufel sich mit dem Beel-zebub Stalin verbündeten, um Deutschland und die Deutschen ein für alle Mal als ernst-zunehmenden Konkurrenten und Gegner auszuschalten.[8]

Die Verteidiger in den Kellern des Reichs-tages widerstanden bis zur Erreichung des Kapitulationsbefehls am 2. Mai, 13 Uhr:

„Dann erst legten die 1500 Überlebenden die Waffen nieder.“[9]

„Die Beendigung der Feindseligkeiten war auf den 2. Mai 1945, 13 Uhr, festgelegt worden, aber es war wohl eher 17 Uhr, als alle Kampfhandlungen in der Stadt eingestellt waren. […] Die Russen be-haupten, an diesem Tag in Berlin 134.000 Gefangene gemacht zu haben, aber sie trieben auch alle arbeitsfähigen Männer und selbst Frauen und Jugend-liche zusammen, um sie in die Arbeits-lager der Sowjetunion zu bringen.“[10]

In seinem „Sonder-Tagesbefehl“ vom 2. Mai nennt Stalin „bis 21 Uhr […] mehr als 70.000 deutsche Soldaten und Offiziere“ als Gefan-gene.[11]

Zehn Millionen deutsche Soldaten strecken am 8. Mai 1945 die Waffen und begeben sich in Gefangenschaft.

Über den Ruinen der Stadt war bereits am 2. Mai um 6.55 Uhr (Moskauer Zeit) auf dem Brandenburger Tor neben der sowjetischen auch die weiß-rote Flagge Polens gehißt worden.

Der von Adolf Hitler in seinem Testament zum militärischen Oberbefehlshaber und Reichspräsidenten ernannte Großadmiral Karl Dönitz verlegte seinen Stab in der Nacht vom 2. auf den 3. Mai von Plön in die Marine-sportschule im Sonderbereich Flensburg-Mürwik.[12]

Wenige Stunden nach seinem Eintreffen in Mürwik hielt am Abend des 3. Mai 1945 Albert Speer die erste Rede über den Reichssender Flensburg.[13]

Großadmiral Dönitz trat am 2. Mai 1945 sein Amt an.[14] Die neue Reichsregierung am-tierte als Regierung Dönitz im „Sonderbereich Mürwik“ in Flensburg-Mürwik.[15]

Donnerstag, d. 3. Mai 1945, erster Tag der Reichsregierung Dönitz

In der Nacht auf den 3. Mai ist Dönitz in Flensburg eingetroffen und bezieht vorerst seine Unterkunft auf dem Dampfer „Patria“.

Pünktlich um 10 Uhr am Vormittag nimmt die Reichsregierung ihre Amtsgeschäfte in Flens-burg Mürwik auf. Fast zeitgleich verlagert Generalfeldmarschall Ernst Busch sein Hauptquartier von Hamburg in das Dorf Kollerup im ehemaligen Kreis Flensburg-Land.

In den Abendstunden des 3. Mai beginnt der Reichssender Flensburg mit seinen Übertra-gungen. Die Radiostation ist im Norderhof-enden, im dortigen Postgebäude, unterge-bracht. Die Reichweite dieses letzten Senders der Regierung kommt über Hamburg jedoch nicht hinaus.

Das Sendeprogramm an diesem Tag beginnt mit einer Rede des ehemaligen Rüstungs-ministers Albert Speer (nunmehr Reichswirt-schaftsminister in der Geschäftsführenden Reichsregierung).

Freitag, 4. Mai 1945, zweiter Tag der Reichsregierung Dönitz.

Teilkapitulation deutscher Streitkräfte gegenüber den Briten in Nordwest-deutschland. Flensburg wird zur „offenen Stadt“ erklärt.

Sonnabend, 5. Mai 1945, dritter Tag der Reichsregierung Dönitz.

In den frühen Morgenstunden, Punkt 8 Uhr, tritt die Teilkapitulation für Nordwest-Deutschland in Kraft. Der Krieg in Schleswig-Holstein ist beendet. In seiner Ansprache, die am 5. Mai aufgezeichnet und am 6. Mai aus-gestrahlt wird, würdigt Großadmiral Karl Dönitz die U-Boot-Besatzungen als „unge-brochen und makellos“ nach einem „Heldenkampf ohnegleichen“.

Er ordnete die Einstellung der Feindselig-keiten an, bezeichnete den Kampf als beendet und forderte die Soldaten auf, die Waffen niederzulegen.

In der Hauptstadt des Protektortats Böhmen und Mähren beginnt am 5. Mai der Prager Aufstand.

Das Schicksal der Prager Deutschen im Mai 1945 war geprägt von Gewalt, Internierung und Vertreibung.

Während des Prager Aufstands (5.–8. Mai) und nach Kriegsende kam es zu massiven Racheakten. Etwa 200.000 Zivilisten gerieten in die Wirren, wurden interniert, zur Zwangs-arbeit verpflichtet oder aus der Stadt ver-trieben, was die 800-jährige Geschichte der Deutschsprachigen in Prag beendete. Die Zahl der Gesamtopfer allein in Prag wird mit etwa 30.000 bis 40.000 Toten angegeben.[16]

Sonntag, 6. Mai 1945, vierter Tag der Reichsregierung Dönitz.

Karl Dönitz enthebt Heinrich Himmler, den Reichsführer SS, aller seiner Ämter, nachdem er ihn zwei Tage zuvor noch in seinen Auf-gaben bestätigt hat. Um sich das Wohlwollen der anrückenden Briten zu sichern, setzt der Großadmiral auf eine ausschließlich aus Zivilisten bestehende Regierung.

Am 6. Mai um Mitternacht gibt der Reichs-sender Flensburg die Teilkapitulation der Deutschen Wehrmacht für Nordwest-deutschland, Dänemark und die Niederlande bekannt und spielt eine am Vortag gehaltene Ansprache von Dönitz an alle deutschen Schiffs- und U-Bootbesatzungen ab.

Dessen Radio-Ansprache ist ein hohes Lied auf den Mut, die Tapferkeit und die Leistung der Kriegsmarine:

„Makellos legt ihr nach einem Helden-kampf ohnegleichen die Waffen nieder. Ihr habt gekämpft wie die Löwen“!

Noch am Abend dieses Tages verläßt Heinrich Himmler Flensburg zusammen mit seiner Begleitung. Er kommt zunächst in Hüholz in Angeln unter, später im Dorf Kollerup etwa 15 km südöstlich von Flensburg.

Dort tauscht er seine SS-Uniform gegen die eines Feldwebels der Wehrmacht. Seinen Lippenbart hat er abrasiert, sich seiner Brille entledigt und eine Augenklappe umgebun-den. In seinem Soldbuch steht der Name „Heinrich Hitzinger“. Mit seinen Begleitern flieht er über Umwege nach Niedersachsen.[17]

Am 23. Mai begeht er in Lüneburg nach seiner Gefangennahme durch die Briten mittels einer Zyankali-Ampulle Suizid.[18]

Nach den Engländern sind am 6. Mai auch die US-Amerikaner in Flensburg eingetroffen. US-Truppen besetzen den Flugplatz Schäferhaus.

Am 6. Mai treten die Invasionstruppen der Roten Armee aus ihren Bereitstellungsräumen um Oschatz, Döbeln, Riesa und Großenhain in Sachsen zum An-griff in südlicher Richtung nach Böhmen an.

Über den Raum zwischen Dresden und Chemnitz stoßen die sowjetischen Armeen in einer Stärke von etwa 1 Million Mann (!) bis zum Abend des 7. Mai auf das nördliche Erzgebirge vor. Die ersten Vorausabteilungen der Roten Armee erreichen in den Vormit-tagsstunden am 9. Mai 1945 gegen 10 Uhr die Vororte von Prag.

Montag, d. 7. Mai 1945, fünfter Tag der Reichsregierung Dönitz.

Der darauffolgende Tag, der 7. Mai, war der Tag der Unterzeichnung der Kapitulations-urkunde in Reims durch Generaloberst Alfred Jodl um 2.41 Uhr.

Am selben Tag  um 12.45 Uhr verkündet der leitende Minister der Regierung Dönitz, Graf Schwerin von Krosigk in seiner Rede an das deutsche Volk die bevorstehende „Bedin-gungslose Kapitulation der Wehrmacht“ und mahnt die deutschen Tugenden an. Lutz Graf Schwerin von Krosigk forderte in seiner Ansprache eine Rückbesinnung auf die drei Kernelemente der dritten Strophe des Deutschlandliedes: „Einigkeit und Recht und Freiheit“. Anschließend wird Bruckners siebte Sinfonie gespielt. Es ist dies die Sinfonie, die den Zusammenbruch des Deutschen Reiches begleitet.

Dienstag, d. 8. Mai 1945, sechster Tag der Reichsregierung Dönitz.

Kapitulation der Deutschen Wehrmacht und der verbündeten unter deutschem Kommando befindlichen Streitkräfte.

Am 8. Mai besetzt die 2. Polnische Armee Bautzen in der Oberlausitz, aus dem die polnischen und sowjetischen Truppen erst zwei Wochen zuvor durch die letzte er-folgreiche deutsche Panzeroffensive des Krieges vertrieben worden waren.

Am selben Tag besetzen sowjetische Truppen auch die tags zuvor durch die Deutsche Wehrmacht geräumten Städte Löbau und Görlitz. Dresden wird ebenfalls am 8. Mai weitestgehend kampflos durch die Rote Armee besetzt.

Die deutschen Truppen ziehen sich in endlosen Kolonnen auf mehreren Routen südwärts über den Erzgebirgskamm nach Böhmen zurück. Auf dem Fuß folgen ihnen die sowjetischen Kampfverbände der zuvor an der Schlacht um Berlin beteiligten sowje-tischen Heeresgruppe der 1. Ukrainische Front.

Mittwoch, d. 9. Mai 1945, siebenter Tag der Reichsregierung Dönitz.

Die letzten deutschen Kriegsschiffe kommen aus der Danziger Bucht zurück.[19] Sie laufen Glücksburg und Kiel an. An Bord befinden sich an 21.000 Flüchtlinge und Soldaten aller Waffengattungen.

In der Prager Operation der Roten Armee, der letzten große Offensive der Roten Armee in Mitteleuropa, in der Zeit vom  6. bis zum 11. Mai 1945 wurde die (am 25. Januar 1945 neu aufgestellte und umgruppierte) deutsche Heeresgruppe Mitte (ca. 650.000 Mann) unter dem Befehl von GFM Ferdinand Schörner sowie die Heeresgruppe Ost-mark[20] (ca. 430.000 Mann) unter seinem Oberbefehls-haber Generaloberst Lothar Rendulic im Raum östlich von Prag von drei sowjetischen Heeresgruppen (1., 2. und 4. Ukrainischen Front), insgesamt etwa 2 Millionen Mann Kampftruppen, eingekesselt und zur Kapitulation gezwungen. 

860.000 Soldaten der Wehrmacht sowie 80.000 Waffen-SS-Angehörige gehen in Gefangenschaft. Die Rote Armee erbeutete außerdem  9.500 Geschütze, 1.800 Panzer und 1.100 Flugzeuge.

Als in jeglicher Hinsicht tragisch erwies sich das Verhalten und das aus diesem resultie-rende Schicksal der russischen Waffenbrüder Russische Befreiungsarmee (ROA).

Während der Kämpfe in Prag wechselte am 6. Mai die bisher an deutscher Seite gegen die Rote Armee kämpfende 600. (russische) In-fanterie-Division (10.000 Mann) der ROA die Seiten und beging Verrat.

Während des deutschen Gegenangriffes gegen die Prager Aufständischen wendete diese ROA-Division, die bisher auf der Seite der Wehrmacht im deutschen V. Armeekorps im Kampf gegen die Rote Armee stand, nun die Waffen gegen die Einheiten der Waffen-SS.

Bei ihrem Rückzug aus Prag nach Ende der Kämpfe ließ die ROA, die den US-Amerika-nern entgegen zog, um sich zu ergeben, neben 300 Toten auch Hunderte Verwundete in den Lazaretten zurück, die beim Einmarsch der Roten Armee kein Erbarmen fanden und auf  brutale Art sämtlich massakriert wurden.

Von den Amis wurden die ROA-Angehörigen (insgesamt dienten 125.00 Mann in der ROA) an die Sowjets ausgeliefert. Es ist davon auszugehen, daß keiner der jahrelang an deutscher Seite kämpfenden russischen Soldaten überlebt hat. Unmittelbar nach der Repatriierung in die UdSSR wurden sie hin-gerichtet oder in Gulag-Arbeitslager depor-tiert und gingen dann dort zugrunde.[21]

Der Norden Schleswig-Holsteins war von kriegerischen Auseinandersetzungen bis dahin weitgehend unberührt geblieben. In Flensburg-Jürgensby arbeitet der letzte noch intakte Reichssender. Über diesen verkündet am 7. Mai um 12.45 Uhr Graf Schwerin von Krosigk nun die bevorstehende Kapitulation und damit auch das Ende des II. Weltkrieges.

Am 8. Mai um 12:30 Uhr kündigte Dönitz über den Reichssender Flensburg das unmittelbare Kriegsende an. Er habe

„in der Nacht zum 7. Mai dem OKW den Auftrag erteilt, die bedingungslose Ka-pitulation für alle kämpfenden Truppen zu erklären“.

Mit der durch Dönitz autorisierten Unter-schrift am 7. Mai 1945 im Hauptquartier der alliierten Expeditionsstreitkräfte in Reims unter die Urkunde der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht war mit deren Inkrafttreten am 8. Mai 1945 um 23:01 Uhr der Zweite Weltkrieg in Europa beendet.

An diesem 8. Mai 1945 wandte sich Karl Dönitz über den Reichssender Flensburg mit einer Ansprache an das Deutsche Volk. Dönitz teilte darin Kapitulation der Deutschen Wehrmacht mit:

Deutsche Männer und Frauen! In meiner Ansprache am 1. Mai, in der ich dem deutschen Volk den Tod des Führers und meine Bestimmung zu seinem Nachfolger mitteilte, habe ich es als meine erste Aufgabe bezeichnet, das Leben deut-scher Menschen zu retten.

Um dieses Ziel zu erreichen, habe ich in der Nacht vom 6. zum 7. Mai dem Oberkommando der Wehrmacht den Auftrag gegeben, die bedingungslose Kapitulation für alle kämpfenden Trup-pen auf allen Kriegsschauplätzen zu erklären. Am 8. Mai 23 Uhr schweigen die Waffen.

Die in unzähligen Schlachten bewährten Soldaten der deutschen Wehrmacht treten den bitteren Weg in die Gefan-genschaft an und bringen damit das letzte Opfer für das Leben von Frauen und Kindern und für die Zukunft unseres Volkes.

Wir verneigen uns vor ihrer tausendfach bewiesenen Tapferkeit und der Opfertat der Gefallenen und der Gefangenen.

Ich habe dem Deutschen Volk zugesagt, in der kommenden Notzeit bestrebt zu sein, unseren tapferen Frauen, Männern und Kindern, soweit dies in meiner Macht steht, erträgliche Lebensbedingungen zu schaffen. Ob ich dazu beitragen kann, Euch in dieser harten Zeit zu helfen, weiß ich nicht.

Wir müssen den Tatsachen klar ins Gesicht sehen. Die Grundlagen, auf denen das Deutsche Reich sich aufbaute, sind zerborsten. Die Einheit von Staat und Partei besteht nicht mehr.

Die Partei ist vom Schauplatz ihrer Wirksamkeit abgetreten. Mit der Beset-zung Deutschlands liegt die Macht bei den Besatzungsmächten. Es liegt in ihrer Hand, ob ich und die von mir bestellte Reichsregierung tätig sein kann oder nicht.

Kann ich durch meine Amtstätigkeit unserem Vaterland nützen und helfen, dann bleibe ich im diesem Amt, bis der Wille des deutschen Volkes in der Be-stellung eines Staatsoberhauptes Aus-druck finden kann oder die Besatzungs-mächte mir die Fortführung meines Amtes unmöglich machen.

Denn mich halten nur die Liebe zu Deutschland und die Pflicht auf meinem schweren Posten. Ich bleibe nicht eine Stunde länger, als ich ohne Rücksicht auf meine Person, es mit der Würde verein-baren kann, die ich dem Reiche schulde, dessen oberster Repräsentant ich bin. […]

Wir haben alle einen schweren Weg vor uns. Wir müssen ihn in der Würde, der Tapferkeit und der Disziplin gehen, die das Andenken unserer Gefallenen von uns fordert. Wir müssen ihn mit dem Willen zur Anspornung aller unserer Ar-beits- und Leistungskraft gehen, ohne die wir uns keine Lebensgrundlage schaffen können.

Wir wollen ihn in der Einigkeit und Ge-rechtigkeit gehen, ohne die wir die Not der kommenden Zeit nicht überwinden können. Wir dürfen ihn in der Hoffnung gehen, daß unsere Kinder einmal in einem befriedeten Europa ein freies und gesichertes Dasein haben werden.

Ich will auf diesem dornenreichen Weg nicht hinter Euch zurückbleiben. Gebietet mir die Pflicht, in meinem Amt zu blei-ben, dann werde ich versuchen, euch zu helfen, soweit ich irgend kann. Gebietet mir die Pflicht zu gehen, so soll auch dieser Schritt ein Dienst an Volk und Reich sein.

Der Große Krieg ist zu Ende. Die bedin-gungslose Kapitulation der Deutschen Wehr-macht tritt in Kraft. Einen Tag später, am 9. Mai 1945, verbreitet der Reichssender Flensburg die Nachricht von der endgültigen militärischen Niederlage.

Der Bericht verkündete das offizielle Ende der Kampfhandlungen gemäß der in Reims und Berlin-Karlshorst unterzeichneten Bedingungen.

Am 8. Mai 1945 kapituliert die Deutsche Wehrmacht bedingungslos. Der Reichssender Flensburg bringt tags darauf die Nachricht von der militärischen Niederlage der Deut-schen Wehrmacht und der verbündeten Streitkräfte. Die Meldung verkündete das offizielle Ende der Kampfhandlungen gemäß der in Reims und Berlin-Karlshorst unter-zeichneten Bedingungen.

Erwähnt werden die Kämpfe in Ost- und Westpreußen (im Bereich der Weichsel-mündung und auf der Frischen Nehrung) und in Kurland  (Kurlandkessel), die bis zuletzt andauerten. Deutsche Truppen standen zu diesem Zeitpunkt noch in Norwegen und auf den Ägäischen Inseln.

Der General der Panzertruppen von Saucken und Generaloberst Hilpert werden für ihre „vorbildliche Haltung“ ausdrücklich erwähnt und gewürdigt. Im Angesicht der militäri-schen Niederlage wurde die „ehrenvolle“ Leistung des deutschen Soldaten wie auch der Heimat betont, deren Würdigung dem „Urteil der Geschichte“ überlassen wurde. Denn anders als 1918 hielt die gesamte Bevölkerung bis zum bitteren Ende zusam-men, ging kein Riß durch dieses Volk.

Diese Radiomeldung markierte das Ende der täglichen Wehrmachtsberichte, die seit dem 1. September 1939 ausgestrahlt worden waren. Die Geschäftsführende Reichsregie-rung unter Karl Dönitz  blieb im sogenannten „Sonderbereich Mürwik“[22] in Flensburg noch bis zu ihrer widerrechtlichen Verhaf-tung  durch die Kriegssieger am 23. Mai 1945 im Amt.

Die zunächst ebenfalls noch sendende Rundfunkstation Prag I hielt die Meldung aus Flensburg über die unmittelbar bevorstehen-de Kapitulation für eine Propagandaaktion der Kriegsgegner und rief dazu auf, den Kampf fortzusetzen.

Jedoch endete angesichts der bedingungs-losen Kapitulation der Deutschen Wehrmacht der am 5. Mai ausgebrochene Prager Auf-stand, und die deutschen Truppen zogen nach erheblichen Verlusten und Waffenstill-standsverhandlungen beginnend am 8. Mai aus Prag ab, um sich den US-Amerikanern zu ergeben.

Die abziehenden Einheiten wurden jedoch schon am Stadtrand Prags von sowje-tischen Vorausabteilungen angegriffen und zum Teil vollständig niedergemacht.

Am 9. Mai erreichten sowjetische Einheiten im Verlauf der sowjetischen Prager Operation nach Mitternacht die Vororte von Prag. Es handelte sich um die 63. Garde-Panzerbri-gade der 4. Panzerarmee unter General Dmitri Leljuschenko, die kurz nach 2 Uhr Dolní Liboc (jetzt ein Stadtteil von Prag) passierte und die 69. Mechanisierten Brigade aus der 3. Panzerarmee unter Marschall Pawel Rybalko, die vor allem bei Dejvice (deutsch Dejwitz, 1939–45 Dewitz, jetzt zu Prag) in den Kampf eingriffen, wobei sowjetische Panzer aus der Bewegung die abziehenden bereits entwaffneten (!) deutschen Kolonnen zerstörten und die Soldaten niedermachten.

Sowjetische Maschinenpistolenschützen er-oberten außerdem zusammen mit tschechi-schen Einheiten die letzten Stellungen der Einheiten von Wehrmacht und Waffen-SS in Prag, die es nicht geschafft hatten, sich rechtzeitig zurückzuziehen. Gefangene wurden dabei nicht gemacht, die deutschen Soldaten nahezu vollständig massakriert.

Mit dem Aufstand am 5. Mai gegen die deutsche Besatzung in Prag begannen die Übergriffe gegen die dortige deutsche Bevölkerung (damals insgesamt etwa 200.000).[23]

Während der Kämpfe in Prag im Verlauf des Prager Aufstands und nach dem dort ver-einbarten Waffenstillstand sowie der Prager Kapitulation am 8. Mai fielen Zehntausende deutscher Zivilisten tschechischer Lynchjustiz und brutalen Racheaktionen zum Opfer.

Im Sommer 1945 wurden die überlebenden Deutschen in Internierungslager gesperrt, wo besonders Frauen, Kinder und alte Menschen unter Nahrungsmangel und schlechten hygienischen Bedingungen litten.

Präsident Edvard Beneš forderte die „kom-promißlose Liquidierung“ der Deutschen, was in die Vertreibung fast der gesamten deutschsprachigen Bevölkerung Prags mündete. Die Situation war gekennzeichnet durch eine Spirale aus Haß, die nach der Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai ihren Höhepunkt erreichte, als die Rote Armee am 9. Mai in die bereits weitgehend befreite Stadt einmarschierte.

Die Gesamtzahl der deutschen Opfer in Prag kann nur geschätzt werden. Zum Zeitpunkt des Prager Aufstands lebten insgesamt etwa 200.000 Deutsche in Prag, davon 40.000 alteingesessene Prager Deutsche und 160.000 nach 1938 aus dem Reichsgebiet Zugewanderte oder mit Dienstauftrag ab-geordnete Verwaltungsbeamte, Behörden-angestellte und andere Zivilbeschäftigte militärischer und politischer Dienststellen samt ihrer Familien sowie deutsche Flüchtlinge aus dem östlichen Sudetenland, aus Ostböhmen, Mähren und der Slowakei.

Während des Prager Aufstands (5.–8. Mai) und in den Folgemonaten kam es zu massiven Übergriffen gegen die deutsche Zivilbevölkerung. Die Zahl der deutschen Zivilopfer allein im Mai wird auf 25.000 veranschlagt.

Ab Juni 1945 wurden deutsche Zivilisten in Internierungslager eingewiesen, wo insbe-sondere Frauen, Kinder und Alte massiv schlechten Bedingungen, Nahrungsmangel, Schikanen und nackter Gewaltausübung ausgesetzt waren. Viele wurden zur Zwangs-arbeit, besonders in der Landwirtschaft, herangezogen.

Die Rache der Sieger war schrecklich, die Deutschen waren praktisch Freiwild“,

schrieb der tschechische Autor Rudolf Ströbinger viele Jahre später. Und der Dramatiker Pavel Kohout sprach von einer „Sternstunde der Mörder“:

„Massenhaft liefen Meldungen über grau-enhafte Mißhandlungen deutscher Sol-daten und Zivilisten um. Das grauenhaf-teste Bild waren die an Laternen mit dem Kopf nach unten aufgehängten Deut-schen, die angezündet wurden.“

Brutale Gewalttaten und Massaker an der deutschen Zivilbevölkerung waren an der Tagesordnung. Besonders nach Ende des Prager Aufstand am 8. Mai 1945 wurden die Deutschen, darunter Frauen und Kinder, Opfer von Mißhandlungen, Lynchjustiz und Massenhinrichtungen. Ein bekanntes Beispiel ist das Massaker im Stadtteil Borislavka am 10. Mai 1945. Beteiligt waren tschechische Milizen, Freischärler und Angehörige sogenannter Revolutionsgarden.

Die Gesamtzahl der deutschen Opfer im Jahr 1945 allein in Prag wird mit 30.000 bis 40.000 Toten angegeben, wohlgemerkt Deutsche, keine Tschechen.[24] Ungeachtet dessen wird bis heute von einer „blutigen deutschen Besatzungsherrschaft“ in der Zeit des Protektorates von 1938 bis 1945 gefaselt.[25]

Die Internierung der Prager Deutschen er-folgte in großen Sammellagern. Eines der größten und berüchtigsten Internierungslager war das Strahov-Stadion, in dem zeitweise 15.000 Internierte festgehalten wurden (!).

Fortsetzung folgt

_______________

Anmerkungen

[1]Chef des Wehrmachtsführungsstabs im Oberkommando der Wehrmacht. 1946 hingerichtet.

[2]Die in Berlin-Karlshorst unterzeichnete Kapitulation erfüllte diese ursprünglichen Forderungen.

[3]Dies betrifft insbesondere den Pkt. 4  der Karlshorster Kapitulationserklärung (vgl. den Wortlaut hier im Anhang vorliegenden Beitrags).

[4]Japan, das Monate später ebenfalls kapitulierte (2.09.1945), wurde im Vergleich mit dem Deutschen Reich anders behandelt. Das Kaiserreich wurde ebenfalls militärisch besetzt (im Wesentlichen jedoch nur von den US-Amerikanern; die Besatzungszeit endete 1952) , jedoch nicht in Besatzungszonen aufgeteilt und musste (jedoch im Vergleich zu Deutschland wesentlich kleinere) Territorien abtreten (u. a. die Nordkurilen-Inseln). Im Jahr 1955 wiedererlangte Japan die volle Souveränität. Am 8. September 1951 schloss Japan mit 47 Ländern den Friedensvertrag von San Francisco. Wichtige Nicht-Unterzeichner waren die Republik China auf Taiwan (Frieden 1952), die Volksrepublik China (Frieden 1978) und die Sowjetunion (Friedensverhandlungen waren am Kurilenkonflikt gescheitert).  Japan tritt die Insel Formosa (Taiwan), die Kurilen, die Pescadores-Inseln, Sachalin (bzw. insbesondere Südsachalin), die Spratly-Inseln und weitere Territorien ab (Nansei-Inseln südlich des 29. Breitengrads (d. h. die Amami-, Ryūkyū (einschließlich der Senkaku-Inseln) und Daitō-Inseln) sowie die Ogasawara-Inseln (hier als Nampō-Inseln bezeichnet). Diese werden unter US-amerikanische Treuhand gestellt.. Die Amami-Inseln wurden bereits am 25. Dezember 1953 an Japan zurückgegeben, die Ogasawara-Inseln am 5. April 1968 und nach einer Volksabstimmung im Jahr 1971 die Daitō- und Ryūkyū-Inseln zum 15. Mai 1972.

[5]Die Zivilbevölkerung Berlins wurde von den deutschen Behörden zu Beginn der Schlacht um Berlin auf noch etwa 2,7 Millionen Einwohner geschätzt. 1939 waren 4,3 Millionen Menschen gezählt worden; nun waren es fast 40 % weniger. Von den verbliebenen Einwohnern waren etwa zwei Drittel Personen weiblichen Geschlechts jeder Altersstufe. Das Drittel der männlichen Zivilbevölkerung machten vor allem Kinder und Jugendliche bis zum Alter von 16 Jahren und ältere Männer über 60 Jahre aus. Ein Großteil der vormaligen Einwohner Berlins war, wenn nicht als Soldaten an verschiedenen Frontabschnitten oder in Kriegsgefangenschaft, dann durch Evakuierungen oder Flucht – in der Regel nach Westen – nicht mehr in der Stadt . In den elf Wochen vor der Schlacht waren zudem etwa 200.000 Menschen durch 85 Luftangriffe, zumeist von britischen oder US-Bombern, zur Flucht aus Berlin veranlaßt oder getötet worden. Berlin glich bereits zu Beginn der Landoffensive der Roten Armee auf die Stadtteile im Zentrum einer Trümmerlandschaft.

[6]Den (geschätzt) insgesamt 100.000 deutschen Verteidigern der Reichshauptstadt standen 1,5 Mill. Mann der sowjetischen Invasionstruppen gegenüber.

[7]Erich Kuby: Die Russen in Berlin 1945. München: Scherz Verlag, 1965, S. 147 f.

[8]Vgl. Anthony Beevor: Berlin 1945. Das Ende. München: Goldmann, 2005, S. 352.

[9]Tony Le Tissier: Der Kampf um Berlin 1945. Von den Seelower Höhen zur Reichskanzlei. Bechtermünz Verlag (Lizenz Ullstein), 1997, S. 193.

[10]Ebd. S. 205.

[11]Ebd. S. 392.

[12]Am 30. April 1945 erhielt Großadmiral Karl Dönitz einen von Martin Bormann gezeichneten Funkspruch, Hitler habe ihn zu seinem Nachfolger eingesetzt. Zwei weitere Funksprüche brachten Ergänzungen dieser Mitteilung.

[13]Historie: Anfang April 1945 ließ Heinrich Himmler den künftigen Standort der Reichsregierung auswählen, und seine Wahl fiel auf die Holsteinische Schweiz als relativ ländlichen Raum, aber zugleich unweit des wichtigsten Flottenstützpunktes an der Ostsee, Kiel. Am 20. April 1945, seinem 56. Geburtstag, verfügte Hitler, daß die Reichsregierung von Berlin nach Schleswig-Holstein umziehen solle, das zu diesem Zeitpunkt noch von der Deutschen Wehrmacht gehalten wurde. Lediglich Joseph Goebbels und Martin Bormann blieben als Regierungsmitglieder in der Reichshauptstadt. Am 21. April traf die Reichsregierung in Eutin ein. Großadmiral Karl Dönitz war zwischenzeitlich zum Kommandanten der „Nordfestung“ ernannt worden. Unter seiner Leitung bezog die Reichsregierung zunächst Quartier in dem Barackenlager „Forelle“ am Suhrer See bei Plön.

Die britische Armee überschritt am 28. April bei Lauenburg die Elbe und bewegte sich im Wettlauf mit der Roten Armee auf Lübeck zu. In der Kabinettssitzung am 2. Mai 1945 trat Hitlers letztes Kabinett in Eutin offiziell zurück.

Die Regierung Dönitz folgte auf das am 2. Mai zurückgetretene Kabinett Goebbels und hatte ihren Sitz anfänglich in Plön und Eutin, seit dem 3. Mai dann in Flensburg-Mürwik.

Der neuen Geschäftsführenden Reichsregierung (Kabinett Schwerin von Krosigk) gehörten in der Zeit vom 2. Mai bis 23. Mai 1945 an: Herbert Backe (Reichsernährungsminister), Leonardo Conti (Reichsgesundheitsführer), Julius Heinrich Dorpmüller (Reichsverkehrsminister, Minister für Postwesen) , Herbert Klemm (Reichsjustizminister), Lutz Schwerin von Krosigk (Leitender Minister, Chef der Geschäftsführenden Reichsregierung, Reichsfinanz- und Reichsaußenminister), Otto Meissner (Staatsminister im Rang eines Reichsminister u. Leiter der Präsidialkanzlei ), Alfred Rosenberg (Reichsminister für die besetzten Ostgebiete), Bernhard Rust (Reichserziehungsminister), Franz Seldte (Reichsarbeitsminister), Albert Speer (Reichswirtschaftsminister), Wilhelm Stuckart, (Reichsinnenminister, Reichskulturminister), Otto Georg Thierack (Reichsjustizminister) (von Dönitz am 6.05.1945 entlassen, Nach- folger Herbert Klemm, Reichsjustizminister), Paul Wegener (ehem. hochrangiger NSdAP-Funktionär (Gauleiter), in der Regierung Dönitz Leiter des Zivilkabinetts, oberster (ziviler) Reichsverteidigungskommissar u. Kabinettschef im Rang eines Staatssekretärs.; darüber hinaus gehörten dem Kabinett militärische Befehlshaber an: Generalfeldmarschälle Fedor von Bock, Walther von Brauchitsch und Erich von Manstein.

Die Regierung Dönitz folgte auf das am 2. Mai zurückgetretene Kabinett Goebbels und hatte ihren Sitz anfänglich in Plön und Eutin, seit dem 3. Mai dann in Flensburg-Mürwik.

[14]Die von Dönitz unmittelbar nach der Übernahme der Amtsgeschäfte am 1.5. 1945 gehaltene Rundfunkansprache in: Joachim Schultz-Naumann, Die letzten dreißig Tage. Das Kriegstagebuch des OKW April bis Mai 1945. Die Schlacht um Berlin. Dokumente: Bilder und Urkunden, mit einer Einführung von Walther Hubatsch, Augsburg o. J. [1991], S. 75; vgl. auch den Tagesbefehl vom 1.5. 1945 an die Wehrmacht, der in derselben Diktion gehalten war, in: Ebenda, S. 76. Eine weitgehend unbearbeitete Fassung der Aufzeichnungen Schultz-Naumanns ist veröffentlicht in: Kriegstagebuch des Oberkommandos der Wehrmacht (Wehrmachtsführungsstab) 1940-1945, Bd. 4, 2. Halbbd., hrsg. von Percy Ernst Schramm, Frankfurt a.M. 1961, S. 1451-1499; vgl. auch das im Auftrag von Dönitz vom 2. bis 17.5. 1945 geführte Tagebuch über seine Besprechungen und Maßnahmen, in: Die Niederlage 1945. Aus dem Kriegstagebuch des Oberkommandos der Wehrmacht, hrsg. von Percy Ernst Schramm, München 1962, S. 418-449

[15]Sonderbereich Mürwik. Eine von den Westalliierten territorial festgelegte reichsdeutsche Enklave. Die Sonder-zone reicht von Kielseng bis nach Meierwik auf etwa 7 Kilometer die Küste entlang. Landeinwärts ist die Bahnlinie Glücksburg-Flensburg die Grenze. Der Sonderbereich Mürwik war die Bezeichnung für ein ungefähr 14 km² großes Gebiet bei Flensburg-Mürwik. In den Kapitulationsverhandlungen ist der amtierenden Reichsregierung von den Alliierten diese Enklave zugestanden worden.

[16]Vgl. hierzu die Ausführungen zu den Ereignissen am 8. Mai u. 9. Mai.

[17]Am 6. Mai erhält H. Himmler seine schriftliche Entlassung aus allen Ämtern. Vom 6. oder 7. bis zum 11. Mai 1945 hielten sich Himmler und fünf Begleiter auf einem Bauernhof bei Satrup auf. Himmler (damals 44jährig) beschloß in diesen Tagen, sich mit einigen begleitenden SS-Offizieren und sieben weiteren SS-Männern nach Bayern durchzuschlagen, unter anderem mit seinem persönlichen Referenten Dr. Rudolf Brandt (35 J.), SS-Obergruppenführer und Generalleutnant der Waffen-SS Prof. Dr. Karl Gebhardt (48 J.), Chirurg und Himmlers Leibarzt, SS-Brigadeführer und Generalmajor der Polizei Otto Ohlendorf (38 J.), Chef der RSHA-Abteilung III, SS-Sturmbann-führer Josef Kiermayer (47 J.), persönlicher Assistent und Sekretär Himmlers, SS-Obersturmbannführer Werner Grothmann (30 J.) und SS-Sturmbannführer Heinz Macher (25 J.), Chef von Himmlers Leibwache. Die Männer entfernten alle Rangabzeichen von ihren Uniformen und steckten gefälschte Papiere in die Taschen, die beweisen sollten, daß sie kürzlich entlassene Angehörige der Geheimen Feldpolizei seien. Himmlers Papiere wiesen ihn als „Heinrich Hitzinger, Feldwebel der Geheimen Feldpolizei“ aus, Angehöriger einer bewaffneten Einheit, die der Geheimen Feldpolizei angegliedert war und am 3. Mai 1945 aufgelöst worden sei. Sie wußten nicht, daß sämtliche Angehörige der Geheimen Feldpolizei auf den Suchlisten der Alliierten standen („Immediate Arrest!“).

Am 10. Mai verließ die Gruppe Dönitzs letztes Hauptquartier in Flensburg und fuhr in vier (?) größeren Wagen Richtung Süden. Am 11. Mai tauchte die Gruppe in Delve auf, einem Dorf einige Kilometer südlich von Friedrichstadt an der Elbe. Am 12. Mai ließ die Gruppe in Marne  ihre Autos  zurück und bewegte sich zu Fuß Richtung Elbe. Am Abend fand sich ein Fischer, der sie für 500 RM von Brunsbüttel über die Elbe nach Neuhaus brachte, einer kleinen Stadt an der Mündung der Oste, am Südufer der Elbe. Während der nächsten fünf Tage bewegte sich die Gruppe langsam südwärts durch eine Gegend, die bereits von britischen Truppen beherrscht war, in der sich aber geschlagene deutsche Truppen aller Art aufhielten. Dieser unübersichtliche Zustand bot Himmler und seinen Begleitern einen gewissen Schutz. Am 18. Mai erreichte die Gruppe die Stadt Bremervörde, wo sie die Oste überqueren wollte. Die Männer entschieden sich, durch diese schwächer besiedelte Gegend zwischen Hamburg und Bremen nach Süden zu gehen, um die dichter besiedelten Regionen um Hamburg und Lübeck zu umgehen. Vom 18. – 21. Mai hielt sich die Gruppe in einem Bauernhaus bei Bremervörde auf, ohne dem Hofbesitzer ihre wahre Identität preiszugeben. Von hier aus erkundete Kiermayer die Lage an der bewachten Brücke über die Oste. Er wußte nicht, daß man den Fluß problemlos durch eine unbewachte Furt wenige Meter flußaufwärts hätte durchqueren können. Am 21. Mai gegen 18 Uhr wurden alle Männer der Gruppe von den Briten verhaftet und in das Internierungslager Westertimke bei Zeven gebracht. Am frühen Abend des 22. Mai ging der Transport in das Lager Kolkhagen am westlichen Ende des Dorfes Barnstedt wenige Kilometer südlich von Lüneburg.  Am 23. Mai wurde Himmler ins Hauptquartier des britischen Sicherheitsdienstes in Lüneburg, der in der Uelzener Straße 31a einquartiert war. Himmler mußte sich selbst ausziehen und wurde von dem Militärarzt Captain C. J. Wells untersucht, assistiert von Colonel Michael Murphy (Geheimdienst), Major Norman Whittaker und Company Sergeant Major Edwin Austin. Als der Arzt einen dunklen Gegenstand in einer Lücke von Himmlers Unterkiefer sah, forderte er ihn auf näher ans Licht zu kommen und versuchte dann, die Glaskapsel zu entfernen. Plötzlich biß Himmler auf die Zyankali-Kapsel. Qu.: http://www.deathcamps.org/reinhard/himmlercap_de.html

[18]Am 21. Mai 1945 wurde Himmler bei einem britischen Kontrollposten im Raum Lüneburgs festgenommen. Bei einem Verhör im britischen Gefangenenlager in Lüneburg gibt er seine wahre Identität preis. Während einer Leibesvisitation am 23. Mai im Hauptquartier des britischen Sicherheitsdienstes zerbiß Himmler eine in seinem Mund verborgene Zyankalikapsel und starb kurz darauf. Qu.: http://www.deathcamps.org/reinhard/himmlercap_de.html

[19]Am 23.01.1945 begann das Unternehmen Hannibal zur Rettung der deutschen Zivilisten in Ost- und Westpreußen.

Bis Ende Januar koordinierte die Kriegsmarine den Transport von insgesamt 250.000 Menschen auf mehr als 1.000 Schiffen der Kriegs- und der Handelsmarine aus Danzig, Elbing, Gotenhafen, Hela, Königsberg, Libau, Memel, Pillau und Swinemünde. Der Verlust von insgesamt zwölf Schiffen im Rahmen dieser Transporte kostete 12.600 Menschen das Leben. Anfang April befanden sich noch etwa 400.000 Zivilisten in den letzten von der Wehrmacht gehaltenen Regionen, davon die meisten in Pillau bei Königsberg. Mit der Eroberung des Samlands durch die Rote Armee am 25. April fanden die Transporte von Pillau aus ein Ende. 250.000 Menschen, die sich zum Ende des Monats April auf Hela (Putziger Nehrung) und in der Weichselmündung aufhielten, wurden bis Kriegsende noch durch die Kriegsmarine evakuiert. Die Abteilung „Seetransporte“ der Kriegsmarine unter der Leitung von Konteradmiral Conrad Engelhardt stellte den Abtransport so weit wie möglich sicher, konnte aber wegen Schiffsmangels nicht mehr als 5.000 Menschen täglich abtransportieren – und das auch nicht nach Schleswig-Holstein, Dänemark oder Mecklenburg, sondern lediglich nach Gotenhafen bzw. ins frontnahe Danzig. Als diese Stadt schließlich am 23. März durch die Rote Armee eingenommen wurde, waren zwar Schiffe zum Abtransport verfügbar, wurden aber zum Teil wegen Treibstoffmangels nicht eingesetzt und mußten stillgelegt werden. Vorhandener Treibstoff wurde hingegen für die U-Boote und weitere Einheiten der Kriegsmarine vorgehalten.

[20]Die HG Ostmark entstand aus der der Umbenennung der Heeresgruppe Süd am 2. April 1945.

[21]Der Kommandeur der ROA, Generalleutnant Andrej Wlassow, wurde am 12. Mai 1945 von sowjetischen Truppen gefangen genommen und am 1. August 1946 nach einem geheimen Prozeß hingerichtet. Sein Prozeß, der unter Ausschluß der Öffentlichkeit geführt wurde, begann am 30. Juli 1946 und endete schon zwei Tage später mit dem Todesurteil. Am 1. August 1946 wurde Wlassow im Moskauer Taganka-Gefängnis gehängt.

Sergei Bunjatschenko,  * 5. Oktober 1902 in Korowjakowka, Gouvernement Kursk, † 1. August 1946 in Moskau, General der Russischen Befreiungsarmee und Kommandeur der in Prag die Seiten wechselnden 600. (russische) Infanterie-Division, wurde am 13. Mai 1945 wurde Bunjatschenko von den Westalliierten an die sowjetischen Behörden ausgeliefert. Zusammen mit Wlassow und sieben anderen Anführern der ROA wurde er nach einem kurzen Prozeß hinter verschlossenen Türen am 31. Juli 1946 vom Militärkollegium des Obersten Gerichts der UdSSR wegen Hochverrates zum Tod verurteilt und am nächsten Morgen gegen 2 Uhr in Moskau hingerichtet.

[22]Vgl. Fußn. 13.

[23]Prag hatte 1945 975.000 Einwohner., davon waren 200.000 Deutsche. Die deutsche Bevölkerung setzte sich aus alteinheimischen Prager Deutschen, zugezogenen Deutschen aus dem Reichsgebiet, Dienstverpflichteten und Behördenangestellten, Verwaltungsbeamten usw. samt ihren Familien sowie deutschen Flüchtlingen aus dem östlichen Sudetenland, aus Ostböhmen und Mähren sowie der Slowakei zusammen.

[24]Qu.: Das Schicksal der deutschen Bevölkerung Prags und des ehemaligen Protektorats in den Tagen des tschechischen Aufstands. In: Die Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus der Tschechoslowakei, Bd. 1, München: DTV, 1984, S. 51 – 63.

Das Schicksal der Deutschen im „Protektorat“  in den Tagen des deutschen Zusammenbruchs. In: Ebd., S. 64 – 66.

[25]Zitat: „Die sechs Jahre der Besatzung gelten als eine der schwersten und blutigsten Perioden in der modernen tschechischen Geschichte, die erst mit der Befreiung im Mai 1945 endet.“ oder „Blutige Nazi-Herrschaft in Tschechien“ [MDR.DE (Geschichte)].

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