Roland Wuttke ist tot
Freitag, 10. April 2026 von Adelinde
Die ungeschriebenen Gesetze und Zwänge der Natur
werden letztlich dasjenige Volk belohnen,
das sich allen Widerwärtigkeiten zum Trotz erhebt,
um gegen Ungerechtigkeiten,
Lügen und Chaos anzukämpfen.
Das war stets so in der Geschichte
und so wirds immer sein.
Weder uns noch unseren Nachkommen
wird dieser Kampf ums Überleben erspart bleiben.
Immanuel Kant
Roland Wuttke
ist tot, in unseren Herzen aber lebt er weiter. Als Kind Schlesischer Vertriebener wußte er, was Hei-matverlust heißt. Mindestens die uns verbliebene deutsche Heimat zu erhalten war Rolands ganzes Streben und Ringen mit den feindlichen Mächten.
Von diesen wird so ein Mensch wie Roland selbst-verständlich in eine heute verachtete Ecke, einen „rechten Rand“ verortet, einen Platz im Volke – nein Volk ist heute ein Unwort – sagen wir Neudeutsch: im „Wirtschaftsstandort“ Deutschland, der zu die-sem nicht dazugehören soll.
Haß und Abscheu gegen Menschen dieses „Randes“ sollen die Deutschen davon abhalten, einmal ge-nauer zu denen hinzuschauen. Denn das könnte für das herrschende Regime gefährlich werden. Es wür-de als unser Feind erkannt werden. Wer aber will ein Trojanische Pferd im eigenen Land auf Dauer dulden, ohne einmal hineinzuschauen!
Roland wirkte bei kulturellen Veranstaltun-gen als echter Schlesier unauffällig, aber um so zuverlässiger im Hintergrund zum Segen aller. Er war Mitglied der Vereinslei-tung im geschichtskundigen Verein „Ureu-ropa“, im „Verein Gedächtnisstätte Guth-mannshausen“, der Schriftleitung der Zeit-schrift „Volk in Bewegung“. Treu diente er der hoch-betagten Verfolgten des Regimes Ursula Haverbeck.
In ihm betrauern wir einen treuen, aufrechten Freund des Deutschen Volkes.
Wes Geistes er war, zeigte u.a. das „Vorwort“ zur Doppelausgabe 1+2 – 2026 der Zeitschrift „Volk in Bewegung“, das auch bei Adelinde veröffentlicht worden ist. Hier seien Auszüge daraus wiederge-geben:
Nach der militärischen Kapitulation am 8./9. Mai 1945 hatte Europa sein geistiges Zen-trum verloren.
Der Kontinent wurde zum Spielball der in-ternationalen Hochfinanz, zum Absatzmarkt für Hollywood und McDonald‘s. Nicht sofort, aber doch in den zurückliegenden vier Jahr-zehnten mit zunehmender Tendenz.
Das Abtreten der Kriegsgeneration hat ein geistiges Vakuum hinterlassen, das mit libertären Phrasen angefüllt wurde.
Die Folge war die Umwertung der Werte. Was heute als „westliche Werte“ verkauft wird, ist Dekadenz, Korruption und skrupellose Pro-fitgier.
Wenn es des Beweises noch bedurft hätte, zeigt die Epstein-Akte die Steuerung der politischen Klasse des Westens durch ein israelisches Agentennetzwerk. Kapitalismus im Endstadium: Organisierte Kriminalität.
Ihr Geschäft ist die Zerstörung der Vielfalt und Schönheit unserer lebendigen Welt.
Konrad Lorenz erkannte in seinen „8 Todsünden der Zivilisation“ (1972):
„Die totale Seelenblindheit für das Schö-ne, die heute allenthalben so rapide um sich greift, ist eine Geisteskrankheit, die schon deshalb ernstgenommen werden muß, weil sie mit einer Unempfindlichkeit gegen das ethisch Verwerfliche einher-geht.“
Die Gegenwart hat fürchterliche Zeichen:
„Das Niedre schwillt, das Hohe senkt sich nieder“. (Goethe)
Mit stupider Gleichgültigkeit werden Raub-züge gegen das Leben geführt. Neben dem Krieg als bisher höchster Form des kapita-listischen Wachstumsparadigmas sind Mas-senimpfungen, die „Klimarettung“ und die Organisation gewaltiger Migrationsströme getreten.
Angesichts eines irrwitzigen Bellizismus der gekauften politischen Klasse ist die Erinne-rung an das germanische Widerstandsrecht zum Ausklang des 500. Gedenkjahres an den großen Deutschen Bauernkrieg von Nöten.
„Deutschland kann als das Herz Europas betrachtet werden, und nur durch die Unabhängigkeit dieses Landes kann der Kontinent seine eigene Unabhängigkeit wiedererringen.“ (Anne-Louise-Germaine Baronin von Staël-Holstein, 1766 – 1817)
Das Widerstandsrecht war stets Merkmal des germanischen Gemeinwesens. Der Herrscher ist nicht absolut, sondern vom Recht abhän-gig; es steht über ihm.
Verletzt der Herrscher das Recht, wird er automatisch zum Nichtherrscher, gegen den Widerstand erlaubt ist.
Der Gewalt eines Herrschers, der sich über seine Pflichten hinwegsetzt, gleichfalls mit Gewalt zu begegnen, war nach allgemeiner Rechtsüberzeugung des Mittelalters auch dem Einzelnen erlaubt, unter Umständen geboten.
Berichte aus der Zeit über das Recht der Germanen vor der Völkerwanderung ver-weisen auf Gewohnheitsrecht. Die alten Sitten und Bräuche, das „gute alte Recht“ wurden mündlich überliefert.*
*)Kern, Gottesgnadentum und Widerstandsrecht im früheren Mittelalter. Zur Entwicklungsgeschichte der Monarchie, herausgegeben von Rudolf Buchner, 2. Aufl., 1954, Wissenschaftliche Buchgemeinschaft Darmstadt.
… Der Sachsenspiegel Eike von Repgows von 1215 nennt Rechte und Pflichten auf Wi-derstand jedes Einzelnen gegen ungesetz-liche Handlungen eines Herrschers.
Friedrich Schiller hat dem Recht auf Wider-stand, das offenbar über Jahrhunderte im fortdauernden Bewußtsein lebendig war, im Wilhelm Tell ein unübertroffenes Denkmal gesetzt, wo er den Stauffacher sagen läßt:
„Dem Kaiser selbst versagten wir Gehor-sam, da er das Recht zugunst der Pfaffen bog. Kein Kaiser kann, was unser ist, verschenken. Und wird uns Recht ver-sagt vom Reich, wir können in unseren Bergen auch des Reichs entbehren. So sprachen unsere Väter….“
Das EU-Europa will den Kontinent mit Hilfe der sogenannten „repräsentativen Demokra-tie“ zerstören. Diese Herrschaftsform ist eine vom großen Geld organisierte Anmaßung gegenüber der Kultur des Kontinents.
Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus, so steht es auch im Grundgesetz (Art. 20). Lassen wir den Widerstand größer werden, in allen Bereichen! Das soll die Losung des Jahres 2026 sein.
Das war Roland Wuttke.

Liebe Heidrun
Diese Nachricht hat mich erschüttert, wahrlich!
Ich bin sehr traurig.
Ich habe Roland Wuttke bei euch nur einmal kurz kennen gelernt, er hat auf mich einen sympathischen Eindruck gemacht, mit seinem schönen und warmen Lächeln.
Ihr habt so viel von ihm erzählt all die Jahre, er war unermüdlich und aufopferungsvoll im Einsatz für eine gute Sache, voller Mitmenschlichkeit, ein Vorbild eben.
War er krank?
Denn so alt war er ja auch noch nicht…
Es tut mir so leid, er hinterläßt wirklich eine Lücke.
So langsam wird es dünner mit den Patrioten… schauder schauder… in welche Zukunft gehen wir da?
Herzlich grüßt M.
Mich macht diese Nachricht unsagbar traurig, wieder ein Mitkämpfer, und Leute dieser Drecksbande, die ich hier nicht erwähne, werden steinalt. Nun wird auch er die neue Zeit in Freiheit für unser Volk nicht mehr erleben, für die er so hart gekämpft hat und die kommen muß/wird. Bei dem Tod der Ursula Haverbeck habe ich gedacht, daß sie nun vom Jenseits aus den Ball für unsere Sache weiter mit anschiebt, aber was hat sich geändert?
Die gestrige Nachricht vom Tod Roland Wuttkes hat mich mit Trauer erfüllt. Ich habe ihn vor Jahren in Guthmannshausen kennenlernen dürfen. In Dresden beim Gedenkmarsch vor zwei Monaten haben wir uns noch begrüßt.
Sein Tod hinterläßt eine schwer zu schließende Lücke. Möge er in Frieden ruhen.
Vielen Dank! Möge er in Frieden ruhen!
Nun haben wir die Möglichkeit, seine Worte ernst zu nehmen und nach ihnen zu handeln, oder wir verharren weiterhin in Lethargie und beschränken uns darauf, unseren theoretischen Heldenmut zu beklatschen.
Wohlan, denn!
Liebe Heidrun,
alle, die Roland kannten und schätzten, trauern jetzt um ihn.
Heinz
Hallo Adelinde!
Ich habe seit Tagen versucht, Roland anzurufen, er meldete sich nicht und rief auch nicht wie sonst üblich zurück.
Nun habe ich die Erklärung.
Wann und woran starb er denn?
Wie alt war er denn?
Beste Grüße
H.K
Nichts Genaues weiß auch ich nicht. Er soll mit einer Lugenentzündung und Herzschwäche notfallmäßig ins Krankenhaus gebracht worden sein. Die dort eingesetzten Mittel haben wohl nichts mehr zu seiner Rettung vermocht.
Auch den Todestag konnte mir niemand sagen.
Heinz hat mir diese Nachricht heute Nachmittag geschickt. Ich konnte es nicht glauben, erfuhr aber von Hildegard gerade, daß er mit Lungenentzündung und Herzmuskelentzündung in Zwickau auf der Intensivstation lag, bevor er starb. Ein sehr großer Verlust …
Ich hab den Verstorbenen 2016 auf der legendären Haverbeck-Demo kennengelernt, und dadurch ist er mir sehr positiv in Erinnerung geblieben.
Und so wie mein Vorredner sagt, hatte ich auch einen sympatischen Eindruck! Und ja, mit dieser Einschätzung gehe ich mit, weil, so alt war er noch nicht, noch nicht alt genug, um abzutreten!
Ich bin erschüttert darüber, daß momentan so viele anständige Menschen sterben, die noch kein Rentenalter erreicht haben!
Am 27. Februar 2026 traf ich Roland Wuttke zuletzt. Er hielt einen Vortrag in unserem VPS-Kreis in Neumarkt/OPf. Sein Thema: „Das Neue Europa“. Er hat uns begeistert und mit diesem Thema in eine Zukunft gewiesen, an der er nun nicht mehr teilhaben wird. Dennoch hat er uns die Augen dafür geöffnet – z.B. dafür, daß diese europäische Zukunft bereits in den Jahren 1940ff gedacht und damit in eine morphogenetische Gestalt gebracht wurde. Nun mag die EU schwinden, damit Europa entstehen kann! – Ruhe in Frieden, Kamerad!
Als ich gestern früh die Nachricht von Rolands Tod erhielt, konnte ich es einfach nicht glauben, zu lebendig und präsent war er mir noch im Gedächtnis. Das letzte Mal habe ich ihn auf der Alternativen Buchmesse in Halle erlebt. Ich kenne ihn als Menschen, der stets gewissenhaft um das Wohl anderer Menschen besorgt war, der stets ruhig, ausgleichend und besonnen blieb, auch gegenüber den weniger Duldsamen und denjenigen, die versuchten ihn zu diffamieren.
Sein stiller, unentwegter Dienst am Deutschen Volk bleibt unvergessen. Für mich war er ein wirklich Großer. Nun geht der Staffelstab, den er trug in andere Hände. Seien wir nicht verzweifelt! Die Vorsehung wird wissen, warum er gerade jetzt gehen mußte. Alles hat seinen Sinn. Auch wenn er eine wirkliche schmerzliche Lücke in unseren Reihen läßt, unsere getreuen Kämpfer, die uns – mitten im Kampf – verlassen mußten, sind niemals wirklich weit. Der neue Morgen zieht bereits herauf, auch wenn zur Zeit das scheinbare Gegenteil unser Schicksal zu sein scheint. Denn kein gerechter Kampf ist für alle Zeiten umsonst. Niemals!
Ich habe den Heimgegangenen nicht persönlich kennengelernt.
Mein herzliches Beileid an die Familie, Freunde, Bekannte und die vielen Kameraden.
Möge er von seiner Heimstatt aus auf uns blicken und mithelfen, unser geliebtes Heimatland in die gerechte Souveränität zu bringen, wo Recht und Ordnung wieder Einzug halten werden.
Alles Gute auf der Reise!